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Meine FF Unendlicher als ewig

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IsabellaCullen
Zweitklässler


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Alter: 17
Anmeldungsdatum: 19.12.2007
Beiträge: 52
Wohnort: Frechen

BeitragVerfasst am: 19.12.2007, 22:30    Titel: Meine FF Unendlicher als ewig Antworten mit Zitat

Vorwort
Hey Leute,
ich bin Sarah und das hier ist meine erste FF zu Harry Potter und überhaupt das Erste, was ich jemals veröffentlicht habe.
Paaring wird Hermine Granger x Severus Snape sein und Leute die das Paaring nicht mögen die sollten es gar nicht erst lesen...
Die Story ist noch nicht zu Ende geschrieben und jenachdem wie ich Schule, Job, Beziehung und so weiter unter einen Hut kriege wird es auch regelmäßige Updates geben, aber nur, wenn ihr überhaupt wollt, dass ich weiter schreibe.


1.Kapitel Der Anfang

Es war der Tag des Abschlussball des letzten Jahrgangs.
Vor zwei Monaten war Voldemort endlich gefallen. Es war ein harter Kampf gewesen, aber zu letzt standen sich nur Harry und Voldemort gegenüber und Harry hatte ihn mit dem Todefluch besiegt.
Viele Menschen waren gestorben, viel zu viel Menschen nach Hermines Ansicht.
Ron war der einzige aus dem engeren Freundeskreis von Hermine und Harry, der den Krieg nicht überlebt hatte. Harry war mit dem Verlust gänzlich anders um gegangen als Hermine.
Harry hatte ja schließlich auch noch Ginny und die beiden hatten sich gegenseitig Trost gespendet. Hermine dagegen hatte gar keinen mehr.
Voldemort hatte ihre Eltern kurz vor der Schlacht töten lassen. Niemand war ihr geblieben.
Sie war vollkommen alleine. Morgen, nach diesem vermaledeiten Abschlussball, würde sie Hogwarts wohl für immer verlassen. Sie wusste noch nicht, wo sie hin sollte. Das Haus ihrer Eltern war von den Todessern niedergebrannt worden und ihre Eltern hatten ihr nicht viel vermacht. Sie würde vielleicht zwei oder drei Monate überbrückt bekommen, aber sie musste sich dringend etwas einfallen lassen.
Wie so oft in letzter Zeit drehten sich ihre Gedanken nur noch um diese Dinge. Sie hatte sich in ihr Schneckenhaus zurück gezogen, war kaum noch zu den Mahlzeiten erschienen. Sie mied den Kontakt zu den anderen Schüler. Der Unterricht hat in den letzten Wochen eh nicht mehr stattgefunden. Die meiste Zeit verbrachte sie draußen am See, ließ ihre Gedanken mit dem Wind treiben, aber nie weinte sie. Sie hatte seit dem Krieg keine einzige Träne geweint.
Lieber versuchte sie das ganze irgendwie zu verdrängen, aber Weinen war ihrer Ansicht nach das vollkommen Falsche.
So saß sie auch jetzt wieder am See, im Schutz einer großen Eiche, wie so oft, in den letzten Stunden, Tagen, Wochen.
In zwei Stunden war der Abschlussball und sie verspürt überhaupt keine Lust, sich in die Menschenmenge zu begeben. Oben in ihrem Schlafsaal wartet schon ein Traum aus schwarzer Seide auf sie, aber bei dem Gedanken stiegen ihr schon wieder Tränen auf und sie unterdrückte sie energisch. Sie würde nicht weinen, um keinen Preis. Dieses Kleid, was in ihrem Schlafsaal hing, hatten ihrer Eltern mit ihr im letzten Sommer gekauft. Sie sollten eigentlich, wie all die anderen Eltern der Abgänger, zum Abschlussball kommen.
‚Tja Hermine, es ist nicht deiner erster Traum, der Platz’, dachte sie sarkastisch, aber sie wollte sich damit nur vor den Tränen rechtfertigen, vor sich selber.
Langsam erhob sie sich aus dem grünen Grass und schlenderte in Richtung Schloss.
Sie hielt den Kopf gesenkt, aus Angst, dass nur ein einziger Windhaus dafür sorgen würde, dass ihr die Tränen nur so in Bächen die Wangen hinab laufen würden.
So bemerkte sie auch nicht die schwarze Gestalt, in die sie hinein lief.
BUMMS!!!
Hermines riss erschrocken die Augen auf, als sie ziemlich unsanft auf dem Po landete.
Verstört schaute sie auf und blinzelte zu der Gestalt vor ihr hoch.
Als sie die Gestalt erkannte, riss sie erschrocken die Augen auf.
Vor ihr stand niemand andern, als Professor Severus Snape, Schülerschreck seit jeher.
Seit dem Fall Voldermorts hatte er sich in keinster Weise geändert und so war es auch nicht verwunderlich, dass Hermine schneller blass wurde, als Harry Quidditch sagen konnte.
„Pro- rofessor Sn- nape...ich...es ..“ stammelte sie.
„Miss Granger, können sie ihre Augen nicht offen halten?“, fragte er und der Spott schwang in seiner Stimmer mit.
„Doch, es tut mir Leid, Sir.“ Langsam versuchte sie sich aufzurappeln und jetzt erst bemerkte sie die Schmerzen in ihrem Knöchel und den merkwürdigen Winkel, in dem ihr Fuß abstand.
Mit einem Stöhnen sackte sie zurück auf den Boden.
„Was ist, Miss Granger?“, fragte Snape so gleich und Hermine hob verblüfft eine Augenbraue. Klang da wirklich Sorge aus seiner Stimme mit?
„Es ist nur mein Knöchel, ich glaub ich hab ihn mir verstaucht.“
„Kommen sie, ich schau es mir mal an.“, sagte er und reichte ihr energisch seine Hand.
‚Was geht hier bloß vor?’ Hermine glaubte ihren Augen und Ohren nicht zu trauen.
Was war in ihren Zaubetranklehrer gefahren???
________________________________________

Soll ich weiter schreiben???
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herminegirl
Orden des Merlin 2. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 14.08.2007
Beiträge: 2314
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 20.12.2007, 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Sarah
Ich bin eig wirklich kein so großer Fan von diesem Pairing aber du hast nen schönen Schreibstil und deswegen hab ich erstmal weitergelesen und bis jetzt gefällt es mir echt gut also hoffdei hc das du weiterschreibst
Zum Inhalt:
Ich finde es echt schade das ron gestorben ist und Harry und Ginny wie es scheint sich nicht allzu sehr um Mine kümmern
Auch das Hermines Eltern ermordet wurden ist traurig sie hat ja wirklich alles verloren und mich hate es auch verblüfft was mit Snape los ist ...

_________________


"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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IsabellaCullen
Zweitklässler


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Alter: 17
Anmeldungsdatum: 19.12.2007
Beiträge: 52
Wohnort: Frechen

BeitragVerfasst am: 20.12.2007, 21:44    Titel: 2. Kapitel Gespräche Antworten mit Zitat

2.Kapitel Gespräche


„Nun kommen sie schon, Miss Granger!“, sagte Snape ungeduldig.
Noch immer starrte sie die Hand an, die er ihr hin hielt. Langsam ergriff sie sie und ließ sich von ihm aufhelfen. Sie hätte am liebsten vor Schmerz aufgeschrieen, aber sie biss nur die Zähne zusammen. Diese Blöße würde sie sich nicht vor ihm gegeben lassen. Hoffentlich war der Knöchel wirklich nur verstaucht. Es würde ihr gerade noch fehlen, wenn sie in den Ferien kein Geld verdienen konnte, nur weil sie in ihren Professor gelaufen war und nun vielleicht noch einen gebrochenen Knöchel hatte.
Langsam gingen sie durch die Eingangshalle und Hermine war mehr als froh, dass Snape einen Arm um ihrer Taille gelegt hatte und sie stützte. Sie war sich sicher, sie hätte sich sonst keine drei Sekunden auf den Beinen halten können.
Snape steuerte zielsicher auf die Treppe zu den Kerkern zu und Hermine hielt innerlich verdutzt einen Moment inne. Er wollte mir ihr in die Kerker?
‚Und ich dachte, er bringt mich in den Krankenflügel und schaute es sich dort an.’
An seinen Räumen angekommen, murmelte Snape das Passwort. Die Tür öffnete sich und er führte Hermine herein. Neugierig blickte sich eben diese um.
‚Das muss wohl sein Wohnzimmer sein. Wow, ich hätte nicht gedacht, dass er auch Farben mag und nicht immer nur dieses ewig schwarz.’ Das Wohnzimmer war in einem schönen bourdeaux Ton gestrichen. Von dem Raum gingen vier Türen ab. Hermine schätzte, das zwei davon auf jeden Fall für sein Schlafzimmer und das private Labor waren. An den Wänden standen Schränke, der Fußboden war mit Parkett aus gelegt in einem dunkeln Mahagoni Ton und in der Mitte stand ein großes Sofa in dunkelrot, mit zwei dazu passenden Sesseln und einem Glastisch dessen Umrandung wie alle Möbel und der Boden ebenfalls in Mahagoni war. Das alles ließ den Raum sehr edel wirken und trotzdem fühlte Hermine sich sofort wohl. Vor allem die vielen Bücher in den Schränken hatten es ihr sofort angetan.
Snape zog seinen Umhang aus und half ihr, den ihrigen von den Schultern zu streifen. Er legte die Umhänge auf den verglasten Wohnzimmertisch und half ihr sich hinzusetzten. Mit einem leisen Stöhnen ließ Hermine sich in die Kissen sinken.
Snape holte ein weiteres Kissen, auf welchem er den verletzten Fuß betetet.
Dann nahm er die Umhänge vom Tisch und ging zur Gaderrobe, die links von der Tür war. All das war schweigend vor sich gegangen und Hermine verfolgte jeden Schritt von Snape mit wachsamen Augen und wieder fragte sie sich, was in ihren Professor gefahren war. Irgendetwas lief doch gewaltig schief, wenn er freundlich zu einem Schüler war.

Während er die Umhänge auf hing und zu einer der Türen ging warf er ihr immer wieder verstohlene Blicke zu. Sie hatte Schmerzen, dass sah er, aber es waren nicht nur die körperlichen Schmerzen wegen ihres Knöchels. Nein, es war viel mehr der seelische Schmerz. Die Qualen, die sie innerlich verspürte.
Er hatte sehr wohl bemerkt, dass sie sich immer mehr zurück gezogen hatte.
Dunkle Ringe lagen unter ihren Augen und sie hatte mindestens 10 Kilo abgenommen. Aus ihren Augen war jeglicher Glanz gewichen.
Jenes Funkeln, wenn der Durst nach Wissen mal wieder überhand gewann.
Alles war verschwunden. Vor ihm saß nicht mehr die lebensfrohe, glückliche Gryffindor. Vor ihm saß eine junge Frau, die so viel Leid erfahren hatte, was er wahrlich niemandem gewünscht hätte, außer vielleicht Voldemort.
Mit schnellen Schritten ging er zum Sofa herüber. Er zog sich den Sessel zum Sofa, ließ sich darauf nieder und wendete sich Hermines Fuß zu.
„Miss Granger, dass könnte jetzt etwas weh tun. Sagen sie mir, wenn die Schmerzen unerträglich werden.“ Ein stummes Nicken kam von ihr, bevor Snape langsam ihren Schuh auszog.
Ein zischender Laut kam aus ihrem Mund, als er den Schuh und ihre Socke auszog. Der Knöchel war schon bläulich verfärbt und nur mit Mühe konnte sie einen Schmerzensschrei unterdrücken. Sie war eigentlich nicht zimperlich, aber neben ihrem psychischen Leiden war das einfach heute der Gipfel. Langsam tastet Snape den Knöchel ab und über Hermines Lippen kam ein Wimmern.
„Tut es sehr weh, wenn ich ihn berühre?“ Hermine biss die Zähne zusammen und nickte nur leicht mit dem Kopf.
„Nun, ich denke, dass sie sich den Knöchel ziemlich böse verstaucht haben. Ich werde einen Heilzauber sprechen und ihnen danach eine schmerzlindernde Paste auftragen. Außerdem, nach ihrem Gesicht zu urteilen, wäre wohl ein Schmerztrank auch nicht schlecht.“ Antwortete er und beendete damit seine Untersuchung.
Geschmeidig stand er vom Sessel auf und verschwand hinter einer der Türen.
Als er nach wenigen Minuten wieder kam, hatte er eine Phiole mit einer bläulich schimmernden Flüssigkeit, so wie einen kleinen Tiegel dabei.
Wieder ließ er sich in dem Sessel nieder und reichte Hermine die Phiole.
„Es reicht, wenn sie zehn Tropfen von dem Trank nehmen. Er wird die Schmerzen für einige Zeit betäuben. Bevor sie Schlafen gehen nehmen sie noch mal zehn Tropfen.
Sie sollten den Fuß außerdem die nächsten Tage schonen und mit Tanzen wird es wohl heute Abend auch nichts“, sagte er und bei den letzten Worten hatte der Sarkasmus sie wieder einen Weg in seine Stimme gesucht.
„Mit wem sollte ich auch tanzen“ murmelte sie vor sich hin und schluckte zehn von den bitter schmeckenden Tropfen. Snape, der gerade den Heilzauber gesprochen hatte, schaute verblüfft zu ihr auf.
„Aber, aber Miss Granger. Jeder ihrer kleinen, nervigen Gryffindorfreunde freut sich doch auf diesen Ball. Sie sprechen seit Tagen schon von nichts anderem und sie sitzen hier, brechen noch nicht mal in Tränen aus, obwohl ich ihnen gerade gesagt habe, dass sie den Ball knicken können?!“ Seine Stimme war so kalt wie eh und je und hätte Snape nicht gerade in dem Moment ihren Knöchel eingecremt, dann hätte sie gedacht, dass der freundliche Snape nur ein Traum gewesen wäre.
„Nun Miss Granger, ich schlage vor, sie bleiben noch etwas hier sitzen, bis die Paste eingezogen ist und dann bringe ich sie in ihren Turm. So wie ich sie kenne, werden sie auf jeden Fall zum Ball gehen wollen oder ? Nun wie dem aus sei. Möchten sie einen Tee?“, fragte er und plötzlich war da wieder der freundliche Snape. Hermine glaubte ihren Ohren nicht mehr zu trauen. Was war das den für ein Bäumchen-wechsel-dich- Spiel?
„Gerne, Sir.“ Snape nickte ihr zu und verschwand dann in einer anderen der vier Türen. Eine davon ging dann wohl in die Küche mutmaßte sie. Nach kurzer Zeit kam er mit einem Tablett wieder heraus. Er schüttelte zwei Tassen voll mit Tee und reichte ihr dann eine davon. Hermine nahm die Tasse entgegen und ihre Hände klammerten sich um die Tasse. Die Wärme und der Duft, der auf Tee ausging beruhigten ihre Nerven ein bisschen, denn sie war höchst angespannt, wegen Snapes merkwürdigem Verhalten.
Eine Zeit lang war es still und beide nippten an ihrem Tee. Es schien, als wäre Snape in Gedanken weit weg und auch Hermine ging es nicht anders. Die Fragen, um das Thema wie es nach der Schule weiter gehen sollte, kreisten immer weiter in ihrem Kopf.
„Sagen sie, Miss Granger, was gedenken sie eigentlich nach der Schule zu tun?
So ein brillanter Kopf wie sie wird doch bestimmt studieren wollen oder?“, fragte Snape plötzlich und riss sie aus ihrer Gedankenwelt.
Wieder starrte Hermine ihn verblüfft an. Hatte er sie gerade gelobt? Das hat er 7 Jahre lang nicht ein mal gemacht. Kurz überlegte sie, ob sie ihm antworten sollte oder nicht, aber dann entschiede sie sich dafür, denn sie wollte die freundliche Atmosphäre nicht mit einem trotzigen Kommentar ihrerseits zerstören.
„Ich hatte überlegt Zaubertränke zu studieren, aber dazu wird es wohl nicht kommen.“
„Warum?“, war die knappe Frage Snapes.
Hermine holte ein paar Mal tief Luft. Sollte sie wirklich mit Snape darüber reden?
Anderseits, was hatte sie noch zu verlieren? Nichts!
„Nun, ehrlich gesagt denke ich nicht, dass ich mir so ein teures Studium erlauben kann. Ich bin ab morgen erst mal obdachlos und hab ehrlich gesagt noch keine Ahnung, wie es weiter gehen soll.“ Beschämt senkte sie den Blick.
Snape war einen Moment irritiert. Er kam da nicht ganz mit. Warum sollte sie obdachlos sein? Was war mir ihren Eltern?
„Miss Granger, warum fahren sie nicht zurück zu ihren Eltern? Auch, wenn ich nicht ihr Hauslehrer war, hatte ich doch nie den Eindruck, dass sie zu Hause Probleme hätten.“
„Ich...meine Eltern wurden kurz vor der letzten Schlacht von Todessern umgebracht. Sie hinterließen mir nicht viel. Das Haus war vollständig ausgebrannt und die einzige Geldquelle mit ihnen, da die Praxis meiner Eltern direkt neben dem Haus war“, sagte sie und konnte das Zittern in ihrer Stimme nicht verbergen.
‚Bitte keine Tränen. Alles nur nicht weinen.’
„Ich habe keine Verwandten mehr und Freunde schon mal gar nicht. Ron ist tot und Harry und Ginny leben in ihrer Trauer. Dass auch ich trauere, haben sie scheinbar ganz vergessen.“
Snape sagte darauf nichts mehr und wieder versanken sie in Schweigen.
Hermine schaute zu ihm herüber, er schien nach zudenken.
„Miss Granger, ich würde ihnen gerne ein Angebot machen. Sie sind zweifellos die Beste und Klügste Hexe die Hogwarts in den letzten 100 Jahren, wenn nicht überhaupt seit den Gründern selbst, gesehen hat. Sie könnten ihr Zaubertrankstudium bei mir hier machen. Zudem hätten sie eine Bleibe und ich könnte auch eine Assistentin sehr gut gebrauchen, da ich nach den Sommerferien neben dem Unterricht gerne einige Forschungsreihen machen würde.“
Hermine hielt einen Moment lang inne um das Alles auf sich wirken zu lassen.
Severus Snape, meist gehasster Lehrer Hogwarts, Ekel schlecht hin, machte ihr das Angebot bei ihm auf Hogwarts zu studieren???
‚Hermine, du solltest langsam mal aus diesem Traum auf wachen.’
Unauffällig zwickte sie sich in dem Arm um gleich drauf festzustellen, dass das alles kein Traum, sondern pure Realität war.
„Professor...ich...weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich finde ihr Angebot sehr nett und ich würde es auch gerne annehmen, aber was wird die Schulleiterin sagen und geht es überhaupt, dass ich meine Studium hier machen? Muss ich es denn nicht an einer Uni machen? Nicht, dass ich ihr Können in Frage stellen wollte“ stammelte die verlegen.
„Nun, ich denke, Professor McGonagall wird nichts dagegen haben. Zu Mal ich sie als meine und nicht ihre Assistentin hier habe. Bezüglich des Studium sollten sie sich keine Sorgen machen. Ich darf wohl mit Stolz behaupten, dass ich einer der Besten auf meinem Gebiet bin und mit ihren hervorragenden Zeugnissen wird es ein Leichtes sein, dass Ministerium zu überzeugen, dass sie ihr Studium viel besser hier absolvieren können.“
„Ich weiß nicht, was ich sagen soll.“
„Wie wäre es mit ‚Ja’?“
„Ja Sir. Ich würde sehr gerne mein Studium bei ihnen machen und ihrer Assistentin werden“, flüsterte sie, überwältigt von den Glücksgefühlen, die auf sie hereinbrachen.
‚Vielleicht gibt es Träume die platzen, aber dafür werden andere dann wahr.’
„Schön. Dann würde ich vorschlagen, dass sie über die Ferien in Hogwarts bleiben und wir könnten dann eventuell schon den ein oder anderen Trank beginnen. Was halten sie davon?“
„Sehr gerne, Professor. Darf ich fragen, um welche Tränke es sich handelt?“
„Nun, da sie aus der Muggelwelt kommen, sollten ihnen die Krankheit Krebs ein Begriff sein oder?“
„In der Tat ist sie mir ein Begriff.“
‚Wie sollte es auch nicht sein, nachdem Oma und Opa qualvoll daran gestorben sind.’
„Ich möchte nach neuen Tränken forschen, die den Krebs bzw. den Tumorwachstum verlangsamen und stoppen. In den vergangenen Jahren sind viel Zauberer und Hexen daran gestorben, da es anfangs noch nicht mal bekannt war, was es für eine Krankheit ist.
Viele Zauberer und Hexen haben bis heute noch nie davon gehört. Daher ist die Forschung auch noch nicht wirklich weiter gekommen.“
„Es freut mich, sie bei diesen Forschungen zu unterstützten. Es wird mir eine Ehre sein.“
„Nun Miss Granger, ich bin erfreut das zu hören. Wie wäre es, wenn sie morgen Abend in meine Räume kommen zu einem gemeinsamen Dinner? Wir könnten die Einzelheiten dann besprechen, denn ich denke, sie werden sich noch für den Ball fertig machen wollen.“
„Ja Professor, gerne. Dann werde ich auch mal gehen.“
„Gehen?“ Spöttisch zog er eine Augenbraue hoch.
„Ich denke, ich werde sie besser zum Gryffindorturm schweben lassen. Der Heilspruch braucht seine Zeit, bis er vollständig wirkt und durch den Trank sollten sich ihre Beine vorerst wie Pudding anfühlen. Aber keine Sorge. Bis zum Ball werden sie zu mindestens ansatzweise wieder laufen können.“, sagte er und sie war sich sicher, einen spöttischen Unterton herauszuhören.
Snape ging zur Garderobe, zog seinen Umhang über und gab ihr dann den ihrigen. Nachdem sie ihn übergestreift hatte, kam Snape auf sie zu.
„Sie haben die Wahl. Entweder ich lasse sie durch die Schule schweben oder wir nehmen das Flohnetzwerk und ich trage sie.“
„Wenn ich ehrlich sein soll, dann lieber letzteres.“, antwortet sie ihm und ein zartes Rosa erschien auf ihren Wangen. Es war ihr schon ein bisschen peinlich, dass Snape sich so um sie kümmerte.
„Wie sie wollen.“ Er trat einen Schritt vor, legte einen Arm unter ihrer Knie, den anderen um ihrer Schulterblätter und hob sie auch.
‚Bei Merlin, sie wiegt ja nichts.’ dachte er und steuerte den Kamin an.
Er stieg in die lodernde Flamme und sagte laut und deutlich: ‚Gemeinschaftsraum Gryffindor’.
Ein Wirbel aus Farben und Formen ließ alles in ihrem Kopf drehen. Unbewusst drückte sie sich an den warmen Körper ihres Professor.
„Sie können die Augen wieder auf machen und ich wäre ihnen auch verbunden, wenn sie ihre langen Fingernägel nicht länger in meine Brust bohren würden.“, zischte Professor Snapes Stimme. Errötend öffnete sie die Augen und ließ sofort von ihm ab. Wie peinlich!
Er stellte sie schnell auf die Füße, doch das half nicht, dass Karussell in ihrem Kopf anzuhalten und so schwankte sie und suchte krampfhaft nach einem Halt.
Schnell schlang Snape seine Arme um ihre Taille, als sie zu fallen drohte.
„War wohl doch keine so gute Idee das Flohnetzwerk zu nehmen“, murmelte er vor sich hin.
Hermine griff sich mit einem Stöhnen an den Kopf. Alles drehte sich vor ihren Augen.
‚Man ist das heute wieder ein Tag. Den Ball kannst du wirklich knicken. Aber einerseits macht es auch keinen Unterschied mehr, wenn ich mir die Kante gebe. Mein Kopf brummt so oder so.’
„Miss Granger, kommen sie. Ich bringe sie hoch in ihren Schlafsaal. Sie haben Glück, dass keiner im Gemeinschaftsraum ist, sonst wäre ich schon längst wieder draußen.
‚Typisch Snape, kann er nicht mal ein mal freundlich sein?’
Langsam beruhigte sich das Karussell in ihrem Kopf und Snape führte sie zu ihrem Schlafsaal.
„Nun Miss Granger, ich denke wir sehen uns sicher auf dem Ball. Denken sie an unser Dinner morgen. 19 Uhr, meine Räume und seien sie pünktlich.“
Hermine wurde noch eine Nuance blasser um die Nase.
„Keine Sorge, sie kommen morgen nicht zu einer Strafarbeit.“, spottete er.
War das gerade ein Grinsen, was da um seine Mundwinkel gezuckt hatte?
„Natürlich, Sir.“
Hermine drehte sich verwirrt um und verschwand in ihrem Schlafsaal.
Sie war sich sicher, nicht mehr Herr ihrer Sinne zu sein.
Snape schien wie ausgewechselt.
‚Hat er einen Zwillingsbruder, von dem ich noch nichts weiß?’
Das alles war so merkwürdig. Sie beschloss der Sache in der nächsten Zeit auf den Grund zu gehen, doch jetzt musste sie sich erst mal für den Ball fertig machen.

Was sie nicht wusste, viele Stockwerke weiter unten, in den Kerkern sah ihr Zaubertranklehrer und grübelt über das selbe wie sie.
Was war nur mit ihm los? Er war nicht nur freundlich zu ihr gewesen, nein er hatte ihr auch noch einen Job angeboten und sie zu seiner Assistentin gemacht.
Es hatte sich so vollkommen anders verhalten.
Albus würde ihm, würde er noch leben jetzt wahrscheinlich wieder Vorträge halten dass er menschliche Nähe zu lassen müsste und bla bla bla. Aber ihm stimmt sein Verhalten sehr merkwürdig und er würde dem auf den Grund gehen.
Es konnte wohl kaum daran liegen, dass Harry Potter dieses Jahr die Schule verließ oder sein hoffnungslos verlorener Freund Neville Longbottem. Lag es am Ende vielleicht noch an Hermine Granger???
____________________________________________________________

Soll ich weiter schreiben?
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Janine0906
Schulsprecher


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Alter: 16
Anmeldungsdatum: 24.09.2007
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 21.12.2007, 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

ich mag das Pairing auch nicht, aber dein Schreibstil gefällt mir und die idee ist auch klasse!! Very Happy

_________________
Harry Potter (und Charmed) for ever!!!!!!!!!!
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herminegirl
Orden des Merlin 2. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 14.08.2007
Beiträge: 2314
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 22.12.2007, 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Wieder genial das Chap
Severus ist ja wirklich wie ausgewechselt total ungewohnt^^
Aber das er sich so um sie kümmert find ich total süüß *Ggg*
Das mit dem Flohnetzwekr war echt genial Wink
Mach auf jeden Fall mal weiter
Ich find die FF genial

_________________


"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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Potterlady
Drittklässler


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 21.12.2007
Beiträge: 127
Wohnort: Hogsmeade

BeitragVerfasst am: 22.12.2007, 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag dieses Pairing eidentlich nicht, aber du stellst es in einem ganz anderen Licht dar, sodass es mir doch gefallen hat!
Bin gespannt wie es weiter geht! Schreib bitte gaanz schnell weiter!!

_________________
Harry Potter und Charmed for ever!!!
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Trust is something great.
Friendship is a little nicer.
And love is the most beautiful of all.

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Love begins with a smile,
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Mein neuer OS:
Der Antrag
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Feuerblitz
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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 05.09.2006
Beiträge: 617
Wohnort: Tragwein

BeitragVerfasst am: 28.12.2007, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hätte nie gedacht, dass Snape sich mal um Hermine kümmert. Während des lesesns wurde mein Grinsen immer breiter. Snape ist einfach lustig. Wenn du verstehst was ich meine. Wink
Bitte mach schnell weiter!!!!!!!

_________________
Was macht die Liebe so wunderbar?
Sie befreit uns vom engen Ich das uns in seine eigene kleine Welt verstrickt. Ihr Augenblicke größter Offenheit lassen uns, unser Partner und die ganze Welt miteineander verschmelzen. Die Erfahrung von "Raum-Freude-Untrennbarkeit" ist so kraftvoll, dass jedes Gefühl von Getrenntsein verschwindet.
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IsabellaCullen
Zweitklässler


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Alter: 17
Anmeldungsdatum: 19.12.2007
Beiträge: 52
Wohnort: Frechen

BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 18:20    Titel: 3. Kapitel Erinnerungen Antworten mit Zitat

Hey Leute!
Erst mal wünsche ich euch ein frohes neues Jahr und alles gute für 2008!
Sorry, dass es erst jetzt weiter geht.
Es freut mich zu lesen, dass euch die Story gefällt.


3.Kapitel Erinnerungen


Hermine steckte die letzte Haarsträhne mit einer Klammer in ihre Hochsteckfrisur.
Nachdenklich blickte sie in den großen Spiegel in ihrem Schlafsaal. Sie trug ein schwarzes, bodenlanges Kleid, welches am Bauch eingeschnürt war und ab der Taille in einen weiten Rock überging. Das Kleid war schulterfrei und der obere Rand war mit Rubinen bestickt. Auf Grund ihres verstauchten Knöchels hatte sie die Highheels in Ballerinas verwandelt. Ihre Haare waren zu einer kunstvollen Frisur hochgesteckt worden, aus der einige gezwirbelte Strähnen locker in ihr Gesicht fielen, auf welches sie nur ein leichtes Make- up gelegt hatte, dass aus einem braunen Lidschatten, ein bisschen Rouge und einem rosa Gloss bestand. Passend zu dem Steinrand des Kleides hatte sie rubinrote Ohrringe und ein passendes Collier dazu.
Was würden ihre Eltern wohl sagen, wenn sie sie jetzt sehen könnten? Wären sie stolz auf sie? Immerhin hatte sie mit zum Frieden in der Zauberwelt beigetragen.
Ja, der Frieden, die Zauberwelt lebte in Frieden, aber sie hatte ihren Frieden nicht gefunden und würde sie das überhaupt, nach dieser Schlacht?



/Flashback Anfang/


„Du dreckiges, kleines Schlammblut. Glaubst du ernsthaft, du könntest es mit mir aufnehmen?“ Lucius Malfoys Stimme klang kalt. Ein eisiger Schauer lief Hermine den Rücken runter. Um sie herum waren lauter Zweikämpfe.
„Ich glaube es nicht nur, ich weiß es auch.“, gab sie mit fester Stimme zurück.
Malfoy brach in schallendes Gelächter aus.
„Crucio!“, schrie er plötzlich und Hermine wand sich augenblicklich auf dem schlammigen Boden. Sie schrie aus Leibeskräften. Langsam trat Malfoy vor und nahm den Zauber von ihr.
„Mir wird es eine Freude sein, dich zu quälen, bis du um deinen Tod betteln wirst. Crucio!“
Wieder schrie sie, doch keiner kam ihr zu Hilfe. Alle waren in einen Kampf verwickelt.
Malfoy belegte sie noch weitere vier Mal mit dem Cruciatus. Das Blut lief ihr schon aus dem Mund, weil sie sich auf die Zunge gebissen hatte und ihr Körper krümmte sich noch immer unter den Nachwirkungen des Zaubers.
„Sag Lebewohl zu dieser Welt. Avada Kedavra.“ Flüsterte Malfoys Stimme und Hermine schloss die Augen.
„Neeeeeeeeeiiiiiiinnnnnnnnn!“
Reflexartig öffnete sie ihre Augen wieder und sah wie eine Gestalt von dem grünen Blitz getroffen wurde und zu Boden sackte. Mit letzter Kraft hielt sie den Zauberstab hoch und belegte Malfoy mit einem Stupor und einer Ganzkörperklammer.
Langsam robbte sie zu der Person, die sie vor dem Tode gerettet hatte.
Sie sah die flammend roten Haare und schrie auf.
„Ron, nein, bitte nicht. Ron mach die Augen auf. Neinnnnnnnnn!“ Schluchzend bettet sie ihren Kopf auf Rons Brust. Seine Augen waren weit aufgerissen, sein Körper schon eiskalt. Hermine bekam den Kampf um sich herum nicht mehr mit. Sie bekam weder mit, dass Harry Voldemort besiegt, noch dass die Auroren die Todesser gefangen nahmen und nach Askaban brachten. Sie spürte nur, dass irgendjemand sie auf die Arme nahm, bevor sie in eine tiefe Ohnmacht viel.

/Flashback Ende/


Ja, Ron war für sie gestorben und eigentlich hätte sie da liegen müssen. Molly sprach seit jener Schlacht mit Hermine kein Wort mehr und auch die anderen straften sie nur mit bösen Blicken. Einzig Ginny und Harry gaben ihr nicht die Schuld für Rons Tod. In ihren Augen war Ron aus Tapferkeit gestorben und dafür würden sie ihn immer bewundern und nie auch nur irgendjemandem die Schuld dafür geben.
Doch Hermine konnte sich von ihrer Schuld nicht freisprechen, zu Mal das auch niemand ihr gegenüber getan hatte. Niemand hatte ihr gesagt, dass sie nicht Schuld war.
Sie war im Krankenflügel wieder auf gewacht und niemand hatte an ihrem Bett gesessen. Sie alle hatten um Harrys Bett gestanden und gefeiert. Die Weasleys, Lupin, Tonks, McGonagall.



/Flashback Anfang/

Sie hörte Stimmen, die aus weiter Ferne kamen. Es wurde gelacht und gejubelt.
Verwirrt öffnete sie die Augen und blinzelte in das helle Licht der Krankenstation.
Sofort kamen die Erinnerungen wieder. Die Schlacht! Malfoy, wie er sie töten wollte und dann Ron, der vor sie sprang. Bei diesen Bildern in ihrem Kopf kamen ihr die Tränen und mit einem Ruck setzte sie sich auf. An der gegenüberliegenden Wand sah sie Harry in einem Bett liegen und drum herum standen alle Weasleys, Lupin, Tonks und McGonagall. Als Molly sah, dass Hermine wach war, schwang sie ihren Zauberstab und keine Sekunde später war ein Paravent um Harrys Bett gezogen. Hermine hatte ihren bösen Blick gesehen. Sie würden sie hassen, alle. Sie wäre jetzt lieber an Rons Stelle. Mit einem Schluchzen ließ sie sich zurück in die Kissen sinken und barg dann ihren Kopf in ihnen. Sie hörte wie jemand sich ihrem Bett nährte und dann hallte auch schon Madame Pomfreys Stimme durch den Krankenflügel.
„Oh Miss Granger, sie sind wieder wach. Wie geht es ihnen?“
Hermine wollte jetzt nicht Reden. Sah die blöde Krankenschwester denn nicht, dass sie alleine sein wollte? Trotzig hob sie den Kopf.
„Mir geht es gut, also lassen sie mich in Ruhe!“, schnauzte sie die Schwester an.
„Kindchen, beruhige dich. Der Kampf, das war alles etwas viel für dich. Jetzt ist wieder alles in Ordnung. Ruh dich noch ein bisschen aus und dann darfst du zurück in deinen Turm.“
„Nichts ist in Ordnung und ich will mich auch nicht mehr beruhigen!“
In ihrer Wut liefen ihr heiße Tränen die Wangen hinab.
Madame Pomfrey wollte ihr mütterlich einen Arm um die Schultern legen, doch Hermine schlug den Arm weg.
„Ich werde dir einen Trank zur Beruhigung bringen.“
„Vergessen sie es! Ich werde ihn nicht nehmen. Ich werde mich auch nicht ausruhen. Ich will hier nur noch raus!“ Wild schlug sie um sich und kletterte aus dem Bett.
„Miss Granger, bitte. Sie brauchen Ruhe!“
„ES IST MIR EGAL!!! ICH GEHE UND ZWAR JETZT!!“ Ihre Stimme war immer lauter geworden und mit eiligen Schritten wollte sie den Krankenflügel verlassen, doch dazu sollte es nicht kommen.
„Sie werden nirgendwohin gehen, Miss Granger! Sie legen sich jetzt schön brav in dieses Bett und erholen sich von dem Kampf!“ hörte sie Snapes kalte Stimme.
‚Alles nur nicht Snape.’
Verdutzt schaute sie zu ihrem Lehrer auf, der in der Türe zum Krankenflügel stand und gleichzeitig liefen ihr nur noch mehr Tränen über ihr Gesicht. Sie wollte doch nur hier raus. Warum ließen sie sie nicht gehen?
Langsam ließ sie sich an der Wand neben der Türe herabgleiten.
„Miss Granger, ich sagte sie legen sich in ihr Bett und das ist nicht hier auf dem Boden.“
Das brachte das Fass zum überlaufen.
„Ich will nicht in dieses Bett, ich will nicht hier im Krankenflügel bleiben. Ich sollte gar nicht hier sein!“, sagte sie und zum Ende hin wurde ihre Stimme immer leiser.
Snape war irritiert. Was redete sie da? Mit einem Wink gab er Madame Pomfrey zu verstehen, dass sie sie alleine lassen sollte. Er würde sich schon um sie kümmern.

Völlig apathisch saß Hermine auf dem Boden, immer wieder sah sie Rons toten Körper vor ihren Augen.
Snape berührte sie sachte am Arm und zog sie auf die Beine. Er führte sie zum Bett und langsam ließ sie sich darauf nieder.
„Miss Granger, sie bekommen jetzt einen Beruhigungstrank und dann schlafen sie erst mal.“, sagte Snape und griff zu einer Phiole, die unweit des Nachtschränkchens stand.
„Ich nehme es nicht, ich will nichts zur Beruhigung.“ wiederholte sie hysterisch und schlug ihm die Phiole aus der Hand.
„Gut Miss Granger, dann machen wir es anders.“
Schnell verschwand er in Madame Pomfreys Büro und kam dann mit einer Staumanschette, einer Spritze und einem kleinen Röhrchen wieder.
Panik wallte in Hermine auf, doch Snape fixierte sie mit einem gemurmelten Zauberspruch ans Bett.
„Ich werde ihnen jetzt ein Beruhigungsmittel spritzen. Glauben sie mir, es wird das Beste für sie sein.“
Mit schnellen Handgriffen schob er den Ärmel ihres Pullovers hoch. Er band die Manschette um ihren Oberarm und zog sie fest.
„Miss Granger, ballen sie ihre Hand zur Faust und pumpen sie ein paar Mal, damit ich eine Vene finde. Und jetzt sagen sie nicht ‚Nein’, denn wenn sie es nicht machen, dann wird es für sie nur sehr schmerzhaft.“
Ergeben schlug sie die Augen nieder, ballte ihre Hand zur Faust und pumpte dann.
Snape sah die bläulichen Venen hervorstechen. Er setzt die Spritze auf das Röhrchen und zog das Beruhigungsmittel auf, dann stach er die Nadel in die Vene und injizierte ihr das Mittel.
Innerhalb von Sekunden merkte sie, wie eine bleierne Müdigkeit sie überfiel und sie in einen ruhigen, traumlosen Schlaf abdriftete.


/Flashback Ende/

_______________________________________________________________________


Sie hatte einen Zusammenbruch gehabt und danach war niemand an ihrer Seite gewesen. Sie war aus dem Krankenflügel entlassen worden und alle verlangten von ihr, dass sie wieder ein normales Leben führte. Aber wie sollte sie das nur schaffen?
Harry und Ginny hatten ein paar Mal den Kontakt zu ihr gesucht, versucht mit ihr zu reden, aber schnell hatten sie es aufgegeben. Sie schienen Hermines Schmerz nicht wahrhaben zu wollen und klagten ihr ihren Kummer, doch das half Hermine nicht weiter und so hatte sie sich immer mehr zurück gezogen. Wie sollte ihre Freundschaft in Zukunft sein? Harry und Ginny wollten heiraten. Nicht das Hermine es ihnen nicht gegönnt hätte, aber dann wäre Harry ein Teil der Familie Weasley und jetzt zogen die Weasleys es ja schon vor sie mit tödlichen Blicken zu bestrafen. Wie würde es erst sein, wenn Harry und Ginny eine Ehe führen würden?
Sie wollte über als das jetzt nicht nachdenken.
Als erstes musste sie den Ball heute Abend hinter sich bringen. Sie wusste, dass die komplette Familie Weasley da war und sie war froh, dass es heute Abend alkoholische Getränke geben würde.
‚Ein paar Gläser Feuerwhisky und alles ist zu ertragen.’, dachte sie sarkastisch.
Sie schaute auf die Uhr und stellte überrascht fest, dass es schon zehn vor acht war. Um acht fing der Ball an und sie wollte sich mit Harry und Ginny vor der großen Halle treffen.
„Das wird bestimmt ein super Abend“, murmelte sie vor sich hin und nahm ihre kleine schwarze Handtasche vom Bett, bevor sie sich umdrehte und zur Tür raus schritt.
Langsam ging sie die vielen Treppen runter zur Eingangshalle. Ihre Beine fühlten sich zwar immer noch wie Pudding an, aber wenigstens konnte sie gehen ohne vor Schmerzen schreien zu müssen. Als sie an der Treppe zur Eingangshalle stand, sah sie Harry und Ginny schon vor den Türen der Großen Halle stehen.
‚Also, Augen zu und durch.’
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Soll ich weiter schreiben?
Liebe Grüße,
Sarah
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herminegirl
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BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ja du sollst weiterschreiben das ist so genial und traurig

Zitat:
„Ron, nein, bitte nicht. Ron mach die Augen auf. Neinnnnnnnnn!“ Schluchzend bettet sie ihren Kopf auf Rons Brust.

Oh gott Ron ist für sie Gestorben Crying or Very sad

Zitat:
Molly sprach seit jener Schlacht mit Hermine kein Wort mehr und auch die anderen straften sie nur mit bösen Blicken.

Bitte???? Niemand hat Ron gezwungen ich zwischen Hermine und den Fluch zuschmeißen!!! Sie kann ja wohl überhaupt nicht dafür
Die Reaktion im Krankenflügel von Mrs Weasley war ja wirklich die Höhe
Sind die jetzt alle durchgej´knallt
Und Harry und ginny das sie ihr nciht die Schuld geben ist zwar gut aber das sie nicht verstehen was Hermine für einen Schmerz empfindet ist genuaso schlimm
Aber dafür fand ich Snape genial er hat sich ja richtig um sie gekümmert war es vllt auch der sie in den Krankenflügel gebracht hat??
Zitat:
‚Ein paar Gläser Feuerwhisky und alles ist zu ertragen.’,
[...]
„Das wird bestimmt ein super Abend“,

Oh ja wen sie sich betrinkt mit Sicherheit Hermine tu keine Dummheit oder etwas das du später vllt bereust

_________________


"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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Feuerblitz
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BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Sicher sollst du weiter schreiben! Ich finde es echt hässlich von Molly dass sie Hermine die Schuld gibt und dass Harry und ginny sich nicht um sie kümmern ist auch kein Zustand. Snape find ich super. Ich habe das Gefühl dass er sie ein bisschen versteht. Noch mal: Mach weiter!!!!

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Was macht die Liebe so wunderbar?
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IsabellaCullen
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BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 23:31    Titel: 4. Kapitel Der Ball Antworten mit Zitat

Lieben Dank für eure Rückmeldung, dafür gibt's euch schon das neue Kapitel =)


4. Kapitel Der Ball


Langsam schritt sie die Treppe zur Eingangshalle hinab und mit wenigen Schritten war sie bei Ginny und Harry angekommen.
„Wow Mine, du siehst...atemberaubend aus.“, flüsterte Harry und Ginny nickte zustimmend. „Wirklich, du siehst klasse aus.“
Nur ein bescheidenes ‚Danke’ kam über ihre Lippen und sie senkte verlegen den Kopf.
„Wollen wir?“, fragte Harry und reichte sowohl Ginny als auch Hermine einen Arm.
Während Ginny Harrys Arm stürmisch ergriff, wirkte Hermine lustlos und langsam gingen sie in die Halle. Die Halle war bunt geschmückt in den vier Farben der Häuser. Überall standen kleine Tische und Hermine sah schon von weitem die Familie Weasley, die mehrere Tische zusammengeschoben hatte. Am Lehrertisch waren wie immer alle Lehrer versammelt. Rechts vom Tisch stand ein großes Buffet und links eine kleine Bar.
Harry steuerte zielsicher zu den Weasleys rüber. Sofort sprang Mrs. Weasley auf und zog ihre Tochter in die Arme, genauso war es auch bei Harry, aber als sie Hermine erblickte verfinsterte sich ihr Gesicht sofort wieder.
„Ginnymäuschen, kannst du mir erklären, was die Mörderin deines Bruder hier zu suchen hat?“, zischte sie wütend.
Hermine starte sie entsetzt an. Jetzt war sie schon die Mörderin?
Das durfte doch alles nicht wahr sein, oder?!

„Mum, komm mal wieder runter. Hermine ist nicht Rons Mörderin! Sie ist unsere Freundin und sie wird heute Abend an unserem Tisch sitzen!“, sagte Ginny energisch.
„Aber Mäuschen, das ist nicht dein Ernst! Sie kann doch...“ setzte Mrs. Weasley an, doch Ginny unterbrach sie.
„Doch sie kann und zwar, weil ich es sage. Sie hat nichts unrechtes getan und nur weil du einen Schuldigen für Rons Tod suchst, muss sie nicht darunter leiden.“
Mrs. Weasley strafte ihre Tochter mit einem bösen Blick, sagte aber nichts mehr. Zusammen gingen sie zurück zu den anderen und Ginny und Harry wurden herzlich begrüßt.
Hermine setzte sich etwas abseits von den Anderen. Sie wusste, sie war hier nicht erwünscht. Mollys Reaktion hatte das nur zu deutlich gezeigt und auch die anderen zeigten Hermine ihre Abwehr nur zu deutlich. Sie straften sie mit bösen Blicken und sprachen kein Wort mit ihr.
‚Na das wird ein Abend. Vielleicht sollte ich mir schon mal den ersten Feuerwhisky genehmigen.’
Sie schaute hoch zum Lehrertisch, wo Professor McGonagall, welche nach Dumbledores Tod die Schulleitung übernommen hatte, sich gerade erhob. Sie erinnerte sich noch gut an den Anfang dieses Schuljahres.
Durch den Orden des Phönix hatte sie erfahren, dass Snape Dumbldore auf dessen Befehl hin ermordet hatte. Die Mitglieder des Ordens hatten ihn unter Veritariserum ausgefragt und ein Brief Dumbledores hatte Snapes Unschuld bewiesen. Mit viel Mühe hatten sie es auch geschafft, ihn vor einem Prozess zu retten, denn dann wäre seine Tätigkeit als Spion aufgeflogen und auch da rettete ein Brief von Dumbledore ihn. Er war noch Hogwarts zurückgekehrt und keiner der Schüler hatte erfahren, wie Dumbledore wirklich gestorben war.
Hermine erinnerte sich daran, wie empört sie war, als sie erfuhr, dass Snape wieder unterrichten sollte. Wusste sie doch, als eine von den wenigen, was in jener Nacht passierte, als Dumbledore starb.
Hermines Gedanken kehrten ins hier und jetzt zurück, als Professor McGonagall um Ruhe bat.
„Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern. Wieder ist ein Jahr um und es dürfte wohl das spektakulärste seit Jahrhunderten gewesen sein, denn die magische Welt lebt wieder in Frieden. Nun, ich werde sie jetzt alle nacheinander zu mir nach vorne bitten, damit sie ihrer Abschlusszeugnisse abholen können.“
McGonagall rief nacheinander die Namen jedes einzelnen Schülers auf, Hermines Blick schweifte durch die große Halle. Alle waren sie glücklich und feierten ihren Abschluss. Mittlerweile hatten so ziemlich alle ihre Zeugnisse, nur ihres und Harrys fehlten noch. „Harry Potter.“, rief McGonagall auch so gleich und unter tosendem Applaus ging Harry nach vorne zum Lehrertisch. „Ich denke, ich brauche nicht zu erwähnen, dass wir hier alle sehr stolz auf sie sind. Die Zauberwelt verdankt ihnen den Frieden.“, sagte sie und überreicht ihm feierlich sein Zeugnis. Harry nahm es dankend entgegen und schritt dann wieder zurück zu seinem Platz.
„So, bevor ich jetzt das letzte Zeugnis vergebe, möchte ich gerne noch etwas dazu sagen. Ich habe selten in meinem langen Leben einen Menschen kennen gelernt, der so furchtlos ist, so selbstbewusst, der immer nach einer Möglichkeit sucht, jemand, der kein ‚Nein’ akzeptiert und unehrbittlich kämpft. Dieser jemand ist Hermine Granger. Sie hat das beste Zeugnis seit mehr als hundert Jahren. Kaum einer hat es vor ihr geschafft, in allen Fächern ein ‚Ohnegleichen’ zu bekommen.“
Hermine war wie in Trance. Sie hatte in allen Fächern ein ‚Ohnegleichen’? Benommen stand sie von ihrem Platz auf und wankte nach vorne zum Lehrertisch. McGonagall drückte ihr lachend das Zeugnis in die linke Hand und schüttelt ihre andere. Aus den Augenwinkeln sah sie, dass so ziemlich alle klatschten, außer den Weasleys, aber das hatte sie auch vorher gewusst. Überrascht stellte sie fest, dass auch Snape am Klatschen war. Bei keinem hatte er applaudiert, noch nicht mal bei den Slytherins.
Mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen ging sie zurück zu ihrem Platz. Harry und Ginny atmeten erleichtert auf. Hermine hatte endlich wieder gelacht, auch wenn es nur ein kleines Lächeln war. Wie hatten sie es doch vermisst.
„Nun nach dem alle Zeugnisse verteilt worden sind, sind sie alle herzlich eingeladen, sich an unserem reichhaltigen Buffet zu bedienen. Ich erkläre das Buffet hier mit eröffnet!“, sagte Professor McGonagall und wieder brach die Halle in Applaus aus.
Innerhalb weniger Minuten war bereits ein reges Drängen am Buffet.
„Hermine kommst du mit uns zum Buffett?“, fragte Harry sie.
„Nein...ich...habe keinen Hunger“, antwortete sie zögerlich.
„Ach komm schon, das Essen in Hogwarts ist immer einsame Spitze.“
„Nein, Harry, ich habe wirklich keinen Hunger. Vielleicht später.“
Harry zuckte mit den Schultern und verschwand dann mit Ginny am Buffet, wo sich auch schon die anderen Weasleys die Teller beluden.
Das Essen verlief schweigend. Hermine driftete mit ihren Gedanken zum Nachmittag ab. Noch immer begriff sie nicht, was mit Snape los war. Zugegeben, am Anfang, als sie in ihn hinein gelaufen war, hatte sie Angst gehabt, aber als sie bei ihm im Wohnzimmer saß und er sich so fürsorglich um sie gekümmert hatte, da war er ihr plötzlich richtig sympathisch vorgekommen. ‚Was denkst du nur, Hermine? Er ist dein Lehrer, den den du nie leiden konntest. Doch du konntest ihn leiden.’, korrigierte sie sich in Gedanken. ‚Du hast ihn immer bewundert, für sein Können. Du hast ihn nie gehasst!’
Mrs. Weasley nervtötende Stimme holte sie aus ihren Gedanken zurück.
„Ach könnte Ronald doch jetzt hier bei uns sein und seinen Abschluss feiern.“, seufzte sie und schaute mit einem diabolischen Grinsen zu Hermine rüber.
‚Was wird das denn jetzt?’
„Ja, er hätte bestimmt eines der besten Zeugnisse bekommen und dann hätte er da oben neben Harry gestand und alle hätten ihn bejubelt.“, stimmte ihr Charlie zu.
‚Merlin, lass das hier alles nur ein schlechten Alptraum sein. Bis jetzt dachte ich immer, dass Mrs. Weasley der Drahtzieher wäre, aber das die Anderen ihr um nichts nach stehen....nicht zu fassen.’
„Es ist schon schade“, seufzte jetzt auch George. „Aber er kann ja nichts dafür, dass er sterben musste.
„Ja, und außerdem hat er eine ganz Familie zurückgelassen.“, sagte Fred und drückte ein paar Tränen zu Untermalung seiner Trauer.
Harry und Ginny ließen gleichzeitig ihr Besteck auf die Teller fallen und schauten Fred und George entsetzt an. Was sollte das eigentlich werden? War das jetzt ihre Art, Hermine fertig zu machen? Als ob sie nicht schon fertig genug wäre.
Ginny schielte unauffällig zu Hermine rüber. Diese hatte eine unbekümmerte Mine aufgesetzt, doch Ginny wusste es besser. Hermine zwang sich krampfhaft, nicht vollkommen auszurasten und ihnen allen einen Fluch auf den Hals zu jagen. Stattdessen griff sie zu ihrem Feuerwhisky. Sie war sonst kein Fan von Alkohol, aber sie musste ihre Nerven beruhigen.
„Ja, wenn Hermine gestorben wäre, dann wäre es wenigstens nicht so schlimm. Sie würde ja keiner vermissen“, stimmte Mrs. Weasley Fred zu.
Das war zu viel!
Wie eine Furie sprang Hermine von ihrem Platz auf.
„WAS DENKT IHR EUCH EIGENTLICH??? GLAUBT IHR, ICH HABE GEWOLLT, DASS RON STIRBT? ER IST GESTORBEN, WEIL ER MICH RETTEN WOLLTE. ICH HABE IHN NICHT DARUM GEBETEN. NEIN, ICH WÄRE GLÜCKLICHER, WENN ICH AN SEINER STELLE WÄRE. DANN MÜSSTE ICH MIR EUER SCHEISS GELABER NÄMLICH NICHT LÄNGER ANHÖREN!“, schrie sie und hatte sofort die ganze Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
„ACH JA, GLAUBST DU WIR SIND GLÜCKLICH, DASS RON GESTORBEN IST?“, keifte jetzt auch Mrs. Weasley los und stand von ihrem Platz auf.
„WIE KANNST DU ES WAGEN, SO ÜBER RON ZU SPRECHEN? ER WOLLTE DICH NICHT RETTEN, ER HÄTTE DICH NICHT GERETTET.“
Wütend baute sie sich vor Hermine auf. Beide Frauen waren außer sich vor Zorn, doch nur Hermine hatte das Recht dazu.
„WAS SOLL DAS DEN BITTE HEISSEN?“
„ES SOLL HEISSEN, DASS RON NIEMALS SO EIN DRECKIGES, BESSERWISSERISCHES GÖR, WIE DICH, GERETTET HÄTTE.“, antwortet Mrs. Weasley und schlug Hermine mit der flachen Hand ins Gesicht.
In der Halle war nur das klatschende Geräusch der Ohrfeige zu vernehmen gewesen. Keiner sagte auch nur ein Wort. Hermine starrte Mrs. Weasley verwirrt an und hob ihre Hand zu ihrer schmerzenden Wange. Tränen stiegen ihr in die Augen. Womit hatte sie das eigentlich verdient? Sie hatte doch nichts getan.
‚Okay, Mine, ganz ruhig. Du gehst jetzt aus der Halle und wirst diese aufgeblasenen Idioten nie wieder auch nur mit deinem Arsch ansehen.’
„Nun Mrs. Weasley, war das jetzt ihre Rache am Tode ihres Sohnes? Ich kann nichts dafür. Lassen sie das doch an Lucius Malfoy aus, ABER NICHT AN MIR!!!“
Bei ihren letzten Worten war sie wieder lauter geworden. Sie drehte sich auf dem Absatz um und wollte die Halle verlassen.
„Miss Granger, bitte bleiben sie noch.“, hörte sie Professor McGonagalls Stimme.
Langsam drehte sie sich um und schaute zum Lehrertisch.
„Danke Professor, aber mir ist die Lust nach Feiern gründlich vergangen“, flüsterte sie und versuchte das Zittern in ihrer Stimme zu verbergen.
Ihre Augen brannten und nur mühsam konnte sie die Tränen zurück drängen.
Sie raffte ihr Kleid und verschwand aus der Halle. Mit großen Schritten lief sie zum Eichenportal und trat nach draußen in die warme Mittsommernacht.
Ein warmer Wind ging durch ihre Haare und mit langsamen Schritten ging sie runter zum See. Sie konnte die Tränen nicht länger zurück halten. Weinend warf sie sich in das weiche Grass. Ihre Wange brannte wie Feuer und noch immer konnte sie es nicht glauben, dass Mrs. Weasley sie geschlagen hatte. Sie konnte nicht glauben, was diese Frau schreckliches gesagt hatte.
Niemand würde sie vermissen...niemand würde bedauern, wenn sie starb.
War sie den Menschen denn so egal?
‚Ja Hermine, du bist ihnen egal. Sonst würden sie sich um die kümmern.’
Immer mehr Tränen liefen ihre Wangen hinab, ihr zierlicher Körper schüttelte sich von den vielen Schluchzern, die ihre Brust verließen.
„Miss Granger, was tun sie hier draußen?“, hörte sie eine seidige Stimme.
Langsam hob sie den Kopf und schaute in das Gesicht ihres Zaubertranklehrers.
Nein, sie wollte jetzt niemand sehen. Sie wollte alleine sein.
„Bitte lassen sie mich in Ruhe, Professor“, brachte sie mit zitternder Stimme hervor und barg ihren Kopf wieder in ihren Händen.
„Nein, ich werde sie nicht in Ruhe lassen. Warum liegen sie hier im Grass und weinen?“
‚Was fragt er mich das noch? Er hat doch Mrs. Weasleys Glanzleistung mitbekommen!’
„Das fragen sie mich noch? DAS FRAGEN SIE MICH NOCH?“, schrie sie ihn jetzt an.
„Sie reden nicht so mit mir, Miss Granger. Stehen sie auf und dann in mein Büro. Sofort!“, zischte er.
‚Oh nein! Wieso hab ich ihn angeschrien? Jetzt habe ich es mir mit ihm schon direkt verdorben.’
Hermine rappelte sich auf und versuchte ihren Tränen Herr zu werden. Noch immer liefen sie ihr in Bächen die Wangen hinab.
Snape lief mit schnellen Schritten zum Schloss hinauf und Hermine hatte Mühe, ihm zu folgen. Völlig außer Atmen kam sie hinter Snape am Zaubertrankklassenzimmer an. Snape führte sie in sein Büro, wo er ihr mit einer knappen Handbewegung deutete, sich auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch zu setzen.
Hermine ließ sich auf dem Stuhl nieder und schaute ihren Professor aus rotgeweinten Augen entgegen. Noch immer liefen ihr einzelne Tränen die Wangen hinab.
„Wie geht es ihrem Knöchel?“ fragte Snape. Hermine schaute ihn verblüfft an. Sie hatte damit gerechnet, dass er sie für ihr respektloses Verhalten maßregeln würde.
„Danke, es geht schon.“. flüsterte sie und senkte den Kopf.
„Und wie geht es ihrer Wange“, fragte er weiter und Hermine glaubte Besorgnis aus seiner Stimme zu hören.
„Tut nur ein bisschen weh, nicht weiter tragisch.“, murmelte sie mehr zu dem Fußboden, als zu Snape.
„Lassen sie mal sehn.“ Snape stand von seinem Stuhl auf und kam um den Schreibtisch herum. Zaghaft hob Hermine den Kopf, schaute aber verlegen zur Seite.
Snapes Fingerspitzen berührten sachte ihre Wange und sie entspannte sich ein bisschen.
Seine Finger waren warm und weich, ganz anders als sie gedacht hätte.
Sanft fuhr er über ihre geschwollen Wange und Hermine musste sich eingestehen, dass sie seine Berührungen genoss.
„Ich werde ihnen etwas von der Paste geben, die ich bereits auf ihren Fuß aufgetragen habe. Damit sollten die Schmerzen nachlassen und die hässliche, bläuliche Verfärbung aus ihrem Gesicht verschwinden.“
Snape verschwand in einer Türe und kam nach kurzer Zeit mit dem kleinen Tiegel wieder. Er verteilte etwas Paste auf den Fingerspitzen und massierte sie sanft in die Haut ein. Hermine konnte nicht leugnen, dass sie es genoss. Es fühlt sich so gut an.
‚Merlin Mine, was denkst du dir bloß? Er ist dein Lehrer und bald dein Chef.’, verfluchte sie sich im Stillen.
„Nun, ich denke nicht, dass sie mir genauer erzählen wollen, warum sie heulend am See lagen, oder? Ich gehe recht in der Annahme, dass ihr Kummer Mrs. Weasley zu zuschreiben ist.“ sagte er und verrieb sich die restliche Paste in den Händen.
„Professor, ich möchte ihnen keine Unannehmlichkeiten bereiten. Mein respektloses Verhalten tut mir sehr Leid. Das in der Halle...das war einfach alles ein bisschen viel für mich.“ Beschämt senkte sie den Kopf. Neue Tränen wallten in ihr auf.
„Miss Granger, sie müssen sich nicht entschuldigen. Mrs. Weasleys Verhalten war völlig indiskutabel und von daher ist ihre Reaktion verständlich.“
„Danke, Sir.“, kam es leise über ihrer Lippen.
„Sie sind mir zu keinem Dank verpflichtet. Ich bin ihr Lehrer und als solcher habe ich Verantwortung für meine Schüler und ich kann es nun mal nicht verantworten, wenn eine meiner Schülerinnen mit einer geschwollenen Wange rum läuft. Ich denke, sie gehen jetzt besser in ihren Turm und ruhen sich aus. Wir sehen uns dann morgen.“ Er reichte Hermine die Hand, half ihr vom Stuhl auf und geleitete sie zur Türe.
„Gute Nacht, Professor und noch mal vielen Dank“, und mit diesen Worten drehte sie sich um und verschwand durch die Tür.
Mit schnellen Schritten machte sie sich auf zum Gryffindorturm. Sie fühlte sich mit einem Mal schrecklich müde und wollte nur noch in ihr Bett. Die ganze Aufregung und die Heulerei hatten ihr mehr zugesetzt, als sie sich eingestehen wollte. In ihrem Schlafsaal angekommen entkleidete sie sich mit einem Schlenker ihres Zauberstabes und mit einem weiteren war ihr Gesicht von dem Make- up gereinigt und sie trug ihr schwarzes Satinnachthemd. Sie kroch zwischen die warmen Laken und war innerhalb von wenigen Sekunden eingeschlafen.

Während dessen lief unten im Kerker ein gewisser Professor wie ein aufgescheuchtes Huhn, durch sein Wohnzimmer. Er musste sich eingestehen, dass er sich Sorgen um die kleine Besserwisserin machte. Nicht nur, dass sie praktisch niemanden mehr hatte, der sich um sie kümmerte, nein, auch das Theater von Mrs. Weasley hatte ihn sehr merkwürdig gestimmt. Sie hatte es nicht verdient so behandelt zu werden. Sie selber hatte so viele Verluste eingesteckt und dann so eine Szene gemacht zu bekommen, kam einem Schlag in die Magengrube gleich.
‚Ich würde ihr so gerne helfen.’ Aber schnell verwarf er den Gedanken wieder.
‚Wie soll ich ihr schon helfen. Der ständig schlecht gelaunte Professor. Tolle Hilfe.’, dachte er sarkastisch.
Er musste sie dazu kriegen, dass sie wieder lebte. Aber wie?
‚Nun, du hast ja jetzt ganze zwei Monate von morgens bis abends für sie Zeit. Dann wird dir schon irgendwas einfallen.’
Mit einem Seufzen schaute er auf die Uhr. 23.15 Uhr, der Ball würde wohl noch eine ganze Zeit gehen, aber da die meisten jetzt eh nur noch tanzten, entschied er sich den Abend lieber vor dem Kamin mit einem guten Buch zu verbringen.
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Und was sagt ihr???
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herminegirl
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BeitragVerfasst am: 03.01.2008, 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

Oh mein Gott!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sind die Weasleys (außer ginny) jettz total durchgedreht was fällt denen eig ein
Ganz ruhig jenny *tiefdurchatm*
Tut mir leid aber ich bin grade etwas sauer obwohl was heißt ihr etwas ich könnte sie umbringen
Mc Gonagall war aber wirklich gut asl sie Mine so gelobt hat und sane wird mit immer sympathischer
Harry und gin haben sie heute eig ganz guz um -mine gekümmert wie ich fincde zumindest fand ich es gut das ginny Mine verteidigt hat als mrs Weasleys sie nciht am tisch haben wollte
Zitat:
„WIE KANNST DU ES WAGEN, SO ÜBER RON ZU SPRECHEN? ER WOLLTE DICH NICHT RETTEN, ER HÄTTE DICH NICHT GERETTET.“
[...]

„ES SOLL HEISSEN, DASS RON NIEMALS SO EIN DRECKIGES, BESSERWISSERISCHES GÖR, WIE DICH, GERETTET HÄTTE.“, antwortet Mrs. Weasley und schlug Hermine mit der flachen Hand ins Gesicht.

Boah da wär ich ihre am leibstewn ins gesicht gesprungen
Ron würde sie nicht retten nein überhaupt nciht*augenverdreh*
Jeder Blinde hat erkannt das ron in mine verleibt ist also wirklich und was sodll sonsdt passiert sie hat ihn ja wohl schlecht vor sich gezogen
Also bin mal gespannt ob die Weasleys vllt dsoch noch anders denke und wie es mit Snape und mine weitergeht

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Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
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IsabellaCullen
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BeitragVerfasst am: 04.01.2008, 14:57    Titel: 5. Kapitel Dinner bei Snape Antworten mit Zitat

Huhu,
hier kommt das neue Kapitel=)


5. Kapitel Dinner bei Snape

Snape erwachte am nächsten Morgen mit tierischen Kopfschmerzen. Er hatte kaum geschlafen, da er die ganze Nacht über Hermine Granger nachgedacht hatte.
Mit einem stöhnen dachte er an dem Abend mit ihr, der vor ihm lag. Er hatte ihr etwas wichtiges zu sagen und ehrlich gesagt wollte er ihre Reaktion darauf gar nicht wissen. Es würde für sie wahrscheinlich die Hölle auf Erden sein. Zu recht, nach all dem was ihr wiederfahren war. Er schaute auf die Uhr neben seinem Bett. 6.30 Uhr! Um neun sollten die Schüler mit den Kutschen zum Hogwarts-Express gebracht werden und er musste die Abgänger verabschieden. Wie er das doch hasste. Seufzend erhob er sich aus seinem Bett und ging ins Badezimmer, wo er sich erst mal eine heiße Dusche genehmigen würde.

Hermine Granger ging es nicht anders. Sie wachte ebenfalls mit starken Kopfschmerzen auf. Noch ganz verschlafen torkelte sie ins Badezimmer und schrak vor ihrem eigenen Spiegelbild zurück.
Ihre Augen waren geschwollen und gerötet. Ihre Haare standen in alle Richtungen ab und tiefe Schatten lagen unter ihren Augen. Seufzend steig sie unter die Dusche. Das heiße Wasser entspannte ihre verkrampften Muskeln. Nach der Dusche fühlte sie sich wieder etwas lebendig. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass sie das Frühstück verpasst hatte und die Schüler auch schon auf dem Weg nach Hause waren. Der Tag würde wohl sehr lang für sie werden. Am besten sie ging in die Bibliothek oder an den See. Sie ging zur ihrem Kleiderschrank, wo sie ein luftiges, hellblaues Sommerkleid aus dem Schrank zog und sich überstreifte. Danach machte sie sich auf den Weg zur Bibliothek. Die Gänge lagen wie ausgestorben da und es herrschte eine angenehme Ruhe im Schloss.
In der Bibliothek angekommen, suchte sie sich ein paar Romane raus und setzte sich in einen der vielen Sessel.

Seufzend kam Snape vor dem Büro von seiner Kollegin Professor McGonagall an.
Er klopfte an die Tür und stieß sie nach einem gemurmelten ‚Herein’ von McGonagall auf.
„Ah Severus, schön, dass du gekommen bist.“
„Ja, die Freude ist ganz auf meiner Seite.“, kam seine sarkastische Antwort. McGonagall überhörte seinen Tonfall und kam direkt zum Punkt.
„Nun, hast du dir schon überlegt, wie du das Ganze Miss Granger beibringen willst? Uns bleibt nicht mehr viel Zeit. Das Ministerium macht uns großen Druck.“
„Ich habe sie für heute Abend zu einem Dinner eingeladen. Vorerst habe ich ihr gesagt, dass sie meine Assistentin werden könnte und sie hat eingewilligt.“
„Du hast WAS?“ Entgeistert sah McGonagall Snape an.
„Ich weiß auch nicht, wie ich auf diese Idee gekommen bin, aber Angesichts dem, was ich ihr jetzt noch beibringen muss, ist das wohl gerade unser kleinstes Problem.“, zischte er wütend.
„Vielleicht ist das gar keine so schlechte Idee, mit der Assistentenstelle. Sie muss ja eh bald auf Hogwarts leben und es wird ihr bestimmt enorm helfen mit der Situation klar zu kommen, wenn sie hier eine Aufgabe hat.“ Professor McGonagall klang sehr nachdenklich.
„Ja, ich gebe es nicht gerne zu, aber du hast recht.“, antwortete Snape.
„Nun denn. Bring es ihr bitte so schonend wie möglich bei. Das alles wird für sie nicht leicht und der Schock wird groß sein. Wenn du mich brauchen solltest, kannst du mich jeder Zeit rufen.“
Snape schnaubte. „Als ob ich mit dieser kleinen Besserwisserin nicht fertig werden würde. Mach dir mal keine Sorgen.“, und mit diesen Worten drehte er sich auf dem Absatz um und verschwand aus dem Büro.
Mit schnellen Schritten ging er in Richtung Kerker. Was bildete McGonagall sich eigentlich ein? Er wollte es Hermine doch auch nicht noch schwerer machen.
‚Hermine?! Bei Merlin, jetzt nennst du sie schon beim Vornamen. Was stellt dieses Gör nur mit dir an. Anderseits wirst du dich wohl daran gewöhnen müssen, sie Hermine zu nennen.’
In seinen Räumen angekommen warf er einen Blick auf die Uhr und stellte fest, dass es schon Zeit fürs Mittagessen war. Da alle Schüler weg waren und auch nur vereinzelt Lehrer über den Ferien in Hogwarts blieben, wurde in den Sommerferien nie in der großen Halle gespeist. Er ging zu seinem Kamin, wo er bei den Hauselfen ein üppiges Mal bestellte. Nach dem Essen würde er überlegen, wie er Hermine die Hiobsbotschaft überbringen sollte.

Während dessen hatte Hermine in der Bibliothek gelesen und die Zeit vergessen. Erst als ihr Magen sich mit einem Knurren meldete, warf sie einen Blick auf die Uhr. Es war bereits früher Nachmittag und so entschied sie, runter in die Küche zu gehen und sich bei den Hauselfen etwas zu Essen zu holen. Als das Portrait, dass die Küche verdeckte zur Seite sprang, kam Dobby sofort auf Hermine zu gelaufen.
„Oh, Freundin von Harry Potter, wie geht es ihnen. Was können Dobby für sie tun?“, quiekte Dobby auch so gleich.
„Danke Dobby, mir geht es gut. Ich möchte nur etwas Leichtes zum essen. Vielleicht ein bisschen Brot und etwas Obst. Ginge das?“
„Natürlich. Dobby bringt es Miss sofort.“
„Danke, aber du musst dich nicht beeilen. Ich habe Zeit.“
Keine Minute später brachte Dobby ihr ein Tablett mit den gewünschten Sachen, welches Hermine dankend entgegen nahm. Mit dem Tablett und einen gutem Buch machte sie sich auf zum See.
Ein warmer Wind zog über die Ländereien, der Himmel war wolkenlos und strahlend blau.
Seufzend ließ sie sich ins Grass fallen und genoss einen Moment diese Stille und den Frieden.
Dann widmete sie sich ihrem Buch und dem Essen. Zu Anfang fesselte sie das Buch, doch mit der Zeit drifteten ihre Gedanken immer wieder ab. Unaufhörlich musste sie an Snape denken, an seine Art, wie er in seinen Räumen mit ihr umgegangen war. Sie musste zugeben, dass sie sich bei im geborgen gefühlt hatte. Auch wenn es nicht immer freundlich war, so hatte er sich zu mindest um sie gesorgt. Nach dem Streit mit Mrs. Weasley war er ihr gefolgt und hatte sich um sie gekümmert. Es hatte sie ziemlich verletzt, dass weder Harry noch Ginny ihr gefolgt waren. Da sah sie mal wieder, was für tolle Freunde sie hatte. Umso mehr hatte sie es tief in ihrem Inneren gefreut, dass Snape sich um sie gekümmerte. Im Nachhinein musste sie sich so gar eingestehen, dass Snape besser war, als alle Ginnys und Harrys der Welt. Sie hatte seine Anwesenheit genossen, seine Berührungen. Und zum ersten Mal hatte sie mehr als nur den Lehrer gesehen. Sie hatte Severus Snape gesehen, nicht immer nur der eiskalte Mann, der so tat, als ginge ihn keiner seiner Schüler etwas an. Er konnte ihr noch hundertmal erzählen, dass er sich nur aus Verantwortung um sie gekümmert hatte, das würde nie und nimmer stimmen.
‚Aber warum sollte er sich sonst um dich kümmern? Du bist immerhin seine Schülerin,` schoss er ihr sofort durch den Kopf.
‚Irgendeinen Grund wird er schon haben.’, dachte sie.
Sie wusste nur noch nicht, dass sie diesen Grund schneller erfahren sollte, als ihr lieb war.
Den restlichen Nachmittag verbrachte sie am See und als die Sonne langsam anfing unterzugehen, bemerkte sie erst, dass es bereits 18 Uhr war. Schnell hob sie ihr Buch und das Tablett auf, bevor sie in ihren Turm ging. Dort angekommen legte sie Buch und Tablett auf ihren Schreibtisch; die Elfen würden das Tablett beim Reinigen der Zimmer schon mit nehmen. Danach ging sie zu ihrem Kleiderschrank, wo sie sich etwas zum Anziehen für das Dinner raus suchen wollte. Das erwies sich schwieriger, als gedacht. Einerseits wollte sie sich nicht zu fein anziehen, Nadelstreifen waren ihr auf jeden Fall zu fein, anderseits wollte sie auch nicht in Jeans bei ihm aufkreuzen. Die Kleider waren entweder alle zu festlich oder aber für den Kerker einfach zu luftig. Sie würde sich dort den Tod holen. Nach langem hin und her entschied sie sich für ein cremefarbenes, langärmeliges Kleid, dass bis auf den Boden reichte, allerdings einen eng geschnitten Rock hatte. Das Kleid betonte ihre weiblichen Rundungen und würde sie in den Kerkern nicht frieren lassen. Mit einem Schlenker ihres Zauberstabs waren ihre Locken in sanfte Wellen verwandelt, die ihr über ihre Schultern vielen. Ihr Make- up bestand nur aus ein bisschen Wimperntusche, die ihre mandelförmigen, rehbraunen Augen betonte und einem durchsichtigen Gloss. Als Schuhe wählte sie flache, beige Riemchensandalen, da sie sich in ihre hohen Schuhe noch immer nicht traute zu laufen. Ihr Fuß tat zwar nicht mehr so dolle weh und er war auch nicht mehr dick, aber sie wollte es nicht riskieren, dass er das bald wieder war.
Mit einem prüfenden Blick schaute sie in den Spiegel und war mit dem Anblick recht zufrieden. Ein Blick auf die Uhr, sagte ihr, dass sie noch eine viertel Stunde Zeit hatte. Sie griff nach ihrer Handtasche und machte sich dann langsam auf den Weg in die Kerker.

Snape lief nervös in seinem Wohnzimmer auf und ab. Wie würde dieser Abend wohl werden?
Die Elfen hatten im Esszimmer eine große Tafel gedeckt. Er hatte Rinderfilet in einer leichten Rotweinsoße, mit Gemüse und Kartoffeln. Zum Nachtisch sollte es Vanilleeis mit Erdbeeren und Sahne geben und zum Trinken hatte er einen Rotwein bestellt. Er hoffte, dass er damit ihren Geschmack getroffen hatte. Er wollte den Abend unter allen Umständen ruhig und gemütlich beginnen, bevor er am Ende wahrscheinlich mit vielen Tränen enden würde.
Das Klopfen an seiner Türe ließ ihn erschrocken zusammen fahren. Er schritt zur Tür, atmete ein Mal tief durch um sich zu beruhigen, bevor er die Türe öffnete und sie am liebsten gleich darauf wieder geschlossen hätte. Nicht nur, dass Hermine Granger atemberaubend schön aussah, nein, sie wirkte auch so zerbrechlich. Und ihr Leben sollte er später in noch einen größeren Trümmerhaufen verwandeln?
„Sie sind ja wirklich pünktlich auf die Minute.“, sagte er mit seiner seidigen Stimme und machte eine einladende Handbewegung.

Nervös stand Hermine vor den Räumen ihres Professors. Sie atmete ein paar Mal tief durch, bevor sie zaghaft an die Tür klopft. Sie hörte Schritte dahinter und kurz darauf wurde die Tür geöffnet. Snape musterte sie einen Moment und in seinen Augen war ein Flackern zu sehen. Hermine überlegte schon, was sie falsch gemacht hatte, als seine tiefe, seidige Stimme sie aus ihrer Gedankenwelt holte.
„Sie sind ja wirklich pünktlich auf die Minute.“ Hermine errötete leicht und folgte seiner einladenden Handbewegung. Langsam ging sie in den Raum hinein und Snape ergriff ihre Hand.
„Wie geht es ihnen, Miss Granger?“
„Danke der Nachfrage, mir geht es sehr gut, Sir. Und ihnen?“, fragte sie zurück und glaubte mal wieder, dass das alles nur ein schlechter Scherz sein konnte. Das vor ihr konnte unmöglich ihr Professor sein.
„Es freut mich zuhören, dass es ihnen gut geht. Mein Befinden ist nicht der Rede wert.“
Und mit diesen Worten zog er sie mit sich ins Esszimmer.

Hermine staunte nicht schlecht, als sie das Zimmer betrat. Der Raum war in Kerzenlicht gehüllt und auf einem großen mahagonifarbenen Esstisch war eine große Tafel gedeckt.
Snape führte sie zum Tisch und schob ihr den Stuhl zurecht. Nach dem sie Platz genommen hatte, setzte er sich ihr gegenüber.
Hermine musterte ihn zum ersten Mal an diesem Abend genauer und wieder war er nicht der Lehrer, sondern der Mann für sie. Er trug eine schwarze Stoffhose und dazu ein schwarzes, enganliegendes Hemd, was eine muskulöse Brust erahnen ließ. Sie musste sich eingestehen, dass er ohne seinen Gehrock und seine Lehrerrobe richtig sexy und irgendwie vertrauert wirkt.
‚Mensch Mine, was denkst du nur wieder.’, schalte sie sich selbst in Gedanken
„Wein, Miss Granger?“
„Sehr gerne, Sir.“
Snape schenkte ihr von dem roten Gebräu ein und Hermine schnupperte neugierig daran. Snape hob eine Augenbraue, sagte aber nichts dazu.

„Nun, ich hoffe, sie haben genügend Hunger mitgebracht.“, und mit diesen Worten erschien eine Schüssel Kartoffeln, Gemüse, das Filet und eine kleine Schale Soße dazu.
Zögerlich griff Hermine zu den Kartoffeln. Sie füllte sich von allem etwas auf den Teller und wartete mit dem Essen, bis Snape auch seinen Teller gefüllt hatte.
Dann erhob er sein Weinglas.
„Auf sie und einen schönen Abend, Miss Granger“, prostete er ihr zu.
„Hermine, Sir. Bitte nenne sie mich Hermine.“, korrigierte sie und schaute ihn über den Rand ihres Glases an.
„Also Hermine. Da wir in Zukunft zusammen arbeiten werden, fände ich es angenehm, wenn du Severus sagen würdest und bitte DU.“
„Nun denn, zum Wohl, Severus.“
Beide tranken einen Schluck Wein, bevor sie sich einen ‚Guten Appetit’ wünschten und anfingen zu essen.
Das Essen schmeckte ausgezeichnet und seit langem aß sie wieder mit Appetit. Nach dem sie gegessen hatten rief Snape nach den Hauselfen, die den Tisch abräumten und dann das Dessert brachten.
„Oh auch noch Nachttisch.“, stöhnte sie. „Das kann ich alles gar nicht essen.“
Sie blickte mit einem Lächeln auf den Lippen zu Severus auf und war überrascht, als er ihr Lächeln erwiderte.

„Du solltest öfters Lächeln, Severus. Es steht dir.“

Severus starrte sie einen Moment verblüfft an. Ihr Lächeln war einfach ansteckend und wie sie seinen Namen aussprach, es war Musik in seinen Ohren.
Er ließ Hermines Bemerkung bezüglich seines Lächelns unkommentiert. Schweigend aßen sie das Dessert, bevor der ungemütlichere Teil des Abends kommen würde.
Die Hauselfen räumten die Eisbecher ab und Severus erhob sich von seinem Stuhl.
„Hermine, wollen wir ins Wohnzimmer gehen? Dort können wir die Dinge, bezüglich deiner Assistentenstelle bei einem Glas Wein vor dem Kamin viel besser besprechen.“
Hermine nickte im zu und ließ sich von ihm auf helfen.

Severus führte sie ins Wohnzimmer, wo sie sich vor dem Kamin auf das Sofa setzten. Severus reichte ihr eines der Weingläser und sie nahm es dankend entgegen.
„Hermine, ich hab nicht nur etwas wegen deiner Assistentenstelle mit dir zu besprechen. Das ist eigentlich nur etwas, was unverhofft dazu gekommen ist. Ich bitte dich, mich ausreden zu lassen und mir ganz genau zu zuhören. Es wird für dich ein Schock sein, aber hör mir bitte vorher zu.“, sagte er eindringlich und schaute ihr in die rehbraunen Augen. Er sah, wie Hermine ziemlich blass wurde und ihr Gesicht einen entsetzten Ausdruck bekam.
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TBC???
Liebe Grüße
Sarah
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herminegirl
Orden des Merlin 2. Klasse


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BeitragVerfasst am: 04.01.2008, 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

Was ist denn jetzt schon wieder passiert oh bitte nein hat sie nicht schon geuag durchgemacht...?!
Aber der Rest war wirlich gut !
Sie findet ihn also sexy und er sie atemberaubend hübsch^^
Na das soll wohl was heißen*gg*
Essen schien wirklich perfekt zu sein und sie hatte wieder Hunger auch ein gutes Zeichen
Severus machtsich wohl ziemliche Sorgen um mine bitte bitte lass es nicht allzu schlimm sein was kann den noch passiert sein ich meine es ist doch schon so viel schreckliches in der kurzen zeit geschehen
Ich warte gespannt auf das neue Chap
lg Jenny

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"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen