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Tears of surrender (SS/HG ACHTUNG FSK18) Warnungen beachten!


 
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Mrs. Severus Snape
Vorschüler



Anmeldungsdatum: 17.12.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 17.12.2008, 02:07    Titel: Tears of surrender (SS/HG ACHTUNG FSK18) Warnungen beachten! Antworten mit Zitat

Titel: Tears of Surrender



Hauptpairing: Severus Snape x Hermine Granger

Genre: Drama & Romanze

Altersempfehlung: PG 18 (ACHTUNG LEMON = es werden detaillierte Sexszenen beschrieben!) Wink

Kurzebeschreibung der Handlung:
Die Schlacht von Hogwarts ist geschlagen, beide Seiten haben große Verluste erlitten,
doch die dunkle Seite hat gesiegt, und der klägliche Rest der Widerständler,
welche nicht getötet oder entfürt wurden, sind dazu gezwungen, sich zurückziehen
und im Untergrund zu leben. Doch die Anhänger von Voldemort haben während der Schlacht,
zahllose Gefangene genommen, welche ihr restliches, klägliches Dasein als Sklaven fristen sollen.
Doch ist das Schicksal jener jungen Frau und der gesamten Zauberwelt schon geschrieben,
oder ist noch nicht alles verloren?

Sonstiges: Die STORY SPIELT NACH BAND 7,
ALLES BIS AUF SNAPES TOD UND DER AUSGANG DER SCHLACHT
BEZIEHT SICH AUF DIE BÜCHER – SNAPE LEBT!!! Very Happy

WARNUNGEN: Ich wollte nur mal vorne weg sagen, dass diese FF
unteranderem sehr düster und teilweise auch gewalttätig werden könnte…
sprich Folter, Vergewaltigung und sogar auch Tod... allerdings erst in den höheren Kaps,
deshalb wer mit so etwas nicht zurecht kommt, bitte dann lest diese Geschichte erst gar nicht.
Ausserdem werden sehr detaillierte Intime Szenen beschrieben werden,
also... wer das auch nicht mag... Finger weg von dieser FF Surprised



So genug der Warnungen, dann wünsch ich euch allen viel Spaß beim lesen
und hoffe ihr seid nicht allzu geschockt. Wink

ganz liebe Grüße
Mrs. Severus Snape

_________________
Nimm dir die Zeit um zu Träumen, es ist der Weg zu den Sternen
Tears of Surrender (SS/HG • NC-17)


Zuletzt bearbeitet von Mrs. Severus Snape am 17.12.2008, 02:15, insgesamt einmal bearbeitet
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Mrs. Severus Snape
Vorschüler



Anmeldungsdatum: 17.12.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 17.12.2008, 02:09    Titel: Kapitel 1 – Böses Erwachen – Teil 1 Antworten mit Zitat

Kapitel 1 – Böses Erwachen – Teil 1

Die Dunkelheit, in der sie sich befand, war allumfassend. Sie beherrschte ihr Gemüt und umhüllte ihre Seele. Doch nicht nur Dunkelheit, sondern auch Leere. Eine Leere, die schwerer wog als die höchsten Gebirge der Erde, und drohte sie unbarmherzig zu erdrücken.

Eisern bekämpfte sie die bleierne Schwere, die auf ihren Lider lag, und blinzelte durch feine Spalten, die erahnen ließen, wo einst ihre Augen ihren Platz fanden.
Doch ein Schleier, geknüpft aus Tränen und Leid, vernebelte ihr die Sicht und machten es ihr schier unmöglich ihre Umgebung wahrzunehmen.
In diesem Zustand dämmerte sie erschöpft dahin, gebettet auf einer Unterlage, so hart und kalt wie Stein.

Die Zeit verstrich, unbeachtet, und alles was sie hinterließ, war der Eindruck, dass sie vollkommen an Bedeutung verloren hatte. Sie war sich nicht bewusst ob Minuten, Stunden oder Tage vergangen waren seit sie nun vor sich hin vegetierte, denn sie hatte jegliches Gefühl für sich und ihre Umgebung verloren.

So gnadenlos es das Schicksal mit der jungen Frau meinte, so gnadenlos fanden nun auch Bilder, den Weg zurück in ihren Geist. Grausame Bilder, die bei weitem ihre Vorstellungskraft überstiegen, spiegelten nun die schrecklichsten Erlebnisse ihres bisherigen Lebens wieder. Sie war sich sich nicht bewusst ob es Wahrheit oder Traum war, denn sie konnte sich nicht daran erinnern was mit ihr geschehen war. Hatte sie es verdrängt? Hatte sie es vergessen? Oder war sie schon immer hier gewesen, hier in diesem dunklen Loch, tief unter der Erde.

Gefangen in einem Taumel aus Schmerz und Benommenheit, wurde sie durch einen festen Stoß in die Welt zurückgerufen.
So schmerzhaft wie ein Sturz von der höchst gelegenen Klippe, so schmerzhaft wurde ihr Körper wieder auf den harten Boden, zurück in die Realität, geschleudert. *

Erneut fühlte sie einen starken Schmerz der sie in die Rippen traf. Als hätte sie nie zuvor ihre eigene Stimme wahrgenommen, so fremd kam ihr ihre eigene Stimme in diesem Moment vor, als sie, erfüllt von einem durchdringenden Schmerz, aufstöhnte.

"Bist du nun endlich wach, du dreckiges Schlammblut?! Wurde ja auch Zeit. All deine kleinen Gefährten sind schon längst wieder bei Bewusstsein. Dachte schon du währst hinüber – wäre wirklich zu schade gewesen."
Die Stimme eines fremden Mannes drang zu ihren Ohren, und sie blinzelte in die Finsternis.

Schwächlich rappelte sie sich auf und das erste was sie wahrnahm, war der Gestank von Blut, Dreck und Exkrementen. Ein Gestank, der automatisch einen Würgereiz in ihr erweckte. Ohne jegliche Notiz von dem Fremden genommen zu haben, übergab sie sich in einem warmen Schwall, direkt vor seine Füße.

"Ihr Weiber widert mich an, nur Scherereien hat man mit euch! Ich kann nun wieder den Dreck weg machen." knurrte die fremde Stimme und sie spürte noch wie man sie an ihrem Haar packte und sie unsanft durch die Schwärze des Raumes schleuderte.
Mit einem lauten scheppern prallte sie gegen ein Gitter und sank kraftlos zurück in die Knie. Doch viel Zeit zum erholen blieb ihr nicht, denn sie spürte wie eine eisige Flüssigkeit über ihren Körper geschüttet wurde.
Reflexartig stieß sie einen schrillen Schrei aus und spürte wie ihre Glieder zu neuem Leben erweckt wurden.

"Mach schon und steh auf du Miststück. Wasch dich ein wenig, oben warten Besucher!" zischte die grobe Stimme und sie spürte erneut, wie sein Fuß den Weg in ihre Rippen fand.

"Aaahh, wo… wo bin ich? Was ist passiert?" stammelte die junge Frau benommen und mit gesenktem Kopf.
Der Mann lachte laut auf mit seiner krächzenden Stimme. "Willkommen im Zwinger, ich hoffe du genießt deinen Aufenthalt. Gleich werden ein paar Herren hier durch geführt, also setz dein süßestes Sonntagslächeln auf!"
Mit diesen Worten hörte sie, wie das Gitter ihrer Zelle mit einem lauten Scheppern ins Schloss fiel.

Sie spürte wie sie langsam wieder Herr ihrer Sinne wurde, denn Geräusche wie Wimmern, Weinen und Husten, drangen nun in ihr Gehör – sie war nicht allein.

Die Schritte des Mannes waren verschwunden, und die junge Frau wagte es den Kopf zu heben. Ängstlich blickte sie durch die schweren Eisengitter, hinaus in einen langen spärlich beleuchteten Flur. Doch was sie dort sah ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.
Eine Zelle neben der anderen, aufgereiht wie in einem schäbigen Tierheim aus der Muggelwelt, doch in den Zellen befanden sich keine Tiere, nein, es waren Menschen. Sie konnte nicht erkennen wer es war, doch anhand von Schatten konnte die junge Hexe erkennen, dass die Personen zusammengekauert waren.

"Hallo…? Hallo, wer ist denn da?" Ihre Stimme war nicht mehr als ein Flüstern.
Es dauerte nicht lange und eine Stimme, welche aus der Zelle gegenüber ihrer eigenen kam, drang zu ihr durch.
"Hermine? Hermine bist du das?" sagte eine flüsternde Stimme, die allem Anschein nach von einem Mädchen ausging.
Der Name, der soeben genannt wurde kam ihr Fremd vor, sie wußte nicht wen das fremde Mädchen damit meinte. Sie konnte sich an nichts erinnern, auch nicht an ihren eigenen Namen.
"Wer ist da?" rief die junge Hexe, die scheinbar auf den Namen Hermine hörte.
"Ich bin es, Ginny, wie froh bin ich, dass du wohl auf bist, ich dachte schon du hättest es nicht … geschafft." die letzten Worte ihrer Gesprächspartnerin hörten sich extrem leise und traurig an.

°Ginny… der Name kam ihr ebenso unbekannt vor wie Hermine, der scheinbar ihr eigener war…° dachte die junge Hexe.
"Ich, ich kann mich an nichts mehr erinnern, nicht einmal mehr an meinen eigenen Namen, was ist passiert? Wieso sind wir hier?" flüsterte Hermine.
"DU KANNST DICH NICHT MEHR ERINNERN?! HERMINE! DER KAMPF, DIE SCHLACHT IN HOGWARTS! WIR WURDEN ALLE GEFANGEN GENOMMEN UND HARRY… UND RON…" rief Ginny mit verzerrter Stimme, doch sie konnte nicht weitersprechen, denn sie wurden von der groben Stimme des fremden Mannes unterbrochen, der Hermine so unsanft geweckt hatte.
"RUHE!!! WIE OFT SOLL ICH EUCH NOCH SAGEN, DASS IHR DIE KLAPPE HALTEN SOLLT!" schrie die gemeine Stimme in die Dunkelheit des steinernen Gefängnisses. "Wenn eure Zungen nicht so wertvoll wären, würde ich sie euch allen rausschneiden!"

Hermine schluckte hart und trat Wortlos einige Schritte zurück in die schützenden Schatten ihres Verlieses.
"Und jetzt seid Still und lächelt!" sagte die krächzende Stimme und Hermine hörte nun, wie noch ein weiteres paar Schritte durch den Flur hallten.

"Mr.…Mr. Greyback –", zischte die Stimme des Mannes plötzlich mit einer unbekannten Freundlichkeit, "was suchen sie heute?"
"Es ist Vollmond, ich brauche etwas zum jagen. Vorzugsweise Sportlich und schnell, ich spiele gerne mit meiner Beute, bevor ich sie zerfleische." knurrte eine dunkle Stimme, die an das heulen eines Wolfes erinnerte.

Diese Stimme durchzog den Körper der jungen Hexe mit einem eisigen Schauer und sie kauerte sich automatisch in die hinterste Ecke ihrer Zelle.
"Oh, ich glaube ich habe genau das Richtige für sie." Hermine, konnte noch erkennen, wie zwei Männer achtlos an ihrem Käfig vorbei liefen und sie atmete, in gewisser Weise, erleichtert auf.

"Angelina Johnson, Quidditschspielerin aus Gryffindor. Zart wie eine Gazelle." pries die krächzende Stimme.
Ein zustimmendes Knurren war zu vernehmen und es folgte ein schepperndes Geräusch. Eine Zellentür öffnete sich, gefolgt von lautem, markerschütterndem Geschrei einer junger Frau, die nun durch den langen Flur gezerrt wurde.

Hermine presste sich, mit aller Gewalt die Hände auf die Ohren und sofort schossen Tränen in ihre Augen.
Noch lange hallten, die Schreie der jungen Frau durch die steinernen Hallen und jegliche Laute, auch wenn sie noch so leise waren, waren verstummt. Es erweckte sogar den Eindruck, das die Insassen der schmutzigen Gefängnisse, aufgehört hatten zu atmen. *

Doch nur wenige Momente, nachdem die Schreie schlagartig verstummt waren, war der Wärter erneut zu hören, doch diesmal begleiteten ihn zwei weitere Herren.

ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Oh oh, wo ist Hermine da nur gelandet, und was passiert nun mit ihr??
Wer ist dieser dubiose Wärter???
und wer sind seine beiden neuen Begleiter???

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Tears of Surrender (SS/HG • NC-17)
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Snape16
Vertrauensschüler


Alter: 18
Anmeldungsdatum: 06.01.2008
Beiträge: 360
Wohnort: Nähe Bremen

BeitragVerfasst am: 17.12.2008, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

ooh diese FF ist ja Super spannend, ich mcht mal wissen was aus Harry und den anderen geworden ist, ob die Tod sind oder so, ich hoffe du schreibst schnell weiter.

Mfg Snape16
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Mrs. Severus Snape
Vorschüler



Anmeldungsdatum: 17.12.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 17.12.2008, 23:01    Titel: Kapitel 2 – Böses Erwachen – Teil 2 Antworten mit Zitat

Hallöchen, da bin ich schon wieder *freu*

@ Snape 16 - Sorry, bis rauskommt was mir Harry und Ron passiert ist dauert es noch ein wenig Wink Hoffe aber die beiden Hauptdarsteller werden ihre Arbeit gut machen und euch bis dahin noch genug unterhalten Very Happy

So ich wünsche euch gaaanz viel Spaß beim lesen und last ihr mir ein wenig Feedback da wie was ihr von der FF haltet ^^

gaaanz liebe Grüße und ganz dolle Knuddler
Mrs. Severus Snape


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Kapitel 2 – Böses Erwachen – Teil 2


"Mr. Malfoy, welch eine Ehre sie wieder begrüßen zu dürfen, wollen sie ihre Sammlung noch ein wenig erweitern?" krächzte die grobe Stimme des Wärters.
"Nein Filch, heute nicht. Ich bin nur hier um Severus zu begleiten. Endlich habe ich es geschafft ihn davon zu überzeugen, welchen Spaß man mit diesen kleinen Biestern haben kann." antwortete eine arrogant klingende Stimme.

"Severus, wie schön dich zu sehen, wie geht es dir?" richtete nun Filch, das Wort an seinen anderen Begleiter.
"Den Umständen entsprechend, wie immer viel beschäftigt.", erwiderte eine dunkle Stimme. "Hier unten stinkt es ja wie in einer Kloake – widerlich!"
Filch antwortete nicht, stattdessen lenkte er mit leicht beleidigter Stimme ein, so als hätte man ihn persönlich gekränkt. "Womit kann ich dienen Snape?"
"Mit etwas weiblichem natürlich." zischte die dunkle Stimme schroff.
"Nun, du kommst spät! Viele sind schon ausgesucht. Gib mir irgendeinen Anhaltspunkt, damit ich dir etwas bieten kann. Hast du vielleicht eine bevorzugte Haarfarbe? Oder brauchst du nur jemanden um deine Tränke zu testen?" krächzte Filch.
"Rot." erwiderte Snape knapp und ignorierte seine zweite Frage.
"Rot… oh da hast du aber Glück, da hab ich was ganz besonderes für dich, mein Lieber." mit diesen Worten hörte Hermine wie sich die Schritte der drei Männer in die Richtung ihrer Zelle bewegten. Verängstigt zog sie die Knie unter ihr Kinn und schielte zwischen den dreckigen Haarsträhnen hindurch, die ihr nass ins Gesicht fielen.

Nun sah sie die drei Männer, einer mit langem platinblondem Haar, einer mit Schulterlangem schwarzen Haar, und der widerliche Wärter mit seinem fettigen, grauem Haar, dass ihm weit über die Schultern hing. Alle drei hatten ihr den Rücken zugedreht und starrten nun in den Käfig hinein, der dem Mädchen Namens Ginny gehörte.
Das Mädchen schrie laut auf, als Filch hinein ging und sie in den erhellten Flur zog. Sie hatte tatsächlich rotes Haar, doch es war dreckig und strähnig.
"Beim Barte des Merlin, bloss keine Weasley!" knurrte der schwarzhaarige Mann und wendete sich angewidert von ihr ab, und für einen kurzen Moment, huschten die tiefschwarzen Augen des Mannes durch Hermine's Zelle und ihre Blicke kreuzten sich, nur für den Bruchteil einer Sekunde, doch es genügte um Hermine einen gewaltigen Blitz durch den Körper zu jagen. Sofort senkte sie ihren Blick, doch das unangenehme Gefühl seiner eindringlichen Augen bohrte sich tief in ihr Innerstes. Sie wünschte sich Unsichtbarkeit herbei, doch leider war es ihr nicht möglich.

"Es tut mir leid Severus, aber eine andere rothaarige ausser diese hier habe ich nicht mehr." sagte Filch geknickt. "Aber ich hätte noch rothaarige Jungs."
Der schwarzhaarige Zauberer antwortete nicht, er warf Filch nur einen Blick zu, der ihm das Blut in den Adern gefrieren ließ.
"Was ist mit der da?" er nickte in Richtung von Hermine's Zelle.
"Mit der? Oh ich weiß nicht ob sie noch in einem einwandfreien Zustand ist. Ist heute erst wieder aufgewacht und hat sich gleich übergeben."
"Das wundert mich nicht bei diesem Gestank." warf der platinblonde Mann dazwischen.
"Hol sie!" befahl der Schwarzhaarige schroff.
"Die hat keine roten Haare, nur braunes." krächzte Filch.
"Ich bin eben ein flexibler Mann, und jetzt HOL SIE!" knurrte die dunkle Stimme mit Nachdruck.

Hermine zuckte heftig zusammen, als sie bemerkte, dass eindeutig von ihr gesprochen wurde, und erst jetzt wurde ihr bewusst, dass sie am gesamten Körper zitterte.
"Na schön, dann schließe ich diese eben wieder weg." Filch schüttelte das rothaarige Mädchen, dass er fest am Arm gepackt hatte.
"Nein, dann nehm' ich sie. Eine Weasley fehlt mir noch in der Sammlung." sagte der Blonde.
"Bitte, Mr. Malfoy, sie kennen meinen Vater von früher aus dem Ministerium, bitte." flehte Ginny.
"Eben drum." die Stimme des blonden Zauberers klang hämisch und das Mädchen schrie laut auf, als Malfoy sie an sich zog.
Hermine konnte gar nicht hinsehen, sie wollte gar nicht hinsehen, was gerade vor ihrer Zelle vor sich ging. Doch das bekannte scheppernde Geräusch ihrer Gitter, bereitete sie darauf vor, dass es ihr nun gleich an den Kragen ging, und das Unheil ließ auch nicht lange auf sich warten.
Unsanft wurde sie am Oberarm gepackt und in die Höhe gezogen. Ihre Beine drohten zu versagen, doch Filch schleifte sie gnadenlos hinaus in den spärlich beleuchteten Flur. Nun stand sie direkt vor dem schwarzhaarigen Mann und erneut spürte sie den unangenehmen, eindringlichen Blick.
"Meine Güte Filch, deine Gäste sind so etwas von dreckig, dass man gar nicht erkennt wer unter all dem Schmutz steckt." sagte Malfoy.
Doch der schwarzhaarige Zauberer streckte seine Hand aus, welche mit einem schwarzen Lederhandschuh überzogen war, und umfasste mit festem Griff ihr Kinn. Bestimmend hob er es an, so dass sie ihm in die Augen sehen musste. Und da war es wieder, dieses unangenehm eindringliche Gefühl, dass seine schwarzen Augen bei ihr auslösten. Lange blickte er sie einfach nur wortlos an, und Hermine hatte das Gefühl, er würde ihr direkt in die Seele blicken, doch sie war zu erschöpft um sich gegen seinen Blick zu wehren.

"Ich nehm' sie." sagte Snape knapp und ließ ihren Kopf wieder in die Tiefe sinken.
"Aber ich kann dir nicht sagen, ob ihr Hirn noch richtig in Takt ist. Sie erinnert sich scheinbar an nichts mehr." erwiderte Filch, als wolle er auf Nummer sicher gehen, dass es im Nachhinein keine unangenehmen Reklamationen gab.
"Haha, solange da unten noch alles in Takt ist, stört das Severus recht wenig.", der blonde Mann packte grob unter den dreckstarrenden Lumpen, den Hermine am Körper trug und umfasste ihre Scham. Hermine zuckte zusammen, schrie und zappelte so weit es ihr möglich war, erst jetzt wurde ihr bewusst, dass sie nur diesen Lappen trug und nichts darunter.
"Danke, Malfoy, ich bin noch immer in der Lage für mich selbst zu sprechen." erwiderte Severus gelassen.
"Oh natürlich. Da unten ist alles noch in Takt. Wurden selbstverständlich alle untersucht bevor sie hierher gebracht wurden. Alles unversehrte, jungfräuliche Ware." krächzte Filch.
"Ich bin milde beeindruckt, Filch. Sehen wir nun zu, dass wir schleunigst aus diesem Loch herauskommen." antwortete nun der Zauberer Namens Severus, mit seiner dunklen Stimme.

Eine kalte Hand legte sich ihr in den Nacken, und bugsierte sie nun Richtung Ausgang. Ginny wehrte sich so sehr es ihre Kräfte noch zuließen, und auch etwas tief in Hermine befahl ihr sich zu wehren, doch sie war einfach zu erschöpft. Eigentlich konnte sie insgeheim darüber froh sein, dass nicht dieser Greyback sie ausgesucht hatte um sie zu zerfleischen.

Ginny war unermüdlich, sie erweckte den Eindruck eines gefangenen Tieres, so wie sie die ganze Zeit über, gegen Malfoy ankämpfte. Doch ein fester Schlag von dem blonden Zauberer, der die rothaarige fest im Gesicht traf, brach nun ihren Widerstand und sie stellte ihren Protest ein.

Ohne weitere Zwischenfälle schleppte sich Hermine den Gang entlang. Ab und zu huschte ihr Blick in die Zellen, die ihren Weg säumten. viele davon waren bereits leer, doch vereinzelt waren noch immer Gestalten darin zu erkennen, die Zusammengekauert in den Ecken hockten. Die meisten hatten ihre Augen abgewandt, und die wenigen die ihr Gesicht nicht versteckt hatten, erkannte Hermine nicht.

Endlich gelangten sie an eine schwere Eisentür, als diese geöffnet wurde musste die junge Hexe die Augen zusammen kneifen, denn das Licht was sich dahinter verbarg blendete und schmerzte sie.
Sie wurde von Filch in den grellen Raum gestossen, sie fiel, und mit einem dumpfen Geräusch, schlug sie hart auf den Boden auf.

Noch immer war sie Benommen doch abrupt schreckte sie auf, als schrille Schreie in ihr Ohr drangen. Es waren Ginnys Schreie. Als sie ihren Kopf in Richtung der Lautstärke drehte, konnte sie erkennen, wie Malfoy vor dem rothaarigen Mädchen kniete und irgendetwas mit ihr anstellte, dass sie nicht erkennen konnte. Doch als der Geruch von verbranntem Fleisch in ihre Nase drang, musste sie schockiert feststellen, dass Ginnys Schreie und jener Geruch ein und den selben Ursprung hatten, offenbar war Malfoy gerade dabei ihr etwas in die Haut einzubrennen.
"Lasst sie in Ruhe!" rief sie kraftlos und ihr Blick wanderte zu dem schwarzhaarigen Zauberer. Doch dieser hatte sich nicht von ihrem Ruf aus der Ruhe bringen lassen, stattdessen betrachtete er nur gelangweilt seine ordentlich gestutzten Fingernägel.

"Halt die Klappe! Du bist als nächste dran." schnauzte Filch gehässig.
Seine Worte sollten tatsächlich keine leere Drohung bleiben. Denn nur kurz nachdem die Schreie der rothaarigen Hexe verklungen waren, spürte Hermine, wie sie grob im Genick gepackt wurde. Severus zog sie unsanft hoch und schleuderte sie auf einen Stuhl.
"Bitte nicht…" stammelte Hermine fast tonlos, doch niemand schenkte ihren Worten Beachtung. Stattdessen packte sie Filch an ihren Armen und verschränkte diese hinter ihrem Rücken.
"Was habt ihr vor? Bitte lasst mich in ruhe. Ich habe euch doch gar nichts getan. Bitte!" flehte sie mit Tränen in den Augen, doch der schwarzhaarige Zauberer veränderte keinen Zug seiner versteinerten Mimik.
Mit einer Maske aus Gefühllosigkeit und Gleichgültigkeit, packte er ihr Bein, spreizte ihren Schenkel ab, und legte ihn in einen dafür vorgesehenen, schalenförmigen Beinhalter.

Die junge Hexe währe am liebsten vor Scham im Erdboden versunken, als der schwarzhaarige Zauberer eine unverhüllten Blick unter ihr Hemdchen werfen konnte.
Tränen liefen ihr, wie reissende Bäche über die zarten Wangen und säuberten ihre Haut an jenen Stellen von Schmutz und Staub. Doch auch ihre Tränen sollten ihren ehemaligen Professor nicht davon abhalten seinen Plan auszuführen. Mit einem süffisanten Grinsen auf den Lippen, kniete er sich vor sie, und drückte die glühende Spitze seines langen schwarzen Zauberstabes in die zarte, weiche Haut ihres Innenschenkels.

Ein markerschütternder Schrei entfuhr ihrer Kehle und ein entsetzlicher Schmerz durchfuhr ihren Körper. Sie warf ihren Kopf in den Nacken, biss die Zähne zusammen und versuchte sich mit Leibeskräften zu wehren. Jedoch waren die beiden Männer ihr zahlenmäßig, sowie körperlich weit überlegen – ihr Widerstand war aussichtslos.
Nur wenige Momente später drang abermals der Geruch von verbranntem Fleisch in ihre Nase, und als sie realisierte, dass es ihr eigenes Fleisch war, dessen Geruch sie soeben einatmete, wurde ihr schwarz vor Augen und sie wurde erlöst, von einer anhaltenden Bewusstlosigkeit.

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Um Himmelswillen, die arme Hermine, wie wird das wohl weitergehen.... Ö.Ö Ich weiß es... ^^
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Snape16
Vertrauensschüler


Alter: 18
Anmeldungsdatum: 06.01.2008
Beiträge: 360
Wohnort: Nähe Bremen

BeitragVerfasst am: 18.12.2008, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Oo Snape dieser Perverse,,,,,, und auch Malfoy und die anderen sind Krank, ich bin echt gespannt wie es weitergeht.

Ob die FF wol auch ein gutes Ende haben wird? oder wird diese eben schrecklich enden.

ich werde aber weiterlesen, schreib bitte schnell weiter!!!!!!!!!!!!!
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Mrs. Severus Snape
Vorschüler



Anmeldungsdatum: 17.12.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 03.01.2009, 19:38    Titel: Kapitel 3 – Willkommen zu Hause Antworten mit Zitat

@ Snape16 – ich denke schon das die FF irgendwie noch ein gutes Ende nehmen wird … bin zwar erst mit Kap 18 fertig, aber ich bin guter Dinge ^^ Allerdings werden die beiden noch so einiges unschönes auf ihrem Weg durchmachen müssen. ;D Aber falls du Lust hast und neugierig bist, hier kannst du schon ein wenig mehr lesen ^^
http://www.fanfiktion.de/s/48c31b3500009721067007d0

gaanz liebe grüße, Danke, viel Spaß und eine menge Knuddler

Mrs. Severus Snape


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Kapitel 3 – Willkommen zu Hause

Zarte Lichtstrahlen brachen durch die schmalen Spalten zwischen den Vorhängen und kitzelten Hermine sanft in der Nase. Selig lag sie gebettet in einem weichen Kissen und streckte ihre verschlafenen Glieder. Sie fühlte sich vollkommen erholt und entspannt.
Ein tiefes Seufzen entfuhr ihrer Kehle als sie sich mit ihren Händen das lange Haar aus dem Gesicht strich.

Sie wußte nicht wie lange sie geschlafen hatte, doch sie war heilfroh das dieses schreckliche Szenario nur ein Albtraum gewesen war – ein Zwinger voller Menschen, dass wäre ja auch wirklich zu absurd gewesen.

Jedoch, sie wußte immer noch nicht wo sie war und wer sie war. Hermine, das war wohl ihr Name, so hatte sie das rothaarige Mädchen aus ihrem Traum genannt. Grübelnd setzte sich aufrecht in das Bett und begutachtete ihre Umgebung, doch nichts, was sie in dem spärlich beleuchteten Raum erkennen konnte, kam ihr bekannt vor. Doch Egal wie sich ihre Amnesie noch fortführen würde, sie war heilfroh, dass die Bilder in ihrem Kopf nur ein Gespinst ihrer Fantasie waren.

Voller Tatendrang warf sie die weiche Decke zurück, und war drauf und dran ihre Umwelt zu erkunden, doch das erste was ihr ins Auge fiel, war ein blütenweißer Verband, der ihren linken Oberschenkel zierte.
Ein Gefühl, als hätte soeben ein gewaltiger Blitz in ihren Körper eingeschlagen, durchfuhr sie. Unverzüglich schüttelte ein hemmungsloser Zitteranfall den Körper der jungen Hexe, und sie versuchte vergebens ihn zu bekämpfen.
Mit weit aufgerissenen Augen und zitternden Fingern, begann sie langsam den weißen Stoff von ihrem Bein zu entfernen. Sie japste verzweifelt nach Luft, als sie die letzte Lage des weichen Stoffes entfernt hatte, und den Rest einer merkwürdig duftenden Salbe wegwischte.

Der Anblick der sich ihr nun darbot ließ sie erschaudern.
Ein großes, feurig-rotes Brandmal zierte fast ihren gesamten Innenschenkel. Erst auf den zweiten Blick konnte sie entziffern was nun für den Rest ihres Lebens ihr Bein schmücken sollte.
Es war ein großes filigran-verziertes S, gefolgt von den Buchstaben n-a-p-e. Schlagartig überkam sie ein Gefühl der Übelkeit – alles was sie bis jetzt erlebt hatte, war also doch kein Traum gewesen. Sie war wirklich in diesem Zwinger-artigen Gewölbe gewesen – alles was sie gesehen hatte war wahr…

Wut keimte in ihr auf, und verdrängte den widerlichen Geschmack der Übelkeit. Er hatten es doch tatsächlich gewagt – sie gebrandmarkt… wie ein Stück Vieh. Ein Vieh, das man nun eindeutig seinem Eigentümer zuordnen konnte.

Eine tiefe Zornfalte bildete sich zwischen ihren großen, tränengefüllten Rehaugen, und mit einem gewaltigen Satz sprang sie aus dem Bett. Auf dem Weg zur Tür kam sie an einem Spiegel vorbei und hielt kurz inne. Es war als wäre die Person, die sie als ihr Spiegelbild betrachtete, eine völlig Fremde.

Neugierig begutachtete die ehemalige Gryffindor die junge Frau, die sie nun mit einer Mischung aus Wut und Verzücken anblickte.
Sie hatte langes, braunes Haar, das ihr bis zu ihrer üppig ausgeprägten Oberweite wallte, große braune Augen, die entschieden und voller Zorn ihr entgegen funkelten und sinnlich-geschwungene Lippen, die gerade offen standen und staunten. Sie war zwar keine atemberaubende Schönheit, aber sie konnte durchaus von sich selbst behaupten das sie attraktiv war. Ihr Blick führte sie in die Tiefe und sie bemerkte, dass sie ein weißes Nachthemd trug, mit feiner Spitze besetzt und nicht mehr diesen schäbigen Lumpen, der zuvor ihren Körper verhüllt hatte.

Doch wo war Snape? War er nur kurz weg, weil er nicht damit rechnete das sie so bald aufwachen würde?
Tausende Gedanken und Ideen rauschten in Sekundenschnelle durch ihren Kopf, doch ein Gedanke übertrumpfte alle anderen – FLUCHT! Sie musste die Gelegenheit wahrnehmen und fliehen. Egal wo dieser schwarzhaarige Kerl war, er würde bestimmt nicht mehr lange auf sich warten lassen, und was ihr dann blühte, konnte sie sich schon ausmahlen.

Hektisch flirrten ihre braunen Augen durch den Raum und entdeckten letztendlich einen Umhang, der an einem kleinen Haken hing. Ohne zu zögern warf sie ihn sich über und lief zur Tür. Glücklicherweise war sie nicht verschlossen und ließ sich mit Leichtigkeit öffnen. Ein verstohlener Blick flog über den Flur, es war niemand zu sehen oder zu hören, doch obwohl man in keinster Weise ein Lebenszeichen von Snape spürte oder sah, war die junge Hexe auf der Hut.
Leise wie ein geschickter Dieb, huschte sie durch den schmalen Gang und hoffte schon baldigst den Geruch der Freiheit wieder genießen zu können.

Das Haus hatte eine angenehme Größe, es war nicht zu groß und nicht zu klein. Ausserdem war es gemütlich und überschaulich eingerichtet. Nachdem die ehemalige Gryffindor einen Flur und eine Treppe nach unten passiert hatte, stand sie nun vor einer großen Flügeltür, welche wohl die Funktion einer Eingangstür übernehmen sollte.
Verstohlenen warf sie einen Blick zurück über ihre Schulter – niemand war zu sehen. Hastig öffnete sie die Verriegelung der massiven Tür und setzte an zur Flucht.

Doch sie kam nicht weit, genau gesagt nicht einmal über die Türschwelle hinaus, denn als sie das Haus verlassen wollte durchzog ein fürchterlicher Schmerz, den sie bis jetzt noch nicht kennen gelernt hatte, ihren gesamten Körper. Ein Schmerz, als würde man ihr die Haut bei lebendigem Leib abziehen. Ein Schmerz so kraftvoll, als wäre er dazu bestimmt den Empfänger gar dem Wahnsinn überlassen wollen.
Dem entsetzlichen Qual folgte eine Lähmung. Mit einem dumpfen Geräusch schlug sie auf dem Boden auf, nun konnte sie schreien, sehen und hören, doch sie konnte sich nicht mehr rühren.

"Wohin denn so eilig junge Dame?" die dunkle Stimme kroch Hermine den Nacken hinauf und sorgte dafür, dass sich eine Gänsehaut auf ihrem gesamten Körper ausbreitete. Sie sah wie ein glänzend-schwarzes Paar Schuhe auf sie zukam, und direkt vor ihr stehen blieb. Er musste sie die ganze Zeit über beobachtet haben, anders konnte sie sich sein Erscheinen zu diesem Zeitpunkt nicht erklären.
"Sie sadistischer Mistkerl, was haben sie mit mir gemacht?" fauchte Hermine todesmutig gen Boden gerichtet.
"Na, na, na, wer wird denn gleich so frech werden? Und das auch noch in dieser momentanen Position." antwortete er unbeeindruckt. "Wenn du dich nicht angemessen verhälst, werde ich dich wohl den ganzen Tag so liegen lassen." seiner
Stimme konnte man die Schadenfreude und den Triumph deutlich anmerken.
Hermine sagte kein Wort mehr, doch eigentlich war sie sich nicht im klaren darüber, ob es nun besser war, wenn sie hier gelähmt liegen blieb oder sich mit ihm zu beschäftigen musste.
"Nun ja, so bist du wenigstens gleich mit den Konsequenzen deines Schicksals vertraut." sagte Snape gelassen.

Plötzlich hörte sie wie er etwas leise vor sich hin murmelte, und nur Sekunden später war der Fluch von ihr genommen.
Keuchend kämpfte sie sich auf und setzte sich auf ihre Füße. Geschockt blickte sie zu ihm hinauf und all ihre Gesichtszüge spiegelten einen fragenden Ausdruck wieder.

Offenbar hatte er ihren verwirrten Blick vernommen, und hielt es wohl für sinnvoll sie ein wenig über die entstandene Situation aufzuklären.
Ein lautes Räuspern entwich seiner Kehle, als er Oberschullehrerhaft eine Augenbraue in die Höhe hob.
"Du trägst mein Familienzeichen auf deinem Körper, ich habe dich mit einem uralten, schwarz-magischen Bann gekennzeichnet, der dich an mich und dieses Haus bindet." ein hämisches Grinsen huschte über seine schmalen Lippen.
"Was bedeutet das für mich?" fragte sie mit zitternder Stimme.
"Das bedeutet, dass du dieses Haus nicht verlassen kannst, wenn ich es nicht erlaube, und kein anderer, ausser mir, kann diesen Bann von dir nehmen. Selbst wenn mir etwas zustößt bist du in diesem Haus gefangen, und selbst wenn dieses Haus in Flammen stünde, währst du ebenfalls daran gebunden. Also kann ich dir nur den guten Rat geben hier kein Feuer zu entfachen, oder mich in irgendeiner Weise anzugreifen, denn auf gewisse Weise sind, solange du dieses eingebrannte Zeichen auf deinem Körper trägst, unsere beiden Schicksale miteinander verbunden – – also auf Ewig."

Hermine saß noch immer auf dem Boden und hatte den Mund weit geöffnet. Sie war sprachlos, sollte sie wirklich für den Rest ihres Lebens an diesen widerwärtigen Mann gebunden sein, der anscheinend doch um einiges älter war als sie. Wer weiß was er alles mit noch ihr anstellen würde.
Reflexartig überschwemmten Massen von Tränen ihre Augen und fanden den Weg über ihre zarten Wangen. Die junge Frau begann hemmungslos zu schluchzen und vergrub ihr Gesicht in den Innenflächen ihrer Hände.
Verschleppt, gefangen, gebranntmarkt und nun auch noch dazu gezwungen ihr junges, zartes Leben mit diesem grimmigen, alten Mann zu teilen.

"Hör auf zu heulen wie ein kleines verzogenes Kind!", wenn Hermine nicht ihr Gedächtnis verloren hätte, würde sie sich bestimmt an jenen Befehlston aus seinem damaligen Unterricht erinnern.
Er hatte sich dazu entschieden sie zu duzen, warum sollte er denn auch seinem Eigentum den Respekt zollen sie zu siezen, sie stand weit unter ihm, also sollte sie es auch spüren.

Doch die ehemalige Gryffindor reagierte nicht. Ihre Selbstbeherrschung stürzte gerade über ihr zusammen wie ein wackeliges Haus gebaut aus Karten. Sie würde für immer ihm gehorchen müssen, ihm gehören und ihm zu Willen sein, wenn ihm danach verlangte. Mittlerweile hatten sich die Bäche ihrer Tränen einen Weg über ihr Gesicht gebahnt, und tropften unaufhörlich von ihrem Kinn.

Plötzlich spürte sie einen festen Griff um ihr Handgelenk, ihre Hand wurde erbarmungslos von ihrem Gesicht gezogen und darauf folgte ein schallende Ohrfeige. Augenblicklich stoppten ihre Tränen und die junge Hexe blickte ihr Gegenüber fassungslos an.
"Wenn du endlich fertig bist, Komm' mit!" Ehe sie reagieren konnte, drehte er sich schwungvoll um, und verschwand mit wehendem Umhang durch einen nahegelegenen Flur.

Hermine schluckte hart, und warf noch einen sehnsüchtigen Blick, durch die geöffnete Tür nach draussen – die verlockende Freiheit war zum greifen Nahe. Schmerzhaft resignierte sie und gab ein tiefes Seufzen von sich, ehe sie mit einem kräftigen Tritt die Tür in Schloss beförderte. Mit langsam schlurfenden Schritten trottete sie nun in den Flur, durch den der schwarzhaarige Zauberer nur wenige Momente zuvor verschwunden war.

ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Oh je, oh je , arme Mine, was kommt da bloß auf sie zu???
Wie wird Snape sich wohl ihr gegenüber verhalten???
Und WAS genau will er von ihr???
Ach ich hab ja ganz vergessen zu fragen was ihr denkt in welchem Haus er sich befindet??? Spinners End ist es ja allem Anschein nach nicht... ^^
Bin gespannt was ihr davon haltet...

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Snape16
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BeitragVerfasst am: 04.01.2009, 13:04    Titel: Antworten mit Zitat

echt spannend, ich werd mal auf der Seite weiterlesen ^^ ..Danke
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Mrs. Severus Snape
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BeitragVerfasst am: 08.01.2009, 22:02    Titel: Kapitel 4 - Fragen über Fragen Antworten mit Zitat

Hallo Hallo, da bin ich wieder und ich hab euch ein neues Kap mitgebracht ^^
Zuerst einmal vielen, vielen Dank für eure vielen Reviews, ihr seid einfach toll, das motiviert wirklich sehr, und genau das brauche ich jetzt.

Zunächst sollte ich vielleicht die Bedeutung von dem Brandmal etwas näher erklären. Die ganzen GEfangenen werden mit dem Namen ihres Inhabers gekennzeichnet, doch obendrein ist es ein schwarzmagisches Mal, womit der BEsitzer der "WAre" sie an gewissen Orten festhalten kann, wenn snape z.b. wollte das Hermine ihr Zimmer nicht mehr verlassen dürfte, könnte er das so einrichten, allerdings kann er die Bewegungsfreiheit beliebig ausdehnen oder einengen, oder sogar ganz aufheben, dass ginge natürlich auch, doch wenn er den Bann ganz aufhebt könnte er sie nicht mehr damit belegen, wenn jedoch der Gekennzeichnete über seinen Bewegungsradius hinaus will, schüttelt sie ein immenser Schmerz – wie der Crutiatus und es lähmt sofort, doch das erklärt Snape Hermine in den höheren Kapiteln nochmal ^^

So nun hab ich mal wieder genug geschwatzt, viel Spaß mit dem neuen Kap, ich hoffe es gefällt euch, denn das ist alles was ich will

glg Missy ^^
ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Kapitel 4 - Fragen über Fragen

Unsicher schlich sie durch einen kleinen Flur und blickte sich um. Alles was sie bis jetzt von dem Haus gesehen hatte glich eigentlich einem Familienhaus, zwar war es sehr vernachlässigt, aber im großen und ganzen doch sehr gemütlich und herzlich eingerichtet. Man konnte förmlich spüren, dass dieses Haus einst mit der Hand einer Frau geführt worden war, auch wenn dies, allem Anschein nach, Jahre zurück liegen musste.

Der Blick, der jungen Hexe wanderte an den Wänden entlang und man konnte, anhand der verblassten Stellen an der Tapete, zweifelsfrei erkennen, dass sie einmal voller Bilder gewesen sein mussten. Bilder oder Familienfotos, die jemand vor noch gar nicht all zu langer Zeit abgenommen hatte. Am ende des Flures waren zwei Türen, eine davon stand offen, und ein wunderbarer Duft kam ihr entgegen, ein Duft von Tee und Kaffee. Mit einem Mal spürte die ehemalige Gryffindor, wie ihr Magen begann zu knurren und zu rebellieren, und sie konnte sich nicht mehr daran erinnern, wann sie das letzte Mal etwas gegessen hatte. Vorsichtig trat sie durch die geöffnete Tür und stand nun in einer gemütlichen Küche mit reichlich gedecktem Esstisch. Am Kopfende des kleinen Tisches war eine große Zeitung aufgefächert, und man konnte nur noch den Scheitel von einem pechschwarzen Schopf erkennen, welcher leicht über die Zeitung hinweg ragte.

"Steh' nicht so dumm rum und setz dich endlich!" knurrte die dunkle Stimme, hinter den bedruckten Seiten, hervor.
Ohne sich noch ein zweites Mal bitten zu lassen schob Hermine den Stuhl zurück und setzte sich. Vor ihr stand ein frischer Teller und eine Tasse mit warmen, dampfenden Inhalt. Verstohlen warf sie einen Blick auf ihr Gegenüber, Severus' Teller war bereits mit Krümeln bedeckt, also hatte er schon gegessen und jener Teller, vor ihr, war tatsächlich für sie bestimmt.
"Ich hoffe du hast Hunger, iss!" sein Ton erlaubte keinen Widerspruch.
"Und sie?" fragte sie um auf Nummer sicher zu gehen.
"Ich habe schon gefrühstückt, nicht jeder schläft bis zum späten Mittag." antwortete er unwirsch.
Ohne zu zögern packte sie sich den Teller voller Leckereien. Es war wirklich bewundernswert was er alles aufgetischt hatte.

Nachdem sie von Brötchen und Toast die Nase voll hatte, kaute sie gerade auf einer köstlichen Waffel herum. Eigentlich war sie schon längst satt, doch sie hatte ein Loch im Bauch, als ob sie schon Tage lang nichts mehr gegessen hatte.
Als sie den zerkauten Waffelteig mit einem großen Schluck Tee herunter spülte, fiel Ihr Blick auf den Tagespropheten, den Severus in der Hand hielt.
DIE CARROWS LÖSEN SNAPE ALS SCHULLEITER AB… die großen roten Lettern zierten fast die gesamte Vorderseite. Darunter ein Bild von einem dünnen Mann und einer etwas dicklichen Frau, die beide dümmlich in die Kamera starrten.
Da war er wieder, dieser schreckliche Name, SNAPE. Sie dachte an die Brandwunde auf ihrem Schenkel und erneut keimte Wut in ihr auf.

"Warum?" fragte sie unvermittelt mit einem gereizten Unterton.
"WAS?" zischte Severus hinter seiner Zeitung hervor, ohne diese abzusetzen.
"Warum haben sie mir dieses Ding eingebrannt?" noch immer hatte sie es nicht geschafft den Wut in ihrer Stimme ganz zu besiegen.
Langsam ließ er die Zeitung sinken, faltete sie ordentlich zusammen und legte sie beiseite. Der schwarzhaarige Zauberer hatte eine Augenbraue in die Höhe gezogen und blickte sie nun verächtlich an.
"Sprich nicht in diesem Ton mit mir, hast du das verstanden?!" seine Stimme war ruhig aber eisig.
Sie biss sich heftig auf die Zunge, senkte dann aber den Blick und sah auf ihren leeren Teller. "Es tut mir leid."
Triumphierend lehnte er sich auf seinem Stuhl zurück und verschränkte seine Arme vor der Brust. "Na also, es geht doch."
Sie wußte mit diesem fordernden Ton käme sie bei ihm nicht weit. Also kämpfte sie erfolgreich mit ihrer Selbstbeherrschung.
"Bitte, Sir, wer bin ich? Was ist passiert, und was geschieht nun mit mir?" sie hätte ihm noch tausende solcher Fragen stellen können, doch sie war sich sicher es würde ihn nur unnötig wütend machen, wenn sie es übertreiben würde.

Ein gehässiges Lächeln huschte über seine schmalen Lippen. "Unwissenheit kann ein Segen sein, meine Liebe."
Fassungslos öffnete sie den Mund und schloss ihn wieder, ohne das auch nur ein einziges Wort ihre Lippen verlassen hatte.
"Informationen muss man sich verdienen." fügte er noch hinzu.
Hermine konnte sich nicht entscheiden was sie mehr anwiderte, der gierige Ausdruck in seinen Augen, oder das gehässige Lächeln auf seinen Lippen.
"Bitte, sagen sie mir wenigstens ob mein Name wirklich Hermine ist, so hat mich das rothaarige Mädchen genannt." flehte sie ihn an.
"Dein Name ist unwichtig, ich nenne dich wie es mir passt! Aber wenn du es so möchtest nenne ich dich Hermine." erwiderte Snape aufs höchste amüsiert.
"Bitte, Sir, es ist mein Name, wenn er ihnen bekannt ist, so sagen sie ihn mir, bitte." flehte sie erneut, doch nun mit Tränen in den Augen.
"Erinnere dich an meine Worte. Nichts bekommt man in seinem Leben geschenkt."
"Aber es ist mein Name!" ihre Stimme hatte sich nun zu einem fordernden Fauchen erhoben.
"NICHT …IN… DIESEM… TON – VERSTANDEN!" er sprang von seinem Stuhl, welcher mit einem lauten Knall zu Boden fiel. Im selben Moment hatte er seinen Zauberstab aus der Innentasche seines schwarzen Umhangs gezogen und richtete ihn auf sie. Hermine konnte nicht mehr verstehen was er murmelte, denn der Schmerz der sich nun durch ihren Körper zog vernebelte ihr die Sinne.

Als sie es wieder fertig brachte ihre Augen zu öffnen, fand sie sich auf dem Boden wieder. Sie musste wohl für eine kurze Zeit Ohnmächtig gewesen sein, denn als sie sich aufstütze, saß Severus wieder gelassen auf seinem Stuhl und ass genüsslich einen Apfel.

"In diesem Haus gibt es Regeln für dich! Eine hast du soeben kennengelernt.", er würdigte sie keines Blickes, während er erneut seine Zähne in dem saftigen Fruchtfleisch versenkte.
"Regel eins: –", sagte Severus kauend, "Du hast mir zu gehorchen, du hast mir weder zu Widersprechen noch meine Entscheidungen in Frage zu stellen. Regel zwei: Ich bin dein Herr, und du hast mich mit Respekt zu behandeln, dass bedeutet du sprichst mich nur mit angemessenem Ton und angemessenem Titel, an, wie beispielsweise, Sir oder Mr. Snape. Ausgenommen ich gewähre es dir irgendwann, mich auch anders anzusprechen. Regel drei: Du wirst dich hier im Haushalt nützlich machen. Das heißt kochen, putzen, waschen und was sonst noch alles so anfällt. Regel vier: Es ist dir strengstens untersagt, das Letzte Zimmer ganz rechts in der oberen Etage zu betreten, es ist ausschließlich mein Rückzugsort! Du brauchst dort auch nicht zu putzen oder aufzuräumen. Dieser Raum ist für dich strengstens Tabu - also denk nicht mal daran hinein zu kommen, wenn dir dein Leben lieb ist!", der letzte Punkt schien ihm besonders wichtig zu sein, denn er hatte ihn mit einer besonders donnernden Stimme vorgetragen.

Hermine blickte ihn fassungslos an, noch immer hockte sie zusammengekauert auf dem kühlen Boden und rieb sich die schmerzende Brandwunde auf ihrem Schenkel.
"Ich hoffe die Regeln werden dir helfen, dich ein wenig schneller deinem neuen Schicksal zu fügen." er hatte eine Augenbraue in die Höhe gezogen und ein leichtes Grinsen huschte nun über seine schmalen Lippen. "Um das ganze jedoch ein wenig interessanter zu gestalten, werde ich, von Zeit zu Zeit, dein Verhalten mit Informationen aus deiner Vergangenheit belohnen. Allerdings werde ich entscheiden, wann du dir welche Informationen verdient hast."
Die junge Hexe biss sich in ihrem Zorn so heftig auf die Unterlippe, bis sie den bitteren Geschmack des Bluts in ihrem Mund schmeckte, doch sie traute sich nicht ihm zu widersprechen.
"Hast du verstanden was ich gesagt habe?" sagte der ehemalige Slytherin, herausfordernd.
"Ja!… Sir!" antwortete sie abgehackt und mit einer heftigen Portion Zorn in der Stimme.
Triumphierend zog er einen Mundwinkel in die Höhe und blickte sie finster an. "Sehr schön.", erneut biss er in seinen Apfel und ein knackendes Geräusch ging von der Frucht aus. "Dann mach dich gleich mal nützlich und räume die Küche auf.", er hatte sich bereits erhoben und war gerade dabei die Küche zu verlassen, doch sobald er den Türrahmen erreicht hatte hielt er inne und drehte sich schwungvoll um. Ein Blick, gemischt aus Abscheu und Gier, huschte über ihre, am Boden hockende, Erscheinung.
"Zieh' dir aber vorher etwas angemessenes an." erwiderte er spöttisch.
Stolz erhob sie sich und reckte ihm trotzig das Kinn entgegen. "Ist ihnen das nicht angemessen genug, Sir?!" sie deutete provozierend auf die feine Spitze ihres Nachthemdes.

Erneut schnellte eine seiner Augenbrauen in die Höhe.
"Mit Verlaub, ich weiß ja nicht ob es dir bewusst ist oder nicht, aber du trägst noch immer das Nachthemd, das ICH dir angezogen habe." seine Augen funkelten düster.
"Ich bin mir dessen bestens bewusst, Sir. Soll ich vielleicht lieber beim putzen das tragen, was ich bei meiner Ankunft trug?" fauchte sie spitzzüngig.
"Deine alten Lumpen habe ich vernichtet. SIE HABEN EBENSO GESTUNKEN WIE DU!" seine abwertenden Worte strotzten nur so, voller Gemeinheit.
Hermin schwieg, denn merkwürdiger Weise, trafen sie seine Worte hart wie Faustschläge. Sie wußte nicht warum, doch sie fühlte sich in ihrer Ehre verletzt.

Als Severus spürte, wie seine herablassenden Worte sie getroffen hatten, reckte nun er das Kinn und seine Augen funkelten gehässig. "Du hast wohl recht, ich war wohl zu voreilig mit dem vernichten deiner Kleidung, die dir ja allem Anschein nach so sehr am Herzen gelegen hat. Vielleicht wären eben diese dreckigen Lumpen dass Einzige was dir und deiner angemessen ist.", er zuckte gleichmütig mit den Schultern. "Trag meinetwegen was du willst, mir ist es gleich! Genügend Kleider findest du in deinem Zimmer, ich hoffe sie passen." mit diesen Worten schmiss er ihr abwertend, die Überreste seines Apfels vor die Füsse und drehte sich mit wehendem Umhang um. "Vergiss nicht alles gründlich zu reinigen, ich werde dich Kontrollieren!" mit diesen Worten war er in dem kleinen Flur verschwunden und hinterließ eine geknickte junge Hexe.

ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

uiuiuiuiiii.... ihr Hasst Snape jetzt schon??? Dann wartet erstmal bis ihr das 8. Kap lest... ^^
Aber er ist wirklich ein Mistkerl, oder?! So abwerten und herablassend wie er sich gibt und mit ihr umgeht... *Kopfschüttel*

Aber habt ihr jetzt vielleicht einen Verdacht welches Haus das sein Könnte indem die beiden sich befinden???

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Snape16
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BeitragVerfasst am: 09.01.2009, 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

auch wieder echt spannend geworden, das Snape so gemein zu hermine ist, finde ich echt ..... Bin mal gespannt was noch alles passiert
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Mrs. Severus Snape
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BeitragVerfasst am: 25.01.2009, 14:53    Titel: Kapitel 5 – überraschender Besuch Antworten mit Zitat

Kapitel 5 – überraschender Besuch

Die Zeiger an der Uhr schienen über das Zifferblatt zu fliegen, denn nachdem Hermine alles für das Essen vorbereitet hatte, war die Sonne bereits am untergehen.
Eine drückende Stille lag in der Luft und verbreitete eine unheimliche Stimmung. Severus war weder zu hören, noch zu sehen. Hermine nutzte die Gelegenheit. Sie neigte sich aus dem geöffneten Küchenfenster und spähte hinaus in die rote Abendsonne. Ihre Augen suchten nach einem Anhaltspunkt. Wo war sie, oder gab es irgendwo in der Nähe Hilfe? Doch es war aussichtslos, nichts war zu entdecken, falls es tatsächlich etwas gab, wurde es wohl einfach von den überhohen Bäumen und Büschen verdeckt.

Ein zarter Blumenduft streifte die Nase der jungen Frau, und erst auf den zweiten Blick nahm sie die Grundrisse eines Gartens wahr. Soviel sie erkennen konnte, war es ein recht großes Grundstück. Sie lehnte sich noch ein wenig weiter aus dem Fenster um eine bessere Sicht auf das Gelände zu bekommen.
Die umliegenden Gewächsen warfen lange Schatten auf den verwilderten Rasen, und auf vereinzelten Blumenbeeten, oder zumindest die Erdhügel, die erahnen ließen, das sie einst einmal etwas derartiges gewesen waren, wucherte massenweise das Unkraut in all seiner üppigen Vielfalt.
Alte verknöcherte Rosenstöcke hatten es fast geschafft, eine kleine Bank vollkommen zu bedecken. Doch hier und da waren sogar noch Blüten zu erkennen, und in einer Ecke, ziemlich Nahe unter dem Fenster, standen sogar weiße Lilien.

"Gibt es da draussen etwas besonderes zu begaffen?"
Hermine stieß einen lauten Schrei aus und zuckte heftig zusammen vor Schreck. Sie hatte Severus nicht kommen hören, doch nun spürte sie seine Anwesenheit ganz genau. Er stand dicht hinter ihr und blickte über ihre Schulter nach draussen. Sein warmer Atem mischte sich mit der kühlen Abendluft und streifte dabei ihre Wange. Ein kribbelndes Gefühl breitete sich in ihrem Nacken aus. Doch seine Nähe war ihr doch äußerst unangenehm, denn alles in ihr krampfte sich zusammen, als sie noch zusätzlich spürte, wie sein Körper den ihren gegen das Fensterbrett drängte.
"Nein… nein, ich habe nur den Garten angeschaut. Bei allem Respekt Sir, aber er scheint mir ein wenig vernachlässigt zu sein." stotterte sie unsicher und wand sich an seinem Körper vorbei.
"Du solltest lieber das Essen nicht vernachlässigen, als dich um dieses verwahrloste Gestrüpp da draussen zu kümmern." erwiderte er zynisch und deutete gelassen auf die überkochenden Töpfe.
"Bei Merlin…" mit diesen Worten rannte die junge Hexe zum Herd und versuchte noch zu retten, was zu retten war.
Severus stand mit hochgezogener Augenbraue daneben und rührte keinen Finger.

Hermine hätte heulen können, wie lange hatte sie in der Küche gestanden und zahlreiche Zutaten geschnitten, und nun war alles dahin. Mit verzweifeltem Blick, stand sie da und blickte auf die schwarzen Überreste einiger undefinierbaren Gemüsesorten.
Wie hatte sie das nur in ihrem bisherigen Leben gemeistert? War sie immer bekocht geworden? Oder hatte sie, jene Aufgaben mit Magie gemeistert?
Verächtlich blickte der schwarzhaarige Mann zu der geknickten Frau hinab. "Ich rate dir, dass du dich anstrengst und mit anderen Qualitäten überzeugst."
Langsam hob Hermine den Kopf und blickte ihm in die schwarzen Augen. Sie wußte nicht was er damit meinte, oder zumindest hoffte sie, dass sie ihn falsch verstanden hatte.

Seine Nüstern blähten sich und sein Blick verfinsterte sich, doch ehe er loslegen konnte um sie mit Gemeinheiten zu traktieren, durchzog ein lauten Klopfen die angespannte Stimmung. Severus drehte kurz seinen Kopf in Richtung des durchdringendes Geräuschs.
"Mach das der Dreck hier verschwindet. Ich werde mich in das Wohnzimmer begeben und du wirst mich und meinen Gast bewirten, und wehe dir wenn du das auch vermasselst." seine dunkle Stimme klang drohend.

Es klopfte erneut und Hermine zuckte zusammen.
"Steh nicht herum wie angewurzelt. Öffne die Tür und geleite unseren werten Besucher ins Wohnzimmer." er drehte sich auf dem Absatz um und rauschte mit wehendem Umhang durch die nächstgelegene Tür, die noch von dem kleinen Flur abzweigte.

Wer vermochte es so spät noch vorbei zu kommen? Mit schnellen Schritten eilte die junge Hexe zu der Tür und öffnete sie mit einem leise-knarzenden Geräusch. Schnell wich Hermine wieder einen Schritt zurück, als sie sah, dass dahinter eine große dunkle Gestalt stand. Die Dunkelheit und der schwarze Mantel schafften es fast gänzlich die Person unsichtbar erscheinen zu lassen – doch da waren noch diese Augen.
Zwei kalte graue Augen leuchteten unter dem Schatten der tiefsitzenden Kapuze hervor, und starrten Hermine wie gebannt an. Die junge Frau zuckte kurz zusammen, als ein lederner Handschuh aus der Dunkelheit emporschnellte und an den Saum des Mantel griff. Mit einem gekonnten Ruck, zog der Unbekannte sich den Umhang von den Schultern und enthüllte somit sein langes Platinblondes Haar, das er im Nacken zusammen gebunden hatte. Sofort erkannte Hermine ihn wieder. Es war der Mann gewesen, der Snape in dem so genannten Zwinger begleitet hatte und das rothaarige Mädchen namens Ginny mitgenommen hatte.
Erneut trat sie einen Schritt zurück und ermöglichte dem Mann, den Eintritt in das Haus.

Malfoys Augen huschten verächtlich über die Wände des kleinen Eingangs, während Hermine die Tür hinter ihm schloss.
"Ich will zu Severus! Sag ihm Lucius Malfoy ist hier."
"Er erwartet sie bereits im Wohnzimmer, folgen sie mir bitte Sir." sagte die brünette Hexe steif und kam sich dabei vor wie ein schlechter Buttler.
Der blonde Mann zog den Mundwinkel in die Höhe und lächelte ihr zu. Mit dem silbernen Knauf seines Stockes, der die form eines Schlangenkopfes hatte, gab er ihr galant zu verstehen, dass er ihr den Vortritt ließ.

Der kurze Weg bis sie das Wohnzimmer erreichten, kam Hermine vor wie ein meilenlanger Pfad, denn während des gesamten Weges spürte sie, wie Malfoys Blicke, mit einer Mischung aus Gier und Lust, über ihren Körper glitten und jede ihrer Bewegungen studierten.
Endlich hatte sie den erlösenden Türknauf erreicht, schnell umfasste sie ihn, doch ehe sie ihn in die tiefe drücken konnte, hatte Lucius bereits seine Hand ausgestreckt, bedeckte damit die ihre, und hinderte sie somit die Tür zu öffnen. Verschreckt blickte sie in seine eisigen Augen, und das gierige Funkeln, ließ sie erschaudern. Plötzlich spürte sie eine große Hand, die sich auf ihren Hintern legte und fest hinein kniff. Sie zuckte zusammen und ihre Brust begann, unter ihrem schweren Atem zu erbeben.
"Sir, bitte…" ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.
Der blonde Zauberer kräuselte seine Lippen zu einem süffisanten Grinsen und beugte sich hinunter ihr.
"So wie du dich anstellst, gehe ich davon aus, dass Severus sich noch nicht angemessen um dich gekümmert hat." seine Stimme streite sanft ihr Ohr und ließ sie sich verkrampfen.
Tapfer sammelte sie all ihren Mut zusammen und zog die Klinke in die Tiefe. Die Tür schwang auf und Lucius zuckte seine Hand zurück.
Mit einem arroganten Lächeln auf den Lippen stolzierte er in das geräumige Wohnzimmer und tat als wäre nichts geschehen.

Severus saß auf einem abgewohnten, roten Ledersessel und hob den Kopf dem blonden Mann entgegen.
"Was führt dich zu dieser Stunde noch in mein bescheidenes Heim, Lucius, mein Freund?" sagte Snape entspannt.
"Brauche ich einen Grund um einen guten Freund zu besuchen?" erwiderte Lucius, während er, mithilfe seines Stockes, einen Sessel zurecht rückte und sich hinein sinken ließ.
Der Blick des schwarzhaarigen Zauberers huschte nun zu Hermine. "Bring uns eine Flasche meines besten Whiskys und zwei Gläser, und zwar gleich!" befahl er in einem strengen Ton.
"Wo kann ich ihn finden? In der Küche steht kein Alkohol." antwortete sie eingeschüchtert.
Lucius lachte laut auf und Severus' Blick wurde finsterer.
"Im Keller, neben dem Wein." zischte er kalt.

Ohne zu zögern drehte sich die junge Hexe um und schloss die Tür hinter sich. Merlin sei Dank, hatte sie heute schon den Weg in den Keller gefunden, jedoch hatte sie sich nicht dort umgesehen. Deshalb stand sie nun etwas ratlos in dem schummrig erleuchteten Gewölbe und blickte sich um.
Ihre Augen schweiften über die staubbedeckten Kisten und Regale voller Einmachgläser. Doch ein paar Kisten, die nicht unter einer dicken Decke von Staub begraben waren, erweckten ihr reges Interesse. Insgeheim wußte sie, dass sie es sich nicht erlauben konnte hier herum zu schnüffeln, doch es dauerte nicht lange und die immense Kraft der Neugier hatte über die Vernunft gesiegt.

Zögernd öffnete sie die sorgfältig verpackten Kisten. Darin befanden sich Unmengen von Spielzeug, Kinderbücher, diverse Klamotten und zahlreiche Fotos, allem Anschein nach jene, die im Flur und im Rest des Hauses abgehängt wurden.
Ahnungslos holte sie einen Bilderrahmen heraus – er war leer. Skeptisch zog sie ihre Brauen zusammen und holte erneut einen großen silbernen Bilderrahmen aus dem Karton – auch er war leer. Mit Ungläubiger Miene räumte sie gänzlich alle Rahmen aus der Kiste, doch keiner von ihnen war mit Inhalt.

Enttäuscht verstaute sie schnell wieder alles herumliegende und suchte weiter nach dem Whisky. Gleich darauf fiel ihr Blick auf ein riesiges, verstaubtes Weinregal. Zwischen zahlreichen Weinflaschen standen auch Flaschen, befüllt mit einer bernsteinfarbenen Flüssigkeit. Blitzartig ergriff sie eine große Flasche und rannte die Treppe hinauf.

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jetzt weiß sicher jeder wo sie sich befinden - oder?
Was hat Snape nur mit den Fotos gemacht?
Was wird nun mit Mine passieren, wenn sie sich soviel zeit gelassen hat im Keller Wink)) ???

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Mrs. Severus Snape
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BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Kapitel 6 – Gespräche unter Freunden

Hoffentlich war sie nicht all zu lange weggewesen.
Doch als sie, mit einem Serviertablett, dem Whisky und zwei Gläsern, wieder in das Wohnzimmer zurückkehrte, wartete Snape und Malfoy schon mit grimmigen Blick auf sie.
"Wo warst du?" fragte Snape eisig, und seine Augen hatten sich zu schmalen dunklen Schlitzen verengt.
"Ich…ich…habe den Whisky nicht gleich gefunden." stammelte Hermine mit einer engelsgleichen Unschuldsmiene.
"Wirklich?", schnarrte der schwarzhaarige Zauberer. "Du willst mir also, allen Ernstes erzählen, du währst so blind und hättest Probleme in einem Keller, ein circa 2 Meter großes, und 4 Meter breites Weinregal zu finden?"
"Ja…" antwortete Hermine knapp, während sie gerade dabei war die Getränke auf einem kleinen Tisch zwischen ihm und Malfoy abzustellen und die Gläser zu befüllen.
Malfoy prustete los. "Da hast du dir ja was Schönes eingebrockt, Severus. Ich hoffe sie stellt sich nicht überall so unfähig an wie im Haushalt." mit diesen Worten packte er die brünette Hexe an den Hüften und zog sie auf seinen Schoß.

Ehe Hermine überhaupt realisierte was geschehen war, wanderten seine Finger schnell ihr Knie entlang und schoben sich unter ihren Rock.
Die ehemalige Gryffindor schrie und versuchte mit aller Gewalt, seine lüsternen Finger von sich fern zu halten. Doch bevor er es schaffte ihren Slip zu berühren, gelang es der jungen Hexe, sich aus seiner eisernen Umklammerung zu befreien. Unkontrolliert stolperte sie geradewegs in Severus' Arme. Dieser fing sie auf und bewahrte sie vor dem sicheren Fall.
"Besser du begibst dich umgehend auf dein Zimmer." Seine Stimme, sowie seine Miene waren vollkommen emotionslos.

Ohne sich nochmal umzusehen stürmte Hermine aus dem Raum und verschwand umgehend in ihren eigenen vier Wänden. Verzweifelt suchte sie nach einer Möglichkeit ihre Zimmertür zu verschließen, doch es gab weder einen Schlüssel, noch eine Vorrichtung dafür.

Doch während die ehemalige Gryffindor sich ihr Nachthemd anzog und sich tief, ganz tief, unter ihre Decke verkroch, waren Severus und Lucius noch immer im Wohnzimmer.
"Sag, Severus, guter Freund, ist die Kleine immer so – verklemmt?" lachte der platinblonde Mann gehässig.
"Sie ist heute erst wieder erwacht. Dem Anschein nach, hatte sie einiges an Schlaf nachzuholen."
"WAS?! Das ist fast fünf Tage her. Was hast du bloß die ganze Zeit mit ihr gemacht?" ganz offensichtlich war Malfoy fassungslos.
"Ich habe sie gewaschen und gepflegt." erwiderte Severus unbeeindruckt.
"Oh, Severus der wohltätige Geist.", verhöhnte er sein schwarzhaariges Gegenüber. "Wenn du mit ihr fertig bist, kannst du bei meinem Spielzeug weitermachen, denn die kleine Weasley hat wohl mittlerweile eine kleine… Erholungsphase, nötig." er lachte finster.
"WAS bitte, nützt mir eine Gespielin, die nicht in tadellosem Zustand ist." entgegnete Severus hart.
"Kommt ganz darauf an, was du mit ihr vor hast, mein Bester." ein verschmitztes Grinsen huschte über Malfoys schmale Lippen.
"Der Gentlemen genießt und schweigt, Lucius, dass sollte dir doch bewusst sein."
"Ich wußte gar nicht das du ein Gentlemen bist, Severus", lachte Malfoy höchst amüsiert, "du bist doch immer wieder für eine Überraschung gut, Mein Freund.", er polierte nebenbei den silbernen Schlangenkopf seines Stockes. "Ebenso überrascht hat es mich auch, als ich erfuhr, dass es dich in dieses Haus gezogen hat.", der blonde Mann nahm nun einen tiefen schluck der bernsteinfarbenen Flüssigkeit. "Von all den noblen Häusern, die du dir hattest aussuchen können, hast du ausgerechnet dieses hier gewählt – warum?"
Der schwarzhaarige Zauberer lehnte sich entspannt zurück und leerte sein Glas mit einem Zug. "Nun, ich sehe es als eine Art des zusätzlichen Triumphs." seine Stimme war gelassen und ruhig.
"Eine Art des Triumphs… so habe ich das noch gar nicht betrachtet. Aber du hast wohl Recht, Severus." er hob seinen Zauberstab und sorgte dafür, das Severus' Glas wieder gefüllt wurde. "Welch ein Glück, dass wir uns der rechten Seite angeschlossen haben, mein guter Freund." mit diesen Worten hob Lucius sein Glas und prostete Severus zu. "Auf den dunklen Lord!"
Auch Severus hob sein Glas. "Auf den dunklen Lord!" rief er entschieden, und leerte erneut sein Glas in einem gewaltigen Zug. Ein starkes Brennen glitt über seine Kehle, als die bernsteinfarbene Flüssigkeit seinen Gaumen hinab floss. Mit einem zischenden Geräusch setzte er das Glas ab und donnerte es, mit einem scheppernden Geräusch auf den kleinen Beistelltisch.
"Auf den dunklen Lord, und die Privilegien die er seinen treusten Anhängern zuteil hat kommen lassen." fügte Severus noch hinzu, sein Gesicht war immer noch leicht verzerrt, von dem starken Alkohol.
"Privilegien… in der Tat.", erneut nahm Lucius die Flasche voller Whisky in die Hand und machte Anstalten nun auch wieder Severus' Glas nachzufüllen, doch dieser hob die Hand und gab Lucius zu verstehen, dass er genug hatte.
"Komm' schon Severus, stell dich nicht an wie ein kleines Mädchen und trink mit mir!" er wimmelte die Hand des schwarzhaarigen ab und füllte erneut dessen Glas randvoll.
Ein hämisches Grinsen huschte über Malfoys schmale Lippen. "Nun, Severus, wir haben auf den dunklen Lord und uns getrunken, nun lass uns auf etwas trinken, was die Welt für uns erst Lebenswert macht."
Severus blickte skeptisch und holte sich sein Glas herbei, er spürte wie sich bereits ein warmes Kribbeln in seinen Füßen ausbreitete. "Auf was willst du trinken? Auf die schwarze Magie?"
"Du hast Recht, die schwarze Magie, und es gibt noch zahllose Dinge auf die ich mit dir trinken möchte, doch jetzt möchte ich mit dir auf die Frauen trinken, die Frauen und das wir echte Männer sind!" abermals prosteten sie sich zu und leerten ihre Gläser.

Ein zarter Hauch von Röte küsste bereits Severus' Wangen und hinterließ dort eine leicht glühende Wärme.

"Wie geht es Narcissa?" fragte Severus unvermittelt.
"Ach Narcissa.", Lucius goss sich erneut das Glas voll. "Wir mimen nach aussen die glückliche Familie. Das geht schon lange so. Deshalb brauche ich doch mein Spielzeug." ein gehässiges Lachen entwich seiner Kehle.
"Hast du vielleicht schon einmal daran gedacht, dass eben diese "Spielzeuge", wie du jene werten Damen nennst, daran schuld sind, dass es zwischen euch nicht mehr klappt?" sagte Severus mit hochgezogenen Augenbrauen.
"Ach was, ich habe schon seit Ewigkeiten Geliebte. Schon bereits lange bevor der dunkle Lord sich wieder erhoben hatte."
Severus blickte ihn matt an.
"Allerdings, war ich nun schon seit des öfteren der Meinung, dass Narcissa sich ebenfalls ihren Spaß anderweitig besorgt." der blonde Zauberer blickte nun tief in sein Glas und bemerkte, dass er es erneut geleert hatte.
"Wie soll ich das verstehen, Lucius?" sagte Severus mit emotionsloser Miene.
"Ich denke sie betrügt mich, und das schon seit meiner Rückkehr aus Askaban."
"Wirklich? Ich war immer der Meinung Narcissa würde dich vergöttern. Wie kommst du nur auf diese absurde Idee?" fragte Severus spitz.
"Früher hat sie sich bei mir beschert, wenn ich Abends Damenbesuch bekam, oder mir das ein oder andere kleine Schlammblut zum Foltern und Vergewaltigen besorgt habe. Doch eben seit meiner Rückkehr ist das eben nicht mehr der Fall. Einst konnte ich mich auf Narcissas ungeteilte Loyalität verlassen, doch nun bin ich mir da nicht mehr so sicher."
"Ich bin mir sicher, dass deine Sorge unbegründet ist, Lucius, aber wenn du es möchtest rede ich mit Narcissa."
"Das wäre eine wirklich gute Idee, Severus. Sie traut dir. Du bist eben doch ein wahrer Freund, ich wußte es ja schon immer."
"Sie kann jederzeit vorbei kommen, meine Tür steht immer für sie offen, beziehungsweise Hermine wird sie öffnen." Severus lachte heiser.
"Oh ja, Hermine", ein gieriges Funkeln huschte über Malfoys kalte Augen, "ich gebe dir den Rat, mein Lieber, pflücke die Knospe solange sie noch erblüht. Warte nicht all zulange, haben die kleinen Biester erst die Angst vor dir verloren, macht das Ganze nur noch halb soviel Spaß.", der blonde Mann lehnte sich nun leicht nach vorne auf sein aufgestelltes Knie. "Du hättest mal die angsterfüllten Augen der kleinen Weasley sehen sollen als ich sie das erste Mal in mein Bett zitiert habe.", er lachte dunkel. "Nun ja, sie kann sich wenigstens glücklich schätzen, ihr erstes Mal von einem angesehenen Mann mit Erfahrung genommen worden zu sein.", er blickte zufrieden lächelnd in die tänzelnden Flammen des Kamins. "Alleine ihr verschreckter Blick hätte es fast geschafft mich zum Höhepunkt zu treiben."
Ein süffisantes Grinsen huschte nun über Severus' schmale Lippen. "Klingt als hättest du wahrhaft deine Freude an ihr gehabt."
"Gehabt, Severus, gehabt klingt so vergangen. Ich habe immer noch meine Freude an ihr."
"Ich hoffe du schonst sie ein wenig. Nicht das sie so endet wie die kleine Brown."
"Ja, ich weiß ja, dass mit ihr war ein ungeplantes Missgeschick. Ich habe einfach die Kontrolle verloren." beide Augenbrauen schnellten in die Höhe, und er verzog sein spitzes Gesicht zu einer unschuldigen Miene.
Severus lachte. "Ein ungeplantes Missgeschick, in der Tat, Lucius, in der Tat."
"Aber genug von mir, wie steht es mit dir, Severus? Wann wirst du deine Kleine Granger… beglücken?"
"Mal sehen." der schwarzhaarige Mann zuckte gleichmütig mit den Schultern.
"So kenne ich dich gar nicht Severus, früher konntest du gar nicht genug bekommen, von dem schönen, schwachen Geschlecht, und jetzt hast du ein wirkliches Prachtstück vor deiner Nase und bist noch nicht über sie hergefallen." entgegnete Malfoy mit entsetz wirkenden Gesichtsausdruck.
"Ach Lucius, ich bin nicht mehr in den Zwanzigern. Ausserdem ist sie … nein, war sie eine meiner ehemalige Schülerin und ist fast noch ein Kind." sagte Severus milde beeindruckt, während er gar nicht bemerkte, dass er sich soeben erneut sein Glas nachfüllte.
"Das ist doch gerade das Beste daran.", Lucius' Gesichtszüge nahmen einen düsteren Ausdruck an, der nur so voller Gier strotzte. "Die zarten, unverdorbenen Körper dieser jungen Frauen, dass bekommt man nur von Jungfrauen, außerdem ist sie kein Kind mehr, sondern Volljährig, falls das dein Gewissen erleichtert, mein Bester."
Gedankenversunken nippte Severus an seinem gläsernen Kelch. "Allerdings muss ich doch zugeben, dass sie doch äußerst ansehnlich geworden ist." seine Worte waren mehr an sich gerichtet als an sein blondes Gegenüber.
"Ansehnlich…, die Kleine ist wirklich hübsch, das hatte man unter dem ganzen Schmutz gar nicht wahrnehmen können, aber du hattest mal wieder das Richtige Gespür – wie immer. Hättest du sie nicht genommen, ich hätte es getan.", Lucius lehnte sich nun wieder zurück in den weichen Sesseln und begutachtete den silbernen Schlangenkopf, der die Spitze seines Stockes zierte. "Nun Severus, wenn du das Interesse an ihr verlierst, ich nehme sie nur zu gerne."
"Wir werden sehen, Lucius, wir werden sehen." sagte der Schwarzhaarige und leerte gelassen sein Glas.

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Joah, ganz schön heftig dieser Lucius, was meint ihr, lässt Snape sich auf Ideen bringen???
hab wieder ein paar verdeckte Hinweise eingebaut, die euch Infos zu der weiterführenden Story gibt, verrat aber nix ^^
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DoraLupin13
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BeitragVerfasst am: 21.02.2009, 08:28    Titel: Antworten mit Zitat

Oh mein Gott... dein FF ist echt super spannend
hoffe es geht bald weiter
Malfoy ist wirklich ein Mensch der Evil or Very Mad
Snape ist gneau so
aber egal, echt ein supermegageiles Chap
freu mich shcon wies weiter geht
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Mrs. Severus Snape
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Anmeldungsdatum: 17.12.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 16.03.2009, 18:03    Titel: Kapitel 7 – Ein Albtraum… Antworten mit Zitat

SOOOOO nun habt ihr es geschafft, das neue Kap spielt fast anschließend zu dem Gespräch, vielleicht ein paar Stunden später und wir bekommen einen kleinen Eindruck in Mines Unterbewusstsein... Wink))

Viel Spaß beim lesen, und ich würd mich wie immer riesig über ein Kommi freuen

gaaanz liebe Grüße und zich Knuddler
Missy Wink))

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Kapitel 7 – Ein Albtraum…

Die Nacht war unruhig, und Hermine träumte von einem Ozean bestehend aus schwarzen Wellen. Sie wartete durch das kühle Wasser und eine sanfte Brise wehte durch ihr langes Haar und wirbelte es ihr ins Gesicht. Ihr war kalt und als sie an sich herab sah, war alles was sie an ihrem Körper trug, das weiße Nachthemd aus feiner Spitze. Der Wind wurde stärker, erfasst den zarten Stoff und presste ihn fest an ihren Körper.
Doch was war das?
Etwas Helles leuchtete in dem dunklen Wasser, erweckte ihre Aufmerksamkeit, es war fast so als wäre es ein kleiner heller Stein. Langsam tastete sie sich durch die eisigen Fluten und bemerkte wie der Boden unter ihren Füssen langsam anfing nach zugeben. Doch ihre Neugier war stärker als ihre Voraussicht sich in an das schützende Ufer zu flüchten.

Sie war bereits bis zum Bauchnabel von Wasser umgeben, als sie endlich das helle Etwas erreichte, was im Wasser schwamm.
Zittrig streckte sie ihre Hand danach aus um es zu fassen zu bekommen. Allerdings war es kein heller Stein, es war ein toter Körper der an der Wasseroberfläche trieb, doch als sich Hermine dessen bewusst wurde, war es bereits zu spät – sie hatte danach gegriffen und somit die Leiche herumgedreht.

Ein Blitz durchfuhr ihren Körper, als sie in zwei weit aufgerissene Augen sah, die in mattem grün in den dunkel bewölkten Himmel starrten. Es spiegelten sich keine Sterne darin, denn keiner einziger, jener funkelnden Lichter, besaß die Güte, dass schreckliche Geschehen mit einem vertrauten Glänzen zu erleuchten.

Jene Augen, so tot und doch so lebendig, berührte ihr Herz und ihre Seele. Darauf entfuhr ihr ein Schrei, von solch entsetzlicher Kraft, und solch grauenvollem Schmerz, als wolle er die Welt aus ihren Angeln reißen. Doch es schien, als wäre eben jener Laut mit dem Tosen des Windes verschmolzen und niemals dafür bestimmt, in ihren eigenen Ohren einzutreffen.

Hastig versuchte sich die junge Frau wieder zurück zu dem rettenden Ufer zu kämpfen, als sie glaubte, eine unsichtbare Hand würde nach ihrem Bein greifen und versuchen sie mit sich in die Tiefe zu reißen. Sie stürzte, und als sie es nach einem langen und schmerzhaften Kampf, wieder schaffte sich aus den eisigen Fluten zu befreien, war sie umringt von Körpern, die leblos auf den sanften Wellen des Meeres trieben – fast friedlich.

Panik keimte in ihrem Herzen und verzweifelt suchten ihre Augen nach dem sicheren Ufer, doch es war nicht mehr zu sehen, zu weit reichte nun das dunkle Meer, gefüllt von Tränen und Hoffnungslosigkeit.

Erneut spürte sie wie etwas aus dem schwarzen Wasser nach ihr griff und sie versuchte in die Tiefe zu reißen, doch diesmal heftiger als zuvor…

******

Schweißgebadet riss Hermine ihre Augen auf. Sie lag in den Bett, indem sie sich Stunden zuvor tief unter die Decke verkrochen hatte.

Doch schnell bemerkte sie, dass sie nicht alleine war.

Zuerst drang nur der markante Duft, eines herben Aftershave, gemischt mit dem starken Geruch von Feuerwhisky, in ihre Nase, und gleich darauf nahm sie einen Schatten wahr, welcher bedrohlich an ihrem Bettende saß und sich über ihre Beine gebeugt hatte.

Erschrocken gab sie einen lauten Schrei von sich und war gerade im Inbegriff sich aufzurichten, als die Gestalt, schnell wie ein Raubtier, über sie hechtete, sie packte und zurück in das weiche Kissen drückte.
Sie spürte wie sich lange Finger über ihre Lippen legten und ihr somit fast den Atem nahmen.

"Sei endlich Still!" zischte dieser jemand eisig, und augenblicklich verstummte ihr Schrei in der Handinnenfläche ihres Gegenübers.
"Stell' dich nicht an wie ein verzogenes Gör! Ich tue dir ja nichts." Seine Worte, waren durchzogen, von dem starken Geruch des Alkohols, und noch immer hielt er seine flache Hand fest auf ihre Lippen gepresst.

Angewidert versuchte Hermine das Gesicht zur Seite zu drehen, als sein heißer Atem ihre zarte Wange streifte. Jedoch gestattete seine Umklammerung ihr auch nicht die winzigste Bewegung.

Schwer atmend und mit weit aufgerissenen Augen, blickte sie nun erschrocken in zwei tiefschwarze Pupillen, die fast gänzlich mit der Dunkelheit verschmolzen – es war Snape, der sich über sie gelehnt hatte. Sie erkannte ihn an seiner dunklen Stimme und den stechenden Augen. Allerdings war die Tatsache, dass es "nur" er war, der gerade über ihr lag, keineswegs beruhigender, denn nur der hauchdünne Stoff ihrer Decke trennte seinen Körper von dem ihren.

Doch Moment – nicht die gesamte Decke schützte sie. Ein kühler Luftzug, der ihre Beine umspielte, verriet ihr, dass er bereits ihre Schenkel entblößt hatte.
Als sie spürte wie seine langen Finger ihren Schenkel berührten, durchdrang erneut das Gefühl von Panik und Angst ihre Adern.
Mit all ihrer Kraft begann sie sich unter seinem Gewicht zu winden, und versuchte ihn von ihrem Körper zu drücken. Allen Bemühungen zum Trotz, presste sein Körper den ihren erbarmungslos nach unten auf die Matratze.
"Wenn du nicht Augenblicklich ruhe gibst, werde ich dir sehr weh tun müssen." drohte er, und die Ernsthaftigkeit seiner Worte, war seiner Stimme eindeutig anzuhören.
Unverzüglich hielt sie inne und blickte ihn mit Angsterfüllten Augen an.
"Na siehst du, es geht doch.", erneut drang ein gewaltiger Schwall von Whisky in ihre Nase. "Ich werde jetzt langsam meine Hand von deinem Mund nehmen, und wenn du noch einmal schreist, kannst du etwas erleben – hast du mich verstanden?"
Hermine schaffte es noch geradeso zu nicken, obwohl seine Hand fast die gesamte Bewegungsfreiheit ihres Gesichtes unterband.
"Na also." gemächlich gab er nun ihre Lippen wieder frei und streifte dabei mit seinen langen Fingern über ihr Kinn und ihren Hals.

Noch immer atmete sie schnell und ihre Augen funkelten mit einer Mischung aus Angst und Unsicherheit.
"Bitte, Sir, was haben sie vor?" man konnte ihre Worte kaum verstehen, so sehr zitterte ihre Stimme.
Er setzte sich wieder auf und legte nun eine Hand auf ihr nacktes Knie, während er mit seiner anderen die Kerze neben ihr entzündete.
"Dein Geschrei ist durch das gesamte Haus gehallt, welch ein Glück, dass ich noch nicht geschlafen hatte. Ausserdem hatte ich vergessen deine Wunde neu zu verbinden."
Hermine wußte nicht was ihr mehr Angst einjagte. Die Tatsache, dass dieser Mann, mitten in der Nacht auf ihrem Bett saß, oder die fast schon erschreckende Sanftheit in seiner Stimme, die ihr einen Schauer über den Körper trieb.
"Das… das ist doch nicht nötig, Sir." stammelte sie verunsichert.
"Doch, weil ich irgendwann auch meine wohlverdiente Nachruhe brauche." erwiderte er, und die wohl bekannte Kälte in seiner Stimme, war zurückgekehrt. "Du nimmst nun diese beiden Tränke die ich auf deiner Nachtkommode abgelegt habe."
"Wofür sind die?" fragte sie misstrauisch.
"Habe ich dir erlaubt mir zu Widersprechen oder meine Entscheidungen in Frage zu stellen?!" zischte er streng.
Hermine antwortete nicht, sondern blickte ihn nur ein wenig eingeschüchtert an.
Ohne weiter mit ihr zu diskutieren, lehnte er sich über sie, schnappte sich die zwei Phiolen, die er auf ihrem Nachtisch hinterlassen hatte und drückte sie ihr in die Hand.
Endlich genehmigte er ihr sich aufzurichten. Beklommen saß sie auf der weichen Matratze ihres Bettes und starrte unsicher auf die zwei gläsernen Behälter, die in den verschiedensten Farben schimmerten.
Der ehemalige Slytherin bemerkte ihr Zögern. "Mach schon!" drängte er sie, fast so als würde er es eilig haben.

Mit zittrigen Fingern entkorkte sie eine Phiole, die in einem hellen Silber schimmerte und setzte sie an ihre bebenden Lippen. Doch bevor sie das Gefäß leerte warf sie noch einen mitleidserregenden Blick zu ihrem ehemaligen Professor, mit dem sie versuchte sein Herz zu erweichen. Allerdings blieb dieser unbeeindruckt stur und wartete mit ungeduldigem Augenausdruck darauf dass sie endlich trank.

Hilflos schloss sie die Augen, legte ihren Kopf in den Nacken und leerte den Trank in einem Zug. Er schmeckte gar widerlich, widerlich und bitter. Ein lautes Würgen entwich ihrer Kehle und sie verzog angeekelt das Gesicht.
"Beim Barte des Merlin, das schmeckt ja …", doch sie hielt inne, denn sie getraute es sich nicht ihn zu kränken.
Amüsiert hob sich eine seiner Augenbrauen, nahm das noch gefüllte Fläschchen aus ihrer Hand, entkorkte es für sie, und führte es ihr sachte an die Lippen.
"Trink." sagte er erneut mit einem merkwürdig weichen Ton in seiner Stimme.
Ohne zu widersprechen öffnete sie, mit einem unbehaglichen Gefühl im Magen, ihren Mund.

Während er ihr die rote Flüssigkeit, die von der Konsistenz her an Quecksilber erinnerte, einflösste, beobachtete sie voller Skepsis seinen süffisanten Gesichtsausdruck. Was hatte er ihr nur gerade verabreicht…?

Doch das Gebräu schmeckte keineswegs so bitter und ekelhaft wie der vorherige Trank, nein, er schmeckte gar köstlich süß, und Hermine dachte für einen kurzen Moment, sie hätte einen Hauch von Erdbeeren geschmeckt.
Fast wie in einem leichten Trancezustand, schloss sie genussvoll die Augen und ein warmes Gefühl breitete sich in ihrem Körper aus, welches ihr verhalf sich ein wenig zu entspannen.

Nachdem nun auch jener Trank geleert war, befreite Severus die junge Hexe von dem filigranen Glasbehältnis, und strich, mit der Spitze seines Zeigefingers sanft über ihre noch feuchten Lippen. Alles um einen letzten Tropfen, der noch auf ihrer Unterlippe ruhte, aufzusammeln. Ohne umschweife führte er seinen Finger zwischen ihre leicht geöffneten Lippen und brachte sie somit dazu, den letzten Rest jener Flüssigkeit von seiner Fingerspitze zu saugen.

Ein dunkles, heiseres Knurren drang durch den spärlich erleuchteten Raum, als ihre weichen Lippen seinen Finger umschlossen und er auf ihre zarte Zunge traf. Erst als sie seine Fingerkuppe wieder freigab, spürte Severus wie sich der Schritt seiner Hose zu spannen begann.


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Oh, oh, oh, ohhhhh..... was wird denn da abgehen – hmmm... ??? ^^
Was für Tränke waren das bloss was Snape ihr da gegeben hat???

Wie wird die Situation jetzt weitergehen??? Wird Hermine nun ganz scharf auf Sev und fällt gleich über ihn her? Oder nicht und Snape wird sich trotzdem nehmen was ihm "zusteht"???
Wie dem auch sei, ich weiß es schon ^^ *diabolisch hörner ausfahr*

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Mrs. Severus Snape
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Anmeldungsdatum: 17.12.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 03.04.2009, 01:17    Titel: Kapitel 8 – … wird wahr! Antworten mit Zitat

ACHTUNG: DAS KAPITEL WIRD SEXUELLE HANDLUNGEN BEINHALTEN – ALSO FINGER WEG, WENN IHR DAMIT NICHT ZURECHT KOMMT!!!  Obwohl ich mir Mühe gegeben hab es nicht ganz zu krass werden zu lassen, mein ich die Warnung ernst.

Soooo nun erlöse ich euch von den wartenden Qualen und ihr erfahrt nun endlich wie es weitergeht... mache auch die antworten Kurz damit ihr nicht noch länger auf die Folter gespannt werdet.

Aber erst möchte ich euch gaaaaanz, gaaaaaanz dolle für die zahlreichen Reviews danken, die ihr hinterlassen habt – ich danke euch dafür – wirklich!!! ^^ *freu*

Ach ja und zu den Tränken, der eine ist tatsächlich ein Traumloser Schlaf Trank, allerdings ist der andere NICHT dafür da Hermine gefügig zu machen Wink)) Wird noch ne ne wichtige Auswirkung haben... Wink) aber dazu erst in den Späteren Kaps mehr ^^


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Kapitel 8 – … wird wahr!

Ein leichtes Gefühl der Scham, trieb eine ungeahnte Röte auf die zarten Wangen der jungen Frau, als sie plötzlich bemerkte was sie soeben getan hatte. Verlegen biss sie sich auf ihre Unterlippe und blickte hinüber zu ihrem schwarzhaarigen Gegenüber. Doch sie erschrak, als sie bemerkte wie sich die pure Wolllust in seinen schwarzen Augen widerspiegelte. Sie hatte ihn auf keinen Fall reizen wollen, auf welche Art auch immer. Allerdings befürchtete sie, dass sie genau das soeben getan hatte. Wie hatte sie sich auch nur so gehen lassen können?

"Ähm, Sir, wegen meinem Bein. Geben sie mir einfach die Verbände und ich werde meine Wunde selbst verbinden. Ich möchte ja nicht das sie ihre kostbare Zeit mit mir vergeuden." lenkte sie von jener all zu peinlichen Situation ab und hoffte ihn somit schnellstmöglich hinaus aus ihrem Zimmer, und somit auch hinaus aus ihrem Bett zu bekommen.
"Kommt nicht in Frage, ich habe eine höchst kostbare Salbe kreiert mit der ich deine Wunde betupfen muss, und diese werde ich nicht aus der Hand geben!" zischte er hart und blickte wieder finster. Insgeheim beruhigte es die junge Hexe, dass er wieder jenen rauen Ton angeschlagen hatte den sie schon von ihm gewohnt war, denn wenn sie die Wahl hatte zwischen seiner Wollust und seiner Gemeinheit, so zog sie letzteres allemal vor.

Ohne ein weiteres Wort an sie zu richten, griff er nach seinem Zaubertab, holte ein kleines perlmutt-farbenes Döschen herbei und öffnete es. Plötzlich durchdrang ein merkwürdiger Duft das kleine Zimmer, und Hermine erinnerte sich an den Geruch, den sie vernommen hatte, als sie sich am Morgen den Verband entfernt hatte.
Grob griff er nach ihrem linken Knöchel und zog sie näher zu sich heran. Der biss auf ihre Unterlippe verstärkte sich, um zu verhindern, dass sie ein protestierendes Geräusch von sich gab.

Vorsichtig schob er den dünnen Stoff ihres weißen Nachthemds zurück und entblösste somit ihr Brandmal.
Als würde er seine eigene Arbeit bewundern, folgte seine Fingerspitze den feinen Konturen, welche die magisch eingebrannten Buchstaben seines Namens auf ihrem Schenkel hinterlassen hatten. Dann tauchte er seine blasse Fingerkuppe in den weißen Balsam und bestrich geschickt und fast schon zärtlich, die rot-glühenden filigranen Brandwunden, die ihre zarte Haut überzogen.
Einerseits empfand Hermine seine Berührungen, an einer solch empfindlichen und intimen Stelle als beängstigend, doch andererseits hinterließen seine Finger und die Stellen, die er bereits mit der Salbe betupft hatte, ein angenehm schmerzstillendes Gefühl.

Entspannt schloss sie die Augen und legte den Kopf in den Nacken. Genussvoll Seufzte sie, als sie spürte wie der Schmerz an ihrem Bein nachließ bis er fast gar nicht mehr zu spüren war.
Vielleicht war ihr Verhalten unsittlich, aber sie hatte sich von dem Eindruck, den seine Hände auf ihrer Haut hinterließen, hinreissen lassen. Sie fühlten sich nicht zu rau an, aber auch nicht zu weich, sie hatten ganz einfach die perfekte Mischung. Sie waren genauso wie sich Hermine die Berührung einer Männerhand geträumt hatte, oder zumindest konnte sie sich vorstellen, dass sie es getan hatte.

Zart wie ein Federstreich, hatte er nun ihre Wunde mit dem weichen Stoff der Verbände zu umhüllt.
Doch als sie spürte wie seine langen Finger die kurze Distanz von ihrer Wunde bis zu ihrer Scham überwunden hatten und nun sachte über jene empfindliche Stelle zwischen ihren Beinen strichen, durchfuhr ein kurzer Stromschlag den Körper der jungen Hexe. Augenblicklich zuckte sie zusammen und öffnete ihre Augen. Entsetzt starrte sie ihm in die schwarzen Pupillen, die nun gefährlich zu glitzern begannen.
Unbeirrt verstärkte er den Druck und sein Daumen wanderte nun gezielt zu ihrem Lustpunkt.
Ein gewaltiges Gefühl, ähnlich eines Blitzes, durchzog ihren Schoss, wesentlich mächtiger als der Stromschlag zuvor. Sie riss die Augen noch ein Stück weiter auf und rang nach Luft. Solch ein Gefühl hatte sie noch nie erlebt, solch eine Berührung noch nie erhalten. Einerseits war es erstaunlich und andererseits abstossend, doch abstossend wohl eher, weil die Berührungen von einem Mann ausgingen, den sie nicht einmal kannte.

Zwischen ihren schweren Atemzügen begann sie ihn zu mustern und sie musste sie sich eingestehen, dass er trotz seiner grimmigen Gesichtszüge, und obwohl er nicht mehr der jüngste war, durchaus eine gewisse markante Attraktivität besaß, welche durch das flackernde Kerzenlicht, welches den Raum spärlich erleuchtete, noch zusätzlich hervorgehoben wurde.
Doch Aussehen hin, aussehen her, er war gerade dabei sie auf eine gewisse anrüchige Art zu berühren.
Trotz der lustvollen Empfindungen, die er ihr bereitete, schnellte sie ihre ausgestreckte Hand zu seinen Fingern und versuchte ihm somit Einhalt zu gebieten. Er blickte auf und die junge Hexe konnte genau erkennen, dass sich seine Augen zu schmalen Schlitzen verengt hatten.
"Was?" fragte er schroff.
Mit einem leichten Kopfschütteln antwortete sie auf seine Frage. Es fiel ihr sichtlich schwer, denn das süßliche Gefühl zwischen ihren Beinen war noch immer nicht verklungen.  
Unbeeindruckt wimmelte der schwarzhaarige Zauberer ihre Hand von seinen blassen Fingern.

Empört öffnete Hermine den Mund und schloss ihn wieder, es war unfassbar – er hatte sie und ihre Geste einfach ignoriert. Doch viel Zeit zum Grübeln blieb ihr nicht, denn nur wenige Augenblicke später spürte sie, wie er ihren Slip beiseite schob und einen seiner Finger in ihrer feuchten Wärme versenkte.
Sie keuchte laut auf. "Sir… bitte…" flüsterte sie mit einer Mischung aus Entrüstung und Lüsternheit.
"Komm schon, dir gefällt doch was ich mit dir mache." demonstrativ bewegte er seinen Finger in ihr, und das schmatzende Geräusch ihrer Nässe versinnbildlichte ihr wie Feucht sie schon war. Sofort stieg die Schamesröte in ihre Gesicht.
"Aber wir… wir kennen uns doch noch gar nicht. Das gehört sich nicht." zierte sie sich schulmädchenhaft.
Ein dunkles Lachen entwich seiner Kehle. "Köstlich! Wahrhaft Amüsant meine Liebe, deine Vorstellungen sind geradezu Infantil." und im selben Moment drückte er sie zurück in das Kissen, beugte sich hinab zu ihrem Schoss und ließ seine Zunge über die rosige Haut ihrer Weiblichkeit gleiten.
Ein fiependes Gestöhne war ihre Antwort, als sich reflexartig ihre Hände in seinem langen Haar vergrub und sie ihre Mitte ihm entgegen wölbte.

Tief sog er ihren Duft in sich ein, schickte seine Zunge auf Entdeckungsreise und fing an sie zu kosten.
"Du kannst dir gar nicht vorstellen wie gut du schmeckst!" knurrte er heiser, während er nebenbei seinen schmalen Finger, in stossenden Bewegungen in sie drückte und wieder herauszog. Aus Scham drehte sie ihren Kopf zur Seite und wäre am liebsten im Erdboden versunken.
Sie wollte protestieren, wollte ihn von sich stossen, doch die Tatsache, dass dieses Gefühl das wunderbarste war, dass sie jemals erlebt hatte, schaffte es all ihre innere Gegenwehr einzustellen und ihn gewähren zu lassen.  

Nachdem Severus seine durchaus talentierte Zunge unter Beweis gestellt hatte, entzog er sich ihr und setzte sich auf.
Ihre anfängliche Verwunderung, schwenkte in Anspannung über, als sie beobachtete wie er seine schmalen Hände zum Ansatz seines Hemdes führte, und mit geschickten Handgriffen begann die zahlreichen Knöpfe zu öffnen. Als er den edlen Stoff bereits von seinem Oberkörper gestreift hatte und achtlos zu Boden gleiten lies, überkam sie ein Schauer und fast automatisch begann ihr Körper zu zittern. Sie konnte sich genau vorstellen was er nun mit ihr vorhatte – er wollte mehr – doch war sie schon bereit dafür?
Mit angsterfüllten Augen sah sie ihm dabei zu wie er gerade dabei war seine Hose zu öffnen.
"Sir, bitte,… warten sie." ihre flehende Stimme vibrierte schon fast, so sehr zitterte ihr Körper. Doch irgendwo tief in ihrem Inneren, tief versteckt zwischen den Gefühlen von Furcht und Verlegenheit, keimte auch ein kleines Fünkchen Neugier.

Vollkommen desinteressiert gegenüber ihrer Worte, beugte er sich tief über sie um seinen Mund auf ihrer Halsbeuge zu versenken. Als seine Lippen auf ihre Haut trafen zuckte sie erneut zusammen und ihr gesamter Körper erstarrte unter seinem Gewicht. Noch immer trennte sie ein Stück der dünnen Decke, welches sich die junge Hexe mittlerweile bis über ihre Brust gezogen hatte. Doch dessen war schnell Abhilfe geschaffen. Mit einem gewaltigen Ruck, entriss Severus den Stoff aus ihren Händen und schmiss es zu dem kleinen Haufen, wo schon sein Hemd platz gefunden hatte.    
Schlagartig verkrampften sich ihre Hände, da sie nun nichts schützendes mehr an sich hatte, ausser ihr Nachthemd.

Während seine Lippen die zarte Haut ihres Schlüsselbeins liebkoste, schob er seine Hände unter den Stoff ihres Hemdchens und begann ihn langsam unter ihrem Hintern hervor zu ziehen. Zielsicher wanderten seine Finger, mitsamt des weißen Stoffs, in die Höhe und stoppten erst, als er ihre üppige Oberweite freigelegt hatte. Nun glitt seine Zunge zu ihrer schwer bebenden Brust und versenkte sich über einer ihrer erhärteten Brustspitzen.

Ein knappes keuchen entwich ihrer Kehle, was sich fast anhörte wie ein leises Stöhnen. Was sollte sie bloss tun? Sollte sie sich gegen ihn wehren? Hätte sie überhaupt eine Chance gegen ihn? Denn auch wenn seine schwarze Robe es nicht erahnen ließ, war sein Körper doch recht sehnig und muskulös gebaut. Andererseits fühlten sich seine Berührungen schön an, doch wenn sie ihn nun gewähren ließ wäre er garantiert der Meinung er könnte auch weiter gehen, und dazu war es doch entschieden zu früh.

Ihre Gedankenstränge wurden jäh unterbrochen, als sie spürte wie er ihr den letzten Rest ihres Hemdchens über den Kopf zog und gerade dabei war ihren Oberkörper noch tiefer in die Matratze zu drücken. Automatisch wollte sie sich wieder aufsetzen, doch seine Hand lag noch immer zwischen ihren Brüsten und hielt sie somit in Schach. Gleichzeitig spürte sie wie sich die Finger seiner noch freien Hand auf Wanderschaft begaben und unter den Bund ihres Slips glitten.

Nun war es aber höchste Zeit die Notbremse zu ziehen und ihm zu zeigen das es genug war.

Entschlossen griffen ihre Hände nach deinen Oberarmen und versuchte ihn somit zu stoppen, doch wie sie sich schon geahnt hatte, konnte sie gegen seine körperliche Überlegenheit nichts ausrichten. Allerdings hatte sie es geschafft, seine Aufmerksamkeit von ihrem Körper zu lenken.
Langsam ließ er von ihren Knospen ab und hob ihr träge seinen Kopf entgegen. Noch immer glitzerten seine Augen in einem verheißungsvollen schwarz – und da war es wieder, dieses unangenehme Gefühl seiner eindringlichen Augen, die es vermochten, ihr nur mithilfe eines einzigen Blickes Einhalt zu gebieten.

"Was ist, denn jetzt schon wieder?" fragte er gereizt und mit heiserer Stimme, während seine Finger noch immer unter dem Saum ihres Höschens waren.
"Bitte, hören sie auf, das geht zu weit." flehte sie ihn besänftigend an.
"Keine Angst, es wird dir gefallen, vertrau mir." mit diesen Worten zog er ihr auch den letzten Fetzen Stoff von ihrem Körper.

Splitternackt lag sie nun vor ihm, während er ihren jungen Körper freigab um mit Schwung ihren Slip in die Mitte des Raumes zu befördern.

Augenblicklich richtete sie sich auf, zog die Knie an den Körper und umschlang sie mit ihren Armen. Als Severus sich wieder zu ihr umdrehte, und sah wie sie sich zusammen gekauert hatte, schnaubte er entnervt und griff nach ihren Handgelenken um sie von ihren Beinen zu ziehen.
"Stell dich nicht so an, irgendwann ist immer das erste Mal." entgegnete er schroff.
Währenddessen hatte er sie an ihren Handgelenken wieder auf den Rücken gezwungen und presste sie nun in das weiche Kissen neben ihrem Kopf. Als er der Meinung war sie hätte die Ernsthaftigkeit der Lage begriffen und nun ihre Gegenwehr eingestellt, löste er wieder die Umklammerung ihrer Hände.

Doch ihre zittrigen Finger konnten nicht einfach wehrlos dabei zusehen, was er gerade mit ihr tat. Sie legte sie auf seine spärlich behaarte Brust, und bemerkte erst jetzt das sie von tiefen Narben überzogen war.
Unbeeindruckt kniete er sich nun vor sie, legte seine blassen Hände auf ihre Knie und drückte sie nur soweit auseinander bis er eine ungehinderte Sicht auf ihre ordentlich gestutzte Scham hatte.
"Bezaubernd. So unschuldig und gänzlich unverdorben." raunte er fast zart, ehe eine seiner Hände ihren Schenkel hinab strich und erneut zwischen ihren Schamlippen entlang fuhr.

Eine deutliche Nässe zeichnete sich an seinem Finger ab, als er ihn wieder zurück zog und ihn begutachtete.
"Sir, bitte… bitte nicht. Ich bin noch Jungfrau." flehte sie, doch der schwarzhaarige Zauberer zog nur amüsiert einen Mundwinkel in die Höhe und grinste süffisant.
"Es wird mir eine Ehre sein." mit diesen Worten streckte er seinen Arm aus und versuchte seine Finger zwischen ihre Lippen zu schieben und wollte sie dazu bringen sich selbst zu schmecken. Doch eisern verschloss sie ihren Mund indem sie ihn zusammen presste.
"Öffne deine Lippen, glaub mir es ist besser für dich!" schnarrte er leicht gereizt, und erhöhte seinen Druck.

Nur mit höchstem Widerwillen kam sie seinem Befehl nach und ermöglichte es seinen Fingern Einlass zu finden. Angewidert schlossen sich ihre Augen und ebenso ihr Kiefer. Automatisch biss sie zu.

"AU – VERDAMMT!" zischte er laut während er seine Hand zurückzog, damit ausholte und ihr eine gewaltig schallende Ohrfeige verpasste. Er schlug so heftig zu, dass ihr Kopf zur Seite gerissen wurde und ihr kurz schwarz vor Augen wurde.
"Na warte du hinterlistiges, kleines Biest! Ich wollte nicht so zu dir sein, aber du willst es ja nicht anders!" zischte seine dunkle Stimme schmerzverzerrt.

Plötzlich ging alles ganz schnell, und wie Bilder, die man sich als Aussenstehender betrachtet, zogen nun die Geschehnisse an Hermine vorbei. Wie durch einen Schleier der Benommenheit, spürte sie wie er grob ihre Beine auseinander spreizte, darauf folgte ein raschelndes Geräusch, so als würde er gerade seine Hose ausziehen. Gleich darauf spürte sie wie sein Gewicht ihren Körper auf die Matratze drückte und ihr somit jegliche Chance einer eventuellen Flucht nahm.
Nur Sekunden später, erwachte das Gefühl in ihr, als würde der Geruch von starkem Alkohol in ihre Nase dringen.
Angewidert drehte sie, ihren Kopf zur Seite um dem unangenehmen Whiskygestank zu entweichen, doch Severus' Hand packte sie unsanft am Kinn und drehte ihr Gesicht wieder zurück, so das er keine Regung ihrer Gesichtszüge verpassen konnte.
Kraftlos bemerkte die junge Hexe, dass er mit seiner noch freien Hand etwas zwischen ihren Beinen vorbereitete, doch sie war noch zu benommen um genau zu wissen was er dort tat.

Schwächlich begann sie durch eine Art von Nebel zu blinzeln und konnte wage seine stechend schwarzen Augen über den ihren sehen. Sie gab ein wimmerndes Stöhnen von sich und fasste mit ihrer Hand auf die schmerzende Stelle, wo seine Hand auf ihre Gesichtshälfte getroffen hatte. Doch sofort packte er ihr Handgelenk und drückte es wieder in das Kissen zurück.
"Ich hoffe du bist bereit, denn ich bin es!" hörte sie eine dunkle Stimme, durch den nebeligen Schleier der Benommenheit zu sich durchklingen, ehe sie einen stark stechenden Schmerz in ihrem Unterleib verspürte.

Sofort gab sie ein schmerzverzerrtes Stöhnen von sich, verkrampfte ihren Körper und versuchte sich, mit allen noch vorhandenen Kraftreserven gegen ihn aufzulehnen. Doch es half nichts, mit Leichtigkeit pinnte er sie wieder auf die weiche Matratze unter ihr und fuhr fort mit seinen Bemühungen.
Zumindest hatte der Schmerz es geschafft, dass der betäubende Zustand in ihrem Kopf schlagartig wieder verschwand, und sie wieder Herr ihrer Sinne wurde.
Erschreckenderweise musste sie feststellen, dass er bereits in ihr war, und ihr wurde bewusst, dass der stechende Schmerz wohl davon gekommen sein musste, das er mit einem kraftvollen Stoß ihr Jungfernhäutchen durchtrennt hatte.

So hatte sie sich ihr erstes Mal sicherlich nicht vorgestellt.

Er hatte kurz inne gehalten und sie beobachtet als er in sie eingedrungen war, somit verschaffte er auch ihrem Inneren die Gelegenheit sich an seinen enormen Umfang zu gewöhnen. Doch seine Zurückhaltung sollte nicht lange andauern, nachdem er bemerkt hatte, dass Hermine sich wieder ein wenig erholt hatte, setzte er seine ruckartigen Stossbewegungen fort, und mit jedem seiner Stösse gab die junge Hexe ein leises Wimmern von sich.
Tränen rannen nun wie kleine Wasserfälle aus ihren Augenwinkeln, versickerten in dem weißen Stoff ihres Kissens und tränkten ihr Haar mit einer kühlen Nässe. Erneut stoppte er kurz seine Bewegungen, und sie zuckte zusammen als er mit seinen langen Fingern sanft über ihre Wangen strich und somit ihr Gesicht von Tränen säuberte. Allerdings spürte Hermine, unmittelbar nachdem er ihre Tränen getrocknet  hatte, wieder seinen heißen, nach Whisky stinkenden Atem, in ihrem Gesicht, und wie er wieder begann in sie zu stossen.  

Es dauerte eine ganze Zeit bis der Schmerz in ihr abflaute. Ihre Tränen waren mittlerweile vollständig getrocknet und ihr schmerzverzerrtes Wimmern verstummt. Sie wollte ihm nicht die Genugtuung geben und ihm ihre Schwäche zeigen. Also entschied sie sich wieder ihre Augen zu öffnen und seinem eindringlich Blick stand zu halten. Zäh gab sie ihm somit zu verstehen, dass er sich zwar ihren Körper nehmen konnte, jedoch nicht sie.

Als könne er Gedankenlesen, kräuselten sich plötzlich seine Lippen zu einem amüsierten Lächeln. Im selben Atemzug zog er ihre Beine ein wenig höher, so das ihre Füße keinen Halt mehr auf der Matratze fanden und stieß noch ein wenig tiefer in sie.

Willensstark biss sie sich auf die ohnehin schon schmerzende Unterlippe, und schenkte ihm nichts, ausser ein leichtes Augenflackern, jedes Mal wenn er sich wieder in ihr versenkte.
Doch von einer Sekunde auf die andere verkrampfte er sich, und ergoss sich mit einem heißen Schwall, tief in ihrem Inneren. Erschöpft sackte er über ihr zusammen, ließ von ihr ab und schwer atmend legte er seine Stirn in ihre Halsbeuge.
Sie wußte nicht warum, doch aus irgendeinem unerfindlichen Grund, legte sie ihre Hände in seinen Nacken und strich ihm durch das verschwitzte schwarze Haar. Gleich darauf hob er wieder seinen Kopf und erneut durchfuhr ein Stromschlag ihren Körper, als er ihr eindringlich in die Augen sah. Ihr Blick verfinsterte sich und sie zog ihre Hände zurück.
Noch immer schwer atmend hielt er für einige Sekunden ihren Blick.

Sie verfluchte sich dafür, dass sie ein leises Autschen von sich gab, als er sich aus ihr zurückzog und wieder ihre Beine auf der Matratze absetzte.  

Pustend setzte er sich neben sie, strich sich das lange Haar zurück und stützte sich auf seine Knie.
"Es hätte nicht soweit kommen brauchen, wenn du verstehst was ich meine – nicht auf diese Weise." murmelte er in die Dunkelheit, ohne sie dabei anzusehen und es machte für einen kurzen, einen immens kurzen Moment, den Eindruck, als würde er das Geschehene tatsächlich bereuen.

Sie konnte sich ein abfälliges Schnauben nicht verkneifen um ihm zu zeigen, wie sehr sie ihn in diesem Moment verachtete. "Ich hoffe sie sind nun stolz auf sich – Sir…!" fauchte sie gepresst.

Ohne darauf einzugehen bückte er sich, zog seine Boxershort und sein Hemd wieder an und erhob sich von ihrem Bett. Erneut beugte er sich hinab, um seine restliche Kleidung aufzusammeln, doch er hatte auch ihre Bettdecke in der Hand. Matt warf er sie ihr entgegen und drehte sich um, um zu gehen.
"Ich hoffe du bist auf deine Kosten gekommen. Ich zumindest bin es.", er hatte sie nicht dabei angesehen. "Du weißt ja wo das Bad ist, wenn du es benutzen willst, doch allerdings werde ich zuerst duschen." mit diesen Worten zog er die Tür, mit einem leisen Knarzen, ins Schloss und war verschwunden.

oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

wartet… wartet… wartet… … … JETZT dürft ihr Snape hassen!!!!! ^^
Was ein Mistkerl oder?! Wink Und an alle die denken ich hätte das Genre "Romanze" falsch gewählt, bitte ich doch noch ein wenig auszuharren ,wir sind gerade mal zeitlich gesehen am ersten Tag den die beiden gemeinsam verbracht haben (im wachen zustand)

Ich hoffe ihr hasst mich nun nicht alle dafür.... *flehend guck* aber ich hab ja am Anfang gewarnt... ausserdem hoffe ich noch, dass es euch nicht zu detailreich war....

Wäre echt toll, wenn ihr mir ein Review hinterlasst – hoffe ihr seid nicht all zu schockiert um nicht mehr schreiben zu können Wink) Net vergessen is nur ne FF ^^

Wie wird es Mine nur verkraften??? Wie wird sie nun Snape gegenüber treten und wie wird sie am nächsten Morgen reagieren??? Fragen über Fragen... das nächste Kap sagt mehr

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Snape16
Vertrauensschüler


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Beiträge: 360
Wohnort: Nähe Bremen

BeitragVerfasst am: 03.04.2009, 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

boa ey Snape ist das Perverseste schwein was hier in der FF jeh exsistierte!!!!

ich habe zwar lange nicht gelesen aber hab mich dann heute mal wieder gewagt. Und ich muss sagen die FF ist echt der Hammer!!!!! nur das Snape die arme Hermine so quält ist echt hart.


Schreib bitte schnell weiter
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Mrs. Severus Snape
Vorschüler



Anmeldungsdatum: 17.12.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 19.04.2009, 15:20    Titel: Kapitel 9 – Willensstärke? Antworten mit Zitat

So da bin ich wieder und habe euch endlich ein neues Kap mitgebracht Wink

Zuerst einmal vielen Dank für eure Reviews, das motiviert sehr. Ich freue mich immer wenn ihr mir Feedback zu der Geschichte gebt, denn es ist sozusagen das Brot des Autoren. Wink

Hoffe euch gefällt das neue Kap und wie Mine "damit" fertig wird.

LG Missy

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Kapitel 9 – Willensstärke?

Mit einer vollkommenen Leere in ihrem Herzen, drehte sie das heiße Wasser bis zum Anschlag und setzte sich unter die prasselnden Tropfen der Dusche. Das angenehme Gefühl, wie die warmen Fluten an ihrem Körper hinab rannen, ließ sie ein wenig entspannen und wieder einen klaren Verstand bekommen – wenn das überhaupt je wieder möglich war, nach all dem.

Bedrückt schloss sie kurz die Augen, doch die grauenvollen Bilder von Snapes eindringlichem Blick hatten sich in ihr Gehirn sowie in ihre Seele eingebrannt, und hatten dort tiefe Narben hinterlassen.

Erschöpft hatte sie ihre Knie tief unter ihr Kinn gezogen und ihre Arme schützend darum gelegt. So kauerte sie unter den weichen Strahl, und versuchte das beruhigende Gefühl zu genießen, das der Duschkopf über ihr, versuchte ihr zu schenken.

Bedrückt beobachtete sie, wie sich ein feines Rinnsal, verräterisch wie eine rote Schlange, über das weiße Email bis hin zu dem alles verschlingenden Abfluss schlängelte. Erst war sie verwundert, doch dann wurde ihr schmerzlich bewusst, dass sie dessen Urquelle war. Erneut schossen die Erinnerungen in ihren Kopf, die sie für ein paar Sekunden versucht hatte zu verdrängen.

Die Bilder, wie der schwarzhaarige Mann über ihr lag, wie er sie berührt hatte und sie genommen hatte – gewaltsam. Tränen der Kapitulation schossen in ihre Augen und alle Emotionen, die sie so gut hinter ihrer harten Fassade verborgen hatte, brachen nun über ihr zusammen. Wo war bloss die starke Löwin in ihrem Inneren geblieben? Momentan fühlte sie sich eher so schwach und unsicher, wie ein taumelndes Blatt, mit dem die vereinzelten Windböen nach belieben spielten. Hemmungslos begann sie zu schluchzen, und ihre Tränen vermischten sich mit dem heißen Wasser, welches tröstend über ihren Körper streichelte.

Sie konnte es einfach nicht wahrhaben, sie wollte es nicht. Wie konnte ihr so etwas nur zustoßen – ihr?! Schmerzlich erinnerte sie sich an das Schicksal was Angelina Johnson wohl zuteil geworden war, und sie ertappte sich selbst bei den Gedanken, ob es wohl nicht besser für sich selbst gewesen wäre, wenn sie ihr Schicksal geteilt hätte.

DOCH NEIN! Wem würde es nützen, wenn sie hier hocken würde und in Selbstmitleid und Schmerz ertränke?

Sie schluckte hart, und mit einem leisen Schniefen zog die Nase hoch. Eisern zwang sie sich selbst ihre Tränen zum versiegen zu bringen – sie musste stark sein, stark wie eine Löwin! Eine Löwin die um ihr Wohl und ihr überleben kämpfen würde, und wenn es sein musste bis aufs Blut. Was er ihr angetan hatte, war zwar schrecklich, aber kein Todesurteil. Sie würde die Pein ertragen, die er ihr zugefügt hatte und ihm damit zeigen wie zäh sie wirklich war. Sicherlich wollte er mit seiner Tat bezwecken sie einzuschüchtern und klein zu halten, doch da hatte er sich mit der falschen Frau eingelassen.

Sie hatte sich fest vorgenommen, wenn er ihr wieder unter die Augen trat, würde sie ihm mit hoch erhobenen Haupt entgegen treten, stolz, anmutig und majestätisch wie eine Königin. Sie musste sich erheben, erheben wie ein Phönix aus der Asche.

Er sollte es sehen, es zweifellos spüren, dass er nur ihren Körper gewaltsam nehmen konnte jedoch niemals ihren Geist. Und egal was er noch mit ihr anstellen würde, und zu welchen Grausamkeiten er noch Fähig war, sie würde es mit Würde ertragen und ihm dabei unerschütterlich in die Augen sehen. Er würde es nicht schaffen ihren Willen zu brechen, selbst wenn sie bis an das Ende ihrer Tage so weiterleben müsste.

Entschlossen griff sie zur Seife und ließ sie über ihren Körper gleiten. Mit einer Hand voll Schaum, glitt sie zwischen ihre Beine, doch als sie ihr Geschlecht berührte zuckte sie leicht schmerzlich zusammen. Sie schloss kurz ihre Augen und versuchte die Gefühle zu verdrängen. Fest biss sie die Zähne zusammen und glitt erneut in die Tiefe, um all den Dreck aus sich heraus zu waschen, den er in ihr zurückgelassen hatte.

******

Mittlerweile mussten Stunden vergangen sein, denn als sie wieder zurück in ihr Zimmer kam, dämmerte es bereits und der kleine Raum war nun in ein helles bläuliches Licht getaucht.

Ihr erster Blick fiel auf das Bett worin er sie gezwungen hatte mit ihm zu schlafen. Ihr zorniger Blick schweifte über das weiße Laken und ein kleiner roter Fleck fiel ihr ins Auge. Es war Blut, ihr Blut. Qualvoll wurde ihr wieder bewusst, dass er ihr weitaus mehr angetan hatte, als sie einfach nur gewaltsam zu nehmen, er hatte ihr wesentlich mehr genommen, dass einzige was man ihr nie wieder geben konnte – und zwar ihre Unschuld.

Wütend ballte sie ihre Fäuste, so fest dass ihr Knöchel anfingen zu knacken und sich die Haut darüber weiß verfärbte. Ohne zu zögern, zog sie, mit einem kraftvollen Ruck, das weiße Laken von der Matratze und ließ es geschmeidig in die Ecke ihres Zimmers segeln.

Lieber würde sie auf dem Boden schlafen, als noch ein einziges Mal dieses verdorbene Laken zu verwenden. Sie sah sich in ihrem Zimmer um, irgendwo hatte sie doch beim herumstöbern Bettwäsche gesehen.

Schnell wurde sie fündig und machte sich an das beziehen.

Endlich fertig, begutachtete sie ihre getane Arbeit, doch was war das? Plötzlich hörte sie auf dem Gang leise schlurfende Schritte – er war schon wieder wach. Einen kurzen Moment lang hatte sie sich dabei ertappt, dass sie tatsächlich ein ängstliches Gefühl in sich aufkommen spürte.

Anhand der Schritte konnte sie hören, dass er genau vor ihrer Tür kurz angehalten hatte, um wahrscheinlich nach möglichen Geräuschen zu lauschen. Sie erstarrte und gab keinen Mucks von sich, doch nach nur wenigen Sekunden, hörte sie die erlösenden Laute, von davon eilenden Füßen.

Erleichtert atmete sie auf und erst jetzt bemerkte sie, dass sie einige Schritte zurück gewichen war und nun mit dem Rücken an der Wand stand.

Wütend auf sich selbst, schloss sie die Augen und presste die Lippen so fest aufeinander das sie nur noch ein schmaler Spalt waren. Entschlossen ermahnte sie sich erneut, dass sie keine Schwäche vor ihm zeigen durfte, und es auch nicht wollte.

Entschlossen drehte sie sich um und schob ein wenig den schweren Vorhang zur Seite, nur soviel dass sie nach draussen in die Freiheit sehen konnte.

Der neue Tag war gerade jäh dabei die kläglichen Reste der Nacht zu verdrängen, und sie gegen die behütende Helligkeit auszutauschen. Hermine blinzelte den leicht flirrenden Strahlen der aufgehenden Sonne entgegen, die bereits rot-glühend wie ein Ball aus Feuer, über den hohen Baumwipfel am Horizont zu sehen war.

Die junge Hexe schloss die Augen und spürte wie ihr Gesicht in ein warmes rot getaucht wurde. Sie hätte es kaum für Möglich gehalten, doch das angenehme Licht der Sonne hatte eine lindernde und tröstende Wirkung auf sie – Kraft und Hoffnung – Hoffnung vielleicht doch irgendwann wieder ein normales Leben führen zu können, frei von Sklaverei und Demütigung.

Als sie wieder die Augen öffnete, hatten die Strahlen bereits den Garten erreicht und ihn ebenfalls in einen angenehmen Rotton getaucht.

Kraftvoll strich sie den Stoff der Vorhänge zur Seite und ließ die Sonnenstrahlen ihr kleines Zimmer durchfluten, ab jetzt wollte Hermine, sie nie wieder verdecken. Stets sollte sie für sie scheinen und ihr Kraft geben. Denn solange jeden Morgen die Sonne für sie aufging, gab es einen neuen Anfang und eine neue Aussicht auf eine bessere Zukunft.

Doch was war das eben gewesen? Zwischen den verwilderten Beeten, am Rande des Hauses, hatte sich doch soeben etwas bewegt. Erst beim genaueren Hinsehen konnte die ehemalige Gryffindor erkennen, dass es ein großer schwarzhaariger Mann gewesen war, gekleidet in einen langen Umhang, der seinen drahtigen Körper umhüllte – es war Snape. Was machte er bloß da draussen? Er schien nach etwas zu suchen, doch es war ihr gleich das er durch den verwilderten Garten schlich. Angewiderte drehte sie ihm den Rücken zu und warf noch einen Blick auf das Bett. Erst jetzt spürte sie wie die aufkommende Müdigkeit ihre Glieder mit einer bleiernen Schwere überzog und sie zum Gähnen brachte – sie hatte ja auch kaum geschlafen diese Nacht, nur Merlin wußte wie viele Stunden sie alleine unter Dusche verbracht hatte.

Zwar war ihr bewusst, dass er erwartete das sie die Küche vom Vortag noch säuberte und dann das Frühstück auftischte, doch es war ihr egal. Solle er doch kommen und sie holen, solle er es doch wagen sie zu bestrafen, ob mit Schmerz oder erneut mit einer solchen Demütigung wie er es heute Nacht getan hatte. Sie würde darüber stehen und ihm zeigen, dass er ihr nichts anhaben konnte. Denn obwohl sie nicht wußte wer sie war, sagte ihr ihr Herz, dass sie mit ihrer Willensstärke ihm zu trotzen, genau auf dem richtigen Weg war wieder zu sich selbst zu finden.

Entschlossen ging sie auf das frisch bezogene Bett zu, legte sich hinein und zog sich die Decke bis zum Kinn. Erschöpft ließ sie ihre Lider sinken und fiel unverzüglich in einen langen, traumlosen Schlaf.

******

Erneut mussten einige Stunden vergangen sein, denn als sie wieder ihre Augen aufschlug, war die Sonne bereits am Untergehen und ein köstlicher Duft drang in ihre Nase. Ein Geruch von gebratenem Fleisch und Gemüse.

Träge blinzelte sie der untergehenden Abendsonne entgegen und spürte förmlich wie gut der Schlaf ihrem Körper und ihrer Seele getan hatte. Frisch erholt schwang sie die Decke zur Seite und stieg aus ihrem weichen Bett. Entspannt streckte sie ihre eingerosteten Glieder und bis auf ein leichtes Ziepen, waren ihr Schmerz restlos verschwunden.

Das Feuer in ihren Adern und in ihrem Herzen, welches durch ihren immensen Zorn geschürt wurde, verlieh ihr Antriebskraft und neue Motivation.

Hermine hatte in dem Schrank voller alter Klamotten, eine schwarze Jogginghose gefunden und einen schlichten Pulli. Nachdem sie sich umgezogen hatte, schlenderte sie gelassen die Galerie entlang und folgte den Treppen, die sie nun in die untere Etage führten. Ihr war bewusst, dass es eigentlich ihre Aufgabe war ihn zu bekochen und das sie gestern die Küche in einem katastrophalen Zustand hinterlassen hatte. Sie rechnete mit dem schlimmsten.

Doch mit jedem Schritt, dem sie sich der Küchentür näherte, begann ihr Herz mehr und mehr zu flattern. Die ganze Zeit war die junge Hexe fest entschlossen gewesen Severus die Stirn zu bieten, wenn sie ihm wieder gegenüber trat. Doch nun wo sie sich ausmalen konnte, dass er sich hinter der verschlossenen Küchentür aufhielt, wurde ihr seltsam mulmig zumute.

Sie ermahnte sich zur Selbstbeherrschung und griff, mit einem leichten Zittern, nach der Türklinke. Mit zusammengepressten Lippen, schloss sie die Augen. "Du schaffst das, du bist stark, stärker als er denkt. Das ist deine Chance, er unterschätzt dich!" sprach sie in ihrem Geist zu sich selbst, gefolgt von einem tiefen Atemzug, der ihre Lungen mit einem zusätzlichen Kraftschub erfüllte.

Entschlossen drückte sie die Klinke und betrat den Raum, aus dem verheißungsvoll scheppernde Geräusche, und der herrliche Geruch strömte.

Die Küche war erfüllt von einem regen Treiben. Töpfe brodelten, in einer Pfanne brutzelte es, und wie von Geisterhand geführt, schwebte ein Messer über der Pfanne und schnitt eine frische Zwiebel in akkurat-gleichdicke Scheiben.

In Hermine's Kopf erweckte dieser Anblick ein warmes, vertrautes Gefühl. Einige Bilder, von einer voll gedrängten Wohnküche, mit altem Esstisch und vielen verschiedenen Stühlen, in welcher ein reges Treiben von vielen rothaarigen Menschen von statten ging, kamen ihr wieder in den Sinn.

"Haben wir es nun doch für angemessen gehalten, endlich das Zimmer zu verlassen, ja?" Severus' dunkle Stimme riss sie aus den Bruchstücken ihrer spärlichen Erinnerung.

Sie wendete ihren Blick und er fiel direkt auf die Rückansicht seiner langen schwarzen Haarpracht.

Er hatte der Küche den Rücken gekehrt und blickte mitten in glühende Röte der Abendsonne, die gerade dabei war hinter den verworrenen Gestrüppen des Gartens, zu versinken.

"Ich habe nachgedacht.", er legte eine kleine Pause ein, "Vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn du dich noch zusätzlich um den Garten kümmern würdest, er ist wirklich ziemlich verwahrlost. Allerdings heißt das nicht das du deine Pflichten im Haushalt vernachlässigen darfst, heute will ich mal noch eine Ausnahme machen."

"Ich kann nicht in den Garten, falls sie das schon vergessen haben, SIR!" entgegnete sie trotzig.

"Oh doch, ich kann deinen Bewegungsradius beliebig verändern, meine Liebe. Das schwarzmagische Mal auf deinem Bein, bindet dich an die Ort die ich dafür vorsehe, oder an die ich dich begleite. Somit gestatte ich dir in Zukunft, noch zusätzlich den Garten zu betreten. Es wird dir ohnehin niemand zu Hilfe kommen, wenn du dir etwas dergleichen erhoffst. Die Gegend hier ist größtenteils unbewohnt, und dieses Haus ist mit einem starken Schutzzauber belegt." er hatte es immer noch vermieden sie anzusehen, wahrscheinlich quälte ihn trotz allem sein schlechtes Gewissen.

Hermine antwortete nicht, doch er schnipste mit den Fingern und aus einem kleinen Flügelschrank schwebten zwei Teller, welche auf magische Weise mit Essen ausgestattet wurden.

"Setz' dich!" befahl er schroff.

Sie tat widerstandslos was er ihr angeordnet hatte und setzte sich ihm gegenüber.

Schwungvoll drehte er sich um und nahm den Stuhl mit sich. Gelassen ließ er sich wieder nieder sinken. Seine eindrucksvollen Augen trafen auf ihre und erneut breitete sich in der jungen Hexe ein Gefühl aus, als würde er ihr direkt in die Seele schauen. Es fiel ihr sichtlich schwer, doch sie zwang sich seinem Blick standzuhalten.

Ein süffisantes Grinsen umspielte seine schmalen Lippen.

"Nun schön, euer Majestät, –", seine Stimme klang verächtlich, "ich hoffe, meine bescheidenen Kochkünste entsprechen eurem exquisitem Geschmack." er zog eine Augenbraue in die Höhe.

Just in diesem Moment schwebten die bedeckten Teller vor die beiden und ließen sich auf dem Tisch nieder.

Ohne auf seine Sticheleien einzugehen, begann sie zu essen. Es schmeckte köstlich, und ehe sie sich versah hatte sie ihren Teller geleert. Severus hatte sich bereits nachgefüllt und war immer noch am essen.

Gedankenversunken griff sie nach der Karaffe voll von eisgekühltem Kürbissaft, und dabei schweifte ihr Blick auf die nahegelegene Kommode. Darauf stand ein frischer Strauss voller weißer Lilien, und sie erinnerte sich daran, dass sie jene Blumen durch das Küchenfenster im Garten gesehen hatte.

Doch die Tatsache, dass sie gerade den Strauss anstarrte, war Severus nicht entgangen.

"Stören sie dich?" fragte er kauend, nachdem er sich das letzte Stück seines Steaks in den Mund geschoben hatte.

"Nein! Mir ist es gleich welche Blumen sie zerstören oder nicht." entgegnete sie schroff.

"Ich dachte mir, dass sie dir vielleicht gefallen würden." er hatte seinen Blick wieder in Richtung seines Tellers gewendet und konzentrierte sich nun darauf die letzten Kartoffelstücke auf seine Gabel zu schieben.

"Mir?", fragte Hermine verwundert. "Seid wann interessiert es sie, was mir gefällt?" ihr Ton war gereizt, vielleicht sogar gereizter als sie es eigentlich beabsichtigt hatte.

"Selbstverständlich interessiert es mich was dir gefällt.", er legte sein Besteck auf seinen Teller, schob ihn von sich und nach einem knappen Wink seines Zauberstabs begannen sich die Teller abzuräumen. Mit skeptischem Blick lehnte er sich nun nach vorne auf die Tischplatte und falteten seine Hände. "Wie kommst du denn bitte darauf das dem nicht so wäre?"

Doch die junge Hexe entgegnete seinem Blick mit Empörung. "Wie bitte? Ich glaube wohl kaum das ich das noch genau erörtern müsste – SIR!"

"Oh…", seine Brauen schnellten in die Höhe und seine schwarzen Augen nahmen einen unschuldigen Ausdruck an, während er überrascht ein Stück zurückwich. "Ich glaube ich weiß worauf du anzuspielen versuchst.", er schluckte hart.

"Ach ja, tun sie das?!", sagte sie mit einer ungewohnten härte in der Stimme. "Gestern Nacht hat es sie wohl kaum gekümmert was mir gefallen hat oder was nicht, beziehungsweise wozu ich bereit war und wozu nicht!"

Er zuckte kurz zusammen, woraufhin sein Blick sich verfinsterte und seine Kieferknochen zu arbeiten begannen. Entschlossen öffnete er seine Lippen um zum Gegenschlag anzusetzen, doch ohne auch nur einen Mucks von sich gegeben zu haben schloss er sie wieder und gab stattdessen nur ein tiefes Schnauben von sich.

Doch Hermine's Herz hämmerte wie wild gegen ihren Brustkorb und sie fühlte wie das Adrenalin, das gerade durch ihre Adern pumpte, sie nur noch zusätzlich anspornte ihm auf dem verbalen Schlachtfeld entgegenzutreten.

Triumphierend reckte sie ihm das Kinn entgegen. "Am besten behalten sie ihre lächerlichen Bestechungsversuche, mit denen sie sich wohl erhofft haben mich bei Laune zu halten!"

"Bestechungsversuche?!", rief er empört, und von einer Sekunde auf andere änderte sich sein Gesichtsausdruck., Gespielt gelassen lehnte er sich zurück. "Aber meine Liebe, das ist doch kein Bestechungsversuch gewesen – es war eher eine Art der Belohnung."

"Belohnung?…" fragte Hermine entgeistert, doch zu mehr kam sie nicht mehr, denn Severus fiel ihr ins Wort.

"Aber Natürlich, immerhin hast du es dir verdient. Du sollst wissen, dass ich ein großzügiger Mensch bin.", ein amüsiertes Lächeln umspielte nun seine Lippen. "Aber wo wir gerade bei Belohnungen sind. Ich sagte dir ja bereits, ich würde von Zeit zu Zeit dein Verhalten mit Informationen deiner Vergangenheit belohnen – und ich halte mein Versprechen." Seine Worte klangen zuckersüß.

Hermine's entgeisterter Gesichtsausdruck schlug nun in Misstrauen um – warum wollte er sie nun noch belohnen?

Allerdings sollte sich schnell herausstellen, dass die Dinge anders waren als sie auf den ersten Eindruck erschienen.

"Nun ja, eigentlich war deine Vorstellung heute Nacht nicht gerade eine Paradeleistung, aber ich bin trotzdem der Meinung das man es Würdigen sollte, immerhin war es ja dein erstes Mal.", man konnte doch tatsächlich eine feine Spur von Häme anhand seiner sonst so unergründlichen Gesichtszüge ablesen.

Die ehemalige Gryffindor war fassungslos, seine Worte hatten sie getroffen wie harte Faustschläge, die man ihr mit voller Wucht ins Gesicht geschleudert hatte. Sie öffnete den Mund, doch kein einziger Laut schaffte es den harten Weg über ihre Lippen zurückzulegen.

Severus atmete noch einmal tief durch und erhob sich dann von seinem Stuhl. "Wie dem auch sei, deine Belohnung wird dein Name sein – Miss Granger. Deinen Vornamen kennst du bereits, er lautet tatsächlich Hermine." er sagte es so nebensächlich, als wäre es vollkommen uninteressant.

Er schnippte kurz mit seinen Fingern und all das magische Treiben, das sich gerade in den Letzten Zügen der Küchenreinigung befand, kam sofort zum erliegen. "Und jetzt tu gefälligst wofür du noch da bist. Erledige endlich deine Aufgaben in der Küche und mach sie sauber. Noch einmal werde ich nicht so nachsichtig mit dir sein!" mit diesen Worten drehte er sich schwungvoll herum und setzte an zum gehen.

Doch Hermine reagierte blitzschnell.

"Woher kennen sie überhaupt meinen Namen, und woher soll ich wissen das sie die Wahrheit sagen…Sir?" entgegnete sie trotzig.

Der schwarzhaarige Zauberer blieb ruckartig stehen, er hatte gerade den Türrahmen erreicht.

"Also für eine weitere Information hat deine Vorstellung heute Nacht wirklich nicht gereicht, tut mir leid. Und was dein Mistrauen angeht, so musst du wohl auf mein Wort vertrauen, oder du lässt es bleiben, mir ist es gleich." er zuckte mit seinen Schultern und verschwand nun in den Schatten des mittlerweile dunklen Flurs.

Erneut hatte er es geschafft sie verbal in die Knie zu zwingen und ihr nur mithilfe seiner Worte, ein ungutes Gefühl zu übermitteln. Gedankenversunken blickte sie auf die elegant geschwungenen Formen der weißen Blüten und fühlte sich schlecht dabei. Sie kam sich vor wie eine Hure, eine Hure, die er für ihre Leistungen in Form von Blumen und Informationen bezahlt hatte.

oooooooooooooooooooooooooooooooooo

Tja ja... da hat er versucht sich wieder einzuschleimen und hat es mal wieder verbockt … der alte Sturkopp, aber immerhin ist Mine hart und wird es überstehen, harte Zeiten verlangen eben einen harten Willen – und den hat sie definitiv!!! ^^

Wird also noch ganz spannend!

Würde mich freuen wenn ihr mir eure Meinung zu dem Kap mitteilen würdet.

LG Missy

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roxy
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Anmeldungsdatum: 13.11.2009
Beiträge: 236
Wohnort: bayern -- > oberfalz

BeitragVerfasst am: 15.11.2009, 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

am anfang bevor ich deine story gelesen hab, is mir auch so was in der richtnung für mich in meinen hirn rum geschwebt.
aber ich weis das ich an deine "geile" geschichte net ran komm.
*daumen hoch und mehr lesen will *
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Mrs. Severus Snape
Vorschüler



Anmeldungsdatum: 17.12.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 22.01.2010, 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hi, die Story wurde durch eine Sperrung noch einmal überarbeitet und kann unter http://www.fanfiktion.de/s/48c31b3500009721067007d0 weiterverfolgt und gelesen werden!

Ich würde mich freuen von euch zu lesen.

LG
Missy
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