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Schicksal oder doch nicht

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herminegirl
Orden des Merlin 2. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 14.08.2007
Beiträge: 2314
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 23.08.2007, 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

super toll mach bitte weiter das ist echt super spannend

_________________


"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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GinnyMalfoy
Viertklässler


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Alter: 24
Anmeldungsdatum: 16.06.2007
Beiträge: 238
Wohnort: malfoy manor

BeitragVerfasst am: 23.08.2007, 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

so wie versprochen gehts dann mal weiter

Kapitel 10 Damals war alles anders



Draco stand unterdessen schon 2 Minuten vor der Tür der Professorin.
<< Mann Draco, jetzt stell dich nicht so an! Was soll denn schon groß passieren? Gut, sie ist wie Dumbledore, das ist ja schon schlimm genug. Aber so wie Hermine…Herrgott noch mal Granger…GRANGER…ausgesehen hat…die bringt doch sonst nichts so leicht aus der Ruhe! Was soll’s, ich muss da jetzt durch!>>
Er hob seine Hand und klopfte an.
„Kommen sie rein Mr Malfoy!“
Draco öffnete die Tür und trat ein. Angewidert betrachtete er das ganze Durcheinander, das Prof. Tannhaus „Büro“ nannte.
„Komm setz dich doch!“ Prof. Tannhaus saß auf der Couch und winkte Draco zu sich heran.
Unsicher ging Draco zu der Couch herüber und setzte sich.
Die ganze Atmosphäre war ihm unangenehm. Bei Snape im Kerker fühlte er sich wesentlich wohler. Auch die reservierte Art seines Hauslehrers war ihm wesentlich behaglicher, als diese übermäßige Freundlichkeit und Gelassenheit.
Die junge Frau lächelte ihn an.
„Nun Draco, du fragst dich bestimmt warum du zu diesen Gesprächen mit mir kommen sollst. Nun, bei dir sind im privaten Bereich ein paar Dinge geschehen, wie auch bei Hermine, die einen ganz schön aus der Bahn werfen können. Selbst ein Malfoy hat Probleme oder nicht Draco?“
„Sind sie jetzt fertig? Hören Sie, ich hab absolut keine Ahnung wovon sie reden. Jeder Mensch hat mal Probleme, aber meine sind sicherlich nicht so gravierend, dass ich Gespräche mit IHNEN nötig hätte.“ Sagte Draco abfällig.
„Du findest es also nicht gravierend seinen Vater zu verlieren? Draco, bei mir musst du nicht den eiskalten Malfoy- Sprössling raushängen lassen, es wird schon keiner erfahren, dass du Gefühle hast!“ Sie zwinkerte ihm zu.
„Wieso versuchst du wie dein Vater zu sein, wenn du ihn doch eigentlich so verachtest?“ fragte sie als Draco keine Reaktion zeigte.
„Wer sagt denn, dass ich ihn verachte? Er ist…war immerhin mein Vater!“ erwiderte Draco.
„Nun, es ist doch offensichtlich, dass du ihn verachtest! Natürlich wird er immer dein Vater sein und daran wird sich nie etwas ändern, das ist auch richtig so. Aber…Lucius war nicht immer so wie du ihn kanntest!“ sagte die junge Lehrerin sanft.
„Woher, verdammt noch mal, wollen sie das wissen? Als ob sie meinen Vater gekannt hätten.“
Draco war aufgesprungen und lief energisch durchs Zimmer, wagte es jedoch nicht den Raum zu verlassen.
„Ja, ich kannte ihn, in der Tat! Bitte setz dich Draco!“ Es war eine Bitte, klang jedoch so, dass Draco wusste, dass Widerspruch sinnlos war.
„Ich mache dir einen Vorschlag… 1. möchte ich, dass du mich mit Vornamen und Du ansprichst, Förmlichkeiten sind hier fehl am Platz. 2. Wenn du möchtest, erzähle ich dir von deinem Vater wie er früher war, wenn du mir im Gegenzug dann was von dir erzählst!“
Draco dachte nach. Es würde ihn schließlich nicht weiterbringen, einmal die Woche hierher zu kommen und sich Monologe von seiner Lehrerin anzuhören.
„Gut, aber sie…DU fängst an!“ Er musste unwillkürlich lächeln. Es kam ihm dumm vor seine Lehrerin zu duzen.
„Wie du willst. Ich werde dir etwas aus der Hogwartszeit erzählen. Es war in meinem 5. Schuljahr im Hogwartsexpress…


Flashback



Ich saß bereits in einem Abteil und wartete darauf, dass der Zug endlich losfahren würde, als die Abteiltür aufgerissen wurde. 2 Jungen aus meinem Jahrgang standen in der Tür.
„Ach du bist es White! Stört dich doch sicher nicht, wenn wir uns zu dir setzen!“
„Nee, setzt euch ruhig!“
„Siehst du, komm schon Padfoot!“
„Meinst du Prongs? Braucht ja nicht jeder mitzukriegen was wir reden!“
„Ach was, White wird uns schon nicht an die Slys verraten, oder White?“ fragte James.
„Bestimmt nicht! Aber nur zu Info POTTER, ich hab nen Vornamen.“ Erwiderte ich.
„Ich finde White passt besser! Auf der einen Seite nen Black auf der anderen Seite ne White! Ich finde das hat was. Schwarz- weiß! Aber wenn du unbedingt willst, JASMIN!“
„Ja, danke!“ giftete ich.
„So Padfoot, alles geklärt. Jetzt setz dich schon!“
„Ok! Also wie können wir Schniefelus und Malfoy dieses Jahr das Leben schwer machen, Prongs?“
„Müsst ihr den Hass zwischen den Häusern immer wieder neu anstacheln? Lucius und Severus haben euch doch noch nie etwas getan.“ mischte ich mich sofort ein
„Hast du das Gehört Padfoot? Lucius und Severus…Mensch White es sind Slytherins, da ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass man die als Gryffindor nicht ausstehen kann.“ Meinte Potter genervt.
„Wenn du meinst Potter! Aber mit so was wirst du bei Lily auch keinen Eindruck machen! Sie wird nie mit dir ausgehen!“ konterte ich.
„Das werden wir ja noch sehen! Ich werde Lily irgendwann heiraten!“ meinte James stolz.
„Ja, klar und ich ersetz irgendwann die McGonagall! Träum weiter Potter!“ sagte ich.
„Besser so wie du es machst!“ mischte Sirius sich nun ein.
„Wieso? Wie mach ich es denn?“
„Naja, du bist mit das hübscheste Mädchen aus unserem Jahrgang und trotzdem bist du noch nie mit jemandem ausgegangen! Auf was oder wen wartest du?“ fragte Sirius scharf.
„Das geht dich ja wohl nichts an auf wen ich warte!“ zischte ich.
„Aha es gibt also jemanden! Bestimmt ein Sly, was meinst du Prongs? Die mag sie ja anscheinend so sehr!“ Sirius lachte.
„Ja, und ich mag Severus und Lucius wirklich!“ gab ich kleinlaut zu.
James verschluckte sich an seinem Kürbissaft.
„Sag das noch mal White…du MAGST diese Zwei Schlangen? Bist du noch zu retten? Wer hat dir denn das Hirn weggeflucht?“ regte James sich auf.
Sirius hingegen sagte nichts mehr.
„Ja Sev ist manchmal ein bisschen merkwürdig das stimmt schon, aber Lucius ist echt in Ordnung!“ verteidigte ich die Slytherins.
„Du hast sie doch nicht mehr alle White…“
Da ging die Abteiltür erneut auf und ein großer schlanker Junge mit platinblonden Haaren und sturmgrauen Augen stand in der Tür: Lucius Malfoy!
„Ah Potter zusammen mit Black, dem Blutsverräter! Das war ja klar und… Jasmin? Was machst du denn bei DENEN? Nicht schlimm genug, dass du in Gryffindor bist als Reinblüterin…jetzt gibst du dich mit denen ab. Wie kann man nur so tief sinken? Du musst es ja wissen! Wenn du das Ersatzhäschen für Evans sein willst…!“ mit diesen Worten schloss er die Tür wieder und verschwand.
„Und so einen nimmst du in Schutz? Da hat Malfoy mal Recht, wie tief kann man eigentlich sinken? Komm Prongs wir gehen!“
Beide standen auf und ließen mich allein im Abteil zurück.
Sobald sie draußen waren, stiegen heiße Tränen in meine Augen.
Nicht nur, weil mich die 2 Gryffindors verurteilt hatten, sondern hauptsächlich deswegen weil der blonde Slytherin mich so abgestempelt hatte und den ich trotz seiner harten Worte immer noch mochte.


Flashback Ende





Draco sah seine Lehrerin ungläubig an.
„Sie waren zusammen mit Potter, Black und meinem Vater in Hogwarts?“
„Ja, sogar im gleichen Jahrgang!“
„Wieso waren sie gegen Blacks und Potters Vorhaben obwohl sie eine Gryffindor waren?“
„Ich habe die Zwietracht zwischen den Häusern nie gemocht oder verstanden! Und außerdem wie ich bereits sagte mochte ich deinen Vater!“
„Ja, aber warum? Ich meine er war nicht grade nett zu ihnen!“ sagte Draco.
„Ja, das stimmt, aber um es dir genau zu erklären müsste ich zu weit ausholen und deshalb erzähle ich dir das nächste Mal mehr davon! Jetzt bist du mit erzählen dran!“
„Ja, aber…“
„Kein aber Draco so war es abgemacht!“
„Nur eine Frage noch! Sind sie verheiratet? Ich meine immerhin hießen sie damals White!“
„Ich war verheiratet! Und nun erzähl mir was!“
„Wo soll ich denn anfangen?“
„Fang einfach damit an wie du deinen Vater als Kind wahrgenommen hast!“
Draco seufzte.
„Also gut…“

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herminegirl
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BeitragVerfasst am: 27.08.2007, 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Wieder tolles chap echt hamma

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"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
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(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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Sirius Black
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BeitragVerfasst am: 27.08.2007, 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

Finde ich sehr interessant, bin gespannt, was da noch alles kommen mag Wink

Einziger Fehler: Lucius war ungefähr 5 Jahre älter als die Rumtreiber, sonst wäre aber die Idee wahrscheinlich nicht zu verwirklichen Wink


lg

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GinnyMalfoy
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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 00:37    Titel: Antworten mit Zitat

ja das weiß ich dass er eigentlich älter ist aber irgendwie musste ich mir das ja hinbiegen
aber ich denke ihr seid ja so tolerant dass das kein problem ist Wink

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herminegirl
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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

Macht mir nichts aus
Wann machst du weiter?Bin schon so gespannt

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"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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GinnyMalfoy
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BeitragVerfasst am: 04.09.2007, 23:54    Titel: Antworten mit Zitat

sorry meine lieben dass ich nicht wie sonst donnerstag geupdated hab aber ich hatte leider kein internet (mal wieder)
so dafür gibt es heute ein chap und am donnerstag abend das nächste ich hoffe ihr verzeiht mir die verzögerung

Kapitel 11 Andere Seiten


… Draco seufzte.
„An die ersten paar Jahre kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich glaub ich war etwa 4 Jahre alt, da kann ich mich an ein Erlebnis erinnern…

Flashback

Es war kurz vor dem Geburtstag meiner Mutter, da kam eines Morgens mein Vater zu mir.
„Guten Morgen, Draco, mein Sohn!“
„Morgen, Dad!“ antwortete ich.
„Draco! Wie oft habe ich dir schon gesagt, wie du mich anzusprechen hast?“ wies er mich zurecht.
„Entschuldige! Wunderschönen guten morgen, Vater!“ korrigierte ich mich.
„Besser! Ich wollte mit dir nur über den Geburtstag deiner Mutter reden! Du weißt ja, dass dein Großvater zu dem Fest kommen wird. Also sollten wir vorher noch dringend an deiner Bildung und an deinem Betragen arbeiten.“
„Selbstverständlich, Vater!“ bestätigte ich ihn.
Eigentlich hatte ich gar keine Lust an meiner Bildung und meinem Betragen zu arbeiten, aber ich wusste bereits, dass es besser war, meinem Vater nicht zu widersprechen.
„Ich würde sagen, wir fangen mit deinem Wortschatz an und dann nehmen wir uns deine Tischmanieren vor. Also beginnen wir mit dem Alphabet. A“ begann Lucius meine Lektion.
„A wie Agitation!“
„Gut! B“
„B wie Bibliothek!“
„Annehmbar! C“
„C wie Charmant!“
„Nicht schlecht Draco! D“
„D wie Dynastie!“
„Sehr gut mein Sohn! E“
„E wie Egoismus!“
„Hervorragend! F“
„F wie Feudalismus!“
„Gut! G“
„G wie Grandios!“
„Na na Draco! Das geht aber nicht! Ich dachte du hättest geübt! Ich bin sehr enttäuscht und du weißt was es bedeutet wenn ich enttäuscht bin!“ sagte Lucius gefährlich.
„Gravitation!“ sagte ich hastig.
„Schon besser…H“
So ging das ganze noch weiter bis ich das Alphabet zweimal durch hatte.
„Gut Draco! Du hast dich nicht wirklich verbessert, also solltest du heute Abend noch ein wenig üben. Jetzt zu deinen Tischmanieren. Komm wir gehen rüber!“
Zusammen betraten wir den Speisesaal, in dem der Tisch schon für eine Person gedeckt war.
„Setz dich!“ sagte mein Vater knapp.
Ich setzte mich, nahm die Serviette, entfaltete sie und legte sie mir auf den Schoß, wie ich es gelernt hatte.
Da erschien schon einer unserer Hauselfen mit dem ersten Gang.
„Ihr Suppe, Sir!“ quiekte er.
„Danke Dobby!“ sagte ich.
„Verdammt Draco!“ schrie mein Vater mich an und beförderte das gesamte Gedeck mit einem Fausthieb zu Boden.
„Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass unsere Hauselfen Dreck sind und du nicht mit ihnen sprechen sollst wie mit deinesgleichen. Und was machst du? Du DANKST ihm?! Du bist eine Schande für die Malfoys. Du bist inkonsequent, ehrlos und dumm. Aus dir wird nie etwas werden, du bist ein Versager und du wirst immer einer bleiben. Du bist nicht mein Sohn!“ herrschte mein Vater mich an.
„Aber Vater…“ versuchte ich ihm zu widersprechen.
Da traf mich auch schon eine schallende Ohrfeige.
„Und…widersprich mir nicht! Geh in dein Zimmer, ich werde dich vor dem Abendessen zu mir rufen und dich gebührend bestrafen. Für deinen Ungehorsam und deine Unwissenheit. Jetzt geh mir aus den Augen!“ zischte er.

Flashback Ende



Draco stockte. „Tut mir leid ich… ich kann nicht mehr weiter!“
Jasmin nickte. „Darf ich noch wissen, ob er dich bestraft hat?“
„Ja! Mit dem Cruciatus! Zum ersten Mal! Danach hat er es immer wieder getan!“ sagte Draco leise.
„Ich verstehe! Das war sehr…“ sie schien nach Worten zu suchen.
„Grausam! Es war schlicht und ergreifend grausam! Ich war 4 Jahre alt!“ spuckte Draco die Wörter aus.
„Draco, wenn du möchtest, kannst du jetzt gehen! Ich denke das war genug für einen Tag!“ sagte Jasmin sanft.
„Ja, ich denke das muss jetzt erst mal sacken!“ Draco seufzte, erhob sich und verließ das Büro.



-Im Schulsprecherturm-


„Ach verdammt! Hermine ich krieg es einfach nicht hin. Deine Haare sind immer noch blond!“ Blaise fuhr sich entnervt durch die Haare.
„Immerhin sind sie so lang wie sie ursprünglich mal waren.“ Versuchte Hermine ihn zu ermutigen.
„Na, Klasse!“ Blaise schien absolut verzweifelt zu sein.
„Weißt du was… ich mach das! Ich helfe dir praktisch bei deinen Hausaufgaben, indem ich mich selbst zurückverwandle!“ Sie lächelte, schwang ihren Zauberstab und… nichts passierte.
Sie versuchte es erneut, doch…Nichts!
„Es passiert gar nichts!“ stellte sie fest.
„Also ich weiß nicht…vielleicht lässt unsere Konzentration einfach nach!“ warf Blaise ein.
„Das glaub ich nicht! Naja, immerhin haben wir morgen noch den ganzen Tag Zeit. Verwandlung haben wir erst wieder am Mittwoch. Bis dahin kann ich auch mal blond rumlaufen.“ Sie grinste frech.
„Gut! Dann probieren wir es morgen noch mal. Ich geh jetzt aber, ich muss noch Zauberkunst machen. Sei nicht böse!“
„Wegen Hausaufgaben nie! Die gehen einfach vor! Schlaf gut! Bis morgen!“ Sei gab ihm einen Kuss.
„Ja, bis morgen! Träum was Schönes!“ Er drehte sich um und verschwand durch das Portrait.
<< Na toll! Jetzt bin ich auch noch blond! Ich hätte mir doch besser eine etwas unauffälligere Veränderung einfallen lassen sollen!>>
Sie ließ sich auf die Couch fallen und entdeckte das Buch in dem Malfoy am Nachmittag gelesen hatte.
„Flüche, Gegenflüche und Schutzzauber! Hätte ich ihm gar nicht zugetraut.“ Sagte Hermine laut und begann interessiert in dem Buch zu lesen.
Sie war so vertieft in ihre Lektüre, dass sie gar nicht bemerkte, dass Malfoy hereinkam.
„Leg das Buch später irgendwohin, wo ich es auch wieder finde!“ sagte Draco im Vorbeigehen.
Hermine schreckte hoch.
„Malfoy, was ist denn jetzt eigentlich mit Verwandlung?“
„Nicht jetzt Granger! Morgen ist auch noch ein Tag!“ erwiderte er gelangweilt.
„Was ist denn mit dir los? Gar keinen blöden Spruch auf Lager?“ stichelte Hermine.
„Wieso? Vermisst du meine Sprüche?“
„Nicht direkt! Es wundert mich nur. Hat Prof. Tannhaus die etwa ne Gehirnwäsche verpasst?“
„Nicht mehr und nicht weniger als dir!“
<< Wenn du wüsstest, was die mir gesagt hat!>> dachte sie.
„Ich will es gar nicht wissen! Mir reicht das was sie mit mir geredet hat, da brauch ich deinen Kram nicht auch noch!“
„Ich hab ja nur… Moment mal. Das Letzte hab ich gar nicht laut gesagt!“ kam es zögerlich von Hermine.
„Hmm? Oh tschuldigung! Wollte nicht in deinen Gedanken rumkramen! Gute Nacht!“
Hermine stutzte.
<<Gedanken rumkramen? Tschuldigung und Gute Nacht? Was ist denn mit dem los? Ich glaube der hat doch ne Gehirnwäsche bekommen! Tz! Meine Sorge soll es nicht sein!>>
Sie gähnte.
<< Oh ich glaub ich muss ins Bett! Der erste Tag hat mich doch verdammt geschafft! Vor allem das Gespräch mit Jasmin war nicht ohne! Wieso hat sie mir das eigentlich alles erzählt? Ich wollte es doch gar nicht wissen!>>
Sie schlurfte die Treppe hoch, glitt aus ihrer Uniform und krabbelte in ihr Bett.
Nach wenigen Minuten schlief sie ein.

Sie rannte gehetzt über die Ländereien und kam zum See.
Wieder hörte sie die eiskalte Stimme von Malfoy.
„Da hab ich dich jetzt genau da wo ich dich haben wollte!“
Sie schrie ihn an: „Wieso? Wieso tust du das?“
Doch er beachtete sie gar nicht!
„Nun wird sich alles ändern, Hermine Jane Granger!“
„NEIN! Das darfst du nicht! Das ist NICHT mein Schicksal!“ schrie Hermine weiter.
„Crucio!“
Sie schrie auf vor Schmerzen und wand sich in unmenschlichen Qualen.


Draco lief aus der großen Halle und stolperte über die Hogwartsländereien.
<< Aber Moment mal… da schreit doch jemand!>>

Draco schreckte aus seinem Traum. Da schrie tatsächlich jemand.
<< Das ist Granger!>>
Er sprang aus dem Bett und eilte rüber zu ihrem Zimmer, er stieß die Tür auf und was er sah verschlug ihm den Atem.
Hermine wälzte sich schweißgebadete auf dem Bett hin und her als würde ihr jemand unvorstellbare Schmerzen zufügen. Und sie schrie aus Leibeskräften.
Mit einem Satz war er bei ihr am Bett.
„Hermine! Hermine, was ist mit dir?“ Er versuchte sie wach zu rütteln.
„Hermine! Hermine, wach auf! WACH AUF!!!“
Hermine riss die Augen auf.
„Nein! Das darfst du nicht! Nein! Das darfst du nicht!“ stammelte sie immer wieder.
„Alles in Ordnung! Du hast nur geträumt!“ versuchte Draco sie zu beruhigen.
Sie sah ihn an und ihre Augen verengten sich zu Schlitzen.
„DU! Du warst es! Wieso tust du mir das an? Wieso tust du mir das an?“ Sie begann wild um sich zu schlagen.
„Hermine…ich…“
„Lass mich los! Raus! VERSCHWINDE!!! RAUUUUS!!!!“
Sie sprang auf und drängte ihn mit übermenschlicher Kraft aus ihrem Zimmer und schlug die Tür hinter ihm zu.
Sie lehnte sich mit dem Rücken an die Tür und sackte zusammen. Sie brach in unkontrolliertes Schluchzen aus und dazwischen stotterte sie immer wieder:
„Wieso? Wieso gerade er?“

Draco stand draußen vor der Tür und schüttelte den Kopf.
<< Was war das denn? Was hab ich ihr denn jetzt getan?>>
Er konnte ihr Schluchzen durch die Tür hören.
<< Wieso weint sie jetzt schon wieder? Was hat denn das alles zu bedeuten? Mann, Draco! Das kann dir doch egal sein. Es ist Granger, ein kleines wertloses Schlammblut, nichts weiter!>>
Er drehte sich um und verschwand wieder in seinem Zimmer.

das war es schon wieder
als ich das geschrieben habe war ich in einem kleinen kreativitätsloch
ich bin also nicht so recht zufrieden damit
also wenn ihr mir einen tritt in den hintern geben wollt tut es nur ich weiß dass ich schon mal schönere chaps geschrieben habe

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Sirius Black
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BeitragVerfasst am: 05.09.2007, 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr informatives Kapitel Smile Hermines Traum muss ja wirklich arg für sie sein, wenn sie sogar noch nach dem Aufwachen Draco anschreit...


lg

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Feuerblitz
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Wohnort: Tragwein

BeitragVerfasst am: 05.09.2007, 09:53    Titel: Antworten mit Zitat

Was hat den Draco jetzt wieder? Kann der Legilimentik? Und bitte seit wann?
Also ich find das Chap nicht schlecht.

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Was macht die Liebe so wunderbar?
Sie befreit uns vom engen Ich das uns in seine eigene kleine Welt verstrickt. Ihr Augenblicke größter Offenheit lassen uns, unser Partner und die ganze Welt miteineander verschmelzen. Die Erfahrung von "Raum-Freude-Untrennbarkeit" ist so kraftvoll, dass jedes Gefühl von Getrenntsein verschwindet.
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herminegirl
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Anmeldungsdatum: 14.08.2007
Beiträge: 2314
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 05.09.2007, 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß gar nicht was du hast ich doch prima geworden und das mit dem interent kann ich super verstehen ist bei mir auch oft so aber ich freu mich schon auf fortsetzung Mr. Green

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"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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GinnyMalfoy
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BeitragVerfasst am: 06.09.2007, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

so wie versprochen gibts heute auch schon das nächste chap
viel spaß dabei

Kapitel 12 Streit



Hermine wachte auf und fühlte sich wie erschlagen.
Sie war auf dem Fußboden eingeschlafen. Es dauerte eine Zeit lang, bevor ihr wieder einfiel, was in der Naht geschehen war.
<< Verdammte Scheiße! Ich glaube diese Träume machen mich noch verrückt! Ich brauch erst mal eine kalte Dusche!>>
Immer noch schlaftrunken wackelte sie ins Bad und stieg unter die Dusche.
Das Wasser war eiskalt und hinterließ ein schmerzhaftes Prickeln auf Hermines Haut.
<< Ich muss mir noch etwas für Malfoy überlegen. Ich sollte mich entschuldigen. Immerhin wollte er mir nur helfen. Er kann ja auch nichts für meine kranken Träume. Was ist aber wenn das wieder nur ein Trick ist? Nein, ich glaube er hat sich ehrlich Sorgen gemacht! Malfoy…Sorgen…um mich? Schöner Gedanke!>>

Draco stand in diesem Moment auf und fasste sich an seinen schmerzenden Kopf.
<< Ich sollte aufhören mir für nichts und wieder nichts, die Nächte um die Ohren zu schlagen! Ich glaube mein Kopf platzt jeden Moment! Erstmal duschen, dann geht’s mir sicher besser!>>
Er ging zum Bad und öffnete die Tür, da sah er Hermine unter der Dusche stehen.
Sie jedoch schien ihn nicht bemerkt zu haben.
Anerkennend beobachtete er sie. Jeglicher Ärger auf sie, wegen der vorangegangenen Nacht, war vergessen.
<< Wow! Sie hat wirklich einen Wahnsinnskörper, das muss man ihr lassen. Eine Wahnsinnsfrau überhaupt!>>
Er konnte sich einfach nicht dagegen wehren, sein Blick blieb an ihr hängen.
Auch wenn er sich innerlich schon mehrmals selber ermahnt hatte, es ging nicht anders.
Erst als Hermine das Wasser abstellte, wurde er aus seinen Gedanken gerissen und der Drang nicht von ihr erwischt zu werden war größer als der weiterhin hin zu schauen.
Also schloss er so leise wie möglich die Tür.
<< Also Blaise ist doch schon ein wenig zu beneiden. Eine so gutaussehende, intelligente Freundin hat er gar nicht verdient! Stopp!!! Es ist immer noch Granger! Aber auch wenn sie ein Schlammblut ist, sie sieht trotzdem gut aus! Das heißt ja nicht, dass ich etwas mit ihr anfangen würde! Oder? Ach verdammt!... Ah sie ist aus dem Bad dann kann ich ja jetzt endlich rein. Aber ich glaube ich nehme eine kalte Dusche, ein bisschen Abkühlung kann ich jetzt gut vertragen!>>
Gesagt, getan!

Hermine ging nur mit einem Handtuch bekleidet zurück in ihr Zimmer.
<<Schon viel besser! Jetzt nur noch einen starken Kaffee und ich bin wieder fit! Aber zuerst muss ich noch ein Stück Pergament finden! Menschenskinder wo hab ich die denn schon wieder hingetan? >>
Hermine kramte in ihren Sachen und zog tatsächlich, nach langem Hin und Her, ein Stück Pergament hervor.
Sie zog sich an, setzte sich an den kleinen Tisch in ihrem Zimmer und schrieb ein paar Zeilen.
Als sie fertig war machte sie sich auf den Weg zum Frühstück.


Auch Draco war dabei sich fertig zu machen und stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch, als er feststellte, dass ihm das Gel ausgegangen war.
<< Na toll! Das fehlt ja grade noch. Ich kann doch nicht rum rennen wie ein explodierter Pudel. Ich sehe ja fast aus wie Grangers blöder Kater!>>
Nach ewigen kämmen, Haare an den Kopf drücken und fluchen, betrachtete draco sein werk im Spiegel.
<< Dieser Tag KANN nur beschissen werden!!!>>
Er nahm seine Schultasche und ging hinunter in den Gemeinschaftsraum.
Auf dem Tisch lang sein Buch und darauf… ein Zettel.
Er nahm ihn und las.

Sorry, dass ich heute Nacht so ausgerastet bin, das wollte ich nicht! Ich weiß du hast es nur gut gemeint! Tut mir echt leid!
Hermine


<< Sieh mal einer an! Sie entschuldigt sich! Sie ist fest der Überzeugung ich hab es nur gut gemeint! Ist das jetzt gut oder schlecht für mich? Hmm wir werden sehen!>>
Kopfschüttelnd steckte er den Brief ein und machte sich ebenfalls auf den Weg zum Frühstück.

Hermine schlenderte an den Haustischen vorbei und steuerte zielstrebig auf Ron und Harry zu.
„Guten Morgen ihr Beiden!“ sagte sie.
„Morgen!“ nuschelte Ron.
<< Oho er redet wieder mit mir!>>
„Guten Morgen Mine, na wie… mein Gott, du siehst ja schrecklich aus!“ entfuhr es Harry als er Hermine ansah.
„Wie charmant Harry! Eine Frau freut sich immer über solche Ehrlichkeit!“ gab sie sarkastisch zurück.
„Tut mir leid, aber du siehst so aus als ob eine Herde Zentauren dich gejagt hätte! Ist was passiert?“ fragte Harry nun doch ein wenig besorgt.
„Es war einfach ein anstrengender Tag gestern!“ antwortete sie, während sie sich Kaffee eingoss.
„Schon Stress mit Blaise?“ rutschte es Harry heraus.
Ron verschluckte sich an seinem Rührei und starrte seine beiden Freunde entsetzt an.
Hermine strafte Harry mit einem Blick, als hätte er Voldemort zu einem Schwätzchen eingeladen.
Harry biss sich auf die Zunge, doch zu spät…gesagt war gesagt!
Ron sprang auf und brüllte Hermine an.
„Was hast du mit diesem Kerl zu schaffen?“
„Ron, würdest du dich BITTE wieder hinsetzen!“ sagte Hermine leise.
Er packte Hermine am Arm und riss sie von ihrem Platz.
„Ich denke ja gar nicht daran! Was willst du denn von dem? Du bist eine Schande für Gryffindor! Du bist das Allerletzte!“
Ron schrie, wieder einmal, so laut, dass es die ganze Halle mitbekam…auch Blaise!

Er sprang auf und wollte zu Hermine eilen, doch Draco hielt ihn zurück.
„Lass gut sein Zabini! Tu nichts was dir später leid tut!“
„Lass mich Draco! Sie ist meine Freundin!“ entgegnete Blaise, riss sich von seinem besten Freund los und rannte zum Gryffindortisch.
<< Ist ja nicht so, als ob ich ihn nicht gewarnt hätte!>> dachte draco, behielt das Treiben jedoch im Auge.
Blaise ging schnurstracks auf Ron zu, der Hermine immer noch am Arm festhielt und sie mit allen erdenklichen Schimpfnamen bedachte.
„Lass sofort meine Freundin los. Weasley.“ zischte Blaise.
Ron drehte sich um und funkelte Zabini an. „Deine Freundin, ja?“ Ron schubste ihn.
„Lass deine dreckigen Slytherinfinger von ihr, sie gehört zu mir!“
„Ach ja Wiesel? Komisch, dass sie sich für mich entschieden hat! Obwohl eigentlich ist es doch verständlich!“
Draco, der alles mitverfolgt hatte, entschloss sich nun auch zum Löwentisch zu gehen, bevor die Situation komplett eskalierte.
Auch Harry war mittlerweile aufgestanden und versuchte Ron zu beruhigen.
„Ron, jetzt beruhig dich doch mal!“
Doch Ron ignorierte ihn.
„Glaubst wohl du seiest was Besseres Zabini? Hermine ist viel zu Schade für dich!“ fauchte Ron.
„Ich glaube nicht, dass ich was Besseres bin, ich weiß es! Und ja Hermine mag wirklich zu schade für mich sein, aber für dich ist sie 10mal zu schade. Was soll sie denn mit einem Versager wie dir?“ konterte Blaise.
Draco kam grade am Gryffindortisch an und auch einige Lehrer hatten sich erhoben um einzugreifen.
Doch zu spät…Ron holte aus und schlug Blaise hart auf die Nase.
Blaise Nase krachte und das Blut strömte massenweise heraus.
Er taumelte zurück und wurde von Draco aufgefangen.
„Das hast du nicht umsonst getan Weasley. Das wird ein Nachspiel haben.“ Drohte Draco.
Hermine, die bis dahin sprachlos daneben gestanden hatte, erwachte aus ihrer Starre.
„Ihr seid so bescheuert! Alle beide! Ich hasse euch.“ Mit diesen Worten stürmte sie aus der Halle.

McGonagall und Snape kamen am Platz des Geschehens an.
„Was zum…“ setzte Snape an, doch McGonagall war schneller, sie donnerte los.
„Haben sie den Verstand verloren Mr Weasley? 50 Punkte Abzug für Gryffindor und 2 Wochen Nachsitzen bei mir. Und…für einen Monat sind sie von ihrer Position als Vertrauensschüler entbunden.“
„Aber Professor, er hat mich provoziert!“ verteidigte sich Ron.
„Das heißt nicht, das sie sich auf diese Provokationen einlassen müssen. Prof. Snape wird sich um Mr Zabini kümmern. Ms Weasley…sie werden ihren Bruder in dem einen Monat als Vertrauensschüler vertreten, ich werde ihr Eltern davon in Kenntnis setzen.“ Sagte McGonagall endgültig
„Mr Malfoy, bringen sie Mr Zabini in den Krankenflügel und sie Mr Zabini finden sich heute Abend um 18 Uhr in meinem Büro ein!“ blaffte Snape und rauschte davon.
Draco schnappte sich Blaise und brachte ihn zum Krankenflügel.
„Komm schon Ron wir müssen auch los, wir haben jetzt Kräuterkunde!“ versuchte Harry, Ron aus seinem Schock zu befreien. Dieser nickte nur, folgte ihm aber.
Kaum waren sie aus der großen Halle, begann Ron zu wettern.
„ Alles nur wegen diesem Idioten. Was bildet der sich eigentlich ein, wer er ist? Wie kann sich Hermine nur mit so einem einlassen? Der benutzt sie doch nur. Er hat sie gar nicht verdient, er weiß sie auch gar nicht zu schätzen. Ich wäre da anders, ich wäre nicht nur mit ihr zusammen, weil sie gut aussieht. Vor allem würde ich sie nicht nur ins Bett kriegen wollen!“ ereiferte sich Ron.
„Mach mal halblang Ron. 1. Ist das Hermines Sache mit wem sie befreundet ist oder mit wem sie ausgeht! 2. Hat Zabini sich für sie eingesetzt, also scheint sie ihm wirklich etwas zu bedeuten. 3. Hättest du nicht so ausrasten dürfen 4. hättest du Hermine von deinen Gefühlen für sie erzählen sollen und %. Solltest du dich auf jeden Fall bei ihr entschuldigen.“ Sagte Harry.
„DU, du als mein bester Freund, stellst dich auf seine Seite? Und überhaupt…du hast es gewusst…GEWUSST und nichts dagegen gesagt oder getan!“ klagte Ron, Harry an.
„Ich habe mit Hermine darüber geredet und ihr auch von meinen Bedenken erzählt. Sie ist meine beste Freundin und wenn sie Zabini mag, wünsche ich ihr alles Gute. Auch wenn’s mir nicht passt, aber ich vertraue ihr und das solltest du auch!“ gab Harry als Antwort.
Ron grummelte noch etwas vor sich hin und betrat mit Harry zusammen das Gewächshaus 3.



- im Krankenflügel-



„Was sind denn das für Sachen? Prügeleien beim Frühstück. Sie sollten sich darüber bewusst sein, dass eine gebrochene Nase keine Kleinigkeit ist, Mr Zabini. Lassen sie sich das gesagt sein. Grade von ihnen hätte ich so etwas nicht erwartet.“
Weiterhin zeternd ging Madam Pomfrey ins Nebenzimmer.
„Ich hab dir von Anfang an gesagt, du sollst es lassen!“ sagte Draco.
„Ich weiß, aber sie ist nun mal meine Freundin Draco. Ich muss mich bei ihr entschuldigen, das irgendwie wieder gut machen!“ sagte Blaise reumütig.
„Zabini, du spinnst doch! Du willst dich dafür entschuldigen, dass Granger so einem Psycho-Freund hat? Ich glaub das Wiesel hat fester zugeschlagen als es aussieht!“ bemerkte Draco kopfschüttelnd.
„Das verstehst du nicht Dray! Ich bin verliebt, so richtig verliebt. Du weiß nicht wie das ist!“
<< Nein, weiß ich gar nicht! Woher sollte ich? Ach mann hast du ne Ahnung!>> dachte Draco.
„Ich will es mir bei ihr einfach nicht verscherzen!“ sagte Blaise.
„Dir ist nicht mehr zu helfen! Ich geh zum Unterricht, wir sehen uns später in Zauberkunst.“


Die Kräuterkundestunde verlief sehr eisig für das goldene Trio.
Ron sprach kaum ein Wort mit Harry und auch Hermine beschränkte sich auf das Nötigste.
Wieder einmal stand Harry zwischen den Fronten, wobei er beide irgendwie verstehen konnte.
Er befürchtete nur, dass Ron dieses Mal zu weit gegangen war.
Auch in Zauberkunst lief es nicht besser.
Hermine sprach weder mit Harry noch mit Ron.
Prof. Flitwick hatte grade die Anweisungen für diese Stunde gegeben, sie sollten Frösche Saltos schlagen lassen, da ging die Tür auf und Blaise kam herein.
„Entschuldigung Professor ich war noch bis eben im Krankenflügel!“ sagte Blaise und setzte sich an seinen üblichen Platz neben Draco.
„Na Zabini, alles wieder in Ordnung mit deiner Nase?“ fragte Draco.
„Ja alles paletti und ich denke das mit Hermine wird sich auch wieder einrenken! Ich bräuchte dafür nach dem Mittagessen unsern Raum ist das ok?“
„Oh Blaise…auf diese Weise willst du dich also mit Granger versöhnen? Ich dachte du bist nicht nur auf das eine aus!“ sagte Draco gespielt geschockt.
In seinem Kopf sah es dagegen ganz anders aus.
<< Der will ja wohl nicht jetzt schon mit Granger rumvögeln…ich denke er meint es ernst. Er wird sie nur verletzen! Das hat sie nicht verdient!>>
„Ich will mich nur ganz normal mit ihr versöhnen und mir nur was Besonderes einfallen lassen.“
„Ok, dann sag mir aber ob deine Versöhnung gut war!“ Draco zwinkerte.
Blaise seufzte und verdrehte die Augen. „Klar doch!“

Der Rest der Stunde schien sich ewig hinzuziehen. Niemand schaffte es seinen Frosch Saltos schlagen zu lassen, nicht einmal Hermine.
In ihrem Kopf herrschte einfach zuviel Durcheinander.
Die letzte Nacht, der Vorfall beim Frühstück und der Gedanke an die Verwandlungshausaufgaben.
Und zusätzlich war heute um 16 Uhr auch noch ein Vertrauensschülertreffen angesetzt.
Sie war heilfroh als die Stunde vorbei war und sie endlich zum Mittagessen konnte.
Sie betrat die Große Halle und war erleichtert, dass Ginny schon am Gryffindortisch saß.
Zielstrebig ging Hermine auf sie zu, setzte ihr strahlendes Lächeln auf und setzte sich neben sie.
„Hi Ginny, na wie geht es dir?“
„Besser als dir denke ich. Mine denkst du wirklich, dass Zabini die ganze Sache wert ist? Ich meine klar er sieht gut aus und hat das charmanteste Lächeln der Schule und ist echt sexy…aber…“antwortete Ginny.
Hermine fiel das Lächeln förmlich aus dem Gesicht.
„Hey! Er gehört mir, du schwärmst ja ganz schön!“
Ginny wurde rot. „Das hat nichts mit Schwärmen zu tun, es sind einfach Tatsachen.“
„Ich meine ich weiß ja noch nicht mal ob er noch zu mir gehört! Seit heute morgen weiß ich gar nichts mehr. Ich meine ich wusste schon was auf mich zukommt, wenn ich mit einem Slytherin und dazu noch dem besten Freund von Draco Malfoy zusammen bin, ich wusste auch dass es nicht einfach werden wird, grade mit Ron, aber jetzt sind wir grade mal zusammen gekommen und schon läuft so eine Scheiße. Wieso muss immer alles so kompliziert sein?“ jammerte Hermine.
„Was hast du denn erwartet? Es war klar, dass Ron so reagieren würde. Nun vielleicht nicht grade so heftig aber schon so in der Art. Und Süße…in der Liebe ist es immer kompliziert…nimm mich und Harry. Wir sind schon über ein Jahr zusammen und alle sehen in uns das Traumpärchen des Jahrhunderts. Ich glaube meine Mum spart heimlich schon für die Hochzeit. Keiner sieht, dass wir kurz vor der Trennung stehen!“ erzählte Ginny.
„Wirklich? Sorry Ginny ich war so mit mir beschäftigt, dass ich das gar nicht mitbekommen habe!“
„Is schon ok Mine, nun weiter zu dir ich komm mit Harry schon klar. Ich denke aber schon, dass du Zabini etwas bedeutest, sonst hätte er dich heute Morgen wohl kaum so gegen Ron verteidigt!“ vermutete Ginny.
„Du hast ja recht, aber er hätte Ron nicht so provozieren müssen und ach ich weiß auch nicht!“ klagte Hermine.
„Jetzt mach dir doch nicht so nen Kopf wegen der ganzen Sache, rede erst mal mit ihm und dann kannst du dir immer noch überlegen was du machst! Ich geh mal kurz Harry Hallo sagen.“ Sagte Ginny und ging hinüber zu Harry.
Hermine seufzte schwer und stocherte lustlos in ihren Bratkartoffeln.
Sie sah rüber zum Slytherintisch, doch Blaise war nicht da.
Ihre Aufmerksamkeit wurde jedoch auf eine kleine Schleiereule gelenkt, die direkt vor ihr landete.
„Was hast du denn für mich?“ fragte Hermine, band den Brief los und schob der Eule ihren Teller hin.
Sie entrollte das Pergament und begann zu lesen.


ja ich weiß böser cliffhänger aber naja es soll ja spannend bleiben

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herminegirl
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BeitragVerfasst am: 06.09.2007, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Auch diese chap war wieder toll boah das ist gemein grade wenn es so spannend ist Wink Sad na ja freu mich schon tierisch auf das neue chap

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"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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GinnyMalfoy
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BeitragVerfasst am: 11.09.2007, 23:15    Titel: Antworten mit Zitat

so meine lieben ich muss jetzt mal hier was los werden
ich weiß nicht ob ich mit der geschichte wirklich zufrieden sein soll oder nicht
ich mag sie, sie ist eigentlich meine lieblingsstory, nur ich bin mir nicht so sicher ob ich auch wirklich auf alles eingehe was wichtig oder interessant für euch ist
deshalb bitte ich euch fragen anregungen etc bitte loszulassen und ob ich die story überhaupt fortsetzen soll
ich habe zwar noch ein paar chaps fertig aber ich weiß nicht ich bin irgendwie unsicher
deshalb würde mich eure meinung interessieren
ihr könnt mir gerne sagen was für euch unlogisch klingt oder was auch immer
denn wenn kein interesse besteht werde ich diese story abbrechen, weil ich mir einfach nicht mehr sicher bin ob ich mich da nicht in was verrenne

ich hoffe ihr sagt mir was dazu
danke schonmal ginny

ps sollte gar nichts kommen ist es für mich antwort genug

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Feuerblitz
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BeitragVerfasst am: 15.09.2007, 08:35    Titel: Antworten mit Zitat

Unbedingt weitermachen!!!!!
Mut kann man nicht kaufen!

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Was macht die Liebe so wunderbar?
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herminegirl
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BeitragVerfasst am: 15.09.2007, 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Wie gesagt ich finde die Story genial und werde dir auch bescheid sagen wenn mir was aufgefallen st aber bis jetzt ist sie super also bitte schreib weiter

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"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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GinnyMalfoy
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BeitragVerfasst am: 19.09.2007, 01:17    Titel: Antworten mit Zitat

gut auf eure verantwortung gehts erst mal weiter
sollten doch noch nein stimmen kommen kann ich es immernoch einstellen, aberb freut mich dass es euch doch gefällt

Kapitel 13 Enttäuschung und Versuchung


Sie entrollte das Pergament und begann zu lesen.

Hi meine Süße!

Tut mir Leid was heute Morgen beim Frühstück passiert ist.
Ich hätte Weasley nicht unnötig provozieren sollen.
Aber als ich gesehen habe, wie grob er zu dir war, konnte ich mich nicht zurückhalten.
Bitte komm doch nach dem Mittagessen in „meinen Raum“, da sind wir ungestört und können in Ruhe reden.
Ich würde mich freuen wenn du kommst.

Gruß Blaise

Hermine ließ das Pergament sinken, als Ginny gerade wieder zurückkam.
„Na wer schreibt?“ fragte die jüngste Weasley mit halbvollen Mund.
„Blaise!“ sagte Hermine knapp.
„Ja…und was meint er?“ fragte Ginny vorwitzig.
„Lies selbst!“ Hermine hielt ihr demonstrativ den Brief hin.
Ginny las und sah Hermine, nachdem sie geendet hatte, erwartungsvoll an.
„Und…gehst du hin?“
„Ich weiß nicht! Meinst du ich sollte?“ fragte Hermine verunsichert.
„Hingehen kannst du ja mal, wenn du keine Lust mehr hast oder er dir nur Müll erzählt, kannst du immer noch gehen!“
„Vielleicht hast du Recht! Ich sollte wirklich hingehen!“ beschloss Hermine und verließ die große Halle um Blaise Raum aufzusuchen.


Draco Malfoy machte sich auf den Weg zur großen Halle um Mittag zu essen, da kam ihm Hermine entgegen.
„Viel Spaß, Granger!“ sagte er im Vorbeigehen mit einem wissenden Grinsen im Gesicht.
Hermine sah ihm nach, schüttelte den Kopf und setzte ihren Weg fort.
In Draco dagegen brodelte es.
<< Jetzt geht sie zu Zabini und weiß Merlin was er mit ihr anstellt! Er hat sie gar nicht verdient! Sie ist hübsch, intelligent und viel zu anständig für ihn! Wenn sie sich jetzt von ihm vögeln lässt, dann…dann…arrrgghh! Oh man, ich glaube ich bräuchte auch mal wieder dringend Sex, dann würde ich auch nicht soviel an sie denken! >>


Hermine hatte den dunklen Gang wieder gefunden und tastete sich vorsichtig zu der roten Tür vor.
Sie klopfte…bekam jedoch keine Antwort.
Sie öffnete die Tür und spitze hinein.
Sie blieb mit offenem Mund im Türrahmen stehen.
Die Kerzen, die letztes Mal hier gebrannt hatten, waren ein Witz gegen das was sie jetzt sah.
Es war ein ganzes Kerzenmeer und überall lagen Rosenblätter, im Hintergrund war leise Musik zu hören und inmitten dieses Kitsches stand Blaise.
„Komm rein lass uns reden!“ durchbrach er die Stille.
Hermine trat näher und sah sie, immer noch ganz überwältigt, um.
„Hermine…es tut mir Leid! Was heute Morgen beim frühstück passiert ist, war…unmöglich von mir. Du hast es schon schwer genug mit deinen Freunden, weil du mit mir zusammen bist, da muss ich nicht noch Salz in die Wunde streuen. Dass ich mich gar nicht einmische, kannst du allerdings auch nicht erwarten. Immerhin bist du meine Freundin, aber ich verspreche dir, dass ich weder Weasley noch Potter unnötig provozieren werde. Auch wenn es mir sicherlich schwer fallen wird. Aber ich will dich nicht verlieren, Hermine!“ schloss er.
Hermine seufzte.
„Ich weiß, wie schwer das für dich ist. Ron ist einfach ein totaler Idiot! Harry gefällt es zwar nicht, dass wir beide zusammen sind, aber er akzeptiert es. Ginny ist sogar Schuld, dass ich überhaupt hier bin. Ich denke sie will nur das Beste für mich. Du musst das Ganze mal aus meiner Perspektive sehen: Ich hab zum ersten Mal einen Freund und sollte eigentlich glücklich darüber sein, aber diese Beziehung bringt so viele Probleme mit sich…Natürlich wusste ich, dass es nicht einfach werden würde, aber es ist nur alles so verdammt kompliziert!“
„Soll das heißen, dass du nicht mehr mit mir zusammen sein willst?“ fragte Blaise ängstlich und zugleich schwang Enttäuschung in seiner Stimme mit.
Ein Lächeln stahl sich auf Hermines Lippen. „Nein! Ich möchte weiterhin mit dir zusammen sein, egal wie schwierig es wird! Nur ich fänd es schön, wenn deine Freunde das auch akzeptieren könnten!“
„Redest du von Draco? Der muss sich da erst mal dran gewöhnen, dann wird das schon. Ich bin froh, dass wir das geklärt haben und echt erleichtert, aber jetzt setz dich erstmal, dann machen wir uns noch nen schönen Nachmittag! Sekt gefällig?“ fragte Blaise und zog eine Flasche Sekt hervor.
Hermine grinste. „Du hast wohl an alles gedacht…Klar doch!“
Blaise schenkte jedem ein Glas ein und erhob seines.
„Auf uns!“
„Ja auf uns!“ schloss Hermine sich an.

Draco war nach dem Essen in sein Zimmer zurückgekehrt.
Er hatte begonnen seine Hausaufgaben zu erledigen, jedoch nach einer halben Stunde aufgegeben.
Mittlerweile rannte er in seinem Zimmer ziellos auf und ab.
Er konnte sich absolut nicht erklären was mit ihm los war.
<< Granger geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf! Ist ja klar bei allem was in den letzten tagen passiert ist. Ich hab mit ihr gestritten, vor ihr geheult, sie beobachtet und…trotzdem ändert das nichts an der Tatsache, dass sie mir Blaise zusammen ist. Vielleicht hat er ja Recht!
Er hat ein Mädchen, das ich nicht haben kann. Vielleicht interessiert sie mich deshalb, weil ich sie nicht haben kann. Aber ich will sie doch eigentlich gar nicht! Oder vielleicht doch?
Ach es ist zum verrückt werden, am Besten ich ignoriere sie und alles ist bestens…hoffe ich! >>


Blaise lächelte Hermine an.
Er legte seine Arme um sie und bereitwillig kam sie ihm entgegen, schmiegte sich an ihn und öffnete ein wenig ihren Mund.
Im nächsten Augenblick verschmolzen ihre Lippen zu einem Kuss, der kein ende nehmen wollte.
Und so langen sie zwischen den vielen Kissen auf der Couch und knutschten.
Er unterbrach den Kuss.
„Möchtest du noch einen Schluck?“ fragte Blaise und griff hinter sich nach der 2. Flasche.
„Du ich glaube ich hab genug!“ sagte Hermine und fügte mit einem liebevollen Lächeln hinzu. „Er hat toll geschmeckt, aber ich vertrage nicht soviel und immerhin habe ich schon 3 Gläser!“
Er lachte und schenkte sich noch ein Glas ein, trank es in einem Zug aus und zog sie wieder in seine Arme.

Seine leidenschaftlichen Küsse erregten sie und als er seine Hand zu ihren Brüsten hochwandern ließ, sie erst behutsam streichelte und dann 2 weiter Knöpfe ihrer Bluse öffnete, ließ sie es geschehen. Seine Fingerspitzen streiften sanft über den dünnen Stoff ihres BHs.
Seine Lippen lagen auf ihren und seine Zunge stupste neckisch die ihre an, während er seine Hand in ihren BH schob. Unterdrückt stöhnt sie auf.
So sehr er dadurch ihre Gefühle in Wallung brachte, so erleichtert war sie doch, als er wenig später seine Hand zurückzog.
Im nächsten Moment spürte sie seine hand jedoch auf ihrem Oberschenkel. Zielstrebig wanderte sie unter ihren Rock.
Sie wand sich von ihm weg. „Nicht!“ murmelte sie.
„Was hast du?“ fragte Blaise.
„Du gehst zu weit!“ sagte sie mit hochrotem Kopf.
„Aber ich möchte dich doch nur ein bisschen streicheln!“ beteuerte er.
„Hast du denn nicht gehört, dass ich das nicht will?“
„Aber Hermine…“
Sie hielt seine Hand fest, die einen weiteren Vorstoß unternehmen wollte.
„Ich mag dich Blaise, sehr sogar, aber ich möchte nicht, dass du …dass du mir unter den Rock gehst!“ sagte sie verlegen.
<< Der Nachmittag hat doch so schön angefangen, wieso macht er mit seiner Ungeduld alles wieder kaputt? Wir haben doch noch soviel Zeit! >> dachte sie.
Er verzog das Gesicht. „Das kapier ich echt nicht! Was hast du auf einmal? Vorhin warst du noch nicht so prüde!“
„Prüde?“ wiederholte sie betroffen und hatte das Gefühl von ihm geohrfeigt worden zu sein.
Die romantische Stimmung war nun endgültig verflogen.
„Ich bin nicht prüde. Das hat damit nichts zu tun!“
„Oh doch!“
„Oh nein!“ widersprach sie.
„Und ich achte du wärst nicht so zickig!“ brummte er.
„Du hast sie doch nicht mehr alle!“ fuhr Hermine ihn an. „Wenn du das nicht verstehst, dann hab ich mich offenbar schwer in dir getäuscht! Ich gehör nicht zu denen, die die sofort zu haben sind. Sieht wohl so aus, als hätten wir uns beide getäuscht!“
Sie sprang auf, schnappte sich ihre Schultasche und lief aus dem Zimmer.
„He, was soll das denn jetzt? Nun mach doch nicht so ein Zirkus! Hermine...Mein Gott jetzt flipp doch nicht gleich aus!“
Doch sie ignorierte ihn. Tränen brannten in ihren Augen.
Sie rannte, ohne noch einmal hinter sich zu blicken oder auf Blaise Beschwichtigungen zu hören durchs Schloss.
<< Was soll denn das bitte? Ich will mich mit ihm versöhnen und er kommt mir gleich mit so was! Vielleicht hatte Malfoy doch Recht und Blaise wollte mich von Anfang an nur ins Bett kriegen! Verdammte Slytherins! Ich hasse sie. >>
Nachdem sie sich ihren Frust von der Seele gelaufen hatte, insgesamt war sie 236 Treppen gelaufen, beschloss sie, dass sie sich vor dem Vertrauensschülertreffen noch ein wenig Ruhe gönnen sollte.
Also kehrte sie zum Schulsprecherturm zurück.
Als sie den Gemeinschaftsraum betrat, saß ein breitgrinsender Draco Malfoy im Sessel. Er war die letzte Person abgesehen von Blaise, die sie jetzt sehen wollte.
„Hi Granger! Na die Versöhnung ging aber schnell! Tja Zabinis „Durchhaltevermögen“ war noch nie sonderlich groß. Wie du aussiehst, fandest du es wohl auch nicht sonderlich berauschend!“ stichelte Draco.
Hermine starrte ihn entsetzt an.
„Du Mistkerl! Du hast genau gewusst was er vorhat und…“
„Oh nein nicht gewusst, nur vermutet! Schön zu sehen, dass ich wieder einmal Recht hatte. Ich dachte mir gleich, dass er dich flachlegen will, als er mich nach unserem Raum gefragt hat!“ sagte Draco.
„Euer Raum? Der gehört euch BEIDEN?“ Es war mehr eine Feststellung als eine Frage.
„Na klar, ich werde ihn dieses Jahr wohl kaum brauchen, da ich ja jetzt ein eigenes Zimmer habe!“ Draco grinste noch breiter.
In Hermine fing es an zu kochen. Für sie war draco jetzt genauso schuldig wie Blaise. Immerhin war dieser Raum ein „Gemeinschaftsprojekt“ der beiden.
„Du verdammter Slytherin! Ich hasse dich!“
Sie rannte auf ihn zu und begann ziellos auf ihn einzuschlagen.
Draco war im ersten Moment zu überrascht um zu reagieren, deshalb traf Hermine ihn mit einer harten Linken auf der Brust. Doch den 2. Hieb fing er schon ab.
Er hielt sie an ihren Handgelenken fest und brüllte sie an.
„Was soll denn der Scheiß jetzt? Was kann ich denn dafür, dass Zabini schlecht im Bett ist? Du wolltest ihn doch unbedingt! Wieso bin ich jetzt hier der Gearschte?“
„Es ist doch gar nicht zum Sex zwischen uns gekommen. Darum geht es ja!“ brüllte sie zurück.
„Ach jetzt ist es auch noch meine Schuld, das Zabini Potenzprobleme hat?“ fragte Draco verärgert.
„Schön wäre es, dann wären mir diese Zudringlichkeiten vielleicht erspart geblieben!“ antwortete Hermine heiser und spürte, dass ihr erneut Tränen in die Augen schossen.
Draco sah sie eindringlich an.
„Welche Zudringlichkeiten?“ fragte er ernst ohne jeden Spott oder Ärger in der Stimme.
„Na was wohl…er wollte mehr als ich und ein „Nein“ scheint ihr Slytherins ja nicht zu verstehen!“
„Moment mal, was heißt denn hier IHR Slytherins? Ich hätte dir so was nie angetan!“ verteidigte er sich.
„Ja klar du bist ja auch so unwahrscheinlich unschuldig!“ patzte Hermine.
„Mein Gott, ich hab gerne Sex! Ist das ein Verbrechen? Nur glaub mir, bei mir wollen das die Frauen dann auch! Ich hab so was gar nicht nötig!“
Hermine wollte gerade zum Gegenschlag ansetzen, da sagte Draco etwas, womit sie nicht gerechnet hätte.
„Schon gar nicht, wenn mir die Frau wirklich etwas bedeuten würde! Glaube ich zumindest!“
Hermine sah ihn verblüfft an.
„Dir hat noch nie eine Frau etwas bedeutet, mit der du geschlafen hast?“
Er zuckte leicht mit den Schultern.
„Nein, bis jetzt zumindest nicht! Die waren eigentlich immer nur Mittel zum Zweck!“
<< Uff! Das war deutlich! Aber ehrlich! >> dachte Hermine.
„Wenigstens kannst du das ehrlich zugeben!“ sagte sie leise.
Draco grinste schief.
„Na dafür bin ich bei anderen Sachen nicht immer so ehrlich und direkt!“ sagte er und sah ihr tief in die Augen.
Sie schluckte schwer. Auf einmal machte sie die Nähe von Draco nervös. Er stand vielleicht 10 cm von ihr entfernt und hielt sie immer noch an ihren Handgelenken, allerdings nicht mehr so fest wie anfangs.
„W…wobei denn?“ fragte sie stotternd.
„Na zum Beispiel was Gefühle angeht!“ erwiderte er ruhig und kam noch ein Stückchen näher.
Ihre Atmung beschleunigte sich und ihr wurde ganz heiß.
„U…und wi...wieso nicht?“ fragte sie leise.
„Vielleicht, weil ich Angst davor habe!“ wisperte er mit belegter Stimme.
Ihr Herz hämmerte wie wild gegen ihren Brustkorb und ihr Gehirn setzte aus.
„Die musst du aber gar nicht haben!“ flüsterte sie, lächelte ihn an und schloss die Augen.
Sie spürte jedoch an Dracos heißem Atem, dass er näher kam.

Draco sah Hermine an, wie sie dort mit geschlossenen Augen und leicht geöffneten Lippen vor ihm stand. Sie schien darauf zu warten, nein eigentlich flehte sie ihn an, sie zu küssen.
Ja, und er wollte sie küssen, ihr nah sein, sie für immer fest halten.
Bei Merlin er wollte diese Frau, mehr als er je eine Andere zuvor gewollt hatte.
Auch er schloss die Augen.
Doch plötzlich riss er sie wieder auf.
„Ich… tut mir Leid Hermine, ich kann das nicht!“ stieß er hervor.

Wie vom Donner gerührt riss Hermine ihre Augen auf und sah ihn an.
Es dauerte einen Moment bis sie begriff, was er da eigentlich gerade gesagt hatte.
„Ja…aber…“ setzte sie an und schaute verständnislos drein.
„Ich kann einfach nicht!“ presste er hervor und verließ ohne ein weiters Wort oder einen Blick den Schulsprecherturm.
Und ließ dort eine völlig fassungslose und enttäuschte Hermine zurück.


so das wars jetzt mal fürs erste
ich würde mich über reviews schrecklich freuen und nächste woche gehts dann im gewohnten rhythmus weiter

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Anmeldungsdatum: 14.08.2007
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BeitragVerfasst am: 19.09.2007, 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen vielen Danke du bist ein ENGEL danke dass du weitergemacht hast!!!!
Mir gefällts super Blaise na ja ich denk mittlerweile auch dass er sie nicht wirklich liebt und draco und hermine .....Schade dass sie sich nicht geküsst haben ich find die beiden echt süß zusammen auch wenn normalerweie Ron und Hermine zusammen gehören.Du bringst das so glaubhaft rüber und so dass man einfach glauben MUSS das sie zusammen gehören du bist echt toal genial genau wie diese FF und ich hoffe inständig dass ich nciht die einzige bin die das denkt

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Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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BeitragVerfasst am: 18.10.2007, 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hey die story ist voll geil!
habe sie erdt jetzt gelesen!
Bitte schreib weiter!

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Hate is just a word for somebody you love, but no longer believe in!
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Janine0906
Schulsprecher


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