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Li'sar
Orden des Merlin 1. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 3289
Wohnort: Malfoy Manor

BeitragVerfasst am: 18.11.2007, 16:18    Titel: Seitenverkehrt Antworten mit Zitat

Titel:

Seitenverkehrt Teil 1

Altersbeschränkung:

keine

Genre:

Fantasy

Hauptcharaktere:

Esmeralda Zovo

Inhaltsangabe:

Es geht hauptsächlich um Esmeralda, eine Waise, deren größter Wunsch sich in ihrem elften Lebensjahr erfüllt. Doch auf die vielen Rätsel, die ihr begegnen, weiß sie sich keinen Reim zu machen. Denn: Wer ist sie wirklich und wo gehört sie hin?

Zusätzliche Infos:

Zu der gesamten FF, nicht nur von diesem Teil:

Das ganze ist aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, hauptsächler aus Ems und Harrys Sicht

Die grundlegenden von Rowling vorgegebenen Pairings werde ich nicht ändern, also bleibt Ginny/Harry, Hermine/Ron, Remus/Tonks usw. Einige Nebenpairings werde ich allerdings auflösen und neu verbinden, auf jeden fall zwei bis zwischenzeitlich drei. Nur damit ihr Bescheid wisst.
Ebenso sterben viele, die im Buch gestorben sind, hoffentlich nicht.

ich muss euch vorwarnen: das ganze zieht sich über fast alle Bände *hat sich überhaupt nicht viel vorgenommen* , also werde ich einige rätsel erst sehr spät lösen, damits spannend bleibt, denn das meiste kennt man ja aus den Büchern, die frage ist nur, was sich ändert, wenn noch jemand da ist....

Und noch was: Diese FF ist erst der Anfang von vielen.


viel spaß,
lg Li'sar

__________________________

Prolog

Wisst ihr, wie es ist, wenn ein Traum wahr geworden ist?
Ich weiß es.
Es ist kein Alptraum, der wahr geworden ist, sondern der schönste Traum, den ihr euch vorstellen könnt. Eurer sehnlichster Wunsch.
Das ich hier bin, kommt mir immer noch wie ein Traum vor, ein Traum, der ewig weiterführt, und von dem man Angst hat, dass man aufwacht.
Und obwohl ich weiß, dass ich hellwach bin, lebt in mir immer noch ein kleiner Teil dieser Angst.
Vielleicht ist das gut so.
Vielleicht könnte ich das hier sonst nicht richtig genießen.
Lächelnd streiche ich über die Mauern neben mir, so uralt, vor Jahrhunderten errichtet.
Wird jemals irgendwer alle Geheimnisse dieses Universums der Welten erfahren?
Ich denke nicht.
Obwohl....
Sie könnte es wissen.
Aber sie wird niemals irgendeinem etwas davon erzählen.
Ich glaube, niemand könnte es begreifen.
Oder mit der Last dieses Wissens umgehen.
Schon allein alle Geheimnisse einer Welt.
Was wäre dann mit den unendlich vielen?
Aber was kümmert es mich? Ich bin hier.
Und ich werde nirgendwo anders hingehen, auch wenn ich die Macht dazu habe.
Auch wenn der Abschied schmerzt.
Hier werde ich leben, hier werde ich sterben.
Denn ich habe endlich erfahren, was Glück ist.
Vielleicht werde ich auch irgendwann erfahren, wer ich bin.
Aber bis dahin werde ich tun, was ich tun muss.
Denn ich bin die Einzige, die die Geschichte dieser Welt kennt.
Wenn auch nicht alle Geheimnisse.
Lächelnd drehe ich mich um und gehe zurück.


Weit entfernt, in einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, sitzt eine Frau an einem Tisch und schreibt etwas auf ein Blatt Papier. Sie blickt auf und starrt versonnen aus dem Fenster. Nachdenklich streicht sie sich die lange, blonden Haare hinter die Ohren. Neben ihr liegt ein aufgeschlagenes Buch, das sie traurig mustert.
>>Du hast nicht falsch gehandelt.<<
Die sanfte Stimme scheint von nirgendwoher zu kommen.
>>Ich weiß<<, seufzt die Frau. Sie schüttelt den Kopf. >>Aber es kommt mir trotzdem falsch vor. Wie konnte es dazu nur kommen?<<
Die Stimme antwortet nicht.
Eine Träne tritt aus dem Auge der Frau. Mit einer trotzig-traurigen Bewegung wischt sie sie weg. Mit leicht zitternder Hand schreibt sie weiter.

_________________
Morgens kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Mittags kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Abends kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Nachts kann ich nicht schlafen,
weil ich Hunger habe.


--------
Meine FF - Unbedingt lesen - hab noch einen Epilog!


Zuletzt bearbeitet von Li'sar am 01.02.2008, 21:39, insgesamt 5-mal bearbeitet
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Li'sar
Orden des Merlin 1. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 3289
Wohnort: Malfoy Manor

BeitragVerfasst am: 18.11.2007, 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht gibts das so ähnlich, besonders einfallsreich ist es nicht, aber ich bin zufrieden xD


1. Kapitel

Die Fassade des Waisenhauses im Ginsterweg am Rande der Stadt leuchtete in der Abendsonne, die ihre letzten Strahlen über die Dächer der Stadt schickte. Die Kinder, die hier lebten, mussten um diese Zeit alle schon im Haus sein.
Doch ein mageres Mädchen mit zottigem, langem Schwarzen Haar saß immer noch in den Zweigen der alten Eiche, die hinter dem Haus in einem großen Garten, der von den älteren Kindern des Waisenhauses gepflegt wurde, stand.
Sie saß oft hier, eigentlich immer, wenn sie nicht auf Streifzug war oder wenn sie nicht im Haus sein musste, und ließ sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Ganz versunken betrachtete sie dann die Blumen, ohne diese je wirklich wahrzunehmen.
Ein Gong ertönte und lauter Kinderfüsse polterten die Treppe hinunter zum Essen.
Seufzend richtete das Mädchen sich auf, ließ ihren Blick noch einmal kreisen und kletterte am Stamm des alten Baumes hinunter. Keinem anderer außer ihr gelang es, dort hinauf zu kommen. Flink, lautlos und kräftig, das war sie schon immer gewesen.
So huschte sie auch jetzt durch die Hintertür des Hauses ins Innere, am Speisesaal vorbei, wo alle anderen saßen und lärmten und die Treppe hinauf. Sie hatte keinen Hunger und wollte deshalb sofort auf ihr Zimmer gehen. Doch oben auf der letzten Treppenstufe empfing sie schon eine der Pflegerinnen.
„Hallo, Esmeralda. Solltest du nicht unten beim Essen sein?“, meinte sie und ihre Augen blitzten herausfordernd.
„Ich habe keinen Hunger, Reni. Ich -“
„Du weißt genau, dass du an den gemeinsamen Essenszeiten teilnehmen musst“, schnitt ihr Reni das Wort ab. „Das ist schon das dritte mal in dieser Woche, dass ich dabei erwische, wie du dich davon schleichst. Und ich melde das nicht gern der Heimleiterin.“
„Ich mag aber nicht...“, begann Esmeralda.
„Ich weiß, Em“, seufzte Reni, „Aber ich kann nun mal nichts an den Regeln ändern. Und du weißt, dass es nicht sehr gut für dich wäre, wenn jemand anders dich erwischen würde. Ich mag nicht dran denken.“
„Außer dir hat mich noch niemand erwischt!“, warf Esmeralda trotzig ein.
„Ja, noch nicht, Em, noch nicht. Was ist los mit dir? Du warst die letzten zwei Wochen so furchtbar still, so war das noch nie, seit du hier bist! Seit diese Frau da war, wie heißt sie noch...“
„Joanne, ja. Sprich nicht so von ihr, Reni!“
„Aber es ist doch war, diese Frau macht dich verrückt mit ihren Büchern! Sie...“
„...schreibt die besten Bücher, die ich je gelesen habe und ich habe viele gelesen!“, sagte Esmeralda energisch. „Ich mag Joanne, nicht nur um ihrer Bücher willen, sie ist einfach.... nett, sie versteht mich auch ohne dass ich mich rechtfertigen muss. Und....“
„Sie ist mir unheimlich, genau deswegen,“ gestand Reni. „ Und sie hat dich hierher gebracht als du acht warst, auch wenn sie behauptet, sie hätte dich irgendwo aufgelesen, du konntest dich an nichts erinnern! Nichts! Das ist doch nicht normal mit acht Jahren!“
Alles schien ihr jetzt rauszurutschen, die Worte, die sie so lange zurückgehalten hatte.
Esmeralda schwieg. Es stimmte, sie erinnerte sich nur schemenhaft bis gar nicht an das, was war, bevor sie hierher kam. Nur an Joanne. Sie war dagewesen, immer, das wusste Em ganz sicher. Sie es nie jemandem gesagt, aber auch das war ein Grund dafür, dass sie so an Joanne hing. Und ihre Bücher. Es schien Em, als ob sie ihr irgendwas sagen wollten, so stark fühlte sie sich mit ihnen verbunden.
„Sie hat mir das letzte Buch gebracht.“
„Aber das ist doch noch gar nicht veröffentlicht! Tausende Fans warten darauf, Tausende Zeitungen berichten davon!“
„Sie hat mir nicht die richtige Ausgabe vom Verlag gebracht. Sie hat es selber, naja, gebunden und mir gegeben. Sie weiß, wie scharf ich darauf bin.“
Reni öffnete den Mund, überlegte es sich jedoch und schwieg. Esmeralda nutzte die Gelegenheit und fragte: „Darf ich jetzt nach oben?“ „Ach, Mädchen, wie bekommst du das bloß immer hin? Geh jetzt, ist jetzt auch egal, sie stehen gleich auf....“, seufzte Reni. Em huschte an ihr vorbei die letzte Stufe hinauf und wandte sich nach links den trostlosen Korridor entlang, den nur ein paar Kritzeleien der Waisenhauskinder schmückten. Ganz am Ende, vor einem schrägen Fenster in der Dachschräge, öffnete sie eine Tür und trat ein.
Auf dem ersten Blick hätte man es für einen Besenschrank halten können, so klein war Das Zimmer, das sich hinter der Tür befand. Das Bett war so zwischen Wände gequetscht, das Esmeralda sich oft sich fragte, wie man es überhaupt dahin bekommen hatte, unter einem schrägen Dachfenster stand ein wackeliger alter Schuleinzeltisch mit Bank und rechts zogen sich Regalbretter an der Wand entlang. Die Hitze, die durch das Dachfenster zu wallen drohte wurde mit weißgelbichen Leinen zurückgehalten, trotzdem fühlte sich Esmeralda oft wie in einem Ofen und entfliehte ihm so oft wie nur möglich nach draußen.
Doch nun war es Abend und es ließ sich aushalten. Esmeralda warf einen missmutigen Blick auf die Pflichtarbeiten des Waisenhauses, legte sich auf ihr Bett und starrte die Decke an, die eine Spinne künstlerisch mit Spinnweben verziert hatte.
Zwei Wochen. Solange schon?, fragte sie sich. So verfliegen kann die Zeit in einer Welt, in der man nur noch zur Hälfte lebte. ‚Reni hat Recht‘, dachte sie, ‚seit Joanne das neue Buch gebracht hat, träumst du nur noch von der Welt hinter den Buchstaben. Starrst die Seiten an, als könntest du sie zwingen, dich aufzunehmen und mitspielen zu lassen. Wo dir Jo doch mehr als deutlich gemacht hat, das du in dieser Welt bleiben sollst, auch mit dem Kopf!‘ Wie besorgt sie ausgesehen hatte, als sie erkannte, wie Esmeralda von ihrem Buch fast abhängig war, an nichts anderes mehr denken konnte als an ihre Geschichte.
Esmeralda schüttelte den Kopf, um diese schweren Gedanken loszuwerden, so wahr sie auch waren. Sie langte auf das Regal über dem Bett und nahm ein dickes Buch herunter. ‚Harry Potter und die Heiligtümer des Todes‘ verkündeten die Lettern auf dem Umschlag. „Nimm mich mit, Harry!“, flüsterte Em und schlug es auf, um es abermals zu lesen.
Die Welt um sie her verschwand, wie immer, wenn sie las. Tauchte unter in den Wörtern, die Joanne so geschickt setzte und die die Geschichte eines Jungen erzählte, der seine Eltern verloren hatte und der dazu ausersehen worden war, die Welt von einem bösen Zauberer zu befreien. Doch heute konnten die Worte sie nicht entführen. Zuschauer! dachte sie, immer nur zuschauen, nie mitmachen...!
Es war, als würde jemand ihr das Wort ins Ohr brüllen. Sie ließ das Buch fallen und presste die Hände auf ihre Ohren. Beinahe hätte sie geschrien. In einem stummen Kampf rang sie eine Weile mit sich selber und schleuderte das Buch in die Ecke. Dann lag sie da und weinte.
Langsam beruhigte sie sich und lauschte ihrem eigenem Atem. Ein- aus, ein- und aus..... Em verbot sich an Harry Potter zu denken und dachte stattdessen an Fee. Fee, ihre Freundin von Gegenüber, glückliches Mitglied einer großen Familie. ‚Sei nicht so eifersüchtig!‘, schalt sich Esmeralda, ‚du bist ein Willkommener Gast bei ihnen. Aber sie haben nun mal zu viele Kinder, um dich aufzunehmen! Außerdem, so schlecht bist du auch nicht dran. Du hast ein eigenes Zimmer - tolles Zimmer! - und super Freunde und gute Noten und Jo....‘
Dort unterbrach sie ihre Aufzählung, um nicht wieder an das zu denken, was ihr im Zusammenhang mit Joanne immer einfiel.....
Sie setzte sich auf und schaute auf ihre ramponierte Armbanduhr, ein Geschenk Fees. Bettgehzeit für die Jüngeren. Em entschied sich, auch zu schlafen, sie würde sowieso nichts anderes mehr machen können. Während sie in das Gemeinschaftliche Bad schlich, dachte sie sehnsüchtig an die Schule. Wenn die Ferien vorbei wären, könnte sie endlich an was anderes denken können.
Große Kinderaugen starrten sie an, als sie das Bad betrat. „Em!“, rief ein kleines Mädchen, Lea, erstaunt, „Was machst du denn schon hier?“ „Ich bin müde“, antwortete Em mit einem Schulterzucken und putzte sich die Zähne. Im Spiegel beobachtete sie amüsiert, wie die Kleinen sich besorgt anschauten und miteinander flüsterten. Lea vergaß, sich die Zahnbürste in den Mund zu stecken und die Zahnbaster tropfte auf ihren Schlafanzug. Lächelnd spuckte Em aus und entfernte die Zahnpaste von Leas Oberteil. „Zahnbürste in den Mund stecken nicht vergessen!“, meinte sie liebevoll und wuschelte ihr das blonde Haar.
Als sie im Bett lag, dachte sie an Leas fröhliches Lachen, wenn Em sie wieder einmal zum Lachen gebracht hatte. Wie lange war das schon her? Auch zwei Wochen? Wird Zeit, das sich das wieder änderte! Mit diesem Gedanken schlief sie ein.
Sie bemerkte nicht mehr die Frau, die plötzlich aus dem Buch in der Ecke kam und lächelnd das schlafende Mädchen betrachtete. „Bald, Em, bald ist es soweit!“, flüsterte sie und verschwand wieder.

Confused Confused Wink Very Happy

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Janine0906
Schulsprecher


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Alter: 16
Anmeldungsdatum: 24.09.2007
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 18.11.2007, 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

Echt klasse Anfang!! Hoffentlich wird sie aufgenommen!! Ich bitte um eine Fortsetzung!!!! Wink

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herminegirl
Orden des Merlin 2. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 14.08.2007
Beiträge: 2314
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 19.11.2007, 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Oh ist mal was ganz neues sowas hab ich noch nie gelesen(und ich hab wirklich schon viel gelesen^^)aber mir gefällts.
Welche Frau kommt denn aus dem buch da bin ich echt mal gespannt Very Happy
Und dass Joanne(K.Rowling) erwähnt wird find ich auch schön

_________________


"Ich hasse, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur!
Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour!
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.
Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast. "
(Zitat aus dem Film: 10 Dinge die ich an dir hasse)
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Li'sar
Orden des Merlin 1. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 3289
Wohnort: Malfoy Manor

BeitragVerfasst am: 20.11.2007, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

hey danke für die netten kommis! Naja, ich mein, das mit dem Waisen haus und dass sie die Bücher kennt und so hat lilue ja auch, daher dacht ich, dass es eigtl net so orginell is... aber jetzt gehts weiter!

2.Kapitel

Esmeralda wachte davon auf, dass etwas sie an der Nase kitzelte. Sie nieste und öffnete die Augen. Zwei große braune Augen starrten sie vorwurfsvoll an. Sofort schloss sie die Augen wieder. „Miss Zovo, hatten wir uns nicht verabredet?“, fragte eine Stimme, die Esmeralda als Fees identifizierte.
„Wa....“, murmelte Em verwirrt, „Wi vil ur?“ „Nun ja, es ist viertel 12!“ „WAS?“ Erschrocken fuhr Esmeralda hoch und stieß sich prompt an dem Regalbrett. Während sie ihre Beule betastete, sah sie ihre beste Freundin stirnrunzelnd an.“viertel nach elf? Das meinst du doch nicht ernst, das sagst du nur, weil du mich erschrecken willst!“ „Nein, es ist mein voller ernst!“, sagte Fee und und spielt mit ihrem Zopf, während sie Em mit schief gelegtem Kopf betrachtete.
„Du siehst furchtbar aus“, meinte sie besorgt. „Wieso?“Em betastete jetzt nicht mehr ihre Beule, sondern ihr Gesicht, auf der Suche nach irgendetwas, was anders war als sonst. Fee lachte, aber dann entgegnete sie: „Wieso? Du siehst aus wie ein Vampir! Und seit wann schläfst du bis kurz nach eins?“ „Kein Plan!“, gähnte Em und streckte sich. „Aber ich fühl mich wie durch den Fleischwolf gedreht. Wahrscheinlich einer dieser nicht- erinner'- Alpträume.“
Sie stand auf. „Sorry, dass ich verschlafen habe, altes Haus. Treffen wir uns in zehn Minuten unten?“ „Okay!“, meinte Fee und stand ebenfalls auf an der Tür drehte sie sich noch mal um und fragte spöttisch: „Seit wann gehst du so mit Harry Potter Büchern um?“ Sie deutete auf das Buch in der Ecke. „Oh!“ Em wurde rot und hob es rasch auf. „Ähm... wir sehen uns dann unten!“ Sie schob Fee zur Tür. „Schon klar!“, grinste Fee und fügte hinzu: „Und fall nicht ins Klo, deine Bücher würden dich und deine Umgehensweise sonst schmerzlichst vermissen!“ Em streckte ihr die Zunge raus und Fee verschwand kichernd.
Em betrachtete stirnrunzelnd das Buch in ihrer Hand und strich vorsichtig die Seiten glatt. Diese Anfälle waren nicht gut. Besser wäre es, wenn sie diese Geschichte für eine Weile vergessen könnte. Aber wie das? Sie erwartete doch sehnlichst den Brief aus Hogwarts, trotz Jos Warnungen, dass sie ihn nicht bekommen würde. Em wusste, das sie Recht hatte. Sie war eben in der falschen Welt aufgewachsen.
Plötzlich fiel Em wieder ein, dass sie spät dran war, legte das Buch beseite und machte sich fertig. Als sie unten ankam, erwartete Fee sie schon. „Los, sag den Pflegerinnen Bescheid, sonst kommen wir hier nie weg!“, drängelte sie ungeduldig mit dem Fuß wippend. „Immer mit der Ruhe“, grinste Em grinsend und ging betont langsam zum Aufendhaltsraum. „Ich bin dann mit Fee draußen irgendwo“, rief sie hinein und ein „In Ordnung, aber nur bis halb sieben!“ schallte zurück. Em schinitt eine Grimasse und schlenderte zurück zu Fee.
„Musst du mich immer so ärgern?“, beklagte die sich und stöhnte, „Wie kann man nur so langsam sein!“ Em grinste und trat vor die Haustür. „Und? Wo willst du heute hin?“, fragte sie, während sie sich die Sonne ins Gesicht scheinen ließ.
„Mir ist heute nach nach Natur!“ Fee zog sie weiter. „Jetzt mach mal hinne, deinetwegen haben wir jetzt nicht mehr so viel Zeit!“ „Na hör mal, immerhin haben wir nochgut sieben stunden!“, empörte sich Em.
Glücklich zankend kamen sie zu Stadt rand, wo sich ein kleiner Wald erstreckte. „Wald oder Wiese?“ „Wald!“ „Eigentlich sollten die mal den Wald erweitern!“, meinte Fee, während sie sich in die Büsche schlugen, „Inzwischen kennen wir ja jedes Mosspflänzchen hier!“ Em zuckte mit den Schultern. „Ich find ihn trotzdem schön. Stell dir vor, wir würden in so einer Großstadt leben! Grausig!“ „Du solltest Großstädte aber zu schätzen wissen. Irgendwann machen sie auch hier den Wald platt und erweitern. Irgendwo müssen ja die ganzen Menschen wohnen!“ „Zauberer leben in vergrößerten Häusern, die brauchen Wälder nicht abzuholzen“, war Ems Beitrag dazu.
Fee seufzte. „Em! Wir sind nicht in der Harry Potter Welt und wenn es so wäre wie da, dann würden die Zauberer sowieso keine Notiz von uns „Muggeln“ nehmen!“ Darauf schwieg Esmeralda eine Weile. Schließlich fing Fee wieder an: „Apropos, was war denn gestern los? Wieso hast du das Buch in die Ecke geschmissen?“ „Ich...ich war etwas frustriert...“, sagte Em zögernd. „Nicht schon wieder!“, stöhnte Fee und blieb stehen. „Em, du musst dich damit abfinden, dass du nun mal in dieser Welt lebst! Das hier“, sie machte eine kreisende Bewegung mit den Armen, „ist deine Welt! Auch hier gibt es wundervolle Dinge, nicht nur in Harry Potter!“ Sie sah ihre Freundin vorwurfsvoll an. Em wich ihrem Blick aus und murmelte: „Dort ist es aber anders als hier, so... magisch eben!“ „Natürlich ist es anders! In Büchern ist es immer anders, sonst würde es sich doch gar nicht lohnen, darüber zu schreiben! Kein Schwein würde es lesen, wenn bloß das alltäglich Leben ohne Abenteuer drin vorkommt! Selten ist das richtige Leben so wie dort, aber du kannst das bestimmen! Mach dir eine eigene Geschichte in dieser Welt, du lebst nun mal hier, es hat keinen Sinn, darum zu trauern, dass du hier lebst!“
Esmeralda schwieg zu dieser Standpauke. Fee hatte sich wieder in Bewegung gesetzt. Em lauschte den Geräuschen des Waldes und musste zugeben, dass Fee mal wieder Recht hatte. Es klang vernünftig. Und doch...
„Ich fühl mich wohl in dieser Welt“, murmelte Em. Verblüfft schaute Fee sie an. „In welcher? Der von Harry Potter?“ Em nickte. Sie hatten eine kleine Lichtung erreicht. Die Sonne schien durch die Blätter der Bäume und sprenkelte das Gras.
Fee setzte sich und bedeutete Em, es ihr nachzutun. Sie sah sie ernst an. „Em, ich glaube wir sollten mal miteinander reden, bevor du vollständig in deinen Träumen versinkst!“ Em schaute auf ihre Schnürsenkel. „Ich weiß, es ist schön, davon zu träumen“, fuhr Fee unbeirrt fort, „aber langsam wird es zu viel. Du kannst ja an nichts mehr anderes denken!“ beharrlich schwieg Em. „Ok. Nehmen wir mal an, du könntest jetzt mal einfach so in das Buch schlüpfen und mitmachen. Wie oft hast du die einzelnen Bücher gelesen?“ „Bei 7 hab ich aufgehört zu zählen“, hörte sich Em sagen. „dann weißt du sie doch eigentlich fast auswendig - naja, so oft, wie du mir die einzelnen Stellen vorbetest.... Nun ja, du bist jetzt also in der Geschichte und spielst mit. Nun weißt du aber immer schon alles, was sie sagen! Wäre das nicht furchtbar laaangweilig?“ Sie zog das a ganz weit auseinander. Fragend sah sie Em an. Diese schüttelte den Kopf. „Nein, es würde mich amüsieren. Und da ich doch weiß, was passiert, könnte ich doch einiges verhindern, sodass es dann besser ausgeht...“ Träumerisch starrte sie ins Lehre, bevor sie begeistert fortfuhr. „Und ich würde Zaubern lernen, mir das Festessen schmecken lassen, das klingt immer so lecker, und die Hippogreife sind bestimmt auch ganz toll, ich würde mir eine Katze holen und die Zauberbücher - stell dir vor, was es da dann noch für Bücher gibt! -und Hogwarts erst, mit seinen Wundern un dem Raum der Wünsche, den Geheimgängen und den Gemeinschaftsräumen! Und wie es erst sein muss, auf einem Besen zu fliegen....“
Fee prustete los und Em schaute sie verärgert an. „Was?“ „Ich stell es mir gerade vor - mit den Besen. Das ist etwas, was du dir mal klar machen musst: Wie willst du dich denn bitteschön auf einem Besen halten oder ihm klarmachen, dass du bremsen willst!? Da rutscht du doch runter und überhaupt, was ist mit dem männlichen Geschlecht? Wie soll das denn auf einem Besenstiel sitzten?“ Sie kugelte sich und wider willen musste auch Esmeralda lachen. „Jo hat das nun mal geschrieben, also muss es auch funktionieren. So ist das doch immer in Büchern. Es gibt Sachen, die kann man eben nicht logisch begründen!“, erklärte sie, als sie sich wieder beruhigt hatten.
„Da wir von Logig sprechen, kannst du mir erklären, wieso Zauber kein Mathematik haben? Oder Sprachen? Oder Musik oder Kunst? Ich mein, dass mit 17 Sickel eine Galleone oder so, wie wollen die das alles ohne Mathematik machen? Was ist mit den Sprachen? Die im Minesterium müssen das doch irgendwo gelernt haben! Und die Schicksalsschwestern? Wo haben die denn das ganze Schuljahr über Musik geübt, damit sie soweit gekommen sind? Und die Porträs? Wo lernt man das zu malen? Nicht im Unterricht!“ „Vielleicht hat Jo das einfach ausgelassen, weilszu uninterresant war. Außerdem - vieles hat Jo nicht geschrieben und das ist doch erkundenswert! Stell dir vor, wie viele Läden es noch in der Winkelgasse geben muss!“ „Ach, Em, ich werd dich wohl nie von dieser Welt abbringen, was? Du hängst schon viel zu sehr mit drin!“, seufzte Fee und schaute sie betrübt an. „aber wenn du nicht aufhörst, davon zu träumen, begehst du noch irgendwann Selbstmord vor Verzweiflung!“ „Noch ist es nicht so weit!“, grinste Em, so ernst es auch war, „Vielleicht geschieht ja noch ein Wunder....“ „Wunder sind rar in dieser Welt“, murmelte Fee. „Ach komm schon, wir sind hier und jetzt, lass uns noch ein wenig Spaß haben für heute!“, sagte Em voler Tatendrang und sprang auf. „Komm!“, rief sie ihrer Freundin zu und lief auf die Bäume zu. Plötzlich stolperte sie über etwas. Aber da war eigentlich nichts gewesen... oder?
„Em! Alles in Ordung?“, rief Fee und eilte zu mir. „Ja, klar, du tust ja gerade so, als ob ich noch nie gestolpert wäre!“, meinte Em ärgerlich und drehte sich um, um zu sehen, worüber sie gesolpert war.
Da lag es, ein in Leder gebundenes kleines Buch. Neugierig nahm Esmeralda es in die Hand und öffnete es. „Natürlich, Em und Bücher!“, stöhnte Fee und verdrehte die Augen, „Und mögen sie noch so mitgenommen sein...“ Aber auch sie beugte sich über das Buch, um zu sehen, worum es sich handelte. Doch es war leer.
„Leer?“, fragte Fee verwundert und schaute Em an, „Jemand schmeißt ein leeres Buch weg?“ „Vielleicht hat er es verloren... auch wenn das sehr unwahrscheinlich ist, so ein großes Buch!“, meinte Em nachdenklich und Blätterte es durch. Alles leere Seiten.... nein, halt, da war etwas! Sie blätterte zurück. Ein verziertes Eisentor nahm die Hälte einer Seite ein. Und dahinter war es selsam bunt.... neugierig beugte sich Em näher.
„Was machst du da?“, fragte Fee verblüfft. „Siehst du denn nicht das Tor?“, erwiederte Em und schaute kurz auf, während sie sich dem Bild noch mehr näherte. Die Farben dahinter schienen zu wirbeln.... „Was für ein Tor?“, fragte Fee etwas verängstigt , „Da ist nichts!“ Doch das war das letzte, was Em hörte. Das Tor öffnete sich plötzlich und Em kippte vorüber, mitten in das Bild hinein.

viel spaß beim lesen! lg, Li'sar

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Janine0906
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Alter: 16
Anmeldungsdatum: 24.09.2007
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Echt klasse!! Ich glaube Fee versucht vergebens Em von den Büchern loszubekommen.... Very Happy Wink
Kommt sie jetzt endlich in die Welt der Zauberer??

_________________
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Li'sar
Orden des Merlin 1. Klasse


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Alter: 14
Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 3289
Wohnort: Malfoy Manor

BeitragVerfasst am: 23.11.2007, 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

Himmel, immer schön Geduldig sein! Was ist denn mit Fee?
nächster Chap, gehört noch zu Kapitel 2:

Alles verschwand. Em hatte das Gefühl, zu schweben, mitten in Farben. Dann gab es einen Plumps und sie war wieder auf dem Boden. Verwirrt schaute sie sich um. Die Bäume waren verschwunden, stattdessen war sie auf einer riesigen abstrakten Wiese, ‚Buntes Gras!‘, dachte sie perplex. Diese Wiese war umgeben von einer hohen Mauer mit unendlich vielen Türchen und Fensterchen. Etwas weiter stand ein bunter Pavillon. Em rappelte sich hoch. Wo verdammt, war sie? War sie ohnmächtig geworden und träumte jetzt? Vorsichtig näherte sie sich dem Pavillon. Ob da jemand drin war? Sie stieg die Stufen hinauf und wäre sie fast wieder hinunter gefallen, als eine sanfte Frauenstimme ertönte.
„Willkommen, Esmeralda!“
Vor ihr saß eine hübsche Frau mit weißem Haar und - wer hätte das gedacht - buntem Gewand und streichelte etwas auf ihrem Schoß, dass man am ehesten mit einem Seehundbaby vergleichen konnte. Allerdings hatte es einen Rüssel und keine Flossen, sondern Pfoten, aber den Schwanz eines Seehundes behalten.
Irgendwie passen sie hierhin, dachte Em, sie sind genauso unwirklich wie ihre Umgebung. Also, es steht fest, dass ich träume. Nun, mal sehen, was weiter passiert, kann ja nicht schaden, mitzuspielen, wenn ich bloß träume, beschloss sie.
„Ähm, hallo“, erwiderte sie, setzte sich der Frau gegenüber und fragte so beiläufig wie möglich: „Wer bist du? Und wo bin ich hier?“
Die Frau lächelte. „Man nennt mich die Wächterin der Welten. Und wo du bist... ‘Dazwischen‘ nennen es einige.“ „Wozwischen?“ „Zwischen den Welten. Hast du die vielen Türen gesehen? Jede führt in eine andere Welt“, erklärte sie. Em überlegte. Wenn das so war und kein Traum, dann musste es doch auch eine Tür zur Welt der Hexen und Zauberer gehen... sie blickte die Frau an.
Die nickte und lächelte. „Wirklich?“, brach es aus Em heraus. „Ja. Aber die wenigsten können diese Türen öffnen. Und ich wache über sie.“ „Wie kann ich durchgehen?“, fragte Em begierig. Die Wächterin schwieg und lächelte. „Bitte!“ Aufgeregt wippte Em vor und zurück. „Du stellst die falschen Fragen“, sagte die Wächterin sanft.
Em runzelte die stirn. Falsche Fragen? Nun gut, noch mal von vorne. Träumte sie nun oder nicht? Wieso war sie hier? „Jetzt bist du richtig!“, lächelte die Weißhaarige, „Ob du das hier träumst oder nicht, ist das wichtig? Träumst du nicht jeden Tag?“ Em schaut betreten zu Boden. Ja, die ganze Zeit träumte sie. Aber wieso war sie dann hier? Deswegen? „Vielleicht. Doch schäme dich nicht für deine Träume, Esmeralda! Ohne Träume kein Leben. Sind sie nicht etwas wundervolles? Und so gefährlich. Aus Träumen entstehen neue Geschichten, sie sind die Basis dafür, doch sie können einen umbringen, wenn sie ihnen zu sehr nachhängen.“ Diese Frau erinnerte Em stark an Fee mit deren angekündigtem Selbstmord. „Doch Träume sind ein Schatz und du bist reich an ihnen. Hast du jemals laut vorgelesen?“, fragte die Wächterin völlig unzusammenhängend.
„Ähm“, macht Em, verwirrt über den plötzlichen Themenwechsel, „Natürlich. Den kleinen Kindern im Waisenhaus.“ Sie erinnerte sich lächelt an die großen bittenden Kinderaugen, denen man so schwer wiederstehen konnte. Auch Fee lauschte ihr immer gerne, alle meinten, sie könne das besonders gut. Aber was hatte das hiermit zu tun?
Wieder las die Wächterin offenbar ihre Gedanken, denn sie antwortete: „Nicht viele haben die Gabe des Vorlesens. Sie ist der Schlüssel der Welttüren. Diese Menschen werden einfach Weltenwanderer genannt, falls sie je einem von der Gabe erzählen. Sie können sogar Personen mitnehmen. Es gibt sie in jeder Welt.“ „Warum bin ich dann nie in die jeweilige Geschichte geschlüpft, die ich gelesen habe?“, fragte Em mit gerunzelter Stirn. Wenn sie gehen würde, könnte sie Fee mitnehmen, sie würde sonst traurig sein.
„Nun, früher ist das oft passiert, ohne das die Vorleser das wollten. Weißt du, woraus diese Mauer besteht?“ Sie deutete nach draußen. „Keinen blassen Schimmer.“ „Diesen Stein gibt es nirgendwo sonst. Daher hatte ich die Idee, daraus Anhänger als Schlüssel zu den Welten zu machen. Wenn es also Zeit ist, werden die Wanderer eingeweiht und bekommen so einen Anhänger.“ Nun deutete sie über sich. Erst jetzt bemerkte Em, das von dem Dach des Pavillons Kettchen mit unterschiedlich geformten weiß leuchtenden Anhängern hingen.
Wie alt war diese Frau eigentlich, wenn sie von „früher“ redete? Die Wächterin lächelte noch breiter und meinte: „Nun, alt bin ich sicher. Am Anfang gab es für mich nicht viel zu überwachen, nur die gesprochenen Welten, die Legenden. Das sind die Fenster in der Mauer, da man diese Geschichten erst aufschreiben muss, bevor sich jemand hinein lesen kann. Aus einer Welt hab ich mir eines Tages Nera geholt, da ich doch sehr einsam war.“ Nera hieß also das Vieh auf ihrem Schoß. „Nun zu dir.“ Sie setzte Nera auf den Boden, die sofort auf Esmeralda zutrottete und diese beschnüffelte und stand auf. Eine Weile stand sie da und starrte zu den Anhängern hinauf. „Oh!“, machte sie plötzlich erstaunt. Sie zögerte, bevor sie zielsicher hinauf griff und eines der Kettchen herunter holte. Em verwirrte die Ehrfurcht auf ihrem Gesicht, mit der die Wächterin den Anhänger betrachtete. Aber wahrscheinlich hatte sie sie sich auch nur eingebildet, denn Sekunden später war sie schon wieder verschwunden. Sie bedeutete Em aufzustehen und streifte es ihr um den Hals.
Esmeralda betrachtete den Stein. Er war gleichmäßig oval und von der Mitte des Steins führten Strahlen nach außen, als hätte er einen Stern im Innern. Das Licht lies ihn in allen Farben schillern.
„Esmerlada Zovo.“ Em blickte auf. Das hier hatte irgendwie so etwas kitschig feierliches. Die Wächterin lächelte wieder. Seltsam, dass sie keinen Krampf davon bekam, Em hätte schon längst einen gehabt. „Dieser Stein wird dich führen. Aber, Esmerlada, überlege dir gut, wohin du wanderst und bereite dich gut vor. Bedenke auch, dass es nicht für jede am Besten ist, in eine andere Welt zu verschwinden. Jede Welt erfüllt dir vier Wünsche, die das Zurechtkommen erleichtern sollen. Träume nicht dein leben, Esmeralda, sondern lebe deinen Traum!“
Kaum hatte die sanfte Stimme das gesagt, verschwammen die Umrisse wieder, bis Em wieder in einem Farbwirbel zu schweben schien. Dann wurde es dunkel.

Jemand gab ihr eine Ohrfeige. „Au!“, beschwerte sich Esmeralda laut und öffnete die Augen. Anscheinend hatte Fee ihr die Ohrfeige gegeben, denn sie stand über ihr und war dem Gesichtsausdruck nach ziemlich erleichtert, aber auch besorgt und verängstigt. „Em? Was war das eben?“, fragte sie, während sie ihr aufhalf. „Ich.... ähm.... kein Plan.... Was ist denn passiert?“ „Naja, du hast dich immer mehr über diese vollkommen leere Seite gebeugt und dann .... bist du einfach vornübergekippt und warst ohnmächtig.“ Sie musterte Em. „Wie lange war ich weg?“, fragte diese und stützte sich am nächsten Baum ab, da ihre Beine sich anfühlten, als wäre sie meilenweit gelaufen. „Ewig lange. Ich wusste nicht, was ich tun sollte, um dich wieder wach zu kriegen. Naja, Ohrfeigen helfen immer.“ Sie grinste. „Was ist das denn? Hattest du das auch schon vorher um?“ Ah, verdammt, der Anhänger! Schnell stopfte sie ihn unter ihr T- Shirt. Sie dachte daran, dass die Wächterin gesagt hatte: Nicht für jeden ist es gut, in eine andere Welt einzutauchen. Würde es für Fee gut sein? Sie würde sich das noch in Ruhe überlegen. „Erklär ich dir später... morgen, okay? Ich fühl mich etwas schummrig.“ „Na gut, aber dann wirklich!“ Em schaute sich nach dem Buch um. „Wo ist das Buch?“, fragte sie, da sie es nirgendwo entdecken konnte. „Das Buch? Es müsste da liegen, wo es auch vorher.... moment mal, wo ist es denn?“ Sie suchten den Boden ab. Aber es blieb dabei: Das leere Buch war verschwunden.
Fee zuckte die Schultern. „Naja“, meinte sie, „Es war ja sowieso leer. Und außerdem hatte es die Eigenschaft, meine Freundin in Ohnmacht fallen und Dinge, die gar nicht da sind sehen zu lassen.“ Sie grinste. Em streckte ihr die Zunge raus. „Komm, gehen wir zurück!“
Sie machten sich auf den Rückweg. Schon lange verliefen sie sich nicht mehr, so oft waren sie schon hier gewesen. Em stützte sich auf Fee ab, ihr war zu ihrer Überraschung wirklich schlecht. Mit der anderen Hand fasste sie immer unter ihr T- Shirt, um sich zu vergewissern, dass sie wirklich nicht geträumt hatte. ‚Harry Potter, ich komme!‘, dachte sie glücklich, als sie auf das Waisenhaus zuhumpelte.

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BeitragVerfasst am: 23.11.2007, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

Heeeeii =D
Ich bin grad vorher auf deine FF gestoßen.. und ich find sie uuuuua suupaa =D
Du hast einen fantastischen schreibstil *-*
Und eine geschichte die deine ähnlich war hab ich nocht nicht gelesen, also ich denk eher dass du hier damit die einzige bist, oder..?
Jedenfalls find ich das tollig =D
Kommt sie wirklich in harrys welt?
Ach ich hoffs x)
Sie träumt ja schno so lang davon... naja, schreib bitte gaaanz schnell weiter =D
glg, siria x3

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Li'sar
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BeitragVerfasst am: 24.11.2007, 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

@siria: thx for comment! Aber das musst du grade sagen, du hast doch selber einen sagenhaften (und lustigen) schreibstil!!! Aber danke, ich weiß es zu schätzten. Übrigends solltest du mal deine FF weiterschreiben, mich würd echt mal interessieren, was da verdammt noch mal in diesem Koffer is! Wink

Ok, nächster Teil:

3.Kapitel

Reni verfrachtete sie sofort in das Krankenbett neben dem Aufenthaltsraum und flöste ihr eine so scheußliche Medizin ein, dass Esmeralda Magenschmerzen davon bekam. Trotzdessen und eines mit glücklichen Ideen und Gedanken vollgestopften Kopfes schlief sie ein. Durch ihre Träume marschierten lauter Figuren aus Harry Potter, die dort nicht hingehörten, aber so waren sie eben, die Träume.
Als sie ihre Augen aufschlug, sah sie sich von lauter Kindern umzingelt, die sie alle gespannt beobachteten und flüsterten. „Was macht ihr denn hier?“, gähnte Em und streckte sich. Endlich mal wieder gut und tief geschlafen! „Wir sollen auf dich aufpassen und Bescheid sagen, wenn du aufwachst“, erklärte ein Junge, Kay, mit solch stolz geschwellter Brust, als wäre er allein für diese ehrenvolle Aufgabe geeignet. Ein Mädchen verschwand aus dem Raum, wahrscheinlich, um Reni mitzuteilen, dass sie wach war, aber die anderen saßen und standen weiter da und schauten Em erwartungsvoll an.
Sie musste sich ein Grinsen verkneifen. Immer, wenn die Kleinen sie so anschauten, wusste sie, was als nächsten kommen würde. So oft kamen sie an damit. Als Lea mit bittenden Augen vortrat, lachte Em und meinte: „Ach, nun holt schon ein Buch.“ Freudig liefen sie in den Nachbarraum, außer Kay, ihr kleiner Wächter, der aufrecht und mit verschränkten Armen an ihrem Fußende sitzen blieb.
Em setze sich auf und fasste sich an ihren Hals. Da hing er, der Stein. Zum Fenster gedreht nahm sie ihn ab, das fehlte ihr noch, dass sie in einem Kinderbuch verschwinden würde! Schnell legte sie ihn unter ihr Kopfkissen.
Wie lange hatte sie eigentlich geschlafen? Ein Blick nach draußen sagte ihr genug, um sie zu verblüffen: Dem Licht nach war die Sonne gerade aufgegangen! So lange hatte sie geschlafen? Hoffentlich wird das nicht zur Gewohnheit, dachte sie.
Die Kleinen kamen jetzt wieder herein, Lea trug ein Bilderbuch im Arm, sie strahlte. Offensichtlich hatte ihr Bücherwunsch gewonnen. Em war bloß erleichtert darüber. Bilderbüchergeschichten waren nicht so lang, es würde also nicht lange dauern und sie konnte sich den Vorbereitungen zu ihrer Reise widmen.
Sie schlug es auf, während ihre Zuhörer eifrig aufs Bett krabbelten und es sich gemütlich machten. Lächelnd fing Em an zu lesen.
Wie die Wörter sie in den bann nahmen! Und es war doch nur eine Kindergeschichte. Lea lauschte mit entzücktem Gesicht, selbst Kay hatte seine starre Haltung aufgegeben und hörte zu.

Trotzdem war Esmeralda erleichtert, als sie fertig gelesen hatte und ihre Zuhörer von Reni verscheucht wurden, die ihr ihr Frühstück brachte. Während sie es verspeiste, dachte sie sehnsüchtig an die Festessen in Hogwarts, an denen sie hoffentlich bald teilnehmen würde. Das hier im Waisenhaus war ja nicht wirklich das wahre.
Reni kam und holte die Reste ab, verbot Em aber, ihr Bett zu verlassen, trotz Ems beteuerungen, dass es ihr blendend ging. „Brig mir bitte wenigstens meinen Collegeblock und einen Stift, der schreibt!“, rief Em ihr hinterher, bevor sie sich betrübt in ihr Kissen zurücklehnte. Gnädigerweise erbarmte Reni sich ihrer und brachte ihr das Gewünschte.
Zufrieden knabberte sie an dem Stift, während sie überlegte, was sie alles bedenken musste. Leider half ihr das nicht weiter und sie dachte an die Zuckerfederhalter aus dem Honigtopf. Seufzend beschloss sie, bei dem Ort anzufangen, an dem sie landen würde. Winkelgasse natürlich. Sie schrieb es auf.
Plötzlich fiel ihr ein, was sie gar nicht bedacht hatte: Wo sollte sie die Sommerferien über wohnen? Wie erklären, dass sie plötzlich aufgetaucht war? Womit sollte sie die Sachen bezahlen? Klar, sie hatte „Muggelgeld“ und zwar einiges, denn Jo hatte ihr ein Konto eingerichtet (woher sie das Geld hatte, hatte sie nie gesagt), aber in der Zaubererwelt konnte sie damit ja nichts anfangen. Das hat Jo vergessen, dachte Em, ein Schalter in der Winkelgasse, wo man Geld umtauschen kann. Oder gab es das? Besser nicht darauf verlassen. Also: Wie komme ich an Geld?, überlegte sie fieberhaft, bis ihr einfiel, was die Wächterin gesagt hatte: Jede Welt erfüllt dir vier Wünsche, die das Zurechtkommen erleichtern sollen. Bravo! Da ist die Lösung des Problems!, freute sie sich und schrieb: 1. Wunsch: viel Zauberergeld
So, das wäre geklärt, dachte Em zufrieden. Was war noch? Ach ja, die Unterkunft! Am Besten wäre natürlich der Tropfende Kessel, aber wie sollte man das anstellen, ohne zu bezahlen? Em grübelte ein Weile, doch dann beschloss sie, es als zweiten Wunsch aufzuschreiben. 2. Wunsch: Erklärung für kostenlose Unterkunft im Tropfenden Kessel (während der Ferien)
Em fiel sonst nichts mehr ein, was sie sich hätte wünschen sollen. Aber besser, man hatte noch was übrig, als zuviel, fand Em und widmete sich dem nächsten Punkt: Aussehen!
Für sie war klar, dass sich da etwas ändern musste, schließlich begann sie da ja ein neues Leben und ließ das hier hinter s.... „Ach Herjemine, was ist denn mit Fee?“, fiel ihr plötzlich ein. Mitkommen war für sie nicht richtig, denn sie hatte hier eine große Familie, die sie brauchte. Und sie mochte diese Welt, obwohl sie sich auch oft von der Welt Harry Potters verzaubern lies, bis sie bemerkte, dass Em geradezu darin versank. Von da an versuchte sie, Em wieder herunter zu holen, woran sie allerdings jedesmal kläglich scheiterte. Aber Em hatte den Eindruck, dass es ihr Spaß machte, so mit ihr zu zanken und sie konnte es ihr nicht verdenken. Nur gestern war es wieder ziemlich ernst geworden....
Sie musste Fee einweihen, das stand fest. Diese würde sie zwar von ihrem Plan abzubringen versuchen, aber Em war schon zu fest entschlossen, um jetzt noch umzukehren. Gut, sie würden das gleich diskutieren, Fee vergaß ja nie eine unbeantwortete Frage.
Schweren Herzens kehrte Em zu ihrem Zettel zurück. Wo war sie stehen geblieben? Ach ja, Aussehen. Also, als erstes würde sie zum Friseur gehen und sich ihre Haare abschneiden lassen. Das wollte sie schon lange machen, aber sie hatte sich bisher nie getraut, ihr Geld auszugeben. Wer hätte gewusst, was noch kommen würde? Ein bisschen Farbe könnte auch nicht schaden, vielleicht rote Stränen, das sieht doch gut zu schwarz aus, meinte sie und notierte es sich. Dann brauchte sie endlich eine Brille, auch das hatte Em nicht getraut zu sagen, nur Fee wusste, dass sie einige Sehprobleme hatte. Es müsste eine moderne Brille sein, am besten in rot oder schwarz, zu ihrem zukünftigem Haar passend. Neue Klamotten wären auch nicht schlecht. Fee wr ja immer so selbstsicher, was shoppen anging, sie würde bestimmt was passendes finden.
Damit war für Em das Thema abgeschlossen und sie wandte sich ihrer Ausrüstung zu. Also, ohne Musik kann ich nicht leben. Meine cDs und meinen iPod werd ich mitnehmen, beschloss Em. Eigentlich hat Fee Recht, das ist total komisch. Was ist denn mit Musik? Hören die das denn nie? Lernen die keine Instrumente zu spielen? Obwohl, ich hätte auch nicht angefangen, wenn Jo und mich nicht dazu gedrängt hätten. Fee selbst spielt ja Cello. Jedenfalls, werd ich das rausfinden und wenn mich alle komisch anschauen, weil ich eine Viola habe und spiele. Apropos, die kann ich gleich aufschreiben, die darf ich nicht vergessen!
Ein paar Erinnerungen an die Leute hier wären nicht schlecht, ich werd sie ja vielleicht nicht wieder sehen... Nicht dran denken, später wirst du dich noch damit befassen müssen. An Jo, Reni und das Waisenhaus würde sie einen Brief schreiben.
Em schob den Gedanken beiseite und versuchte angestrengt auszuwählen, was sie sonst noch brauchen würde. Auf jeden Fall einen Rucksack für die ganzen Sachen, auch am besten in Rot/orange/gelb/schwarz. Sie musste lachen bei dem Gedanken daran, wie sie für die anderen aussehen musste: Eine rot-gelb-orange-schwarze Person, die Mugglemusik hörte und Bratsche spielte. Die Vorstellung war abstrakt, aber eigentlich ihr Ziel: Jemand zu sein, nicht irgendjemand. So verrückt wie Luna war sie ja nicht, schließlich würde sie keine Butterbierkorken um den Hals tragen und den Klitterer lesen. Verrückt, das brachte sie gleich zum nächsten Punkt:Tiere.
Was für Tiere wollte sie haben? Eigentlich ja alles, außer eine Kröte. Aber eine einfache Eule würde nicht passen. Es müsste etwas rot-orange-gelb-schwarzes sein, meinte Em belustigt. Das Tier gabs zwar noch nicht, aber mit einem Wunsch ließe sich das doch einrichten, genauso wie ein Hippogreif. Das würde zu ihrem zukünftigen Image passen, zusammen mit ihren Farben. Und eine Knieselkatze wäre auch nicht schlecht. Vielleicht hab ich ja vorher bei einer reichen Dame gelebt, die mich so verwöhnt hat? Mögliche Erklärung, auch für das viele Geld. Naja, bin gespannt, was sich der Erklärungswunsch einfallen lässt, grinste Em und fügte zu der Wunschliste die Tiere hinzu.
Noch irgendwas? Sie las sich ihre Notizen noch einmal durch. Bis jetzt stand da also:
Landung: Winkelgasse
1. Wunsch: viel Zauberergeld
2. Wunsch: Erklärung für kostenlose Unterkunft im Tropfenden Kessel (während der Ferien)
3. Wunsch: Tiere; einen Hippogreif, einen Kniesel und ein mit Eulen verwandter Vogel, der zu mir passt
4. Wunsch:

Aussehen: -Haare (rot)
-Brille (rot o. schwarz)
-Kleidung

Ausrüstung: -iPod bzw. Musik
-Viola
-Rucksack (rot...schwarz)
Nein, mir fällt jetzt sowieso nichts mehr ein, beschloss Em und legte den Zettel auf die Fensterbank. Dabei fiel ihr Blick auf die Straße und sie sah, wie Fee diese im Laufschritt überquerte. „Oje!“, dachte Em, „Wie erkläre ich ihr es bloß?“ Sie griff unter ihr Kopfkissen und umfasste ihren Anhänger. Egal, was Fee sagen würde, ihr Entschluss stand fest: Sie würde sich in die Geschichte Harry Potters einlesen, koste, was wolle!

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Janine0906
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BeitragVerfasst am: 24.11.2007, 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Wow, echt klasse Chap!! Very Happy
Em ist also entschlossen nach Hogwarts zu gehen... Naja, verdenken kann man ihr es ja nicht... Laughing
Ich hoffe für sie, das sie niemand aufhalten will, oder das sie Heimweh bekommt und nicht mehr zurück kann... Sad
Ich freu mich für sie, also bitte weiterschreiben!! *ganzgespanntschau* Wink

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Li'sar
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BeitragVerfasst am: 24.11.2007, 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

@Janine. Wunsch erfüllt! Zwar nicht besonders lang.....
Gehört noch zu Kapitel 3:

Die Tür flog auf und herein kam eine strahlende Fee. Sie sah toll aus mit ihrem rotbraunem Haar und und den braunen Augen. Sie hatten sich immer gegenseitig beneidet, Em um ihr Haar und ihre Augen und Fee andersherum. Richtig gestritten hatten sie sich darum, wer besser von Mutter Natur ausgestattet worden war. Em würde sie vermissen.
„Hey, wie gehts?“, rief Fee stürmisch zur Begrüßung und ließ sich auf ihrem Bettrand nieder. „Blendend, aber Reni weiß es anscheinend besser. Ich langweile mich furchtbar!“, antwortete Em und fügte hinzu: „Kannst du sie nicht überzeugen?“ „Ich kanns versuchen, aber ich bezweifle es. Aber was hattest du jetzt eigentlich gestern? Was war das für ein Anhänger ... wo ist er eigentlich?“ Em zog ihn unter ihrem Kopfkissen hervor und reichte ihn Fee. „Wow!“, entfuhr es der. „Echt Wahnsinn, so schön! Woher hast du ihn?“ Jetzt oder nie, sie wird dir erst eh sowieso nicht glauben, dachte Em und erzählte ihr, was gestern während ihrer Ohnmacht gewesen war. Fees Gesichtsausdruck war eindeutig: Ungläubigkeit und Skepsis. Aber dann verschwand es und sie schaute grübelnd. Schweigen herrschte nach Ems erzählung, während Fee sich nachdenklich die Kette durch die Finger gleiten lies.
„Ich glaube dir!“, sagte sie plötzlich, ziemlich unerwartet für ihre Freundin. „Weißt du, wieso sollte es nicht möglich sein? Tore zu verschiedenen Welten? Außerdem hast du einen Beweis: Das Teil hier hattest du vorher eindeutig nicht um!“, meinte sie und reichte Em den Anhänger. Dann fuhr sie fort: „Aber das ganze bedeutet nicht, dass du gehen musst! Das hier ist deine Welt, du gehörst hierher! Und was soll ich ohne dich machen?“, fragte sie flehend. Em senkte den Kopf. „Das hier ist nicht meine Welt. Ich fühle mich nicht wie eine davon. Nur die Welt hinter einer dieser Türen ist meine Welt. Und auf der steht Harry Potter. Ich gehöre nicht hierher. Verstehst du mich?“ Langsam nickte Fee. Ihre Freundin. Das würde sie immer bleiben.
„Weißt du was Fee, in einer Woche bin ich zwar vielleicht schon weg, aber wer spricht von Abschied? Also, damit ich wiederkommen kann, muss ich erstmal gescheit hinkommen! Was meinst du, fehlt noch?“, fragte Em und reichte ihrer Freundin den Zettel von der Fensterbank. Fee überflog es. Dann lachte sie und schüttelte den Kopf. „Alles im rot und schwarz Schema! Verrücktes Kind! Aber nagut, wenn du dir unbedingt ein verrücktes neues Image schaffen willst, mir solls recht sein. Ich werd dich dann ja zum Glück nicht mehr erleben!“ Sie grinste schief. „Aber das wichtigste hast du vergessen!“, meinte sie tadelnd. „Was denn?“, fragte Em stirnrunzelnd und überflog ihrerseits ihre Notizen. Ihr fiel nicht ein, was hätte fehlen können. „Na, dass du eine Hexe bist!“, rief Fee, „ Was willst du da, wenn du nicht zaubern kannst? Dann kannst du dir das alles gleich abschminken! Zum Glück hast du ja noch einen Wunsch frei.“ Sie nahm den Stift von der Fensterbank und ergänzte das fehlende. Hexe! Wie hatte sie das vergessen können!, dachte Em. „Noch etwas?“, fragte sie. „Noch nicht, aber uns fällt bestimmt noch etwas ein. Erstmal verwandeln wir dich morgen in dein Harry-Potter-Ich“, meinte sie scherzhaft. „Och, wieso nicht gleich? Zumindest die Klamotten könnten wir schon einkaufen!“ Voller Tatendrang sprang Em auf. Fee sah sie entgeistert an. „Und was ist mit Reni? Du sollst doch im bett bleiben!“ „Ach was, seit wann scheren uns Vorschriften?“, gab Em zwinkernd zurück.
Schnell lief sie ins Bad im Obergeschoss und machte sich fertig. Dann zog sie eine perplexe Fee aus dem Krankenzimmer und rief wie gewohnt in den Aufenthaltsraum: „Bin draußen irgendwo!“ „In Ord... halt!“ Reni kam herausgestürzt. „Was soll das? Du hast einen Ohnmachtsanfall hinter dir, du gehörst ins Bett!“, sagte sie streng und hielt Em fest.
Diese verdrehte die Augen. „Reni, ich bin topfit, lass mich gehen!“, meinte sie genervt zu ihrer Pflegerin. „So schon gar nicht in diesem Ton!“, rief die erbost. Em seufzte. „Allerliebste Reni, ich bin absolut gesund und möchte deshalb nicht im Bett rumgammeln. Darf ich bitte mit Fee nach draußen. Die passte ja auf mich auf.“ „Wohin wollt ihr denn? Wenn ich dich in diesem Zustand-“ Em verdrehte abermals die Augen „-rauslassen soll, müsst ihr mir sagen, wohin ihr geht!“, sagte Reni entschieden und ignorierte Ems Verhalten. Fragend sah Fee Em an, die wie aus der Pistole geschossen antwortete: „In die Stadt, shoppen!“ Und bevor Reni etwas dazu sagen konnte, fügte sie schnell hinzu: „Jetzt weißt du, wo wir hinwollen und wir können gehen!“ Sie zog Fee zu Haustür und schloss diese geräuschvoll. „Unverschämtes Kind!“, schimpfte Reni und kehrte zurück in den Aufenthaltsraum. Aber ein Lächeln erschien auf ihrem Gesicht, als sie daran dachte, was die beiden schon alles ausgeheckt hatten. Hätte sie geahnt, was Em jetzt vorhatte, hätte sie sie sicher an das Bett gekettet und von jeglichen Büchern ferngehalten.

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Janine0906
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BeitragVerfasst am: 24.11.2007, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

"Hätte sie geahnt, was Em jetzt vorhatte, hätte sie sie sicher an das Bett gekettet und von jeglichen Büchern ferngehalten." *lol* zum Glück weiß sie es nicht!! Laughing
Echt klasse Chap!! Ich fands von Fee echt super, das sie ihr geglaubt hat und ihr helfen will!!!
Em hat doch tatsächlich vergessen, das sie eine Hexe sein muss, Laughing ich habs aber auch vergessen, das war i-wie selbstverständlich... Wink

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Lady Voldemort
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BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hab mir jetzt mal alles durchgelesen und muß sagen die Geschichte gefällt mir sehr gut. Ist ne echt gute Idee und ich bin gespannt was passiert wenn Em auf Harry trifft oder vor allem auf Draco.

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Li'sar
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BeitragVerfasst am: 26.11.2007, 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hey ihr lieben Mitleser! Es tut mir echt leid, aber in nächster Zeit wird es wohl keinen neuen chap geben, weil ich meine noten net so gut waren und mir wohl die tastatur (+maus) weggenommen wird und ohne die kann man ja bekanntlich nicht am computer schreiben nixweiss.gif ........ e8e9ebd3.gif ...... aber spätestens in den Weihnachtsferien kommt wieder was! 2ab4ffe5.gif
lg, Li'sar

PS. @Lady Voldemort: Ah ja, vor allem auf die Begegnung mit Draco kannst du gespannt sein..... Mr. Green

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Zuletzt bearbeitet von Li'sar am 27.12.2007, 12:29, insgesamt einmal bearbeitet
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Lady Voldemort
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BeitragVerfasst am: 27.11.2007, 00:17    Titel: Antworten mit Zitat

Och du arme. *tröst* Das tut mir jetzt echt leid, ich wüßt gar nicht was ich machen sollte, wenn ich nicht an den PC kann. Na dann nutz die Zeit und lern etwas. Zu irgendwas muß es ja gut sein und wir müßen uns eben gedulden. Schade. Crying or Very sad

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Li'sar
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BeitragVerfasst am: 07.12.2007, 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

hey, ich hab meine tastatur für heute wieder! Juchu!!!! Also, nächster Chap:

4.Kapitel

„Und wie passt das?“, fragte Esmeralda und drehte sich vor dem Spiegel. Sie trug einen schwarzen Minirock mit vereinzelten rotorangenen Streifen über einer Netzstrumpfhose und darüber ein schwarzes Top und einen gestrickten Schal auch in den Farben schwarz, rot, orange und gelb. Fee betrachtete ihre Freundin mit schief gelegtem Kopf und einem Arm voll Klamotten. „Hm“, machte sie unter ihrer Last. „Also, mir gefällt es!“, verkündente Em und verschwand in ihrer Kabine. „Reicht das jetzt?“, fragte Fee durch den Vorhang. „Nö, wieso?“, kam es zurück, „Du hast doch noch Sachen auf deinem Arm und danach brauch in noch Schuhe, am besten schwarze Stiefel, das passt zum Rock und eine Mütze und Sandaletten. Assesoires werd ich mir wahrscheinlich nicht kaufen, die Kette reicht, aber ein Gürtel währ nicht schlecht...“ „Esmeralda Zovo, das Topmodel“, unterbrach Fee sie grinsend. „Würd mich wundern, wenn du zu dieser Jahreszeit noch Stiefel bekommst.“ „Wer ist denn hier Spezi für shopping? Du weißt bestimmt, wo ich noch welche herkriege.“ Ems Hand kam hinter dem Vorhang hervor und schnappte sich den Stapel aus Fees Armen. „Nun ja, Spezi für shopping bin ich ja nicht grade, ich bin ja nie flüssig...“ „Aber du kennst die Läden noch besser als ich“, schloss Em und kam hinter dem Vorhang hervor, diesmal in kurzer Jeans und einem grünschwarzem T- Shirt und einem schwarzen Jäckchen mir roten Streifen. „Die Jacke passt besser zu Top!“, kommentierte Fee und lies sich auf einen Hocker in der Nähe sinken. „Hast Recht. Aber das T- Shirt ist trotzdem gut...“ „... nicht nur immer die genannten Farben. Hab ich doch gut ausgesucht“, meinte Fee zufrieden. Mit einem „Ja ja!“ verschwand Em wieder.
Nach einer Weile gingen sie zur Kasse und Em erleichterte ihr Portemonnaie. „Ein Glück, dass wir vorhin bei der Bank waren!“, bemerkte Fee. „Also, ich denke, du hast jetzt erstmal genug Klamotten, die von eben waren ja auch ganz gut...“ „.. sonst hätte ich sie ja auch nicht gekauft!“, erwiederte Em und steuerte auf den nächsten Laden zu. „Halt!“, rief Fee und zog sie zurück. „Jetzt mal ehrlich, das reicht jetzt. Du wirst da eh sowieso meistens in Umhängen rumlaufen und da werden dir gewiss auch noch Sachen ins Auge fallen. Und wenn, dann holen wir dir nur noch Sachen in anderen Farben, sonst kommst du zu sehr als Modetussi weg!“ „Naaaa gut“, seufzte Em und ging weiter. „So, wie war das noch eben? Wir müssen noch Schuhe, eine Mütze und einen Rucksack kaufen, dann zum Friseur gehen und einen Termin vereinbaren, dann zum Augenarzt und zum Optiker...“ „ich bezweifle, dass du beim Augenarzt so früh einen Termin bekommst und dass wir sofort eine Brille finden, die dir gefällt. Dann muss die ja auch noch fertig gemacht werden.“ „Nicht so pessimistisch!“, stichelte Em und ging Slalom um die Menschen, die sonst noch unterwegs waren. „Ich bin nicht pessimistisch, ich bin ein Optimist mit Erfahrung!“, gab Fee zurück, schlängelte sich hinterher und fügte hinzu: „Dahinten gibts gute Kopfbedeckungen, eine Schirmmütze ist bestimmt auch dabei.“
Am Ende hatten sie Ems Mütze, Gürtel und auch noch einige Kleidung, Em hatte es tatsächlich geschafft, Fee noch in einen Laden hinein zu zerren und dort einiges an Geld zu lassen. Zu Fees Überraschung hatten sie sogar die Stiefel gefunden. Den Friseur war gleich morgen und ein Augenarzttermin zwei Tage später. „Wieso hast du immer so ein Glück?“, hatte Fee gestöhnt und sich von Em in eine Eisdiele schleifen lassen, wo sie ihr Glück mit einem großen Eisbecher für sich und Fee feierte, wobei Em erwähnte, dass sie gespannt auf Fortescues Eis wäre. Fee hatte darauf nur gemeint, dass sie mit dem Eis hier vollkommen zufrieden wäre und den Rest des Tages stritten sie sich über Harry Potter. Zufrieden und vollbepackt kehrte Em zum Waisenhaus zurück, wo sie sich von Fee verabschiedete und von der üblichen Standpauke Renis empfangen wurde, von wegen, sie hätte absichtlich das Abendessen verpasst, was ja eigendlich stimmte. Reni runzelte die Stirn über die nicht wenigen Tüten, aber schließlich lies sie Em ziehen.
Aufatment lies Em, kam dass sie in ihrem Zimmer war, ihre Sachen fallen um schmiss sich aufs Bett. Der Tag war absolut genial gewesen und Em war vollkommen zufrieden mit sich und der Welt. Am liebsten würde sie enschlafen, doch sie hatte sich vorgenommen, schon mal anfangen zu packen. Also hiefte sie sich wieder hoch und fing an, die Tüten auszupacken und die Schilder abzuschneiden. Das ganze müsste eigendlich noch gewaschen werden, aber da Em wusste, wie lange es im Waisenhaus manchmal dauerte, bis die Wäsche wieder sauber im Schrank lag und beschloss deshalb, die Sachen so mitzunehmen und stapelte sie sie erstmal so auf ihr Bett. Es waren ganz schön viele.
Em fragte sich ernsthaft, wie sie die ganzen Sachen transportieren sollte und hörte schon Fees „ich habs dir ja gesagt“. „Oje, was mach ich blos? Koffer mitnehmen?“
Seufzend schüttelte sie den Kopf und widmete sich erst einmal anderen Dingen wie dem Einschlagen der HP- Bücher. Die mussten natürlich mit, aber es sollte nicht gleich jeder dort wissen, dass ihre Geschichte niedergeschrieben war. Zu diesem Zweck hatte sich Em auch noch unauffälliges Geschenkpapier gekauft. Das Enschlagen dauerte lange und als Em auf die Uhr schaute, war es schon kurz nach neun. Sie gähnte, tappste zu ihrem Bett, legte die Klamotten auf den Tisch und schlief todmüde, aber zufrieden und komplett angezogen ein.
Die Tür öffnete sich und Reni schaute herein. „Oh, dieses Mädchen!“, dachte sie, als sie das Chaos und die schlafende Esmeralda in ihrer Kleidung sah. Lächelnd schloss sie die Tür und scheuchte die letzten Kinder ins Bett, bevor sie sich summend auf den Weg nach unten machte. Ja, diese Frau hatte das schwarzhaarige Mädchen wahrlich ins Herz geschlossen.

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Morgens kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Mittags kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Abends kann ich nichts essen,
weil ich an dich denke.
Nachts kann ich nicht schlafen,
weil ich Hunger habe.


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Meine FF - Unbedingt lesen - hab noch einen Epilog!
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