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Gwenna Luna Black-Sanchez

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MoiraLestrange
Viertklässler


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Alter: 15
Anmeldungsdatum: 14.01.2008
Beiträge: 209
Wohnort: Godric's Hollow

BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 15:21    Titel: Gwenna Luna Black-Sanchez Antworten mit Zitat

Also, es geht um Gwenna Luna Black-Sanchez, die erfundene Nichte von Sirius, die von Beauxbatons nach Hogwarts gekommen ist. Ich weiß noch nicht wirklich, um was es gehen soll, aber des wird dann schon^^
Die FF spielt in der Zeit vom sechsten Teil und schließt an die FF >>Helena Bellatrix Malfoy<< von meiner besten Kriegerin Bellatrix<3 an.

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King’s Cross

Allein stand sie am Bahnhof. Um sie herum umarmten Mütter ihre Töchter und wieder einmal fühlte sie sich einsam. Ihre Mutter hatte sie noch nie liebevoll in den Arm genommen. Jedenfalls konnte sich Gwenna nicht daran erinnern.
Aber dafür hatte sie einen tollen Vater. Er behandelte sie immer wie eine Prinzessin. Zwar war es kein Ausgleich zu ihrer Mutter, aber immerhin eine Entschädigung.
>>Wo bleibt der Zug?<<
Ungeduldig sah sie auf ihr neues Handy. Es war ein Geschenk von der Cousine ihres Vaters. Einfach so. Und noch dazu ein sehr teures. Ja, Bellatrix kaufte ihr immer teure Sachen. Ihre Mutter missbilligte das zwar, aber das interessierte Gwenna nicht. Und Bellatrix offensichtlich auch nicht. Die beiden hatten sich noch nie sonderlich gemocht.
>>Verdammt, schon zehn nach elf!<<
Ihr Vater hatte ihr erzählt, dass der Hogwarts-Express immer pünktlich um elf Uhr abfährt. Ohne Verspätung. Ohne Ausnahme.
>>Seltsam…<<
Das Zischen der Dampflokomotive kündigte den Zug an. Plötzlich fand Gwenna sich in einer Menge von Schülern wieder, die alle auf das Gleis zurannten. Hastig steckte sie ihr Handy in die Handtasche, als sie von einem Jungen angerempelt wurde.
>>Kannst du nicht aufpassen?!<<
>>Ich…es…äh…entschuldige…<<
Das heftige Temperament hatte sie eindeutig von ihrer Mutter geerbt. Ihr Haustier, eine wunderschön gezeichnete Leopardin, knurrte ihn an und fletschte die Zähne. Stotternd hob der Junge ihre Handtasche auf.
Eigentlich ist er ja süß…Gwenna schüttelte den Gedanken sofort wieder ab. Ich bin hier, um in Hogwarts etwas zu lernen, und nicht, um Jungs hinterher zu laufen!
Ohne sie noch einmal anzuschauen, lief er in den Zug. Sie starrte ihm total perplex hinterher. Hmm…obwohl…vielleicht gibt es in der Schule auch noch etwas anderes, als Lernen.
In Gedanken ganz woanders stieg auch sie in den Hogwarts-Express.

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Zuletzt bearbeitet von MoiraLestrange am 29.11.2008, 14:44, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Janine0906
Schulsprecher


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Alter: 16
Anmeldungsdatum: 24.09.2007
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Der Anfang hört sich schon gut an. Wer ist den der Junge? In welchem Schuljahr ist sie den?
Bitte weiter!! Very Happy

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MoiraLestrange
Viertklässler


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Alter: 15
Anmeldungsdatum: 14.01.2008
Beiträge: 209
Wohnort: Godric's Hollow

BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

Wer der Junge ist, sag ich noch net, des kommt im zweiten kapitel raus.
Sie ist im sechsten Schuljahr.
Zweites Kapitel is schon in Arbeit^^
Wink

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Bellatrix<3
UTZ-Schüler


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Alter: 15
Anmeldungsdatum: 12.12.2007
Beiträge: 479
Wohnort: Forks

BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

huhu ^^
ich finde deinen anfang echt klasse ^^
hast mir ja eh schon viel davon erzählt =)
ich finds lustig, dass wir unsere FFs verschmelzen ^^
lg mach weiter!

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MoiraLestrange
Viertklässler


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Alter: 15
Anmeldungsdatum: 14.01.2008
Beiträge: 209
Wohnort: Godric's Hollow

BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

@Janine0906: Jetzt erfährst du, wer der geheimnisvolle Junge ist^^
Muhaha...Und weiter gehts glaubmir.gif

Im Hogwarts-Express

Mit einem lauten Klicken und einem noch lauteren Kratzen öffnete Gwenna die Schiebetür eines leeren Abteils.
Die Türen müssten langsam mal geölt werden!
Seufzend ließ sie sich auf die Bank fallen. Sie hatte letzte Nacht kaum geschlafen, denn ihre alten Schulkameradinnen aus Beauxbatons hatten eine Abschiedsfeier für sie geschmissen. Warum musste ihre Mutter sie auch ausgerechnet auf eine englische Schule schicken? Frankreich war so ein schönes Land; die Gärten von Beauxbatons unnachahmlich. Gwenna hatte dort ihre ersten fünf Schuljahre zugebracht.
Ihre Leopardin sprang mit einem eleganten Satz zu ihr auf die Bank und schmiegte den Kopf an Gwennas linke Hand. Lächelnd kraulte sie Sirah hinter dem Ohr.
Das Tier hatte Gwenna zum Schulanfang bekommen. Bellatrix hatte ihr, kurz bevor ihre Kutsche abgefahren war, einen Koffer in die Hand gedrückt und ihr ausdrücklich verboten, ihn zu öffnen, bevor sie in der Schule ankam. Gwenna hatte sich an die Anweisung gehalten. Sie hatte geduldig gewartet, bis die Kutschen in Beauxbatons angekommen waren, das Gepäck in die Schlafzimmer getragen worden war und sich die ganze Schule im riesigen Pavillon, der mitten in einem kunstvoll angelegten Irrgarten lag, versammelt hatte. Dort wurden die Erstklässler in die wichtigsten Schulregeln eingeführt und in Klassen eingeteilt.
Die ganze Zeit war Gwenna ganz ungeduldig dagesessen.
Als Madame Maxime die formellen Sachen erledigt hatte, trugen hunderte von leuchtenden Waldfeen bunte Tabletts voller Essen herein. Vor Aufregung, was wohl in diesem Koffer sein könnte, hatte Gwenna kaum etwas gegessen.
Einige Stunden später wurden die Mädchen in ihre Schlafzimmer geführt. Mit offenen Mündern hatten die neuen Schülerinnen die fein geknüpften Teppiche und die Wände voller weißem und goldenem Stuck bewundert. Selbst Gwenna hatte ihren Koffer beinahe vergessen. Aber eben nur beinahe.
Nach einem Augenblick des Staunens war sie zu ihrem Gepäck gehetzt, hatte den Koffer auf das Bett geworfen, ihn geöffnet und einen Aufschrei nicht unterdrücken können.
Zwei völlig verängstigte Kulleraugen hatten sie aus einem gefleckten Gesicht heraus angestarrt. Die damals noch elfjährige hatte das Leopardenbaby beruhigt und die ganze Nacht wach gelegen, um es zu streicheln.
Das lag jetzt genau fünf Jahre zurück. fünf wunderschöne Jahre, die ihre Mutter mit nur einem kurzen Satz beendet hatte:
>>Wir ziehen nach England.<<
Für Gwenna bedeutete das eine völlige Umstellung. Die Sprache war kein Problem, denn sie war viersprachig aufgewachsen:
Ihre Landessprache war Französisch, schließlich war sie dort aufgewachsen, ihre Mutter war Spanierin und hatte nur Spanisch mit ihr geredet, mit vier Jahren hatte sie zum ersten Mal Englischunterricht bekommen, mit fünf lernte sie bulgarisch und mit sechs beherrschte sie die Sprachen fließend.
Sie war zwar reinblütig, was auf Beauxbatons ihren Stand unter den Schülerinnen natürlich hervorgehoben hatte und auf Hogwarts anscheinend auch eine Rolle spielte, aber trotzdem wusste sie nicht, ob sie sich an der neuen Schule zurechtfinden würde.
Der Unterrichtsstoff würde natürlich auch ganz anders sein.
Aber wenigstens würde sie ihre beste Freundin Helena wieder sehen. Sie war letztes Jahr nach Hogwarts gegangen; natürlich hatten sich die beiden weiterhin viele Briefe geschrieben; Es kam Gwenna nur seltsam vor, dass ihre Freundin nicht im Zug war.
Gwenna schüttelte die Erinnerungen ab und bemerkte, dass die Tür einen spaltbreit offen stand, aber sie wollte Sirah nicht stören, die inzwischen mit geschlossenen Augen halb auf ihrem Schoß lag und ein leises Schnurren von sich gab.
Gwenna folgte ihrem Beispiel und machte die Augen zu, um ein wenig Schlaf nachzuholen.

Langsam erwachte sie aus einem sehr schönen Traum. Draußen dämmerte es schon leicht. Sirah saß ihr jetzt gegenüber auf der Bank und putzte sich. Etwas Kaltes streifte ihr Bein. Vorsichtig beugte sich Gwenna über den Rand ihrer Bank und spähte auf den Boden. Dort saß eine Kröte und versuchte vergebens ihr Bein zu erklimmen.
>>Wer bist du denn?<<
Gwenna nahm die Kröte auf ihren Schoß, was die Leopardin mit einem missbilligenden Blick quittierte.
Hektische Schritte näherten sich ihrem Abteil und kurz darauf wurde die Schiebetür von einem rothaarigen Jungen geöffnet.
>>Ah, du hast-<<
Erschrocken starrte er sie an. Das ist doch der Junge vom Bahnhof!
Mit vom Sprechen noch geöffnetem Mund drehte er sich um und lief in die Richtung zurück, aus der er gekommen war. Gwenna hörte seine Stimme aus dem Gang.
>>Hermine, ich hab Trevor gefunden!<<
>>Wirklich? Wo ist er denn?<<
>>In dem Abteil da hinten.<<
>>Und warum hast du ihn nicht mitgebracht?<<
Hermines Stimme klang leicht genervt.
>>Ich...ich trau mich nicht. Da sitzt die drin, in die ich am Bahnhof reingerannt bin.<<
>>Sie wird dich schon nicht fressen.<<
>>Da wär ich mir nicht so sicher...<<
Gwenna konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Anscheinend war sie einschüchternder, als sie dachte.
Langsam kamen die Schritte auf sie zu. Die Abteilstür wurde wieder mal geöffnet, aber diesmal kam ein braunhaariges Mädchen mit leicht gelockten Haaren herein.
>>Hi. Ich bin Hermine. Und der Angsthase dahinten ist Ron.<<
Dabei zeigte sie auf die Tür, in der der rothaarige Junge unbehaglich von einem Bein auf das andere trat und nervös ihre Leopardin beobachtete.
>>Ich bin Gwenna. Und das ist Sirah.<<
Hermine drehte sich um und wich einen Schritt vor dem Tier zurück.
>>Keine Angst, sie ist ganz lieb.<<
Mittlerweile war auch Ron zögernd herein gekommen.
>>Na komm, Sirah. Mach den beiden mal Platz.<<
Die Leopardin sprang auf die Worte ihres Frauchens leicht beleidigt von der Bank und machte sich zu ihren Füßen breit. Hermine und Ron setzten sich auf die Bank, wobei keiner von beiden das Tier aus den Augen ließ.
>>Sie tut wirklich nichts. Ihr könnt sie auch streicheln, wenn ihr wollt.<<
Gwenna setzte Trevor neben sich, beugte sich zu Sirah hinunter und kraulte sie am Bauch. Die Leopardin drehte sich genüsslich auf den Rücken und schnurrte leise vor sich hin. Hermine streckte zögernd ihre Hand aus und fuhr ehrfürchtig über den Hals der Leopardin.
>>Ganz weich!<<, flüsterte sie erstaunt und lehnte sich wieder auf ihren Platz zurück.
>>Du musst neu hier sein, stimmst?<<
Hermine sah Gwenna fragend an.
>>Ja. Ich war davor auf Beauxbatons.<<
>>Wirklich? Einige von euch waren vor zwei Jahren bei uns. <<
>>Ja, leider durften nur die Siebtklässler mit.<<
>>Verstehe...Oh, da kommt Neville. Den haben wir ja total vergessen!<<
Wieder mal wurde die Tür aufgezogen und ein braunhaariger Junge kam herein.
>>Oh, ihr habt ihn gefunden! Trevor, du sollst doch nicht immer weglaufen!<<
Neville nahm die Kröte auf den Arm und schaute Gwenna an.
>>Oh, hallo. Ich bin Neville.<<
>>Gwenna.<<
Neville machte die Tür ganz zu, setzte Trevor auf den Boden und bemerkte jetzt erst die Raubkatze, die ihn beobachtete.
>>Gwenna? Darf ich die mal streicheln?<<
>>Ja, klar. Sie ist ganz zahm.<<
Neville hockte sich auf den Boden und streichelte Sirah ausgiebig.
Ron, der bis jetzt noch gar nichts gesagt hatte, meinte jetzt unsicher:
>>Sollten wir nicht langsam unsere Umhänge anziehen? Wir sind sicher bald da.<<
>>Oh mein Gott! Krummbein wird sicher schon verrückt sein vor Angst! Ich hol ihn...und unsere Umhänge.<<
Sofort stand Hermine auf und rannte hinaus. Ron ging ihr hinterher und murmelte:
>>Ich helf ihr lieber...<<
Als sich die Tür geschlossen hatte, setzte sich Neville gegenüber von Gwenna auf die Bank.
Die Schritte von Hermine und Ron verklangen langsam. Plötzlich ertönte höhnisches Gelächter.
>>Der Weasley und die Granger! Das Traumpaar des Jahres! Ein Schlammblut und ein Blutsverräter...passt doch perfekt!<<
>>Halt die Klappe, Malfoy!<<
Das war eindeutig Rons Stimme; und zwar alles andere, als eingeschüchtert.
Neville wurde blass.
>>Hoffentlich kommt der nicht bei uns vorbei! Malfoy ist schrecklich-<<
Doch die quietschende Tür schnitt ihm das Wort ab.
>>Was bin ich? Schrecklich bewundernswert? Ja, da könntest du ausnahmsweise mal Recht haben, Longbottom!<<
Gwenna sah Malfoy abschätzend an. Sie fand ihn äußerst attraktiv. Aber auch furchtbar eingebildet. Trotzdem...er hatte trotz seiner Gemeinheit - oder gerade deshalb – etwas an sich...das gewisse Etwas eben.
Sie wollte gerade etwas sagen, doch Mafoy kam ihr zuvor.
>>Wen haben wir denn da? Eine Neue? Sicherlich voller Schmutz im Blut. Hmm, schade eigentlich.<<
Mit diesen Worten drehte er sich um und schritt in den Gang hinaus.
Kochend vor Wut sprang Gwenna auf und rannte hinter ihnen her.
>>Bleib hier, das bringt doch nichts...<<
Aber sie hörte Nevilles Worte nicht mehr.
Gwenna holte Malfoy schnell ein und drehte ihn grob an der Schulter herum. Im ersten Moment sah er sie ziemlich erschrocken an, doch dann grinste er hämisch.
>>Da kann wohl eine ihre Finger gar nicht von mir lassen!<<
>>Du bist nicht so unwiderstehlich, wie du vielleicht denkst!<<, antwortete Gwenna bissig, wobei sie nicht ganz die Wahrheit sagte.
>>Ach, nein? Komisch, dass du mir dann nachgerannt bist, aber ich muss leider ablehnen, ich gebe mich nicht mit deinesgleichen ab, Schlammblut!<<
Das reichte ihr.
>>Schlammblut? Tja, da irrst du dich gewaltig! Ich bin eine gebürtige Black!<<
>>Und ich der Kaiser von China!<<
>>Oh, eure Majestät...<<
Sie deutete eine Verbeugung an, dann drückte sie ihn mit überraschender Kraft gegen die Wand und presste ihre Lippen auf seine.
>>Küsst so eine Schlammblüterin?<<, fragte sie ihn aufgebracht, als sie sich wieder von ihm löste.
>>Ich weiß nicht, davon muss ich mich noch einmal überzeugen...<<
Bevor Gwenna reagieren konnte, drückte nun er sie gegen die Wand und küsste sie.
Lächelnd löste er sich von ihr und meinte:
>>Ja, ich glaube, dass ich dir glauben könnte...Wer sind deine Eltern?<<
>>Ban und Estella Black.<<
>>Achso? Na dann...Auf Wiedersehen, hübsche Black!<<
Er wandte sich um und ging mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Gwenna drehte sich auf dem Absatz um und stolzierte zu ihrem Abteil zurück.
Als sie die Tür öffnete, saßen Hermine, Ron und Neville schon in ihren Schuluniformen da.
>>Hey, Gwenna, wo warst du? Neville sagte, du bist Malfoy hinterher gerannt.<<
>>Ach, ich habe nur...ist ja auch unwichtig!<<, wich sie Hermines Frage aus.
Sie ging zu ihrem Platz, unter dem sie ihre Handtasche verstaut hatte und holte sie unter der Bank hervor. In der Tasche musste sie nicht lange suchen, bevor sie ihre Uniform herausholte. Mit einem Blick auf Neville und Ron zuckte sie die Schultern, zog sich ihr Shirt über den Kopf und schlüpfte in den Pullover. Dann wechselte sie ihre Jeans gegen den Rock aus und warf sich den Umhang um. Ihre Sachen stopfte sie einfach wieder in die dafür viel zu klein scheinende Tasche, in der sich erstaunlicherweise genügend Platz fand.
Sirah hatte während all dessen auf der Bank gelegen und kein Interesse an den Geschehnissen um sie herum gezeigt. Jetzt stand sie auf und sprang auf Nevilles Schoß. Besser gesagt auf die Bank und Nevilles Schoß.
>>Weiß jemand von euch, wo Dick und Doof sind? Allein dass sie nicht an Malfoys Hintern kleben, ist schon ein Grund, um nachdenklich zu werden.<<
Neville richtete seine Frage eher an Hermine.
>>Die machen doch wie Harry bei so einem Austausch mit. Fünf Schüler von uns gegen fünf von Durmstrang. Ich bin schon gespannt, wer zu uns kommt.<<
Bei dem Namen der anderen Zaubererschule zuckte Ron kaum merklich zusammen.
Die vier redeten noch über dies und das, Gwenna erzählte von Beauxbatons und die drei anderen erzählten ihr von Hogwarts und den Lehrern.
Mittlerweile war es draußen schon ganz dunkel geworden.
>>Jetzt müssten wir eigentlich bald da sein.<<, meinte Neville an Gwenna gewandt.
>>Ich bin schon richtig gespannt. Nach allem was ich jetzt von euch gehört habe, muss es toll sein.<<
>>Bestimmt nicht so elegant wie Beauxbatons, aber wunderschön.<<, pflichtete Hermine ihr bei.
>>Und mit einem riesigen Netz aus unterirdischen Geheimgängen. Meine Brüder Fred und George hatten eine Karte, auf denen alle eingezeichnet waren. Man konnte darauf sogar sehen wo bestimmte Personen sind...<<
>>Hatten? Wo ist sie denn jetzt?<< Ron hatte eindeutig Gwennas Neugier geweckt.
>>Harry hat sie in der dritten Klasse von ihnen geschenkt bekommen.<<
Der Zug rollte langsam in den Bahnhof ein; die Bremsen quietschten und eine Rauchwolke umhüllte den roten Express. Doch die vier Freunde bemerkten den Dampf nicht mehr; sie hatten das Abteil geräumt und waren auf dem Weg zum Ausgang.

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Zuletzt bearbeitet von MoiraLestrange am 06.03.2008, 12:17, insgesamt einmal bearbeitet
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Bellatrix<3
UTZ-Schüler


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Alter: 15
Anmeldungsdatum: 12.12.2007
Beiträge: 479
Wohnort: Forks

BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

echt super ^^
aber seid wann ist Hermine denn blond? Hermine hat braune haare ^^ und ich finde Neville hat eher schwarze als braune aber egal ^^

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Janine0906
Schulsprecher


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Alter: 16
Anmeldungsdatum: 24.09.2007
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 10.03.2008, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Super Chap!! Very Happy Was sollte das den mit Draco? Bildet sie sich etwa was auf ihre Reinblütigkeit ein, oder wollte sie ihn einfach nur schocken?
Warum ist Harry auf einem Austausch und Hermine und Ron nicht?
In welchem Schuljahr sind Hermine und Co.?
Bitte weiter!! Very Happy

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Harry Potter (und Charmed) for ever!!!!!!!!!!
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Potterlady
Drittklässler


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 21.12.2007
Beiträge: 127
Wohnort: Hogsmeade

BeitragVerfasst am: 11.03.2008, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hey!
Super Chap!!!
Find deine FF richtig gut!! schreib bitte schnell weiter!!

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Trust is something great.
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And love is the most beautiful of all.

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Love begins with a smile,
goes on with a kiss,
and ends with tears.
Love is like a war,
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Mein neuer OS:
Der Antrag
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MoiraLestrange
Viertklässler


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Alter: 15
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Beiträge: 209
Wohnort: Godric's Hollow

BeitragVerfasst am: 12.03.2008, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

@Bellatrix<3:
Des liegt alles am Regen...Ne habs schon geändert

@Janine0906:
also, Hermine und co. sind auch im sechsten Jahr, wie Gwenna.
Naja, das mit Draco hat sie halt einfachj so überkommen...ja, sie is noch ziemlich eingebildet^^
Harry is nur bei nem Austausch, weil ich keinen Bock hatte, ihn einzubauen Twisted Evil

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MoiraLestrange
Viertklässler


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Alter: 15
Anmeldungsdatum: 14.01.2008
Beiträge: 209
Wohnort: Godric's Hollow

BeitragVerfasst am: 19.03.2008, 17:50    Titel: Antworten mit Zitat

Nachdem es mal wieder ein bisschen gedauert hat, gehts weiter. Very Happy

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Wiedersehen

Es war ein unerwartet kühler Abend. Ihr Atem gefror in der Dunkelheit. Gwenna folgte Hermine, Ron und Neville zu den hell erleuchteten Kutschen. Immer noch schweifte ihr Blick suchend durch die Menge, obwohl sie kaum etwas sah. Die meisten Schüler wichen vor Sirah zurück, sodass die vier relativ zügig die Kutschen erreichten.
>>Hallo, Luna! Wie waren die Ferien? Habt ihr eure…Lämeckos gesehen?<<
Hermine hatte sich neben Luna gesetzt.
>>Nein, wir haben leider nur eine Schuppe gefunden.<<
Luna starrte nach wie vor auf einen weit entfernten Punkt.
>>Ich dachte, sie hätten eine ledrige Haut? Naja, ist ja auch egal...<<
Gwenna erhaschte kurz einen Blick auf eine ihr sehr bekannte Person; im nächsten Moment war sie auch schon wieder aus ihrem Blickfeld verschwunden.
Die Kutsche setzte sich rollend in Bewegung. Unvermittelt tauchte die rote Mähne wieder auf.
>>Helena?<<
Gwenna dachte nicht, dass ihre Freundin sie gehört haben könnte, doch Helena drehte sich zu ihr um.
>>Gwenna!<<
Die Kutsche war schon ein paar Meter über dem Boden, als Gwenna hinuntersprang. Hermine kreischte erschrocken auf und Neville stürzte entsetzt an den Rand der Kutsche. Sirah wollte ihrem Frauchen nach, doch Ron hielt sie, zu seinem eigenen Überraschen, fest.
Gwenna landete auf ihren Füßen und rollte sich geschickt ab; Stille war eingekehrt, alle starrten das Mädchen an, das sich gerade aus der Kutsche gestürzt hatte.
>>Nichts passiert!<<, versicherte sie den erschreckten Zuhörern und eilte auf Helena zu, die sie nur grinsend anschaute.
>>Du hast dich in dem Jahr gar nicht verändert, Gwenna!<<
>>Warum sollte ich auch?<<
Die beiden Mädchen fielen sich lachend in die Arme.
>>Warum warst du nicht im Zug?<<
>>Naja, das Übliche: Ich hab wieder mal verschlafen und den Zug verpasst. Narzissa hat mich herappariert.<<
>>Klar, mal wieder typisch für dich.<<
Sie stiegen in die nächste Kutsche, in der schon einige Ravenclaws saßen. Hinter ihnen stieg auch Malfoy ein, der sich neben Gwenna setzte. Dabei strich seine Hand „zufällig“ über ihren Oberschenkel. Ein leichter Schauer durchfuhr sie.
>>So sieht man sich wieder, hübsche Black!<<
Seine Stimme war nicht mehr als ein Wispern. Gwenna schielte zu ihm hinüber. Grinsend erwiderte er ihren Blick. Einen Augenblick sahen sie sich direkt in die Augen; Erschrocken schaute sie in die dunklen Fluten unter ihnen.
Einerseits stieß Malfoy sie ab, aber allein durch seine Anwesenheit stellten sich ihre Nackenhärchen auf.
>>Hoffentlich kommst du auch nach Gryffindor!<<
Helenas arglose Frage holte sie in die Realität zurück.
>>Äh, ja...klar…Gryffindor...<<
>>Wo bist du eigentlich grade?<<
>>Ich war in Gedanken nur bei...meiner Mutter, ja, bei meiner Mutter.<<
>>Ja klar, der Regen...<<
Mittlerweile hatten sie schon die Hälfte des Sees überquert. Eine Gruppe kleiner Lichtpunkte war zu sehen.
Helena unterhielt sich mit Malfoy, doch Gwenna bekam nichts von deren Unterhaltung mit; sie starrte das andere Ufer an, wo sie Hogwarts sehen konnte.
>>Gwenna, da ist schon das Schloss!<<
>>Wow, das ist ja riesig!<<
>>Dann warte mal, bis du die ganzen Geheimgänge siehst, die in Hogwarts verlaufen!<<
>>Ja, Ron hat mir schon davon erzählt.<<
Vielleicht kam es Gwenna nur so vor, aber das schwarzhaarige Mädchen ihr schräg gegenüber starrte sie schon die ganze Fahrt über an. Nicht gerade sehr freundlich. Wohl eher feindselig. Trotzig starrte Gwenna zurück.
>>Kennen wir uns?<<, fragte sie bissig.
>>Wohl kaum.<<
Der Blick der Schwarzhaarigen flog kurz zu Malfoy hinüber. Sehr kurz.
Eingebildete Ziege!
Etwas unsanft landete die Kutsche auf dem Schlossgelände. Gwenna stieg aus und wurde prompt von der Schwarzhaarigen angerempelt, die hinter ihr ausstieg.
Aus Rache stellte sie ihr ein Bein. Das Mädchen stolperte und streckte die Arme aus, um sich wenigstens im Matsch abzufangen, aber statt im Dreck landete sie direkt in Malfoys Armen.
>>Achtung, es ist sehr rutschig hier, Pansy.<<
Das war also Pansy. Helena hatte ihr viel von ihr geschrieben. Wenigstens wusste Gwenna jetzt, wen sie in Hogwarts eindeutig nicht mochte.
Neidisch beobachtete sie Pansy, die in Malfoys Armen strahlte wie ein Honigkuchenpferd. Malfoy ließ sie immer noch nicht los!
Jetzt flüsterte er ihr leise etwas zu. Pansy antwortete ihm genauso leise; Malfoy lächelte sie an!
Beschwingt stolzierte Gwenna an ihnen vorbei, wobei sie ihren Hintern im Takt der Schritte mitschwingen ließ.
Zu ihrer Genugtuung spürte sie Malfoys Blick auf sich ruhen.
Helena, die sofort Gwennas Absichten durchschaut hatte, zog ihren Zauberstab und arrangierte es, dass Pansy ein großer Schlammklumpen auf den Umhang traf.
Diese schrie auf und schaute sich nach allen Seiten um. Dabei löste sie sich von Draco, der immer noch Gwenna hinterher starrte.
Bevor Helena von ihr entdeckt werden konnte, schob sie ihren Zauberstab wieder unter ihren Umhang und gesellte sich zu Gwenna, die schon fast das große Tor erreicht hatte.

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Bellatrix<3
UTZ-Schüler


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Alter: 15
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Wohnort: Forks

BeitragVerfasst am: 21.03.2008, 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

hey ho ^^
schreib schnell weiter will wissen was passiert =) in meinem nächsten kapitel bau ich dich dann endlich auch mal ein ok?
lg

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Janine0906
Schulsprecher


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Alter: 16
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BeitragVerfasst am: 22.03.2008, 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

Super Chap!! Eine frage: Helena ist in Gryffindor und sie unterhält sich mit Malfoy? Mir macht das nix aus, aber i-wie ist es irritierent wenn man nur gewöhnt ist, das er gryffindors hasst... wenn ich dich richtig verstanden habe...
Bitte weiter!! Very Happy

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MoiraLestrange
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Alter: 15
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Wohnort: Godric's Hollow

BeitragVerfasst am: 26.03.2008, 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Malfoy hasst Gryffindor ja nicht wirklich, sondern hat nur was gegen schlammblüter^^

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redbuffy
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Beiträge: 1468

BeitragVerfasst am: 26.03.2008, 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

interessante ff mach nur weiter gefällt mir super Very Happy Very Happy
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MoiraLestrange
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BeitragVerfasst am: 31.03.2008, 15:40    Titel: Die Große Halle Antworten mit Zitat

Die Große Halle
In ein Gespräch mit Helena vertieft trat Gwenna durch die große Eingangstür.
>>Glaubst du, ich muss mit den Erstklässlern vorgehen und mir den Hut aufsetzen lassen?<<
>>Nein, Dumbledore wird dich sicher extra vorrufen. Vielleicht stellt er dich ja gleichzeitig mit den Austauschschülern vor.<<
>>Na, hoffentlich.<<
>>Wird schon schief gehen!<<
Jetzt musste Gwenna doch über die eindrucksvolle Atmosphäre des Schlosses staunen. Auch wenn sie nicht genau wusste, was sie erwartet hatte, war es ganz bestimmt nicht das. Nein, das war noch viel schöner. Und es roch überhaupt nicht vermodert oder muffig, wie sie gedacht hatte.
Die Stimmen unzähliger Schüler hallten in der Eingangshalle wider. Helena und Gwenna gingen die große Treppe hinauf und wollten in die Große Halle, als sie von Professor McGonagall aufgehalten wurden.
>>Miss Black. Wenn sie die Freundlichkeit besäßen, bei mir zu warten.<<
Gwenna verdrehte zu Helena gewandt die Augen und lehnte sich an die Wand neben der Tür. Nur einen Augenblick später kam Malfoy an ihr vorbei und grinste sie an. Sie versuchte ihn möglichst zu ignorieren, doch als Pansy auf der Bildfläche auftauchte und sich bei ihm einhakte, starrte sie die Schwarzhaarige feindselig an. Diese lächelte sie nur zuckersüß an und zog Draco in die große Halle.
Scharen von jungen Zauberern und Hexen gingen durch die Tür; einige schauten sie neugierig an, andere sahen sie gar nicht.
Nach einer halben Ewigkeit, wie es Gwenna vorkam, wurde es ruhiger, die riesige Tür wurde geschlossen und die Erstklässler traten mit großen Augen ein.
McGonagall scharte alle vor der Tür zusammen und erklärte ihnen, dass sie jetzt alle nacheinander in ihre Häuser eingeteilt werden würden. Nachdem sie geendet hatte, schaute sie Gwenna scharf an.
>>Das gilt auch für sie, Miss Black.<<
Toll, jetzt darf ich zwischen lauter Zwergen vor der ganzen Schule dastehen und mir nen alten Hut aufsetzen lassen! Ein Traum.
Als die Kleinen hineingingen, folgte sie ihnen mit einigem Abstand. Sie war mindestens vier Köpfe größer als der Rest vor ihr; sie versuchte, die Jugendlichen, die sie anstarrten, zu ignorieren.
Vorne angekommen wurden die Ersten aufgerufen und unter lautem Jubel an den jeweiligen Tischen aufgenommen.
Ziemlich bald fiel auch Gwennas Name und sie ging mit weichen Knien nach vorne, setzte sich auf den Hocker, der schon dastand und ließ sich den sprechenden Hut aufsetzen.
Na super, der zerstört mir meine ganze Frisur!
>>GRIFFYNDOR!<<, verkündete der Hut sofort.
Leicht enttäuscht stand sie auf und begab sich zum Griffyndortisch. Insgeheim hatte sie ja gehofft, nach Slytherin zu kommen, auch wenn sie dann nicht mit Helena in einem Haus gewesen wäre.
Lautes Klatschen empfing sie am Tisch und sie setzte sich zwischen Helena und Hermine. Ihr gegenüber saß Neville, der sie anlächelte.
>>Also, ich weiß, wer sich freuen wird, dich zu sehen.<<
Kaum hatte er das gesagt, legten sich zwei große Tatzen auf ihre Knie. Gwenna kraulte die Leopardin mit einer Hand hinter dem Ohr. Sirah schleckte unterdessen ihre Linke ab, woraufhin Gwenna das Gesicht verzog.
>>Hey, Sirah, gibts dich auch noch?<<
Helena nahm sich das andere Ohr der Raubkatze vor, was Sirah sichtlich genoss.
Während dem Essen verschwanden einige Hähnchenkeulen von Nevilles Teller auf mysteriöse Weise unter dem Tisch.
>>Also wenn du so weiter machst, wird sie noch übergewichtig. Morgen kannst du sie gerne weiterfüttern, aber ich glaube, das reicht für heute. Boah und für mich auch. Ich bin pappsatt!<<
Ron, der neben Neville saß, beäugte mit sehr vollem Mund Gwennas leeren Teller.
>>Fag mal, wie kannft du fon fatt fein? Du haft doch faft nikf gegeffen!<<
Hermine schaute ihn genervt an.
>>Ron, iss erst mal runter, bevor du was sagst!<<
Er schluckte ein paar Mal bis sein Mund wieder leer war.
>>Gwenna, wie kannst du nur so wenig essen?<<
Gwenna musste lachen.
>>Zwei Stück Gemüsekuchen und Salat sind mir eigentlich schon genug. Ich frag mich nur, wie ein Mensch so viel essen kann, wie du.<<
Auf diese Bemerkung musste Hermine grinsen und meinte:
>>Tja, das frag ich mich schon seit fünf Jahren.<<
>>Kein Wunder dass ihr beiden so dünn seid.<<
Gwenna musterte Ron.
>>Naja, du scheinst ja auch nicht grade zuzunehmen.<<
Neville beugte sich zu ihr vor und flüsterte verschwörerisch:
>>Nachher sitzt er wieder im Schlafsaal und steckt sich den Finger in den Hals! Ich muss es ja wissen; ich hörs mir jeden Abend an.<<
Ungläubig schüttelte Gwenna den Kopf.
>>Nee, das glaub ich dir jetzt nicht.<<
>>Doch echt wahr. Er hat sogar seinen eigenen Eimer!<<
Gwenna stutzte nur bis Helena sich das Lachen nicht mehr verkneifen konnte.
>>Neville, das ist wirklich die beste Geschichte, die du dir jemals ausgedacht hast. Ein Bulemikranker Ron. Klar!<<
>>Waf if mit mir?<<
Ron hatte sich wieder seinem Essen zugewandt, doch als er seinen Namen hörte, schaute er auf. Mit vollem Mund, was ihm einen strengen Blick von Hermine einbrachte.
Er schluckte hastig runter, denn er wollte es nicht riskieren, dass Hermine auf ihn sauer war. Wer hätte denn dann seine Hausaufgaben machen sollen?
Naja, und überhaupt fand er es nicht gerade lustig, wenn Hermine sauer war. Das hatte er im vierten Schuljahr beim Ball erfahren müssen. Einmal und nie wieder, hatte er sich geschworen. Außerdem mochte er Hermine ganz einfach ziemlich gern.
>>Nichts Ron. Iss ruhig weiter.<<
Neville schaute ihn ganz unschuldig an.
>>Was hast du jetzt schon wieder erzählt, Nevi?<<
>>Mann, du weißt, wie ich es hasse, wenn du mich so nennst.<<
Ron grinste und zwinkerte Gwenna zu.
>>So nennt ihn seine Oma immer.<<
Neville lief ganz rot an.
Hermine und Helena mussten lachen, denn das hielt Ron Neville schon seit der zweiten Klasse vor. Gwenna dagegen fand es gar nicht witzig.
>>Also ich kann darüber nicht lachen! Er kann doch nichts dafür, oder?<<
Ron blickte sehr eingeschüchtert die Wurst auf seinem Teller an. Wie interessant so eine warme Bratwurst sein konnte...
>>Das war doch nur ein Scherz...<<
Stille. Jedenfalls unter den fünf Freunden.
Dann klirrte Dumbledores Becher und signalisierte, dass er gerne eine Ansprache halten würde. Mit einem Mal kehrte Ruhe ein.
>>Wie manche von euch schon wissen, findet dieses Schuljahr ein Austausch mit Durmstrang statt. Sie werden ebenfalls von dem sprechenden Hut in die Häuser eingeteilt. Begrüßen sie die fünf charmanten Bulgaren!<<
Kaum hatte der Schulleiter das gesagt, sprangen auch schon die Türflügel auf und fünf äußerst gut aussehende Jungs kamen herein.
Hermine konnte sich einen überraschten Aufschrei nicht verdrücken.
>>Das, das ist ja Viktor!<<
>>Was macht der denn hier? Müsste der nicht schon längst mit der Schule fertig sein?<<
Ron war von Viktor Krums Erscheinen eindeutig nicht begeistert.
>>Nein, in Bulgarien haben alle Zauberschulen zehn Klassen, Ron.<<
Ohne es zu bemerken, war Hermine wieder in ihren besserwisserischen Ton verfallen.
>>Hey, ihr meint schon DEN Viktor Krum, oder? Oh mein Gott, ich glaubs nicht! Aus der Nähe sieht er ja noch besser aus, als im Quidditchfeld!<<
>>Vergiss es, er gehört Hermine.<<
Helena erkannte das Leuchten in den Augen ihrer besten Freundin. Bevor Gwenna sich ihn in den Kopf setzte, musste jemand etwas dagegen tun. Denn wenn sie sich einmal etwas einbildete, bekam sie es in der Regel auch. Und Helena wollte ja schließlich nicht, dass sich Hermine und Gwenna wegen einem Jungen zerstritten.
Wobei sie Hermine auch davon abhalten musste, sich wieder auf Viktor einzulassen, denn Ron hatte Helena einmal erzählt, was er wirklich für Hermine empfand. Das konnte ja nur ein anstrengendes Jahr werden.
Die einzigen, die nicht von Viktor Krum begeistert waren, waren Neville und Ron. Letzterer fixierte den Bulgaren muffig, als könne er ihn wieder nach Bulgarien apparieren.
Und Neville wusste, dass er neben ihm keine Chance auf irgendein Mädchen hatte.
Mittlerweile waren die Durmstranger vorne angekommen. Dumbledore schüttelte jedem die Hand und McGonagall setzte ihnen nacheinander den sprechenden Hut auf.
Krum war der Erste und man sah ihm an, dass es ihm nicht ganz geheuer war. Aber wer außer den Erstklässlern ließ sich auch schon freiwillig einen alten Hut aufsetzen?
>>Hm...Schwierig mein Junge, schwierig... wo haben wir denn Platz? In Gryffindor wäre ein Plätzchen frei. Ja, ich glaube, da passt du gut rein. Also GRYFFINDOR!<<
Der Hut hatte entschieden und Viktor machte sich auf zum Gryffindortisch. Die ganze Zeit über hatte er mit den Augen nach Hermine gesucht und setzte sich jetzt ihr gegenüber neben Ron, der gleich unauffälligerweise ein kleines Stückchen wegrutschte.
>>Erminne, ich binn so fro, dich wiedder zu sehn. Wie geht es dir?<<
Er lächelte Hermine an, die nicht anders konnte, als zurück zu lächeln.
>>Ach, mir könnts nicht besser gehn. Ich freu mich auch, dass du wieder da bist.<<
Ron rollte die Augen und seufzte in sich hinein, was ihm nicht einmal einen vernichtenden Blick von Hermine eintrug. Sie war viel zu beschäftigt damit, sich mit Viktor zu unterhalten. Irgendwann verschwand das Essen von den Tischen und alle drängten zu den Türflügeln.
Viktor und Hermine gingen dicht nebeneinander, Ron schlurfte hinterher.
Das konnte Helena einfach nicht mit anschauen und wuselte sich zu den zwei Turteltauben durch.
>>Hey, Viktor! Kennst du mich noch?. Du musst unbedingt Gwenna kennen lernen. Sie spielt total gerne Quidditch, vielleicht zeigst du ihr ein paar Tricks? Ihr beiden könnt euch sogar auf Bulgarisch unterhalten, sie spricht die Sprache fließend.<<
Dabei hatte sie ihn von Hermine weggezogen und Ron an seine Stelle geschubst. Auch wenn das, was sie gerade gesagt hatte, sehr peinlich war, war es nötig und ihr war nichts Besseres eingefallen.
>>Ellenna, äh das gett jetzt schlecht, vielleicht morrgenn?<<
Viktor sah Hermine nach. Unter anderen Umständen hätte er ihr vielleicht leid getan, aber das war dringend notwendig. Schließlich musste Ron eine Chance haben, bei Hermine zu punkten.
Helena suchte nach Gwenna und entdeckte sie mit Neville zusammen.
>>Ähm, Viktor, weißt du, morgen klingt gar nicht so schlecht, ich komm drauf zurück.<<
Schon war sie weg. Viktor Krum kam sich ziemlich dumm vor. Kopfschüttelnd suchte er nach Andrusch, seinem Zwillingsbruder, der auch nach Gryffindor gekommen war.

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MoiraLestrange
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BeitragVerfasst am: 01.04.2008, 07:25    Titel: Antworten mit Zitat

uups, mir is grad aufgefallen, dass ich beim letzten Chap den Titek vergessen hab Embarassed . Is aber jetzt da

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Bellatrix<3
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BeitragVerfasst am: 05.04.2008, 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Helena und Gwenna 4-ever xD

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Janine0906
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BeitragVerfasst am: 07.04.2008, 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

Super Chap!!! Ich wusste garnicht, das Viktor einen Zwillingsbruder hat... das kann ja noch was werden... Laughing
Bitte weiter!!

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Bellatrix<3
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BeitragVerfasst am: 05.05.2008, 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

Janine0906 hat Folgendes geschrieben:
Super Chap!!! Ich wusste garnicht, das Viktor einen Zwillingsbruder hat... das kann ja noch was werden... Laughing
Bitte weiter!!



der zwillingsbruder is ja erfunden aber ich finds lustig ^^

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MoiraLestrange
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BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

ich auch^^

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Bellatrix<3
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BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

wie wärs wenn du mal weiterschreiben würdest ^^

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MoiraLestrange
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BeitragVerfasst am: 07.07.2008, 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Jaja, Hel(l), geht schon weiter...nach einermillionenmilliardenjahren mal^^

~*~

Der Gryffindorturm

>>Und dann hatte er die Sachen deiner Oma an?<<
Gwenna schüttelte ungläubig den Kopf.
>>Das hat so lächerlich ausgesehen!<< Die beiden waren vor dem Portrait der fetten Dame angekommen.
>>Passwort?<<
>>Äh, diesmal hab ich’s mir gemerkt…Gleich hab ich’s, ganz sicher. So ähnlich wie…Bowtruckle!<<, stotterte Neville.
Die fette Dame nickte und das Portrait schwang auf. Auf eine Geste von Neville hin betrat Gwenna den Gemeinschaftsraum als Erste.
>>Wow, schön gemütlich!<<
Sie ließ sich gleich in einen der großen Ohrensessel fallen und seufzte zufrieden. Sirah sprang sofort auf ihren Schoß.
>>Ja, unser Gemeinschaftsraum ist etwas ganz besonderes.<<
>>Du, wo sind eigentlich die anderen alle?<<
>>Wahrscheinlich oben in den Schlafsälen, beim Auspacken.<<
Neville deutete zu den beiden Treppen, die jeweils zu den Jungen und Mädchen führten.
>>Dann mach ich mich auch mal an meine Koffer ran.<<
Langsam stemmte sie sich aus dem Sessel, was der Leopardin weniger gefiel. Gwenna griff nach dem Geländer und begann den Aufstieg.
>>Gute Nacht.<<
Sie war nicht einmal bei der Hälfte angelangt, als er das sagte. Lächelnd drehte sie sich um.
>>Bis morgen.<<
Dann stieg sie Sirah hinterher, die schon oben auf sie wartete.


>>Da bist du ja endlich! Wo warst du die ganze Zeit?<<
Helena räumte gerade ihren letzten Koffer aus. Sie hatte wieder einmal viel zu viel Gepäck dabei.
>>Äh, Neville hat mich ein bisschen rumgeführt und so.<<
>>Und so, aha?<<
Sie grinste Gwenna an, die den Kopf schüttelte.
>>Nein, nicht das, was du denkst! Wir haben uns nur unterhalten.<<
>>Jaja, klar, nur unterhalten!<<
Gwenna ging zu ihrem Bett und ließ sich drauf plumpsen.
>>Ich bin total kaputt. Anstrengender Tag. Haben wir morgen eigentlich schon Unterricht?<<
>>Ja, leider.<<
>>Du weißt auch nicht zufälligerweise, was wir alles für Fächer haben?<<
>>Warum fragst du? Hast du den Stundenplan nicht gekriegt?<<, fragte Hermine, die sich auf Helenas Bett setzte, fast schon entrüstet.
>>Wir kriegen nen richtigen Stundenplan? So mit allen Fächern drauf?<<, kicherte Gwenna belustigt.
>>Natürlich! Ist das auf Beauxbatons nicht auch so?<<
Jetzt klang Hermine sehr entrüstet.
>>Nö, sollten wir? Bei uns hing jeden Tag ein Zettel am schwarzen Brett, weil die Unterrichtszeiten von Tag zu Tag verschieden sind. Hier also nicht?<<
>>Zum Glück nicht. So kann man sich viel besser auf Prüfungen vorbereiten und seine Hausaufgaben einteilen.<<, näselte Hermine genervt.
>>Ja, Hermine, okay. Du lernst gern und gut, wir wissen es!<<
Jetzt hatte Helena die Geduld mit ihrer Freundin verloren, obwohl sie es trotzdem nicht wirklich böse meinte.
Pikiert setzte sich Hermine auf ihr Bett und fing an, ein etwas dickeres Buch zu lesen. Helena dagegen war neugierig und bohrte bei Gwenna nach.
>>Neville ist doch ein ganz netter Kerl, oder?<<, fragte sie beiläufig.
>>Ja, schon. Ich habe mich aber nur mit ihm angefreundet, und nicht das, was du denkst, okay?<<
Mit dieser Heftigkeit hatte sie jetzt auch wieder nicht gerechnet, also lenkte sie besser ein. Auf einen Streit mit ihrer besten Freundin hatte sie überhaupt keinen Bock.
>>Ja, schon gut. Brauchst ja nicht gleich sauer werden.<<
>>Sorry, ich bin nur schrecklich müde. Ich leg mich besser hin, morgen sollte ich lieber ausgeschlafen sein.<<
Daraufhin zog Gwenna sich um und legte sich hin. Sie brauchte lange, bis sie in der ungewohnten Umgebung einschlief.

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Janine0906
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BeitragVerfasst am: 17.07.2008, 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Das Chap war zwar etwas kurz, aber trotzdem gut!!
Bitte weiter!! Very Happy

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MoiraLestrange
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BeitragVerfasst am: 12.09.2008, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

So, jetz gehts weiter, auch wenns ewig gedauert hat... Embarassed

~*~

Der Heuler

»Gwenna? Hey, wach auf, wir kommen zu spät zum Frühstück!«
Hermines Stimme ließ sie aus dem Schlaf hochfahren.
»Mum, was...«
Verwirrt blickte Gwenna sich um.
»Du darfst mich auch gern Hermine nennen.«
Gwenna rieb sich die Augen, war aber sofort hellwach. S