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Romeo & Julia

 
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MoiraLestrange
Viertklässler


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Alter: 15
Anmeldungsdatum: 14.01.2008
Beiträge: 209
Wohnort: Godric's Hollow

BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 15:42    Titel: Romeo & Julia Antworten mit Zitat

Hey, ich fang jetz ne neue FF an Very Happy
Die Hauptpersonen sind in erster Linie Lilly und James, aber auch die anderen Rumtreiber im sechsten Schuljahr.
Also, in Hogwarts findet dieses Jahr, unter der Leitung von Professor McGonagall, ein Schultheater statt. Lilly macht begeistert mit, doch die Rumtreiber machen sich darüber lustig - bis James selbst mitspielen muss!

Hoffe, sie gefällt euch=)
lg

~*~

Nur eins noch: Des nächste ist ein Teil von der Balkonszene in Romeo und Julia, rot ist Julia, grün Romeo...


Prolog
Wer bist du, der du, von der Nacht beschirmt,
Dich drängst in meines Herzens Rat?


Mit Namen weiß ich dir nicht zu sagen, wer ich bin.
Mein eigner Name, teure Heil'ge, wird,
Weil er dein Feind ist, von mir selbst gehasst.
Hätt ich ihn schriftlich, so zerriss' ich ihn.


Mein Ohr trank keine hundert Worte
Noch von diesen Lippen, doch es kennt den Ton.
Bist du nicht Romeo, ein Montague?


Nein, Holde; keines, wenn dir eins missfällt.

Wie kamst du her? O sag mir, und warum?
Die Gartenmauer ist hoch, schwer zu erklimmen;
Die Stätt ist Tod, bedenk nur, wer du bist,
Wenn einer meiner Vettern dich hier findet!


Der Liebe leichte Schwingen trugen mich;
Kein steinern' Bollwerk kann der Liebe wehren;
Und Liebe wagt, was irgend Liebe kann:
Drum hielten deine Vettern mich nicht auf.


Wenn sie dich sehen, sie werden dich ermorden!

Ach, deine Augen drohn mir mehr Gefahr
Als zwanzig ihrer Schwerter; blick du nur freundlich,
So bin ich gegen ihren Hass gestählt.


Ich wollt um alles nicht, dass sie dich sähn.

Vor ihnen hüllt mich Nacht in ihren Mantel.
Liebst du mich nicht, so lass sie mich nur finden,
Durch ihren Hass zu sterben, wär mir besser,
Als ohne deine Liebe Lebensfrist.



Eine Träne fiel einsam auf die Buchseite und hinterließ einen kreisrunden Fleck. Immer, wenn sie diese Szene, ihre Lieblingsstelle, von 'Romeo und Julia' laß, kamen ihr die Tränen.
Sie legte die Lektüre neben sich und starrte auf den ruhigen See. Leichte Wellen kräuselten die Oberfläche; die Trauerweide neben ihr raschelte im sanften Wind.
Von hinten hörte sie Schritte auf sich zukommen. Noch bevor sie sich umdrehte, wusste sie, wer es war.
Wahnsinn, sieht er gut aus, dachte sie sich zum wahrscheinlich schon hundertsten Mal. Früher hatte sie ihn für eingebildet und oberflächlich gehalten, doch als sie ihn richtig kennengelernt hatte, lösten sich ihre Vorurteile auf. Wieso habe ich das nur so spät erkannt? Wir hätten schon lange so glücklich sein können wie jetzt...aber besser spät als nie!
Langsam stand sie auf, lehnte sich an den Baumstamm und fuhr sich durch die rote Mähne, während sie seinen genau bedachten Gang beobachtete, den sie immer als arrogant angesehen hatte; jedoch jetzt sehr stilvoll fand.
Er war inzwischen bei ihr angekommen, legte seine Hände auf ihre Hüften und küsste sie zärtlich. In diesen Augenblicken fühlte sie sich so leicht, so geborgen...
Nach einem langen Moment lösten sie sich voneinander und sie lächelte ihn an:
"Ich dachte, du kommst gar nicht mehr!"

_________________
"Er ist ständig nett...ich denke, es ist ein Gen-defekt!"
>House 4-eva!<
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MoiraLestrange
Viertklässler


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Alter: 15
Anmeldungsdatum: 14.01.2008
Beiträge: 209
Wohnort: Godric's Hollow

BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Is nich grad lang...ich schreib aber baldmöglichst weiter=)

_________________
"Er ist ständig nett...ich denke, es ist ein Gen-defekt!"
>House 4-eva!<
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Lillien
Erstklässler


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 50
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

FAN NUMBER ONE*!!! Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy

Voll süß, schreib SCHNELL weiter!

Lillien

_________________
Heute ist nicht gestern,
doch ohne gestern wäre heute nicht heute!

________________________________

"Willst du mich küssen?"

"Ja"

" Fein, ich dich aber nicht."


_______________________

" Welche bekifften Idioten nennen seine Tochter schon Emiliane Amalie Dorothea?"

" Meine Eltern"
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SRTfan4-ever
ZAG-Schüler


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Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 307

BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

süß...hast du remeo und julia gelesen ?
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MoiraLestrange
Viertklässler


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Alter: 15
Anmeldungsdatum: 14.01.2008
Beiträge: 209
Wohnort: Godric's Hollow

BeitragVerfasst am: 09.10.2008, 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

ja, schon zwei mal, jetz grad zum dritten mal, und bin total begeistert davon Very Happy

_________________
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>House 4-eva!<
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MoiraLestrange
Viertklässler


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Alter: 15
Anmeldungsdatum: 14.01.2008
Beiträge: 209
Wohnort: Godric's Hollow

BeitragVerfasst am: 10.10.2008, 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

Geht weiter Very Happy

~*~

Wetten, dass...?

"Hogsmeade steht an, Leute. Wir müssen uns noch Dates besorgen..."
"Hast du da schon eine Bestimmte im Sinn, Tatze?"
Remus sah seinen Freund forschend an, denn er ahnte da schon etwas...
"Ich? Nein, nein...ich mein ja nur."
Dabei schaute Sirius so unschuldig drein, dass man ihm fast glauben konnte; aber eben nur fast.
"Du alter Casanova, wer ist denn diesmal deine Auserwählte?", bohrte jetzt auch James nach.
"Also, wenn ihr mich so fragt...Sarah Peakes. Ich weiß nicht, ob ihr sie kennt.", rückte er sichtlich stolz raus.
Und ob die beiden sie kannten! Sie war sehr hübsch, mit ihren blonden Haaren und den wasserblauen Augen. James schüttelte gespielt verzweifelt den Kopf und seufzte mit hoher Stimme:
"Sirius Black, was sollen wir nur mit dir machen? Immer unschuldige Ravenclaws verführen..."
Sofort ging Sirius auf das Spiel ein und senkte demütig den Kopf.
"Ja, mum, es tut mir Leid. Ich werde mich bessern, versprochen."
"Das will ich hoffen, mein Junge, das will ich hoffen. Sonst wüsste ich nur noch einen einzigen Ausweg...eine Knabeninternat!"
Schockiert riss Sirius die Augen auf und warf sich zu James Füßen auf den Boden.
"Nein, bitte nicht! Das kannst du mir doch nicht antun! Bitte nicht!!", rief er dramatisch.
Der grinsende Remus baute sich auch noch vor den beiden auf und stemmte die Hände in die Hüften.
"So Kinder, ihr geht jetzt ins Bett, morgen müsst ihr früh raus."
Jetzt konnte sich Peter nicht mehr zusammenreißen und prustete aus seiner Ecke heraus, in die er sich zuvor schmollend verkrochen hatte, weil die anderen "wieder so gemein waren", wie er sagte.
"Nein, aber jetzt mal im Ernst. Mit wem geht ihr denn?", fragte der plötzlich wieder ernst gewordene Sirius.
"Ach, keine Ahnung, ich weiß nicht, ob ich überhaupt gehe; ich muss noch so viel lernen."
"Nein, Moony, das zählt nich. Du gehst!"
"Ich wüsste ja nicht mal, mit wem..."
Tatze zwinkerte James verschwörerisch zu.
"Ich wüsste da so eine..."
"Und wen?"
"Lass dich überraschen", antwortete er und genoss es einmal mehr, etwas vor Remus zu wissen.

Ein wenig später verabschiedete sich Lupin, weil er noch in die Bibliothek musste; wie immer folgte Peter ihm in der Hoffnung, das sein Freund ihm bei dem Aufsatz für Zaubertränke helfen würde.
Die beiden "Zurückgelassenen" grinsten sich an.
"Du denkst schon an die, an die ich denke, oder?", fragte James, obwohl er genau wusste, an wen Sirius dachte.
"Kommt drauf an, an wen du denkst. Wenn du an die denkst, an die ich denke, denk ich an die, an die du denkst."
"Ähm, ja...weißt du, tief schürfende Philosophie is nich so mein Ding...aber kann es sein, dass diejenige, an die du denkst, braune Haare hat?"
"Öhm, nein, sie hat Rote. Lange. Glänzende. Weiche. Schöne."
"Was? Die Evans? Nein, die is doch viel zu zickig für ihn. Allein ihr neunmalkluger Ton...Okay, sie ist hübsch, wenn nicht sogar schön. Gut, eine der Schönsten aus unserem Jahrgang...aber sie braucht ein Schild auf der Stirn mit 'Vorsicht. Giftig.' drauf. Mit der geht Moony niemals aus."
James hatte sich so richtig in Fahrt geredet; wie immer, wenn es um Lilly ging. In der vierten Klasse hatte er versucht, an sie ran zu kommen, war sogar ein bisschen in sie verliebt gewesen, doch sie hatte ihn immer abgewiesen, ja selbst beleidigt und vor allen bloßgestellt. Mittlerweile hatte er so einen Hass auf sie entwickelt, dass er aufging wie ein Hefekuchen, wenn nur über sie geredet wurde.
"Krone, reg dich ab. Du musst ja nicht mit ihr ausgehen; ich weiß, das du nicht sehr gut auf sie zu sprechen bist, aber warum sollte Moony nichts mit ihr zu tun haben dürfen? Die beiden würden doch ein tolles Paar abgeben. Außerdem leben beide ja fast schon fürs Lernen und lesen gerne."
Wie immer konnte er Sirius nicht widersprechen und meinte widerstrebend:
"Sie wird sowieso nein sagen. Und er wird nie im Leben mit ihr hingehen wollen."
"Das werden wir ja sehen. Wie wärs mit ner kleinen Wette?"
Da war James sofort dabei, er liebte es, zu gewinnen; und hier konnte er gar nicht verlieren.
"Abgemacht. Um was?"
"Der Verlierer muss...Snape umarmen!"
"Ok, freu dich schon auf deine Kuscheleinlage mit Schniefelus."
Bei dem Gedanken daran grinste James schadenfroh.
"Wir fragen sie nachher gleich, beim Abendessen."
Sie redeten noch über dies und das, bis sie schließlich in die Große Halle gingen.

~*~
Hoffe, euch gefällts=)
lg

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MoiraLestrange
Viertklässler


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Alter: 15
Anmeldungsdatum: 14.01.2008
Beiträge: 209
Wohnort: Godric's Hollow

BeitragVerfasst am: 20.10.2008, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Willst du, Lily Evans, ...?

Als sie in die Halle traten, empfing sie schon der Lärm redender Schüler und das übliche Tellergeklapper. Es war eines der seltenen Male im Jahr, dass sie nicht als erste erschienen. Sie blieben kurz stehen, suchten nach einem freien Platz und marschierten dann auf Remus und Peter zu, die schon mitten im Essen waren. Bevor Sirius sich richtig hingesetzt hatte, kaute er schon genüsslich auf einem Hühnerflügel herum.
"Wolltet ihr nicht in die Bibliothek?", fragte James während er seine Hand nach dem Tablett mit Kürbispasteten ausstreckte und begann, daraus einen Turm auf seinem Teller zu bauen.
"Waren wir auch, aber Wurmschwanz hat Kohldampf gekriegt."
"At er daff nif immer?"
"Alfo, Tatfe, du follft doff nift immer mit vollm Mund ridn!", versuchte James mit mütterlichem Ton herauszubringen und gleichzeitig den Kürbispastetenbrei nicht aus seinem Mund auf den Tisch zu befördern. Ertappt schluckte Sirius runter, antwortete:
"Sorry, mum, ich tus auch niiiiiieeee wieder, versprochen", und schaufelte sich ein paar Gabeln Bohnen mit Speck in den Mund.
"Leute, echt, ihr seid so kindisch!", tadelte Lupin seine beiden Freunde mit hochgezogener Augenbraue, obwohl er selbst ein Lächeln kaum unterdrücken konnte. Plötzlich brach Peter in schallendes Gelächter aus, was ihm drei fragende Blicke der anderen Rumtreiber einhandelte.
"Ich fands lustig...", brachte er japsend vor Luft heraus, bevor er wieder regelrecht über seinen vierten Maiskolben herfiel.
Immer wieder sah James zu der Gruppe aus hübschen Viert- und Fünftklässlerinnen, die ihn förmlich mit ihren Blicken verschlangen. Doch sobald er zu ihnen rüberschaute, steckten sie kichernd die Köpfe zusammen und diskutierten, welche von ihnen er wohl angesehen hatte. Das ging ungefähr drei mal so, bis ihm eine Braunhaarige auffiel, die zwar rot wurde, ihm aber dennoch kurz in die Augen sah, bevor sie sich aufgeregt an der Diskussion ihrer Freundinnen beteiligte.
Nachdem er noch zwei Steaks, eine Hähnchenkeule, ein paar Kartoffeln, noch mehr Kürbispasteten und einen Teller voll Bohnen gegessen hatte, stand er auf und flüsterte den anderen in nasalem Tonfall zu:
"Ihr entschuldigt mich? Ich habe noch eine dringende Erledigung zu tätigen."
"Krone, zwischen deinen Zähnen schlägt gerade ein halber Bohnenstrauch Wurzeln!", flüsterte Remus genauso wichtig zurück. Das erledigte James mit einem leichten Schlenker seines Zauberstabs und ging auf die Mädchen zu, die schon bemerkt hatten, dass er Kurs auf sie genommen hatte und nun darüber diskutierten, welche von ihnen er wohl ansprechen würde.
Die Daumen in den Hosentaschen, lächelte er die Braunhaarige mit seinem typischen unwiderstehlichen Lächeln an.
"Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, was du wohl morgen so treibst. Bestimmt hast du schon jemanden, bei deinem Aussehen, aber ich wollte dich trotzdem fragen, ob du mich vielleicht nach Hogsmeade begleiten willst."
Sie wurde krebsrot und lächelte ihn scheu an, unsicher, ob er das gerade wirklich zu ihr gesagt hatte.
"Morgen, zwei Uhr in der Eingangshalle. Ich freu mich schon."
Damit schlenderte er zu seinem Platz zurück und schlug unter dem Tisch mit Sirius ein, der ihn angrinste.
"Wer von uns beiden verführt hier unschuldige Mädchen?"
"Die sehen nur immer so brav aus, aber in Wirklichkeit sind sie durch und durch versaut.", grinste James zurück.
"Wo wir schon mal dabei sind...Krone, komm mal mit, wir haben noch was zu erledigen..."
Sirius war schon aufgestanden und wartete ungeduldig darauf, dass sich James ebenfalls in Bewegung setzte.
"Schon dabei!"
Gemeinsam schlenderten sie betont lässig an den Kopf des Tisches, wo auch Lily Evans saß, blieben, die Daumen in den Hosentaschen, vor ihr stehen und lächelten sie mit diesem unwiderstehlichen Lächeln an (das war ihre gewohnte Masche, wenn sie etwas von einem Mädchen wollten, egal, wie unsymphatisch sie ihnen war), dass jede andere Schülerin zum Erröten, Lily jedoch nur zu einem genervten Augenrollen verleitete.
"Evans, wie -"
"Was wollt ihr schon wieder, Jungs?", unterbrach sie Lily harsch.
"Was heißt hier 'schon wieder'? Wann haben wir dich zum letzten Mal um etwas gebeten?"
Wieder einmal brachte sie James mit ihrem Gezicke völlig aus der Fassung. Was musste die auch immer nur so unfreundlich sein?
"Halt die Klappe, Potter und lass Black reden, der ist wenigstens nicht ganz so arrogant wie du. Das heißt nicht, dass ich dich nicht genau so schrecklich finde, ja?", setzte sie giftig nach, als sie in Sirius' Augen kurz Stolz aufblitzen sah.
"Das war mir natürlich klar.", überspielte Tatze seine Getroffenheit. Nicht, dass er Lily mochte, aber sein Ego wurde immer etwas angekratzt, wenn ein Mädchen ihn nicht unwiderstehlich fand und das auch noch sagte. Reservierter fuhr er fort: "Weshalb wir eigentlich gekommen sind...Evans, du kennst doch unseren guten alten Freund Moony, äh also Remus, oder?"
"Ja, und?"
"Ahm, er findet dich echt süß und hat uns geschickt, dich zu fragen, ob du mit ihm nach Hogsmeade gehen willst."
Erwartungsvoll schaute er Lily an und wartete darauf, dass sie gleich strahlend ja sagen würde. Er musste James nicht ansehen, um zu wissen, dass sich sein Freund vor lauter Vorfreude kaum noch zusammenreißen konnte. Was macht ihn nur so sicher?, fragte er sich, Nein, Tatze, sie wird gleich ja sagen...ganz bestimmt!
"Sagt ihm, dass er das nächste Mal selbst kommen und nicht irgendwen an die Front schicken soll, vor allem nicht euch! Außerdem habe ich schon eine Verabredung, so schwer ihr es euch auch vorstellen könnt! Wenn ihr jetzt bitte gehen würdet, ich möchte den Rest meines Essens noch genießen."
Betreten drehte sich Sirius um, doch James folgte ihm schadenfroh. An ihrem Platz erwartete sie schon Moony, der sie fragend musterte.
"Was wolltet ihr denn bei der Evans?"
"Ach, nichts...", winkte Tatze ab, doch Krone korrigierte ihn sofort:
"Tatze hat sie gefragt, ob sie mit dir nach Hogsmeade gehen will."
"Du hast was?!", fragte Remus ungläubig.
"Du denkst doch hoffentlich nicht im Ernst, dass ich mit der Zicke irgendwohin gehen würde?"
"Moony, das war nur eine kleine Wette zwischen mir und Krone."
"Könnt ihr mir das nochmal erklären? Ich hab kurz nicht aufgepasst.", fragte Peter genauso begriffsstutzig wie immer.
"Nicht so wichtig.", winkte nun James ab.
"Tatze, du wolltest doch noch deine neu erworbene Zuneigung zu Snape zum Ausdruck bringen, nicht?"
Spöttischerweise kramte er seine gesamten Deutschkenntnisse heraus.
"Na, dann lass es uns hinter uns bringen.", stöhnte Sirius und machte sich in Richtung Tür auf.
"Ich will ja nichts sagen, Tatze, aber gehst du nicht in die falsche Richtung??"
"Siehst du Schniefelus hier irgendwo?"
"Okay, Punkt für dich. Auf in die Bücherei!"
Beschwingt hakte sich James bei Sirius ein, der in den letzten fünf Minuten sehr blass geworden war. Peter watschelte mal wieder hinter den anderen her, auch wenn er keine Ahnnung hatte, worum es ging und Remus folgte ihnen, zum ersten Mal genauso planlos wie Wurmschwanz.

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MoiraLestrange
Viertklässler


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Alter: 15
Anmeldungsdatum: 14.01.2008
Beiträge: 209
Wohnort: Godric's Hollow

BeitragVerfasst am: 05.11.2008, 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Königreich für eine Dusche!!

Snape hatte in der ersten Klasse die Angewohnheit entwickelt, jeden Tag nach dem Abendessen in die Bibliothek zu kommen und sich mit immer dem gleichen Buch in eine Ecke zu setzen, welches er noch nie wirklich gelesen hatte; er benutzte es nur als Vorwand, um in Lilys Nähe sein zu können, die dort jeden Abend mindestens noch eine Stunde lernte.

Freudig zog James Tatze am Arm in die Bibliothek.
"Da hinten ist er. Wie immer am Bücher misshandeln. Die müssen doch Selbstmord begehen, nachdem er sie so lange in der Hand hat..."
Mit diesen Worten schubste er seinen Freund in Snapes Richtung, der sich aber umdrehte und die anderen fast schon verzweifelt ansah.
"Leute, wir können doch darüber reden, oder? Ich habe das mit der Wette nicht wirklich ernst gemeint, war doch nur so ein Scherz unter Kumpels..."
Doch James schüttelte nur ungnädig den Kopf und nickte ihn Snapes Richtung.
"Von was für einer Wette redet ihr denn eigentlich? Und wieso weiß ich davon nichts?", stellte Remus die anderen belustigt zur Rede. So sah man Sirius nur selten.
"Ok. Wir haben gewettet, ob Lily mit dir nach Hogsmeade gehen will. Tatze meinte, dass sie ja sagen würde, ich hab auf nein getippt. Er hat natürlich verloren und jetzt muss er Schniefelus umarmen.", rückte James zögernd mit der Sprache raus, obwohl er innerlich vor Spannung fast zerplatzte. Lupins Gesicht hellte sich merklich auf und er forderte Sirius auf:
"Los Tatze, zeigs deinem neuen Schatzi!"
"Danke, dass du so hinter mir stehst, Moony"
Unentschlossen stand Sirius da. Ein Entkommen aus dieser Situation war unmöglich, das wusste er. Aber Hinauszögern könnte er es vielleicht...doch wenn er Pech hätte, kämen dann mehr Schüler in die Bibliothek und dann wäre er wahrscheinlich mindestens einen Monat lang das Gesprächsthema Nummer eins an der Schule.
Augen zu und durch!, dachte er sich also, und ging auf Snape zu, der ihm sofort die Spitze seines Zauberstabs in den Bauch bohrte und zwischen den Zähnen herauspresste:
"Komm ja nicht auf die Idee, dich mit mir anzulegen, Black!"
"Anlegen? Ich? Nein, da irrst du dich, ich möchte nur meiner barmherzigen Nächstenliebe freien Lauf lassen."
Bevor Snape reagieren konnte, hatte Sirius auch schon beide Arme um ihn geschlungen und drückte ihn widerwillig an sich. Sein Gegenüber war so perplex, dass ihm nicht mal ein Schimpfwort einfiel.
Sofort ließ Tatze ihn wieder los und rannte leicht grünlich an den Rumtreibern (die ihm natürlich bemüht, nicht allzu laut zu lachen, hinterherliefen) vorbei, aus der Bibliothek hinaus und den Gang entlang, bis er das Klo erreichte, wo er sich die erstbeste Kloschüssel aussuchte, um sich sein Abendessen nochmal sehr gründlich durch den Kopf gehen zu lassen. James konnte sich typischerweise nicht verkneifen, ihm väterlich die Hand auf den Rücken zu legen und ihm zuzureden:
"Las alles raus. Aber nicht durch die Nase, Tatze."
"Das...war das...Widerlichste...was ich jemals...gemacht hab!", brachte er zwischen den einzelnen Brechintervallen heraus.
"Tatze, wir sind stolz auf dich! Du bist unser Held des Tages!", mischte sich Moony schmunzelnd ein. Selbst Peter verstand, was los war und murmelte vor sich hin, dass er Sirius so bewundere und er sich das niemals getraut hätte. Typisch Peter eben. Wenn er schon einmal etwas kapierte, führte er darüber Selbstgespräche.
Hey, wann hast du denn das gegessen?", fragte Remus schmunzelnd, als sein Blick auf weniger gut verdaute Karottenstücke fiel.
Statt einer Antwort spülte Sirius nur runter und spritzte sich etwas kühles Wasser ins immer noch kalkweiße Gesicht, bevor er aus der Tür rannte.
Wieder folgten ihm die anderen, diesmal hielten sie ihr Lachen kaum zurück.


Das ist eklig, widerlich, abartig und assozial! Ich kann dieses Shirt nie wieder anziehen!!! Dabei seh ich darin so gut aus...Wieso kann der sich auch nie waschen? Jetz stink ich genauso wie der, das geht gar nicht hier...Ein Königreich für eine Dusche!! Hoffentlich kommt mir Sarah jetzt nicht entgegen, das wäre mehr als nur megapeinlich...Auch wenn mich irgendein anderes Mädchen der Schule sehen oder besser gedacht riechen würde, könnte ich die nächsten Male wohl allein nach Hogsmeade gehen...bei denen würde das umgehen wie ein Lauffeuer...und dann wäre James wieder Nummer eins auf der mit-wem-würdest-du-am-liebsten-ausgehen-Liste! Und das alles nur, weil Rotschopf nicht mit Moony nach Hogsmeade gehen will...schrecklich, ich werd mich nie wieder auf sie verlassen!, ging es Sirius durch den Kopf während er durch die Gänge in Richtung Gryffindorturm lief. Hinter ihm hallte das gedämpfte Gelächter der restlichen Rumtreiber von den Wänden wider.
Endlich hatte er die Treppe erreicht, die zum Portrait der fetten Dame führte und hastete der Aussicht auf ein Bad entgegen.
"Passwort?", verlangte die fette Dame zu wissen.
"Aber das wissen sie doch!", entgegnete Sirius genervt. Nie ließ er eine Gelegenheit aus, sich mit ihr anzulegen, auch wenn er, wie jetzt, eigentlich nur duschen wollte. Schnaufend kamen auch James, Remus und, etwas später, Peter zum Portrait.
"Passwort!"
Jetzt klang sie schon strenger.
"Nein, ich werde ihnen nichts sagen, was sie ohnehin schon wissen!"
Sirius machte es immer Spaß, die Dame zu nerven und manchmal brachte er sie dazu, ganz aus ihrem Bild zu verschwinden, dann konnte nämlich niemand mehr rein oder raus, was die Rumtreiber natürlich ganz lustig fanden, waren sie doch die einzigen, die von den Geheimgängen wussten.
Fette Dame: Junger Mann, sie sagen mir jetzt sofort das Passwort!
Sirius: Etwas mehr als leicht füllige Lady, sie lassen mich jetzt sofort rein!
FD: Oh, die Jugend von heute!!
S: Sie klingen wie meine Mutter!
FD: Mit der armen Frau möchte ich nicht tauschen, bei so einem Sohn...
S: Ich möchte auch nicht mit ihnen tauschen, bei der Leibesfülle...
FD: Reißen sie sich zusammen, sonst-
S: Was?
FD: Lassen sie mich doch ausreden!
S: Fahren sie nur fort, ich werde sie nicht stören.
FD: ...sonst werde ich-
S: Ach wirklich? Das klingt ja sehr interessant!
FD: Verdammt nochmal, halten sie den Mund!!!
S: Aber, aber, öffentliches Fluchen auf dem Schulgelände...
FD: Werden sie nicht noch frecher, als sie ohnehin schon sind, sonst werde ich-
S: Soweit waren sie schon vor ein paar Atemzügen, jetzt möchte ich doch endlich wissen, was sie sonst werden.
FD: Ich werde sofort den Schulleiter kontaktieren!
S: Zuerst werden sie jetzt tiiiieef einatmen...
FD: An ihrer Stelle würde ich spätestens jetzt nichts mehr sagen!
S: ...ausatmen...
FD: Haben sie das verstanden?
S: ...und nun Ringfinger und Daumen zusammenführen...
FD: Sie wissen schon, welche Konsequenzen es für sie haben wird, wenn sie jetzt nicht ihre verdammte Klappe halten?
S: Sie wissen schon, welche Konsequenzen es für SIE haben wird, wenn sie noch weiter fluchen??
FD: Halten sie den Mund, sonst platze ich!!!
S: Die Schweinerei wischen sie dann aber bitte selber weg, ja?
FD: Ich verständige jetzt den Schulleiter.
S: Viel Spaß, aber ich fürchte, dass wird ihnen nichts bringen...
FD: Wie meinen sie das?
S: Nun ja, Dumbledore ist das ja schon gewöhnt, er wird mich höchstens eine Stunde nachsitzen lassen.
FD: Das ist ja schon mal was.
S: Aber einen gewissen Vorteil hat die Rennerei für sie ja.
FD: Und der wäre?
S: Sie würden ein paar Gramm verlieren, wobei das bei ihrem derzeitigen Körperumfang wohl kaum sichtbar wäre.
FD: Unverschämtheit!!!!
James: Können Portraits überhaupt abnehmen?
S: Ich weiß nicht...
Remus: Ich glaube, die bleiben immer so, wie sie gemalt wurden...
S: Dann brauchen wir einen Radiergummi, um ihnen zu helfen, gnädige Dame...
J: ...einen groooßen Radiergummi...
R: ...einen verdammt großen Radiergummi...
J: Leute? Ihr wollt ein Wandgemälde aus F-a-r-b-e wegradieren?
FD: Das wird mir alles zu viel, ich begebe mich jetzt zum Schulleiter. Machen sie sich auf etwas gefasst, wenn er davon erfährt, wie sie einer armen alten Dame das Leben schwermachen...
S+R+J: Gute Reise!
Damit verschwand die Fette Dame aus ihrem Bilderrahmen und die Rumtreiber klatschten zufrieden ein. Jedenfalls wollten sie das, aber James und Remus zogen die Hände vorzeitig weg, da Sirius sich nach der Umarmung mit Snape noch nicht die Hände gewaschen hatte.
Darauf bedacht, von niemandem gesehen zu werden, schlenderten die vier zur Steinbüste von Godric Gryffindor am Fuß der Treppe, die zum Turm hinaufführt, und drehten den Kopf einmal um sich selbst. Daraufhin öffnete sich eine Falltür vor dem Denkmal, in dem die Jungen blitzschnell verschwanden. Mit einem leisen Knirschen schloss sich die Öffnung über ihren Köpfen wieder und die vier begannen ihren Aufstieg der Treppe, die genau unter der eigentlichen verlief. Die Stufen endeten in einem großen Raum, der, bis auf die Möbel, dem Gemeinschaftsraum glich. Von hier führten auch zwei kleinere Treppen in beide Schlafsäle. So schafften es die Rumtreiber immer wieder, unentdeckt bei den Mädchen auf Höschenjagd (ihrem Lieblingsspiel) zu gehen.
Endlich im Bad angekommen, riss sich Tatze förmlich das Shirt runter. Bei der Hose war er vorsichtiger, da sie ja nicht mit Snape in Berührung gekommen war. Dann sprang er in die Dusche und rieb sich unter dem heißen Wasser die Haut mit einem Schwamm ab, bis sie rot wurde.

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MoiraLestrange
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BeitragVerfasst am: 22.11.2008, 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ein kleines Stück Pergament für die Pergamentindustrie, aber ein großes Stück Pergament für einen Rumtreiber^^

„Schaut mal, was ich hier gefunden hab!“, rief James, wobei er triumphierend ein Blatt Papier in die Luft hielt. Remus grinste schon voller Vorfreude darauf, was sein Freund da mal wieder gefunden hatte. Insgeheim hoffte er auf eine Tagebuchseite von einem der Mädchen.
„Hing am schwarzen Brett.“
„Zeig mal her.“
Damit schnappte Lupin sich das Blatt. Darauf war mit ordentlicher Handschrift die aufwendig verschnörkelten Worte zu lesen:

Für alle, für die Shakespeare mehr ist, als nur irgendein alter Spinner und für die Theater nicht nur sinnlose Zeitverschwendung ist:
Ich darf verkünden, dass sich unsere allseits respektierte Verwandlungslehrerin und Hauslehrerin von Gryffindor bereit erklärt, die erste Theatergruppe dieser Schule ins Leben zu rufen!

Geplant ist das wohl berühmteste und erfolgreichste Stück Shakespeares:
Romeo & Julia
Viele halten es wohl für schnulzige Liebeständelei, aber es ist weit mehr als das; es ist vielmehr eine Symphonie der Worte, eine leidenschaftliche Romanze, in ihrer Wirkung noch durch die poetische Kunst verstärkt zum Ausdruck gebracht, vollendet durch mitreißende Dramatik; und doch voller Witz und gründlich durchdachten Wortgefechten, die so manchen Geist schwach werden lassen.

Am 23. April, dem Geburts- und Todestag des herausragenden Stückeschreibers und Dichters William Shakespeare, findet die Aufführung auf dem Quidditchfeld statt.

Wer Interesse hat, kann sich morgen um 18:00 Uhr in der Großen Halle anmelden.
Wir freuen uns schon auf ganz viele Schülerinnen und Schüler!

Lily Evans


„Wär das nichts für dich, Moony?“, feixte James, der sich noch gut daran erinnerte, dass Remus letztes Jahr oft Shakespeare zitiert hatte, um seine damalige Flamme zu beeindrucken. Leider wurde aus den beiden dann doch nichts, denn sie entschied sich für Damocles Belby aus Ravenclaw.
„Krone, du sprichst mir aus der Seele. Hilfst du mir? Ich weiß nicht, was ich morgen bei der Anmeldung anziehen soll. Lieber die hellblaue Leggins oder doch die türkise Röhrenjeans?“, ging Lupin gleich auf den Scherz ein.
„Hey Remus, wirst du jetzt im vorletzten Jahr noch schwul?“, fragte Alan Hooper, der sich zu ihnen auf die Couch fallen ließ, mit einer Mischung aus Ironie und Überraschung.
„Ja, immer doch.“
Moonys Antwort war pure Ironie, was Alan aber erst nach einem Moment des Erstaunens auffiel.
„Wo bleibt denn Sirius? Er steckt schon seit fast einer Stunde im Bad!“, empörte sich James, während er auf die große Kuckucksuhr schaute. Im nächsten Moment war er auch schon aufgestanden und lief in Richtung Bad. Remus blieb sitzen und unterhielt sich unterdessen mit Alan.

„Tatze? Lebst du noch?“
Jeder, der Krone nicht gekannt und jetzt gehört hätte, hätte gedacht, er würde sich ernsthaft Sorgen um seinen Freund machen. Aber Sirius, der ihn besser kannte als alle anderen, ignorierte ihn einfach und genoss ungestört das heiße Wasser, das über seinen Körper rann.
„Ich dachte immer, dass nur die Mädels so lange brauchen...“
Seufzend stellte Tatze das Wasser aus und rubbelte sich mit seinem Frotteehandtuch ab.
„Okay, Tatze, jetzt gehst du zur Tür und drückst die Klinke runter, ja?“, redete James grinsend auf die Tür ein.
Nach ein paar Minuten, in denen Sirius kritisch seine Haare in Form gefönt hatte, riss er die Tür auf und schaute James auffordernd an.
„Komm mit, ich muss dir was ganz schreckliches zeigen.“
Ehe er sichs versah, wurde Tatze schon in den Gemeinschaftsraum gezogen und ein kunstvoll verziertes Blatt Pergament unter die Nase gehalten. Nachdem er es durchgelesen hatte ließ er sich auf die Couch fallen, vergrub sein Gesicht in den Händen und wippte langsam mit dem Oberkörper vor und zurück.
„Wieso tun die uns so was an? Wieso müssen die unser Quidditchfeld entweihen?“, war das einzige, was man von seinen, in einen imaginären Bart genuschelten, Worten verstehen konnte.
„Der kleine Rotschopf hat sich wirklich ganz schön Mühe damit gegeben...schade, dass sich wohl kaum jemand dafür interessieren wird.“, stellte James nicht ohne Sarkasmus fest.
„Dankeschön, es ehrt mich sehr, dass euch mein Ausschreiben gefällt. Wir sehen uns dann also morgen bei der Anmeldung?“, ertönte hinter ihnen plötzlich die Stimme von Lily, der man die Verachtung trotz des zuckersüßen Tons deutlich anhören konnte.
„Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass wir uns für solchen Schrott interessieren, oder? Und wenn du denkst, dass ihr auf unserem Quidditchfeld spielen könnt-“
„Ich WEIß es sogar. Das war übrigens nicht meine Idee, sondern die von Professor McGonagall. Wenn es euch nicht passt, beschwert euch bei ihr, oder besser gleich bei Professor Dumbledore, und nicht bei mir.“, schnitt sie James giftig das Wort ab.
„Aber das kannst du doch nicht mit deinem Gewissen in Einklang bringen. Schau nur, wie er leidet!“, deutete Remus theatralisch auf Sirius, der immer noch vor und zurück schaukelte.
„Moony, sie hat doch gar keins!“
James war noch erstaunlich ruhig, auch wenn es in ihm schon kurz vorm Brodeln war.
„Ihr seid ja noch nicht mal reif genug für die erste Klasse. Dass ihr schon in die Sechste geht, ist schon erstaunlich, aber wahrscheinlich freuen sich die Lehrer auch, wenn sie euch endlich los sind!“, schnaubte sie verächtlich.
„Tja, wenns dir nicht passt, hau ab. Es gibt genug Platz im Schloss, da musst du nicht genau vor unsrer Nase rumtanzen!“
Jetzt brodelte es in James endgültig. Er wusste auch nicht, warum, aber Lily machte ihn immer so wütend...
„Naja, vielleicht umschwärmt sie dich ja heimlich und will unbedingt in deiner Nähe sein.“, stichelte Sirius, der es sich nicht nehmen ließ, Lily und James gleichermaßen an.
„Krone, da würde ich mir an deiner Stelle Gedanken machen...Sie kommt erst zu dir, wenn du sie abfällig behandelst...“, machte Lupin mit.
„Ich glaube, wir müssen unser Frauenbild komplett neu überarbeiten...“, spielte Sirius wieder Moony zu, der aber gar nicht zu Wort kam, weil Lily ihm das Wort abschnitt, was sie sehr gut konnte.
„Ich weiß ja, dass ihr nicht nur kindisch, sondern auch euren Freunden gegenüber verdammt unsensibel seid, wenigstens von dir hätte ich ein bisschen mehr Vernunft erwartet, Remus. Wenn man das bei euch überhaupt so nennen kann.“
Das, was sie sagte, war nichts, was die Rumtreiber nicht oft hörten (vor allem von Lehrern), aber der unheimliche Unterton, der in ihrer ohnehin schon bissigen Stimme mitklang, hätte die Jungs in einer neblig kalten Nacht ernsthaft überlegen lassen, nicht unauffällig laut schreiend abzuhauen. Und sie wären sich nicht sicher gewesen, ob Lily ihnen zuerst Todesflüche oder Fleischermesser hinterhergeschleudert hätte.
Sie warf den drei noch einen Todesblick zu, der jedem Zweifel an diesen Überlegungen einzeln an die Gurgel sprang, und stolzierte mit erhobenem Kinn die Treppe zum Mädchenschlafsaal hinauf.
Die Jungs starrten ihr wütend, belustigt, betreten und unbeteiligt nach. Kurze Zeit lang herrschte Stille, dann nahm Remus das Pergament und riss es genau in der Mitte durch. Es gab einen gellenden Aufschrei der Wut von sich und schwebte dann in Zeitlupe zu Boden, wo es sofort in goldenen und purpurnen Flammen aufging.

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MoiraLestrange
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BeitragVerfasst am: 29.11.2008, 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen, früher Morgen...

„Holla die Waldfee, jetz aber raus aus der Kiste!“, trällerte der Wecker mit McGonagalls Stimme direkt in James’ Ohr.
Remus hatte ihm den Wecker zum 15. Geburtstag geschenkt und seitdem hatte James nie wieder verschlafen, denn spätestens nach dem dritten Satz war er auf einen Schlag hellwach, was sich aber leider nicht sehr lange hielt, denn auf dem Weg zum Bad schlief er meist fast schon wieder ein.
Der Wecker selbst sah beinahe süß aus mit den kleinen Armen und dem blonden französischen Zopf, der ihm über den Rücken fiel. Zudem saß er auf einem Miniatur-Rennbesen, der sein Gewicht nicht tragen zu können schien.
Das Zifferblatt war ähnlich wie eine Schokofroschkarte und zeigte immer den Kopf der Person, die ihn gerade weckte.
James gab dem Wecker aber einen Stoß, sodass er vom Nachttisch fiel und Krone weiter vor sich hin dösen konnte.
Aber der Wecker ließ nicht locker. Er flog neben James’ Kopfkissen, verschränkte die kleinen Arme vor dem Zifferblatt und befahl ihn im Militärston mit Dumbledores Stimme:
„Still gestanden!“
Doch James drehte sich nur um und presste sich sein Kopfkissen aufs Ohr.
Wie jeden Morgen blieb der Wecker hartnäckig und schlüpfte auch unter das Kissen und drückte sich an James' Hinterkopf, um mit Snapes Stimme verführerisch zu flüstern:
„Du musst ja nicht aufstehen…ich wüsste ohnehin etwas viel besseres…“
Da war James sofort hellwach, sprang aus dem Bett und schaute sich leicht verwirrt um; dabei fiel der Wecker in sein Blickfeld und er schüttelte den Kopf. Jeden Morgen dachte er aufs Neue, dass Snape zu ihm ins Bett gekrochen wäre, was natürlich völlig absurd war, aber morgens konnte er eben nicht sonderlich logisch denken.
Auf einen Schlag wieder verschlafen, machte sich James auf den Weg ins Bad, der ihm in der Früh immer viel länger vorkam als sonst. Bei der Hälfte fiel ihm auf, dass die anderen Rumtreiber ja noch schliefen, also schlurfte er wieder zurück und rüttelte Remus, der gleich aufwachte und Peter aus dem Bett schüttelte. Zu dritt versuchten sie, Sirius zu wecken, was gar nicht so einfach war. Erst als Lupin sich ihm mit gespitzten Lippen näherte, sprang er aus dem Bett.
„Moony! Wie oft soll ich dir noch sagen, dass du das nicht machen sollst?!“, rief er aufgebracht.
„Du schläfst wie Dornröschen. Und du weißt ja, dass nur ein Prinz sie wieder wachküssen kann...“, rechtfertigte sich Remus mit einem Augenaufschlag, der einem Mädchen alle Ehre gemacht hätte.
Mit vorgestreckten Händen, um nicht gegen irgendetwas zu stoßen, tasteten sich James und Sirius schwerfällig zum Bad.
Remus war natürlich viel schneller und fast schon wieder fertig, als die anderen beiden ankamen.
Als erstes duschte sich James ausgiebig und rieb sich mit seinem Axe Duschgel ein, an dessen Duft er sich gar nicht satt riechen konnte. Seiner Meinung nach passte der Geruch, genauso wie sein Deo, perfekt zu ihm.
Er schnappte sich sein Frotteehandtuch und band es sich um die Hüfte, ohne sich abzutrocknen, denn er sah sich gerne mit nassem Oberkörper im Spiegel an, vor dem er sich jetzt seine Haare sorgfältig föhnte, nur um sie gleich wieder zu verwuscheln.
Bevor er sein Deo auflegte, begutachtete er nochmal seine Haare. Seufzend rieb er sich ein wenig Haarwachs (was seiner Meinung nach seine Haare besonders sexy wirken ließ) hinein und zupfte Strähne für Strähne richtig in Form, bis seine Frisur perfekt saß.
In eine äußerst intensive Wolke Deo gehüllt ging er, jetzt wieder wach, zu seinem Schrank und kramte sein weißes Lieblingshemd raus. Es überraschte James nicht, dass es sehr zerknittert war, denn er stopfte alles einfach irgendwie in die Fächer hinein, Hauptsache, es lag nicht herum (was ihn aber auch nicht stören würde). Daher glättete er es schnell mit einem kurzen Zauberspruch, den ihm seine Mutter beigebracht hatte, als sie keine Lust mehr hatte, ihn auf allen Fotos mit verknitterten Hemden zu sehen.
Mal wieder konnte er sich nicht für eine seiner ganzen Jeans entscheiden, also legte er alle aufs Bett und betrachtete sie kritisch.
Die erste war zu hell, die zweite zu dunkel, die dritte hatte ein Loch am Knie, die vierte unbequem. Achselzuckend schlüpfte er in die fünfte, an dere er nichts auszusetzen hatte, band sich noch seinen schwarzen Gürtel um und knöpfte die obersten drei Knöpfe von seinem Hemd auf.
Nein, das is zu Macho, dachte er und machte den dritten wieder zu.
Die anderen (sogar Sirius) waren schon fertig und warteten nur noch auf James.
Ein letztes Mal musterte er sich von oben bis unten im Spiegel und war wie immer sehr zufrieden.
James, du siehst mal wieder toll aus! Das weiße Hemd unterstreicht deine braunen Augen und schwarzten Haare perfekt, lobte er sich selbst und ging mit seinen 3 Freunden in den Gemeinschaftsraum, wo schon fast alle Gryffindor vor dem Portraitloch standen und sich darüber empörten, dass die fette Dame nicht aufmachte.
„Was ist denn los?“, fragte Sirius Alan unschuldig.
„Die fette Dame weigert sich, uns aufzumachen. Sie sagt, dass sie die Nase von uns Jugendlichen voll habe und am liebsten kündigen würde. Ich würde gerne wissen wieso.“, antwortete Alan leicht verärgert.
„Seltsam...“
Obwohl Sirius’ Augen vor Schadenfreude leuchteten, wirkte er ansonsten überzeugend ratlos.
Die Köpfe scheinheilig gesenkt, wollten die Rumtreiber gerade wieder die Treppe zum Schlafsaal hinaufgehen, als ihnen die wutentbrannte Lily wie eine Furie entgegenstampfte.
„Potter! Black! Was habt ihr jetzt schon wieder mit der fetten Dame angestellt? Findet ihr es toll, uns alle hier einzuschließen?“, keifte sie vor allem James an.
„Evans, ich muss dich leider enttäuschen. Wir könnenvnichts dafür, wenn die Lady da draußen so empfindlich ist!“, antwortete Sirius desinteressiert, während er, um seine Lässigkeit zu unterstreichen, seine Nägel begutachtete.
„Das lasse ich euch nicht durchgehen, McGonagall wird schon eine Strafe einfallen!“
Damit rauschte sie zu ihren Freundinnen, die James sehnsüchtig anstarrten.
„Dann lauf doch zu deinem Frauchen. Vielleicht hat sie ein Leckerli für dich!“, blaffte ihr James hinterher.
Doch Lilys Ausbruch konnte die Laune von James diesmal nicht zerstören. Dieser Streich war einfach zu genial.
Die Rumtreiber beeilten sich, durch ihren Geheimgang zu gehen, denn sie hatten alle vier mächtig Hunger.
Als sie genau unter dem Portraitloch waren, hörten sie, wie Dumbledore versuchte, die fette Dame zu beruhigen.
D: Aber meine Dame, wollen sie denn die Schüler für immer hier einsperren? Damit ist ihnen doch auch nicht geholfen.
FD: Ich werde solange streiken, bis ich eine Entschuldigung bekomme.
D: Sagen sie mir denn endlich, von wem?
FD: Von dem unverschämten Bengel, der mich gestern beleidigt hat.
D: Wissen sie den Namen?
FD: Natürlich weiß ich den!
D: Verraten sie ihn mir?
FD: Nur, wenn er sich entschuldigt und eine gerechte Strafe bekommt!
D: Wenn ich nicht weiß, wer es ist, kann ich ihn nicht bestrafen. Das sehen sie doch auch so, oder?
FD: Natürlich.
D: Also?
FD: Versprechen sie mir, dass er bestraft wird!
D: Ich verspreche es.
FD: Na gut.
D: ...
FD: ...
D: ...
FD: Black.
D: Sie werden ihre Entschuldigung bekommen.
FD: Das will ich hoffen!
D: Wären sie nun so freundlich, die Schüler herauszulassen?
Die vier hörten nur, wie sich das Portrait öffnete und sehr viele Füße über den Boden über ihnen trampelten.
„Die hat mich wirklich verpetzt! Ich glaubs nicht...und ich dachte, wir wären beste Freunde!“, empörte sich Sirius, nicht besonders bemüht, ernst zu klingen.
James: Tja, Tatze, das würde mir zu denken geben!
Sirius: Was dir zu denken gibt, das weiß ich schon...
J: Dann weißt du ausnahmsweise mal mehr als ich.
S: Schön, wenn es so wäre, aber das Leben kann eben nicht immer nur schön sein...
J: Tatze? Jetzt im Ernst, was meinst du?
Remus: Also ich weiß auch, was er meint...
J: Ich hasse Geheimnisse, wenn ich sie nicht kenne!
R: Deswegen heißen sie ja auch G-e-h-e-i-m-n-i-s-s-e, Krone^^
J: Ich weiß, wieso Geheimnisse Geheimnisse heißen!
S: Wer weiß...
R: Ich kenne eine, die es weiß...
J: Pete, komm wir gehen!
Peter: ...
R: Dann sagen wirs ihm eben, Tatze. Sooo ein großes „Geheimnis“ ist es doch auch nicht.
S: Also, Krone, pass auf...ich verrats dir...
J: *grr+gg*
S: Melinda Boot!
J: Achso...das hättest du mir gleich sagen können; ich dachte es wäre was neues...
S: Sie ist auch neu.
R: Jaja, zarte vierzehn...
S: ...und das gerade mal!
R: Die arme Kleine...
S: ...weiß nicht, was sie erwartet...
J: Leute, ich hab nicht vor, sie hinter dem Drei Besen flachzulegen!
R: Jaja...
S: ...das sagen sie alle...
R: ...und dann sind sie schwanger^^
J: *giggle+kopfschüttel*
P: ...
So ging es weiter, bis sie die Große Halle erreichten, wo sie gleich ihre Stammplätze beschlagnahmten.

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Janine0906
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

Tolle ff!! Super Idee!!!
Das Chap fand ich auch super!! Es ist auch mal etwas anderes, wenn James Lily nicht die ganze Zeit hinterherläuft...
Ich bin mal gespannt, wie James dazu gezwungen wird mitzumachen... Laughing
Bitte weiter!!! Very Happy

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GiMmEaSiGn
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

echt cool...

schreib bitte schnell weiter....!!!! a66589fe.gif

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MoiraLestrange
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BeitragVerfasst am: 13.12.2008, 18:33    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Kommis =)
Ich weiß nicht, ob ich heute noch fertig werd, aber spätestens morgen stell ich des nächste Chap on...

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MoiraLestrange
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BeitragVerfasst am: 14.12.2008, 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

So, endlich geschafft^^


Hogsmeade

„Wie seh ich aus?“, fragte Sirius überflüssigerweise, da er die Antwort schon kannte.
„Unwiderstehlich, Tatze; Sarah wird dir nicht widerstehen können! Sag mir bitte auch, dass ich toll aussehe.“, antwortete ihm James gewohnheitsmäßig.
„Deine kleine Melinda wird dir nicht widerstehen können.“
Die beiden bauten sich schon seit der vierten Klasse vor Hogsmeade dadurch gegenseitig auf. Über dieses Ritual konnte Remus immer noch grinsen; Peter dagegen wunderte sich jedesmal aufs Neue darüber. Aber wenn er mal was verstand, musste es schon mehr als offensichtlich sein...
„Woher weißt DU eigentlich, wie sie heißt?“
James hatte sich von seinem Spiegelbild abgewandt und schaute seinen Freund jetzt fragend an.
„Du weißt doch, ich bin allwissend.“, erwiderte Sirius und zuckte unschuldig die Schultern.
„Nein, jetz im Ernst. Das hat mich heute früh schon gewundert.“
James wurde tatsächlich einmal ernst. Das geschah nur selten, deshalb versuchte auch Sirius wenigstens ein wenig von der üblichen Ironie aus seiner Stimme zu verbannen, was ihm nicht so ganz gelang; aber allein der Wille zählt.
„Du glaubst doch nicht im Ernst, dass es überhaupt irgendein Mädchen an dieser Schule gibt, dessen Namen ich noch nicht kenne, oder?“
„Wir sind uns zu ähnlich…wieso wunder ich mich eigentlich noch?“
„Tja, Krone, das ist und bleibt eine der vielen ungelösten Fragen der Menschheit…“
„Du sagst es, mein alter Freund“
James legte Sirius freundschaftlich einen Arm um die Schulter, woraufhin Sirius James einen ehm-wieso-hab-ich-deinen-Arm-auf-meiner-Schulter-Blick zuwarf.
„Ehm, wieso hab ich deinen Arm auf meiner Schulter?“
„Das ist und bleibt eine der vielen ungelösten Fragen der Menschheit…“
Dabei fiel Krones Blick auf die Kuckucksuhr an der Wand gegenüber von dem großen Spiegel.
„Verdammt, schon zehn nach zwei! Mein Date wartet!“
Und schon war James aus dem Schlafsaal gehastet; natürlich nicht, ohne noch einen äußerst zufriedenen Blick in den Spiegel zu werfen.
Nachdem Sirius zwei Sekunden lang auf die Treppe gestarrt hatte, erschien James’ Kopf noch einmal.
„Und deins auch!“
Möglichst lässig hetzte er dann die Treppe hinunter und aus dem Portraitloch hinaus.
„Hehda, du Bengel! Ich erwarte noch eine Entschuldigung von deinem – Black! Ich rate ihnen dringlichst, sich bei mir zu -“, keifte die Fette Dame.
„Keine Zeit, keine Zeit, bin viel zu spät, viel zu spät, Miss!“
Schon war Sirius aus ihrem Blickfeld verschwunden und hinterließ eine sehr beleidigte Fette Dame.


Zufrieden betrachtete James ihre wohlgeformte Silhouette, während er am Steinbogen zur Eingangshalle lehnte. Sie wurde dagegen immer unruhiger, starrte ständig auf ihre Uhr und schaute neidisch den glücklichen Paaren hinterher, die an ihr vorbeigingen. Darunter auch Sirius mit Sarah, der James verschwörerisch zuzwinkerte.
Langsam wurde Melinda das Warten zu blöd; sie machte sich niedergeschlagen auf den Weg zum Treppenhaus und näherte sich dem Steinbogen, hinter den James schnell verschwand und sich möglichst cool an die Wand dahinter lehnte.
Als sie an ihm vorbeikam begutachtete er noch kurz ihren Hintern, dann sagte er in seinem charmantesten Ton:
„Schade, dass du schon gehst...ich hatte mich auf einen schönen Tag mit dir gefreut.“
Freudig drehte sie sich zu ihm herum und wäre dabei fast gestolpert. Sie atmete einmal tief durch und versuchte, ihre Stimme unter Kontrolle zu bringen. Aber die Tatsache, dass DER James vor ihr stand und sie mit einem gewinnenden Lächeln anlächelte, ließ ihr Herz unzählige Saltos machen.
„Ich...ich dachte, du kommst nicht...“, brachte sie heraus, wobei sie am liebsten losgekreischt hätte.
„Wie könnte ich so ein hübsches Mädchen wie dich versetzen?“
Das war keine Frage, es war ein Kompliment; Melinda wurde rot und senkte den Blick verlegen auf den Boden.
Wie sehr er diese Spielchen liebte; immer und immer wieder. Mit der Zeit waren sie für ihn zur Gewohnheit geworden; mehr noch zum Hobby.
Er machte einen Schritt unter den Torbogen und ließ seine Fingerspitzen wie durch Zufall über ihren Handrücken streichen. Sofort wanderte ihr Blick zu ihm, den er mit einem angedeuteten Lächeln erwiderte.
Ein leichtes Kopfnicken von ihm und Melinda ging mit ihm in die Eingangshalle und von dort aus direkt ins Dorf.

„Erzähl mir etwas über dich; ich kenne dich leider kaum.“, forderte er Melinda auf, woraufhin sie leicht errötete.
„Ähm...also, ich weiß nicht...was möchtest du denn wissen?“, fragte sie ein wenig verlegen.
„Was hast du z.B. für Hobbies?“
„Ich...lese gerne...spiele Querflöte...und Singen macht mir auch unheimlich Spaß...“
James lächelte sie entwaffnend an.
„Würdest du mir etwas vorsingen?“
„Hier?“
Jetzt färbten sich sogar ihre Ohrenspitzen rot und sie schaute sich verunsichert im Drei Besen um. Alle Tische im Raum waren besetzt und an der Bar drängten sich die Paare, um möglichst schnell ihr Butterbier zu bekommen.
„Wieso nicht? Ich könnte mir sehr gut vorstellen...“
Als er bemerkte, dass sie nervös ihre Hände knetete und skeptisch die Leute um sie herum anschaute, kam ihm eine bessere Idee. Keineswegs eine neue; Schließlich hatte er schon viele Dates dieser Art gehabt...
Er winkte Madame Rosmerta, die ohnehin gerade am Nachbartisch war, zu sich und bezahlte. Melinda wollte ihren Geldbeutel aus der Hosentasche ziehen, doch er schüttelte den Kopf.
Lächelnd bedankte sie sich bei ihm:
„Dankeschön, du bist so nett...“
Madame Rosmerta musterte Melinda genau und lächelte dann James verschwörerisch an.
„Jaja, das ist eben unser Mr Potter...nach außen hin der coole, aber er hat einen weichen Kern...“, stimmte sie Melinda zu, ohne den Blick von ihm zu wenden.
James grinste ihr zweideutig zu, was Melinda für Verlegenheit hielt. Wieder bewunderte sie ihn mehr.
Doch Madame Rosmerta war schon seit der dritten Klasse mit den Rumtreibern befreundet. Die fünf hatten sich auf Anhieb gut verstanden, zum einen, weil Rosmerta den gleichen Humor hatte, zum anderen...

Es war einmal vor langer langer Zeit...im dritten Schuljahr:

„Wieso muss es um diese Jahreszeit immer so arschkalt sein?“, motzte James und klopfte sich den Schnee von der Jacke, als die vier ins Drei Besen eintraten.
„James, hast du gerade das A-Wort gesagt?“
Sirius drohte seinem besten Freund mit dem Finger und setzte eine väterlich strenge reiß-dich-zusammen Miene auf.
„Jahreszeit?“, fragte Peter total verwirrt.
„Nein, er meint arschkalt. Das darf man in der Öffentlichkeit nicht sagen!“
„Moony!“, wurde Remus sofort von Sirius getadelt.
„Du hast schon wieder arschkalt gesagt!“
„Wurmschwanz!“
„ARSCHKALT!“
„...!“
Sirius' Blick wanderte zur Theke, hinter der eine schwarzhaarige - sehr attraktive - Hexe stand und ihn mit ihren grünen Augen belustigt anfunkelte.
Unabsichtlich auffällig stieß er James und Remus an und nickte in ihre Richtung. Die beiden rollten nur die Augen. Im Gegensatz zu Tatze mussten sie noch nicht jedes gutaussehende Mädchen anflirten, das sie sahen.
Also setzten sich die vier an die Bar, wobei Wurmschwanz nur von Remus mitgezogen wurde. Gleich kam die hübsche Hexe zu ihnen und fragte sie, was sie trinken wollten.
„Warmes Butterbier“, kam es prompt von James, Remus und Peter.
„Für dich auch ein Butterbier? Oder lieber Tee?“, fragte die Schwarzhaarige neckisch, als Sirius sich noch einen passenden Spruch zurechtlegte. Bei dem Wort ‚Tee’ schaute er ihr trotzig in die Augen und bestellte mit dem tiefsten Bass, den er hervorbrachte, einen Feuerwhisky. Normalerweise hätte Madame Rosmerta so etwas nie an ihn ausgeschenkt, aber da trat ihre leicht sadistische Ader hervor. Wenn er sich schon fühlt, wie ein Erwachsener, muss er da auch durch, dachte sie sich spöttisch und stellte ihm ein extragroßes Glas hin. Beim Anblick der Menge musste er schlucken, aber er wollte natürlich nicht als Aufschneider vor ihr dastehen. Deshalb nahm er tapfer einen großen Schluck. Schmeckt eigentlich verdammt gut...oookay, jetzt weiß ich auch, wieso das Zeug FEUERwhisky heißt, dachte er sich.
Sie hatte sich mit den Ellbogen auf den Tresen gelehnt und sah ihm, wieder mit diesem belustigten Funkeln, in die Augen.
„Schmeckts?“
Statt einer Antwort lehnte er sich ebenfalls vor, erwiderte ihren Blick fest und flüsterte ihr zu:
„Es schmeckt immer besser, wenn man von einer Millionärstochter bedient wird.“
„Schön wärs...aber wie kommst du auf sowas?“
„Ich dachte mir schon, dass du wohl eher eine Diebestochter bist...“
„Hallo? Jetz is aber langsam gut!“
Ihr Tonfall hatte eine leichte Schärfe angenommen, die Ironie war daraus verschwunden.
„Wie könnte es anders sein? Irgendwoher muss dein Vater ja die Smaragde hergekriegt und sie dir in die Augen gesetzt haben, Aphrodite.“
Zu seinem Erstaunen lachte sie. Und lachte. Und hörte gar nicht mehr auf.
„Also daran solltest du eventuell noch arbeiten, denk dir lieber eigene Sprüche aus; die schlechten Machosprüche kommen, genauso wie solche Spitznamen, bei den wenigsten an. Ach...und such dir lieber ein Mädchen in deinem Alter...ich bin nämlich um die vier Jahre zu alt für dich.“, riet sie ihm, immer noch mit einem Grinsen im Gesicht; im Gegensatz zu Sirius, dem sein Lächeln förmlich aus dem Gesicht fiel. Seine Ohren wurde noch knallrot, dann erwiderte er möglichst souverän:
„Natürlich war das nicht ernst gemeint. Ich recherchiere nur für das Zauberermagazin ‚Witch’s Mind’. Ich soll nämlich den Artikel ‚Wie krieg ich sie rum...mit zehn Sätzen?’ schreiben.“
Das klang nicht sehr überzeugend. Mit einem Blick auf sein Glas meinte sie:
„Ich bring dir auch ein Butterbier.“
Und schon wollte sie danach greifen, doch er schaute sie trotzig an, wappnete sich gegen das Brennen und leerte sein Glas in einem Zug.
„Butterbier is nur was für diejenigen, die nicht wissen was gut ist - sorry Jungs, nicht persönlich gemeint. Bring mir lieber noch ein Glas Feuerwhisky.“
Erstaunt hob Rosmerta eine Braue. Damit hatte sie nicht gerechnet.
Aber okay...er will es nicht anders, dachte sie sich nicht unbeeindruckt.
Nach dem dritten Glas wurde ihm langsam übel, trotzdem stellte sie ihm noch einen hin.
Eines musste sie ihm lassen: Er hatte wirklich Durchhaltevermögen.
Nachdem er sein viertes Glas getrunken hatte, reichte sie James, der sie verständnislos anschaute, eine dunkelblaue Plastikschüssel.
„Also ich für meinen Teil habe keine Lust, nachher hier rauszuwischen.“
Im gleichen Moment, als sie den Satz beendet hatte, erfüllte die Schüssel ihren Zweck: Sirius erleichterte sich herzhaft von dem Feuerwhisky und dem, was er sonst noch so alles über den Tag verteilt gegessen hatte, woraufhin James angeekelt sein Gesicht verzog.
„Ich glaube, wir sollten jetzt gehen.“, entschied Remus und zog seinen Geldbeutel.
„Lass nur. Geht alles aufs Haus.“, wehrte sie ab und half James dabei, Sirius von seinem Stuhl hochzuhieven.
Als er endlich stand, knuffte sie ihm in die Seite.
„Trink nicht so viel und lass dich mal wieder hier blicken. Ihr anderen natürlich auch.“, fügte sie mit einem Lächeln hinzu.

*back back back...ins Jetzt:*

Die Wolken im Westen färbten sich schon zartrosa, als James Melinda geschickt unauffällig zur heulenden Hütte manövrierte. Oder besser gesagt bis an den Zaun.
Sie beobachtete den Sonnenuntergang fasziniert, während er ganz langsam nach ihrer Hand tastete, zuerst mit seinen Fingerspitzen ihren Handrücken entlangfuhr und dann ihre ganze Hand in seine nahm.
Still genoss sie es und wagte kaum, sich zu bewegen.
Als dann ein kühler Wind, wie gerufen, durch die Bäume strich und Melinda frösteln ließ, legte er seinen Arm um ihre Schulter.
Zufrieden drückte sie sich leicht an ihn.
James hielt das für den richtigen Augenblick, um ihr Kinn sanft anzuheben und sich langsam zu ihren leicht geöffneten Lippen hinunterzubeugen.
Leidenschaftlich erwiderte sie seinen Kuss.
Nach einigen Augenblicken löste er sich von ihr, sah ihr tief in die Augen und flüsterte:
„Komm mit, ich zeig dir was...“

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BeitragVerfasst am: 14.12.2008, 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

mal wieder voll toll.... so ist er eben der sirius... xD

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MoiraLestrange
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BeitragVerfasst am: 26.12.2008, 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ui

„Und?“, fragte Sirius, als er James ein paar Stunden später vor dem Honigtopf traf.
„Hätte mir nicht so viel erwartet...“
Sirius zog eine Augenbraue hoch.
„Du hast sie...?“
„Nein...ich doch nicht, was denkst du von mir?? Ich würde doch niiiiee...jedenfalls nicht direkt...“
„Wie kann man das indirekt machen??“
„Ich meine, das war überhaupt nicht geplant...wir waren in der Hütte und...da ist es einfach passiert.“
„Krone, Krone, Krone...bald haben wir keine unschuldigen kleinen Lämmer mehr an der Schule!“
„Hey, sie hat angefangen!“, rechtfertigte sich James grinsend.
„Dazu gehören immer zwei...du weißt doch, wie das mit den Bienchen und Blümchen ist...“
„Ja, aber ich konnte das arme Mädchen doch nicht einfach abweisen...“
„Du bist so barmherzig! Pass auf, sonst kommt irgendein Römer und röstet dich langsam über einem offenen Feuer, nachdem dir die Haut abgezogen wurde und er dich in Salz gepökelt hat.“
James sah seinen Freund an, als wäre dieser nicht mehr ganz bei Verstand.
„Und das nur, weil ich Melinda verführt habe?? Ich meine, sie mich...wie auch immer...“
„Nein, weil dich dann die christliche Nachwelt als barmherzigen Samariter und Märtyrer anbeten würde! ...Hey, du hast zugegeben, dass DU sie verführt hast!“
„Nur indirekt. Direkterweise hat sie mir nämlich mein Hemd aufgemacht. Ich wollte nur-“
„...mit ihr über den Umbau der heulenden Hütte sprechen, klar!!“, unterbrach ihn Sirius.
„...mit ihr rumknutschen und vielleicht ein bisschen kuscheln; mehr nicht!“
„Und dann mit ihr die Wandfarbe aus dem Katalog raussuchen und bei Ikea die neue Möbel-Kollektion ‚Groken’ abholen...“
„Sirius!“
„James!“
„Was?!“
„Das.“
„Aha.“
„Ja genau.“
„Sag ich auch immer.“
„Wo ist sie überhaupt?“, fragte Sirius unvermittelt.
„Muss noch lernen...“
„Oho, Krone, eine Büchermaus...“
„Ach, sei ruhig, als wenn deine Dates alles Stripperinnen wären...“
„Schön wärs...“
„Wo ist eigentlich deine Sarah??“
„Muss noch lernen“, gab Sirius zu.
„Oho, Tatze, eine Bücher-“
Auf einmal riss James überrascht die Augen auf und deutete mit dem Finger auf etwas hinter Sirius.
„Da da da da da da da!!!“, stammelte er nur und rang um Fassung.
Neugierig drehte sich Sirius um und musste aufpassen, dass ihm seine Augen nicht vor Überraschung rausfielen.
„Was macht Moony hier? Ich wusste es!“
„Schlecht sieht sie ja nicht aus, aber ein bisschen zu alt für meinen Geschmack...“
„Ähhh, Krone, ich würde sie auf sechzehn schätzen!“
„Sag ich doch: Viel zu alt für ihn!“
Sirius schüttelte den Kopf.
„Kann ja nicht jeder so pädophil sein wie du...“
„Pädophil!? Nur weil ich einmal mit ner Jüngeren aus war...“
Auf Sirius’ neckischen Blick hin fügte er hinzu:
„Oder zweimal...können auch dreimal gewesen sein; hab nicht so genau mitgezählt...“
„Soweit ich mich erinnern kann, waren bis jetzt ALLE deine Dates mindestens zwei Jahre jünger als du...“, sprach Tatze aus, was James dachte.
„Ihre Haare sind nur zu dunkel...steht ihr nicht....“, mäkelte Sirius einlenkend.
„Ich finde schon, dass das braun zu ihr passt, muss ja nicht immer blond sein; aber ihre Augen könnten ein sattes grün vertragen...“
„Pfff, was ist schon grün? Dunkelbraune Augen sind das einzig wahre...“, widersprach Sirius James schon wieder.
Aber wie auf ein Kommando wanderten ihre beiden Blicke wieder zu Remus und seinem Date.
Lupin wickelte sich eine ihrer braunen Locken um den Finger, während sie ihm etwas ins Ohr flüsterte, was ihn dazu brachte, sie lächelnd zu küssen.
„Was macht sie da mit ihm??“, empörte sich James, der es überhaupt nicht gewohnt war, Remus mit einem Mädchen zu sehen. Und was ihn eigentlich an der ganzen Sache aufregte war – abgesehen davon, dass sie für seinen Geschmack „zu alt“ für Moony war –dass er nichts davon gewusst hatte. Sofort fühlte er sich ausgeschlossen. Er hasste es, nicht über alles Bescheid zu wissen.

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Janine0906
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Anmeldungsdatum: 24.09.2007
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 31.12.2008, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry das ich erst so spät ein Kommi schreibe!! Hatte keine zeit... Sad
Wieder 2 super Chaps!!! Die Rumtreiber wie sie sein sollten... Laughing
Ich brenne immernoch darauf zu erfahren wie James dazu gebracht wird in dem Theaterstück mitzuspielen!!
Bitte weiter!! Very Happy

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MoiraLestrange
Viertklässler


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Anmeldungsdatum: 14.01.2008
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Wohnort: Godric's Hollow

BeitragVerfasst am: 31.12.2008, 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

Dauert nich mehr so lang, bis er mitspielen muss...versprochen^^

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