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Hör auf dein Herz

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GiMmEaSiGn
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BeitragVerfasst am: 30.11.2008, 13:01    Titel: Hör auf dein Herz Antworten mit Zitat

Das ist meine erste FF... Ich hoffe sie gefällt euch... Smile

1.Kapitel

Die Sonne fiel in das kleine gemütliche Zimmer. Das Mädchen, das in dem warmen Bett lag, hatte sich die Decke über den Kopf gezogen. Nur eine einzige Haarsträhne war zu sehen. Sie war knallpink.
„Nymphadora Tonks! Wenn du jetzt nicht sofort aufstehst...“ In diesem Moment färbte die Haarsträhne sich rot und Tonks saß aufrecht im Bett. „Mum, nenn mich nicht so!“ „Steh auf! Oder du verpasst den Zug!“ Da sah sie zum ersten Mal an diesem Morgen auf die Uhr und -SCHOCK- es war bereits 9.30h, nur noch 1 ½ Stunden bis der Hogwarts-Express das Gleis 9 ¾ verlassen würde.
Schnell war Dora aus dem Bett gesprungen und ins Bad gerannt. Sie duschte, zog sich ordentlich an und ließ ihre inzwischen wieder pinken Haare noch etwas länger wachsen. <Jetzt nur noch schnell frühstücken...>, dachte sie und ging hinunter in die Küche, wo ihre Eltern schon auf sie warteten. „Morgen, Dora. Na, freust du dich schon auf das neue Schuljahr?“, ihr Vater lachte sie an. „Natürlich, Dad, was denkst denn du?“, als sie das sagte war ein kleines bisschen Ironie zu hören, denn eigentlich freute sie sich schon, doch wenn sie an ihren verhassten Zaubertränkelehrer Prof. Severus Snape dachte, verschwand ein wenig dieser Freude. Aber die Tatsache, dass dies ihr siebtes und letztes Jahr in Hogwarts war, munterte sie wieder etwas auf, obwohl sie das alte Schloss wahrscheinlich am Ende vermissen würde.
Um 10.45h kam Tonks in Kings Cross an. Sie verabschiedete sich noch vor der Barriere von ihren Eltern und ging dann gelassen durch die Wand. Auf der anderen Seite sah sie schon ihre beste Freundin Katie und wollte so schnell wie möglich zu ihr. Also lief sie los. Plötzlich war sie in jemanden reingelaufen. <Typisch Tonks>, dachte sie nur, sah den Mann an und murmelte: „'Tschuldigung...“ Dann ging sie weiter. Katies Grinsen ging über ihr ganzes Gesicht: „Ja ja, so kennen wir unsere liebe Tonks...“ „Halt die Klappe, Katie!“, meckerte Dora, aber auch sie musste lachen. Dann gingen die Beiden in den Zug und setzten sich in ein Abteil, wo schon die Dritte aus ihrer Clique wartete. „Morgen Mia.“
Die drei Mädchen erzählten sich von ihren Ferien und Mia musste ganz genau berichten, wie sie mit Tom, einem Jungen aus ihrer Clique; zusammengekommen war. Nach einer Weile kam eben dieser in das Abteil und sofort begannen die zwei Turteltäubchen sich zu küssen, als ob sie sich schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen hätten. Also beschloss Tonks zu Alex und John, zwei ihrer besten Freunde, zu gehen.
Sie schlenderte in ihren Gedanken versunken durch den Zug, als sie schon wieder mit jemandem zusammenstieß. „Warum passiert das immer nur mir?“ „Was passiert immer nur dir?“, der Mann mit dem sie zusammengestoßen war sah sie fragend an. „Ähm... ach nicht so wichtig“, Tonks fing an zu stottern und ihre Haare wurden leicht rötlich, genau wie ihr Gesicht. Sie war in den selben Mann gelaufen, wie schon am Bahnsteig. Aber halt, was machte ein Erwachsener hier im Zug? Tonks murmelte wieder etwas, was sich nach „'Tschuldigung“ anhörte und ging dann weiter.

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SRTfan4-ever
ZAG-Schüler


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Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 307

BeitragVerfasst am: 30.11.2008, 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hey schöner Anfang, ich glaube es ist das erste mal das jemand schreibt, dass sie zweimal in so kurzer zeit Lupin anrempelt.Very Happy schreib weiter, ich freu mich. wird bestimmt ne schöne ff.Smile
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GiMmEaSiGn
Drittklässler


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Alter: 15
Anmeldungsdatum: 27.11.2008
Beiträge: 130
Wohnort: Halle/Westf.

BeitragVerfasst am: 30.11.2008, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

soo und hier nr.2... sollte eigentlich länger werden, aber das hat iwie nich geklappt Embarassed ... hoffe es gefällt trotzdem..
Wink
2.Kapitel

Tonks musste die ganze Zugfahrt an diesen Fremden denken. Wer war er? War er ein Lehrer? Was machte er hier im Zug? Auch ihre Freunde merkten, dass etwas nicht mit ihr stimmte, denn sie war kaum ansprechbar und fast die ganze Zeit in ihren Gedanken verloren.
Als schließlich alle Schüler in der großen Halle versammelt waren erfuhr sie endlich wer er war: Professor Lupin, der neue Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste. <Na toll. Musste ja so kommen. Ausgerechnet in meinem Lieblingsfach. Der hält mich bestimmt für total bescheuert.>, sie verzweifelte bei diesen Gedanken. Aber irgendwie schafften Katie und Mia es sie abzulenken. Außerdem wurde sie von einigen Erstklässlern aus Hufflepuff wegen ihrer Haarfarbe gelöchert.
Nach dem Festessen verließ sie mit ihrer Clique die Halle und da sie nicht aufpasste, wo sie lang ging, stolperte sie über ihre eigenen Füße. Alle standen um sie herum und lachten, doch Tonks wusste, dass alle morgen wieder vergessen hätten, was hier passiert war, denn das passierte fast jeden Tag. Plötzlich fragte jemand: „Ist dir was passiert?“ Tonks kam diese Stimme unheimlich bekannt vor und als sie hoch sah und die Person zu der Stimme sah wurden Gesicht und Haare wieder rot. Vor ihr stand niemand anders als ihr neuer Lehrer. Er streckte ihr die Hand entgegen und zog sie wieder auf die Beine. Sie sah ihn in diesem Moment zum ersten Mal richtig an und bemerkte, dass er eine Narbe im Gesicht hatte. Sie fragte sich natürlich, woher er die hatte, traute sich aber nicht ihn danach zu fragen. Doch endlich war sie fähig ihm zu antworten: „Mit mir ist alles in Ordnung. Ich bin sowas ja schon gewohnt.“ Den letzten Satz murmelte sie nur ganz leise und unverständlich, sodass ihn keiner wirklich verstehen konnte.
Als die drei Mädchen im Gemeinschaftsraum von Hufflepuff angekommen waren und Tonks das Gefühl hatte, niemand würde ihnen zuhören, regte sie sich tierisch über sich selbst auf: „Warum muss mir sowas eigentlich immer passieren. Nicht genug, dass ich heute schon zweimal mit ihm zusammengestoßen bin, nein, jetzt lege ich mich auch noch schön auf die Klappe. Der hält mich doch für total bescheuert!“ Obwohl Tonks nicht einmal gesagt hatte, von wem sie genau sprach, wussten ihre besten Freundinnen Bescheid. „Ach Tonks. Professor Lupin hält dich bestimmt nicht für total bescheuert.“,versuchte Mia sie zu trösten. Doch von Katie kam nur ein „typisch-Katie“ Kommentar: „Höchstens für total tollpatschig.“ Von Mia und Tonks erntete sie dafür nur ein paar böse Blicke, aber wenige Sekunden später brachen alle drei in Gelächter aus und keiner wusste so wirklich warum. Aber so waren sie eben und deshalb wunderte sich auch keiner im Gemeinschaftsraum über diesen plötzlichen Lachflash.
Bald bemerkte Tonks, dass sie müde war und machte sich mit den anderen auf den Weg in ihre Betten. Als sie sich hingelegt hatte, dachte sie schon wieder an Professor Lupin und seine wunderschönen braunen Augen und schlief auch mit diesem Gedanken ein.

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GiMmEaSiGn
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

3.Kapitel

In dieser Nacht hatte Tonks einen seltsamen und gleichzeitig auch wunderschönen Traum: Nach dem Unterricht in Verteidigung gegen die Dunklen Künste hatte Lupin ihr seine Liebe gestanden und sie geküsst...! In genau diesem Moment wachte sie auf. Konnte es sein, dass sie sich in ihren Lehrer verliebt hatte? <NEIN! Das kann nicht sein! Das darf nicht sein! Er ist mein Lehrer! Er ist bestimmt 15 Jahre älter als ich! Außerdem habe ich mich noch nie so schnell verliebt, also warum jetzt?!>, mit diesen Gedanken stand sie auf. Es war erst 6.00h und normalerweise würde Tonks nicht vor 6.45h aufstehen, um dann mit ihren Freunden, die ebenfalls Langschläfer waren, zum Frühstück zu hetzen, doch heute stand sie auf, da sie eh nicht mehr schlafen konnte. Also schlich sie, ohne die anderen zu wecken ins Bad. Zwanzig Minuten später kam sie in die große Halle. An den Tischen saßen nur wenige Schüler und die meisten waren aus Slytherin und aus Hufflepuff war nur Antonio da. Er war auch ein Siebtklässler, aber Tonks konnte ihn nicht besonders gut leiden, da er für sie nur ein italienischer Macho war, der meinte, dass er jede haben könne. An Dora biss er sich allerdings die Zähne aus, denn die wollte nichts von ihm.
Sie setzte sich etwas entfernt von ihm und sah zum Lehrertisch. Dort saßen nur Snape und ein paar Plätze weiter Professor McGonagall und Lupin. Sein Blick schweifte durch den Raum und blieb einen Moment bei Tonks hängen, sodass ihre Blicke sich trafen. <Hoffentlich werden meine Haare nicht rot>, sie hoffte inständig, dass sie einmal Glück hatte, doch als ein kleines Grinsen über Lupins Gesicht huschte, wusste sie, dass sie mal wieder Pech hatte. Schnell sah sie auf ihren Teller, sodass „zufällig“ eine Haarsträhne nach vorne fiel, die tatsächlich leicht gerötet war, aber wieder ihre normale Haarfarbe an nahm.
Schnell aß Dora zu Ende und verließ die große Halle wieder. Kurz vor dem Gemeinschaftsraum traf sie auf den Rest ihrer Clique, die sich gerade auf den Weg zum Frühstück machte. Da die fünf es eilig hatten, verschoben sie die Erklärung für das frühe Aufstehen von Tonks auf später und sie war wieder alleine. Sie holte ihre Bücher und machte sich dann auf den Weg zur ersten Stunde, als ihr auffiel, dass sie eigentlich gar nicht wusste, was sie hatte.

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GiMmEaSiGn
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

4.Kapitel

Der erste Unterrichtstag begann mit einem wahren Highlight: eine Doppelstunde Zaubertränke bei Prof. Severus Snape. Dora hatte an diesem Tag zum ersten Mal Glück und war pünktlich in den Kerkern angekommen, obwohl sie sich ganz schön beeilen musste. Doch am Ende der zwei Stunden hatte sie sich zwei Strafarbeiten und unzählige Beleidigungen von Snape eingehandelt. Seine Gründe für all dies wusste sie nicht. Es war nur so, dass sie ihn seit dem ersten Jahr hasste und er dies genauso lange tat.
Aber jetzt stand Tonks bereits vor dem Klassenzimmer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste und ließ sich bei Alex, John, Tom, Mia und Katie über Snape aus. Dummerweise stand sie direkt hinter der Tür und als diese plötzlich mit Schwung aufgestoßen wurde, bekam sie sie direkt ab und fiel auf den Boden. Schnell stand sie auf und sah jede Menge lachende Schüler um sich herum, sowie einen besorgt aussehenden Professor Lupin. „Ist alles in Ordnung?“ „Ja... Alles klar.“ „Na dann... Kommt rein!“ Schnell gingen alle in den Klassenraum und Tonks zog Mia und Katie in die erste Reihe, da dies ihr Lieblingsfach war und weil sie von hier Lupin besser beobachten konnte.
„Da ich euch noch nicht kenne und wir das unbedingt ändern sollten, starten wir jetzt erst einmal eine Vorstellungsrunde. Ich fange mal an. Mein Name ist Remus J. Lupin, ich bin 32 Jahre alt und euer Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste, aber das wusstet ihr wahrscheinlich schon.“ Er legte eine kleine Pause ein und sah durch den Raum. „Gut, soviel zu mir. Ich würde sagen wir fangen mal bei dir an.“ Er deutete auf Tonks, die sich hinstellte und sich vorstellte: „Ich bin Tonks, siebzehn Jahre alt und ein Metamorphmagus.“ Dann setzte sie sich wieder. „Aber Tonks ist doch nicht dein richtiger Name, oder?“ <Muss der so neugierig sein?>, dachte sie und sagte: „Tonks ist mein Nachname, aber ich kann meinen Vornamen nicht ausstehen, könnten wir es also bitte bei Tonks belassen?“ Doch noch bevor Lupin etwas sagen konnte, sagte Antonio aus der dritten Reihe: „Ihr Name ist Nymphadora, Sir.“ „Kannst du eigentlich auch mal die Klappe halten?“, Tonks war aufgesprungen und ihre Haare waren knallrot. „Okay, ich würde sagen, ihr beruhigt euch mal wieder und bleibt nach der Stunde noch einen Moment hier.“ Nachdem Dora sich wieder gesetzt hatte, stellten sich die anderen vor und den Rest der Stunde verbrachten sie damit, den Stoff des letzten Jahres zu wiederholen.
Als nur noch Toni, wie Tonks immer sagte, weil er das nicht mochte, Lupin und sie im Raum waren, wandte sich der Lehrer zuerst zu ihm und erklärte ihm: „Ich finde es nicht gut, wenn andere Sachen über jemanden ausplaudern, die diese selber nicht sagen wollen. Ich möchte, dass du einen 200 Wort langen Aufsatz über dein Verhalten schreibst..., bis übermorgen. Du kannst gehen.“ Beleidigt verließ Antonio den Raum.
Als er weg war, drehte Lupin sich zu Tonks um und sagte mit seiner tiefen, ruhigen Stimme: „Das mit der Tür tut mir Leid. Ich wollte sie dir nicht an den Kopf schlagen, Tonks.“ Diese war etwas erstaunt über den Professor, denn eigentlich hatte sie mit einer Strafarbeit oder Nachsitzen gerechnet, weil sie Toni so angeschrien hatte. „ Ist schon gut, Professor, mir ist ja nix Passiert.“ „Ja schon, aber wenn ich irgendwas für dich tun kann...“, er sah sie fragend an. „Naja... da wäre schon etwas... Kennen sie sich mit Zaubertränken aus?“ „Ja, denke schon. Warum?“ „Naja... Snape, ähm, ich meine Professor Snape, hat mir heute zwei Strafarbeiten aufgehalst und ich weiß nicht, wie ich das bis morgen schaffen soll...“ „Ich helfe dir. Heute Abend um acht in meinem Büro? Aber du musst mir erklären, wie du am ersten Tag an zwei Strafarbeiten im gleichen Fach gekommen bist.“ Tonks nickte: „Danke, Professor, bis heute Abend.“, und mit diesen Worten und einem breiten Grinsen verließ sie den Raum.

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GiMmEaSiGn
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

5.Kapitel

Der Rest des Tages verlief eher unspektakulär und Tonks schaffte es sogar sich keine weiteren Strafarbeiten einzuhandeln und sie musste auch nicht zum Nachsitzen.
Zusammen mit Mia und Katie saß sie am Abend im Gemeinschaftsraum und endlich konnten die drei Freundinnen mal in Ruhe reden. Zuerst musste Dora natürlich erzählen, warum sie schon so früh aufgestanden war. Sie sagte nur, dass sie wach geworden war und dann nicht mehr einschlafen konnte. Den Traum ließ sie weg. „Ich glaube dir zwar nicht so ganz, aber egal. Jetzt sag, was wollte Lupin?“ Katie war mal wieder viel zu neugierig. „Er wollte sich wegen der Tür entschuldigen und... naja... er hilft mir bei meinen Strafarbeiten für Snape, als Entschuldigung sozusagen.“ Mia und Katie sahen sich an und mussten lachen. Und da fing Katie an leide zu singen „Tonks hat ein Date!“ „Halt die Klappe, Katie! Ich habe kein Date!“, zischte Tonks und ihre Freundinnen hörten auf zu lachen, denn sie wussten, dass man sie besser nicht provozieren sollte. Außerdem war sie stärker als die beiden.
Zehn Minuten vor acht machte Tonks sich auf den Weg zu Lupins Büro. Fünf Minuten später war sie auch schon angekommen und als sie gerade anklopfen wollte, hörte sie die ihr verhasste Stimme Snapes. Sie versuchte zu verstehen, worüber die beiden redeten (sie war nicht neugierig oder so), schaffte es aber nicht. Also klopfte sie schließlich an. „Herein!“ In diesem kleinen Wort konnte Tonks hören, dass Lupin besorgt sein musste. Aber über was? Sie ließ sich nichts allerdings nichts anmerken und betrat den Raum. Snape kam ihr entgegen und sah fast so wütend aus wie in den Momenten, in denen sie mal wieder angeblich den Trank versaut habe. Auch wenn das nicht immer stimmte!
Anscheinend hatten auch Lupin und Snape ein Problem miteinander und Tonks hätte nur zu gern gewusst welches, aber als sie Lupin fragend ansah, schüttelte er nur den Kopf und sagte: „Setz dich! Wir sollten anfangen.“ Also setzte sie sich ihm gegenüber und packte ihre Sachen auf den Tisch. „Wie bist du eigentlich an die Strafarbeiten gekommen?“, er sah sie fragend an. „Naja... Also zuerst müssen sie wissen, dass Professor Snape mich hasst und dass er es auf mich abgesehen hat.“ Lupin zog eine Augenbraue hoch. <Man sieht das dämlich aus, aber irgendwie auch süß.> , Tonks musste sich ein Grinsen verkneifen. „Er hasst dich also...“ „Ja, das tut er. Und heute meinte er dann, dass ich mal wieder alles falsch machen würde. Jetzt muss ich einen genauen Aufsatz über den Trank schreiben. Etwas später hat Antonio, den kennen sie ja bereits, etwas von seinem Trank verspritzt und Snape am Umhang getroffen. Da er hinter mir sitzt, meinte der natürlich sofort, dass ich das war und deswegen muss ich einen Trank brauen um den Umhang zu säubern. Aber er hat mir natürlich nicht gesagt, wie der heißt, oder so, dieser Mistk...“ In diesem Moment räusperte sich Lupin und Tonks verstummte. <Ich und meine große Klappe! Immer ich... Typisch Tonks!>, während sie dies dachte, sah sie auf den Boden. „Okay“, sagte er mit seiner gewohnt ruhigen Stimme, „ich würde sagen, du schreibst deinen Aufsatz und ich suche in der Zeit den Trank für dich raus. Einverstanden?“ Und wieder sah er sie mit seinen braunen Augen fragend an. Tonks konnte nicht mehr sprechen. Dieser Blick machte sie vollkommen fertig. Also nickte sie nur und machte sich an die Arbeit.


Das is noch nicht das ganze Kapitel, aber ich setze die Fortsetzung auch bald rein. Versprochen Embarassed

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GiMmEaSiGn
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

Fortsetzung Kapitel 5

Sie versuchte sich zu konzentrieren, musste aber immer wieder zu Lupin gucken und somit schweiften ihre Gedanken immer weiter vom Thema ihres Aufsatzes ab. Doch auch dieser konnte sich nicht wirklich auf sein Buch konzentrieren, da er sie immer wieder kurz ansah. So ging das noch eine ganze Zeit, bis sich ihre Blicke einmal trafen. Sofort wurden Tonks Haare wieder rot und schnell wandte sie den Blick von ihm ab und irgendwie schaffte sie es schließlich ihre Arbeit zu beenden. Sie sah auf die Uhr und erschrak: Es war schon fast 22.00h und sie musste zurück in den Gemeinschaftsraum. „Ähm... Professor, ich glaube wir müssen aufhören.“ Lupin sah von seinem Buch auf und sagte: „Warte noch einen Moment. Ich glaube ich habe was gefunden.“ Dann sah er wieder in das Buch und las weiter. Wenige Sekunden später legte er einen kleinen Zettel zwischen die Seiten, klappte das Buch zu und drückte es Tonks in die Hand. „Hier, da steht alles drin. Dürfte auch nicht zu schwer sein. Aber sag Professor Snape nicht, dass ich dir geholfen habe.“ Er zwinkerte ihr zu. „Gute Nacht, Professor“, und mit diesen Worten verließ Tonks das Büro.

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SOnnAlE
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

hey deine ff gefällt mir voll gut! nur weiter so!^^^^

besonders diese Sätze: „Naja... Also zuerst müssen sie wissen, dass Professor Snape mich hasst und dass er es auf mich abgesehen hat.“ Lupin zog eine Augenbraue hoch. <Man sieht das dämlich aus, aber irgendwie auch süß.> ,


Crying or Very sad Very Happy Very Happy Sad Smile

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MEinE Ffs:
^1. Remus Lupin
^2. Wenn der Lehrer mit der Schülerin
^3. Teddy- Der Sohn von zwei Helden
^4. Tonks' Diary


Oneshots: Ginny und Harry-Nach der Schlacht
Fred und George....heißt Chaos pur!^^

Andere Geschichten: The female angel
Zu nächtlicher Stunde




^^°^<<Ich lebe nicht, um zu sein, wie andere mich gerne hätten<<<^^°^^ .............<3 KiZz

ReMus+ToNkS 4-EvEr!!!!!!!
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GiMmEaSiGn
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

danke... ich hab auch schon weiter geschrieben... kann aber erst morgen was neues hier reinschreiben, da ich nicht mehr an meinen eigenen pc komme... keine ahnung was der schon wieder hat... Rolling Eyes

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GiMmEaSiGn
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BeitragVerfasst am: 02.12.2008, 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

6.Kapitel

Sie musste sich richtig beeilen um möglichst noch vor zehn wieder im Gemeinschaftsraum von Hufflepuff zu sein. Und exakt eine Minute vor war sie da. Erschöpft ließ sie sich in einen Sessel fallen. Dora wollte gerade das Buch aufschlagen, als Mia, die schon ihren geliebten Herzchenpyjama an hatte, in den Raum kam und sich sofort auf sie stürzte. „Oh Tonks! Wo warst du so lange? Ich hab mir Sorgen um dich gemacht!“ „Mia... könntest... du... mich... bitte... loslassen? Ich... kriege... keine... Luft... mehr...“, japste Tonks. „Oh..ja... natürlich...“, Mia kletterte aus dem Sessel in den sie sich reingeworfen hatte und damit auch auf ihre besten Freundin. „Danke Mia“, sie hatte sich wieder richtig hingesetzt, „Ich war bei Professor Lupin. Weißt du doch!“ „Ja, aber du warst fast zwei Stunden weg und...“ „Na und? Was ist daran so schlimm? Wenn ich nachsitzen muss bin ich auch zwei bis drei Stunden weg und du machst dir keine Sorgen!“, langsam wurde Tonks wütend, was man auch an ihren Haaren sah. Aber was für ein Problem hatte Mia eigentlich gerade? Dora wusste zwar, dass ihre beste Freundin sensibel war, aber so hatte sie sie noch nie erlebt. „Ähm... Mia, darf ich dich mal was fragen?“, da Tonks langes Schweigen hasste, beschloss sie, herauszufinden was mit Mia los war. „Was denn?“ So gereizt hatte sie sie wirklich noch nicht gesehen, außer..., aber das würde ja heißen, dass... „Mia, was ist los mit dir? So kenne ich dich gar nicht“, Dora machte sich ernsthafte Sorgen und plötzlich fing Mia an zu weinen und sackte zusammen. „Tom... Lilly... ich.... gesehen... Flur....“, stotterte sie und da war für Tonks alles klar: Tom hatte mit Lilly rumgeknutscht und Mia hatte es gesehen! „Oh Süße, komm der Kerl ist es nicht wert, dass du um ihn weinst.“ Sie war aufgestanden und hatte ihre beste Freundin in den Arm genommen, doch plötzlich riss diese sich los, hörte auf zu weinen und sagte, ohne auch nur einmal zu stottern: „Du hast Recht! Tom ist ein Arsch! Ich will ihn nie wieder sehen!“ „Hast du ihm gesagt, dass du ihn gesehen hast?“ „Ja, hab ich... er hat Schluss gemacht... Tonks?“ „Ja?“ „Kommst du mit in den Schlafsaal?“ „Ja.“ Und so machten sich die beiden auf den Weg zum Schlafen.

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GiMmEaSiGn
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BeitragVerfasst am: 02.12.2008, 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

7.Kapitel

Am nächsten Morgen wachte Tonks erst um 6.40h auf und als sie fertig angezogen und bereit für Unterricht und Frühstück auf ihren Stundenplan sah, fiel ihr plötzlich wieder ihre Strafarbeit ein. Sie hatte zwar einen Trank, aber sie hatte sich noch nicht einmal angesehen, wie dieser gebraut werden musste. Also steckte sie schnell das Buch in ihre Tasche und machte sich auf den Weg in die große Halle, wo sie nur ein winzig kleines Frühstück aß, um dann schnell zum Klassenraum für Geschichte der Zauberei zu gehen. Sie wollte nämlich unbedingt einen Platz in der letzten Reihe und das ging allen anderen genauso. Also bekamen nur die, die als erstes da waren einen dieser heiß begehrten Plätze und Tonks hatte einen wichtigen Grund für einen von eben diesen, sie musste schließlich noch lernen. So verkrümelte sie sich mit ihrem Buch in eine Ecke ganz hinten im Raum und schlug die Seite auf. Erst überflog sie den Text nur kurz um festzustellen, dass Lupin Recht hatte und der Trank wirklich nicht sehr schwer war. Jetzt musste sie nur noch alles genau lernen um später auch ja nichts falsch zu machen. Außerdem musste sie Lupin das Buch in der nächsten Stunde wiedergeben. Also schrieb sie ,in dieser mal wieder todlangweiligen Stunde, alles wichtige auf einen kleinen Zettel und steckte ihn in die Tasche ihres Umhangs.
Als sie den Zettel, den Lupin als Lesezeichen verwendet hatte, wieder in das Buch legen wollte, fielen ihr die darauf geschrieben Worte auf: „Severus an Trank erinnern!“ <Was für ein Trank? Warum...>, in diesem Moment wurde Tonks von der Pausenklingel aus ihren Gedanken gerissen und machte sich mit den anderen auf den Weg zu Verteidigung gegen die Dunkeln Künste.
Während sie den Gang entlang gingen, bekamen sie von Tom immer wieder verächtliche Blicke zu geworfen, da er nicht mehr Mitglied ihrer Clique war, denn sogar Alex und John fanden sein Verhalten Mia gegenüber erbärmlich und wollten vorerst nichts mehr mit ihm zu tun haben. Tonks hätte ihm am liebsten eine geknallt, während Mia ihn einfach ignorierte und Dora immer zurückhielt, wenn er auftauchte.
In ihrem Lieblingsfach meldete Tonks sich fast die ganze Stunde über und als es geklingelt hatte und alle schnell ihre Sachen einpackten, tat sie dieses in Zeitlupe, da sie ja immer noch das Buch hatte. Sollte sie ihn fragen, an welchen Trank er Snape erinnern musste? Oder würde das zu neugierig klingen? Sie musste es wagen! Wenn er es ihr nicht sagen wollte, müsste er es ja nicht tun. „Ähm... Professor? Ich wollte ihnen ihr Buch wiedergeben.“ „Danke. Und, war's hilfreich?“ „Hoffe ich doch. Wir haben erst heute Nachmittag wieder Zaubertränke.“ „Ach so...“ „Ähm... Ich hätte da noch ein Frage...“ <Jetzt oder nie!>, dachte sie, während er sie nur fragend an sah. „Auf dem Zettel, den sie in das Buch gelegt hatten, stand, dass sie Professor Snape an einen Trank erinnern müssen und da ich nunmal ein neugieriger Mensch bin, würde mich interessieren...“ In diesem Moment wurde sie von Lupin unterbrochen: „...an was für einen Trank ich ihn erinnern wollte?“ Tonks nickte. „Ich war in letzter Zeit öfter krank und deshalb habe ich Severus gebeten mir etwas dagegen zu brauen. Nichts besonderes also.“ „Ach so... Ich gehe dann mal...“ „Ja... Tschüss, Tonks“, doch bei den letzten beiden Worten hatte sie den Raum schon verlassen.
Den ganzen Tag lang stellte sie sich ein und die selbe Frage immer wieder: <Was hatte er, dass er Snape um einen Trank bitten musste? Gestern sah es jedenfalls nicht so aus, als ob die beiden beste Freunde wären, die sich gerne gegenseitig halfen?>

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DoraLupin13
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BeitragVerfasst am: 02.12.2008, 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

echt geiles FF

schreib schnell weiter
Laughing Laughing Laughing Very Happy Very Happy Very Happy
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SRTfan4-ever
ZAG-Schüler


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Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 307

BeitragVerfasst am: 02.12.2008, 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

ja ich kann DoraLupin13 nur Recht geben mach schnell weiter Very Happy
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GiMmEaSiGn
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Anmeldungsdatum: 27.11.2008
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BeitragVerfasst am: 02.12.2008, 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

ich bin schon dabei... xD...

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GiMmEaSiGn
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BeitragVerfasst am: 03.12.2008, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

8.Kapitel

In der Stunde Zaubertränke lief für Tonks alles prima. Den Trank bekam sie, sehr zu Snapes Verwunderung, einwandfrei hin, der Umhang war wieder sauber und auch ihren Aufsatz konnte sie abgeben, allerdings hatte Snape an diesem natürlich etwas auszusetzen, aber da das immer so war, machte es Tonks nicht viel aus.
In den nächsten Wochen passierte nicht viel. Tonks musste in den folgenden Wochen „nur“ Sechsmal nachsitzen und gefühlte hundert (es waren um die dreißig) Strafarbeiten für Snape machen, von denen sie bei ca. der Hälfte den Grund nicht verstand, aber wann konnte man das bei diesem Lehrer schon? Außerdem hatte sie es geschafft in diesem Schuljahr noch nicht einmal im Krankenflügel zu landen, was schon sehr verwunderlich war, wenn man bedachte, dass sie fast jeden Tag einen Unfall baute...
Jetzt war es schon Ende Oktober und Tonks war gerade auf dem Weg zum Nachsitzen bei Professor McGonagall, als sie mal wieder über ihre eigenen Füße fiel. Sie versuchte aufzustehen, doch es ging nicht. Sie musste sich den Fuß gebrochen haben... zum ungefähr fünfzigsten Mal. Zum Glück kam Lupin in diesem Moment um die Ecke und als er Tonks mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden sitzen sah, wusste er schon was passiert war. Schnell kam er zu ihr gelaufen, nahm sie hoch und ging mit ihr zum Krankenflügel. Madam Pomfrey empfing sie mit den Worten: „Guten Tag Remus. Miss Tonks, ich habe sie schon vermisst. Was ist passiert?“ „Das Übliche. Ich bin über meine Füße gestolpert, als ich gerade... Oh verdammt! Ich müsste jetzt eigentlich bei Professor McGonagall sein, zum Nachsitzen!“ „Ich werde das regeln“, während Lupin das sagte, legte er Tonks vorsichtig auf eins der freien Betten. Dann ging er aus dem Krankenflügel. Tonks sah ihm einen Moment hinterher und war etwas traurig, dass er gegangen war.
Doch plötzlich wurde sie von einem stechenden Schmerz in ihrem Bein aus den Gedanken gerissen. Madam Pomfrey war dabei das Bein zu untersuchen und stellte schnell fest, was Tonks eh schon wusste: „Das Bein ist gebrochen. Aber sie wissen ja was das für sie bedeutet.“ „Ja, mindestens drei Tage hier liegen und mein armes Bein schonen.“ Madam Pomfrey nickte nur, schiente Tonks das Bein und ging in ihr Büro. Jetzt war sie also alleine. Ob wohl jemand ihren Freuden gesagt hatte, dass sie im Krankenflügel war? Wahrscheinlich nicht, denn außer Lupin und Madam Pomfrey wusste ja keiner, dass sie hier war. <Ach ja... Professor Lupin... was er wohl gerade macht?> In diesem Moment ging die Tür auf und niemand anderer als eben dieser kam rein. Allerdings war er nicht alleine. Mia und Katie waren bei ihm und kamen sofort an das Bett gestürzt, während Lupin in das kleine Büro ging.
„Oh Tonks! Was machst du nur immer für Sachen?“, Mia war mal wieder total besorgt. Ob Katie es auch war, konnte man ihr nicht ansehen, wie immer, und sie sagte nur: „Typisch Tonks. Brauchst du irgendwas? Sollen wir dir ein paar Sachen holen? Was zum Lesen?“ <Ach Katie, wenn du wüsstest was, oder besser gesagt WEN ich jetzt bräuchte...> „Nein, ich brauche nichts. Heute zumindest. Ich will jetzt eigentlich nur noch schlafen“, dass sie bei ihrem letzten Satz gelogen hatte mussten die beiden Mädchen nicht wissen. Sie wollte nicht schlafen, sie wollte alleine sein. Nachdenken. „Okay. Wir kommen morgen wieder. Gute Nacht Tonks.“ „Gute Nacht Süße“ „Bis morgen, Mia. Bis morgen, Katie.“ Dann gingen ihre besten Freundinnen und Tonks lag wieder alleine da, starrte an die Decke und dachte nach. Über Lupin.
Sie wusste nicht, wie lange sie so da gelegen hatte, sie wusste nur, dass sie von dieser ruhigen und tiefen Stimme sanft aus ihren Gedanken geholt wurde. Sie setzte sich hin und sah ihn direkt an. „Ist alles in Ordnung mit dir? Du siehst so traurig aus“, Lupin saß an ihrem Bett und sah sie besorgt an. „Alles prima, Professor, wenn man davon absieht, dass mein Bein furchtbar weh tut.“ Er sah ihr immer noch direkt in die Augen, als hoffe er, ihre Gedanken lesen zu können. „Sie glauben mir nicht, oder?“, fragte Tonks, die seinen Blick genau so deutete. „Ich weiß nicht. Sollte ich dir nicht glauben?“ Warum musste er diese Frage stellen? „Ich weiß nicht. Sie müssen doch wissen, ob sie mir glauben, oder nicht?“ Er zuckte mit den Schultern. Die beiden sahen sich tief in die Augen und Tonks hatte das Gefühl, dass die ganze Schule dieses Knistern zwischen ihnen hören müsste. Sie wusste nicht genau, ob sie es sich einbildete oder nicht, aber sie glaubte, dass sein Gesicht sich ihrem näherte, als plötzlich eine Stimme die Stille durchbrach. „Remus, würdest du bitte noch einen Moment bei Miss Tonks bleiben? Ich muss kurz zu Minerva.“ Lupin nickte nur. Er war nicht in der Lage zu sprechen. Genau wie Tonks. Sie saß nur stumm auf ihrem Bett und starrte ins Leere. Als die Tür des Krankenflügels zu fiel, zuckte sie leicht zusammen und sah zu dem Mann, der neben ihr saß. Er blickte zu Boden. Seine Hand lag auf ihrem Bett und als sie ihre daneben legte, nahm er sie und hielt sie fest, als wolle er sicher stellen, dass sie ihm nicht weglaufen könnte, was aber aufgrund ihres Beines eh unmöglich war. „Ähm, wollen sie mir meine Hand auch noch brechen?“ „Was?“, Lupin schreckte hoch und ließ sie los. „Oh... Entschuldigung... Ich wollte nicht...“ „Nicht so schlimm...“ <Na toll, du hast es mal wieder geschafft, Tonks. Hast alles zerstört!>, sie verzweifelte bei dem Gedanken, die wunderschöne Stimmung zerstört zu haben, aber hätte sie zulassen sollen, dass er ihr die Hand brach?
Lupin: Tonks?
Tonks: Ja?
L: Darf ich dich was fragen?
T: Was denn?
Sie sah ihn fragend und erwartungsvoll an. <Was jetzt wohl kommt...>
L: Bist du irgendwie mit Sirius Black verwandt?
T: Ja, er ist mein Cousin. Warum?
Jetzt verstand sie gar nichts mehr. Kannte er ihren Cousin etwa?
L: Jetzt weiß ich, warum du mir so bekannt vorkamst!
Er strahlte sie an, während sie immer verwirrter war.
L: Ich habe dich schon einmal gesehen als du so sechs warst.
T: Aber was hat das mit Sirius zu tun?
L: Er ist einer meiner besten Freunde gewesen.
T: Dann waren sie auch einer der Rumtreiber?
L: Ja, aber woher...
T: Sirius hat mir früher viel davon erzählt. Aber ehrlich gesagt hätte ich ihnen das gar nicht zugetraut...
Sie grinste ihn an und er tat, als ob er beleidigt wäre, fing dann aber auch an zu lachen. Er erzählte noch ein paar Rumtreiber-Geschichten, die Tonks noch nicht kannte (in den meisten kam etwas peinliches über Sirius vor). Doch als Madam Pomfrey wieder kam, verabschiedete er sich und ging.

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BeitragVerfasst am: 03.12.2008, 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

süß, mach schnell weiter
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BeitragVerfasst am: 03.12.2008, 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

9.Kapitel

Aus den mindestens drei Tagen Krankenflügelaufenthalt wurden sieben. Jeden Tag kamen Mia und Katie mehrmals vorbei. Zum Quatschen... und um den Unterrichtsstoff aufzuholen. Tonks überlegte jedes Mal, ob sie ihnen vom ersten Abend hier erzählen sollte, aber sie traute sich nicht, obwohl sie sonst eine so große Klappe hatte.
Später am Abend des fünften Tages, nachdem ihre besten Freundinnen bereits gegangen waren, kam Lupin in den Krankenflügel. Er war blass und sah allgemein schrecklich aus. Tonks erschrak regelrecht als sie ihn sah, aber er bemerkte sie nicht und ging geradewegs zu Madam Pomfrey, die ihn sofort wieder aus ihrem Büro schob, auf das Bett neben Tonks setzte und ihm eine Tube mit einer eklig grünen Paste in die Hand drückte. Plötzlich fing er an sein Hemd aufzuknöpfen und Tonks starrte ihn an, während Haare und Gesicht ein starkes Rot annahmen. Doch als er dieses komplett ausgezogen hatte, erschrak sie. Auf seinem Oberkörper waren lauter Narben und auch einige noch recht frisch aussehende Wunden! Dieses Mal hatte auch Lupin ihre Reaktion bemerkt und sah sie an. Von nahem sah er noch mitgenommener aus, als sie erst gedacht hatte. „Was... was ist ihnen passiert?“, ihre Sorge um ihn war in ihrer Stimme klar zu erkennen. „Versprichst du es niemandem zu erzählen? Nicht mal deinen Freunden?“, so ernst, wie in diesem Moment, hatte sie ihn noch nie gesehen. „Ja, ich verspreche es!“ „Also ich...“, er atmete tief ein. Er konnte es ihr nicht sagen. Sie würde ihn verachten wie alle anderen auch. Als Tonks sah, dass ihm Tränen in die Augen stiegen, nahm sie seine Hand. „Professor? So schlimm kann es doch gar nicht sein.“ „Es ist noch viel schlimmer, Tonks“, schluchzte er, doch dann brach es aus ihm heraus: „Ich bin ein Werwolf!“ Er hatte seine Hand aus ihrer gerissen und sah zu Boden. Tonks starrte ihn an. So ein netter Mensch konnte unmöglich ein Werwolf sein! Aber er würde nicht so fertig sein, wenn es nicht so wäre, oder? Sie nahm wieder seine Hand, wollte ihn damit beruhigen. Er sah sie verwundert an: „Du läufst nicht weg?“ „Warum sollte ich?“, sie sah ihn so fragend an, wie noch nie zuvor. „Weil... Naja... Weil niemand etwas mit einem Werwolf zu tun haben will“, er machte eine kurze Pause, „Nur wenige haben mich so akzeptiert.“ „Und jetzt ist es einer mehr.“ „Wirklich?“, ungläubig blickte er sie an. „Ja, wirklich.“ Sie sahen sich tief in die Augen. Er war aufgestanden, hatte sich mit auf ihr Bett gesetzt, seinen Arm um sie gelegt und sie dicht an sich gezogen. So saßen sie eine ganze Weile da, bis sie Schritte hörten und Lupin sich schnell wieder auf sein Bett setzte und seine Wunden mit dieser grünen Paste einrieb. Tonks hatte ihn immer noch nicht gefragt woher diese genau kamen und so sah sie ihn immer noch etwas fragend an. Doch er flüsterte nur: „Später.“ In exakt diesem Moment kam Madam Pomfrey in den Raum um zum letzten Mal an diesem Abend Tonks Bein zu begutachten.
Danach wechselte sie noch ein paar Worte mit Lupin, von denen Tonks aber nur verstand, dass er eine Nacht im Krankenflügel bleiben sollte. Sie konnte es kaum fassen: Eine ganze Nacht mit ihm in einem Raum! Wenn das kein Grund zum Freuen war...


Danke für den Kommi Smile

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BeitragVerfasst am: 03.12.2008, 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

man jetzt bin ich voll gespannt wies weitergeht.
der arme lupin, aber schön dramatischgeschrieben. Smile
ich freu mich aufs nächste chap.
lg SRTfan4-ever
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BeitragVerfasst am: 03.12.2008, 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

danke schön...

leider weiß ich im moment nch nicht wies weiter gehen soll... aber wir haben morgen bestimmt ne langweilige schulstunde (da fallen mir immer die besten sachen ein xD)

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BeitragVerfasst am: 03.12.2008, 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

schnell weiddda!
kompliment! beim 8. kapitel hab ich ganz schön oft lachen müssen!^^^^
freu mich auf mehr
lg Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy

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BeitragVerfasst am: 08.12.2008, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

ich hatte in den letzten Tagen leider wenig zeit, aber jetzt ist mein neues chap fertig... Smile


10.Kapitel

Als Madam Pomfrey wieder in ihr Büro verschwunden war, setzte Lupin sich wieder zu Tonks. „Du willst immer noch wissen, woher meine Narben stammen, oder?“ Sie nickte. Und dann fing er an zu erzählen. Von dem Biss, als er noch ein Kind war, von seiner Schulzeit, der Peitschenden Weide und der Heulenden Hütte. „...und da gehe ich auch jetzt hin, wenn ich mich verwandeln muss. Und jetzt zu meinen Narben. Ich will niemanden verletzen, wenn es soweit ist, und darum kratze ich mich immer selbst. Severus braut mir einen Wolfsbann-Trank, damit ich nicht komplett vergesse, wer ich wirklich bin.“ Er tat ihr so furchtbar Leid, dass ihr eine Träne über die Wange kullerte. Vorsichtig wischte Lupin sie weg. „Ist schon gut...“ Er hatte sie in den Arm genommen. Sie sahen sich an. Ihre Gesichter waren nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt und es musste so ausgesehen haben, als ob sie sich gleich küssen würden. Doch plötzlich wandte Lupin sich von ihr ab und stand auf. Sie sah ihn fragend, traurig und wütend zugleich an, aber er hatte ihr den Rücken zugewandt. Er sagte nichts. Konnte es nicht. Also legte er sich nur stumm in sein Bett. <Was sollte das denn jetzt? Erst nimmt er mich in den Arm und dann... dann ignoriert er mich einfach! Was ist los mit ihm?>, Tonks verstand die Welt nicht mehr. Langsam liefen Tränen ihr Gesicht hinunter. Lupin hörte, dass sie anfing zu schluchzen und wurde wütend. Wütend auf sich selbst. Warum hatte er seinen Gefühlen freien Lauf gelassen? Warum hatte er sich in sie verliebt? Er durfte nicht lieben! Hatte nicht das Recht dazu...
Als Tonks am nächsten Morgen aus einem kurzen und schlechten Schlaf aufwachte, war das Bett neben ihr bereits verlassen. Sie war wieder in ihren Gedanken über den gestrigen Abend versunken, als Madam Pomfrey an ihr Bett kam. „Ah, Miss Tonks, sie sind wach!“ Und schon hatte sie angefangen das Bein zu untersuchen. Nach einer Weile sagte sie: „Ich denke, dass sie gehen können.“ Zum ersten Mal an diesem Tag lächelte Tonks. Endlich wieder im eigenen Bett schlafen! Schnell zog sie sich saubere Klamotten an und ging hinunter in die große Halle, da sie vermutete, dass die Anderen beim Frühstück waren.
Als sie die Halle betrat, beachtete sie zunächst niemand. Ihr erster Blick galt auch nicht dem Tisch, an dem ihre Freunde saßen, sondern dem der Lehrer. Sie suchte Lupin, aber sein Platz war leer. Jetzt ging sie zu ihren Freunden, die bei ihrem Anblick aufgesprungen waren und sie stürmisch begrüßten. „Ähm... Leute? Zerquetscht mich bitte nicht.“ Sofort ließen Alex, Mia, John und Katie von ihr ab und die fünf Freunde setzten sich an den Tisch.
Nach dem Frühstück gingen sie in den Gemeinschaftsraum. Dort angekommen zogen Mia und Katie Tonks in eine ruhige Ecke, denn sie hatten gemerkt, dass etwas mit ihr nicht stimmte. „Tonks, du kannst uns erzählen was du willst, aber wir glauben dir nicht, dass es dir wirklich gut geht!“, anscheinend hatte Katie Mia das Reden überlassen, denn sie nickte nur zustimmend. Da fing Tonks an zu weinen und sank zu Boden. Mia und Katie knieten sich zu ihr und nahmen sie in den Arm. Als sie sich wieder beruhigt hatte, begann sie zu erzählen: „Ich... ich habe mich verliebt.“ „Aber das ist doch wunderbar! Wer ist es denn? Liebt er dich auch?“, das war mal wieder typisch Katie. „Nein, das ist eben nicht wunderbar!“, sie schrie so laut, dass alle sie ansahen. Also flüsterte sie weiter: „Ich...ich habe mich in... in Professor Lupin verliebt.“ Niemand sagte etwas. Mia und Katie sahen sie nur an, während Tonks erneut zu weinen begann und unter Schluchzen weiter erzählte. Vom ersten Abend im Krankenflügel und schließlich auch von den Ereignissen der letzten Nacht. Das Lupin ein Werwolf war, verschwieg sie natürlich, denn sie hatte es ihm ja versprochen.
„Oh Tonks... du solltest mit ihm reden. Am besten heute noch. Du solltest zu ihm gehen.“ Mia machte eine Pause und sah ihr direkt in die Augen. „Soll ich mitkommen?“ Tonks schüttelte den Kopf, stand auf und verließ, ohne ein Wort zu sagen, den Raum.

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BeitragVerfasst am: 09.12.2008, 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

WIE KANNNST DU DENN DA AUFHÖREN???
bitte mach weiter,...biteeee:-)bitttebitte
ich brauch was zum lesen. ich hoffe das nächste chap kommt bald:-)
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BeitragVerfasst am: 09.12.2008, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

das war eig ganz einfach mit dem aufhören... xD
nächstes chap kommt eventuell noch heute... aber vllt auch erst morgen... mal gucken ob mir noch was gutes einfällt... besteht nämlich im moment nur aus ner halben seite oder so... =)

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BeitragVerfasst am: 09.12.2008, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

11.Kapitel

Der Weg zu Lupins Büro kam ihr endlos lang vor. Was sollte sie ihm eigentlich sagen, wenn sie vor ihm stand? Und wie würde er reagieren? Diese Fragen kreisten schon die ganze Zeit in ihrem Kopf, aber beantworten konnte sie sie sich nicht.
Als sie schließlich vor seiner Tür angekommen war, zögerte sie einen Moment. Sollte sie wirklich anklopfen? ... <Jetzt oder nie!> Vorsichtig klopfte sie an die Tür. „Herein“, Lupins Stimme klang gereizt. Langsam ging Tonks in das Büro. Lupin saß an seinem Schreibtisch, auf dem sich mehrere große Stapel Papier befanden. Als sie die Tür geschlossen hatte, sah er zum ersten Mal hoch und erblickte seinen Besuch. „Was willst du?“, er schien nicht sonderlich erfreut sie zu sehen. „Ich muss mit ihnen reden. Über gestern Abend.“ „Ich wüsste nicht, was es da zu bereden gibt!“, er sah wieder auf seine Arbeit. Tonks sah ihn nur ungläubig, wütend und vielleicht auch ein bisschen enttäuscht an. „Aber...“ „Nichts aber! Ich habe zu tun und du gehst jetzt besser wieder!“ Sie wollte noch etwas sagen, drehte sich dann aber einfach um und ging. Doch ging sie nicht zurück zu den Anderen in den Gemeinschaftsraum. Nein. Sie musste raus aus dem Schloss! Also ging sie hinunter zum See.
Ihre Hoffnung, alleine zu sein, löste sich allerdings in Luft auf, denn jemand saß unter genau dem Baum, unter dem sie immer so prima nachdenken konnte. Als sie näher kam, konnte sie auch erkennen, wer es war: John, einer ihrer besten Freunde. Sie setzte sich neben ihn ins Gras und starrte auf das Wasser. Es war erstaunlich warm für die Jahreszeit und so konnte man es auch noch gut hier aushalten. Plötzlich legte John seinen Arm um Tonks Schultern. Er wusste zwar nicht, was sie bedrückte, aber dass es etwas gab, wusste er ganz sicher. Als sie dann zu allem Überfluss auch noch wieder anfing zu weinen, zog er sie an sich und tröstete sie. Die beiden kannten sich schon so lange, dass sie sich auch ohne Worte verstanden.
Nach einiger Zeit der Stille hörte sie plötzlich Schritte hinter ihnen. Sie drehte sich um und sah gerade noch, wie jemand wieder ins Schloss eilte, wer es war, konnte sie allerdings nicht erkennen. Sie wandte sich zu John und deutete in Richtung des Schulgebäudes. Er nickte. Die beiden standen auf und gingen den kleinen Hügel hoch, da es langsam dunkel und kälter wurde.
Als sie im Gemeinschaftsraum angekommen waren, trennten sich ihre Wege. John ging zu seinen Kumpels, die Zauberschach spielten und Tonks ging zu Mia und Katie, die vor dem Kamin saßen. Sie setzte sich zu ihnen. „Wo warst du?“, fragte Mia mit besorgter Miene. „Am See. Ich musste nachdenken. Und dann hab ich John getroffen.“ „Achso.“ „Ja.“ „Und was hat ER gesagt?“, jetzt war es Katie, die sie löcherte. „Später. Wenn wir alleine sind.“ Ihre beiden Freundinnen nickten zustimmend. Sie sahen noch eine Zeit lang still ins Feuer und hörten den Schülern um sie herum bei ihren Gesprächen zu. Wirklich interessante Dinge schnappten sie allerdings nicht auf. Irgendwann gingen die drei in den Schlafsaal, wo sie endlich in Ruhe reden wollten. Sie setzten sich auf Tonks Bett und sie erzählte ihnen genau, was Lupin gesagt hatte. Allerdings war das ja auch nicht so viel gewesen, dass man lange davon erzählen konnte. Sie interpretierten noch den ganzen Abend sein Verhalten und Mia und Katie malten sich alles mögliche aus, aber Tonks war immer öfter mit ihren Gedanken ganz woanders. Sie fragte sich immer noch, wen sie da am See gesehen hatte, aber sie kam zu keinem Ergebnis. Und so ging sie auch mit diesem Gedanken schlafen.
Der nächste Tag war wieder ein Montag und fing natürlich mit einer Doppelstunde Verteidigung gegen die Dunklen Künste an. Wie auch sonst... Tonks nahm ihren Platz in der ersten Reihe ein und bei dem Gedanken, dass sie direkt vor Lupin sitzen würde, wurde sie traurig... und wütend. Er würdigte sie kaum eines Blickes. Er gab ihr ihren Aufsatz wieder, ohne sie für ihre Note zu loben, wie er es doch sonst immer tat. Waren die „O+“ für ihn schon so zur Gewohnheit geworden? Auch die anderen Schüler wunderten sich über die schlechte Laune des Lehrers, der doch sonst immer so freundlich war. Manchmal hatte Tonks sogar das Gefühl, dass er noch schlechter gelaunt war als am Abend zuvor. Aber warum? Mit ihr konnte es doch eigentlich nichts zu tun haben, denn die beiden waren sich ja nicht mehr begegnet. <Es sei denn... Aber das würde ja heißen... Ach Quatsch! Als ob er unten am See war und jetzt eifersüchtig ist. Das kann gar nicht sein. Oder?>

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