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Liebe auf Französisch
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| Und, soll Jocelyn sterben? |
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[ 4 ] |
| Unentschieden |
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| Stimmen insgesamt : 7 |
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xXMiraXx Orden des Merlin 1. Klasse

 Alter: 14 Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 2851 Wohnort: Zuhause
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Verfasst am: 21.01.2008, 20:51 Titel: Liebe auf Französisch |
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Titel:
Liebe auf Französisch
Autor:
xXMiraXx
Altersbeschränkung:
Zwölf Jahre
bisher erschienene Kapitel:
1. Betreten verboten
2. Erinnerungen an die Zukunft
3. Hochmut kommt ohne Fall
4. Dinge, über die man lieber schweigt
5. Verkupplungsversuche
6. Angriff auf Julian Quinn
7. Wann gehört man zum Team?
8. Erste Schritte?
9. Der Plan
10. Der eine Ring – Mein Schatz
11. Teen-Attack
12. Alices Geheimnis
13. Nobody's perfect
14.1. Spezies Jungs: Auch Menschen?
Genre:
Romance, Fantasy, Komödie
Hauptcharaktere: Jocelyn Felicia La Roche, Lily Evans, Rumtreiber, Alice McMillan, Mary Parker, diverse andere
Inhaltsangabe:
Die sechzehnjährige Jocelyn "Jocy" La Roche kommt zwangsweise nach Hogwarts. Dort freundet sie sich recht schnell mit Lily Evans, Alice McMillan und der quirligen Mary Parker an. Doch Contra geben ihr die Rumtreiber, vor allem James, der nach Lily verrückt ist - und dem Lily auch nicht wirklicht abgewandt ist - und Mary, die hoffnungslos in Sirius verknallt ist. Doch damit nicht genug: Es gibt ein riesiges Problem... |
_________________
Du und ich - wir sind eins. Ich kann dich nicht verletzen ohne mir selbst weh zu tun
Zuletzt bearbeitet von xXMiraXx am 16.11.2008, 09:51, insgesamt 9-mal bearbeitet |
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herminegirl Orden des Merlin 2. Klasse

 Alter: 14 Anmeldungsdatum: 14.08.2007 Beiträge: 2314 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 22.01.2008, 18:11 Titel: |
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| Klingt super gut und ich bin eh riesiger Marauder und Lily Fan |
_________________
"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse) |
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xXMiraXx Orden des Merlin 1. Klasse

 Alter: 14 Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 2851 Wohnort: Zuhause
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Verfasst am: 22.01.2008, 18:33 Titel: |
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@Jenny: Na das klingt auch gut. Im Gegensatz zu Niobe beschäftigt sich Jocelyn etwas mehr mit deinen Lieblingen. Und auch nicht so gemein^^
1. Kapitel
Betreten Verboten
Noch nie – wirklich absolut niemals! – hatte ich, Jocelyn Felicia La Roche, mich so mies gefühlt. Ich sah mit meiner recht kleinen Schleiereule Chips in einem besonders schäbigen Abteil des Hogwartsexpresses. Die schon ausgewaschen scheinende, einst rote Polterung der Sitze wurde von dem schwachen Licht nur sehr matt beschienen und ich passte überhaupt nicht in dieses Abteil, mit meinen glänzenden, glatten Schwarzen Haaren und meinen großen silbernen Kreolen. An meinen schmalen langen Fingern fanden sich insgesamt drei Ringe, zwei silbern, einer mit einem hübschen Rubin. Meine dunkelbraunen, tiefen Augen suchten missbilligend das Abteil ab, nach einem schöneren Gegenstand, einem geputzten Fleckchen Fenster oder nach einem strahlend roten Vorhang. Doch nichts fand sich, das Abteil war nicht ohne Grund leer: Es war grauenvoll! Doch für mich immer noch besser als mich zu wildfremden Leuten zu setzen, gleich als „Die Neue“ abgestempelt zu werden und überall beglubscht zu werden. Nein danke, da ziehe ich die Einsamkeit mit meinem zuckersüßen Chips doch schon gerne vor!
Und so kam ich, mit meinen jungen sechzehn Jahren, zu einer solchen Schande: Meine Eltern, Pierre und Sophie La Roche waren letztens mit mir in London gewesen – ich hatte immerhin Sommerferien, und wollte entspannen, da der Unterricht in Beauxbatons so extrem kompliziert und niveauvoll ist. Jedenfalls waren meine Eltern und ich gerade in einem Hotel, dessen Name mir wohl entfallen ist. Und dann geschah es, fünf maskierte Menschen, laut dem englischen Ministerium ‚Todesser’, griffen meine Mutter zuerst an. Mein Vater disapparierte mit mir in besagtes Ministerium – sehr unmodern dort, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf – und brachte mich wortlos zu einem Brunnen, der Spenden für das St. Mungo’s Hospital sammelte. Während ich also wartete, schmiss ich ein paar Galleonen hinein und schlenderte von A nach B. Zwei Stunden lang, dann stürmten Fünf Männer und drei Frauen in Aurorenkleidung herein und plapperten aufgeregt englisch. Vielleicht wäre noch anzumerken, dass mein Englisch erbärmlich schlecht war. Tja, dafür konnte ich fließend Spanisch und Französisch, das sollte mir erstmal jemand nachmachen! Ich stand dann dort noch eine Zeit lang unschlüssig herum, bis mir die Sache zu bunt wurde und ich einen Auroren fragte, was Sache war. Ich glaube, nach meinem „Äh, könne Zie mirr zagén, wassé loz iz?“ war der arme Mann ganz schön perplex und holte einen französisch sprechenden Kollegen, der mich aufklärte. Meine Eltern waren tot. Weg. Einfach gegangen. Diese Nachricht hatte mich nicht weinen lassen, ich weinte niemals, doch es hat etwas in mir zerstört. Als ich erwähnte, dass ich die Tochter sei, und nun gerne nach Hause nach Frankreich wollte, hielt mich dieser furchtbare Einsatzleiter auf: Ich durfte Großbritannien nicht verlassen! Offenbar, weil alle mutmaßten, ich hätte was mit einem Typen namens ‚Lord Voldemort’ zu tun. Hallo? Ausbildung war also gestrichen, deshalb diskutierte ich lange mit meiner angeborenen Hartnäckigkeit mit diesen Ministeriumsleuten, bis ich eine klare Antwort erhielt. Ich sollte zu dem französisch sprechenden Auroren gehen und dort wohnen. Die Schule war für ein ganzes Jahr mein praktisches Zuhause. Hogwarts! Ich bitte euch, soweit bin ich schon gesunken. Doch was hätte ich denn tun sollen? Was wäre mir übrig geblieben. Korrekt, Massenmord begehen und lebenslang in Askaban weilen. Obwohl mir die Zellen dort garantiert besser gefallen hätten als dieses abscheuliche Abteil! Ach ja, erwähnenswert wäre es vielleicht noch zu erwähnen, dass mein Vormund-für-ein-Jahr, besagter Auror, Jack Michaels hieß.
Ich seufzte tief und strich mir gedankenversunken durch meine Haare. Eine Information am Rande: Mein Shampoo war phänomenal! Das einzig Gute an meiner Zeit hier war wohl der Friseursalon. Und dann ist auch schon Ende. Begeisterung pur also.
Plötzlich polterte es wild vor er Tür, ein grunzendes, ein bellendes, ein jaulendes und ein lachendes Lachen drangen an meine Ohren Wie automatisch griff ich nach meinem Zauberstab (Veelahaar…uhh, der war wirklich gut) und setzte mich aufrecht hin. Nun erschienen vor mir vier Jungs, ungefähr mein Alter, vom Aussehen vielleicht noch älter, vom Benehmen so etwas unter fünf. Die der vordere linke (von ihm rechts) hatte die – mit großem Abstand! – unordentlichsten schwarzen Haare der Welt, so etwa, als hätte er noch niemals einen Kamm gesehen. Er hatte ein durchschnittliches Gesicht (oder es waren bloß meine hohen Schönheitsideale) und haselnussbraune Augen. Überraschung machte sich auf seinem Gesicht breit, als er mich sah – Tja, nun sah er mal jemanden mit ordentlichen Haaren! Sein Nebenmann wirkte, als würde die ganze Welt ihm unterlegen sein. Er blickte mit seinen grauen Augen hochmütig auf mich und machte einen Eindruck auf mich, wie ein männliches Model (so sah er leider auch aus): Arrogantes Gesicht, eitel und – ach du Schreck – gekämmt! Seine Hintermänner passten zum Abteil wie … mir fällt gerade kein Vergleich ein, jedenfalls war der eine, braunhaarige, an Schäbigkeit nicht zu übertreffen, was die Narbe auf seinem Hals anging, gar nicht zu sprechen. Der runde Bauch des Anderen sprach schon für sich und die wässrigen kleinen Löcher über der winzigen Nase – dort wo sonst immer Augen waren – blickten hastig an mir herunter.
„Was willst denn du hier?“ fragte Mr „Kamm unbekannt“ und sah entsetzt auf meinen Vogel. Hey, das war ja gemein!
Ach ja, jetzt kam dann mal mein Englisch zur Geltung. Und Action! „Is nennt sisch sietzen!“ antwortete ich fauchend.
Der arrogante Junge mit den grauen Augen grinste breit. „Ulala, wìrr sprechen also Französ`isch?“ äffte er mir nach. Tz, der soll mal einen Franzosen-sprechen-Englisch Kurs belegen, denn mein Akzent hat ja wenigstens Stil!
Ich blickte ihn voller Verachtung an, und zwang mich, besser zu reden. Komm schon, Jocy, es ist nur Englisch! „Isch bin Französín!“ Geht doch!
Der strubbelhaarige zog eine Augenbraue hoch. „Ach nein? Echt? Und was veranlasst dich, in unserem Abteil zu sitzen? Sicherlich nicht deine Staatsangehörigkeit, oder?“ Zwei seiner coolen Kumpels lachten, der Schäbige sah den Strubbligen mit zusammengekniffenen Augen an, sagte aber nichts weiter.
Ich konnte mir ein giftiges Konter dazu natürlich nicht unterdrücken. „Warr mir schon klar, dass diezes Abteilé nur solsch peinlischen Affen ge`ören kann!“
Der Grauäugige schreckte gespielt zurück. „Sind wir heute mit dem falschen Fuß aufgestanden, oder wie?“ Er machte wieder einen Schritt nach vorne und baute sich vor mir auf. Leider war er – trotz meiner ein Meter zweiundziebzig-Größe – immer noch etwas größer als ich. Mentale Notiz: Mehr Absatz! „Wie heißt du?“ fragte er etwas herausfordernd.
Ich zuckte mit den Schultern, packte meinen Koffer, meine Eule und schwebte förmlich an ihm vorbei. „Versuch doch es èrraus su finden!“ hauchte ich ihm noch ins Ohr und glitt dann aus dem Schreckensabteil. Zum Glück folgte keiner dieses Chaos – Einheit mir – Eins zu Null?
Langsam schlenderte ich auf dem Gang entlang und sah in die Abteile. Kurz warf ich noch einen Blick auf das ratternde Abteil der vier Jungen. ‚Rumtreiber’ hieß es da in kunstvollen (Geschmackssache!) Runen. Und außerdem ‚Betreten auf eigene Gefahr’. Oh ja, das war wahr! Beim Hineinschlendern ins Abteil hatte ich offenbar die Schrift großzügig übersehen und habe zuerst gehandelt, bevor Nachzudenken – typisch für mich. Aber jetzt musste ich neugierige Blicke ertragen, und…
Weiter kam ich nicht mit meinem Gedanken, denn ein Mädchen mit haselnussbraunen Locken und Sommersprossen rannte in mich hinein.
„Verzeihung, Verzeigung!“ entschuldigte sie sich hastig und hob meinen zur Erde geglittenen Eulenkäfig auf. Dann lächelte sie mich breit an und streckte mir die and entgegen.
„Du bist neu, oder? Ich heiße Mary Parker!“ stellte sie sich fröhlich vor. Etwas benommen ergriff ich ihre Hand.
„Jocelyn La Roche, du kannst misch Jocy nennen, ode`r Jo“ Ich schüttelte ihre Hand und nicke. Dann griff Mary nach meinem Koffer und dem Käfig und stieß locker mit ihrem Fuß die danebenliegende Abteiltür auf. Sie trug wortlos, aber sehr schnell meine Sachen hinein und bedeutete mir, zu folgen. Glücklicherweise war dieses Abteil wirklich rot, eine herrliche Farbe, wenn man keine Flecken auf den Sitzen hat.
Mary drückte mich auf einen freien Platz und setzte sich neben mich. Vor mir sah ein hübsches Mauerblümchen mit zuckersüßen rotbraunen Haaren und smaragdgrünen Augen, die mich neugierig ansahen. Schräg von mir beanspruchte ein Mädchen mit einem rundlicherem Gesicht und warmen, herzlichen braunen Augen einen Platz.
Nun musste Mary mich den anderen natürlich auch vorstellen, war ja logo, oder? „Das da ist Lily Evans“, sie zeigte auf die Rothaarige, „und das dort Alice McMillan. Sie sind meine besten Freundinnen in Hogwarts. Und das, Lily du Alice, ist Jocelyn La Roche“ Sie sah ihre Freundinnen an und zeigte auf mich. Ich fühlte mich wie im Zoo. Aber egal.
„Du bist Französin?“ fragte Lily aufgeregt und zugleich wissbegierig.
Ich nickte knapp, wobei mir mein gerader glatter Pony leicht in die Augen fiel. „Ja, isch bin eigentlisch in Frankreich zu´ause“ erklärte ich konzentriert. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, ja kein Englisch zu lernen, doch irgendwie würde ich es wohl doch brauchen. Schade.
Lily war offensichtlich ganz hibbelig. „Und wie ist Beauxbatons so? ich hab schon so vieles über das Schloss gehört!“
Ich seufzte. „die Beauxbatons Akadémie ist die beste Schule, die es gibt! Das Niveau ist nirgendwo ’ö’er als in Beauxbatons!“ Jaja, das hörte sich alles ganz schön arrogant an, aber ich bin dafür bekannt, stets meine Meinung zu äußern, ob das nun immer gut ist, ist etwas völlig anderes.
Lilys Augen waren Rund wie Galleonen und strahlten wie radioaktives Metall im Dunklen (Nicht? Oh, dann ist meine künstlerische Ader wohl mit mir durchgegangen). Alice war offenbar nicht der Typ vieler Worte, sie machte eher einen etwas schüchternen Eindruck. Mary hingegen freute sich über meine Anwesenheit, als wären wir alte Freunde. Merkwürdige Leute, diese Engländer…
Apropos, da fiel mir ja glatt noch eine Frage ein. „Kennt ihr das ’interste Abteil des Zuges? Dieses fürschterlische, ratternde, alte, hässlische, ausgewaschene, unmodern möblierte…“
„Jaah, kennen wir!“ unterbrach Lily plötzlich gereizt. Holla, damit rechnete ich ja gar nicht!
Ich nickte. „Wer sind diese ‚Rümtreiber?“ fragte ich – nun ja, schon etwas interessiert.
Lilys Gesicht verdüsterte sich. Marys Gesicht wurde verträumt. Alices’ Gesicht war in einem Buch vergraben.
Es war Lily, die genervt antwortete. „James Potter, Sirius Black-“
„…reiche Zaubererfamilien…“ murmelte ich anerkennend dazwischen. Black war mir am bekanntesten, Potters waren glaube ich mit denen verwandt (wer nicht?).
„…Remus Lupin und Peter Pettigrew“ schloss Lily und seufzte. Irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass sie gar nicht so schlimm genervt war, wie sie tat.
Ich nickte trotz allem. „Und wer ist dieser arrogante Affe mit den grauen Stielaugen?“ fragte ich nun eigentlich ganz lässig, doch Marys Stimmung schien in andere Sphären aufzusteigen. Diesmal antwortete sie mir.
„Sirius Black“ flötete sie mit schrecklich verknallter Stimme. „der bezaubernste, hübscheste und charmanteste – von humorvollste ganz zu schweigen – Junge der ganzen Schule!“
Meine Miene verdüsterte sich. „Du kenn’st ihn gut?“
Mary wollte schon anfangen zu reden, doch da unterbrach Lily sie schon. „Um Sirius Black zu kennen bedarf es lediglich der Bekanntschaft seiner Fangemeinde, genauso wie bei James Potter, der Junge, der nie einen Kamm gesehen hat. Beide sind arrogant, idiotisch-“
Mary fand den Faden wieder. „Attraktiv, lustig, klug-“
„…nervig, schleimig-“
„…süß, niedlich, nett-“
Lily und ich japsten unisono auf. „Nett?“ fragte ich ungläubig nach. Hatte ich mich verhört? Die soll mir mal bitte >nett< definieren!
Mary nickte. „James ist nett, eigentlich weiß Lily das auch-“
„Was `at dieser James mit dir su tun?“ fragte ich verwirrt an Lily gewandt. Merkwürdig, die kannten mich gerade mal zehn Minuten und wir tauschten schon Lebensläufe aus. Naja fast.
Lily machte eine wegwerfende Geste „Ach, Potter hat einen Sprung in der Platte. Andauernd – seit dem dritten Schuljahr – fragt er mich täglich nach einem Date. Black hat einen Date-Frage-Zähler entwickelt, der erst dann aufhört, Potters Datenachfragen zu zählen, wenn ich zusage. Der Zähler ist bei einer Zahl über tausend, und darf ruhig auch noch weiterzählen.“
Ich nickte verständnisvoll. Immerhin, wenn die beiden Kinder bekämen, dann würde dieses arme Etwas unter seiner „Haarpracht“ ja gar nicht mehr existieren können, oder? „Und die anderen Beiden?“ fragte ich noch einmal. Mein Englisch wurde beim häufigen Sprechen teilweise schon flüssig, jedoch immer noch mit starkem Akzent.
„Peter Pettigrew ist Potters und Blacks größtes Fan-Anhängsel und Remus Lupin ist mit Lily befreundet“ erklärte Alice nun und legte ihren Wälzer beiseite.
Ich sah Lily ganz entsetzt an. Ich habe dieses Mädchen nett gefunden! Ach du meine Güte, sie war mit diesem Mode-Null, schäbigen Jungen befreundet?
Lily winkte ab. „Remus ist wirklich nett. Er und ich sind Gryffindors Vertrauensschüler. Da fällt mir ein, in welches Haus kommst du eigentlich?“ fragte Lily plötzlich mit funkelnden Augen.
Ich dachte kurz nach. Im Ministerium hatte man mir den mit Abstand hässlichsten und kaputtesten Hut der Welt aufgesetzt und der hatte dann in meinem Kopf mit mir geplauscht. Was sagte er noch gleich? Ich glaube, es war auch Gryffindor, aber es könnte auch anders gewesen sein… „Ich glaube, der `ut `at Gryffindor gesagt“ Ich runzelte meine Stirn (was die anderes ja nicht sahen, mein Pony war im Weg).
Alice nickte. „Das wäre wirklich schön, Jocelyn“
„Jo oder Jocy“ berichtigte ich sie automatisch. Lange Namen waren viel zu unpraktisch…
Alice nickte. „In Ordnung…Jocy“ Dann sah sie sich zur Tür um, als erwartete sie dort irgendjemanden zu sehen. Ich sah bestimmt etwas verwirrt aus, denn Lily kicherte leise.
„Na Alice, wieder auf der Suche nach deinem starken, überaus klugen Frankie?“
„Wer ist Frankie?“ fragte ich und gleich dabei dachte ich an die vielen Namen in Beauxbatons…Französische Namen waren zwar leichter zu merken und schöner vom Klang aber ich prägte mir bloß Gesichter ein, keine Namen. Es grenzte schon an ein Wunder, dass ich die Vornamen meiner drei Gefährtinnen wusste. Ähm. Lily, Alice und Mary. Ja.
Mary gluckste vergnügt als Alice rot anlief. Tatsächlich ließen sich gewisse Gemeinsamkeiten mit Tomaten nicht ausschließen. Schnell klärte Alice mich auf.
„Frank Longbottom ist … der Vertrauensschüler der Ravenclaws. Ich unterhalte mich ab und zu mit ihm und-„
„Ha!“ stieß Lily empört dazwischen. „Haltlos Flirten tut sie mit ihm, jawohl!“
Alice schüttelte schnell und heftig den Kopf. „Das ist doch gar nicht wahr Lily! Außerdem hast du ja schön deinen Jamesie als Flirtpartner“ Jetzt war es an Lily, rot zu werden. Also fand sie die strubbelige Brillenschlange doch ganz … naja, zum Anbeißen eben. Ich hob meine Augenbrauen unter meinem glatten Pony und grinste schief.
„Also magst du diesen James doch?“ Mist. Jetzt redete ich zwar schön Englisch aber der Akzent war ja nicht auszuhalten! Ähm, nein, meine Sprache hatte doch Stil! Zurück zum eigentlichen Thema:
Lily wurde rot, und sagte gar nichts mehr. Gedankenversunken und leicht lächelnd sah sie aus dem Fenster während Alice ihr rundliches Gesicht schnell hinter das nächste Buch verbarg. Mary, der ihre Schwärmerei zu Wiehießernochgleich nicht besonders schämenswert fand, plauderte mit mir gelassen über Schule. Na wieder so ein tolles Thema!
„Bist du gut in der Schule?“ fragte Mary und sah mich durch ihre großen Augen an.
Ich zuckte mit den Schultern. „Was ist schon gut? Manchmal ist mir su langweilisch, meine Mutter ist Lehrerin gewesen und des`halb wusste isch schon einiges vor`er“
„Was macht deine Mutter denn jetzt“ Holla. Mary wurde neugierig. Jetzt ließ ich mir schnell etwas einfallen, denn ich hatte überhaupt keine Lust groß bemitleidet zu werden. Außerdem ging ich niemals nahe oder besonders freundschaftliche Beziehungen in, aus einem sehr traurigen Grund, aus dem ich auch nicht so eine gute Beziehung zu meinen Eltern hatte.
Ich winkte ab. „Sie ist im Ru`estand. Mein Vater auch und beide sind seer sufriden damit“
Mary grinste. „Sind deine Eltern etwas schon so alt? Meine sind beide Ministeriumsangestellte und denken erst in zwanzig Jahren an Ruhestand“
Ich zwang mich zu einem Lächeln. Mundwinkel zur Sonne. Ähm, Sonne? Ach egal. „Nein, meine Eltern sind bloß … Abenteurer. Sie machen seer viele Reisen“ Naja, stimmte ja auch irgendwie, oder?
Mary nickte, dann schien sie jedwedes Interesse an mir verloren zu haben. Gut für mich. |
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Du und ich - wir sind eins. Ich kann dich nicht verletzen ohne mir selbst weh zu tun
Zuletzt bearbeitet von xXMiraXx am 23.01.2008, 19:57, insgesamt einmal bearbeitet |
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Li'sar Orden des Merlin 1. Klasse

 Alter: 14 Anmeldungsdatum: 17.11.2007 Beiträge: 3289 Wohnort: Malfoy Manor
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Verfasst am: 22.01.2008, 19:16 Titel: |
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einzigartige Klasse, dein erstes chap!!! Mehr brauch ich nicht zu sagen, oder?
lg, Li'sar |
_________________ Morgens kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Mittags kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Abends kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Nachts kann ich nicht schlafen,
weil ich Hunger habe.

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Meine FF - Unbedingt lesen - hab noch einen Epilog! |
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Lhirael Vertrauensschüler


Anmeldungsdatum: 30.09.2007 Beiträge: 392 Wohnort: Grimmauldplatz 12 ;)
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Verfasst am: 22.01.2008, 20:21 Titel: |
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xXMiraXx Orden des Merlin 1. Klasse

 Alter: 14 Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 2851 Wohnort: Zuhause
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Verfasst am: 23.01.2008, 16:26 Titel: |
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@Li'sar:
| Zitat: | | einzigartige Klasse, dein erstes chap!!! Mehr brauch ich nicht zu sagen, oder? |
dankeschön*freu*
@Lhirael: jabadabaduuuuu!!! Du liest wieder mal meine FF!!! Ich kann dir jetzt schon sagen, dass sie um einiges trauriger ist als die Alte, aber schön dass sie vielversprechend klingt
| Zitat: | | Bisher finde ich Jocy ein klein wenig überheblich |
*räusper* ein klein wenig? *grins*
| Zitat: | | Ich mag diesen französischen Akzent, auch wenn ich mir vorstellen könnte, dass das gar nicht so einfach ist zu schreiben^^ |
Mal was Wichtiges dazu: Und zwar kann es sein, das Jocy in manchen Sätzen bloß eine andere Betonung hat, und die kann ich ja nicht schreiben. Nur damit sich keiner fragt: Hat sie noch einen französischen Akzent? Nein, also den hat sie bis zum Ende, auch wenn ich nach einer Zeit nicht mehr so viele Sachen anders schreiben werde, da sie ja auch ein wenig Englisch dazulernt. Und ja, es ist ein wenig knifflig
Schön, dass ihr wieder mitlest! Und an alle Schwarzleser (sofern es welche gibt) auch schön, wenn ihr mitlest!
ly <33 |
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Du und ich - wir sind eins. Ich kann dich nicht verletzen ohne mir selbst weh zu tun
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herminegirl Orden des Merlin 2. Klasse

 Alter: 14 Anmeldungsdatum: 14.08.2007 Beiträge: 2314 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 23.01.2008, 19:01 Titel: |
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Schönes Chap
Ich find Jocy ein bisschen hmm nicht arrogant ahc mir fällt jetzt kein wort dazu ein^^
Sie achtet wohl ziemlic h auf äußeres denn bei Remus hat sie auch gewundert das Lily mit ihm befreundet ist und wie sie James und Co. beschreibt wirklich sehr freundlich^^
Aber Lily scheint ja nicht allzu abgetan zu sewin sonst wär sie nicht rotgeworden^^
Aber Jocy tut mir auch Leid wegen ihren Eltern
Das mit dem Zähler von den Dateanfragen find ich genial und diene kleinen Bemerkungen zwischendurch fand ich schon bei Niobe genial sie passen einfach rein...
Mary scheint in Tatze verliebt zu sein
Also alles in allem tolles erstes Chap!!!!!!!! |
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"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse) |
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xXMiraXx Orden des Merlin 1. Klasse

 Alter: 14 Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 2851 Wohnort: Zuhause
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Verfasst am: 23.01.2008, 19:23 Titel: |
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@Jenny: *Gesichtganzschnellvergrad* MIST!
| Zitat: | | diese kleinen Bemerkungen zwischendurch fand ich schon bei Niobe genial sie passen einfach rein... |
Das wollte ich eigentlich nicht. Zumal diese FF ein wenig ernster sein soll. Aber naja. Ich finde es persönlich (bei anderen FFs) immer blöd, wenn genau das Gleiche praktisch nochmal gemacht wird. Und deshalb.....naja, ich hab einfach die Eigenheit, diese Bemerkungen reinzusetzten. Ich versuchs, zu ändern....
Sonst, danke für dein Kommi!
ly
PS: Join the Darkside - and get a free cookie^^(sry, musste ich einfach nochmal sagen*grins*) |
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Du und ich - wir sind eins. Ich kann dich nicht verletzen ohne mir selbst weh zu tun
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xXMiraXx Orden des Merlin 1. Klasse

 Alter: 14 Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 2851 Wohnort: Zuhause
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Verfasst am: 23.01.2008, 19:56 Titel: |
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2. Kapitel
Erinnerungen an die Zukunft
Im ratternden Zug dachte ich etwas melancholisch über meine Verfassung nach. Mein Schicksal. Im Gegensatz zu mir waren Mary, Lily und Alice so lebendig, energievoll und lebensfroh, dass ich mir daneben etwas kläglich vorkam. Alle drei waren verknallt Lily hatte sogar die allerbesten Vorraussetzungen. Immerhin, er liebt sie, sie liebt ihn, das war so gut wie idiotensicher. Ich würde niemals eine solche Beziehung eingehen wollen – Für mich war jedes freundliches Lächeln ein heftiger, krasser Stich in mein Herz (sofern ich eines besaß). Ich war, anders als die drei Mädchen, immer sehr abweisend gegenüber Freundschaften und ähnlichem gewesen. Und das aus einem sehr bestimmten Grund. Eigentlich brauchte ich nämlich gar nicht erst zu leben, obwohl einige andere in meiner Verfassung wahrscheinlich erst recht ihr Leben leben würden. Doch wenn man erst einmal in einer solchen Situation ist, fühlt sich das gleich ganz anders an. Glaubt mir. Ich war ein kalter Mensch, viel Liebe brauchte – nein, wollte ich nicht. Keinesfalls, weil ich andere verletzen wollte, sondern genau das Gegenteil: Ich wollte niemandem wehtun, wenn er oder sie Gefühle für mich hätte. Deshalb auch oft meine direkte, bissige, fauchende Art, die alles und jeden in Grund und Boden beleidigte. Aber ich will nicht um den hissen Brei herumreden, alles rosig, tulpig, nelkig ausschmücken und nebenbei erwähnen, dass ich schon wieder nicht auf den Punkt komme. Das war eben eine typische Schwäche von mir, ich ließ mich leicht ablenken und verwirren. Ehrlich. In einem Kampf könnte man mich fragen, warum ein Frosch keine Kröte ist, un ich würde einfach loslegen, voller „Enthusiasmus“ zu erklären. Ach ja, dann würde ich vermutlich auch den Kampf verlieren.
Nun…der Grund für meine melancholische Selbstmitleidtour ist folgender: Seit ich klein war, hatten mir Heiler gesagt, wann ich sterben würde. Und zwar genau mit achtzehn Jahren. Denn ich hatte eine tödliche Bakterie durch die Versuche und Experimente meines Vaters als Dreijährige ins Gehirn bekommen, sodass ich gar keine andere Wahl hatte – Ich musste sterben. Sehr bald schon. Vielleicht ist meine Art dann verständlicher, wenn ich sie von vorne erkläre…
Vor dreizehn Jahren
[Anm.: An alle Interessenten, dieser Teil ist auf Französisch, da die Geschichte in Jocelyns Vergangenheit und somit zwangsläufig in Frankreich spielt]
„Papi, Papi, schau mal, was ich dir gepflückt habe!“ Ein kleines, schwarzhaariges Mädchen von drei Jahren lief aufgeregt zu einem großen ebenfalls Dunkelhaarigen Mann, Pierre La Roche, Jocelyns Vater. Die kleine Jocy hatte eine schon leicht eingeknickte Unkraut – Blume in der Hand und wedelte aufgeregt mit den kleinen, rundlichen Fingern.
Der Mann drehte sich um, und wandte sich somit von seinem derzeitigen Experiment ab: Er wollte unbedingt ein Mittel herstellen, mit dem das Leben u eine gewisse Zeit verlängert werden konnte, denn Pierre La Roche war ein beruflicher Wissenschaftler, der gerne verrückte Versuche startete. Manchmal sagte ihm seine Frau Sophie, er habe zu viel Gehirn-schwinde-pulver eingeatmet. Dieser Spruch wurde besonders gerne eingeworfen, wenn Pierre mal wieder begriffsstutzig war. Doch dieses Experiment sollte sein Leben verändern.
„Na, meine süße Jocy, das ist aber eine hübsche kleine Blume. Weißt du denn auch wie sie heißt?“ fragte Pierre, vor seiner kleinen Tochter hockend.
Diese schüttelte traurig den Kopf un machte eine dicke Lippe. „Nein, Papi. Sagst du es mir bitte?“ flehte sie mit schon beinahe weinerlicher Stimme.
Pierre La Roche musste immer wieder über die Wissbegierigkeit seiner Tochter lächeln. Das musste sie von ihm geerbt haben. Jocelyns Lieblingsfragen betrafen auch immer die Wörter „Wieso?“, „Warum?“ und „Was…?“.
Pierre machte ein gespielt nachdenkliches Gesicht, während seine Tochter einen neugierigen Blick aufsetzte. Er zupfte leicht an den roten Blütenblättern und roch dann an der Blume. „Hmm, das ist wirklich schwierig, Jocy.“ Er tat grüblerisch nachdenkend. Jocelyn frohlockte.
Dann nickte Pierre, als wäre ihm plötzlich die Antwort eingefallen. „das ist Klatschmohn, mein Engel. Diese Frage war wirklich kompliziert, du weißt doch, dass du mein Gehirn nicht so anstrengen darfst!“
Jocy nickte heftig. „Ja, Mami sagt, du hast zuviel Gehirn-schwinde-Pulver eingeatmet!“
Ihr Vater schüttelte empört den Kopf. „Also nein, Schatz, jetzt redest du schon wie meine Frau!“
Jocelyn lachte vergnügt, als ihr Vater sie auf seinen Arm hochhob. „Und du redest irgendwie wie mein Vater!“ kicherte Jocy und kuschelte sich dann seufzend an Pierres Schulter. Dieser drehte sich wieder um zu seinem Experiment, und er dachte sich nicht sonderlich viel dabei. Doch dann hustete Jocelyn plötzlich ganz heftig und musste andauernd niesen.
„Jocy!“ rief Pierre entsetzt, „Was ist los mit dir?“
Nachdem Jocelyn das Bewusstsein verloren hatte, wachte sie erst wieder in einem magischen, französischen Hospital auf. Heiler standen mit verzweifelten Gesichtern vor Pierre, Sophie und ihrer kleinen, nun blassen Tochter, die die weiße Decke bis zur Nasenspitze heranzog. Sorgenfalten gruben sich in die Gesichter der Heiler und auch Pierre und Sophie wurden immer ungeduldiger. Dann kam ein vierter, blonder Heiler hinein, mit einem langen Pergament in den zitternden Händen. Insgesamt wurde die kleine Jocy von vier Heilern untersucht und behandelt worden, da die winzigen Staubkörner bisher noch nicht bekannt waren und Pierre ja nicht wusste, was er falsch gemacht hatte.
Der Blonde wandte sich zu Pierre und Sophie. Dann sah er auf sein Pergament. „Ihre Tochter hat einen uns unbekannten Stoff eingeatmet, wie wir ja bereits festgestellt haben. Da Sie“, er deutete auf Pierre, „nicht wissen, welcher Stoff von denen, die Sie gewählt haben, der Falsche und ausschlaggebende war, können wir uns dazu leider nicht äußern, da er keinerlei Rückstände bei Jocelyn hinterlassen hat.“
Sophie, die ganz blass war und zitterte wie Espenlaub fragte plötzlich „Heißt das, Jocy ist gesund. Keine Schäden?“
Der Heiler biss die Zähne zusammen. Es war immer schwer, so etwas zu verkünden, vor allem bei einem so kleinen, zuckersüßen Mädchen. Er seufzte tief und Jocelyns Eltern wussten Bescheid. „Es tut mir schrecklich, wirklich furchtbar schrecklich Leid, aber Ihre Tochter …“ Der Heiler sah auf das Mädchen im Bett, das ihn mit ihren großen dunkelbraunen Augen ansah. Er spürte einen Kloß im Hals, denn ihm war die kleine Jocelyn sehr symphatisch gewesen. „ Ihre Tochter wird … Sie wird … Sie hat…“
„Kommen Sie endlich zur Sache!“ rief Pierre wütend und verzweifelt zugleich. Alles war seine Schuld gewesen: Er, unachtsam wie er war, hatte Jocy einfach die Körner einatmen lassen und nun…?
Der Blonde atmete noch einmal tief ein und verkündete dann die traurige Botschaft. „Ihre Tochter wird nur achtzehn Jahre alt werden. Die Wirkungen des Stoffes werden sich in den nächsten Jahren zwar nicht durch Gehirnschwund oder sonstige Schäden zeigen, doch mit achtzehn Jahren wird ihr Herz versagen. Besagter Stoff dehnt sich nämlich unbemerkt aus, der Körper zeigt keinerlei Reaktionen – Jedenfalls vorerst. Sie können – nein, Sie müssen sich nun entscheiden: Wollen Sie ihr Kind die nächsten fünfzehn Jahren normal erziehen und ihr ein so normal wie mögliches Leben beschaffen, oder wollen Sie ihr Kind…“ Er sah sich zu seinen Kollegen um, und drehte dann seinen Kopf zurück zu dem am Boden zerstörten Paar, „oder wollen Sie sich den Abschiedsschmerz ersparen?“
Sophie stand energisch auf und schrie in Tränen los. „SIE DENKEN DOCH NICHT ERNSTHAFT, DAS ICH ES ZULASSE, DASS SIE MEINE KLEINE JOCY ERMORDEN!“ Der Heiler konnte nichts mehr sagen, Sophie La Roche fiel zu Boden und vergrub weinend ihr Gesicht in die dünnen, zitternden Hände.
Die vier Heiler wandten sich zu Pierre um. „Wollen Sie das dann bitte unterschreiben?“ fragte ein dunkelhaariger Heiler und hielt Pierre ein Pergament hin, auf dem seine Einwilligung zum fünfzehnjährigen Weiterleben seiner Kleinen stand. Ohne zu zögern unterschrieb er in seiner schnörkeligen Schrift.
In den nächsten Jahren wurde es Jocelyn beigebracht, dass sie nichts von ihrem Schicksal erzählen sollte, und sie dachte auch gar nicht daran. Im Gegensatz zu ihren Eltern nahm sie ihr Los geradezu selbstverständlich in Kauf, als hätte sie nichts anderes erwartet. Wann immer Sophie oder Pierre mit Jocelyn darüber reden wollten, oder eine normale, ursprüngliche Eltern-Tochter-Beziehung aufzubauen versuchten, wandte sich Jocy ab und schloss sich in ihrem Zimmer ein. Ihre Eltern wollten keine Kinder mehr, da Pierre sich so schuldig am baldigen Tode seiner Tochter fühlte und Sophie Jocelyn auch nicht mit einem weiteren Kind sagen wollte „Weil du ja nicht solange lebst“. Nicht, dass Jocelyn jemals daran gedacht hätte, zu oft sagte sie zu ihren Eltern, dass Geschwister kein Problem seinen.
Doch Jocy blieb Einzelkind.
Je mehr ich daran dachte, desto mehr wurde mir meine Lage bewusst: Ich hatte noch gute zwei Jahre zu leben.
Ich seufzte in mich hinein und sah aus dem Fenster. Okay, sehen konnte man es nicht nennen, denn dies tat ich ja eben nicht. Es war regnerisch, ich hatte den Eindruck, ein Gewitter zöge auf und der Himmel war rabenschwarz. Ganz anders als in Frankreich. Ganz anders.
Ich fragte mich, was mich in Hogwarts erwarten würde. Eigentlich machte ich mir niemals viele Gedanken an die Zukunft, denn sie kam ohnehin schnell genug. Aber ein wenig Neugierde konnte ich nicht unterdrücken, es war schon interessant eine neue Schule zu besuchen. Natürlich nicht gleich zustellen mit meiner alten, aber egal. Immerhin gab es vier Häuser, Hausgeister (was mich echt beunruhigte), Poltergeister (noch mehr Beunruhigung) und Hauslehrer. Ich hatte auch gelesen, dass Rüstungen an den Wänden ständen, und das vermittelte mir einen wirklich mittelalterlichen Eindruck. Beauxbatons war einfach wunderschön, stilvoll und modern. Halt ein Muss für modebewusste Zauberer. Hach ja, es ging eben nichts über Oberflächlichkeit!
Der Zug kam ratternd (wie immer) zum Stehen. Es quietschte in meinen Ohren wie … okay, ich habe keinen Vergleich, aber Lily, Alice und Mary waren es gewöhnt.
„Komm schon, Jo, immer der Masse folgen!“ forderte Alice mich lächelnd und freundlich auf und ich erhob mich, griff nach Eulenkäfig und Koffer und atmete tief durch. |
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Du und ich - wir sind eins. Ich kann dich nicht verletzen ohne mir selbst weh zu tun
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redbuffy Orden des Merlin 4. Klasse

 Alter: 28 Anmeldungsdatum: 21.01.2008 Beiträge: 1468
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Verfasst am: 23.01.2008, 20:06 Titel: |
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super dafür das du erst 13 bist schreibst du sehr sicher und auch relativ gut und überzeugend es macht echt Spaß deine Geschichte zu verfolgen mach weiter so ich bleib dran |
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Li'sar Orden des Merlin 1. Klasse

 Alter: 14 Anmeldungsdatum: 17.11.2007 Beiträge: 3289 Wohnort: Malfoy Manor
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Verfasst am: 23.01.2008, 21:08 Titel: |
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dass ist i-wie schon komisch... wenn man weiß, man wird nur 18 jahre alt... - und hat dann schon zwei jahre vorher seine eltern verloren... schlimm, schlimm.... Aber ich hoffe, du machst kein Drama draus, oder? vielleicht gibt es hinterher ja doch eine Rettung für sie...
Ankündigun: Ich werde jetzt nicht jedesmal schreiben sschönes Chap oder so, du weißt ja, was ich von deinen FFs halte. Also wirds schonmal vorkommen, dass ich keinen kommi hinterlasse, aber sei dir versichert: Ich lese alles! *g*
lg, Li'sar
PS: Ich hab dir meine Ideen für die Beta-FF geschickt.
PPS: An redbuffy: Hier kommt es vor, dass 13-jährige oftmals besser schreiben als die erwachsenen unter uns. Aber egal. |
_________________ Morgens kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Mittags kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Abends kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Nachts kann ich nicht schlafen,
weil ich Hunger habe.

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Meine FF - Unbedingt lesen - hab noch einen Epilog! |
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IloveME-x3 UTZ-Schüler

 Alter: 15 Anmeldungsdatum: 24.09.2007 Beiträge: 424 Wohnort: Grimmauldplatz 12
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Verfasst am: 23.01.2008, 21:43 Titel: |
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ich muss schon sagen: das waren beides sehr gute chaps!!
ich find die art und weise, wie du schreibst einfach klasse..
man möchte am liebsten gar nich mehr aufhören, zu lesen!
echt super
mach bitte schnell weiter |
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die spuren von
gestern
verwischt der wind von
morgen
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neue ff: Tagebuch eines Verrückten
für Fleur Delacour-Fans
über Narzissa Malfoys Leben |
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xXMiraXx Orden des Merlin 1. Klasse

 Alter: 14 Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 2851 Wohnort: Zuhause
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Verfasst am: 24.01.2008, 14:52 Titel: |
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uiuiuiuiui... wieder 3 Kommis...*freu*
@redbuffy: Dankeschön für dein riesengroßes Kompliment! Wirklich, sowas ist immer sehr ... schön zu hören^^
@IloveME-x3: Schön, dass dir die Chaps bisher gefallen haben, und auch dir danke für das Kompliment! Ich find es immer toll, wenn man das hier sagt, bzw. schreibt:
| Zitat: | | man möchte am liebsten gar nich mehr aufhören, zu lesen! |
das will man als Schreiber ja meist auch erreichen
@Li'sar: Jaja, ich weiß ja, was du von mir hältst. Und ich finde es echt nicht schlimm, wenn ihr nicht soviele Kommis schreibt, denn das ist ja aure Sache, ich zwinge hier niemanden (doch....höhö... ) . Jedenfalls hab ich deine Nachricht bekommen, ich lass mir noch ein paar Möglichkeiten (z.B. für diverse Wutausbrüche) einfalle. Aber das hier ist ja off-topic.
| Zitat: | | dass ist i-wie schon komisch... wenn man weiß, man wird nur 18 jahre alt... - und hat dann schon zwei jahre vorher seine eltern verloren... schlimm, schlimm.... Aber ich hoffe, du machst kein Drama draus, oder? vielleicht gibt es hinterher ja doch eine Rettung für sie... |
Dramatisch ist es ja jetzt schon. Aber gibt es eine Rettung???*geheimnisvollsei*....tja, mal schaun
ly |
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Du und ich - wir sind eins. Ich kann dich nicht verletzen ohne mir selbst weh zu tun
Zuletzt bearbeitet von xXMiraXx am 24.01.2008, 18:44, insgesamt einmal bearbeitet |
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Janine0906 Schulsprecher

 Alter: 16 Anmeldungsdatum: 24.09.2007 Beiträge: 640
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Verfasst am: 24.01.2008, 15:41 Titel: |
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Ich habe deine ff eben erst gelesen, und ich muss sagen ich finde sie klasse!!!
Mir tut Jo wahnsinnig leid, das sie "anscheinend" mit 18 sterben muss!! (ich bin gespannt wie du sie "retten" willst!!)
Bitte weiter!! |
_________________ Harry Potter (und Charmed) for ever!!!!!!!!!! |
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herminegirl Orden des Merlin 2. Klasse

 Alter: 14 Anmeldungsdatum: 14.08.2007 Beiträge: 2314 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 24.01.2008, 18:13 Titel: |
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| Ok jetzt tut mir Jocy noch viel viel mehr Leid aber sie scheint das ja locker zu sehen sie wird mir immer sympathischer si kann doch nicht einfach so sterben |
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"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse) |
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xXMiraXx Orden des Merlin 1. Klasse

 Alter: 14 Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 2851 Wohnort: Zuhause
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Verfasst am: 24.01.2008, 18:43 Titel: |
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so schnell wird sie euch schon sympathisch? Freut mich! Naja...neues Chap für euch^^:
3. Kapitel
Hochmut kommt ohne Fall
Auf dem eisig kalten Bahnsteig wurde heftig geschubst und gedrängelt, sodass man sich wirklich immer gut umsehen musste. Irgendwie hatte ich ständig das Gefühl, beobachtet zu werden … nennt mich paranoid, aber vielleicht lag das auch einfach daran, dass ich „Die Neue“ war. Jemand zog mich kräftig an meinem schwarzen Umhang (in Beauxbatons hatten wir viel schönere), und ich erkannte Mary, die aufgeregt zu pferdelosen Kutschen zeigte.
„Schnell, beeilen wir uns, dann bekommen wir eine der Ersten!“ rief sie mir laut zu. Ich war erstaunt, wie gelassen sie dieses furchtbare Chaos hier nahm, nickte aber bloß und sah mich um. War ich im Zug noch neugierig gewesen, so war diese Einstellung nun vollends verflogen: Hogwarts gefiel mir einfach nicht. Durch die hohen Bäume erkannte ich bloß die hohen Türme, die düster und geheimnisvoll zugleich wirkten. In Gedanken versunken merkte ich nicht, wie ich gegen jemanden stieß – und das auch noch ziemlich stark.
„Versei`ung“ entschuldigte ich mich schnell und sah hinauf in zwei braune Augen. Es war der schäbige Junge aus dem Zugabteil, das so furchtbar war.
Der Junge lächelte freundlich und streckte mir seine Hand entgegen. „Ich bin Remus, Remus Lupin!“ begrüßte er sich laut rufend, als stände ich auf der anderen Seite eines Quidditchfeldes.
Ich bemühte mich, mit meiner Stimme klar und deutlich meinen Namen zu rufen, doch jegliche Konversation wurde gerade gestört, durch diese … wie nannten die sich? Ach ja, Rumtreiber.
Der Junge mit den schwarzen Haaren und der Brille, der auf Lily stand, beziehungsweise sie auf ihn, grinste Remus mit einem eindeutigen Ui-du-hast-ne-neue-Freundin – Blick an, den ich schon allzu oft gesehen habe.
Ich verdrehte meine Augen und rief diesem Angeber meine eigentliche Frage zu. „Wo ist deine große Liebe?“
Sofort wurde die eigentlich leicht gebräunte Haut des Jungen knallrot, dann weiß und dann wieder rot. Das erinnert mich an die österreichische Flagge…
Der andere, hochmütige Junge schob sich vor seinen Kumpel und sah mir herablassend in die Augen. „Ich nehme mal ganz stark an, dass sie dort drüben steht“ Er zeigte hinter mich, und ich drehte mich verständlicherweise um. Und tatsächlich: Keine fünf Meter entfernt versuchten Lily, Mary und Alice brüllend und mit den Armen rudernd, mich auf sich aufmerksam zu machen. Ich unterdrückte mir ein Lachen, während die zwei Hornochsen hinter mir loslachten. Also, wohlgemerkt: Über mich, nicht mit mir – Das hatte ein Nachspiel!
Schnell lief ich zu den drei Mädchen, die bereits in der Kutsche saßen und stieg gerade noch rechtzeitig die Stufen hoch, die offenbar – dem Quietschen nach zu urteilen – schon etwas älter waren.
„Hey, was hast du da mit den Rumtreibern geredet?“ fragte Mary neugierig und sah mich mit großen Augen an.
Ich zuckte bloß mit den Schultern. „Isch bin gegen diesen Remus gelaufen und `abe misch bloß entschuldigt. Dann sind seine Freunde dasu gekommen“ Ich sah Mary verwirrt an. Was war los mit ihr? Sie kam mir mit ihrer quirligen Art ja schon anfangs etwas merkwürdig vor, aber jetzt, da sie so gedankenverloren grinste, musste mich wirklich mal jemand aufklären.
Dazu fand sich dann auch gleich jemand: Lily. Sie kicherte leise. „Mary ist so überglücklich, denn Sirius Black, ihr großer Traummann, hat das erste Mal auf sie gezeigt“
Ich hob meine Augenbrauen. Sirius Black war der Junge mit den etwas längeren Haaren (um eins Mal klar festzustellen, das Positivste an ihm war sein Aussehen…hüstel…immerhin etwas gepflegter). Remus war der Schäbige mit dem freundlichen Lächeln. Wie hießen die anderen Beiden noch gleich?
„Versei`ung, aber wie `ießen der Brillenträger und der kleinere Junge noch einmal?“ fragte ich, wobei ich mir etwas blöd vorkam. Immerhin waren diese „Rumtreiber“ bei den drei Mädchen ja Gottheiten gleichgestellt und ich konnte mir noch nicht einmal ihre Namen merken.
Lily wurde wieder rot. „James Potter und Peter Pettigrew“
„Remus Lupin, Sirius Black, James Potter und Peter Pettigrew“ wiederholte ich langsam noch einmal und nickte. In Gedanken wiederholte ich auch noch einmal die Namen Alice, Lily und Mary. Okay, ihre Familiennamen waren mir schon entfallen aber so etwas hatte ja auch keine größere Wichtigkeit, wenn man sich nur mit Vornamen anredete.
Nachdem ich die Namen der Rumtreiber leise in meinem französischen Akzent wiederholt hatte, kam von Alice ein kleines Lachen.
„Was ist?“ fragte ich perplex und sah Alice an. Jetzt erst bemerkte ich, dass sie einen hübschen silbernen Ring trug, in den ein roter Rubin eingelassen war. Wie bei meinem Ring. Seltsam, immerhin war dieses Schmuckstück ein Unikat und extra auf Wunsch meiner Eltern gemacht worden, als meine Mutter mit mir schwanger war. Von dem Juwelier und Designer Laetus Gabriel, dessen Schmuckstücke nie gleich sind.
Alice winkte ab. „Ach nichts, bloß dein Akzent … wir sprechen die Namen hier einfach anders aus und wenn du das sagst klingt das so … elegant“ sagte sie und wurde rot. Ich konnte das gut nachvollziehen, immerhin hatte sie soeben ihre Sprache als weniger elegant degradiert.
Ich nickte lächelnd, sagte aber nichts weiter, sondern starrte sofort weiter missmutig nach draußen.
Vor dem Schlossportal sah ich schon von weitem, dass es dort einen Aufruhr gab. Die Schüler blieben stehen und trauten sich scheinbar nicht, weiterzugehen. Mary, Lily, Alice und ich drängten uns nah vorne – die Schülerschar wollte eigentlich nach hinten zurückweichen, deshalb war das Durchkommen nicht sehr schwer – und sahen zu meinem großen Erstaunen einen riesigen Feuerlöwen, der nach jedem schnappte, der ihm zu nahe kam. Ich wollte mich gerade nach dem Ursprung des Zaubers umsehen, da zupfte Lily mir am Ärmel und deutete auf James Potter und Sirius Black, die ihre Zauberstäbe locker hin- und her schwangen, und damit den Löwen bewegten.
„Warum zaubern die einen Löwen?“ fragte ich Lily zischend. Diese sah mich erstaunt aus ihren beiden smaragdgrünen Augen an.
„Wir sind in Gryffindor – also Alice, Mary, Potter, Black, Remus, Pettigrew und ich – und das Wappentier der Gryffindors ist ein Löwe! Das sollte man als angehende Löwin aber wissen!“ tadelte Lily vorwurfsvoll.
Ich sah sie verständnislos an. „Löwin? Isch glaube, isch bin immer noch ein Mensch!“
Mary, Alice und Lily sahen zuerst überrascht mein Gesicht an, dann prusteten sie los.
Unter Lachtränen klärte Alice mich schließlich auf. „Wir nennen manchmal die Mitglieder der einzelnen Häuser nach dessen Wappentieren. Also Ravenclaws sind Adler, Hufflepuffs sind Dachse, Slytherins sind Schlangen, und wir Gryffindors halt Löwen!“
Nachdem sich meine drei kichernden Gefährtinnen von ihrem Lachanfall wieder erholt hatten, legte Mary ihren verliebten Ton wieder auf.
„Seht ihn euch nur an“ sagte sie schwärmend und sah verträumt auf diesen Sirius Black, der gerade mit einem Schadenfrohen Grinsen den Löwen nach einem Jüngeren schnappen ließ, der sich sofort verängstigt nach hintern trollte. Ich schüttelte dazu nur unverständlich den Kopf.
„Also ich se`e `ier Keine, die ihn genauso dumm anstarrt wie du!“ sagte ich und sah mich dann erst um, wobei ich leider feststellen musste, dass ich im Unrecht war: Viele Mädchen sahen die beiden Jungen verträumt an. Tja, unnachvollziehbar aber wahr.
Alice grinste. „Ach ja? Dann schau dir mal diese Mädchenriege an“ sie zeigte auf eine große Gruppe Mädchen, die immer wieder giggelten und kicherten, „das dort sind die JP – Fanatiker. Und der Rest“, sie zeigte auf eine noch größere Gruppe weiter hinten, „sind die SB –Fanatiker. Also, es gibt viel zu viele davon“
Ich runzelte die Stirn. „Ge`ört Mary mit su dieser Gruppe der SB – Fanatiker?“
Alice nickte und zog dann die Stirn kraus. „Ja, jeder der auf Sirius steht gehört dazu. Und das ist nicht wirklich eine Gruppe, eher Stalker. Mary ist leider auch öfter mal bei denen“ Sie seufzte tief.
Nach einer Weile fragte ich plötzlich „Ge`en wir jetzt weiter?“ Daraufhin sahen Lily, Mary und Alice mich ungläubig an.
„Wie willst du denn da durch kommen?“ fragte Lily und fuhr sich durch die rotbraunen Haare.
Ich zuckte mit den Schultern. „Beinkraft. Auch Ge`en genannt.“ Fröstelnd schlang ich meine Arme um meinen Oberkörper. Der Umhang wärmte in der Kälte nicht besonders. Leider.
Auf einmal tauchten Remus Lupin und Peter Pettigrew neben Alice, also vor mir (wir standen im Halbkreis) auf.
„Geh bloß näher an den Löwen heran!“ warnte Remus mich lächelnd. Merkwürdig. Genau daran habe ich gerade gedacht… Verflucht seinen Legilimentiker!
„Warum nicht?“ fragte ich ihn mit hochgezogenen Augenbrauen.
„Weil“, er hauchte kurz in seine zusammengefalteten Hände, damit diese sich wärmten, „Weil Sirius und James zum ersten skrupellos sind, was das anbelangt-“
„Ich be`errsche Aguamenti, danke“ wies ich hart ab.
„…und zum zweiten der Löwe sich nicht mit Aguamenti löschen lässt“ beendete Remus lächelnd den Satz.
Ich machte bloß „Oh“ Dann dachte ich kurz nach. „Bekomme isch eine Galle`one, wenn isch es schaffe“ fragte ich nach meiner kurzen Bedenkzeit.
Die zwei Jungen und drei Mädchen sahen mich stirnrunzelnd an. Mary schüttelte den Kopf. „Mach das nicht Jo“
„Wieso?“
„Weil du, selbst wenn du es schaffst, eines der Daueropfer von James und Sirius wirst“
„Nicht weiter schlimm“ Tja. War es wirklich nicht.
„Doch. Außerdem kommt McGonagall früher oder später sowieso“
Wieder ein neuer Name. „McGonagall?“
„Verwandlungslehrerin, stellvertretende Schulleiterin und Hauslehrerin von uns“ antwortete Mary gelangweilt. „Sie hält James und Sirius eigentlich jedes Jahr davon ab, bis in die Ewigkeit weiterzumachen“
Ich sah Mary ungläubig an. „Und solange wartet ihr `ier in der Kälte?“
Die Umstehenden nickten, und ernteten von mir ein unverständliches Kopfschütteln. Das war sicher irgendeine Art Gruppenzwang, niemand stellte sich gegen die Mehrheit, beziehungsweise die „Coolen“ der Schule, was dieser James Potter und Sirius Black ja offenbar waren.
Das wurde mir jetzt eindeutig zu bunt (und das meine ich wortwörtlich, denn der Löwe nahm alle Regenbogenfarben an). Genervt stapfte ich, meinen Zauberstab ziehend auf den hässlichen, unmodischen Löwen zu. Die beiden arroganten Zauberlehrlinge drehten sich zu mir um und Sirius Black machte einen besonders Eindrucksvollen Schlenker mit seinem Zauberstab. Mein silbriger Stab, der gleichzeitig mein treuester Gefährte war, ließ den nun auf mich zukommenden Löwen kurz abblocken. Allerdings musste ich meine Zauber immerhin flüstern, während meine Opponenten ihre Sprüche nicht mehr aussprechen mussten. Ich war mir trotzdem sicher, dass meine Worte viel schöner klingen als die meiner Gegner. Einfach wegen dem Akzent. Hust.
Der Löwe wurde jetzt noch um einiges größer. So etwa würde er noch durch das Portal passen. Gerade so. Jedenfalls stürmte das Riesenvieh jetzt im Schweinsgalopp auf mich zu und versuchte nach mir zu schnappen. Ich bückte mich (weil ich sportlich war und eine Zauberei-Verschwendung für unangebracht hielt) und wurde sofort von der hinteren, riesigen Tatze gestreift. Sofort brannte meine linke Schulter heftig und ich sah, wie mein Umhang an der Stelle abgewetzt war und sich meine Haut von innen vom Fleisch löste. Wie bei einer überdimensionalen Brandblase halt. Die Schülerschar, die nun dem Kampf aufgeregt zusah, war teils erschüttert, wegen meiner Verletzung, teils schadenfroh, wegen meiner Verletzung. Ich sah zu meinen Opponenten. Beide wirken nicht gerade stolz auf ihre Tat und sahen fast schon entsetzt auf meine wirklich widerliche Verletzung. Die hatten offensichtlich noch nie Brandverletzungen gesehen.
In der kurzen Phase von Unachtsamkeit ihrerseits nutzte ich die Chance für zwei nette, kleine Zauber, den Rictusempra [Kitzelzauber] an Sirius Black, der nun haltlos anfing zu kichern und ein Tarantallegra [Beine des Opfers fangen unkontrolliert zu tanzen an] an James Potter, dessen Tanzeinlage die Umstehenden offensichtlich begeisterte – Bis auf die JP – Fanatiker.
Tja, jetzt bin ich den Beiden offensichtlich zu weit gegangen, denn beide auf einmal ließen jetzt den Löwen, der zwischenzeitlich wieder feuerrot geworden ist, nach mir schnappen. Er kam näher, und näher … Ich spürte die Blicke der Zuschauer praktisch im Rücken und überlegte einen klitzekleinen Moment, warum ich bitteschön so etwas Primitives tat, doch just in diesem Augenblick war die Zeit zum Handeln gekommen. Denken ausgeschaltet.
Da meine Mutter, wie bereits erwähnt, Lehrerin war, beherrschte ich einige Zauber nahezu perfekt. Leider nicht alle, aber immerhin … Jedenfalls kannte ich einen besonders Guten, der die Luft entzog. Ich weiß, damit könnte man echt „Böse Dinge“ machen, aber ich verwendete Zauber meistens lieber aus Bequemlichkeit. Ich könnte den Sand auf der Erde ja auch aufwirbeln und auf den Feuerlöwen werfen, aber das war ja nicht gerade elegant. Luft entziehen ist besser, glaubt mir einfach.
Nachdem ich den Zauber ausgesprochen hatte, begann der Löwe zu schrumpfen und es schien fast so, als rissen Stücke aus seinem Feuerkörper heraus. Mit unverkennbarer Schadenfreude betrachteten Alice und Lily die Gesichter von James Potter und Sirius Black, Mary sah erschüttert aus. Ich dagegen sah mich nicht mehr um, sondern lief einfach weiter in das Schloss, denn auf weitere Konflikte hatte ich wahrlich keine Lust. Man kann ja nicht immer so tun, als wäre man Robin Hood für die Opfer von diesen zwei Jungen. Ihr wisst schon, diese Nehmt-den-Reichen, Gebt-den-Armen–Sache. Halt bloß zu verletzt-die-Coolen, rächt-die-Opfer umgestellt.
Nach etwa zwanzig Minuten – die mir eher wie zwanzig endlose Stunden vorkamen – saßen alle Schüler in der Großen Halle. Diese war wirklich mit einigen Rüstungen an den Wänden versehen, und Geister saßen auf einigen Plätzen neben den Schülern und plauderten mit ebendiesen! In Beauxbatons hätte niemals jemand auch nur daran gedacht mit einem Geist zu reden!
Die Tische vor unseren Nasen waren leer, ich wunderte mich ob dieser Tatsache schon ein wenig, da ich ehrlich gesagt schon ziemlich hungrig war. Aber erst einmal zum etwas gröberen Aussehen der Halle: Es standen dort vier lange Haustisch – wie gesagt, leer – parallel zu einander. Ganz vorne stand senkrecht zu den Haustischen der Lehrertisch, an dessen Mitte ein alter Zauberer mit langen weißen Haaren- und Bart saß: Es war Albus Dumbledore. Seine Halbmondbrille saß auf der gekrümmten Nase und seine Augen funkelten alle Schüler herzlich und freundlich an. Die Professorin neben ihm, die ich durch Mary als Professor McGonagall identifizierte, sah streng und erst in die Runde, vor allem die Rumtreiber betrachtete sie strafend, meine Brandwunde, die ich mir selbst mit Ferula verbunden hatte, wurde mit einem leicht besorgtem Blick bedacht. Ein anderer Lehrer, den ich ebenfalls kannte, war Horace Slughorn. Tja, dieser Mann kannte so ziemlich alle einflussreiche Zauberer oder Hexen und hatte auch „Freundschaften“ dort entwickelt. Meine Schulleiterin, Madame Phalése, war auch eine der vielen guten Bekannten, die Professor Slughorn angeblich immer zu diversen Besuchen und Veranstaltungen einlud.
„Gleich beginnt die Häuserauswahl, erst danach gibt es das Festmahl!“ zischte Lily mir zu, als ich sie fragend ansah. Dann erhob sich Professor McGonagall, rollte ein langes Pergament ein Stück weit auf und rief laut den Namen:„Anders, Amelia“
Ein blondes, elfjähriges und verängstigtes Mädchen ging etwas wackelig – war es die
Aufregung? – zu einem dreibeinigen Stuhl und setzte sich vorsichtig. Ich fand dieses Ritual sehr interessant, bei uns in Beauxbatons wurden die Neuen anders begrüßt. Der Kleinen wurde ein ihr viel zu großer Hut aufgesetzt, der besonders schäbig war: In der Mitte ein riesiger Schnitt! Ich meine, wer trägt so etwas schon?!
Doch auf einmal öffnete sich der Spalt noch weiter, und rief laut: „Hufflepuff!“. Dann stand das Mädchen auf, legte den Hut ab und wurde von dem applaudierenden Hufflepufftisch freudig begrüßt.
Ich sah mich zu Alice um, die mir gegenüber saß. Sie lehnte sich zu mir und flüsterte: „So wird bei uns eingeteilt. Der Hut sieht deine Eigenschaften und so weiter und verkündet dann dein Haus!“
Jetzt fiel mir auch wieder ein, woher ich den Hut kannte: Aus dem Ministerium! Ja klar, da hatte man mir den auch aufgesetzt, unter meinem Protest. Okay, es war glaube ich mal an der Zeit für eine Alzheimer-Untersuchung! |
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Du und ich - wir sind eins. Ich kann dich nicht verletzen ohne mir selbst weh zu tun
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Honigbärchen Orden des Merlin 5. Klasse

 Alter: 16 Anmeldungsdatum: 25.11.2007 Beiträge: 915 Wohnort: ...auf Rügen...
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Verfasst am: 24.01.2008, 18:54 Titel: |
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Die ff ist voll TOLL!!!!
Freu mich schon draf wenns weiter geht!!
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_________________ I like walking in the rain...cause no one knows I'm crying!
Love me or hate me..but never try to change me!!
Die Starken sind die, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen!
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IloveME-x3 UTZ-Schüler

 Alter: 15 Anmeldungsdatum: 24.09.2007 Beiträge: 424 Wohnort: Grimmauldplatz 12
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Verfasst am: 24.01.2008, 19:32 Titel: |
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ganz tolles chap!!
voll gail, wie du schreibst!
RESPeKT! |
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die spuren von
gestern
verwischt der wind von
morgen
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neue ff: | | | |