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Sirius Black Site Admin/Hauslehrer von Slytherin

 Alter: 17 Anmeldungsdatum: 25.12.2005 Beiträge: 4112 Wohnort: Grimmauldplatz 12
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Verfasst am: 14.08.2006, 12:13 Titel: |
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Danke =))
Freut mich, dass du es gelesen hast =)
Ich weiß, dass das Pairing unlogisch ist, ist aber mein liebstes.
Geht auch schon weiter.
Kapitel 13 – ... und seine Besprechung
Hermine war überglücklich. Sie lag in Dracos Armen, und zum ersten Mal seit sie zusammen waren, wusste sie, dass sie das Richtige getan hatten. Sie fühlte, dass er seine Angst überwunden hatte, und dass sie in dieser Nacht einen großen Schritt für ihre Beziehung gemacht hatten.
Sie vermutete, dass Draco jetzt vielleicht sogar darüber sprechen konnte, was er empfand, aber sicher war sie sich noch nicht. Das einzige, was sie wirklich wusste, dass sie den richtigen Weg gingen, und sie jetzt nur noch daran arbeiten mussten.
Obwohl sie sicher war, dass Draco sie liebte, wusste sie, dass noch viel auf sie zu kommen würde. So viele Fragen waren offen. Warum hatte er solche Probleme mit seinen Gefühlen? Warum sprach er nicht über seine Vergangenheit? Warum hatte er Angst vor seinen Emotionen?
Hermine war so verwirrt, und sie hatte Angst, dass sie etwas falsch machen konnte, und zugleich wusste sie, dass Draco es war, der die meiste Angst hatte, und der am wenigsten wusste, was zu tun war.
Sie hatte Ginny. Sie half ihr mit all ihren Problemen, und Ginny verstand sie. Immer sagte Ginny Hermine, was zu tun war, und sie wusste immer einen Rat. Obwohl Ginny die Jüngere war, hatte sie viel mehr Erfahrung in solchen Sachen.
Aber Draco hatte niemanden. Seine Eltern waren tot, und wenn sie noch leben würden, könnte er mit ihnen wohl kaum über irgendetwas reden. Seine früheren Freunde würde er wahrscheinlich auch nicht zur Rate ziehen wollen. Die meisten von ihnen waren Anhänger Voldemorts gewesen, und da er zu seiner Vernichtung beigetragen hatte, waren sie bestimmt nicht gut auf ihn zu sprechen. Vom Orden vertraute er wahrscheinlich niemandem, und da die beiden noch nicht soweit waren, allen davon zu erzählen, kam diese Möglichkeit gar nicht in Frage.
Hermine überlegte, ob sie Harry um Hilfe bitten sollte, aber sie war sich sicher, dass Draco nicht sehr erbaut davon sein würde.
Schlussendlich beschloss sie, dass sie alleine damit fertig werden würden. Mit viel Zuneigung würde sie ihn irgendwann dazu bringen, ihr seine Probleme anzuvertrauen, und zu erzählen, was in seiner Vergangenheit passiert war.
Seufzend schloss die Augen und kuschelte sich an seine Brust. Obwohl er schlief, wollte sie ihm einfach zeigen, dass sie ihm nahe sein wollte. Sie spürte seinen ruhigen Herzschlag, und nach einer Weile schlief sie an seiner Seite ein.
Draco wusste nicht, wie spät es war, als er erwachte, doch er spürte, dass es Nacht sein musste. Sofort bemerkte er Hermine, die immer noch in seinen Armen schlief, und ihm fiel alles ein, was passiert war.
Kurz überkam in ein bedrückendes Gefühl der Angst, doch dann fühlte er sich plötzlich unheimlich frei. Frei von der Belastung, die er seit Monaten empfunden hatte. Er drückte Hermine einen Kuss auf die Nase und lächelte leicht.
„Ich liebe dich.“, flüsterte er und musste noch mehr lächeln.
Er würde es ihr sagen. Er musste es ihr sagen.
Ginny, Harry, Draco und Hermine saßen im Zimmer der Mädchen, und Harry war gerade dabei, die Idee der beiden zu erläutern. Obwohl Draco immer wieder verlegen wegsah, merkte sie, dass er lockerer mit Hermine umging.
Es war so, dass er zwar immer noch stur und verlegen wegblickte, aber wenn er zu Hermine sah, lag etwas anderes in seinem Blick, als vor 24 Stunden noch. Er wirkte sicher, und seine Angst schien verflogen.
Ginny konnte nicht genau erklären, was da war, aber da war etwas.
Sie wusste nicht, was zwischen den beiden geschehen war, doch es musste etwas passiert sein. Von zu Zeit zu Zeit warf sie Hermine fragende Blicke zu, doch diese schüttelte immer wieder kaum merklich den Kopf.
Nachher muss ich sie fragen.
Draco sagte nichts, er beantwortete die Fragen immer nur mit einem Nicken oder Kopfschütteln. Er sah äußerst nachdenklich aus, und Ginny war sich sicher, dass Harry es ebenfalls bemerkte.
Nachdem Harry fertig war mit erzählen, sah er Hermine und Draco fragend an. Draco nickte nur, aber Hermine sagte: „Ja, das ist eine gute Idee, nicht wahr, Draco?“
Der Blonde nickte wieder, aber er sah zu Boden.
Harry schien etwas zu Draco sagen zu wollen, doch Hermine warf ihm einen flehenden Blick zu, und Harry schloss wieder den Mund. Er zuckte nur mit den Schultern, und sah die beiden Mädchen fragend an. Ginny warf ihm einen eindringlichen Blick zu, und Hermine schüttelte den Kopf.
Was da wohl geschehen ist?
Ginny überlegte angestrengt, doch sie kam zu keinem Ergebnis.
„Wir müssen nur aufpassen, dass es niemand erfährt, ihr wollt das doch nicht, oder?“, fragte Ginny.
Draco und Hermine schüttelten gleichzeitig energisch denn Kopf und sahen sich dann vorsichtig an. Ginny bemerkte die eindeutige Leidenschaft und einen kleinen, aber schwindenden Teil von Angst in Dracos Augen.
Hermine muss lange mit ihm geredet haben... oder etwas anderes?
Plötzlich klappt Ginny der Mund auf.
Haben sie etwa...?
Harry warf ihr einen verwirrten Blick zu, und sie machte wieder ihren Mund zu. Sie schüttelte nur leicht den Kopf, und Harry runzelte die Stirn. Hermine und Draco schienen so in den Augen des jeweils anderen vertieft zu sein, dass sie nichts bemerkten.
Ginny räusperte sich plötzlich, und Draco starrte wieder verlegen auf seine Hände, und Hermine wurde rot.
Da niemand wusste, was er sagen sollte, trat eine peinliche Stille ein.
„Dann wären wir ja fertig... oder habt ihr noch was zu sagen?“, sagte Harry, um das Schweigen zu durchbrechen, und Hermine warf ihm einen dankbaren Blick zu.
Draco schüttelte wieder den Kopf, und er und Harry erhoben sich gleichzeitig.
Plötzlich klopfte es an der Tür, und die beiden Mädchen sahen sich erschrocken an.
Draco wirkte beinahe panisch, aber Harry versuchte, ihn zu beruhigen.
„Es ist sicher nur Tonks oder Lupin...“
Es schien nicht wirklich zu wirken, denn auch Draco merkte, dass Harry sich nicht sicher war. Ginny sah etwas angespannt zu Hermine, und diese knetete nervös ihre Hände.
„Was ist, wenn...?“, begann sie, und brach dann ab, den Blick nervös auf Draco gerichtet.
Ginny wusste, was Hermine dachte, es was dasselbe, was auch sie und Harry befürchteten, und Draco wahrscheinlich auch.
Ihr war nicht entgangen, dass Ron der einzige war, zu dem Draco nicht nett war. Von Anfang an hatte Draco versucht, mit jedem einigermaßen klar zu kommen, mit wirklich jedem, nur nicht mit Ron.
Natürlich konnte es auch daran liegen, dass auch Ron der einzige vom Orden war, der Draco wirklich schlecht behandelte, doch Ginny war sich sicher, dass Draco bemerkt hatte, dass Ron etwas für Hermine empfand.
Da noch keiner geantwortet hatte, klopfte es wieder. Harry schnappte plötzlich Draco am Arm, zerrte ihn zu einem der Stühle, und die beiden setzten sich an den Tisch, dann rief er: „Herein!“
Ginny warf ihm einen erschrockenen Blick zu, doch die Tür ging schon auf. Alle schienen innerlich aufzuatmen, als sie erkannten, dass es nicht Ron war.
„Ginny, kannst du uns kurz in der Küche helfen?“, fragte Tonks und streifte die anderen drei mit ihrem Blick. Als sie zu Draco sah, der seine Nervosität nicht verbergen konnte, lag ein Ausdruck auf ihrem Gesicht, der nicht einzuordnen war.
Ginny nickte und warf Harry einen fragenden Blick zu. Er sah zurück, und sie las in seinem Blick, dass er es alleine auch schaffen würde.
Dann erhob sie sich vom Bett und ging zur Tür. Mit einem fröhlich klingenden „Bis später!“ ging sie hinter Tonks hinaus.
Die beiden gingen schweigend den Gang entlang, und Ginny warf Tonks vorsichtige Blicke zu.
Gott sei Dank war es nicht Ron...
„Ron schläft noch, keine Angst.“, sagte Tonks plötzlich, aber an ihrer Miene änderte sich nichts.
Ginny sah sie sprachlos an und murmelte dann: „Ah, ok.“
Weiß sie es auch schon? Oh nein...
„Ich weiß davon, natürlich. Remus hat auch schon eine Vermutung, ich hab ihm aber nichts gesagt. Ron wird es auch bald herausfinden, es wäre besser, wenn es ihm jemand sagen würde, sonst ist es noch schlimmer für ihn.“
Ginny nickte kurz und überlegte dann fieberhaft... Sie musste sofort mit den anderen sprechen...
„Hem... also... wenn das geklärt wäre, dann geh ich dann mal...“, murmelte Harry, und warf Hermine einen fragenden Blick zu.
Harry konnte Hermines Gesichtsausdruck nicht genau definieren, und runzelte die Stirn. Draco sah wieder einmal zu Boden, und beteiligte sich nicht wirklich an dem Gespräch.
Hermine nickte, aber Harry konnte an ihrem Gesichtsausdruck nicht erkennen, was sie wirklich wollte.
Er verließ die beiden und machte sich auf die Suche nach Ginny, um noch einmal über alles mit ihr zu reden.
xxx
lg |
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Sany Co-Admin/Hauslehrer von Ravenclaw

 Alter: 18 Anmeldungsdatum: 05.02.2006 Beiträge: 3742 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 14.08.2006, 14:14 Titel: |
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So, nun bin ich auch endlich mal wieder zum weiterlesen gekommen =)
Wirklcih wieder zwei ganz tolle chaps!
Nur mir tut der arme Ron immer ncoh so leid *grummel* Sieh mal zu das du nochjemanden für ihn findest *ggg*
lg |
_________________ ~Love me or hate me, but never try to change me!~ |
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Litschi ZAG-Schüler

 Alter: 17 Anmeldungsdatum: 22.07.2006 Beiträge: 271
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Verfasst am: 18.08.2006, 12:47 Titel: |
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Hi
*Neue Leserin*!!!!!
die geschichte ist ja soo wunderschön,und total gefühlvoll,echt du hast die gefühle so toll beschrieben und so echt!!!!!
ich freu mich schon total auf den nächsten teil!!!!!
lg,Ltschi |
_________________ Nicht alle Menschen sind glücklich die glücklich scheinen,manche lachen nur um nicht zu weinen!
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Lady Voldemort Orden des Merlin 4. Klasse

 Alter: 32 Anmeldungsdatum: 22.03.2006 Beiträge: 1230 Wohnort: Little Hangleton
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Verfasst am: 18.08.2006, 20:30 Titel: |
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| Ist nicht einfach das vor den anderen geheim zu halten. Draco hat wohl schon zu viel schlimmes erlebt, als das er anderen so einfach vertrauen kann. Na ich hoffe alles wendet sich noch zum guten. Auch mit Ron! |
_________________ Feinde des Erben, nehmt euch in Acht!
Virtual Galopp
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Schnuffel ZAG-Schüler

 Alter: 16 Anmeldungsdatum: 12.06.2006 Beiträge: 302 Wohnort: Innsbruck
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Verfasst am: 28.08.2006, 12:30 Titel: |
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Du hast die "beste" Szene einfach enfallen lassen?^^
Naja...wir sind noch zu jung...^^
Wieder supi geschrieben!
Mir tut jetzt auch Ron total leid...der Arme ist totaler Ausenseiter geworden...
Lg Schuffel |
_________________ Solve my secret...
www.selket.de |
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Sirius Black Site Admin/Hauslehrer von Slytherin

 Alter: 17 Anmeldungsdatum: 25.12.2005 Beiträge: 4112 Wohnort: Grimmauldplatz 12
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Verfasst am: 28.08.2006, 12:57 Titel: |
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Wow, 4 Kommis, danke
| Zitat: | Nur mir tut der arme Ron immer ncoh so leid *grummel* Sieh mal zu das du nochjemanden für ihn findest *ggg*
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Wird sicher noch
| Zitat: | | *Neue Leserin*!!!!! |
Cool, dass du auf die FF gestoßen bist und dass sie dir gefällt!
| Zitat: | | Na ich hoffe alles wendet sich noch zum guten. |
Wird es! Kann nur sagen, dass die FF im falschen Ordner ist Ist kein Drama mehr, das Ende wird doch nicht so schlecht sein
| Zitat: | Shocked Du hast die "beste" Szene einfach enfallen lassen?^^
Naja...wir sind noch zu jung...^^ |
Jaah, hab lange überlegt *gg* Vielleicht schreib ihc mal nen Oneshot drüber lol
So, das nächste Chap kommt, hab euch auch lange warten lassen.
Ist ein wenig anders das Chap, lest einfach selbst.
Kapitel 14 – Zwei Monate später
Ron hatte eine Ausbildung begonnen, in der er später denselben Beruf machen konnte wie Charlie, und er war schon sechs Wochen lang in Bulgarien. Hermine arbeitete jetzt im Zaubereiministerium in der Mysteriumsabteilung, und Harry würde bald seine Aurorenausbildung beginnen. Neville arbeitete im St.Mungos, in der Abteilung für Pflanzengifte, und Luna, Ginny und Draco waren nach Hogwarts zurückgekehrt.
Luna und Ginny um ihr siebtes Schuljahr zu bestreiten, und Draco weil er den Posten des Lehrers für Verteidigung gegen die dunklen Küsten bekommen hatte.
Draco selbst war anfangs nicht so begeistert gewesen, Harry wusste, dass er nicht von Dumbledore abhängig sein wollte.
Harry hatte Draco dazu gebracht, mit ihm zu Dumbledore zu gehen.
Es war einer der wenigen Tag, an denen Dumbledore im Hauptquartier aufkreuzte, und den wollte Harry nützen. Draco versuchte, sich gegen Harrys Bemühungen zu sträuben.
„Ach, komm, Mann.“, versuchte Harry ihn zu überreden – halb streng, halb belustigt, „Du hast gesagt, dass du es machst.“
„Ich bin zu jung, ich habe keine Erfahrung.“, murmelte Draco und sah zu Boden.
„Du bist klug, und Dumbledore ist fair. Er braucht einen Lehrer, und warum nicht dich? Er wird dir eine Chance geben, du hast es verdient.“, redete Harry weiter.
„Warum nicht du? Du bist der Beste in Verteidigung gegen die dunklen Künste.“
„Ich werde Sucher im Nationalteam.“, antwortete Harry.
„Ist das mit der Aurorenausbildung nichts geworden?“, fragte Draco.
„Nein, alle Plätze sind schon belegt. Jetzt wo Voldemort besiegt ist, trauen sie sich wieder.“
Draco zuckte bei dem Namen kurz zusammen, ging aber nicht näher drauf ein.
„Wann kannst du anfangen?“, fragte Draco, um vom Thema abzulenken.
„Erst nach Weihnachten, sie haben noch eine Sucherin, aber sie bekommt ein Baby.“, entgegnete er und kam dann wieder aufs Thema zurück, „Was ist jetzt, reden wir mit Dumbledore?“
„Ich weiß nicht...“, murmelte Draco.
„Komm schon, ich werde auch reden.“
„Hm... ja.“, brummte Draco, er hatte auch nicht viel dagegen zu sagen.
Die beiden gingen in die Küche, wo Dumbledore mit Mrs. Weasley sprach.
„Professor, wir müssten mit Ihnen reden.“, sagte Harry.
Der Direktor musterte die beiden kurz und sagte dann: „Ah, das dachte ich mir.“
Zu dritt verließen sie den Raum und ließen die verdutzte Mrs. Weasley stehen.
Dumbledore führte die beiden zu einem Raum, den Harry noch nie betreten hatte und der sich als Besenkammer entpuppte.
„Was gibt’s?“, fragte er und sah die Jungs an.
Draco starrte auf seine Schuhspitzen, und so musste tatsächlich Harry sprechen.
„Sir, Sie suchen noch immer nach einem Lehrer, nicht wahr?“, begann Harry.
„In der Tat, Harry. Obwohl nun bestimmt kein Fluch mehr auf diesem Posten liegt, gibt es keine Bewerber.“, antwortete er, und fragte dann: „Oder hab ich da was verpasst?“
Dabei musterte er nicht mehr Harry, sondern Draco, besser gesagt seinen Hinterkopf.
„Jaah, ich wüsste da eine Möglichkeit.“, sprach Harry weiter.
„Die wäre?“, fragte Dumbledore.
„Ich dachte da an Draco. Ich weiß, Sir, er ist erst achtzehn, aber er weiß viel. Zumindest kann er es versuchen, es kann ja nichts schief gehen, und ich bin mir sicher, er schafft das.“
„Ah. Gut. Sehr gut. Aber ich denke, Mr. Malfoy kann für sich selbst sprechen.“, entgegnete er zwinkernd und Draco sah missmutig auf.
„Ahm...“, begann er.
„Sind Sie derselben Meinung wie Mr. Potter? Würden Sie sich die Arbeit als Lehrer zutrauen? Immerhin könnten Sie vieles von dem Ereignis vor den Ferien berichten. Das wäre in der Tat sehr interessant...“
Harry warf Draco einen abwartenden Blick zu, den dieser auffing und dann sagte: „Ja, äh, ich werde es versuchen.“
Harry hatte die Befürchtung, dass dies für Dumbledore nicht reichen würde, doch er hatte sich getäuscht.
„Sehr schön, dann erwarte ich Sie am 1. September dieses Jahres beim Eröffnungsbankett am Lehrertisch.“
Ohne ein weiteres Wort ging er aus der Besenkammer und ließ die beiden stehen.
Harry und Hermine waren derzeit die einzigen, die regelmäßig im Hauptquartier erschienen, aber meistens war Harry trotzdem alleine, da Hermine oft nach der Arbeit bei ihren Eltern zu Hause schlief.
So oft es ging, leistete sie Harry Gesellschaft, und er war eigentlich froh darüber, da auch die meisten anderen Ordensmitglieder kaum Zeit hatten. Die beiden redeten viel, auch über das Problem mit Ron und Draco. Sie hatten immer noch keine Lösung gefunden, aber sie waren jetzt wenigstens schon so weit, dass Draco manchmal auch mit Harry und Ginny über seine Beziehung redete, aber niemals über seine Gefühle.
Hermine und Draco sahen sich zurzeit gar nicht, und obwohl Hermine zu Harry nichts dergleichen sagte, wusste er, dass sie sich schlecht fühlte. So oft es ging, versuchte er, mit ihr darüber zu reden, aber sie wich oft aus. Meistens beließ er es dabei, aber irgendwann fing er wieder davon an.
Er merkte, dass es ihr schlecht ging, und wie er einigen Briefen von Ginny entnehmen konnte, schien sich Draco ebenfalls sehr einsam zu fühlen.
Harry und Ginny hatten den beiden von ihrem Plan erzählt, aber sie hatten nie alle vier gleichzeitig Zeit gehabt, wenn Ron nicht da war.
Deshalb hatten Harry, Ginny und Hermine abgemacht, dass sie sich in den Weihnachtsferien treffen würden. Draco hatten sie noch nichts gesagt, da es ihm immer peinlich war, mit Harry und Ginny über die Treffen zwischen ihm und Hermine zu reden.
Ron hatte Draco noch mehrmals beleidigt, bevor er abgereist war, und einmal war es besonders schlimm gewesen. Harry musste sich immer ärgern, wenn er daran zurückdachte.
Harry, Ginny, Draco und Hermine saßen ihm Wohnzimmer, und Ginny und Harry besprachen gerade, was sie tun sollten. Hermine war es etwas unangenehm, und Draco starrte auf die gegenüberliegende Wand, aber ließ sich nichts anmerken.
“Ihm ist das sicher peinlich“, dachte Harry.
Aber warum nur? Warum hat er solche Probleme über seine Beziehung zu reden?
Plötzlich öffnete sich die Wohnzimmertür, und Ron trat ein.
Automatisch rutschten Hermine und Draco auseinander, obwohl sowieso beinahe ein halber Meter zwischen ihnen Platz war. Harry warf ihnen einen warnenden Blick zu, und sah dann zu Ron.
„Hier seid ihr, ich habe euch schon gesucht!“, rief er, und als sein Blick Draco streifte, runzelte er die Stirn.
„Wir haben gerade besprochen, wo wir heute Abend hingehen wollen.“, log Harry, und ärgerte sich über seinen besten Freund.
Immer musste er in den unpassendsten Momenten auftauchen, und dann würde er wahrscheinlich noch anfangen, schlecht über Draco zu reden.
„Aber nicht mit dem, der braucht uns nicht zu begleiten!“, knurrte er wütend, und machte keinen Versuch seinen Hass auf Draco zu verleugnen.
Harry merkte, dass es Draco beleidigte, obwohl dieser es durch eine gleichgültige Miene zu vertuschen versuchte, und wusste, dass er sich nicht wirklich wehren würde.
Es war immer so gewesen, dass meistens Ron anfing Draco zu beleidigen, aber dieser hatte ihn einfach ignoriert, nur selten hatte er etwas darauf gesagt.
Harry merkte jedes Mal, dass es Draco fertig machte, und versuchte manchmal mit ihm zu reden, aber er verschloss sich immer perfekt vor ihm. Nur seine Augen verrieten, was er empfand.
Harry bat dann immer Hermine, sich um Draco zu kümmern, da sie auch wirklich die Einzige war, die manchmal zu seinen Gefühlen vordringen konnte. Hermine erzählte Ginny alles, und so hatte Harry ungefähr eine Ahnung, wie es Draco wirklich ging. Er wusste, dass Draco kaum etwas von sich preisgab, aber dass er in der Nähe von Hermine etwas weicher wurde.
Meistens zeigte er dann wenig von der Arroganz, die meistens nur mehr dann zum Vorschein kam, wenn ihn jemand zutiefst beleidigte, und das war eigentlich immer nur Ron.
Oft war es so gewesen, dass jemand anderes, zum Beispiel Harry oder Ginny es waren, die Draco verteidigten. Hermine zog sich dann meistens zurück, und warf Draco nur aufmunternde Blicke zu, da sie nicht Gefahr laufen wollte, aufzufliegen.
Harry und Ron redeten dann manchmal einen ganzen Tag nichts miteinander, und die Stimmung im Orden wurde zunehmend schlechter.
„Warum musst du immer auf ihn losgehen?“, schrie Harry wütend und sprang auf.
Ginny tat es ihm nach, und die beiden bauten sich zornig vor Ron auf.
„Warum verteidigt ihr ihn?“, schrie er zurück und fuchtelte mit seinen zu langen Armen.
„Weil du ihn immer ohne einen Grund angreifst!“, tobte Ginny.
„Ist es kein Grund, dass er uns immer beleidigt und fertig gemacht hat?!“, brüllte Ron.
„Natürlich hast du Recht, aber jetzt ist er auf unserer Seite! Er beleidigt dich auch nicht, oder?“, versuchte Harry ihn zu beschwichtigen.
„Warum ist er erst jetzt auf unserer Seite? Er hätte schon vor Jahren zu uns kommen können! Und weshalb war er in Slytherin?“, wollte Ron wissen.
Harry wollte schon antworten, als sie plötzlich eine wütende Stimme vernahmen.
„Ihr wisst doch gar nichts!“, rief Draco und stürzte dann aus dem Zimmer.
Harry war sich sicher, einige Tränen gesehen zu haben. Mit einem letzten wütenden Blick auf Ron lief er Draco hinterher, und Ginny brachte Hermine in ihr Zimmer, und versuchte, sie zu beruhigen.
Damals hatte Harry wieder nicht erfahren, warum Draco erst wenige Monate zuvor auf diese Seite gewechselt hatte. Er hatte es nicht einmal geschafft, mit Draco zu reden, da er sich in seinem Zimmer eingeschlossen hatte.
Hermine war dann eine Weile später zu Draco gegangen, und hatte ihn beruhigt. Harry war sich sicher, dass es das Beste wäre, Draco Zeit zu geben, und irgendwann würde er ihnen vielleicht alles erzählen.
Nach diesem Streit hatte Draco wieder begonnen, die Mahlzeiten seltener zu besuchen, und es gab Tage, an denen er gar nichts aß. Immer wieder versuchten Ginny und Tonks, ihm etwas zu bringen, aber meistens verweigerte er jeglichen Kontakt zu den Ordensmitgliedern.
Harry hatte gemerkt, dass es Hermine in diesen Zeiten sehr schlecht ging, sie war kaum anzusprechen, und Ginny hatte ihm erzählt, dass sie oft weinte.
Harry hatte einmal versucht mit Ron zu reden, aber er hatte es nur geschafft, dass Ron weitere zwei Tage nicht mit ihm und auch Ginny sprach.
Was Harry unangenehm auffiel, war, dass Ron immer mehr nur mit den Älteren etwas unternahm, kaum noch mit ihm und Ginny. Er ging ihm auch auffällig oft aus dem Weg, und wenn sie miteinander sprachen, dann immer übertrieben freundlich.
Hermine hatte Harry sogar einmal gebeten, er solle sich aus dem ganzen raushalten, um nicht seine Freundschaft zu Ron zu gefährden, doch dieser hatte nur geantwortet, dass beide seine besten Freunde waren, und er musste dem helfen, der seiner Meinung nach im Recht war.
Hermine hatte ihn darauf freudestrahlend umarmt, und dann hatten sie schweigend zu Abend gegessen.
Es war Samstagabend, und die beiden aßen wieder einmal miteinander. Hermine und Harry hatten sich bisher nur über die Arbeit unterhalten, und nachdem Harry den Tisch abgeräumt hatte, sagte er: „Hast du in letzter Zeit etwas von Ginny gehört?“
Irgendwie wollte er das Gespräch zu Draco lenken, aber wenn er direkt davon anfangen würde, würde sie sofort wieder ablenken.
Hermine funkelte ihn böse an, und sagte mit einem schnippischen Unterton: „Sie schrieb mir einen Brief, in dem stand, dass sie regelmäßigen Briefkontakt mit dir hätte. Ich weiß worauf du hinaus willst. Ich bin nicht blöd.“
„Es tut mir Leid, Hermine. Aber ich will nicht, dass es dir schlecht geht.“, sagte Harry besorgt.
„Es geht mir nicht schlecht...“, antwortete sie leise.
„Ach, Hermine! Sei ehrlich, das merkt doch jeder!“, rief er und sah sie ernst an.
„Wirklich jeder?“, fragte sie mit ängstlichem Gesichtsausdruck.
„Nun... nicht alle... aber die meisten. Es ist Glück, dass du im Moment keinen Kontakt zu den anderen Ordensmitgliedern hast. Und zu Ron...“, murmelte Harry und sah sie wieder besorgt an.
Sie warf ihm einen hilflosen Blick zu, und sagte dann: „Ich kann ihm ja aus dem Weg gehen...“
Harry merkte, dass sie es selbst nicht glaubte, und sagte dann sanft: „Du wirst ihm kaum aus dem Weg gehen können... er liebt dich. Kein Grund zur Sorge“, fügte er hinzu, als sie ihn entsetzt ansah, „Ginny und ich lassen uns etwas einfallen. Du hast diese Liebe zu Draco verdient.“
„Danke, Harry. Ihr seid toll.“, antwortete sie etwas aufgemuntert, und lächelte ihm zu.
Die beiden sprachen dann wieder über andere Dinge, und der Abend zog sich bis in die Nacht hinein.
Obwohl Hermine die ganze Zeit fröhlich wirkte, wusste Harry irgendwie, dass das nur von kurzer Dauer sein würde.
Als sie sich dann kurz nach Mitternacht von ihm verabschiedete, dachte er noch lange über die Möglichkeiten nach, die sie hatten, aber die Liste war kurz. Nach einer Weile ging er müde und hoffnungslos ins Bett.
Die Zeit verging schnell, Harry gewöhnte sich daran, fast immer alleine zu sein, und Weihnachten rückte immer näher. Zwei Wochen vor Ferienbeginn erhielt er einen Brief, der ihn sehr freute, und wenn der Inhalt kaum von Bedeutung war.
Der Brief war von Draco, der fragte, ob er in den Weihnachtsferien im Hauptquartier verbringen durfte, und Harry antwortete ihm erfreut.
Einige Leute hatten beschlossen, Weihnachten im Ordensquartier zu verbringen. Harry war froh, Draco dabeizuhaben, denn dann würde es vielleicht bei ihm und Hermine voran gehen.
Am selben Tag noch schrieb er Ginny einen Brief und erzählte ihr davon, und sie schien nicht weniger begeistert.
Die beiden beschlossen, am ersten Ferientag mit Hermine und Draco auszugehen, denn Ron würde erst am Weihnachtsabend freibekommen.
xxx
tja, vielleicht ein wenig langweiliger als die anderen Sachen, aber das muss auch sein
lg |
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Lady Voldemort Orden des Merlin 4. Klasse

 Alter: 32 Anmeldungsdatum: 22.03.2006 Beiträge: 1230 Wohnort: Little Hangleton
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Verfasst am: 28.08.2006, 13:18 Titel: |
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| Nö wieso langweilig? Ist doch interessant die Hintergründe zu erfahren. Draco als Lehrer ist ne gute Idee. Ich denke das paßt zu ihm. Bin gespannt wie er seine Stunden meistert. Vielleicht hilft ihm das mehr aus sich raus zu gehen. |
_________________ Feinde des Erben, nehmt euch in Acht!
Virtual Galopp
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Sirius Black Site Admin/Hauslehrer von Slytherin

 Alter: 17 Anmeldungsdatum: 25.12.2005 Beiträge: 4112 Wohnort: Grimmauldplatz 12
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Verfasst am: 28.08.2006, 13:37 Titel: |
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Die Schulstunden sind bei dieser FF eher weniger beschrieben *hm* Wär aber ne gute Idee gewesen. Wirds aber bei der Parallel-FF sicher geben, ist schon geplant
Aber gut, dass es dir gefällt
lg |
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Litschi ZAG-Schüler

 Alter: 17 Anmeldungsdatum: 22.07.2006 Beiträge: 271
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Verfasst am: 07.09.2006, 17:52 Titel: |
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Hey das war doch ein super teil!!!!!ich fand ihn nicht langweilig!!!außerdem es passieren auch nicht immer total viel spannende sachen in einem teil!!!!
lg,Ltschi
ps:freu mich schon auf den nächsten teil!!! |
_________________ Nicht alle Menschen sind glücklich die glücklich scheinen,manche lachen nur um nicht zu weinen!
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Sirius Black Site Admin/Hauslehrer von Slytherin

 Alter: 17 Anmeldungsdatum: 25.12.2005 Beiträge: 4112 Wohnort: Grimmauldplatz 12
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Verfasst am: 01.11.2006, 14:29 Titel: |
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Wow, jetzt hab ich lang nichts mehr geschrieben Sorry!
Kapitel 15 – Ein Vierer-Date
Weihnachten rückte immer näher, und Harry wurde zunehmend nervöser mit jedem Tag, der anbrach.
Er wusste von Ginny, dass Draco einverstanden war, und das war schon ein gutes Zeichen. Trotzdem befürchtete er, irgendetwas würde schief gehen.
Was ist, wenn sich einer der beiden verspätet? Was ist, wenn einer der beiden zu schüchtern ist? Was tun wir, wenn wir auffliegen?
Und was ist, wenn Ron davon erfährt? Es wird ihm das Herz brechen... und er wird Draco das Genick brechen...
Jetzt ging er nervös in seinem Zimmer im Grimmauldplatz Nummer 12 auf und ab, und wartete auf die ersten Feriengäste. Lupin und Tonks würden kommen, und auch alle Mitglieder der Familie Weasley bis auf Percy, der sich immer noch nicht mit seiner Familie vertrug, und Charlie, der arbeiten musste.
Harry hatte mit allen abgemacht, dass sie zum Mittagessen kommen würden, und dann wollten sich Ginny und er im Tropfenden Kessel mit Draco und Hermine treffen.
Die laute Glocke ertönte, und Harry apparierte mit lautschlagendem Herzen hinunter in die Eingangshalle. Schnell öffnete er die Tür und nahm Mrs. Weasley gleich eine Einkaufstasche ab, während die halbe Familie vom Regen durchnässt durch die Tür trat. Harry grüßte die Weasleys und hielt ihnen die Tür auf.
„Guten Tag, mein Schatz.“, sagte Mrs. Weasley und umarmte Harry.
„Hallo Harry.“, ächzte Mr. Weasley unter der Last weiterer Einkaufstaschen.
Die Zwillinge und Bill klopften ihm nur grinsend auf die Schulter und als Mrs. Weasley von ihm abgelassen hatte, fiel ihm Ginny um den Hals.
„Hi.“, flüsterte ihr Harry ins Ohr und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange.
Die Gruppe machte sich auf den Weg ins Wohnzimmer, Harry hielt Ginnys Hand. Er ließ sie los, um seinen Gästen etwas zu trinken anzubieten, als auch schon zwei laute Appariergeräusche aus der Eingangshalle zu hören waren – ein Scheppern folgte und gleich darauf das Geschrei von Mrs. Black, ein Fluchen einer Frau und die beruhigenden Worte eines Mannes – Harry war sich sicher, dass Tonks und Lupin eingetroffen waren.
Er grinste kurz den Weasleys zu, und machte sich dann auf den Weg, um die beiden zu begrüßen, und nebenbei noch Mrs. Black ruhig zu stellen.
„SCHLAMMBLÜTER – IM HAUS MEINER VÄTER! MUGGELFREUNDE! ABSCHAUM!“
Harry war es gewöhnt, das Geschrei kümmerte ihn kaum noch. Schnell zog er den schweren Vorhang wieder vor das Gemälde und schüttelte dann den beiden Neuankömmlingen die Hände.
Das Essen war beendet und alle saßen gut gelaunt dort und unterhielten sich über die Feiertage. Harry und Ginny warfen sich immer wieder Blicke zu, die bedeuteten, dass sie bald aufbrechen würden, aber auch sie waren entspannt.
Harry sah immer wieder auf die Uhr, und ein paar Minuten vor 15 Uhr erhob er sich und sagte: „Ginny und ich müssen jetzt dann aufbrechen. Kommst du?“
Ginny nickte, die beiden verabschiedeten sich von den anderen und Harry und Ginny gingen hinaus in die Eingangshalle. Ginny nahm Harrys dargebotenen Arm und er apparierte mit ihr in den Tropfenden Kessel.
Sie gingen zu Tom an die Theke, und sahen, dass Draco schon da war. Er sah besser aus, als in den Ferien im Sommer, aber trotzdem wirkte er etwas bekümmert. Dazu kam auch noch die Nervosität, die kaum zu übersehen war.
„Hi, Draco.“, sagte Harry und ging auf den Jungen zu.
Draco schrak hoch, schüttelte aber dann den beiden die Hand.
„Hallo.“, begrüßte er die beiden.
„Hi, Draco.“, erwiderte Ginny.
Die drei setzten sich an einen Tisch, von dem aus man die Tür zur Winkelgasse gut sehen konnte. Mit den Bestellungen wollten sie noch auf Hermine warten, und so begannen sie, über die letzten Monate zu reden.
„Wie war’s in Hogwarts?“, fragte Harry die beiden anderen.
„Sie waren ein guter Lehrer, Herr Professor.“, witzelte Ginny und grinste zu Draco.
Er lachte kurz und begann dann zu erzählen: „Ja, es war toll. Aber jetzt weiß ich, wie es als Lehrer ist, die haben es auch nicht leicht.“
Draco lachte kurz und sah dann zu Harry. „Wie war es bei dir?“
„Ja, auch nett. Manchmal war es ein bisschen langweilig, weil ich fast immer alleine war, aber ich hab ein paar Sachen für den Orden gemacht.“
Dann schwiegen die drei. Nicht lange, denn bald ging die Tür zum Tropfenden Kessel auf.
Hermine trat herein und sah sich nach ihnen um. Sie hatte die drei ziemlich bald entdeckt und ging auf sie zu.
Draco verspannte sich ein bisschen, setzte aber ein Lächeln auf. Ginny und Harry sprangen auf, um Hermine zu begrüßen. Sie umarmte die beiden und setzte sich dann neben Draco.
„Hi.“, sagte sie.
„Wir holen Butterbier.“, schlug Harry vor und Ginny folgte ihm.
Sie gingen schnell zur Theke und bestellten vier Flaschen Butterbier. Während sie warteten sah Harry zum Tisch und bekam gerade noch mit, wie sich die beiden aus einem Kuss lösten.
Jetzt begannen sie, leise miteinander zu sprechen – ein zufriedener Ausdruck breitete sich auf Dracos Gesicht aus – Hermines konnten sie nicht sehen.
„Lassen wir sie eine Weile alleine.“, flüsterte Ginny in sein Ohr und Harry nickte.
Sie setzten sich auf zwei Barhocker und nippten von ihren Flaschen, als Tom sie ihnen hinstellte. Die zwei anderen ließen sie unberührt stehen.
„Wie waren die ersten Monate in Hogwarts, Draco?“, fragte Mrs. Weasley, sofort als die vier im Grimmauldplatz 12 ankamen.
„Toll.“, antwortete Draco, sah aber zu Boden und sprach sehr leise.
Harry sah ein wenig enttäuscht, dass er sich wieder hinter seiner alten Maske versteckte.
Mrs. Weasley sah Draco ein wenig besorgt an, doch Harry wollte es vermeiden, dass sie Draco genau so wie ihn früher immer unter ihre Fittiche nahm, und zog ihn gleich am Ärmel mit sich.
Ginny gab ihrer Mutter schnell einen Kuss, und lief dann mit Hermine nach oben in ihr Zimmer.
Die beiden legten sich auf ihre jeweiligen Betten. Hermine sah glücklich an die Decke, und Ginny beobachtete sie dabei.
„Er... Er ist so...“, begann Hermine mit freudig bebender Stimme.
„Toll?“, ergänzte Ginny grinsend.
„Ja...“, seufzte Hermine.
„Weißt du... er hat sich so verändert. Er redet schon sehr offen über alles... Ich liebe ihn einfach!“, sagte Hermine mit überglücklichem Gesicht.
„Ich weiß.“, grinste Ginny.
Die beiden sagten nichts mehr – jede war in Gedanken bei ihrem Freund.
Die Nacht war kalt und stürmisch, doch zwei junge, verliebte Menschen im Hauptquartier des Phönixordens störte das wenig. Sie lagen gemeinsam in einem Bett und redeten miteinander. Nichts könnte sie ihn diesen Momenten davon abbringen zusammen zu sein.
Lange würden sie nicht mehr so ungestört bleiben können, diese Ruhe wollten sie gemeinsam ausnutzen.
„Der Tag war echt schön mit dir.“, sagte Draco mindestens schon das dritte Mal.
Hermine lächelte und sagte: „Ich weiß. Es freut mich so sehr, dich endlich wieder bei mir zu haben. Du hast mir so gefehlt!“
„Ich hab dir doch geschrieben.“, entgegnete er.
„Das ist doch nicht dasselbe!“, sagte sie gespielt entrüstet.
„Nicht?“, fragte er und tat so, als ob er überrascht wäre.
Hermine lachte und sagte: „Du bist so anders als früher!“
Draco strich liebevoll über Hermines Haar und unterbrach das Gespräch wieder einmal, in dem er sie sachte auf die Nase küsste. Sie lächelte und legte ihre Hand auf seinen Nacken und zog ihn weiter zu sich hinunter.
Vorsichtig berührten sich ihre Lippen, und es fühlte sich so gut an wie bei jedem ihrer immer zahlreicher werdenden Küsse.
Nach wenigen Sekunden lösten sie sich voneinander und Hermine sah Draco mit einem Leuchten in den Augen an.
Ich liebe ihn so sehr...
Er schien ihren Gedanken zu fühlen und zog sie wieder zu sich. Sie küssten sich wieder und Hermines Hand glitt unter Dracos Pullover. Seine Bauchmuskeln spannten sich unter ihrer Berührung und seine Küsse wurden fordernder.
Er begann langsam ihre Bluse zu öffnen. Hermine kuschelte sich noch näher an ihn und schob sein T-Shirt nach oben. Kein einziges Mal lösten sich ihre Lippen voneinander.
Die beiden verstanden sich ohne Worte schon so gut, jeder wusste, was der andere vorhatte.
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lg |
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Sam Vorschüler

Anmeldungsdatum: 27.10.2006 Beiträge: 15
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Verfasst am: 01.11.2006, 15:22 Titel: Neue leserin |
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| WOW echt tolle geschichte |
_________________ Harry potter is the best
Die seite ist nicht mir sondern ner kollegin |
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sahnefrosch Muggel

Anmeldungsdatum: 02.11.2006 Beiträge: 10
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Verfasst am: 02.11.2006, 02:11 Titel: |
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oh gott, oh gott du machst mich total fertig. vor 2, 3 stunden wollte ich doch nur gemütlich eine kleine ff lesen und dann schlafen gehn...also geb ich ein paar stichwörter bei google ein und was kommt mir entgegen? deine ff. also gut... ich lese mal den prolog und denke mir.. mhh klingt ganz nett. dann kommt teil 1... ich war sofort fasziniert von deinem schreibstil. ich glaube nicht, dass ich schon jemals eine ff gelesen habe, die mich so fasziniert hab. nach ein paar weiteren teilen kann ich nicht mehr aufhören. nicht die augen vom text lassen, nicht aufs klo gehn, nichts neues zu trinken holen. gespannt lese ich jeden teil und scrolle immer schnell zum nächsten teil weiter. alles lese ich konzentriert, fühle mit jeder einzelnen person mit. einfach...ah. und dann. das ende. aus. ich stehe an. kein teil mehr. hast du eine ahnung wie verrückt mich das macht? 01:06 und komplette verzweiflung tritt ein. es geht nicht weiter. nein. nicht weiter. ich melde mich also in diesem forum an und ja hier bin ich. und ich flehe, nein ich bettle dich an, quäl mich nicht weiter und stell sofort einen neuen teil rein, ja? ich bin echt.. WOW. verstehst du? gaaanz wooow. *nicht mehr aushalt* ich will alles erfahren.... und ja beim nächsten teil, erzähl ich dir dann, was ich eigentlich so toll dran finde, ja?`
oh gott ich bin verrückt *lach*
gute nacht.
lg meli |
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Sirius Black Site Admin/Hauslehrer von Slytherin

 Alter: 17 Anmeldungsdatum: 25.12.2005 Beiträge: 4112 Wohnort: Grimmauldplatz 12
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Verfasst am: 02.11.2006, 18:50 Titel: |
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@sahnefrosch: jetzt muss ich erst mal wow sagen^^ Wahnsinns-Kommentar, danke! Und schön, dass du dich registriert hast
| Zitat: | | oh gott, oh gott du machst mich total fertig. |
Ich glaub das hat mir noch nie jemand gesagt ^^ *rotwerd*
| Zitat: | | und ja beim nächsten teil, erzähl ich dir dann, was ich eigentlich so toll dran finde, ja?` |
Das interessiert mich aber jetzt wirklich
@Sam: Danke für dein Kommentar!
Gleich der nächste Teil für euch:
Kapitel 16 – Weihnachtsmorgen
Draco wachte ziemlich früh am Weihnachtsmorgen auf, und hatte Hermine in seinen Armen. Sie war schon munter und lächelte ihn an.
Er gab ihr einen Kuss und sagte: „Frohe Weihnachten.“
„Frohe Weihnachten, mein Schatz.“, erwiderte sie und er grinste.
„Ich glaube, der Hauself hat deine Geschenke hergebracht.“, sagte Draco und zeigte auf einen Berg von Geschenken am Fußende seines Bettes.
„Ach, das sind doch deine!“, lachte Hermine und setzte sich auf.
„Wer sollte mir soviel schenken?“, fragte er überrascht.
„Na, alle.“, grinste sie.
Er schaute noch mal kurz verwirrt und nahm dann eines der Päckchen in die Hand. Es war in grünes Papier, auf dem sich kleine Rentiere bewegten, eingepackt. Darauf war eine Karte befestigt, auf der stand: „Frohe Weihnachten. Harry.“
Draco sah überrascht aus und löste dann vorsichtig das Band, das um das Papier gewickelt war. Das Geschenkspapier ging auf und aus dem Paket und heraus fiel ein Stück Pergament.
Draco sah etwas verwirrt aus, und warf dann Hermine einen fragenden Blick zu, die zu lachen begonnen hatte.
„Was ist das?“, fragte er, und faltete das alt wirkende Blatt vorsichtig auseinander.
„Probier es aus.“, grinste Hermine, die genau wusste, worum es sich handelte.
Draco zuckte kurz mit den Schultern und nahm dann seinen Zauberstab vom Nachtkästchen. Kurz tippte er auf das Pergament, aber es tat sich nichts.
Er zog die Augenbrauen hoch, murmelte dann einen Spruch und tippte wieder auf das Blatt. Wieder passierte nichts.
Hermine grinste und sagte dann: „Soll ich es dir zeigen?“
Draco nickte und starrte weiterhin verwirrt auf das Papier. Hermine nahm ihm den Zauberstab aus der Hand, tippte auf die Karte und sagte: „Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin.“
Von dem Punkt der Papiers, den sie mit der Zauberstabspitze berührt hatte, gingen plötzlich feine Linien davon und formten sich nach und nach zu einer exakten Karte von Hogwarts.
Draco sah Hermine überrascht an und murmelte: „Was... wie? Woher...“
Sie grinste und begann dann die Funktion der Karte zu erklären, was die drei schon alles damit angestellt hatten, und dass er sie in Hogwarts sicher gut gebrauchen könnte.
Draco lächelte und sagte dann: „Das ist echt cool. Aber jetzt musst du ein Geschenk aufmachen.“
„Aber meine sind sicher in meinem Zimmer. Machen wir zuerst deine und dann meine. OK?“
„Na gut.“, sagte Draco und nahm das nächste Paket.
Es war in silbernes Papier eingewickelt und sehr weich, es enthielt einen braunen Pullover mit einem Hogwarts-Wappen drauf von Mrs. Weasley und vielen Keksen.
Draco freute sich sehr darüber.
Gott sei Dank hab ich auch was für Mrs. Weasley besorgt.
Das nächste Paket kam von Ginny, sie hatte ihm ein Buch mit dem Titel „Erziehung von Schülern mit Hilfe der Magie“ gekauft. Draco grinste kurz und legte es dann zur Seite.
Jetzt waren noch zwei Päckchen übrig. Eines von Tonks und Lupin, und eines von Hermine.
Draco wollte sich das Beste zum Schluss aufheben, und nahm deshalb zuerst das Päckchen von seinem ehemaligen Lehrer und seiner Cousine. Es war in einfaches Papier gewickelt, hatte aber eine schöne rot-goldene Schleife. Draco öffnete das Paket und drinnen war ein weiteres Buch für seinen Beruf als Lehrer, doch dieses Mal handelte es von verschiedenen schwarzmagischen Geschöpfen, von Rotkappen bis zu Hinkepanken, von Grindelohs bis zu Riesen.
Interessiert blätterte Draco das Buch durch und war begeistert. Es waren viele Bilder von Geschöpfen darin, die sich allesamt Furcht erregend bewegten.
„Geil...“, murmelte er nur, und nahm dann das Paket von Hermine.
Es war hellblaues Papier, auf dem sich kleine Zauberstäbe befanden, die schnippten, herumwirbelten, Kreise beschrieben, Saltos schlugen, verschiedenfarbige Funken sprühten und vieles mehr.
Schnell öffnete Draco das goldene Band, und nahm die Karte, die daran befestigt war. Darauf war ein Bild von ihnen beiden, Draco hatte keine Ahnung wie es entstanden war.
Er öffnete sie und las mit freudigen Augen den Text, der drinnen stand.
Lieber Draco!
Frohe Weihnachten!
Ich werde dich für immer lieben!
Deine Hermine
„Danke.“, murmelte er und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
Sie lächelte kurz und sah ihm dann zu, wie er das Papier abwickelte und das Geschenk herausnahm. Es war ein Tarnumhang, er sah Harry’s zum Verwechseln ähnlich. Der silberne Stoff fühlte sich wie Wasser an.
Draco klappte der Mund auf und sah Hermine verblüfft an. Er hob den Umhang in die Höhe und betrachtete ihn von allen Seiten.
„Wow...“, hauchte er und sah sie an.
Hermine lächelte und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Draco packte ihr Kinn und küsste sie auf die Lippen. Sie lösten sich voneinander und grinsten sich an.
„Vielen, vielen Dank...“, murmelte er und gab ihr noch einen Kuss.
„Gerne doch.“, sagte sie und strich ihm über die Haare.
Die beiden lehnten sich schweigend aneinander, jeweils einen Arm um den anderen. Sie genossen die Ruhe und Zweisamkeit, und hofften, dass es noch ewig andauern würde.
Doch dem war nicht so.
Ein leises Klopfen an der Tür ließ die beiden hochschrecken. Ein angstvoller Ausdruck ließ die Ruhe und Freude aus Dracos Blick verschwinden. Hermine beruhigte ihn mit einem Kuss auf die Wange, zog sich ohne nachzudenken den neuen Tarnumhang über den Körper und stieß dann Draco leicht ihn die Rippen.
„Her... herein.“, sagte er mit heiserer Stimme und die Tür schwang auf.
Alle beide – Draco und Hermine – atmeten auf, als Ginny eintrat. Sie hatte ihren Zauberstab, und ein Packen Geschenke schwebte vor ihr. Überrascht sah sie sich um und sagte dann zu Draco: „Oh, tut mir Leid. Ich dachte, Hermine wäre hier...“
Lachend entledigte sich Hermine des Tarnumhangs und grinste Ginny an.
„Guten Morgen und frohe Weihnachten.“, sagte sie zu ihrer Freundin.
Ginny grinste, schloss die Tür hinter sich und sagte dann: „Frohe Weihnachten ihr beiden.“
„Dir auch ein schönes Fest.“, erwiderte Draco mit einem etwas verkrampften Lächeln, er war noch nicht wieder ganz entspannt.
„Ich bringe nur die Geschenke für Hermine. Sie lagen auf deinem Bett, aber ich weiß ja nicht, wann du wieder kommst.“, erklärte sie und beim letzten Teil des Satzes musste sie grinsen.
Hermine wurde rot im Gesicht, antwortete aber dann: „Oh, vielen Dank. Kannst sie ja gleich hier lassen.“
Sie grinste kurz und deutete dann auf das Fußende des Bettes, auf dem schon viel Papier und Bänder lagen.
„Ach, danke für das Buch, Ginny.“, sagte Draco, während Ginny die Päckchen mit einem Schwenker ihres Zauberstabs auf dem Bett platzierte.
„Gerne doch.“, grinste Ginny, „Auch vielen Dank für das Buch, Draco, und vielen Dank für das Parfüm, Hermine. Harry mag es auch.“
Sie lachte kurz, verabschiedete sich, und ging dann.
Hermine kuschelte sich wieder ein wenig näher an Draco, und während er seinen Arm um sie legte, nahm sie das erste Geschenk. Es war von Tonks und Lupin und enthielt eine schöne Kette.
Draco legte sie Hermine an, und reichte ihr das nächstliegende Geschenk. Es war ein grüner Pullover von Mrs. Weasley, mit einem Buch drauf. Hermine grinste kurz und zog ihn gleich an. Kekse, wie sie auch Draco bekommen hatte, waren ebenfalls dabei.
Ein weiteres Paket, es war von Harry und Ginny, war ziemlich schwer. Hermine machte es auf und musste lachen, als sie den Titel sah, den das dicke Buch trug: „Eine umgeschriebene Geschichte von Hogwarts“.
Draco sah sie verwirrt an, und deshalb erzählte sie ihm die Geschichte, wie sie auf diesen Titel für das Buch gekommen waren.
Er musste dann ebenfalls lachen und gemeinsam blätterten sie das Buch durch. Viele Bilder waren magisch verändert worden und die Texte stimmten nicht mehr mit der Originalfassung von „Eine Geschichte von Hogwarts“ überein. Das ganze war ziemlich lustig, und die beiden verbrachten viel Zeit damit, die Texte zu lesen.
Jetzt war nur noch ein Paket übrig, und das war von Draco. Hermine machte es auf und er sah ihr gespannt dabei zu. In dem Papier waren ein kleines Buch und ein schönes Armband eingewickelt. Das Armband bestand aus drei silbernen Ketten, die ineinander verschlungen und mit schön gearbeiteten Rubinen besetzt waren. Hermine sah Draco freudig an, und ließ es sich von ihm umlegen. Sie gab ihm einen Kuss, und sah dann in das Buch. Beim Aufschlagen fiel ein Zettel heraus, auf den etwas in einer schönen Handschrift – Dracos – geschrieben war.
Gutschein
Für drei Verabredungen
Du kannst dir aussuchen, wo und was gegessen wird.
Die Termine sind bereits in deinem neuen Terminkalender vorgemerkt.
In Liebe
Draco
Hermine schlug das kleine Buch lächelnd auf und blätterte durch. Der erste Termin war gleich am Abend des nächsten Tages, ein weiterer zu Beginn der Sommerferien und der dritte Termin am 19. September, an ihrem Geburtstag.
„Wow... Danke, Draco.“, sagte sie und gab ihm einen Kuss.
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Lady Voldemort Orden des Merlin 4. Klasse

 Alter: 32 Anmeldungsdatum: 22.03.2006 Beiträge: 1230 Wohnort: Little Hangleton
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Verfasst am: 03.11.2006, 21:08 Titel: |
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| He, echt super das es endlich weiter geht. freu mich total. Fand deine Geschichte schon immer toll, aber so nen Kommi wie vom sahnefrosch hab ich auch noch nicht gelesen. Na wenn das kein Kompliment ist. Aber dem kann ich voll zustimmen. Schreib bitte schnell weiter! |
_________________ Feinde des Erben, nehmt euch in Acht!
Virtual Galopp
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sahnefrosch Muggel

Anmeldungsdatum: 02.11.2006 Beiträge: 10
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Verfasst am: 03.11.2006, 22:42 Titel: |
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freut mich das dich mein kommi gfreut hat
normalerweise bin ich ziemlich schlecht im fb geben, aber es kam da wirklcih so über mich
also... was ich so an deiner ff mag is einfach, dass es einen richtig logischen grund gibt, warum draco so ein ar*ch (schuldigung) war die ganzen jahre... das is der eine grund und der zweite is einfach der schreibstil. der is so furchtbar fesselnd, sowas hab ich noch nie gesehn! alles total schön formuliert, nie irgendwie grauslich kitschig, die worte an der richtigen stelle und halt einfach furchtbar schön... als draco zum ersten mal geweint hat, war ich so gerührt. und wie man im neuen teil ( *thumbs up*) gesehn hat, das er sich langsam fängt und ein richtiges leben beginnt, sozusagen...
ich fürcht mich jetzt schon voll vor dem | Zitat: | Inhalt: Es beginnt als Liebesgeschichte, die Liebe endet dann dramatisch, und die Geschichte dann ein paar Kapitel später noch viel dramatischer.
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naja ich bin gespannt, wie lang sies schaffen sich noch regelmäßig zu sehen und so... ich finds voll schade, das sie so wenig zeit füreinander haben... und ron.. oh gott was is mit dem wenn er das erfährt?
aber harry&ginny sind so nett... immer bekümmert das es gut zwischen den beiden läuft... harry hat ihm ja quasi den job als lehrer verschafft...
ich hab keine ahnung warum aber ich find die aussage irgendwie voll ähm.. kA.. witzig *lach*
| Zitat: | | „Geil...“, murmelte er nur, und nahm dann das Paket von Hermine. |
so ich muss jetzt wieder gehn, freu mich aber schon ganz dolle auf einen neuen teil
wowi ich bin ganz begeistert von mir, ich hab noch nie solanges fb gegeben wie bei deiner ff  |
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Sirius Black Site Admin/Hauslehrer von Slytherin

 Alter: 17 Anmeldungsdatum: 25.12.2005 Beiträge: 4112 Wohnort: Grimmauldplatz 12
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Verfasst am: 04.11.2006, 11:33 Titel: |
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Wow ähm danke
| Zitat: | | also... was ich so an deiner ff mag is einfach, dass es einen richtig logischen grund gibt, warum draco so ein ar*ch (schuldigung) war die ganzen jahre... |
Bei einigen FFs finde ich es doof, dass Draco plötzlich gut ist und man nicht weiß warum deshalb musste einfach ein Grund her^^
| Zitat: | | das is der eine grund und der zweite is einfach der schreibstil. der is so furchtbar fesselnd, sowas hab ich noch nie gesehn! alles total schön formuliert, nie irgendwie grauslich kitschig, die worte an der richtigen stelle und halt einfach furchtbar schön... |
*wahnsinnig freu* dachte immer, ich würde zu kitschig schreiben, da sie ja extrem viel weinen^^
| Zitat: | | als draco zum ersten mal geweint hat, war ich so gerührt. und wie man im neuen teil ( *thumbs up*) gesehn hat, das er sich langsam fängt und ein richtiges leben beginnt, sozusagen... |
Anfangs hatte ich immer die Sorge, dass ich den Übergang nicht anständig hinkriege, aber ich muss zugeben, damit bin ganz zufrieden^^
| Zitat: | Zitat:
Inhalt: Es beginnt als Liebesgeschichte, die Liebe endet dann dramatisch, und die Geschichte dann ein paar Kapitel später noch viel dramatischer.
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Ich muss zugeben, ganz so schlimm wirds nicht sein Der Inhalt hat sich während dem Schreiben ein wenig geändert^^ Soll ja dann auch noch ne Fortsetzung, eine Parallelgeschichte und einen Band 7 (der aber vorher spielt) geben. Deshalb kann ichs nicht ganz so dramatisch enden lassen^^
| Zitat: | | naja ich bin gespannt, wie lang sies schaffen sich noch regelmäßig zu sehen und so... ich finds voll schade, das sie so wenig zeit füreinander haben... und ron.. oh gott was is mit dem wenn er das erfährt? |
das wird noch spannend, ich weiß ja schon um 7 Chaps mehr als ihr
| Zitat: | | aber harry&ginny sind so nett... immer bekümmert das es gut zwischen den beiden läuft... harry hat ihm ja quasi den job als lehrer verschafft... |
Gut, dass du das gut findest, ich fands immer ein wenig übertrieben, aber ich bin da immer sehr kritisch^^
| Zitat: | | so ich muss jetzt wieder gehn, freu mich aber schon ganz dolle auf einen neuen teil Smile |
kommt bald
| Zitat: | | wowi ich bin ganz begeistert von mir, ich hab noch nie solanges fb gegeben wie bei deiner ff Very Happy |
Und ich hab glaub ich, noch nie so ein langes bekommen
| Zitat: | | He, echt super das es endlich weiter geht. freu mich total. Fand deine Geschichte schon immer toll, aber so nen Kommi wie vom sahnefrosch hab ich auch noch nicht gelesen. Na wenn das kein Kompliment ist. Aber dem kann ich voll zustimmen. Schreib bitte schnell weiter! |
Danke!
lg |
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Sany Co-Admin/Hauslehrer von Ravenclaw

 Alter: 18 Anmeldungsdatum: 05.02.2006 Beiträge: 3742 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 05.11.2006, 21:31 Titel: |
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woha...hab jetzt grad endlcih mal Zeit dazu gefunden die letzten drei Chaps endlich zu lesen^^
Und ich kann mich wieder mal nur meinen Vorrednern anschließen...einfach klasse!!! Besonders Dracos Weihnachtsgeschenk an Hermine find cih unheimlich süß...
Joa...mehr kann ich grad gar nciht sagen...bin immernoch total sprachlos...^^
lg |
_________________ ~Love me or hate me, but never try to change me!~ |
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Sirius Black Site Admin/Hauslehrer von Slytherin

 Alter: 17 Anmeldungsdatum: 25.12.2005 Beiträge: 4112 Wohnort: Grimmauldplatz 12
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Verfasst am: 11.11.2006, 18:33 Titel: |
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Vielen Dank, freut mich
Das nächste Chap kommt schon.
Kapitel 17
Die Tür fiel hinter ihr zu und fröhlich aufseufzend lehnte sie sich dagegen.
Hermine fühlte sich so glücklich wie nie zuvor. In den letzten Stunden hatte sie alles erfahren, was sie hatte wissen wollen. Sie sollte eigentlich traurig sein, und bei Draco bleiben, doch ihm ging es besser, und jetzt war sie einfach froh.
Lächelnd ging sie zur Treppe und dann hinunter in die Küche, um am Mittagessen teilzunehmen. Alle anderen waren schon anwesend und Hermine wünschte ihnen frohe Weihnachten und bedankte sich für die Geschenke.
Ginny zwinkerte Hermine während des Essens zu, und nach dem Mahl zog sie sie hinter sich in ihr Zimmer.
Als erstes fiel Hermine auf, dass Draco nicht mehr hier war.
„Und?“, fragte Ginny sofort, „Erzähl mir alles!“
Hermine sah sie Stirn runzelnd an und ließ sich auf das leere Bett fallen.
„Was soll ich dir denn erzählen?“, fragte sie.
„Tu nicht so.“, entgegnete Ginny bestimmt und fügte dann hinzu: „Ihr habt ja wohl miteinander geschlafen.“
Hermines Wangen röteten sich leicht, und dann sagte sie, die Arme verschränkt: „Das ist aber meine Sache.“
„Also habe ich Recht!“, grinste Ginny triumphierend und stellte sich vor Hermine, „Komm schon, erzähl.“
„Du erzählst mir doch so etwas auch nicht!“
„Ich hab ja nichts zu erzählen!“
„Du und Harry … Nicht?“, fragte Hermine und klang ziemlich überrascht.
„Nein. Wir wollen beide noch nicht.“
„Ich dachte…“
„Ist jetzt egal, erzähl von euch.“, unterbrach Ginny und setzte sich dann zu Hermine.
Hermine wusste nicht genau, was sie sagen sollte, immerhin war sie sich nicht sicher, ob man über so etwas offen reden sollte. Aber auf der anderen Seite war Ginny ihre beste Freundin und sie war ihr einiges schuldig.
„Ich … ich weiß nicht, was man da erzählen soll. Wir lieben uns einfach.“, begann Hermine.
„Hat er dir das schon gesagt?“
„Ja, heute Morgen.“, entgegnete Hermine strahlend.
Ginny lächelte und umarmte Hermine.
„Du hast solches Glück.“
„Ich weiß.“, nickte Hermine.
„Aber das kann doch nicht solange gedauert haben, oder?“
„Was?“, fragte Hermine verwirrt und runzelte die Stirn.
„Es kann doch nicht den ganzen Vormittag gedauert haben, dass er dir sagt, dass er dich liebt. Was habt ihr noch gemacht?“, hakte sie nach und zwinkerte.
Hermine sah kurz weg und dachte nach. Sie hatte gerade noch dem entkommen können, über ihre gemeinsame Nacht zu erzählen, sollte sie Ginny jetzt erzählen, was er ihr gesagt hatte?
Das waren alles seine privaten Sachen. Ihm würde es bestimmt nicht gefallen, wenn sie es Ginny erzählte. Es hatte Draco so viel Überwindung gekostet, ihr alles anzuvertrauen.
All diese Dinge, die ihr Draco gesagt hatte, hatten ihr teilweise auch wehgetan. Sie war sehr froh, dass er endlich über seine Gefühle und seine Vergangenheit gesprochen hatte, doch sie hatte manchmal Schuld empfunden, weil es ihm wegen ihr immer so schlecht gegangen war.
Obwohl sie noch ein paar Zweifel hegte, entschloss sie sich, mit Ginny darüber zu reden.
Sie sah wieder auf und fing an zu sprechen: „Wir haben geredet. Lange. Er hat mir alles über sich erzählt. Er hat soviel durchgemacht und er tut mir so Leid.“
„Was hat er gesagt? Sag es mir. Ich bin für euch da.“, sagte Ginny sanft und legte einen Arm um Hermine.
Draco war zwar müde, doch er musste dringend auf das WC und deshalb zwang er sich aufzustehen und verließ das Zimmer. Langsam ging er den Gang entlang und betrat die Toilette.
Nachdem er sein Geschäft verrichtet hatte, wollte er schon wieder zurück in Hermines Zimmer gehen, doch dann entschied er sich, seine beiden Bücher aus seinem Zimmer zu holen, um sich die Zeit zu vertreiben.
„Erziehung von Schülern mit Hilfe der Magie“ und „Dunkle Gestalten der ganzen Welt“ lagen auf seinem Bett und er nahm sie mit.
Draco ging gemächlich wieder den Gang zurück und als er die Hand nach dem Türgriff ausstreckte, hörte er Stimmen. Es war nicht seine Absicht zu lauschen, aber er wollte auch nicht gleich hineinstürmen. Er wollte nur kurz überprüfen, ob er stören durfte, oder ob es gerade schlecht war.
Draco lehnte sich vorsichtig gegen die Tü | | | |