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Niobe Calliditas- Am Rande des Wahnsinns

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Stimmen insgesamt : 12

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xXMiraXx
Orden des Merlin 1. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 02.10.2007
Beiträge: 2851
Wohnort: Zuhause

BeitragVerfasst am: 07.12.2007, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

huhu Li'sar Wink

Zitat:
Was ist denn nu mit Regulus los? *quengel* Hat der den Slytherin angegriffen?

*sfz* da hilftwohl nur noch eins: WEITERLESEN!

ly

_________________


Du und ich - wir sind eins. Ich kann dich nicht verletzen ohne mir selbst weh zu tun

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Li'sar
Orden des Merlin 1. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 3289
Wohnort: Malfoy Manor

BeitragVerfasst am: 07.12.2007, 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

GERNE wenn du nen neuen chap on stellen würdest!

_________________
Morgens kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Mittags kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Abends kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Nachts kann ich nicht schlafen,
weil ich Hunger habe.


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Meine FF - Unbedingt lesen - hab noch einen Epilog!
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Janine0906
Schulsprecher


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Alter: 16
Anmeldungsdatum: 24.09.2007
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 07.12.2007, 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Klasse Chap!! Aber hat er sie jetzt wirklich nur benutzt? Hat er den Typen verflucht? *quengel*
Hat Niobe plötzlich keine Gefühle mehr für Regulus, aber dafür wieder für Nathan? Ich versteh gar nichts mehr... *verwirrtschau*
Bitte weiterschreiben!! Very Happy

_________________
Harry Potter (und Charmed) for ever!!!!!!!!!!
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Lhirael
Vertrauensschüler


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Anmeldungsdatum: 30.09.2007
Beiträge: 392
Wohnort: Grimmauldplatz 12 ;)

BeitragVerfasst am: 07.12.2007, 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

man, du machst es wirklich spannend^^ Wiedermal hast du mir als Leser fast die Stimmung deiner lieben Hauptfigur "aufgezwungen" (naja ich bin schon selber schuld wenn ich's les Wink ) ich find das eigentlich gut, wenn jemand das schafft.

Zitat:
Als ich meine Hand dann wieder sinken ließ, heftete sein Blick auf mir, der mich regelrecht zum Schmelzen brachte. Diese azurblauen, geradezu kreisrunden Augen, eingerahmt von feinen, unglaublich langen pechschwarzen Wimpern; die blasse, makellose Haut; seine ebenen Gesichtszüge; der vollkommene Schmollmund. Wessen Herz ließ dieser Anblick schon nicht schneller schlagen? Dieser unschuldige Welpe, der darauf wartete, dass sein Frauchen ihn hinter den Ohren kraulte. Zuckersüß.

ooohh *auch schmelz* wieso findet man im richtigen Leben nie so einen Nathan? Sad

und was hat es mit Asinus auf sich? Steckt wirklich Regulus dahinter? Immerhin ist er ja (wahrscheinlich) nicht mit ihm befreundet gewesen und hat Asinus im Krankenflügel nur besucht um Infos zu bekommen... oder ihn zu warnen irgendwas zu sagen..?
und kommt sie am Ende doch noch zur Besinnung und verliebt sich in Nathan? (sorry, ich ziehe Nathan Regulus doch vor Wink )
Spannend, spannend...
Freu mich auf das nächste Chap Smile

_________________
I solemnly swear that I am up to no good

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herminegirl
Orden des Merlin 2. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 14.08.2007
Beiträge: 2314
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 07.12.2007, 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

Oha mal wieder tolles Chap!!!
1.Wer hat diesen Slytherin angegriffen und vor allem warum?
2.Was wir aus Niobe und Nathan ,werden sie wieder Freunde?
3.Was ist mit Regulus los??
4.Was wird aus Niobe und Regulus??
und 5. Kriegt sie jetzt wirklich ne Strafarbeit??*gg*
Fragen über Fragen und ich muss die Antworten einfach wissen...
Also mach schnell weiter^^
HDSMDL Jenny

_________________


"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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xXMiraXx
Orden des Merlin 1. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 02.10.2007
Beiträge: 2851
Wohnort: Zuhause

BeitragVerfasst am: 07.12.2007, 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

28. Severus Snape

Regulus folgte mir natürlich nicht. Das hatte ich mit meiner fragwürdigen Aktion ja auch nicht erreichen gewollt. Nein, ich wollte ihm damit nur verdeutlichen, was ich gerade von ihm dachte und wie ich ihn am liebsten behandeln würde. Dass die Schlange ihn repräsentieren sollte, ist ja hoffentlich allen klar.
Ich zupfte ein wenig an meinem Haar und entschied mich dann für einen Besuch in der Bibliothek. Schließlich hatte ich jetzt ohnehin zwei Freistunden und die restliche Zeit der Verwandlungsstunde, die ich irgendwie überstehen musste. Das war der Vorteil am sechsten Schuljahr, es gab weniger Unterricht und dafür mehr Freizeit, die man am besten vorteilhaft nutzte. Auf den Gängen begegnete mir keine Menschenseele, also schlenderte ich ganz selbstvergessen meines Weges. Beinahe lag mir schon ein kleines Pfeiflied auf den Lippen, doch das erschien mir dann doch als zu affektiert und aufgesetzt. Man musste es ja nicht gleich übertreiben.
Die Bibliothek war absolut leer, sogar Madam Pince schien – zu meinem Vorteil, da sich mich ob meiner Schuhe nicht leiden konnte – sich eine Kaffeepause gegönnt zu haben, und dementsprechend totenstill. Ich atmete tief den Duft alter Bücher ein und ging bedächtigen Schrittes in das erste Abteil mit der Beschriftung >Außerschulische aber dennoch angemessene Literatur für junge Menschen<. Ich kräuselte die Stirn, denn man kannte ja die Bücher, die von so genannten Autoritätspersonen für die Jugend als angemessen erachtet wurden. Nun wie dem auch sei, heute blieb mir ja keine andere Möglichkeit, als mich derartigem Lesevergnügen hinzugeben, denn über die einzigen Bücher, die mir sonst zu Verfügung standen, wollte ich gar nicht erst nachdenken. Vermutlich verbrannte ich sie demnächst.
Meine Finger glitten über die Bücherrücken und ich las dabei überfliegend die Titel. Liebesromane interessierten mich reichlich wenig, ebenso erging es mir mit Krimis, in denen kaum Blut vorkam. Ich meine, wenn ich einen Krimi las, dürfen die Ermordeten nicht friedlich eingeschlafen oder kurz und schmerzlos über den Jordan geschickt worden sein, nein, ich wollte dann herausgerissene Gliedmaßen, unrealistisch hoch spritzendes, sprudelndes, wie gurgelndes Blut und vorzugsweise noch einen zerhakten Corpus. Hach ja. Ich entschied mich also für ein sprödes Sachbuch über fernöstliche Kulturen, wo sicherlich mal wieder an den fetzigsten Stellen gespart wurde. >Abenteuer – China, Japan, Korea< lautete es, wobei ich vermutete, dass das Leben einer Nacktschnecke um einiges abenteuerlicher war als dieses Buch, aber schnurz. Man hatte ja sonst nichts zu tun.
Ich ließ mich an der Regalvorderseite entlang herunter gleiten und machte es mir auf dem Steinboden bequem. Meine Hand positionierte ich an meiner Schläfe und den dazu gehörigen Ellenbogen stützte ich auf meinen angezogenen Knien ab. Gar nicht mal so schlecht. Mit der anderen Hand schlug ich das Buch auf und begann zu lesen.
Die Zeit kroch nur so dahin und mein Gehirn schlief beinahe ein. Dieses Buch war so anspruchslos, dass man es sogar einem Hund mit dem Ergebnis hinhalten könnte, dass er den Inhalt ebendieses später wiedergeben könnte. Unglaublich. Mein Gesäß wurde langsam ganz taub und mir entfleuchte ein entnervtes Stöhnen, denn der Autor hatte zum hundertsten Mal erwähnt, dass Japan eine Gesamtfläche von dreihundertsiebenundsiebzigtausendachthundertfünfunddreizig Quadratkilometer hatte. Grrrr.
Doch bevor ich meinem Drang, das Buch mit einer gezielt energischen Bewegung gegen die nächstbeste Wand zu klatschen, nachgehen konnte, wurde die Tür geöffnet und ein lärmender, kichernder Haufen kam in die Bibliothek getaumelt. Ich konnte all das natürlich nicht sehen, aber meine Ohren trogen mich nicht – Rumtreiber im Anmarsch. Ungehemmt genervt hielt ich mir das Buch nun direkt vors Gesicht und ließ dann den Kopf auf die Knie sinken. Sag ich doch, Fortuna hasste mich.
„James, ich will mir doch nur ein Buch ausleihen. Da musst du mit deinen >Freunden< doch nicht gleich mitkommen.“
„Ach Lils, kannst du dir nicht vorstellen, dass wir auch mal den Geruch von antiquarischen Büchern einatmen wollen?“
„Das hättet ihr die ganzen letzten sieben Jahre machen können.“
„Oh nein, wir haben die Reife für diesen bedeutsamen Akt erst jetzt erlangt.“ warf Mr. Universums selbstgefällig ein und Evans lachte trocken auf.
„Du solltest wirklich nicht von Reife sprechen, Sirius.“
Wie wahr.
„Hörst du das, Prongs, sie wird schon wieder bissig. Wann hast du sie endlich gezähmt, hmm?“
Pettigrew kicherte dämlich auf und ich konnte Lupin beinahe die Augen verdrehen hören.
„Ach Pad, sei ein wenig nachsichtig.“
„Bitte?“ fauchte Evans unmittelbar dazwischen.
„Baby, such dir doch dein Buch, hmm? Wir machen derweil nur ein bisschen Spaß. Wofür hat man sonst ´ne Freistunde?“
Die Rothaarige schnaubt verächtlich auf, doch dem Geräusch ihrer klackernden Schritte zu urteilen, tat sie tatsächlich, was Potter ihr angeraten hatte. Na der war wirklich nicht mehr zu helfen.
„Ich glaube, ich schaue mich auch etwas um.“
Das war Lupins Stimme. Ich blieb einfach stillschweigend sitzen und hoffte, dass der Kelch des Mich-Entdeckens an mir vorbei ging. Auf die Kommentare der beiden Halbaffen konnte ich nämlich dankend verzichten.
„Klar, Moony. Falls du was über die Amphitrite [lat. Ozean, hier ein großes Wasserwesen] findest, kannst du´s mir gerne zukommen lassen. Ich muss schließlich einen Aufsatz über diese Wasserviecher schreiben.“
Black schien es gar nicht erst in Betracht zu ziehen, sich selbst ob seiner Anliegen zu informieren, aber man hatte ja auch nichts anderes von ihm erwartet.
„Sicher.“
Ich hob meinen Kopf wieder und tat so als würde ich lesen. Falls Lupin gerade meinen Gang passieren sollte, würde ich zumindest ein gutes Bild abgeben. Hmm. Oder ich zog mich einfach aus der Affäre, indem ich gen Westen kroch, mich durch die Verbotene Abteilung kämpfte und mich schließlich an den Regalen entlang zum Ausgang hangelte. Mensch, klang richtig abenteuerlich. Machte wohl das Buch. (Dieses Buch lebt, verdammt!)
Ich seufzte leise auf, erhob ich ein wenig ungalant und schob das unsägliche Papierbündel wieder zurück an seinen Platz. Es hatte mir keine guten Dienste geleistet. Auf leisen Sohlen schlich ich mich jetzt den Gang entlang und stieß prompt mit Lupin zusammen, der aus der Abteilung über Verteidigung gegen die Dunklen Künste heraus geschlendert kam. Okay, das ließ sich aushalten.
„Oh.“
Ich legte mit einem bittenden Blick den Zeigefinger auf die Lippen und er nickte verständnisvoll. Er schien das Herz – zur Abwechslung – am rechten Platz zu haben.
Als ich jedoch versuchte, ihn um Deckung zu bitten, zuckte er nicht verstehend die Schultern und ich machte eine wegwerfende Handbewegung.
„Hmm. Remus, wer ist denn da bei dir?“
Evans Stimme erklang von dem Gang neben uns.
„Niemand, Lily.“
„Ich kann aber Füße sehen, die nicht auch noch dir gehören können.“
Ich zog verwirrt die Stirn kraus. Remus lächelte freundlich. „Was hast du so tief am Boden zu suchen, Lily?“
„Ach, der Zweitausendseiter von Angela Olson wurde in der untersten Reihe vergraben. Wirklich eine Schande, aber… sie trägt Pumps. Es ist eine sie. Remus, wer ist da bei dir?“
„Ja. Moony, wen hast du da Feines?“
Black schob breit grinsend seinen Kopf um die Ecke und ich wollte mich erst gar nicht mit diesem Idioten auseinandersetzen, also machte ich auf dem Absatz kehrt und hechtete zum anderen Ende des Ganges… wo Potter sich vor mich schob.
„Na was haben wir denn da.“
Ich setzte die beste Version meines apokalyptischen Blicks auf.
„Süß. Niobe Calliditas (wow, da hat aber jemand meinen Namen geübt!) in der Bibliothek. Und das auch noch ganz allein. Widerspricht das nicht allen Naturgesetzen?“
Black hatte sich an einem augenverdrehenden Lupin vorbei laviert und sich neben mir aufgebaut. Pettigrew huschte hinter ihm her. Lästig.
„Nun, du musst dich doch mit den Ausnahmen von Naturgesetzen auskennen, schließlich ist es normalerweise unmöglich, so viel Dummheit in einen Einzelnen zu quetschen. Tja, aber dein Fassungsvermögen ist scheinbar nicht so beschränkt, wie deine Intelligenz.“
Black griff sich mit einer theatralisch anmutenden Geste ans Herz. „Autsch. Weißt du, Calliditas, ich verstehe, warum du ganz alleine hier bist. All deine Freunde können diese Biestigkeit nicht mehr ausstehen, die du immerzu an den Tag legst.“
Ich wischte mir mit einer ähnlichen Geste eine imaginäre Träne von der Wange. „Weißt du, Black, es gibt Menschen auf der Welt, die sind selbstständig und auch alleine mutig und stark. Ich wundere mich jedoch keineswegs darüber, dass du von ebendiesen noch nichts gehört hast.“
Er krempelte die Ärmel seines schwarzen Umhangs empor. „Okay. Du willst also in die Ganzen gehen. Kannst du haben.“
Ich blickte ihn gespielt erwartungsvoll an. Er grinste siegessicher. „Oh ja. Ich mag deine Schuhe nicht.“
Ich lachte trocken und hohl auf. „Moment. Gib mir eine Minute, dann sterbe ich an dem Schmerz, der sich gerade in meiner Brust ausbreitet.“
„Klar, Süße. Lass dir Zeit.“
Ich drehte mich entschieden um, stieß Pettigrew beiseite und hechtete den Gang entlang.
„Hey! Wo willst du denn hin?“ Black lachte bellend auf, weil ihn mein Abgang vermutlich an eine Flucht erinnerte. Sollte mir doch egal sein.
Okay. Leider kam ich nicht ganz bis zum Ausgang, denn die siamesischen Zwillinge schienen eindeutig an Langeweile zu leiden. Sie schnitten mir abermals den Weg ab. Mich wunderte es wirklich, warum Evans sich wegen diesem Affentheater noch gar nicht zu Wort gemeldet hatte. Sonst ließ sie doch nie eine Möglichkeit aus, um Potter verbal niederzutrampeln. Was war denn bloß los mit ihr?
„Du bist wirklich unhöflich.“ erkannte Black vergnügt und fuhr sich – wie er denkt – lasziv durchs pechschwarze Haar.
Ich drehte an meiner langen Silberkette und starrte ihn gekonnt in Grund und Boden.
„Vermutlich färbt das von meinem missratenen Bruder ab, wie?“
Ich knirschte ausdauernd mit den Zähnen.
Schätzchen, um unhöflich zu jemandem wie dir zu sein, bedarf es nicht erst des Einflusses deines missratenen Bruders.“
Er zog beeindruckt beide Augenbrauen empor. „Du nennst mich >Schätzchen<?“
„Mir war klar, dass du darüber hinaus das Ende meiner Aussage vergessen würdest.“ … was ich bedauerte.
„Das ist gut. Wenn du mich >Tiger< nennst, könnte ich mir sogar überlegen, über alle darauf folgenden Beleidigungen hinwegzuhören.“
„Wow. Damit würdest du mir wirklich einen Stein vom Herzen nehmen.“
„Weiß ich doch.“
Ich verzog entnervt das Gesicht. „Geht mir aus dem Weg!“
Sein nun folgender Schmollmund veranlasste mich beinahe dazu, genau in diese Richtung zu schlagen, aber ich wusste mich ja zu beherrschen.
„Komm schon – Sag es.“ Er grinste eindeutig anzüglich. Meine Finger zuckten bedeutsam.
Da ich mich zu keiner Antwort hingerissen sah und auch anderweitig keine Kraft an diesen Widerling verschwenden wollte, richtete ich mein Augenmerk auf den Ausgang, der kaum fünf Meter von mir entfernt war. Die zwei Affen standen vor mir, aber das würde sich sicherlich ändern lassen, indem… Ich lächelte Black zuckersüß an und zog meinen Zauberstab aus der Umhangtasche.
„Uhh. Jetzt wird’s gefährlich.“
Ich verpasste einem sicherlich zentnerschweren Wälzer im Regal neben mir einen kleinen magischen Schubs und schon rummste er mit der Eleganz eines Elefanten auf den Fuß dieses schmierigen Nervling. Ach ja. Dieser jaulte schmerzerfüllt auf, Potter war perplex, Pettigrew ohnehin zu unfähig etwas anderes als gaffen, kichern oder applaudieren zu tun und ich war flugs aus der Bibliothek entwischt.


Der Rest des Tages verlief recht unspektakulär. Weder der eine, noch der andere Black bereiteten mir etwaige Schwierigkeiten und Nathan war halbwegs gut gelaunt. Sogar Amy schien mir wieder friedlich gesonnen zu sein und schwafelte mich fröhlich mit allerlei Klatsch und Tratsch voll. Naja.
„Bethany soll tatsächlich mit diesem Raziel Nexus erwischt worden sein! Ist das nicht Wahnsinn? Ich meine, er ist ein Vampir.“
Ich nickte absolut beteiligt. „Stimmt, wie konnte der arme Nexus sich nur auf ein solches Monster einlassen. Unfassbar.“
Sie kicherte munter. „Du sagst es. Sie ist ein richtiges Miststück. Apropos: Sirius hat Farabella abgewiesen.“
„Wer von den beiden ist jetzt das Miststück?“
„Haha. Sie natürlich.“
„Hmm. So klar ist das nicht, aber was meinst du mit abgewiesen?“
Sie zuckte die Schultern. „Naja. Man sagt sich, sie hätten miteinander geschlafen, aber dann wäre sie ihm über gewesen. Er hat sie fallen gelassen.“
„Und dann sagst du, dass sie das Miststück ist?“
Abermals zuckte sie mit den Schultern, sagte jedoch nichts mehr dazu, denn es galt bereits wieder das Thema zu wechseln. Das ging schnell bei ihr.
„Dieses Wochenende bist du Zuhause, oder?“
„Jap.“
„Hmm. Das ist schade. Ich gehe nämlich genau dann mit Laetus nach Hogsmeade. Ich hätte deinen Rat gebraucht.“
„Laetus?“
„Laetus Morgan.“
Ich verzog nicht wirklich angetan das Gesicht. Laetus Morgan war Kaptitän der Quidditchmannschaft von Ravenclaw, also ein erklärter Staatsfeind.
„Ich mag ihn echt gerne und er sieht wirklich allerliebst aus.“
„Ach, ich bitte dich. Der hat doch keinen Stil.“ mischte Nathan sich murrend ein. „Er trägt grüne Socken zu einer violetten Krawatte. Das tut doch in den Augen weh.“
Amy schnaubte verächtlich auf. „Du bist ja nur neidisch, weil ich ein Date habe und du nicht.“
Nathan sah empört aus.
„Hättest du Betsy nicht so schnöde behandelt, hätten wir zu Viert nach Hogsmeade gehen können.“
„Als ob ich daran interessiert wäre.“
Sie zog eine Schnute. „Dann wirst du eben am Wochenende alleine vor dich hin vegetieren müssen.“
Da schaltete ich mich ein. „Nein. Muss er nicht. Er könnte mich genauso gut zu dem Fest meines Grandpas begleiten.“
„Du willst den wirklich mitnehmen?“
„Klar.“
„Klar?“ Nathan sah nachdenklich aus. „Mit dir und Blacky-boy ist wirklich Schluss?“
Ich zog missbilligend die Stirn kraus. „Ja doch.“
Er kratzte sich grüblerisch an der Stirn. Amy blickte mich verdattert an.
„Es ist Schluss? Aber wieso? Ihr ward doch gerade erst ein paar Tage zusammen.“
Ich ignorierte sie.
„Also?“
„Hmmm. Wird es Pflaumenpudding geben?“
Ich lächelte schon beinahe. „Natürlich. Und wenn nicht, dann mache ich dir welchen.“
„Ihr habt euch doch so gut verstanden.“ Hrmpf. Könnte Amy jetzt mal den Mund schließen?
„Echt? Das wäre es dir wert?“
Ich sah nur Nathan an, damit Amy erst gar nicht dachte, dass ich ihr die Antwort zu kommen ließ.
„Aber ja doch.“
Er zuckt beiläufig die Schulter. „Wenn das so ist.“
„Ja?“
„Hmm. Ja. Ich komme mit. Aber du hältst mir deine Mutter vom Pelz. Wenn sie mich noch mal so abknutscht wie letztes Jahr, sehe ich mich genötigt, sie wegen sexueller Belästigung anzuzeigen.“
Ich lächelte erleichtert. „Ja klar.“
Er widmete sich wieder seinem well-done Steak und Amy hatte verstanden, dass sie – egal, wie oft sie mich nach dem Wieso fragte – keine Antwort erhalten würde.
Ich schlürfte zufrieden an meinem Kürbissaft und fand, dass alles wieder ganz so war wie es sein sollte. Am Wochenende würde ich gemeinsam mit Nathan Hogwarts verlassen und wenn ich wiederkam, würde ich mich wieder voll und ganz meinem niobe-typischen Dasein widmen. Keine Slytherins. Keine Probleme. Wunderbar.
Ich rührte desinteressiert in meiner Suppe und ließ meinen Blick gemächlich durch die Große Halle schweifen. Severus Snape, den man im Dunkeln niemals wieder finden würde, weil er immer und ohne Ausnahme in Schwarz gekleidet war, huschte gen Ausgang. Sein Umhang flatterte eindrucksvoll hinter ihm her und seine kohlrabenschwarzen Augen hatten mit ihren hektischen Bewegungen, denen seine nach links und rechts schwingende Hakennase kaum folgen konnte (ich übertreibe. Ist ja klar), ihre Umgebung jederzeit voll und ganz im Blick.
Ich wollte mich gerade schon wieder meiner Suppe zu wenden, als Black (der jüngere) sich von seinem Tisch erhob und hinter Snape herhechtete. Ich meine, es war kein gesittetes Eilen oder schnelles Stolzieren, nein, es war ein mein-Leben-hängt-davon-ab-dass-ich-dich-zu-fassen-bekomme Rennen. Ich war absolut perplex, hatte ich Regulus… ähm, Black schließlich niemals so rennen gesehen. Die zwei Slytherins verließen unmittelbar nacheinander mein Blickfeld und es kribbelte mir eindeutig in den Füßen..

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Du und ich - wir sind eins. Ich kann dich nicht verletzen ohne mir selbst weh zu tun



Zuletzt bearbeitet von xXMiraXx am 08.12.2007, 13:01, insgesamt einmal bearbeitet
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Lhirael
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Anmeldungsdatum: 30.09.2007
Beiträge: 392
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BeitragVerfasst am: 07.12.2007, 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

*gna* musst du immer so mitten drin aufhören Very Happy
voll spannend, aber was mich doch ein wenig wundert, ist dass Niobe so eindeutig sagt, dass Schluss ist. Dabei hat sie noch gar nicht mit Regulus geredet und sich seine Version angehört... aber schön, dass sie sich mit Nathan wieder versteht, und wehe das ändert sich bis zum Wochenende! *droh* Wink
Ich versteh immer noch nicht, warum Lily sich mit James abgibt... so wie du das schreibst, ist er wirklich e in Idiot Sad
Trotzdem fand ich die Szene in der Bibliothek wirklich schön beschrieben, sehr bildhaft Smile
Schön, dass du so schnell wieder ein neues Chap on gestellt hast, allerdings ist es immernoch spannend... bzw. noch spannender?^^
lg

(sorry übrigens, dass ich so wenig zitiere, liegt nicht daran, dass keine zitierenswerten Stellen drin wären, aber ich hab heut einfach genug vom Zitieren... hab 4 Stunden Deutschklausur geschrieben^^)

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herminegirl
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BeitragVerfasst am: 07.12.2007, 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

Wow toller Service^^
Das in der Bibi(liothek) ist echt genial^^
Zitat:
„Moment. Gib mir eine Minute, dann sterbe ich an dem Schmerz, der sich gerade in meiner Brust ausbreitet.“
„Klar, Süße. Lass dir Zeit.“

Tatze das war unmöglich^^
Zitat:
„Schätzchen, um unhöflich zu jemandem wie dir zu sein, bedarf es nicht erst des Einflusses deines missratenen Bruders.“
Er zog beeindruckt beide Augenbrauen empor. „Du nennst mich >Schätzchen<?“
„Mir war klar, dass du darüber hinaus das Ende meiner Aussage vergessen würdest.“ … was ich bedauerte.
„Das ist gut. Wenn du mich >Tiger< nennst, könnte ich mir sogar überlegen, über alle darauf folgenden Beleidigungen hinwegzuhören.“

Da musste ich so lachen*gg*
Zitat:
„Uhh. Jetzt wird’s gefährlich.“
Ich verpasste einem sicherlich zentnerschweren Wälzer im Regal neben mir einen kleinen magischen Schubs und schon rummste er mit der Eleganz eines Elefanten auf den Fuß dieses schmierigen Nervling. Ach ja. Dieser jaulte schmerzerfüllt auf,...

Wie war armer armer Sirius Wink
Das mit Nathan war auch wieder total super und zum totlachen Very Happy
Was wohl mit Regulus und Severus los ist??
Ich habe übrigens das Gefül das du Peter nicht leiden kannst richtig oder falsch??!!

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"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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Li'sar
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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 3289
Wohnort: Malfoy Manor

BeitragVerfasst am: 08.12.2007, 10:03    Titel: Antworten mit Zitat

ahhh du bescherst uns echten luxus, mira, so kurz hinternander so lange chaps *beeindrucktsei* <-naja, das war ich schon vorher *g*
hm, mir hätts aber auch in den füßen gekribbelt..... aber sie müsste sich andere schuhe anziehen, damit sie nicht wieder erwischt wird.... das wird nämlich langsam lästig..... lg Li'sar

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Morgens kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Mittags kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 02.10.2007
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BeitragVerfasst am: 08.12.2007, 15:15    Titel: Antworten mit Zitat

29. Ohne Rücksicht auf Verluste


Nathan sah mich fragend an, als ich mich ruckartig erhob.
Ja, ich weiß. Manchmal war ich einfach zu berechnend und doch wieder sprunghaft. Da sagte ich in einem Moment, dass ich ohne die Slytherins eindeutig besser dran war und in der nächsten Minute war mein Interesse ob eines ach so dramatischen Abgangs zweier Schlangen sofort wieder in Aktion. Ach. Meine Neugier würde mich irgendwann noch mal Kopf und Kragen kosten.
„Natur ruft.“ erklärte ich nur kurz angebunden und ging die ersten Schritte gesittet, bis mir wieder einfiel, dass mir ja egal war, was Andere von mir dachten, und sprintete los.
Mein schwarzer Umhang flatterte sicherlich eindrucksvoll hinter mir her, als mich mein recht flotter Weg aus der Großen Halle herausführte. Black (der ältere) hatte mir – wie ich glaubte – etwas hinterher gerufen, mir war jedoch schleierhaft, was das gewesen sein könnte. Haha. Vermutlich wollte er mir nur auf freundliche Art – wie er nun mal war – seine persönliche Meinung zu meinem Abgang nahe legen. Schnurz.
Ich folgte einfach mal meinem Instinkt und bog nach links ab. Meine Schritte hallten an den Wänden des leeren Ganges wider, sodass ich mich bemühte, leiser zu gehen. War gar nicht mal so einfach. Kurzerhand zog ich meine Pumps aus und jagte auf schwarzen Socken weiter (worüber ich mir jeglichen Kommentar verbitte, klar?). Die Kälte nahm ich darauf kaum war, sondern führte meine eiligen Schritte – mit den Ohren voraus – entschieden weiter. Was konnte Black bloß von Snape wollen?
Ich lief einen kurzen Korridor entlang und schien tatsächlich mal Glück zu haben. (Ich dachte oft über Glück oder Unglück nach, wie mir gerade auffiel. Hmm.) Regulus´ Stimme war unverkennbar und darüber hinaus noch recht gefühlvoll, wenn ihr versteht was ich meine. Er redete sich in Rage und klang dabei nicht so tonlos oder kühl, wie man es vielleicht von ihm gewohnt war, falls euch dieser Beschreibung mehr zu sagt.
„Ich kann nichts für dich tun, Black.“ Wenn ein Eisblock eine Stimme besitzen könnte, dann wäre es gerade mit Sicherheit Snapes.
„Versuch es abermals. Du prahlst doch sonst auch immer mit deinen ach so herausragenden Fähigkeiten; dann stelle sie jetzt unter Beweis.“
„In dem Bereich war und bin ich nicht sonderlich bewandert, weil unnötig, weswegen meine in der Tat herausragenden Fähigkeiten dort auf Stein beißen. Ich kann dir nicht helfen.“
Es herrschte eine kurze, bedrückende Stille, in der ich mich weiter anpirschte. Zu gerne würde ich ihre Gesichtsausdrücke sehen.
„Was ist mit deinem Plan B?“ Snape klang desinteressiert, was er vermutlich auch war. Regulus schnaubte verächtlich auf.
„Ich werde drastischere Maßnahmen ergreifen müssen.“
„Was schwebt dir vor?“
„Du befindest dich also tatsächlich in einer Sackgasse?“
„Sieht so aus.“
„Du bist dir sicher, dass du alles versucht hast?“
„Selbstredend.“
Regulus raufte sich die pechschwarzen Haare. „Slughorn ergeht es da ähnlich. Verflucht! Er ist seit Jahrzehnten Lehrer in Zaubertränke und kann mir nicht helfen.“
Snape verzog spöttisch den Mund. „Auch seine Fähigkeiten sind nicht derart spezifisiert. Du hast nur eine Möglichkeit.“
„Ich weiß“ – Jetzt war er wieder die Tonlosigkeit in Person. – „aber ich werde ihn dennoch von deinen Bemühungen unterrichten.“
„Das hoffe ich doch.“
Wieder wurde es still, bis Snape abermals das Wort ergriff. „Wie hoch sind jetzt noch seine Lebenserwartungen?“
Regulus ließ eine Hand in der Hosentasche verschwinden, wobei es dieses Mal nicht lässig, sondern eher steif wirkte. „Ein Monat, höchstens zwei.“
Snape nickte unbeteiligt und ich fühlte mich höchst unwohl. Es ging also um den Tod von irgendwem. Von einem Menschen, der Regulus scheinbar sehr nahe stand und es Snape etwaige Vorteile verschaffen würde, wenn ebendieser von irgendeinem Bemühen ihm bezüglich wüsste? Wer konnte das sein? Und hatte das alles etwas mit dem Anschlag auf Gregory Asinus zu tun? Immerhin war das alles schon recht außergewöhnlich, als dass es in keinerlei Verbindung zueinander stehen könnte. Oder?
Das Einzige, dessen ich mir sicher sein konnte, war, dass ich höchstwahrscheinlich nicht die geringste Rolle in diesem Durcheinander innehatte.
Ich zuckte leicht zusammen, als warmer Atem gegen meine Haut schlug und ich glaubte, teures Parfüm zu erschnuppern. Auweia.
„Püppchen, du hast hier nichts zu suchen.“ Gizem Farrel. Ich wusste es sofort, weswegen der Ekel unaufhaltsam in mir aufstieg.
„Wunderbar. Ich wollte ja auch gerade gehen.“
Er lachte dreckig auf, was vermutlich nicht einmal beabsichtigt war. Es entsprach schlicht und ergreifend seiner Natur, eine dreckige Lache an den Tag zu legen. Widerling.
Seine Hand bewegte sich von meinem Rücken hinunter zu meinem Gesäß, wobei sein Zauberstab weiterhin an meinem Hals verharrte.
„Warum bist du nicht zu mir gekommen, als du es von einem Slytherin besorgt haben wolltest, heh?“
Sein Gesicht war so nah an mir, dass seine Nasenspitze beinahe meine Haut an der Schläfe berührte. Mein Hals schnürte sich zu und der bittere Geschmack breitete sich wieder in meinem Mund aus. Regulus hat es allen erzählt. Jede Schlange[i] wusste es. Das war… Ich schluckte schwer. Elender Kriecher! Bodensatz der menschlichen Rasse. Verfluchter Mistkerl.
Die Wut kochte in mir hoch, anderen Gefühlen ließ ich erst gar nicht Zeit zum Aufkeimen. Ich verstrickte mich haltlos in Hass, Abscheu, Verachtung. Und als Farrels Hand sich weiter südwärts bewegte (ich verfluchte mich dafür, einen Rock zu tragen), erlagen meine Körperfunktionen einem Kurzschluss: Ich drehte mich in rasendem Zorn um, zog meinem Gegenüber die Fingernägel übers Gesicht und rammte ihm dann in großzügiger Wucht das Knie zwischen die Beine. Er gab ein ersticktes Jaulen von sich als er zu Boden sank. Seine Reflexe waren wirklich jämmerlich, also hatte er es auch nicht anders verdient. Freundlicherweise trat ich ihm dann noch auf die Finger seiner linken Hand, mit welcher er seinen Rundgang über meinen Körper hat veranstalten wollen. Er heulte schmerzerfüllt auf, was den beiden Geheimniskrämern nicht entgangen war, denn sie standen nun mit – wie immer – verschlossenen Mienen neben mir.
Ich lächelte zuckersüß, weil mir gerade beim besten Willen nichts Gescheiteres einfiel.
„Entschuldigung, aber ist etwas?“
Zur Verstärkung meines vermeintlichen Unwissens zog ich noch eine Augenbraue empor.
„Bist du mir gefolgt?“ Regulus´ Stimme hatte jeglichen Ausdruck verloren.
„Dreht sich die Sonne um die Erde?“
Seine schwarzen Augen waren – wie heute Morgen schon – absolut leer. Sie schienen durch mich hindurch zu blicken, mich zu durchbohren, aber gar nicht richtig wahrzunehmen. Es war geradezu gruselig.
„Miststück!“
Farrel hockte nach wie vor im Vierfüßlerstand auf dem Boden und schien Schmerzen zu haben. Ohhh. Sein dunkel-braunes, schulterlanges Haar fiel ihm vor das verkrampfte Gesicht.
„Drecksack!“ erwiderte ich trocken und trat ihm auf die andere Hand, dass er abermals aufjaulte.
„Gut. Selbst wenn du uns belauscht hättest, wäre dir nichts an Wichtigkeit zu Ohren gekommen.“
Ich lächelte spöttisch. „Gewiss doch. Außerdem hat Farrel mich um einiges besser unterhalten. Also, [i]Regulus
, richte doch bitte deinen schuppenbesetzten Freunden aus, dass ich an keinem ausgeführten Beischlaf mit ihnen interessiert bin.“
Ich wandte mich dem Jämmerling zu meinen Füßen zu.
„Farrel-Mäuschen, für dich gilt dasselbe.“
Der Angesprochene richtete sich ächzend in den Stand auf, was mir nicht ganz geheuer war. Er taumelte leicht, doch sein Blick war eindeutig. Er überragte mich um gut einen Kopf und sein breites Kreuz rief in mir doch leichte Nervosität wach.
„Oh Schätzchen, dich werde ich mir mit Gewalt nehmen, wenn du gar nicht mehr damit rechnest.“
Das gefiel mir entschieden nicht. Mit Farrel war gelegentlich wirklich nicht zu Spaßen. Auch wenn er nicht gerade der Schnellste war, war er doch einer der Gewaltsamsten, Widerwärtigsten und Unberechenbarsten. Keine gute Mischung.
„Uh, mir schlottern schon die Knie.“
Er knurrte gefährlich auf, doch bevor er seinen Zauberstab auf mich richten konnte, hielt ich den Meinigen schon in seine Richtung. Regulus starrte mich mit unergründlichem Blick an und Snape tat es ihm gewissenhaft, jedoch sicherlich unbeabsichtigt, nach.
„Niobe.“
Mir kroch eine Gänsehaut den Rücken empor und meine Knie wurden tatsächlich weich. Nur ein bisschen, versteht sich. Das letzte Mal hatte er meinen Namen gesagt, als wir uns wie Gott uns schuf (ist nur eine Redensart, ihr wisst ja, dieses Wissenschaftler-Gott-Ding) auf einem bordeauxfarbenen Bett befunden.
„Weißt du eigentlich, wie sehr du deinem Bruder ähnlich siehst, heh? Er hat >die blonde Ravenclaw< eiskalt fallen gelassen, nachdem er ihr eine Nacht ohne Schlaf bescherte.“
Ich verkniff mir das >genau wie du<. Er verstand es sicherlich auch so.
Sein Blick verlor sich einen kurzen Moment, dann schüttelte er leicht den Kopf. Ich gab ihm jedoch erst gar nicht die Chance, sich zu erklären. Wenn er das überhaupt beabsichtigt hatte.
„Du warst eine hervorragende Erfahrung für mich, Regulus, und eine noch bessere Bestätigung. Jetzt weiß ich wieder, warum mein Denken so vorurteilsgeprägt ist. Wirklich danke, das hat mir sehr geholfen.“
Farrel schien sich für die Demütigung von vorhin an mir rächen zu wollen, denn er mischte sich ungefragt in das eigentlich – von meiner Seite – beendete Gespräch ein.
„Ohh, nicht doch. Ist die arme kleine Gryffindor etwa verletzt worden? Wurde ihr das Herz von unserem Casanova gebrochen? Wirklich bemitleidenswert.“
Ich lachte trocken auf, obwohl mir eigentlich nach einer ganz anderen Gefühlsbekundung zu mute war. „Farrel, statte deiner besseren Hälfte Asinus einen Besuch ab, statt mir deine grenzenlose Dummheit aufzuzwängen.“
Sein Gesichtsausdruck versteinerte augenblicklich und ganz kurz huschte sein Blick zu Regulus hinüber, was ich bestens registrierte.
„Vielleicht solltest du ihn besuchen, Miststück!“
Ich zog herablassend eine Augenbraue empor. „Was, damit es ihm noch schlechter geht?“
Er verschränkte die Arme vor der Brust und hatte einen durch und durch feindseligen Blick aufgesetzt. Doch er schwieg. Ich schwenkte zu Regulus hinüber, der undurchschaubar wie eh und je aussah. Was hatte das alles zu bedeuten? Warum glaubte Farrel, dass ich Asinus besuchen sollte? Warum sah er dabei Regulus so an? - Ich schluckte schwer und wandte mich kurzerhand von den Dreien ab, um zurück in die Richtung zu jagen, aus der ich gekommen war. Niemand hielt mich auf, als ich auf direktem Wege zum Krankenflügel hechtete.
Regulus hat es getan. Er hatte… Wir waren im siebten Stock, als Asinus verflucht wurde und Farrel hatte Regulus angesehen, als ich von Asinus zu sprechen begann. Das sagte doch alles. Hätte ich mir Farrels Blick genauer angesehen, hätte ich vermutlich Feindseligkeit oder Anschuldigung in seinen Augen erkannt. Warum er jedoch von mir verlangt hatte, dass ich Asinus besuchen sollte, verstand ich nicht ganz. Dennoch würde ich genau das tun. Ich wusste nicht ganz, was mich dazu verleitete, mich dazu brachte, aber wenn Asinus mir gegenüber gestehen würde, dass Regulus ihn so zugerichtet hatte, würde ich dafür sorgen, dass er im hohen Bogen von der Schule flog. Ich ließ mich doch nicht wie den letzten Dreck behandeln oder gar benutzen. Ich war eine Calliditas, aber deswegen würde ich noch lange nicht hinnehmen, dass man meine Ehre und meinen Stolz derart durch den Schmutz zieht. Oh nein!
Ohne Unterbrechungen gelang ich an den Krankenflügel, riss energisch die großen Schwingtüren auf und trat mit einer Miene, die wohl jedem das Fürchten lehren würde, den Saal. Madam Pomfrey war nirgends zu sehen, vermutlich nahm sie gerade ihr Abendmahl in der Großen Halle oder ihren privaten Räumlichkeiten ein. Umso besser. Meine Schritte bewegten sich entschieden zu dem einzig belegten Krankenbett. Gregory Asinus, dessen rötliches Haar sich abstrus um seinen Schädel zause und dessen Haut weiß wie eine Kalkwand war, schlief den Schlaf der Gerechten. Seine recht schmale Brust (zumindest im Vergleich zu Farrel), in ein weißes Nachthemdchen gehüllt, hob und senkte sich gleichmäßig. Nicht mehr lange.
Ich trat gekonnt gegen sein Bett, dass dieses gefährlich wackelte. Er schreckte wie elektrisiert aus seinem sicherlich paradiesischen Traum auf. Einen Moment fehlte ihm jegliche Orientierung und sein Blick hetzte wild über die Saaldecke, bis er in tiefere Regionen absank und schließlich mich erspähte. Die Verwirrung war ihm jetzt ins Gesicht geschrieben, doch schnell mischte sich auch Wut und Abscheu dazwischen.
„Schönen Abend dir.“
„Was willst du?“ Seine Stimme knirschte und seine Finger sortierten schnell mal das seltsam abstehende Haar. Um seinen lächerlich bedeckten Oberkörper scherte er sich reichlich wenig. Ich meine, wenn für Slytherin schon die Nacktheit kein Problem in der Öffentlichkeit darstellte, warum dann ein weißes Krankenschlafkleidchen?
„Wer hat dich verflucht?“
Er zog ungläubig eine Augenbraue empor. „Und das interessiert dich, weil du mich rächen willst, hmm?“
„Ganz genau.“
Das ließ ihn nun vollkommen verdutzt werden. „Bitte?“
„Nun. Ich will, dass Regulus von der Schule verwiesen wird. Und dir geht es da vermutlich ähnlich.“
Sein Blick huschte für eine Millisekunde zur Tür, dann wieder zurück zu mir. „Ahja, und wie kommst du darauf?“ Er klang desinteressiert, was jedoch sicherlich nur aufgesetzt war.
„Er hat dich verflucht und dir sicherlich danach was-weiß-ich angedroht, damit du niemandem etwas davon erzählst.“
„Was für eine Verschwörungstheorie, aber wie kommt es, dass du ihm so etwas zu traust, hmm? Du bist doch sein Schoßhündchen, oder nicht?“
Ich versuchte, mir nichts ob dieser Titulierung anmerken zu lassen.
„Dein Schätzchen Farrel hat es mir freundlicherweise verraten.“
Das >Schätzchen< schien ihn nicht zu stören, vielmehr der Rest meiner Aussage.
„Es gibt nichts, was er dir hätte verraten können.“
„Oh, bist du dir da so sicher?“ Ich sah ihn eindringlich und von meiner Vermutung überzeugt an. Er zog scheinbar unbeeindruckt die Augenbrauen zusammen.
„In der Tat. Black hat mich weder verflucht, noch mir irgendetwas angedroht und jetzt verzieh dich, Calvias!“
„Erstens, ich heiße Calliditas, und zweitens: Hast du tatsächlich eine so starke Angst vor ihm?“
Ich verzog verhöhnend den Mund. Er verengte die Augen zu Schlitzen. „Raus hier!“
Ich hob abwehrend meine Hände und dachte erst gar nicht daran, seinem Befehl folge zu leisten. Tzz..
„Was denn, verfolgt dich sein Gesicht in deinen sonst so blumigen Träumen? Hast du jetzt Angst im Dunkeln? Muss dein Liebster Farrel dir immerzu die Hand halten, wenn dich wieder eine Angstattacke übermannt? Ohh, du Armer.“
Schneller als ich es realisieren konnte, schlug Asinus seine Bettdecke beiseite und erhob sich recht schnell für seinen Zustand, um mich, die vollkommen perplex war, grob an den Armgelenken zu packen und mit einem tödlichen Blick aus grau-blauen Augen zu durchbohren. Mein Herz überschlug sich beinahe vor Schreck. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass er zu einer solchen Aktion in der Lage war, sonst hätte ich mich sicherlich nicht so weit aus dem Fenster gelehnt. Wenn schon, nur mit Zauberstab, aber der befand sich nun wohlbehütet in meiner Umhangtasche. Ich kam mir wahrlich dumm vor.
„Du leidest an Größenwahn und akuter Selbstüberschätzung, wenn du glaubst, ich würde mir eine derartige Behandlung gefallen lassen, nur weil Black dich hatte. Wenn ich sage, dass du den Raum verlassen sollst, dann tust du das gefälligst!“
Ich keuchte empört auf. „Für wen hältst du dich eigentlich?! Glaubst du tatsächlich, ich würde dir aufs Wort gehorchen? Du bist lächerlich und weiße Kleidchen stehen dir entschieden nicht!“
Unsere Gesichter waren nur Zentimeter voneinander entfernt und sein heißer Atem schlug gegen meine Haut, dass mir übel wurde.
„Die Frage lautet wohl eher, für wen hältst du dich, Gryffindor. Du hast dich den Machtverhältnissen Hogwarts´ zu fügen, in denen du und deinesgleichen auf der letzten Stufe stehen. Ja sogar die Hauselfen sind mehr wert und trage mehr zum Allgemeinwohl bei, als ihr Kriecher. Also, zieh jetzt Leine!“
Mir stand beinahe der Mund offen über so viel Ignoranz und Dummheit. Meine Augenbrauen waren in vollstem Unglauben zusammen gezogen und mein Mund war trocken. Das war doch bescheuert! Was musste man für ein Mensch sein, um etwas Derartiges sagen zu können? Wie konnte man nur glauben, dass die Menschen einen unterschiedlichen Wert und eine differenzierte Wichtigkeit besäßen? Die Abscheu schnürte mir beinahe den Hals zu und mein Herz schlug jetzt nur noch verärgert gegen meinen Brustkorb.
Ich konnte mich zu keiner Antwort mehr hindurch ringen. Es wären ohnehin verschwendete Worte. Ich entriss mich nur Asinus’ Griff, was er unbeteiligt geschehen ließ und rannte überstürzt aus dem Krankensaal. Das war jämmerlich. Ich weiß. Es sollte eigentlich nicht so aussehen, als würde ich mir seine Worte zu Herzen nehmen, aber die Gefühle brachen gerade über mir zusammen, was ich ihm nicht gerne offenbaren wollte. Meine Füße trugen mich weiter und weiter von ihm fort und in meinem Kopf bestand ein gigantischer Wirrwarr. Regulus hatte mich benutzt, mich wie Dreck behandelt, mich verraten. Es interessiert ihn nicht im Geringsten, was ich empfand, was ich dachte. Er hatte Asinus verflucht und ihm gedroht, doch das tat mir in keinem Fall leid. Ich hoffte, er hatte grenzenlose Schmerzen erleiden müssen.
Meine Augen brannten fürchterlich, als ich schließlich in irgendeinem abseits gelegenen, leeren Gang schnell atmend zum Stehen kam, und dann konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten.

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Li'sar
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BeitragVerfasst am: 08.12.2007, 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

oje, arme niobe....... aber ich beneide sie echt um ihr auftreten....

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Morgens kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Mittags kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Abends kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Nachts kann ich nicht schlafen,
weil ich Hunger habe.


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Meine FF - Unbedingt lesen - hab noch einen Epilog!
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herminegirl
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BeitragVerfasst am: 08.12.2007, 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

Oh mein Gott arme Niobe
Regulus ich warne dich wenn du das warst kannst du aber was erleben obwolh verdient hat dieser A*** von Asinus es schon aber trotzdem Niobe hat es nciht verdient!!!
Und über wenn reden Snape und Black (oh jetzt fange ich schon damit an *kopfschüttel*) na gut Regulus denn da???

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"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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Lhirael
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BeitragVerfasst am: 08.12.2007, 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

waah *quengel* immer mehr komische Sachen die nicht aufgelöst werden...
Aber hey, dass Niobe die Schuhe auszieht ... Very Happy naja ich sag besser nichts dazu^^
ich bin gespannt ob jemand Niobe jetzt findet... und wenn ja, wer. ich wär ja für Nathan, der sie dann ganz lieb tröstet Rolling Eyes Wink
aber ich lass mich überraschen^^
lg

PS.: super, dass du die Chaps jetzt wieder schnell on setzt. Wie viele hast du denn noch auf Lager? Bist du eigentlich schon fertig oder schreibst du noch an der Story?

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xXMiraXx
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BeitragVerfasst am: 08.12.2007, 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

huhu^^

@Li'sar: tja...Niobe ist halt unerbesserlich^^ (hoffe ich doch mal)

@Jenny: Uhh, du fieberst ja richtigmit *spannendsprech/schreib* Und das wird hoffentlich auch noch ne weile so bleiben... Wink

@Lhirael: Jaaa...ich hab euch vorher so lange warten lassen Embarassed das war sozusagn wiedergutmachung Wink .... Hmmm, also ich hb die FF schon ne Zeit lang fertig, ich verbesser bloß hier und da mal was... *überleg* ...circa 15 Chaps noch, oder so *schulternzuck* vielleicht ehr, vielleicht weniger, wer weiß, wie ichs dann finde Wink Ich lasse mich einfach mal von meinen Launen leiten Wink

Zitat:
Aber hey, dass Niobe die Schuhe auszieht ...

naja, niobe macht halt lauter konfuses Zeugs, da kann sie auch mal ihre schuhe ausziehen Very Happy

Zitat:
ich bin gespannt ob jemand Niobe jetzt findet... und wenn ja, wer. ich wär ja für Nathan, der sie dann ganz lieb tröstet

tja, wenn du wüsstest, was ich wüsste, was Niobe nicht weiß, dafür aber... Smile Les einfach weiter, dann erfährst du's schon i-wann Wink

ly, ich stell bald wieder on *festversprech*

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Lhirael
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BeitragVerfasst am: 08.12.2007, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
tja, wenn du wüsstest, was ich wüsste, was Niobe nicht weiß, dafür aber...

Very Happy hehe^^
keine Sorge, ich les schon weiter. Nur noch 15 Chaps? Sad dann stell sie vielleicht doch besser nicht mehr ganz so schnell on *gg*

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Janine0906
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BeitragVerfasst am: 08.12.2007, 23:17    Titel: Antworten mit Zitat

Die letzten 2 Chaps waren wieder klasse!! War Regulus das jetzt wirklich und hat er sie wirklich nur benutzt??
Bitte weiterschreiben!! Very Happy

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xXMiraXx
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BeitragVerfasst am: 11.12.2007, 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

30. Puzzleteile

In dieser Nacht schlief ich ausgesprochen schlecht. Das lag vor allem daran, dass ich unglaublich wütend auf mich selbst war. Seit wann ließ ich mich derart von Vorurteilen und Herabstufungen von Seiten eines Slytherins aus der Ruhe bringen? Und seit wann heulte ich mir die Augen aus dem Kopf, nur weil mich eine Schlange wie den letzten Dreck behandelt hatte, hmm? Normalerweise stand ich über dergestaltigen Dingen. Ich ließ einfach alles an mir abprallen und dachte mir nichts weiter dabei, warum hatte ich also jetzt jegliche Selbstbeherrschung verloren? Einfach bescheuert. Am besten strich ich diesen schwarzen Tag schlicht aus meinem Gedächtnis und lebte wieder frohgemut mein Leben. Eine andere Option stand mir ja auch gar nicht zur Verfügung. Ich hatte meine Erfahrung gemacht und war wieder felsenfest und geradlinig auf meinem Pfad der Nüchternheit und des Misstrauens. Wunderbar. Was könnte schöner sein?
Als ich schließlich von Amy geweckt wurde, war meine Laune absolut prächtig. Ich fühlte mich geradezu euphorisch und voller Tatendrang. Heute würde ein guter Tag werden! Ich flitzte schnell unter die Dusche, kleidete mich in eine flotte Jeans und ein grünes Sweatshirt mit der Aufschrift >Small but dangerous<, schlüpfte in meine grün-schwarz gestreiften Ballerinas (absolute Ladenhüter, aber mit dem passenden Selbstbewusstsein gut zu tragen) und ließ meine Locken ungebändigt wie sie waren. Ich räumte meine Zauberkunst und Arithmantik Utensilien in meine Tasche, schulterte sie und schlenderte versonnen mit Amy Richtung Große Halle. Nathan belegte Wahrsagen, weswegen er nicht wie wir ein wenig ausschlafen konnte.
„Asinus soll heute Morgen entlassen worden sein.“
Ich zuckte beiläufig mit der Schulter. „Black hat es getan.“
„Black?“ Sie zog fragend eine Augenbraue empor.
„Der schuppenbesetzte.“
„Ach ja? Wie kommst du darauf? Ich verstehe ohnehin nicht, warum du plötzlich so schlecht auf ihn zu sprechen bist. Ihr seid so ein süßes Paar gewesen.“
Ich zeigte mich vollkommen ungerührt. „Ich weiß es einfach. Er war es.“
„Warum erzählst du es mir nicht? Wir sind doch Freundinnen, oder etwa nicht?“
„Oh, ich erzählte es dir doch bereits.“
Sie schnaubte ablehnend auf. „Niobe, verstehe mich nicht absichtlich falsch! Warum gehen Regulus und du wieder getrennte Wege?“
„Warum interessiert dich das so brennend?“
„Weil ich mich für deine Freundin halte und an deinem Leben beteiligt sein möchte.“
Ich machte eine wegwerfende Handbewegung. „Ich finde, in unserer Freundschaft nehme ich eher die passive Rolle ein, also erzähl du mir doch, wieso du dich gerade auf den Quidditchkaptain der Ravenclaws einlässt.“
Sie schüttelte scheinbar schmollend den Kopf. „Ich verstehe dich ehrlich nicht.“
„Macht nichts.“
Sie richtete ihren Blick entschieden geradeaus und verschränkte die Arme vor der Brust, während ich die Tür zur Großen Halle passierte. Wie meistens der Fall ist diese zu gegebener Stunde größtenteils vom siebten Jahrgang besiedelt, da dieser die wenigsten Schulstunden auf seinem Plan hatte. Die meisten Lehrer gaben gerade Unterricht, weswegen die ach so erwachsenen Spinner die Halle zu einem Spielfeld umfunktionierte haben und sich lachend und grölend einen vermutlich gestohlenen Quaffel zu spielen. Wer war dabei an erster Linie beteiligt? – Natürlich, Black und Potter.
Ich wendete mich desinteressiert meinem Haustisch zu, der beinahe leer war, und klaubte mir mein Frühstück, bestehend aus Toast mit einer besonders ansehnlichen Schicht Erbeergelee und schwarzem Kaffee, zu. Amy ließ sich übertrieben weit entfernt von mir sinken und warf mir von Zeit zu Zeit einen beleidigten Blick zu. Tja, ich mochte sie zwar recht gerne und mir mit ihr einen Schlafsaal zu teilen hatte mich nie gestört, aber dennoch würde ich ihr ganz bestimmt nicht von meinem Fehlschlag mit Regulus erzählen. Ehe ich mich nämlich versehen würde, würde dann die ganze Geschichte in Hogwarts die Runde nehmen und darauf war ich in der Tat nicht gerade scharf. Vielleicht verurteilte ich sie auch zu Unrecht, irren war schließlich menschlich, aber Vorsicht war wie immer das Gebot der Stunde.
„Ey Black! Übrigens mein Herzliches Beileid!“
Brian Gabondi, Nathans Bruder, warf den Quaffel in einem eleganten Bogen durch die halbe Halle zu Mr. Universum hinüber, der bellend auflachte.
„Danke, Brian! Das bedeutet mir wahrlich sehr viel.“
Der Ball sauste von Black hinüber zu Potter, der ihn – mit einem dezenten Blick gen Evans – lässig mit einer Hand fing und ihn locker zu Pettigrew hinüber manövrierte. Als dieser den Quaffel sogar fing, applaudierte Black spontan auf.
„Wie wär’s mit ´ner Totenwache, wenn es soweit ist?“
Pettigrew warf eierig zu Gabondi, der ob seiner Aussage abermals Gelächter von Seiten Black erntete. Warum ich das alles überhaupt beobachtete? Hmm.. Ein fliegender Ball hypnotisierte und fesselte mich einfach. Das waren wohl meine Jäger-Gene.
„Ausgezeichnete Idee! Ich beschaffe uns den besten, blackschen Wein und dann wird bis in die Puppen gefeiert. Ups, ich meine selbstredend getrauert.“
Potter stimmte in das Lachen ein und steuerte hinzu:
„Unter diesen Umständen wird das Quidditchspiel nächstes Wochenende wohl entschieden zu unseren Gunsten verlaufen.“
Black kicherte auf. „Wie wahr. Mein Bruderherz wird sich auf seinem Besen sicherlich die Augen aus dem leeren Kopf heulen. Ich hoffe, ihr gewährt mir die Möglichkeit, ihn vom Besen zu fegen.“
Die anwesenden Quidditchspieler ließen umgehend ihre >Sicher< und >klare Sache< erklingen, während ich mich doch wunderte. Potter hielt die Hand aufs Herz.
„Wie könnte ich dir eine solche Wohltat verwehren, Freund Tatze?“
Black warf seinem Busenfreund einen Kussmund zu und fing nebenbei den Quaffel.
„Ach komm, auch mit deinem Bruder in seiner besten Verfassung würden wir die Schlangen haushoch besiegen. Unser Team dieses Jahr ist unübertrefflich!“
Gabondi grinste überaus selbstsicher.
„Zu viel der Ehre.“ entgegnete Potter zwinkernd und verbeugte sich einmal tief in die Runde. Ich begann währenddessen meine mathematischen Kenntnisse in Gebrauch zu nehmen und eins und eins zusammen zu zählen. Hier ging es um jemanden, der scheinbar starb, was Sirius erfreute und Regulus zum Trauern verleitete. Wenn es also in diesem, wie im gestrigen Gespräch zwischen Snape und Regulus um denselben Bald-Toten drehte, dann war ich der Auflösung dieses ganzen Wirrwarrs schon mal ein Stückchen näher gekommen. Wenn ich also wüsste, wer hier starb, könnte ich vielleicht eine Verbindung zu der Verfluchung Asinus´ herstellen und Regulus damit – im übertragenen Sinne gesprochen, versteht sich – das Genick brechen.
Ich erhob mich, nachdem ich mir die letzte Ecke Toast in den Mund geschoben hatte, schlenderte gemächlich in den Spielkreis, der ungefähr die ganze Halle maß, und schnappte Pettigrew, der zuvor mit ausgestreckten Händen, weit aufgerissenen Augen und einem offen stehenden Mund gewartet hatte, den Quaffel vor der Nase weg. Das war meine Hauptaufgabe beim Quidditch, demnach keine große Schwierigkeit. Pettigrew japste entrüstet auf, was ich geflissentlich ignorierte. Evans blickte von ihrem Schreibkram auf und Lupin sah mich beschwörend an. Ich wusste nicht genau, ob er mir damit sagen wollte, dass ich lieber verduften oder ob ich doch bitte den Quaffel behalten und damit diese Affen am Spielen hindern sollte. Schnuppe.
„Wer stirbt?“
Gabondi gluckste vergnügt auf. „Na, du als Regulus´ Mädchen-für-Zwischendurch solltest das aber schon wissen.“
Ich warf ihm einen du-bist-tot-wenn-du-noch-einmal-den-Mund-aufsperrst Blick zu und wendete mich erwartungsvoll Black zu. Dieser legte wissend den Kopf schief.
„Weißt du, über dein >Schätzchen< von gestern habe ich noch einmal nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass du in einem Rutsch mit dieser süßen Bezeichnung meiner bescheidenen Person mir auch zugestanden hast, dass mein Bruder missraten ist.“
Ich legte unbeteiligt die Stirn in Falten. „Wunderbar, aber wer gibt den Löffel ab?“
Black gab seinen so genannten Freunden zu verstehen, dass sie schweigen sollten. „Was wäre dir diese Information wert, hmm?“
Ich blickte ihn herablassend an. „Oh, ich könnte dich eine Weile beleidigen. Das hast du doch so gern.“
Er ließ seine grässlich makellosen Zähne in einem breiten Grinsen auffunkeln. „Verstehe. Ich finde, in Hogsmeade könntest du mich am Besten beleidigen. Wie wär’s also dieses Wochenende, hmm?“
Ich lachte trocken auf und Potter schnalzte mit der Zunge. „Wir wär’s damit – einer von euch Idioten sagt mir, wer stirbt und ich gebe euch Jungs den Quaffel zurück, hmm?“
„Oh, ich kann auch ohne Quaffel leben.“ Black fuhr sich – wie er dachte – lasziv durchs Haar. Seine bessere Hälfte schien das anders zu sehen.
„Tja, aber ich nicht. Pad, du weißt, dass der Quaffel noch in meiner Sammlung fehlt.“
„Na, wenn das so ist. Männer, wer hat Lust auf Löwinnenjagd?“ Gabondi lachte geradezu zustimmend auf und ich verengte die Augen zu Schlitzen.
„Sirius, warum gibst du ihr nicht einfach eine Antwort?“ mischte Evans sich genervt ein und funkelte Black strafend an. Dieser machte eine wegwerfende Handbewegung.
„Mir ist klar, warum du das nicht verstehst, Miss Spaßbremse.“
Die Rothaarige keuchte empört auf. „James, hörst du das?“
„Bin nicht taub, Liebes.“
„Na also, dann siehst du ja, wie wenig dein ach so toller Freund mich ernst nimmt.“
„Hey! Stellst du etwa infrage, ob ich ein toller Freund bin?“ Black stemmte gespielt entrüstet die Arme in die Hüften. Evans schnaubte verächtlich auf.
„Es wundert mich nicht, dass dir das erst jetzt auffällt, schließlich beachtest du mich kaum!“
„Oho! Miss Immerschön möchte also, dass ich sie Tag und Nacht beachte? Kann sie gerne haben.“ Und schon starrte er sie mit besonders geweiteten Augen ganz genau an. Ich verdrehte entnervt die Augen.
„Das habe ich nicht gesagt, Merlin noch mal! Willst du mich eigentlich nicht verstehen?“
„Tja. Es wundert mich nicht, dass dir das</