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Liebe auf Französisch

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Und, soll Jocelyn sterben?
Ja
14%
 14%  [ 1 ]
Nein
57%
 57%  [ 4 ]
Unentschieden
28%
 28%  [ 2 ]
Mir egal
0%
 0%  [ 0 ]
Stimmen insgesamt : 7

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redbuffy
Orden des Merlin 4. Klasse


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Alter: 28
Anmeldungsdatum: 21.01.2008
Beiträge: 1468

BeitragVerfasst am: 26.01.2008, 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Very Happy weiter schreiben ganz toll ich liebe deine ff Embarassed
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xXMiraXx
Orden des Merlin 1. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 02.10.2007
Beiträge: 2851
Wohnort: Zuhause

BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

dankeschön, redbuffy!!!

5. Kapitel

Verkupplungsversuche


Das erste, was ich bei Geschichte der Zauberei lernte, war, dass niemand dem geistigen (!) Professor Binns zuhörte. Und das zurecht: Der silbrige Geist, von dem erzählt wurde, er wäre an einem Tag einfach in den Unterricht gegangen, ohne zu wissen, dass er bereits tot war, besaß eine so monotone, langweilige Stimme, dass meine Ohren davon echt einschliefen. Im Grunde war ich nicht schlecht in Geschichte, aber was Binns vorne gerade von den Koboldkriegen dahinschwafelte, würde ich vermutlich niemals wissen. Jedenfalls nicht so. Die einzigen Gryffindors, die den Kursbesuchten waren Lily, Alice, Remus und James. Und ich. Wie ich bemerkte, warf James seiner rothaarigen Liebe immer sehnsüchtige Blicke zu, die diese kalt ignorierte. Die Hogwartler waren echt komisch was Beziehungen anging: Lily und James waren ja wohl das Traumpaar schlechthin, und ich wusste das ganz genau. Also beschloss ich kurzerhand etwas nachzuhelfen. Nur zur Erklärung, ich saß neben einem Ravenclaw, der mich misstrauisch beäugte, Lily vor mir neben Alice und links neben denen James und Remus. Alles klar?
Ich riss vorsichtig ein kleines Stückchen Zettel aus meinem Pergament und schrieb hastig darauf. James und Lily brauchen Hilfe. Dann warf ich die Pergamentecke unbemerkt zu Alice.
Alice las sich den „Brief“ schnell durch und drehte sich dann mit einem großen Fragezeichen im rundlichen Gesicht um. „Was willst du machen?“ zischte sie leise und warf Binns einen vorsichtigen Blick zu. Als ob der jemals etwas bemerken würde!
Schnell riss ich mir noch in wenig mehr Pergament heraus und schrieb darauf Verkuppeln. James und Lily sind das Traumaar! Hilfst du mir dabei?. Dann gab ich ihn Alice, die mich stirnrunzelnd ansah. Sie las sich nicht mal den Zettel durch und stellte schon mit einem kleinen Grinsen fest: „Du bist auf Drogen!“ Dann drehte sie sich um, sah zu Binns, las den Zettel durch und nickte fast unmerklich in meine Richtung. Dann nahm sie ihrerseits einen Zettel und schrieb etwas, das ich natürlich nicht sehen konnte. Ich bemerkte bloß wie sie ihn Lily reichte mit den geflüsterten Worten „Gib das mal James!“. Zu mir sah sie nur ganz kurz und blinzelte mir zu.
Alice und ich warteten gespannt auf James Reaktion. Doch er zeigte ihn bloß Remus, der seine Stirn in Falten legte. Automatisch sah er zu mir und Alice, während James, leicht rot, sich Professor Binns zuwandte.
Ich legte zu Remus gewandt den Finger auf die Lippen und formte mit meinem und das Wort „Verkuppeln“. Daraufhin nahm er auch ein Stückchen Pergament und schrieb seinerseits etwas auf. Dann kam das Gleiche noch mal; er reichte den Zettel James, mit den Worten er sei an Lily und James, brav wie ein Schoßhündchen, gab in seiner Traumfrau natürlich auch. Jetzt warteten Remus, Alice und ich neugierig auf Lily Reaktion, doch Pustekuchen! Sie war völlig entspannt, drehte sich zu Alice und verpasste ihr einen Schlag auf den Hinterkopf.
„Autsch!“ quietschte diese und sah mich hilflos an. Lily warf ihr und Remus einen bitterbösen Blick zu, und die beiden zeigten auf mich. Auweia! Aber nicht so schlimm, ich hab ja nichts zu befürchten. Nicht mit meinem Engelslächeln.
„Du warst das!“ zischte Lily mir eindeutig mit Mordgedanken zu.
Ich zuckte ganz lässig mit den Schultern. „Ja, aber genau genommen weiß isch nischt einmal, was dort drin steht“ Ich deutete auf den Zettel.
Lily wollte gerade etwas Zorniges erwidern, da bemerkte Binns unseren lockeren Kaffeeplausch auch schon und schwebte herüber. Mist.
„Miss La Roche, würden Sie sich bitte auf den Unterricht konzentrieren!“ mahnte er mich mit immer noch derselben Stimme. Der ist ja sogar langweilig, wenn er es nicht mal will! Beeindruckend!
Ich tat so, als würde ich im Sitzen salutieren. „Das mache isch die ganze Seit, Professeur!“
Er nickte. „Tatsache? Dann können Sie mir doch bestimmt sagen, wann und wo der Koboldkrieg von 1689 stattgefunden hat“ Binns sah mich erwartungsvoll an. Hat der wirklich gerade eben davon gesprochen?
Ich legte automatisch mein schönstes Lächeln auf. „In Wales“ sagte ich felsenfest überzeugt.
Er legte seine transparente Stirn in silbrige Falten. Noch faltiger also. Dann drehte er sich um und schwebte zurück zu seinem Pult. „Fünf Punkte für Gryffindor“ verkündete er monoton du ich sah jetzt bestimmt überrascht aus. Tja, manchmal wirkt ein bisschen Selbstvertrauen wirklich Wunder!
„Ich bin ja so genial!“ flüsterte ich leisen meinem Banknachbarn, dem perplexen Ravenclaw zu. „Wie heißt du eigentlich?“ fragte ich nun völlig desinteressiert aber total bei der Sache.
„Frank“ erwiderte er stirnrunzelnd. „Frank Longbottom. Du bist Jocelyn La Roche, nicht wahr?“
Ich nickte. Dann fiel mir etwas ein: Frank Longbottom! „Alice hat mal von dir erzählt“ erwähnte ich locker beiläufig und der Ravenclaw hob die Augenbrauen.
„Wirklich? Was hat sie denn gesagt?“
„Dass du der gut aussehende Ravenclaw – Vertrauensschüler bist“ Uuups. Wenn ich so weitermache, habe ich bald die gesamte Schule gegen mich aufgehetzt. Zugegeben, das machte Spaß.
Frank wandte sich wieder von mir ab und ich tat es ihm gleich, doch aus den Augenwinkeln bemerkte ich, dass er in sich hineinlächelnd auf den Tisch sah. Ich musste grinsen und versuchte mich auf den Unterricht zu konzentrieren. Ein wenig vielleicht. Ganz minimal. So viel, dass ich wusste, dass 1689 ein Koboldkrieg in Wales stattgefunden hatte.

Nach der Stunde verkrümelte ich mich ganz schnell zu Remus, der mit James zu Peter und Sirius ging, um diese dann zu Zauberkunst mitzuschleppen. Reine Vorsichtsmaßnahme, denn Lily und Alice wollte ich jetzt erstmal aus dem Weg gehen. Außerdem erachtete ich Remus’ und Peters Anwesenheit als ungemein beruhigend. Ruhige Pole also.
„Wie war Geschichte?“ fragte Peter uns drei und nickte mir freundlich zu.
James zuckte mit den Schultern. „Weiß nicht. Sosehr ich mich auch bemühe, bei Binns bekomme ich partout nichts mit!“
Ich grinste. „Isch `abe etwas gelernt!“
Remus hob die Augenbrauen. „Dass du beim Raten viel Glück hast?“ riet er lächelnd, doch ich schüttelte den Kopf.
„Das wusste isch ja schon vor`er. Nein, isch `abe gelernt, dass 1689 ein Koboldkrieg in Wales stattgefunden `atte. Genial, oder?“
Die drei Jungen verdrehten gleichzeitig die Augen, dann sah sich James stirnrunzelnd um. „Irgendwie habe ich das Gefühl, Tatze fehlt. Kann mir das mal jemand erklären?“
Peter zuckte mit den Schultern. „Ich habe mit ihm über die Wette gesprochen, und ganz plötzlich hat er Lachkrämpfe bekommen. Ich glaube, ein überdrehter Aufmunterungszauber war schuld, ich habe ich jedenfalls in den Krankenflügel gebracht, zum Abkühlen.“
Ich hob meine Augenbrauen. „Der kann lachen?“ fragte ich überrascht. Bisher hatte ich Sirius zwar noch nicht sehr lange beobachtet, aber gelacht hat er irgendwie noch nie.
James, Peter und Remus mussten auf meine Frage hin grinsen. „Sirius lacht nur“ erklärte James mir sachlich. „Er meinte, seine liebenswerte Mum habe mal einen Cruciatus-Fluch mit einem dauerhaften Lach-Fluch verwechselt. Tja, wenn ich nicht wissen würde, dass dem Typen ein paar wichtige Denkzentren fehlen, könnte man die Geschichte tatsächlich für wahr halten“
Ich sah ihn stirnrunzelnd an. „Seine Mutter probiert Cruciatus-Flüche an ihrem eigenen Sohn?“ fragte ich verwirrt. So etwas würde doch keine Mutter tun! Oder?
Remus schüttelte den Kopf. „Nicht wirklich“
„Aber zuzutrauen wäre es ihr!“ widersprach James, der offenbar Sirius ständig verteidigen würde. „Lasst uns gehen, Flitwick hängt mich sonst wieder an die Decke!“ grinste er und machte eine auffordernde Geste.
Zauberkunst war im Wesentlichen ganz interessant. Der Professor war ein untersetzter Mann mit klugen Augen, der gleichzeitig Hauslehrer von Ravenclaw war, und irgendwie von allen Schülern gemocht wurde. Nach Zauberkunst hatten wir mit Professor McGonagall, die Verwandlungslehrerin und Hauslehrerin Gryffindors. Sie wirkte schon beim bloßen Ansehen so, als müsste sie einen sofort bestrafen und ihr wurde ganz schön Respekt gezollt. Alle vier Rumtreiber, Remus und Sirius, James und Peter saßen jeweils zusammen. Ich hatte einen Platz vor Remus und Sirius erwischt, neben mir war Mary, die unmittelbar vor Sirius saß und somit noch hibbeliger als sonst war. Lily und Alice saßen ebenfalls ganz vorne, aber in einer anderen Reihe als Mary und ich. Ich erkannte außerdem noch Frank Longbottom, der neben einer blonden Ravenclaw saß und einen Platz vor Peter und James hatte.
„Guten Tag!“ grüßte die Professorin streng. „Wie Sie alle wissen, beschäftigen wir uns in der sechsten Klasse hauptsächlich mit unausgesprochenen Zaubern. Dazu benötigen Sie alle viel Konzentration!“ Kam es mir nur so vor, oder sah sie Sirius wirklich tödlich an. Ich drehte mich überrascht um; Sirius hatte sich lässig auf seinem Stuhl bequem gemacht und seine etwas längeren Haare fielen ihm elegant in die Augen. Er sah McGonagall mit einem scheinheiligen Lächeln an und kippelte locker auf dem Stuhl. Es schien, als würde Remus ihn am liebsten einfach nach hinten stoßen, doch er unterließ es. Ich hatte zwar keine Ahnung, was hier gerade vor sich ging, aber das Gefühl, das McGonagall gleich ausflippen würde, konnte ich partout nicht loswerden.
„Mr Black, würden Sie sich bitte wie ein halbwegs zivilisierter Mensch benehmen und sich ordentlich hinsetzen!“ fauchte Professor McGonagall den Dunkelhaarigen mit funkelnden Augen an. Ihr schien nichts zu entgehen und ihr Blick glitt über den Tisch von Remus und Sirius, als erwarte sie dort irgendetwas zu finden.
„Klar, Professor!“ antwortete Sirius lässig und ließ die vorderen Stuhlbeine wieder mit dem Fußboden in Kontakt kommen. Dann krachte es...

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Li'sar
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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Was krachte??? HEY! Untersteh dich, noch mal so aufzuhören! Da wird man ja ganz hibbelig!
Schade, dass man Lily nicht so leicht reinlegen kann.... naja, das wäre ja auch zu einfach gewesen... Wink
lg, Li'sar

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Morgens kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Mittags kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Abends kann ich nichts essen,
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Nachts kann ich nicht schlafen,
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xXMiraXx
Orden des Merlin 1. Klasse


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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

hey Li'sar!!!

Danke für dein Kommi <3 ! Tja, ich will halt, dass euch nicht so schnell langweilig wird^^

Ja, stimmt, wenn das mit Lily und James so geklappt hätte, müssten beide ja schön blöd sein. Das muss man halt geschickter anstelen *händereib* Aber abwarten Wink

ly

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Honigbärchen
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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Super Cooles Chap!!!! Laughing Very Happy Razz
Gaaaanzh schnell weiter!!!!!!!!! Wink

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Love me or hate me..but never try to change me!!

Die Starken sind die, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen!





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xXMiraXx
Orden des Merlin 1. Klasse


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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

hey Honigbärchen!

danke für dein Kommi, schön dass es dir gefallen hat. Ich hoffe du liest weiter^^

lg

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Honigbärchen
Orden des Merlin 5. Klasse


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Alter: 16
Anmeldungsdatum: 25.11.2007
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Wohnort: ...auf Rügen...

BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Jaaa klar!! Kanns kaum noch erwarten bis es weitergeht!!!! Bin schon ganz hibbelig!! Very Happy Razz Razz

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Lhirael
Vertrauensschüler


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Anmeldungsdatum: 30.09.2007
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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 15:06    Titel: Antworten mit Zitat

Wow, du postest viel zu schnell^^
erstmal: wahnsinn, wie kannst du Jocy das nur antun? wird sie wirklich mit 18 sterben? Sad
Was ist eigentlich aus ihrer Brandwunde geworden, hat sie das ganz alleine geheilt?
ansonsten... wieder ne super Story, ich mag deinen Schreibstil Wink Freu mich schon auf die nächsten Chaps (wie kannst du uns nur derart auf die Folter spannen?! Wink )
lg Smile

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xXMiraXx
Orden des Merlin 1. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 02.10.2007
Beiträge: 2851
Wohnort: Zuhause

BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

@Lhirael: Schön, dass du auch wieder ein Kommi schreibst.

Zitat:
erstmal: wahnsinn, wie kannst du Jocy das nur antun? wird sie wirklich mit 18 sterben?

zu erstens: Die Geschichte soll ja nicht immer bloß lustig sein, zu zweitens: Tja. Wer weiß? (ICH!!! hehe)

Zitat:
Was ist eigentlich aus ihrer Brandwunde geworden, hat sie das ganz alleine geheilt?

naja, sie hat sie selbst mit Ferula verbunden, das hab ich da glaub ich geschrieben...der Rest heilt von alleine^^

Zitat:
ansonsten... wieder ne super Story, ich mag deinen Schreibstil

danke....danke.... Smile

Zitat:
Wow, du postest viel zu schnell^^

tz tz tz, dann poste ich jetzt halt langsamer *eingeschnappt sei* (da will man euch einen gefallen tun, und dann sowas!? *grinsgrinsgrins*)

ly

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Li'sar
Orden des Merlin 1. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 3289
Wohnort: Malfoy Manor

BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

WEHE du postest langsamer, hörst du? *g*

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herminegirl
Orden des Merlin 2. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 14.08.2007
Beiträge: 2314
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hehe sie will also James und lily verkuppeln ist ne echt gute Idee aber ich bezweifle das Lily sich vberkuppeln lässt^^
Abert was hat da gekracht das ist nicht fair immer wenns spannend wird hört jemand auf (ok ich bin ehrlichc fast immer^^)
Tzz na ja ich freu mich schon tierisc aufs näächste Chap Jocy ist echt so genial!!!!

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"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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Janine0906
Schulsprecher


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Anmeldungsdatum: 24.09.2007
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 28.01.2008, 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

Was stand denn eig. auf den Zettel drauf?? Und was hat am Schluss so gekracht??
Ein super Chap!! Ich hoffe du schreibst bald weiter!! Very Happy

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xXMiraXx
Orden des Merlin 1. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 02.10.2007
Beiträge: 2851
Wohnort: Zuhause

BeitragVerfasst am: 28.01.2008, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

danke Janine!

Ähm ja....Dieses Chapter ist leider leider etwas kürzer geraten. Wohl eingegangen Wink


6. Kapitel

Angriff auf Julian Quinn


Irgendwo auf dem Flur schien eine Rakete oder Ähnliches losgegangen zu sein, jedenfalls hörte man das Geschrei der Schüler noch bis hinter die dicken Wände des Verwandlungsraumes. McGonagall lief hinaus, ohne Sirius aus den Augen zu lassen. Dann fiel die Tür ins Schloss und das Gequatsche ging los.
„Hey, Black, was hast du jetzt schon wieder gemacht?“
„Irre! Hörte sich an wie Filibuster Knaller“
„Nein, die sind viel leiser!“
„Jedenfalls hörte es sich richtig klasse an!“
„Einsame Spitze!“
James erhob sich von seinem Platz, lief zu Sirius und fragte ihn flüsternd etwas. Ich verstand davon nichts, er redete viel zu leise und zu schnell. Dann schüttelte Sirius mit emotionsloser Miene den Kopf und James nickte. Sofort ging er wieder auf seinen Platz.
„He Potter!“ rief Lily wütend. Schauspielerte sie bloß oder war sie wirklich hasserfüllt? „Was habt ihr jetzt schon wieder gemacht?“
Anstatt James, erhob sich Sirius und stellte sich vorne vor die Klasse. „Sehr verehrte Damen und Herren“ begann er mit einer sehr spöttischen Verbeugung. „Ladys and Gentlemen, Mesdames et Monsieurs. Heute war diese Schule Zeuge eines noch nie vorgefallenen Vorfalls: Die Rumtreiber waren nicht schuld an diesem amüsanten Streich, der Gonnie nach draußen bewegt hat. Danke sehr für Ihre hoch geschätzte Aufmerksamkeit!“ Damit setzte er sich Augen verdrehend wieder neben Remus der ihn fragend und mit hochgezogenen Augenbrauen ansah.
„Stimmt das?“ fragte er leicht zweifelnd seinen Freund und Banknachbar.
Sirius schüttelte mit sarkastischer Miene den Kopf. „Natürlich nicht. In solch ernsten Lagen bin ich schließlich immer ein kleiner, unverschämter, dreckiger Lügner, weißt du doch!“
Remus tat so, als würde er zurückweichen. „Heute mit dem falschen Bein aufgestanden?“
Ein wütendes Knurren kam von Sirius, woraufhin Remus dezent lächelte.
„Ahh, du bekommst deine Tage. Sag es doch gleich!“
Sirius, der seinen Kopf auf seine verschränkten Arme gelegt hatte und die Miene von Gustav dem Griesgrämigen (ein Portrait von ihm hängt neben der Fetten Dame) aufgesetzt hatte, sagte dazu gar nichts und starrte nur ausdruckslos nach vorne. Remus machte ein leicht besorgtes Gesicht, als er zu James sah und genau die gleiche Stimmung dort wahrnahm. Peter zuckte hilflos mit den Schultern und redete leise auf James ein. Remus versuchte dies auch bei Sirius.
„Hey, Tatze, was ist hier los?“ fragte er stirnrunzelnd und legte seine Hand auf Sirius’ Arm. Da mir jetzt etwas langweilig wurde, drehte ich mich wieder um und sprach mit Mary.
„Was war das?“ fragte ich und Marys Lockenpracht wirbelte zu mir herum.
Sie zuckte mit den Schultern. „Weiß ich nicht. Ich hätte auch auf die Rumtreiber getippt, aber schau dir Sirius und James mal an.“
Ich grinste. „Ja, die fühlen sisch jetzt bestimmt in ihrer Ehre verletzt“
Mary schüttelte den Kopf. „Glaub ich nicht. Ich denke, das hat irgendetwas mit Slytherins zu tun.“
„Wieso?“ Ich verstand nicht. Ich meine, ich hatte natürlich schon gehört, dass Gryffindors und Slytherins einander zuwider waren, aber deshalb einen Streich zu spielen?
Doch Mary kam nicht zu der Antwort, denn Professor McGonagall stürmte besorgt herein und sah sich um. Dann baute sie sich vor Sirius auf. „Was – haben – Sie – getan?“ meckerte sie ihn aut an und sah ihn zornig funkelnd an.
Sirius stöhnte genervt auf. Professor, wenn ich schon so dumm wäre, in Ihrem Unterricht irgendeine Raketenähnliche Substanz in die Luft zu jagen, dann würde ich ihnen sicherlich nicht verraten, wie, oder?“ Er sah McGonagall eindeutig unschuldig an.
McGonagall machtetatsächlich ein überraschtes Gesicht. „Raketenähnliche Substanz?“
Sirius zuckte mit den Schultern. „Oder was auch immer das gerade gewesen sein mag.“
Die Stirn der Professorin legte sich in Falten. „Das heißt, Sie waren es nicht“ stellte sie sicher fest und sah ihr schwarzhaariges Opfer scharf an. Dann ging sie nach vorne und räusperte sich, bevor sie mit ihrem Unterricht weitermachen wollte.

Da Lily mich während des doppelstündigen Unterrichts immer noch wütend angesehen hatte, hielt ich es für das Beste, einfach wieder mit Remus mitzugehen.
Auf diese Frage hin hob er die Augenbrauen. „Wir werden allerdings einen kleinen Umweg über den Krankenflügel nehmen“ sagte er und ich nickte.
„Aus Sicherheitsgründen komme isch trotzdem mit. Aber eine Frage `abe isch: Was war da auf dem Flur passiert?“
Statt Remus antwortete mir Sirius. Er schien ziemlich wütend zu sein. „Unser Treiber und einer der Hüteranwärter würden verflucht. Ich nehme an, Slytherins. Und die werden bis nach dem ersten Spiel der Saison nicht Quidditch spielen dürfen.“
Ich schnaubte. „Ihr verflucht eusch wegen Quidditch?“ fragte ich ungläubig, doch James schüttelte den Kopf.
„Lucius Malfoy und seine tollen Freunde warten nur so darauf uns fertig zu machen“ sagte er verächtlich. „Dazu sabotieren die so ziemlich alles. Zum Beispiel meinen Besen letztes Jahr-“
„…oder den Quaffel“ fügte Sirius säuerlich hinzu. Die Gesichter der beiden Jungen waren eindeutig bedrückt.
Ich stieß ein „Ha!“ aus. Die vier Rumtreiber sahen mich fragend an. „Was glaubt ihr denn?“ fragte ich auf ihre perplexen Blicke hin, „dass es so etwas in Beauxbatons nischt geben würde? Tz, es ist doch überall das Gleische!“ Ich legte Sirius und James aufmunternd meine Hände auf die Schultern (also ich lief praktisch zwischen den Beiden). „Das beweist doch bloß, dass sie ohne Sabotage zu schlescht für eusch sind, oder?“
Die beiden lächelten mich dankbar an. Eigentlich war ich für meine plötzlichen Enthusiasmusanfälle weniger bekannt – Ich zeigte normalerweise so wenige Emotionen wie nur irgend möglich – aber seit ich hier auf Hogwarts war, fühlte ich mich ganz anders. Fast hätte ich vergessen, wieso ich sonst immer so verschlossen war. Fast.
Der Krankenflügel war beinahe gänzlich leer. Es roch auch ganz stark nach Krankenflügel – und ich musste das wissen, ich war schließlich schon viel rumgekommen – und hinten am Fenster waren die einzigen belegten Betten. Die Rumtreiber, mich im Schlepptau, liefen schnurstracks auf das ganz letzte Bett zu und blieben davor stehen.
„Guten Morgen, Julian!“ grüßte Sirius gedämpft und der blonde Junge mit den Sommersprossen sah schmerzerfüllt in Sirius’ graue Augen.
„Hey Sirius“ grüßte er zurück und ließ sein Blick über die sonstigen Anwesenden gleiten. An mir blieb er hängen – mit offen stehendem Mund. Sehr appetitlich. „Wer bist’n du?“
„Jocelyn La Roche“ erwiderte ich gelassen. Wenn ich mich recht erinnerte, dann hatte ich hier den Treiber der Gryffindors, Julian Quinn, vor mir.
„Wer hat dich angegriffen?“ fragte James nun und Julian drehte seinen Kopf sofort zu ihm.
„Die werte Bellatrix Black. Und Lucius.“ Julian kratzte sich am Kinn. „Tobias hat’s aber schlimmer erwischt als mich“ Er deutete mit seinem Daumen auf das Bett neben uns.
„Wer ist das?“ fragte ich Julian und der wurde puderrot. „Der Sohn von dieser Demonstrantin. Tobias Silverstone heißt er“
„Sieht körperlisch wie ein `üter aus“ stellte ich ganz sachlich fest. Chrm, falls ihr jetzt was Falsches denkt, ich meinte natürlich nicht, dass er gut aussah, sondern das er ziemlich stark schien.
„Er ist ein Hüter“ sagte Sirius trocken zu mir und wandte sich wieder zu Julian. „Bestell Tobias schöne Grüße und gute Besserung von mir.“ Dann sah er flehend zu James. „Bitte lass mich Bellatrix umbringen!“

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Du und ich - wir sind eins. Ich kann dich nicht verletzen ohne mir selbst weh zu tun



Zuletzt bearbeitet von xXMiraXx am 30.01.2008, 16:33, insgesamt einmal bearbeitet
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herminegirl
Orden des Merlin 2. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 14.08.2007
Beiträge: 2314
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 28.01.2008, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hehe Sirius ist echt genial
bittel as mich sie umbrimgen das kann wirklich nur von ihm kommen und die Diskussion mit moony fand ich auch toll
Aber das sie Hüter und Treiber verletzt sind ist nicht so gut
Und jocy versteckt sich vor lily hehe
Also mach schnell weiter
hdl

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Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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Honigbärchen
Orden des Merlin 5. Klasse


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Alter: 16
Anmeldungsdatum: 25.11.2007
Beiträge: 915
Wohnort: ...auf Rügen...

BeitragVerfasst am: 28.01.2008, 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Voll cooles Chap!!
Schnell weiter!!! Razz Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy

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Lhirael
Vertrauensschüler


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Anmeldungsdatum: 30.09.2007
Beiträge: 392
Wohnort: Grimmauldplatz 12 ;)

BeitragVerfasst am: 29.01.2008, 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

seitdem sie auf Hogwarts ist, fühlt sie sich anders? Smile find ich toll! ich hoffe ja immer noch, dass die Heiler bei ihrer Prognose einfach mal wieder Mist gebaut haben.
Super Chap jedenfalls und auch ne interessante Sache mit den Quidditchspielern - immerhin brauchen sie ja jetzt neue um zu gewinnen Very Happy
allerdings hat mich gewundert, dass Jocy als gebürtige Franzosin nichts gegen "Madame und Monsieurs" gesagt hat Wink heißt eigentlich "Mesdames" Wink
aber sonst auf jeden Fall ein cooles Chap und ich bin ganz besonders wegen der Quidditchsache gespannt, aber auch, wie lange Lily noch sauer ist^^
lg

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xXMiraXx
Orden des Merlin 1. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 02.10.2007
Beiträge: 2851
Wohnort: Zuhause

BeitragVerfasst am: 02.02.2008, 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

@Lhirael: Embarassed jap. Hast recht ich hab's geändert. Dankeschön!

6. Kapitel

Geschichten


In Muggelkunde waren nur ziemlich wenige Gryffindor, kein einziger reinblutfaschistischer Slytherin und auch nur ein paar Ravenclaws und Hufflepuffs. Ganz offensichtlich war dieses Fach nur halb so beliebt wie in Beauxbatons. Dort liebten alle Schüler die mugglischen Erfindungen und auch der Strom hatte es meinen alten Mitschülern sehr angetan. Außer mir waren noch Mary, Sirius und Remus in dem Kurs. Remus hatte mich gefragt, neben ihm zu sitzen, weil Sirius so mies gelaunt war. Nun saß er also neben Mary, die beinahe vor Freude explodiert wäre. Beinahe. Doch Sirius schien die Arme nicht mal zu bemerken, sondern sah gelangweilt auf die Tafel, mit halb geschlossenen Lidern.
„Einen wunderbaren guten Tag, meine Lieben!“ grüßte Professor Whipet, die zierliche Muggelkundelehrerin freundlich. „Bis Weihnachten haben wir ein fürchterlich aufregendes Thema bevorstehend. Es ist das Auto und das Motorrad. Weiß jemand von euch, in welchen Aspekten diese rollenden Fahrzeuge sich unterscheiden? Mr Black vielleicht?“
Sirius strich sich eine Strähne aus der Stirn und gähnte herzhaft. „´Farbe und Form würde ich mal sagen“
Professor Whipet nickte mit etwas säuerlicher Miene und deutete dann auf eine strohblonde Ravenclaw. „Miss Rubens, könnten Sie dem noch etwas ergänzen?“
Sie nickte, wobei die blonden Locken ihr verspielt in die graugrünen Augen fielen. „Sie haben immer ein Kennzeichen. Außer, wenn es Autodiebe sind.“
„Können Motorräder fliegen?“ platzte Sirius zu meiner großen Überraschung tatsächlich interessiert dazwischen.
Professor Whipet nickte zögerlich. „Theoretisch schon. Aber dazu müssen sie einige komplizierte Zauber perfekt ausführen, und das kann schnell daneben gehen.“ Sie sah den Dunkelhaarigen aus den Augenwinkeln an. „Ich hoffe doch, Sie kommen nicht auf eine solch absurde Idee, Mr Black?!“
Sirius schüttelte reit grinsend und Zähne entblößend den Kopf. „Ach Professor“, er winkte ab, „auf so eine absurde Idee komme ich doch nie im Leben!“

Vergleichsweise zu dem Unterricht in Beauxbatons war es in Hogwarts recht leicht. Es gab zwar Sachen wie unausgesprochene Zauber, die ich noch nicht beherrschte, aber der Rest war gar nicht mal so schwer. Ich bemerkte, dass bei allen – mich eingeschlossen – langsam wieder der Schulalltag begann: Aufstehen, zur Schule gehen, lernen und wieder schlafen gehen. Es war eigentlich sehr normal und die Woche ging relativ schnell um. Leider hatte ich es immer noch nicht geschafft, Lily und James zu verkuppeln, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Vielleicht.
Ich war eigentlich hauptsächlich bei Alice und Lily. Mary, so bemerkte ich, war wie ihre beste Freundin Emily tatsächlich eine richtige Fanatikerin. Sie himmelten ihre große Gottheit Sirius Black untertänigst an und flippten schon aus, wenn er vorbeilief. Das Gleiche war allerdings auch bei James der Fall. Der jedoch schien die armen Mädchen vollends zu ignorieren, während Sirius manchmal mit einigen plauderte, sich aber schwer beherrschen musste, damit er seine Wette gewinnen würde. Ich glaubte allmählich, ich hätte doch sagen sollen, dass James gewinnt, denn Sirius war tatsächlich „schwer beschäftigt“. Tja, die Armen. Harhar.
Als endlich der lang ersehnte Freitag kam, und alle Schüler an den Haustischen zum Essen saßen, war der perfekte Augenblick gekommen: James saß neben Lily! Ich weiß, deshalb musste man nicht gleich verrückt werden, aber ich, die zwischen Remus und Alice unmittelbar vor den Beiden saß und somit die beste Sicht hatte, stieß meinem Banknachbarn – Remus – auffordernd in die Rippen. Wir waren übrigens Freunde geworden und trafen uns ab und zu in der Bibliothek (nicht, dass jemand auf den Gedanken kommt, ich sei gewalttätig zu Leuten, die ich gar nicht kenne). (Chrm).
Remus sprang dann jedenfalls sofort darauf an. Er wandte sich zu Sirius, der neben James saß und verkündete ziemlich laut: „Morgen können wir nach Hogsmeade. Mit wem gehst du, Tatze?“
Sirius sah erst ziemlich dümmlich drein, dann jedoch verstand er, was diese Aktion bewirken sollte. Er zuckte mit den Schultern und wollte gerade etwas sagen, als James sich einmischte.„Ich denke, wir Rumtreiber gehen zusammen?“ fragte er perplex und sah zu Sirius.
Der schüttelte tief seufzend den Kopf. „Ohne mich, Krone. Ich glaube, ich sollte langsam meine chronische Angst vor der Bibliothek verdrängen“
James hob ungläubig eine Augenbraue. „Du hast eine Bücher-Phobie, Tatze“ erinnerte er Sirius langsam und kniff die Augen zusammen.
Tja okay, wenn ich – wenn wir alle etwas über Sirius wussten, dann war es, dass er tatsächlich nie ein Buch berührte. Er sah beschriebene Seiten allgemein nur ungern an. Dann fiel mir etwas ein. „Also, isch dachte Alice, Remus, Sirius und isch wollte lernen“ Wieder blickten James und Lily ungläubig drein. Ich sah dann höchst interessiert auf meine Fleisch und schnitt es sorgfältig in Stücke. „Remus wollte Alice schon lange mal seigen, wie elektrischer Strom funktioniert, und da `abe isch Sirius gefragt, ob er mir nischt einmal unausgesprochene Zauber beibringt. Isch bekomme das einfach nischt hin.“
Lil schüttelte den Kopf und sah mich scharf an. Ich glaube, sie war mir immer noch etwas sauer, wegen der Geschichte-der-Zauberei-Affäre. „Wenn Alice etwas über elektrischen Strom wissen möchte, dann würde sie besser zu mir kommen. Außerdem hast du doch so geprahlt, dass du unausgesprochene Zauber ach so gut beherrschst.“
Holla. Da war jemand aber ziemlich reizbar heute. Ich nickte und schraubte mir mein breitestes Puppenlächeln auf. „Jaja, auch isch irre misch beizeiten mal.“ Ich legte den Kopf schief. „Aber als isch den Wingardium Leviosa versucht `abe, wusste isch ja nischt, dass Frank Longbottom genau das Gleische tun wollte.“ Ich seufzte gespielt tief.
Plötzlich stand Lily energisch auf und befahl mir wortlos ihr zu folgen – was ich auch tat. Und zwar bis zum Ende der Halle, dort drehte sich Lily zu mir um – ich war hinter ihr gelaufen – und sprudelte geradezu los. Zu meinem Erstaunen strahlte sie wie radioaktives Metall im Dunklen. „Ich finde das so süß, was du, Remus, Sirius und Alice macht! Echt, das ist so aufmerksam von euch und in letzter zeit ist James auch wirklich so unglaublich nett zu mir, das glaubst du gar nicht. Ich meine, er hat mich noch nicht einmal genervt und außerdem hat er mir in Zauberkunst letztens gezeigt, wie genau ich diesen … Zauber ausführen musste. Das war so nett von ihm und dabei war er gar nicht arrogant, nein, er kam eher schüchtern rüber! Richtig süß-“
Ich erlaubte mir zu unterbrechen und hob meine Hand zu einer beschwichtigenden Geste. „Ist ja gut, Lily. Isch weiß, dass du in letzter Seit `äufiger mit ihm zusammen bist und das `at misch so gefreut. Aber wieso gehst du dann nischt mir ihm nach `ogsmeade?“
Sie schüttelte verständnislos den Kopf. „Nein“, sagte sie gedämpft, „er soll mich fragen. Und zwar nett!“
Ich kam nicht umhin aufzustöhnen. Das war ja super! Wenn nämlich James Lily fragen würde, dann würde er auch seine Wette verlieren. Und ich wusste, dass beide Jungs in dieser Beziehung absolut stur waren. Wie zwei Esel. Ich sah Lily bittend an. „Frag ihn doch bitte!“
Doch sie schüttelte knallhart den Kopf. Dann marschierte sie – wenn ich mich nicht irrte, erhobenen Hauptes – aus der Halle hinaus. Ich blieb noch einen Moment stehen und legte meinen Kopf auf meine rechte Hand. Dann drehte ich mich um, spähte zu Remus und Alice, ließ meine Hand langsam wieder sinken und schüttelte den Kopf.
„Ähm, Entschuldigung, aber du bist doch eine Gryffindor, oder?“ fragte ein Hufflepuffmädchen mich mit großen blauen Augen. Ich erkannte in ihr eine Fünftklässlerin mit dem Namen Elizabeth Adams. Sie war ein schüchterndes, braunhaariges und unscheinbares Mädchen mit Sommersprossen. Ich kannte sie leider durch zahlreiche Erniedrigungen von ihren Mitschülern, deshalb saß sie wahrscheinlich auch so weit hinten am Tisch.
Ich nickte. „Ja, wieso fragst du?“
Sie blickte mir nicht in die Augen, sondern vermied jedweden Kontakt. Ich bemerkte jedoch, dass sie eigentlich lächelte und leicht rot war. „Naja“, sie knabberte an ihren abgekauten Fingernägeln und sah diese dann anschließend an. „Das hier ist der Hufflepufftisch“
Das war mir vorher auch irgendwie schon ziemlich klar gewesen. "Oh ja, ich weiß“ antwortete ich langsam und fuhr mit meinen dünnen Fingern durch meine glatten, glänzend schwarzen Haare. Ich liebte sie so. (wirklich wahr). Dann deutete ich auf den Platz vor ihr. „Darf ich mich setzen?“ fragte ich offenbar zu ihrer riesigen Überraschung.
„Äh…ähm ja. Ja, klar. Äh.“ stotterte Elizabeth und rutschte nervös auf ihrem Stuhl herum.
Ich setzte mich ruhig hin und nahm mir ein wenig Salat. „Isch bin-“
„Jocelyn Felicia La Roche“ trällerte Elizabeth schon fast schwärmerisch. Ich runzelte meine Stirn. „Ich weiß, ich weiß, ich hab schon von dir gehört!“
DAS verschlug mir jetzt wirklich die Sprache. „Ach ja?“ fragte ich jetzt recht nervös. Die Frage war nämlich, was sie von mir wusste.
Sie sah mich zum ersten Mal mit ihren klaren Augen an und schien ganz aufgeregt und hibbelig zu sein. „Du bis doch die Französin, die früher mal in der Zeitung stand, weil du nur achtzehn Jahre alt werden kannst und so. Und dann letztens, da stand, dass du deine Eltern verloren hast!“
Ich glaube, meine Augen wurden just in dem Augenblick kugelrund. Ich brachte Elizabeth mit einer Geste zum Schweigen. Dann sah ich mich kurz um und dämpfte dann meine Stimme. „Woher weist du das, Elizabeth?“ fragte ich mit zusammengekniffenen Augen.
Sie kicherte leise. „Nenn mich bitte Lizzi. Mein Daddy war früher mal der gewesen, der deinen Artikel geschrieben hatte. Und in den Ferien hat er mir deine Geschichte mal erzählt, weil du noch einmal wegen deinen Eltern in die Zeitung gekommen bist.“
„Und das findest du witsig?“ fragte ich gefährlich knurrend. So wie sie darüber redete, hörte es sich an, als ob es völlig normal und harmonisch wäre. Lizzi wollte gerade den Mund erschrocken zu einer Antwort öffnen, als ich energisch aufstand und ihr drohend meinen Zeigefinger vor die Nase hielt. „Du bist mausetot, wenn du das ersählst!“ Meine Augen blitzten gefährlich auf.
„Du darfst mich nicht töten!“ entgegnete Lizzi leicht zitternd. „Dafür würdest du ach Askaban kommen!“
„Und wenn schon! Isch bin in swei Jahren ohne`in tot, da könnte isch disch auch einfach mitnehmen. Guten Appetit!“ Ich verspürte keinen Hunger mehr, deshalb ging ich einfach auf den Weg zum Gemeinschaftsraum. Aber auf halbem Wege dachte ich noch einmal darüber nach, was ich gerade gesagt hatte. Das war irgendwie so gar nich mein Stil gewesen, ich war immerhin nicht für meine gefährlichen Morddrohungen bekannt. Ich beschloss, noch einmal mit Lizzi zu reden. Aber nicht heute.

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Du und ich - wir sind eins. Ich kann dich nicht verletzen ohne mir selbst weh zu tun

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Honigbärchen
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BeitragVerfasst am: 02.02.2008, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Schönes Chap! Razz Razz Razz
Wie immer!! Also schnell weiter! Very Happy

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herminegirl
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BeitragVerfasst am: 02.02.2008, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Oh no jetzt wilkl Lily mit James nach hogsmeade und er kann sie nicht fragen das gibts doch nicht das ist ja zum Haareraufen...
Das lizzi die Geschichte von jocy kennt hätte ich nicht gedacht und das jocy so reagiert ist schon verständlich also ich bin mal gespannt wie es weitergeht
hdl Jenny

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"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
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xXMiraXx
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BeitragVerfasst am: 09.02.2008, 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

7.1. Kapitel

Flying like a bird



Es war doch immer wieder schrecklich kompliziert: wenn James die Wette gewinnen würde, würde er Lily fragen, denn Lily wollte es ja nicht selbst tun. Und um die Wette zu gewinnen, musste Sirius sie verlieren – das heißt, er brauchte ein Mädchen. Mir fielen da natürlich als erstes Mary und Emily ein. Tja. Leider, leider hatten sie mir klar und deutlich verklickert, dass sie sich nicht trauten, ihren Amor anzusprechen. Schade.
Ich saß gerade im Gemeinschaftsraum in einer ziemlich einsamen Ecke und grübelte vor mich hin. Es wäre wohl noch ganz erwähnenswert, dass gleich die Auswahlspiele waren, also müsste ich mich wohl oder übel gleich durch das matschige Gelände schlagen. Ich seufzte und sah in die Runde. Außer mir waren da noch zwei Fünftklässler, eine schlecht gelaunte Kleinere und ein gut aussehender Siebtklässler im Raum. Alle waren versunken in ihre Schulaufgaben. Schulaufgaben! Am Wochenende! Ich hatte dafür jetzt absolut keine Nerven. Immerhin habe ich mich nicht nur zur freiwilligen Verkupplerin gemausert sondern musste mich auch noch mit dem immer wiederkehrenden Problem rumschlagen. Lizzi.
Während ich meinen Blick gedankenversunken durch den Gemeinschaftsraum gleiten ließ stach mir der Aushang am Schwarzen Brett plötzlich ins Auge: Hogsmeade-Wochenende. Heute und morgen. Ich wäre zu gerne hingegangen, aber da Lily ja mit James gehen sollte und ich ja bereits eine echt bescheuerte Ausrede habe einfallen lassen, würde es wohl schier unmöglich sein, dort auch mal hinzugehen.
„Ähm, Verzeihung, aber du bist doch eine von den Auswahlspielern, oder?“
Ich spürte eine kleine Hand auf meiner Schulter und drehte mich blitzschnell um. Die großen Augen des verschüchterten Jungen – erste oder höchstens zweite Klasse – blitzten erschrocken auf. Er wollte gerade vermutlich etwas wie „oh, Entschuldigung“ stottern, doch da erhob ich mich schon und ging hinaus.

Das Wetter war noch schlimmer als ich dachte. Matsch, Schlamm, Regen. Und ganz kalt. Wunderbar! Die besten Voraussetzungen einen rotbraunen Quaffel durch die Luft zu segeln.
Der Erste der mir begegnete war Sirius. Offenbar wollte James die ganze Mannschaft neu testen, da musste sein bester Freund natürlich auch noch einmal sein Können beweisen. Ich glaubte trotzdem, dass Sirius garantiert in die Mannschaft kommen würde. Weibliche Intuition.
„Morgen, Jocy“ grüßte Sirius. Wow. Das erste Mal redete er mit mir. Ich fühlte mich wahrlich geehrt. Missmutig blickte ich in das grauenvolle Wetter. Sirius schien meinen Blick zu bemerken und lachte. „Echt Wahnsinnswetter, oder?“
In einem Punkt hatte er wirklich Recht: Wahnsinnig, wie viel Regen auf Boden kommen kann ohne eine Sintflut hervorzurufen. Baut eine Arche!
Ich nickte. „Isch überlege wieder `inein su ge`en.“ Das war mein voller Ernst. Wenn das noch so weiter ging, müsste ich bestimmt drei Stunden heiß baden, bis ich meine Gliedmaßen wieder spürte. Und es war erst Herbst!
Sirius schüttelte seinen Kopf und strich sich seine pechschwarzen, durchnässten Haarsträhnen nach hinten. „Bleib lieber. Bei der Auswahl, die ich letztes Jahr gesehen habe, könntest du die Rettung sein.“
„Du hast misch noch nie fliegen se`en!“ erwiderte ich grinsend und versuchte vergeblich meinen Pony zur Seite zu schieben. Mentale Notiz: Neuer Haarschnitt.
Inzwischen waren Sirius und ich beim Quidditchfeld angekommen. Dort saßen am Spielfeldrand unzählig viele Mädchen, darunter auch Lily und Alice die mir freudig zuwinkten. Und Lizzi Adams. Sie sah mich mit großen Augen an und blickte dann sofort auf den Boden. Na super.
„Wow. Fans von dir?“ Sirius grinste mich spöttisch an und ich kam einfach nicht umhin meine Augen zu verdrehen. Die meisten Mädchen waren vermutlich sein Fanclub. Tz. Naja, oder halt James’. Wusste man ja schließlich nicht.
Wenn man vom Teufel sprach (chrm), dort stand er auch schon mit nassen Haaren und einer Tropfenbedeckten Brille. Er winkte alle Auswahlspieler zu sich.
„Also“, rief er in den Regen, „wir fangen an mit den Jägern“ Er holte eine Liste aus seinem Umhang. „Zuerst Sirius, Nathalie Feldman und Patrick Swann. Der Rest hält sich bitte in der Nähe auf!“
Da mit Sirius nun meine Konversationsperson weg war, beschloss ich zu Lily und Alice zu gehen. Beide hatten Schirme und waren in ihre dicksten Umhänge gehüllt.
„Schönes Wetter für Quidditch!“ lachte Alice mich breit an als ich auf die Beiden zukam. Ich nickte nur mürrisch, sagte aber nichts. „Ich drücke dir die Damen, dass du ins Team kommst!“
„Und Emily oder Mary heute nicht so lange das Bad belagern!“ ergänzte Lily kichernd. Ich bemerkte, dass sie fast die ganze Zeit zu einer ganz gewissen Person sah. Jetzt ratet mal, sie beginnt mit „James“ und endet mit „Potter“.
„Danke“ murmelte ich leise und strich mir wieder den Pony zur Seite, was nicht ganz geling. Ich sah wie Lizzi mir zuwinkte und wieder breit lächelte. „Äh“, machte ich, „Entschuldigt misch bitte ganz kurz“
Warum war Lizzi überhaupt hier? Ich meine, sie war doch so erschüttert, weil ich ihr gedroht hatte. Okay, vielleicht bin ich ja gar nicht so bedrohlich. Aber trotzdem: Das waren die Auswahlspiele der Gryffindors. Lizzi war eine Hufflepuff.
„Was willst du ´ier?“ fragte ich und baute mich mit der Eleganz eines Bergtrolles vor ihr auf. Einschüchtern!
Lizzis Auge funkelten. „Na was wohl. Ich will dir applaudieren, weil du in die Mannschaft kommen wirst!“
Ich nickte mit einer sehr sarkastischen Miene. „Natürlisch und gleisch danach werde isch mit Professor McGonagall nach `ogsmeade ge`en!“
Lizzi schüttelte den Kopf. „Nein, Quatsch, du wirst bestimmt mit mir reden wollen, weil ich gewusst habe, dass du gewinnen wirst. Übrigens ist es gar nicht mal so abwegig mit Professor McGonagall nach Hogsmeade zu gehen, weil sie eigentlich ja ganz nett ist.“
Das Mädchen wurde mir langsam echt unheimlich. Brrr. Naja, mit ihr reden würde ich aber ganz bestimmt trotzdem, denn immerhin wusste sie ja von meinem Geheimnis. Und irgendwie wollte ich nicht, dass sie es Lily, Alice oder Remus sagte. Besonders die Drei mochte ich und ich wollte ganz sicher nicht, dass der Abschied allzu schwer sein würde. Obwohl: Genau das war jetzt mein Problem. Ich hatte mich mit ihnen angefreundet. Der Abschied würde so oder so schwer werden. Mist.
„Keine Sorge, ich werde deinen Freunden dein Geheimnis nicht erzählen“ versprach Lizzi mit großen treuen Augen und hakt sich bei mir unter. Ähm. Ich kannte das Mädchen seit gestern! Etwas unsanft stieß ich sie weg.
Plötzlich schoss mir ein Gedanke durch den Kopf. „Lizzi?“
„Hm.“
„Meinst du isch sollte misch vielleischt von meinen Freunden `ier fern`alten?“
Lizzi schüttelte heftig den Kopf. „Nein. Weißt du, ich glaube, du solltest ganz viele Freunde haben.“
„Wieso das?“
„Na weil du nicht immer an die Gefühle der Anderen denken kannst. Ich weiß, dass du denkst, dass dann der Abschied schwer sein würde, aber wenigstens warst du dann mal glücklich, oder?“
Ich zuckte mit den schultern. „Du bist in Ordnung, Lizzi“
Sie seufzte. „Naja, ich habe ein wenig Kopfschmerzen. Vielleicht ist eine Erkältung in Anmarsch, aber ansonsten-“
„Das war keine Frage“ unterbrach ich sie etwas schärfer als gewollt. „Du bist in Ordnung. Isch mag disch … eigentlich. Glaube isch sumindest.“
Lizzi strahlte. Dann zeigte sie nach vorne. „Oh, sieh mal, Sirius Black wurde wieder gewählt.“
Ich drehte mich um und sah den Dunkelhaarigen tatsächlich breit grinsend vom Besen absteigen. Seine zwei nicht gewählten Kandidaten zogen eine Schnute. Diese Nathalie Feldman schien tatsächlich zu weinen.
„Nathalie hat da bloß für Sirius mitgemacht“ erklärte Lizzi meinen Gedanken.
Ich wandte meinen Kopf leicht säuerlich zu ihr. „Könntest du aus meinen Gedanken `inaus ge`en?“ Dann sah ich zurück zu der Blonden. „Wieso macht die das?“
Lizzi zuckte ein wenig abwesend mit ihren Schultern. „Och, weißt du, es gibt viele Gründe. Sie wollte zeigen was sie kann. Oder was sie eben nicht kann. Und sich von Sirius Black präsentieren“
„Bist du auch so fanatisch in einen der beiden männlichen „Schulschönheiten“ verliebt?“ fragte ich spöttisch und hob meine Augenbrauen.
Lizzi seufzte und schüttelte den Kopf. „Nein. James Potter ist ja in Lily Evans verliebt. Und Sirius Black hat so viele Verehrerinnen“
Ich grinste breit und stieß Lizzi in die Seite (nicht sehr stark, versteht sich). „Uhh, gibst du etwa die `offnung schon auf?“
Lizzi kicherte. „Nein. Ich möchte auch gar nicht verliebt sein. Es sieht immer so anstrengend aus bei anderen“
Ich nickte. „Ja. Isch war auch noch nie verliebt“
„Du bist dran“
„Was?“
„Du wirst aufgerufen. Viel Glück“
Perplex sah ich zu James. Er winkte mich ungeduldig heran. „Oh! Danke!“ sagte ich schnell zu Lizzi und lief dann auf das Spielfeld.
„Warum hast du so lange gebraucht!“ meckerte James gereizt. Holla. Offenbar hatte er nicht sonderlich gute Laune.
„Versei`ung!“ entschuldigte ich mich schulterzuckend und nahm den Besen in die Hände.
James murrte irgendetwas, dann gab er das Startsignal. Kräftig stieß ich mich vom Boden ab und der Wind flatterte durch meine zu einem Zopf gebundenen Haare. Regen peitschte mir auf das Gesicht, aber mein Körper war randvoll mit Adrenalin.

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Du und ich - wir sind eins. Ich kann dich nicht verletzen ohne mir selbst weh zu tun



Zuletzt bearbeitet von xXMiraXx am 09.02.2008, 15:31, insgesamt einmal bearbeitet
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Li'sar
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BeitragVerfasst am: 09.02.2008, 15:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hui, und los gehts Very Happy Was will sie denn werden? Jägerin?
Übrigens, ein Quaffel ist knallrot! Very Happy Tät dir vielleicht gut, die Zusatzbücher zu lesen Wink Nein Scherz. (es gibt "Quidditch im Wandel der Zeiten" und "Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind", falls dich das noch interessiert hat)
Okeee, super chap und so weiter noch.
Lg, Li'sar

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Morgens kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Mittags kann ich nichts es