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Harry Potter - Familie, Freunde, Liebe

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Lily Lupin
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BeitragVerfasst am: 29.05.2007, 22:34    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich bin leicht verwirrt. Waren die Horcruxe denn schon alle zerstört? Wie kann denn Narzissa Voldi töten?
Es war aber auf jeden Fall extrem spannend! Du hast den Kampf super geschildert. Und endlich sind Kayla und George wieder vereint!
Aber die FF ist jetzt noch nicht beendet? *panik*

lg

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Steph P. S. Angel
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BeitragVerfasst am: 29.05.2007, 23:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hatte ich nicht am Anfang geschrieben, dass ich die anderen Teile vollkommen ignoeriere? also gibt es bei mir auch keine Horkruxe *g*


Nein es geht noch weiter

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Lily Lupin
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BeitragVerfasst am: 30.05.2007, 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

Achja, stimmt Mr. Green Tut mir Leid, das hatte ich vergessen Embarassed

Aber ich bin beruhigt, dass es noch weitergeht!

lg

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Steph P. S. Angel
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Anmeldungsdatum: 23.04.2007
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BeitragVerfasst am: 31.05.2007, 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

ERKLÄRUNGEN


Ein paar Tage später saßen alle gemeinsam im Fuchsbau. Molly hatte ein paar leckere Sachen hergerichtet und alle assen mit grossem Genuss.
"Professor, dürfen wir sie nun etwas fragen?" sagte Hermine.
"Natürlich, ich nehme an, ihr wollt wissen, warum der Fluch diesmal wieder nicht gewirkt hat" antwortete er.
Alle schauten ihn wißbegierig an. "Ja Sir" sagte Harry, "er hat George und mich doch voll getroffen, da bin ich mir sicher."
"Zuerst wusste ich auch nicht so Recht, doch dann liess ich mir die Prophezeiung noch mal durch den Kopf gehen" sagte Dumbledore.
"DER ZWILLING WIRD DIR BEISTEHEN" sagte Harry.
"Ja, ich dachte immer, es betriffe deine Schwester und dich. Aber da lag ich wohl nur halb richtig. So wie es aussieht, betraf es auch George" sagte er.
"Aber wieso mich?" sagte George.
"Erstens bist du auch ein Zwilling. Du hast Harry gegen Voldemort beigestanden. Du wärst mit ihm bis zum Tode gegangen. Einmal, weil er dein Freund ist und andererseits liebst du seinen Zwilling und sie war in Gefahr" sagte Dumbledore.
"Ja das stimmt, ich wäre für sie in den Tod gegangen" sagte George leise.
"Und dann betraf es Kayla. Sie liebt Harry als ihren Bruder und dich als ihren Freund" sagte er weiter. "Alle seid ihr Zwillinge. Es war wohl Schicksal, dass du und Kayla zusammengefunden habt. Aber ganz Beantworten kann ich es doch nicht, da es immer Dinge im Universum geben wird, die niemand klären kann. Schicksal halt.“
Im Raum war es mucksmäuschenstill. Alle durchdachten, was Dumbledore gerade sagten.
"Und nun scheint mir auch die Bedeutung von Kaylas Narbe klarer. Ihr beide seid tief miteinander verschweißt" sagte er zu Harry. "Weißt du noch, als ich dir sagte, dass deine Mutter dich mit ihrer Liebe vor dem Fluch gerettet hat. Irgendwie hat sie ihre Liebe auch an Kayla weitergegeben. Sie war in ihr gespeichert sozusagen. Und beim Fluch ist sie rausgebrochen."
"Man, da hat ja Harry's Mum eigentlich vorgesorgt" sagte Ron.
"Das ist gut möglich Ron" sagte Dumbledore.
"Also hätte Kayla vielleicht gar nicht daran sterben können?" sagte Ginny. "Hmm, das weiß ich nicht" sagte Dumbledore, "aber Gott sei Dank war es nicht der Fall."
Hagrid sass auf einem Stuhl und heulte: "Sach ja immer, tolle Frau diese Lily."

Auf einmal gab es einen Knall. Severus und Kayla standen im Raum.
"Wie Party feiern ohne mich? Wo gibt es denn sowas!" sagte Kayla und lachte. Harry umarmte sie: "Wie geht's dir" fragte er.
"Supi, dank der Pflege von Dad. Ich glaube ich mach öfters krank" sagte sie.
"Na, Na junge Dame, wir sind ja froh, dass es dir wieder gut geht" sagte Mad Eye Moody. Er umarmte Kayla ebenso wie alle anderen.
Als George auf sie zukam, nahm er sie zögernd in die Arme. Doch sie schlang gleich ihre um seinen Hals und zog ihn an sich.
"Bist doch sonst nicht so schüchtern" flüsterte sie ihm ins Ohr.
"Freches Biest" sagte er leise.
"Ach so, ich habe Besuch mitgebracht. Ich hoffe es stört niemanden" sagte Kayla. Sie ging zur Türe und öffnete sie.
Dort standen Narzissa und Draco ganz schüchtern.
Alle Anwesenden standen auf, applaudierten oder schüttelten der völlig in Tränen aufgelösten Narzissa die Hand. Sogar Mad Eye, der zu Anfang skeptisch war, begrüsste Narzissa freundlich.
"Na, rein mit euch" sagte Molly. Sie bat ihnen einen Platz an und stellte ihnen ein Butterbier hin.

"Ist denn nun alles vorbei, Professor Dumbledore" fragte Kayla. Wieder schauten ihn alle an.
"Das wird sich zeigen" sagte er, "aber nun wollen wir erstmal feiern."

"Harry" sagte Kayla und schaute ihren Bruder an, "Dad und ich wollten dich was fragen?"
"Ja was denn" fragte Harry neugierig.
"Los mach du Dad" sagte Kayla und stupste ihren Vater an.
"Also wir wollten dich fragen, ob du zu uns ziehen möchtest. Aber nur wenn du willst" sagte Severus.
Harry stand mit offenem Mund da. Nie hätte er sich träumen lassen, dass irgendwann sein früherer so verhasster Lehrer vor ihm stand und ihm bat, zu ihm zu ziehen.
"Und ob ich will" sagte er und fiel Kayla um den Hals.
Er konnte es nicht fassen. Er hatte schon eine Weile überlegt, wo er nun bleiben sollte. Immer bei den Weasley wollte er nicht, obwohl Molly sicher nichts dagegen haben würde. Da er schon Achtzehn war, hatte er vor sich eine kleine Wohnung in der Winkelgasse zu nehmen. Und auch die Zwillinge hatten ihm gesagt, er könne bei ihnen wohnen, aber die Wohnung war dann doch zu klein für Drei Personen. Er strahlte. Er hatte in diesem Jahr seine Schwester kennengelernt und Voldemort war vernichtet. Endlich begann für ihn ein glückliches Leben.

"Wie ist es denn nun eigentlich mit Kayla" fragte Hermine. "Wegen der versäumten Unterrichtszeit?"
"Nun" sagte Professor McConagall. "Sie kann eine Nachprüfung machen. Das heisst dann aber in den Ferien Lernen anstatt Faulenzen.
Professor Tofty würde dann extra kommen und die Prüfungen zwei Wochen vor Schulbeginn abnehmen. Ergebnisse kämen dann ungefähr eine Woche vorher. Dann könnte sie entscheiden, ob sie wiederkommt oder nicht."
Kayla grummelte ein wenig. Der Sommer schien in diesem Jahr heiß zu werden.
"Wir helfen dir" sagte Hermine. "Dein Dad hat ja gesagt, ich könne jederzeit zu euch kommen." Sie grinste und schaute Severus an.
"Klar" sagte dieser lachend.
"Du bist die Beste Hermine" sagte Kayla. "Dad, können Fred, George, Ginny und Ron nicht auch zu uns kommen? Und Draco musst uns auch besuchen!"
Severus musste wieder grinsen, als etliche Augenpaare ihn bittend ansahen.
"Von mir aus Gerne" antwortete er schliesslich.
Sie sassen noch bis mitten in der Nacht zusammen und feierten.

Keiner von den Anwesenden wusste, dass Lucius Malfoy kurze Zeit später aus Askaban flüchten konnte und blutige Rache schwor. Er wollte Voldemorts Erbe antreten.

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Lily Lupin
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BeitragVerfasst am: 01.06.2007, 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Na toll... Man freut sich, dass sie endlich alle glücklich vereint sind und dann flieht Lucius!? Und warum will er denn Voldemorts erbe antreten? Der hat ihn doch in Askaban sitzen lassen... Todesser *seufz*^^
Aber wenigstens wird die Geschichte so noch eine Weile weitergehen Wink
Das Chap war wieder toll!

lg

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Steph P. S. Angel
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BeitragVerfasst am: 02.06.2007, 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

So nun geht es weiter. Da dies ne Fortsetzung ist, hab ich die Ferien übersprungen.


Rückkehr nach Hogwarts


"Dad, weißt du wo mein Umhang ist" schrie Kayla und lehnte sich über das Treppengeländer.
"Da, wo er gestern auch schon war. Im Wohnzimmer über dem Sessel" rief Severus Snape von der Küche aus.
Er machte gerade Frühstück. Heute wollten sie endlich zurück nach Hogwarts. Kayla hatte die Prüfung bestanden und hatte beschlossen, ebenfalls das 8. Jahr zu machen.

"Harry" rief Severus nun wieder. "Soll ich mit einem Eimer Wasser rauf kommen, du Schlafmütze.
"Bin ja schon unterwegs" rief Harry lachend. Er hatte tolle Ferien gehabt. Viel Zeit, um seine Schwester noch besser kennen zu lernen und auch Severus. Hätte man ihm vor ein paar Jahren gesagt, dass er mal bei Severus Snape leben würde, dann hätte er die Person sofort ins St. Mungo einweisen lassen.

Sie saßen beim Frühstück, als es an der Türe klingelte. "Ich geh schon" sagte Kayla noch kauend. Als sie die Türe öffnete, standen Ron und Hermine vor der Türe.
"Tag, Junge Frau, sind wir hier Richtig im Irrenhaus?" sagte Ron grinsend.
"Jeppa" antwortete Kayla und umarmte ihre Freunde. Dann gingen sie in die Küche.
"Hallo Professor, Hallo Harry" sagte Hermine.
"Hallo ihr Zwei" rief Harry.
"Setzt euch" sagte Severus und zeigte auf die Stühle. "Kaffee?"
"Gerne" antwortete Ron. Severus holte zwei Tassen aus dem Schrank und füllte sie mit frischem Kaffee.

"Und Professor, wie fühlen sie sich" fragte Hermine.
Dieses Jahr brauchte er nicht mehr den ekeligen spielen. "Wenn ich ehrlich bin, ein wenig nervös. Die Erstklässler werden wohl nichts merken, aber die anderen. Ich glaube, die denken mich hätte der Imperius-Fluch heimgesucht" sagte er lächelnd.
Die Vier lachten.

"So, ich glaube, wir sollten mal langsam los, wenn wir noch in die Winkelgasse wollen" sagte Harry.
"Wir sehen uns dann in Hogwarts" sagte Severus beim Abschied. "Grüsst mir Molly, Arthur und den Rest."
Schon apparierten die Vier in die Winkelgasse.

Dort trennten sich erstmal ihre Wege. Ron und Hermine wollten noch ein wenig bummeln. Harry und Kayla marschierten Richtung Scherzladen.
Angekommen wurde Harry erstmal ausgiebig von Ginny begrüßt, die schon auf sie wartete.
"Hey Fred, wo ist George" fragte Kayla, nachdem sie ihn umarmt hatte.
"Oben unter der Dusche" sagte er.

Kayla grinste. "Na dann werd ich mal fragen, ob ich ihm den Rücken schrubben soll."
Fred lachte lauthals los. Dann ging sie sie Treppe hoch. Sie hörte jedoch kein Wasser mehr, also war er wohl schon fertig. Sie schlich sich leise ins Zimmer.
George zog sich gerade ein Shirt über den Kopf. Kayla stellte sich hinter ihn: "Halt nicht bewegen" sagte sie leise. "So gefällst du mir." Sie streichelte seine Brust.

"Junge Frau, ich muss schon bitten" sagte George lachend. Dann nahm er sie in den Arm, küsste sie und dann schmiss er sie aufs Bett.
„Na, seid ihr schon startklar“ fragte er Kayla.
„Ja, leider“ antwortete sie. „Die Ferien waren viel zu kurz. Und bis zu den nächsten ist noch so lang.“
„Na, das werden wir auch noch schaffen“ sagte George und strich ihr sanft mit den Fingern durchs Haar.
„Ich bin ja mal gespannt, wer alles für das nächste Jahr wiederkommt. Draco und Parvati nicht, dass haben sie schon Anfang des Jahres gesagt. Und Draco hat ja auch keine Prüfung gemacht. Neville garantiert, naja abwarten“ sagte sie.

„Ich weis da schon jemanden der wiederkommt, war gestern erst hier im Laden. Aber ich verrate nichts.“ sagte er grinsend.
Sie gingen nach einer Weile händchenhaltend runter zu den anderen.
„Konntet ihr euch endlich losreißen“ fragte Harry lachend.
„Na, du hast ja gut reden. Du hast Ginny ja bei dir“ sagte Kayla und knuffte ihn in die Seite.

„Kommt Kinder, gebt mal ein bisschen Gas, sonst fährt der Zug ohne euch“ rief Molly Weasley ihnen zu, die inzwischen mit ihrem Mann im Laden eingetroffen war.
„Hallo Mr. und Mrs. Weasley“ begrüßte Kayla sie.
„Hallo Herzchen“ sagte Mrs. Weasley und umarmte Kayla.
„Los Leute, nicht bummeln“ sagte Mr. Weasley.
Sie verabschiedeten sich alle von Fred. George wollte sie zum Bahnhof begleiten.
„Ich lass dich doch nicht so einfach gehen“ sagte er zu Kayla. Diese küsste ihn liebevoll.

Als sie Gleis 9 ¾ erreichten herrschte ein riesiger Trubel.
„Harry, Ron“ schrie Neville schon von weitem und begrüßte seine Freunde. Kayla begrüßte ihn mit einem Kuss auf die Wange, wobei er leicht rot anlief.
„Hallo Zusammen“ riefen die Patil-Zwillinge.
„Parvati“ schrie Hermine „ sag bloß du kommst doch mit?“
„Ja, man kann euch Chaoten doch nicht alleine lassen. Und außerdem, wer weis was für einen Spaß ich verpasse.“ antwortete sie.
Auch Dean und Seamus kamen angerannt. „Supi“ sagte Ron, „dann sind wir ja fast alle noch eine Weile zusammen.“

„Draco“ schrie Kayla plötzlich und stürmte auf den jungen Malfoy und schmiss sich ihm in die Arme.
„Sag bloß, du kommst auch mit“ sagte sie.
„Klar, ich habe genauso wie du die Prüfung nachgemacht. Wollte euch aber überraschen“ sagte er.
Kayla schaute zu Narzissa Malfoy, die ihr zuwinkte. Sie ging zu ihr rüber und begrüßte sie.
„Wie geht’s ihnen Mrs. Malfoy? sagte Kayla. Sie hatte natürlich die Auroren, die Narzissa und Draco begleiteten bemerkt.
„Danke, ganz gut. Es ist zwar ein wenig ungewohnt, so ständig in Begleitung zu sein, aber das Ministerium meint, dass es so besser ist!“ sagte sie.
„Ja, sie meinen, dass es vielleicht ein paar Idioten gibt, die sich an meiner Mum rächen wollen“ sagte Draco.
Draco verabschiedete sich von seiner Mum und ging mit Kayla zu den anderen.

Draco war ängstlich und schüchtern zugleich. Er hatte Angst vor seinen Klassenkameraden. Denn auch Zabini, Parkinson, Crabbe und Goyle waren zurückgekehrt. Pansy hatte schon die ganze Zeit zu ihnen rübergestarrt und stierte Draco an. Kayla bemerkte dies.

„Hey Parkinson. Haben wir irgendwas Interessantes an, oder warum guckst du so dämlich“ sagte sie. Pansy schaute sofort weg. Die Gruppe lachte.
„Es ist schon komisch für mich“ meinte Draco leise. „Sonst stand ich immer auf der anderen Seite. Ich denke mal, ich bin für alle von euch ein Arsch gewesen.“
„Hör mal Draco“ sagte Seamus, „ich glaube, jeder verdient eine zweite Chance.“ Er reichte ihm die Hand, die Draco dankend annahm. „Und wenn Harry, Ron und die anderen dir vertrauen, dann verdienst du es auch“ führte er fort.
„Danke“ sagte Draco.
„Oh, wir müssen nun aber einsteigen“ sagte Padma.

Kayla verabschiedete sich bei den Weasleys genauso wie die anderen. Dann klammerte sie sich an Georges Hals. Sie verschlangen ihn einen tiefen Kuss.
„Bis zu den Ferien“ sagte Kayla.
George zog etwas aus der Jackentasche. Es hielt ihr ein Päckchen hin.
„Aber erst im Zug aufmachen, dann kannst du es mir nicht nachschmeißen, wenn es dir nicht gefällt“ sagte er grinsend.
„Blödmann“ sagte sie lachend.

Sie stieg in den und suchte sich mit den anderen ein Abteil. Draco, Hermine und Ron mussten erst ins Vertrauensschülerabteil. So saßen, Harry, Kayla, Neville, Ginny und Luna erstmal alleine im Abteil.
Seamus und Dean setzten sich zu den Patil-Zwillingen, da sie eine Schwäche für die zwei hatten.
„Und Luna, wie waren deine Ferien“ fragte Kayla.
„Danke Super. Ich war mit meiner Familie in Grönland. Dort sollte es Schwarzmakreleten geben, aber wir haben keiner gesehen“ sagte sie.
Alle schauten sie verdutzt an. Ja, das war Luna. Immer noch die alte und deswegen mochte man sie auch so sehr.
„Ähmmm…. was sind“ sagte Ginny.
„Schon gut, ihr glaubt mir ja eh kein Wort“ sagte Luna grinsend.

„Ich hab was vergessen“ sagte Kayla und zog das Päckchen aus der Tasche.
„Von George?“ sagte Ginny und Kayla nickte.
Als sie es öffnete, lag dort ein wunderschönes Armband.
„Süß“ sagte Ginny „wusste gar nicht, dass George so nen tollen Geschmack hat.“
Kayla zog es sofort an. Es lag auch ein Brief dabei.

Hallo Süße,

hoffe es gefällt dir. Wenn nicht, Pech, aber nachschmeißen ist nun nicht mehr. Es ist ein ganz besonderes Armband. Dasselbe trage ich ab heute auch. Falls dir oder mir etwas passieren sollte, färbt es sich rot. Ich habe nämlich große Angst um dich. Glaube mir, für mich war es schlimmste Gefühl, als ich dich damals dort liegen sah. Ich glaube, erst da ist mir bewusst geworden, wie sehr ich dich liebe. Für dich würde ich es mit dem Teufel persönlich aufnehmen.
Ich zähle ab heute die Tage, bis ich dich endlich wieder in die Arme schließen kann.
Ich liebe dich
Dein Blödmann (George)

Kayla lief eine Träne über die Wange. „Alles OK“ fragte Harry. Sie gab den Brief an die anderen weiter.
Wow“ sagte Ginny „mein Bruder kann ja richtig romantisch sein. Und die Idee mit dem Armband ist klasse.“
Sie saßen noch eine Weile im Abteil, als die Türe aufging und Hermine, Ron und Draco eintraten.
„Und gibt es etwas neues“ sagte Neville.
„Ja, wir kriegen einen neuen Kräuterkundelehrer. Madame Sprout hört eine Weile auf. Sie muss sich um ihre kranke Tante kümmern. Der Neue heißt Professor Leander“ sagte Hermine.
„Oh schade“ sagte Neville. Er war immer super mit Madame Sprout zurechtgekommen. „Ich hoffe, ich darf ihm auch soviel helfen.“
„Bald sind wir da. Ich kann schon die Türme sehen“ sagte Ron.
Sie blickten aus dem Fenster und sahen das wunderschöne Hogwarts in der Abenddämmerung.

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Lily Lupin
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BeitragVerfasst am: 04.06.2007, 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

Oh wie schön!!
George ist ja wirklich ein Romantiker Wink Ich fand "Dein Blödmann" schön geschrieben!
Mal sehen wann Lucius auf den Plan tritt.

lg

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Steph P. S. Angel
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BeitragVerfasst am: 04.06.2007, 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

Professor Leander


Als sie zum Abendessen in die große Halle gingen, fiel ihnen der neue Professor gleich ins Auge.
Er war ein Mitte dreißigjähriger Gutaussehender Mann mit schulterlangen blonden Haaren und feinen Gesichtszügen.

„Na, das nenne ich doch mal einen Arbeitsansporn“ sagte Kayla und grinste.
„Au ja“ erwiderte Ginny, die daraufhin von Harry sanft in den Arm geknufft wurde.
„Na na die Damen“ sagte er.

Professor Dumbledore betrat das Rednerpult, nachdem die Auswahl der Erstklässler stattgefunden hatte.

„Ich möchte euch alle recht Herzlich in Hogwarts Willkommen heißen. Ihr alle habe nehme ich an, von den Neuigkeiten, die passiert sind gehört. Voldemort ist vernichtet. Trotzdem werden wir den Unterricht weiterhin in den Schwerpunkten Verteidigung gegen die dunklen Künste belassen.
Professor Sprout wir uns in diesem Jahr aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stehen. Vertreten wird sie daher Professor Leander“ sagte Dumbledore und zeigte in dessen Richtung.

Professor Leander erhob sich und winkte in die Runde. Er bekam einen rieseln Applaus, besonders von den Schülerinnen.
„Na, nett sieht er ja aus“ sagte Neville.

„In diesem Jahr werden wir die Ausflüge nach Hogsmead wieder zulassen. Und nun gibt es nur noch eins zu sagen. Haut rein“ führte Dumbledore fort.

Unter tosendem Applaus füllten sich die Tische mit den herrlichsten Speisen. Nachdem alle pappsatt waren, gingen sie früh schlafen, da schon am nächsten morgen der Unterricht anfing.


Am nächsten Morgen zogen sie Richtung Gewächshaus, wo eine Doppelstunde Kräuterkunde auf sie wartete.
Professor Leander erwartete sie schon mit einem strahlenden Lächeln.
„Guten Morgen“ rief er ihnen schon zu, was sie alle erwiderten
„Bin ein wenig nervös“ sagte er. „Es ist mein erstes Jahr als Lehrer.“
„Na wir werden ganz brav sein“ feixte Ron.

„Also ich heiße Alan Leander“ sagte er. Nacheinander stellte die Klasse sich vor. Als Neville an der Reihe war, lächelte er ihn an: „Ich hoffe, dass du mir genauso gerne hilfst wie Madame Sprout. Sie hat nur von dir geschwärmt.“
Neville lief rot an und nickte.

„Ich erzähle euch einfach mal ein wenig von mir. Ich bin Fünfunddreißig, ledig und habe bis vor kurzem in Namibia gelebt. Habe dort sehr viele Arten von Pflanzen erforscht. Aber als Madame Sprout mir schrieb und mich bar, sie zu vertreten, konnte ich nicht nein sagen. Zwar war ich gerade in einer wichtigen Forschungsarbeit, aber ich habe alle Pflanzen von Afrika mitgebracht und kann die Arbeit auch hier fortsetzen.“

„Was für eine Arbeit genau Professor“ fragte Hermine neugierig.

„Ich forsche schon seit Jahren, um ein Gegenmittel für die Fluchopfer des Crutiatus zu finden“ sagte er.

Alle rissen die Augen auf, besonders Neville.
„Und haben sie schon Erfolg“ fragte Dean.
„Nicht wirklich, denn sonst hätte ich meine Schwester wieder“ antwortete er traurig. „Sie wurde mit zehn Jahren Opfer eines Todessers.“
Er sprach offen und ehrlich zu der Klasse und hatte ihre Herzen im Sturm erobert.

„Wenn wir helfen können. Also ich würde es gerne tun in meine Freistunden“ sagte nun Parvati.
„Ich auch“ meinte Ron und Harry nickte.
„Und ich sowieso“ sagte Neville. Und Neville sprach das erste Mal vor der Klasse.
„Weil meine Eltern auch Opfer des Crutiatus sind.“
Ron, Hermine und Harry schluckten. Sie wussten es ja schon, denn sie hatten Nevilles Eltern im St. Mungo gesehen.
Die anderen schauten entsetzt. „Tut mir leid Neville“ sagte Seamus.
„Danke“ sagte Neville und lächelte.

„Ja das habe ich mir fast gedacht, dass du nur zu gerne helfen möchtest. Weißt du als Kind habe ich deinen Vater mal kennen gelernt. Er war ein Freund meines Onkels. Dein Dad war sehr nett“ sagte Alan. „Und wenn ihr wirklich helfen wollt, können wir ja so eine Art Projekt daraus machen. Freiwillig in den Freistunden oder abends.“

„Klar“ riefen die Gryffindors. Die Slytherins rümpften die Nase, bis auf Draco.
Professor Leander schaute in die Runde. Ja, so eine Klasse hat er sich gewünscht.

„So nun aber erstmal zum Unterricht. Schlagt bitte die Seite Vierhundertdreiundachtzig in euren Büchern auf“ sagte er.

„Ahh“ schrie Kayla auf. „Nicht schon wieder.“
Sie starrte auf die Seite und las. „MÖGLICHE ANWENDUNGSFORMEN DER KUKULUSPFLANZE
Ihre Freunde fingen an zu lachen.

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BeitragVerfasst am: 05.06.2007, 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

Lool, die Kukuluspflanze Mr. Green

Aber Professor Leander scheint tatsächlich nett zu sein. Ich hoffe, die Schüler finden ein Gegenmittel.
Super Chap!

lg

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Steph P. S. Angel
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BeitragVerfasst am: 06.06.2007, 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Furchtbare Nachrichten


Schon ein paar Wochen waren vergangen und in Hogwarts ging alles wieder seinen gewohnten Gang.
Kayla, Harry, Ginny und Hermine saßen schon in der großen Halle, als Draco am ganzen Körper zitternd zu ihnen kam.

„Draco, was ist los“ fragte GInny und sprang auf.

„Geflohen, er ist geflohen“ sagte er und legte den Tagespropheten auf den Tisch.
Sie schauten auf die Zeitung und sahen einen Lucius Malfoy, der ihnen entgegenblickte.

LUCIUS MALFOY IST GESTERN ABEND AUS ASKABAN GEFLOHEN.
WIE BLEIBT EIN RÄTSEL! DOCH DAS WARUM HAT ER AUF EINER DER GEFÄNGNISMAUERN HINTERLASSEN. SIEHE SEITE ZWEI

Sie blätterten die Zeitung um.

Sie sahen das Bild einer Gefängniswand.

„ICH WERDE DEN TOD DES DUNKLEN LORDS RÄCHEN“ stand dort geschrieben.

Oh, mein Gott“ sagte Harry. „Hast du schon eine Nachricht von deiner Mutter?“

„Nein, noch nicht. Ich habe echt Angst“ antwortete Draco.

Kayla drückte ihn fest an sich. Severus trat zu ihnen an den Tisch. „Alles in Ordnung Draco“ fragte er.
„Nein, ich weis nicht wie es meiner Mum geht“ antwortete er.
„Ihr geht es gut. Natürlich hat Professor Dumbledore sofort reagiert. Sie wird gut bewacht und ist untergetaucht. Aber ich darf nichts sagen“ meinte Severus.
Doch er schob ihm einen Zettel zu.

„Sie wohnt bei Remus und Tonks“ stand dort.

Draco atmete erleichtert auf. Er wusste vom erzählen, dass Remus rief versteckt in einem Wald lebte. Und auch das Tonks ein Auror war. Ja, dort war seine Mutter bestimmt sicher.

„Ich will nur hoffen, dass nicht noch mehr von denen flüchten“ sagte Hermine.
„Aber er wird sicher versuchen Kontakt zu einigen aufzunehmen, die noch draußen sind“ sagte Draco. „Und da gibt es noch genug von, glaubt mir.“

„Kommt, lasst uns erstmal etwas essen“ sagte Ginny.
Draco setzte sich zu ihnen. Keiner hatte etwas dagegen einzuwenden. Die Slytherins hielten sich meist zurück. Ab und zu kam mal ein dummer Spruch, aber diese ignorierte Draco.



Lucius Versteck

Lucius war lange durch die Gegend gestreift und war endlich an seinem Ziel angekommen. Er hatte die ganze Strecke zu Fuß zurückgelegt, da sicher alle Kamine überwacht wurden. Und auch apparieren war zu gefährlich für ihn.

Er stand nun in einer verlassenen Gegend in der Nähe von Manchester. Rechts und links war Wald und mitten drin ein kleines fast zu übersehendes Häuschen.
Er klopfte und wartete. Plötzlich ging die Türe auf und eine alte Frau schaute ihn an.
„Lucius, mein Junge“ sagte sie und berührte mit ihren Händen seine Wange. Dann zog sie ihn hinein.
„Hallo Tante Dori“ sagte er.
Dori Glenn war eine entfernte Verwandte seines Vaters gewesen.

„Hat dich auch niemand gesehen“ fragte sie und zog die Vorhänge überall zu.
„Nein, ich war sehr vorsichtig“ antwortete er.

Sie bereitete ihm gleich einen starken Tee und einige Brote. „Du hast sicher einen Bärenhunger.“

Natürlich wusste sie über alles Bescheid. Hier trafen sich Lucius und einige seiner Freunde öfters.

„Und deine Frau hat ihn tatsächlich….“

„Ja und dafür wird sie bezahlen“ zischte er. „Hat schon jemand Kontakt zu dir aufgenommen?“

„Ja, Fenrir war vor einiger Zeit hier. Und auch Denzel und Fright“ sagte sie.
„Ich werde ihnen gleich eine Nachricht zukommen lassen“ antwortete er.

„Hier wird dich sicher keiner finden“ sagte sie freundlich und nahm seine Hand.
Seine Tante war im Ministerium nicht registriert. Dafür hatte er gesorgt. Und auch ihren Zauberstab hatte sie seit über zwanzig Jahren nicht mehr angerührt. Damals hatte sie durch einen dummen Spaß ihren Mann Will tödlich getroffen und seither geschworen, ihn nie wieder anzurühren. Sie hatte sich in die Einsamkeit verzogen und wollte in Ruhe gelassen werden.
Nicht einmal Narzissa wusste von ihrer Existenz.

Lucius schrieb mehrere Zettel und ging in einen Nebenraum. Dort schlummerte friedlich auf einem dicken Ast ein Bussard.
„Hallo Brutus“ sagte Lucius und kraulte den Vogel. Dieser stupste sanft seinen Schnabel in Lucius Hand.

„Bringst du ein paar Nachrichten zu unseren Freunden“ sagte er und band ihm die Zettel an das Bein.
Er kraulte Brutus noch einmal und öffnete dann ein Fenster. Sogleich erhob sich der Vogel in die Lüfte.

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Sirius Black
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BeitragVerfasst am: 07.06.2007, 08:57    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt hab ich ja einiges verpasst. Gute Chaps!!
George ist wirklich süß Smile
Ich hoffe, das mit Lucius geht gut!!


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BeitragVerfasst am: 08.06.2007, 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ohja... Lucius ist wirklich gruselig!
Aber das wird schon werden. Die Gruppe wird das schon schaffen!
Lucius' Tante tut mir etwas Leid...

lg

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BeitragVerfasst am: 09.06.2007, 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Bei Remus und Tonks


Narzissa hatte sich bei Remus und Tonks gut eingelebt. Die beiden bewachten sie mit Argusaugen. Ab und zu erschrak sie noch, wenn sie ungewöhnliche Geräusche hörte, doch sie versuchten ihr die Angst weitgehends zu nehmen.
Auch andere Auroren kamen und bewachten im Wechsel das Haus.

Sie sass mit Tonks bei einem Tee im Wohnzimmer.
„Ich mache euch soviel Umstände“ sagte Narzissa, „ihr zwei habt ja gar keine Zeit mehr für euch.“
„Mach dir da mal keine Sorgen“ antwortete Tonks lächelnd. „Wir machen es sehr gerne.“

Es gab einen Knall und Mad Eye Moody stand im Raum.
„Tag allerseits“ sagte er. Bei dem Kampf gegen Voldemort hatte er sich weitere Narben zugezogen, die noch immer nicht ganz verheilt waren.

„Wie geht es dir Narzissa“ fragte er und setzte sich ihr gegenüber. Narzissa hatte seine Hochachtung gewonnen.
„Danke Alastor“ antwortete sie. „Gibt es etwas Neues?“
„Nein, er ist wie vom Erdbogen verschluckt. Bei den Leuten, die von uns bewacht werden ist er nicht untergetaucht. Wäre ja auch viel zu einfach. Und wir wissen nicht, ob sie sich anderweitig verständigen“ sagte er.

„Also ich fühle mich hier sehr sicher, aber um Draco mache ich mir Sorgen“ sagte Narzissa nun leise.
„Der Junge ist in Hogwarts bestens aufgehoben. Albus und wir lassen ihn nicht aus den Augen. Und seine Freunde passen sehr gut auf ihn auf“ antwortete Alastor.

„Ja, ich bin froh, dass er zum ersten Mal im Leben wirkliche Freunde hat. Ich glaube, hätte man ihm vor sieben Jahren gesagt, dass er mal ein Freund von Harry Potter wird, hätte er sie ausgelacht“ sagte Narzissa nun lächelnd.

Tonks stellte eine weitere Tasse für Moody auf den Tisch und schenkte ihm Tee ein.
„Danke“ antwortete dieser.

Remus kam von draußen und hielt einen Brief in der Hand.
„Hier ist ein Brief für dich Narzissa“ sagte er und reichte ihn ihr rüber.

„Vom Ministerium“ sagte sie und öffnete ihn gleich.

Sehr geehrte Mrs. Malfoy,

aufgrund einer Gerichtsverhandlung gegen die Todesser Pride, Perth und Craig laden wir sie hiermit für den 16. November als Zeugin vor.

Wir bitten um pünktliches Erscheinen gegen 8:00 Uhr.

Mit freundlichen Grüssen

T. Ferril
Abteilung Strafverfolgung


„Es ist eine Vorladung. Ich soll als Zeugin aussagen“ erzählte sie nun den dreien.
„Keine Angst, wir werden dich selbstverständlich begleiten“ sagte Remus.
„Ich habe keine Angst. Ich will, dass sie zur Rechenschaft gezogen werden“ sagte sie.

„Ich nehme an, dass vielleicht noch ein Verfahren auf mich zukommt“ sagte sie.

„Weswegen? Meinst du wirklich, die werden dich für den Einsatz eines Unverzeihlichen drankriegen“ sagte Alastor. „Die sollten dir lieber einen Orden verleihen.“

„Danke Alastor“ sagte sie und lachte.
„Nun, ich werde Albus Bescheid geben. Dann kann er schon mal die Leute einplanen, die dich begleiten werden“ sagte Remus.

Es waren noch Eineinhalb Wochen bis zur Verhandlung.

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BeitragVerfasst am: 09.06.2007, 23:38    Titel: Antworten mit Zitat

Gutes Chap. Die nette Narzissa gefällt mir Smile


lg

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BeitragVerfasst am: 11.06.2007, 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Dem kann ich mich nur anschließen. Ich hoffe mal bis zu der Verhandlung oder bei der Verhandlung passiert Narzissa nichts.
Schönes Kapitel!

lg

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BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Draco in Gefahr

Draco hielt sich von seinen alten Freunden weitgehend fern. Severus hatte ihn in einem anderen Slytherin Schlafsaal untergebracht. Morgens ging er entweder vor den anderen oder nach ihnen hinunter in die große Halle. Seine neuen Freunde konnten ihn in den Slytherin Räumen nicht unterstützen, also war er auf sich alleine gestellt. Und alleine gegen Crabbe und Goyle hatte er es schwer.

Doch eines Morgens, als er gerade durch den Gemeinschaftsraum wollte, stellte sich ihm Pansy in den Weg.

„Lass mich durch Pansy“ sagte Draco. Doch sie grinste ihn nur fies an.
„Weist du, was man mit Verrätern wie dich machen sollte“ sagte sie. „Aufhängen, am besten auf den höchsten Turm.“
„Ach ja, ich bin ein Verräter, weil ich mittlerweile beim Denken mein Hirn vorher anstelle“ erwiderte er.
Plötzlich spürte er einen dumpfen Schlag auf den Hinterkopf und er sank bewusstlos zusammen.

Goyle stand mit einem Holzstock über ihn und grinste. Crabbe stand neben ihm.
„Und nun“ fragte er und schaute Pansy an.
„Wir müssen ihn irgendwie unbemerkt wegschaffen“ antwortete Pansy. „Ich werde vorgehen und schauen, ob die Luft rein ist.
Sie schlich aus dem Gemeinschaftsraum und gab den beiden ein Zeichen. Crabbe hatte sich Draco auf die Schulter geladen und ging hinter Goyle her.

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Unten waren schon alle beim Frühstück versammelt. Ron stopfte sich gerade ein weiteres Brötchen in den Mund und schmatzte.
„Ron, lass das“ zischte Hermine.
„Wo ist Draco eigentlich“ fragte Seamus und schaute zum Slytherintisch.
„Hat bestimmt verpennt“ antwortete Harry.
Die Türe öffnete sich und Pansy, Crabbe und Goyle gingen zu ihrem Tisch und setzten sich.

Nach dem Frühstück hatten sie Flugstunde bei Madame Hooch. Als sie den Rasen betraten und etwas in der Mitte des Hofes waren, stieß Parvati einen fürchterlichen Schrei aus und zeigte nach oben. Alle schauten in die Richtung auf der sie zeigte.
Dracos Körper hing schlaff an einem Seil am obersten Turm Hogwarts.

„Draco“ schrie Ginny.
„Oh, mein Gott“ sagte Madame Hooch. „Mister Thomas, informieren sie sofort Professor Snape. Mister Weasley und Mister Finnigan, sie kommen mit mir. Ihr anderen wartet hier.“
Sofort rannte sie mit den beiden Jungs in Richtung Turm.

„Tut doch einer was“ sagte eine weinende Hermine.
Harry und Neville schauten sich nur an. Dann sprangen sie auf ihre Besen und flogen Richtung Draco.
Alle anderen standen wie angewurzelt da. Kayla bemerkte, dass Pansy grinste.
„Du“ schrie sie und wollte sich auf sie stürzen, doch Ginny und Parvati hielten sie zurück.
„Tu es nicht Kayla, sonst fliegst du von der Schule“ sagte Parvati.
„Du kannst ihr nichts beweisen“ flüsterte Ginny.

„Was willst du“ fragte Pansy. Crabbe und Goyle standen dich neben ihr, um sie zu schützen.
„Das wird sie bezahlen“ dachte Kayla.

Harry und Neville hatten Draco erreicht. Er war bewusstlos. An seinem Kopf klaffte eine Platzwunde.
Harry versuchte ihn auf seinen Besen zu ziehen.
„Neville, versuche das Seil los zu bekommen“ rief er.
Madame Hooch hatte mit den Jungs den Turm erreicht.
„Vorsicht Mister Potter“ rief sie.
Neville bekam das Seil los und Harry reichte Draco in den Turm. Mittlerweile war auch Severus gemeinsam mit Dean im Turm angekommen und half, Draco hinein zu ziehen.
„Er muss sofort auf die Krankenstation“ sagte er.
Harry und Neville flogen wieder Richtung Boden.
„Das waren sicher Crabbe und Goyle“ sagte Neville.
„Glaub ich auch“ erwiderte Harry.

Madame Hooch kehrte ebenfalls zu ihnen zurück.
„Unter diesen Umständen fällt die Stunde aus“ sagte sie mit zittriger Stimme. Und schon rannten Kayla und die anderen Richtung Krankenstation.


Als sie den Vorraum betraten, warteten dort schon Professor Dumbledore und Severus.
„Was ist mit ihm“ fragte Harry.
„Gott sei Dank nur eine Platzwunde. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was hätte alles passieren können“ sagte Severus.
„Das waren Pansy, Crabbe und Goyle, da bin ich mir sicher. Diese Kuh hat ganz dämlich gegrinst“ sagte Kayla.
„Der Sache wird natürlich nachgegangen. Wir werden zuerst Draco befragen“ sagte Dumbledore.

Doch Draco konnte sich an nichts mehr erinnern, außer das Pansy mit ihm gestritten hatte.
Dumbledore und Severus waren zu ihm gegangen.
„Ich werde mir die Drei nachher einmal vorknöpfen. Und wenn die Vermutung stimmt, dann werden die Personen die Konsequenzen tragen“ sagte Dumbledore nun.
Sie gingen wieder hinaus zu der Gruppe und ließen sie nun zu Draco.
Kayla umarmte Draco sofort.
„Was hätte alles passieren können“ sagte sie und hielt ihn ganz fest.
Draco lächelte. Die Schmerzen waren vergessen. Alle waren bei ihm. Seine Freunde! Zum ersten Mal im Leben konnte er Menschen seine Freunde nennen.

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BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

Pansy....... Evil or Very Mad ---> Miststück!!

Aber super Chap!! Zum Glück konnten ihn die anderen retten.


lg

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BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

*zustimm*^^
Diese dumme... Das war wirklich knapp...
Aber tolles Kapitel!

lg

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BeitragVerfasst am: 14.06.2007, 14:55    Titel: Antworten mit Zitat

DIE GERICHTSVERHANDLUNG

Am Morgen des Sechszehnten Novembers stand Narzissa Malfoy schon morgens zitternd auf. Als sie in die Küche kam, saßen Tonks und Remus schon am Tisch.

„Komm setz dich“ sagte Tonks. „Trink erstmal einen starken Kaffee. Du bist ja völlig durch den Wind.“
„Ja, den kann ich jetzt auch brauchen. Ich bin so was von nervös“ antwortete Narzissa.

Es klopfte und Dumbledore, Moody, Bill, Kingsley und Dädalus betraten das Haus.

„Guten Morgen Zusammen“ sagte Dumbledore.
„Morgen allerseits“ erwiderten Narzissa, Tonks und Remus.

„Und meine Liebe, bist du sehr nervös“ fragte Moody und sah Narzissa an.

„Ja sehr. Ich habe kaum geschlafen“ antwortete Narzissa.
„Keine Bange, wir werden dich nicht aus den Augen lassen“ sagte Kingsley mit beruhigender Stimme.
Nachdem sie alle einen Kaffee getrunken hatte, apparierten sie zum Ministerium.

Im Gerichtssaal setzten sich Albus und Remus neben Narzissa. Bill und Kingsley hinter ihr. Tonks, Dädalus und Moody hatten sich an den Türen postiert.
Der Richter betrat das Pult und alle erhoben sich. Er war ein großer schmaler Mann mit lustigen Augenbrauen und kam sehr sympathisch rüber.
„Das ist Ernest Briley“ flüsterte Bill Kingsley zu. „Sehr netter Mann. Habe ihn auf einem Bankett kennen gelernt.“
Narzissa wurde aufgerufen und dann aufgefordert ihren vollständigen Namen und ihr Geburtsdatum zu nennen. Als sie den Wohnort verlangten, schaute sie verwirrt zu Dumbeldore.
Dieser stand auf.
„Sehr geehrter Richter Briley. Mrs. Malfoy ist zurzeit in Schutzgewahrsam“ sagte er und Richter Briley lächelte ihn an und nickte.
Es waren viele Zuschauer gekommen, was Narzissa noch nervöser machte. Aber sie sprach mit ruhiger Stimme.
Sie schilderte dem Gericht Einzelheiten über Voldemorts Machenschaften und über die Beteiligung von Pride, Perth und Craig. Auch weitere Namen nannte sie, darunter natürlich die ihres Mannes.
Dann durfte sie sich wieder setzen und Albus wurde aufgerufen und ebenfalls befragt. Nachdem er ihnen über die Nacht im Riddlehaus berichtet hatte, setzte er sich wieder neben Narzissa und tätschelte beruhigend ihre Hand.

Dann ging die Türe auf und die drei Angeklagten wurden reingeführt.
Als Perth Narzissa erblickte, spuckte er in ihre Richtung.

„Dreckige Verräterin. Aber du wirst deine Straft schon noch bekommen“ zischte er.
„Ruhe“ schrie Richter Briley.

Alle drei mussten ebenfalls ihre vollständigen Namen nennen, bevor der Gerichtsschreiber die Anklagepunkte verlass.

„Chester Pride, David Perth und John Craig, sie werden angeklagt in folgenden Punkten.
Erstens: Folterungen gegen Muggel und Zauberer in über 400 Fällen
Zweitens: Massenmord an Muggel und Zauberer in über 200 Fällen
Drittens: Ausübung unverzeihlicher Flüche in über 200 Fällen
Viertens: Beteiligung an der Entführung der Schülerin Kayla Potter Snape

„Zu was bekennen sie sich“ fragte nun Richter Briley.

Nicht schuldig“ antworteten alle drei.
„Wir standen unter dem Imperius“ schrie Pride. „Wir wussten nicht, was wir taten.“
Richter Riley blickte ihn skeptisch an.
„Das Gericht zieht sich für zehn Minuten zurück, um ein Urteil zu fällen“ sagte er.

Narzissa ging mit den anderen vor dir Türe. Bill brachte ihr ein Glas Wasser. Sie sah sich ein wenig um und erschrak. Etwas weiter von ihr standen James Denzel und Oliver Fight und schauten sie böse an. Doch sie sagten nichts.

„Albus, dort hinten stehen noch zwei von denen“ sagte sie leise.
„Ich weis, aber bislang konnte man den beiden nichts nachweisen“ antwortete er.
„Keine Bange, wir sind dich hinter dir“ sagte Bill, als sie wieder hinein mussten.

Sie setzten sich wieder auf ihre Plätze und standen erneut auf, als Richter Briley wieder erschien.
„Das Gericht ist zu dem Entschluss gekommen, dass die drei Angeklagten in allen Anklagepunkten schuldig sind“ sagte er. „Sie werden lebenslänglich nach Askaban verbannt.“

„Nein“ schrie Pride auf und fiel auf die Knie.

„Kommt, lasst uns gehen“ sagte Albus und zog Narzissa mit sich.
Draußen vor dem Saal wartete Minister Scrimgeour. Er schüttelte Dumbledore die Hand. Dann schaute er zu Narzissa.
„Darf ich ihnen die Hand reichen Teuerste. Die Zauberwelt ist ihnen zu Dank verpflichtet“ sagte er und schüttelte Narzissas Hand.
„Wenn wir ihnen irgendwie helfen können, melden sie sich jederzeit.“

Narzissa jedoch sagte nichts. Sie wollte nur noch nach Hause.

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Zuletzt bearbeitet von Steph P. S. Angel am 14.06.2007, 19:00, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 14.06.2007, 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Narzissa jedoch sagte nichts. Sie wollte nur noch nach Hause.
Zu was bekennen sie sich“ fragte Richter Briley


Den letzten Satz versteh ich nicht.....
Aber sonst ein super Chap! irgendwie gruslig, wie sauer alle waren... die arme Narzissa...

lg

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Steph P. S. Angel
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BeitragVerfasst am: 14.06.2007, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

sorry, war wohl ein Satz zuviel *g*

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BeitragVerfasst am: 14.06.2007, 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

ok, gut^^

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