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You and I collide
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redbuffy Orden des Merlin 4. Klasse

 Alter: 28 Anmeldungsdatum: 21.01.2008 Beiträge: 1468
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Verfasst am: 26.03.2008, 20:02 Titel: |
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ich lese doch noch weiter hehe ich treues seelchen  |
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Krone Ausgebildeter Zauberer

 Alter: 14 Anmeldungsdatum: 25.01.2008 Beiträge: 672 Wohnort: Godric´s Hollow =P
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Verfasst am: 28.03.2008, 19:11 Titel: |
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also ich les weiter!!!^^
ich mag draco/hermine ffs eig. net so...aber ich les mal trotzdem..
ich bin i-wie voll gespannt was aus denen wird..^^....
also schnell weiter!!
lg |
_________________ (¯`¤•» тнє мαяαυ∂єяѕ«•¤´¯)
______________ωυямѕ¢нωαиz __________ кяσиє ___________тαтzє __________ мσσиу_______
Schaut mal bei mir vorbei!
http://hpfanfictions.kostenlose-foren.org/nickpage.php?user=Krone&
Krone |
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IsabellaCullen Zweitklässler

 Alter: 17 Anmeldungsdatum: 19.12.2007 Beiträge: 52 Wohnort: Frechen
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Verfasst am: 25.07.2008, 23:30 Titel: 7. Kapitel |
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Hallo meine Lieben,
tut mir so Leid, dass ich mich so lange nicht mehr habe blicken lassen.
Zuerst war ich lange krank, dann über zwei Monate ohne Pc und dann hatte ich den Link vom Forum nicht mehr *seufz*
Egal, jetzt wird es auf jeden Fall wieder kontinuierlich weiter gehen =)
Und ich hoffe, dass meine alten Leser noch dabei sind und ich vielleicht sogar neue gewinnen kann
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7. Kapitel Lügenmeer
Hermine erwachte am nächsten Vormittag erst spät. Müde rieb sie sich den Schlaf aus den Augen und stellte mit einem Blick auf ihren Wecker fest, dass sie das Frühstück verschlafen hatte.
‚Besser kann ein neuer Tag ja nicht anfangen’ dachte sie grimmig und stieg aus dem Bett.
Mit schweren Gliedern und einem schmerzhaften Pochen hinter ihrer Schläfe ging sie zum Kleiderschrank, wo sie sich frische Kleidung herausholte, bevor sie vorsichtig ihre Zimmer Türe öffnete und ins Bad rüber huschte, sobald sie sicher war, dass ihr kein Draco Malfoy über den Weg laufen würde.
Hastig schloss sie die Türe hinter sich und verriegelte sie mit einen Zaubern, bevor sie sich dem Waschbecken nährte und beinahe vor ihrem eigen Spiegelbild zurück geschreckt wäre.
Unter ihren Augen lagen tiefe Schatten, ihr Haar wirkte in dem hellen Licht der Badezimmerlampe merkwürdig stumpf und auch ihre vielen Blutergüsse und Schürfwunden waren deutlich zu sehen. Weiter Blutergüsse hatten sich zu ihren alten gesellt, da, wo Malfoy sie gestern Abend gepackt hatte.
Seufzend stieg sie unter die Duschen und drehte das Wasser ganz heiß. Minutenlang ließ sie es über ihre Haut laufen, bis sie glühend rot und schrumpelig war, dann erst stellte sie es kühler und wusch sich die Haare.
Als sie aus der Dusche stieg, fühlte sie sich etwas wacher und so beeilte sie sich, einen Heilzauber über ihre Blessuren zu sprechen, ihre Jeans und ihr blaues Top überzuziehen und zum Schluss ihre Haare trocken zu hexen, bevor sie diese zu einem hohen Pferdeschwanz band.
Da sie gestern Abend kaum etwas gegessen hatte, meldete sich ihre Magen nun doch mit einem lauten Knurren und so entschiede sie, in die Große Halle zu gehen. Das Mittagessen würde eh in einer viertel Stunden anfangen.
Sie ging zurück in ihr Zimmer, wo sie ihren Pyjama wegräumte und ihre Schuhe anzog, bevor sie schließlich aus der Schulsprecherwohnung trat.
Die Kerker wirkten, wie immer, düster und kalt und ließen Hermine eiskalte Schauer den Rücken hinab laufen. Sie betete jetzt schon mal, dass sie hier abends oder bei ihren Nachtschichten niemals einem Slytherin ,oder noch viel schlimmer, Snape über den Weg
laufen würde. Beides war schon bei Tag schlimm genug.
Endlich trat sie in die Eingangshalle und an Gesichts des hellen Sonnenlichts, kniff sie ihre Augen zusammen, als ein scharfer Schmerz durch ihren Kopf schoss.
‚Ein Kopfschmerztrank wär heute wohl nicht schlecht gewesen’ sagte sie sich in Gedanken.
Einige Minuten blieb sie am Treppengeländer stehen, die Augen noch immer fest zusammengekniffen, in der Hoffnung, dass der Schmerz in ihrem Kopf nach lassen würde.
„Hermine!“ Erschrocken riss die Angesprochene die Augen auf, ihr Blick auf der Suche nach demjenigen, der sie gerufen hat.
Einige Schritte entfernt stand Harry, hinter ihm Ron.
„Wo warst du denn heute beim Frühstück und wieso kommst du aus den Kerkern?“ redete Ron auch gleich auf sie ein. Hermine atmete ein paar Mal tief ein und aus, bis sie die Augen schließlich öffnen konnte, ohne das sich die Wände und der Boden drehte.
„Hermine?“ Harry berührte sie sachte, was sie zusammenzucken ließ.
„Alles in Ordnung?“
„Alles bestens, Jungs!“ Sie zwang sich ein Lächeln ab, bevor sie weitersprach.
„Wie wär’s, wenn wir in die Große Halle gehen? Ich hab Hunger und dann kann ich euch alles erklären.“
‚Oder zumindest fast alles’ fügte sie in Gedanken hinzu und ging zügig durch die Eingangshalle.
Harry und Ron warfen sich hinter ihrem Rücken einen verwirrten Blick zu, folgten ihrer Freundin dann aber schließlich.
Hermine ließ sich am noch leeren Gryffindortisch auf die Bank fallen und griff nach der Schüssel mit den Kartoffeln, während Harry und Ron sich ihr gegenüber setzten.
„Nun zu euren Fragen.“ Sagte sie, nachdem sie sich ihren Teller randvoll mit weiteren Köstlichkeiten beladen hatte.
„Ihr werdet wohl in Zukunft immer in die Kerker kommen müssen, wenn ihr mich besuchen kommen oder bei mir die Hausaufgaben abschreiben wollt.“ Genüsslich schob sie sich ein Stück von dem zarten Putenfleisch in den Mund.
„Erstens betreten wir abgesehen vom Zaubertrankunterricht NIE die Kerker...“setzte Harry an. „...und außerdem schreiben wir gar nicht so oft bei dir ab!“ beendete Ron den Satz.
„Tja, wenn ihr nicht freiwillig in die Kerker wollte, dann wird das demnächst nichts mehr mit Abschreiben, denn die Schulsprecherwohnung befindet sich in den Kerkern.“
„WAS???“ Ron und Harry hatten beide gleichzeitig aufgeschrieen und so bekamen sie sofort aufmerksame Blicke von den anderen Schülern und den Lehrer zugeworfen.
„Hermine, das ist doch ein Scherz:“ Ron starrte sie fassungslos an und ließ seine Gabel, die er gerade hatte zum Mund führen wollen, zurück auf den Teller sinken.
„Nein, ich wünschte es wäre einer.“ Ihr Lächeln gefror ihr auf dem Gesicht.
„Du und Malfoy, alleine in einer Wohnung und dann noch im Kerker? Wer hat sich das den ausgedacht?“
Hermine zuckte nur mit den Schultern, bevor sie sich ihrem Essen wieder zuwandte.
„Und warum bist du heute nicht beim Frühstück erschienen?“ hackte Harry weiter nach.
„Weil ich verschlafen habe.“ Nuschelte sie. Es war ja noch nicht mal gelogen.
„Mensch Mine, in den sieben Jahren, in denen wir hier schon zur Schule gehen, hast du noch nie verschlafen!“
„Ich will dich mal sehen in einem Raum ohne Fenster, wo man jegliches Zeitgefühl verliert.“
„Mine, ich...“
„Könnten wir das Thema jetzt beenden? Ich würde gerne weiter essen!“
Minutenlang war nur das Klappern des Bestecks zuhören und langsam nahm auch der Geräuschpegel in der Halle zu, da immer mehr Schüler zum Mittagessen kamen.
„Wie wär’s wenn wir nachher alle zu Hagrid gehen würden“ schlug Harry nach einer Weile vor.
„Oh ja, das ist eine gute Idee!“ sagte Ron auch gleich.
„Hermine?“ Eigentlich freute Hermine sich darauf Hagrid wieder zusehen, vor allem in Zeiten, wie diesen, wo man nie wusste, ob man einen geliebten Menschen wiedersehen würde, aber anderseits fielen ihre noch die ganzen Dinge ein, die sie erledigen musste.
Sie wollte noch mal kurz den Schulstoff wiederholen und danach wollte sie schon anfangen, sich die ersten Ideen für den Halloweenball durch den Kopf gehen zu lassen.
„Mine komm schon. Du hast noch das ganze Jahr Zeit zu lernen.“ Harry schmunzelte über seine beste Freundin.
„Ja, da habt ihr wohl recht. Also, auf zu Hagrid.“ Lachend verließ das Goldene Trio die Große Halle, auch wenn Hermine nur mit einem Auge lachen konnte. Mit dem anderen hätte sie am liebsten alle Tränen der Welt geweint.
„Na ihr drei:“ hörten sie Hagrids laute Stimme schon von weitem rufen.
Lächelnd begrüßte Hagrid die drei Teenager und drückte sie ein jeder an seine Brust.
Hermine keuchte an Gesichts der schmerzenden Blutergüsse auf, aber Merlin sei Dank schoben Harry und Ron es auf Hagrids feste Umarmung.
„Schön euch alle gesund zu sehn! Wollt’n Tee?“
Alle drei nickten einstimmig und Hagrid macht sich auch sofort daran, den großen Kessel über dem Feuer mit Wasser zu füllen.
„Und, wir war’n die Ferien?“ Hagrid stellte vor jeden der drei einen seiner riesigen Becher.
Harry lachte freudlos auf. „Langweilig, wie immer.“
„Joa, bei mir war’s auch nicht anders.“ Setzte Ron hinter her, der sich gerade über die Kekse, welche auf einem kleinen Teller auf dem Tisch standen, her machte.
„Und deine, Mine?“ Hagrid schenkte ihnen allen eine Tasse Tee ein.
„Sie waren ganz interessant!“
„Ah ja, was hast’n gemacht?“ Hermine lief sekundenschnell rot an. Was sollte sie denn jetzt sagen?
„Ich...ich...war mit meinen Eltern in...in Irland.“ Stammelte sie und griff schnell nach dem heißen Gebräu.
„Du warst in Irland? Da hast du uns ja noch gar nix von erzählt.“ Ron starrte sie erstaunt an.
„Kein Wunder, wir hatten ja auch noch keine Zeit mir ihr zu reden.“ Hermine dankte Harry im Stillen dafür, dass er sie unbewusst in Schutz nahm.
„Wo warst’n in Irland?“ fragte Hagrid weiter und setzte sich zu ihnen auf die große Bank, welche unter seinem Gewicht erzitterte.
„Wir waren in...in Cork.“ Hermine senkte betreten den Kopf und schämte sich fürchterlich dafür, dass sie ihre Freunde ein weiteres Mal wissentlich belog.
„Ah, in Cork. Und war’s schön?”
„Ja, sehr. Irland ist einfach toll.“ Heuchelte sie weiter und betete, dass sie das Thema möglichst bald beenden würden.
„Und was habt ihr alles so gemacht?“ fragte Ron jetzt. Hermine erstarrte innerlich zur Salzsäule und merkte er Sekunden später, dass ihr der Becher aus der Hand gefallen war und die heiße Flüssigkeit über ihren Hand lief.
Sie registrierte kaum, das Hagrid aufsprang und sie zur Spüle zog, wo er ihre Hand unter den eiskalten Wasserstrahl hielt.
„Mensch, Mine, wo warst du denn mit deinen Gedanken?“ Harry war von hinten an sie rangetreten und hatte ihr einen Arm um die Schulter gelegt.
„Ich war schon beim neuen Schulstoff.“ Sagte sie und senkte verlegend en Blick, während sie gegen ihre Tränen ankämpfte.
„Typisch Hermine:“ lachte Hagrid und stellte den Wasserhahn ab.
„Mhh, Madame Pomfrey sollte sich das aber mal ansehen.“ Ihr Hand war blutrot und an einigen Stellen waren kleine Blasen.
„Ja. Komm, Mine. Wir bringen dich in den Krankenflügel.“ Sagte Harry und schaute auffordernd zu Ron herüber.
„Nein, nein! Wir haben Hagrid solange nicht mehr gesehen und wenn ich schon so tollpatschig bin, dann müssen nicht andere drunter leiden. Trinkt ihr mal schön euren Tee und ich geh schnell allein zu Madame Pomfrey.“ Und ehe einer von ihnen hätte widersprechen können, war sie auch schon aus der Türe verschwunden.
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So, ich hoffe es hat euch gefallen.
Liebe Grüße,
Sarah |
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Meine FF's: Unendlicher als ewig & You and I collide |
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Snape16 ZAG-Schüler

 Alter: 17 Anmeldungsdatum: 06.01.2008 Beiträge: 266 Wohnort: Nähe Bremen
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Verfasst am: 26.07.2008, 12:50 Titel: |
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echt toll geschrieben, hoffendlich schreibst du auch weiter ^^
Lg Snape16 ich würde mich freuen wenn du schnell weitermachst. |
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IsabellaCullen Zweitklässler

 Alter: 17 Anmeldungsdatum: 19.12.2007 Beiträge: 52 Wohnort: Frechen
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Verfasst am: 07.12.2008, 11:34 Titel: 8.Kapitel |
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Hallo Leute,
tut mir wirklich ganz schrecklich Leid, aber es ist so viel in den letzten Monaten passiert. Zuerst fing die Schule wieder an und ich mache dieses Jahr meinen Abschluss, dann hatte ich drei Wochen Praktikum, da ging mein Pc kaputt und ich war 10 Wochen ohne Pc und ich habe einen sehr wichtigen Menschen verloren und das musste ich erstmal verarbeiten. Verzeiht mir!
Aber ich habe in der Zeit ein paar Kapitel weiter geschrieben und wünsche euch jetzt erstmal viel Spaß mit dem neuen Kapitel.
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8. Kapitel Überraschungen
Zügig ging Hermine auf das große Schloss zu. Der Schmerz in ihrer Hand schien fast übermächtig zu werden, aber an Gesichts der Tatsache, dass sie ihre Freunde erneut belogen hatte, war es nur ein kleines Übel.
Einen Moment haderte sie sogar mit sich, ob sie wirklich zu Madame Pomfrey gehen sollte, aber sie wollte auch nicht riskieren, dass Harry und Ron am Ende noch rausfanden, dass sie nicht bei der Krankenschwester gewesen wäre und sie ihr unangenehme Fragen stellen würden.
So stand sie dann wenige Minuten später vor dem Krankenflügel und klopft mit ihrer gesunden Hand an die große Eichentüre, bevor sie schließlich eintrat.
Ihr Blick glitt über die vielen leeren Betten und blieb an einem Parvant hängen, hinter dem dann auch gleich Madame Pomfrey her kam.
„Meine Liebe, was kann ich für sie tun?“ Hermine kam gar nicht dazu, die Frage zu beantworten, da Madame Pomfrey ihre verletzte Hand bereits gesehen hatte und sie nun eiligst zu einem Bett rüberzog.
„Komm, setzten sie sich hier her. Ich hole nur schnell eine Salbe und etwas Verbandszeug.“
Während die Medihexe in ihr Büro rüber wuschelte, ließ Hermine sich auf eines der Betten am Fenster nieder. Von ihrem Platz aus konnte sie Hagrids Hütte sehen.
Tränen stiegen in ihr auf, als sie erneut an ihre Freunde dachte. Was war sie nur für eine miserable Freundin?
„Miss Granger, es tut mir Leid, aber ich hab leider keine Salbe mehr hier. Entweder Professor Snape hat noch welche, oder er muss mir neue machen.“ Sie schritt zum Kamin, welcher an der einen Seite des Krankenflügels war, warf etwas Flohpulver rein und ließ eine Verbindung zum Kamin von Snape herstellen.
Hermine sah nur, dass Madame Pomfrey wild mit den Armen gestikulierte und hier und da schnappte sie ein paar Wortfetzen wie „brauch ich aber“, „was kann ich denn dafür“ oder „deine Schuld“.
Schließlich kam sie mit einer zufriedenen Miene zurück.
„Professor Snape bringt mir noch etwas von der Brandsalbe. Wie ist das den überhaupt passiert?“ Neugierig mustere die Krankenschwester ihre Patientin.
„Mir ist mein Teebecher aus der Hand gerutscht.“ Kurz schaute sie zu der Schwester auf, nur umgleich wieder den Blick abzuwenden.
Schweigend verstrichen die Minuten, bis die Eichentür mit einem lauten Knall gegen die Wand sprang.
Snape stand mit mörderischer und zu gleich genervter Miene in der Tür.
Mit wehender Robe kam er zu ihnen rüber und sein Gesichtsausdruck wechselte zu spöttisch.
„Ich hätte mir ja denken können, dass es wieder um einen Gryffindor geht, aber dass es ausgerechnet unsere Miss-know-it-all ist?!“
„Severus, bitte! Du hast nicht über meine Patienten zu urteilen.“ Sie griff nach dem Tiegel, dass er noch immer in der Hand hielt, als die große Eichentür erneut aufsprang.
„Madame Pomfrey...“ ein keuchender Zweitklässler lief auf die Krankenschwester zu.
„Sie müssen...kommen. Ein Erstklässler ist...in...einer Trickstufe...stecken geblieben...und hat sich dabei irgendwie...den Fuß...verletzt.“ Krampfhaft versuchte er Luft zu holen.
„Bei Merlin, hier geht’s ja am ersten Tag schon wieder richtig los. Beruhig dich erst mal, ich komm sofort.“ Sie lief hastig in ihr Büro und kam mit einer Tasche wieder raus.
„Severus, könntest du Miss Granger bitte noch die Hand verbinden. Danke dir.“ Und schon war sie aus dem Raum, den keuchenden Zweitklässler hinter sich herziehend.
Snape, dessen Miene sich immer mehr verfinstert hatte, drehte sich nun zu Hermine um und warf ihr einen Ich-werde-euch-alle-umbringen-Blick zu, bevor er nachdem Verbandszeug und dem Tiegel griff, welche auf dem Nachttischchen standen.
Hermines Augen wurden immer größer und ein bisschen Angst spiegelte sich in ihnen wieder, als Snape zu ihr herüber kam.
Fast grob packt er ihre Hand, was ihm einen unterdrückten Schmerzensschrei von Hermine einbrachte.
„Stellen sie sich nicht so an, Granger.“ Seine Stimme glich einem Knurren.
Fahrig schmierte er ihr die dickflüssige Paste auf die Brandblasen, was Hermine vor Schmerz erneut aufschreien ließ und instinktiv zog sie ihre Hand an den Körper.
„Verdammt, Granger! Geben sie ihre Hand her. Ich hab nicht ewig Zeit.“
„Sie tun mir aber weh, Sir!“
„Nun geben sie schon her!“ Auffordernd deute er auf ihre Hand und ihr war klar, dass es eh keinen Sinn hatte mit ihm zu diskutieren. Am Ende zog er ihr noch Punkt ab.
Zögerlich reichte sie ihm erneut die Hand und atmete innerlich auf, als er sie nicht mehr ganz so feste ergriff.
Bewundernd folgte sie seinen flinken Fingern, die den Rest des Salbe auftrugen und anschließend geschickt einen Verband machten.
Wortlos erhob Snape sich, schritt zu Madame Pomfreys Büro und stellte dort den Tiegel ab, bevor er mit wehender Robe zum Ausgang schritt. An der Türe drehte er sich noch ein Mal um.
„10 Punkte Abzug für Gryffindor, dafür, dass sie meine Zeit gestohlen haben.“ Und schon war er verschwunden.
Resigniert stand Hermine von dem Bett auf und machte sich auf den Weg in die Schulsprecherwohnung. Das Schuljahr war gerade mal einen Tag alt und sie hatte schon den ersten Punktabzug für ihr Haus kassiert.
Wieder einmal fragte sie sich, was eigentlich noch alles kommen sollte. Es schien, als hätte sich die ganze Welt gegen sie verschworen und auch jetzt, als sie die Schulsprecherwohnung betrat, schien das Glück nicht auf ihrer Seite zu sein. Schon als sie ihm Foyer stand, hörte sie Stimmen und kaum war sie ins Wohnzimmer getreten, kannte sie auch die dazu gehörigen Personen.
Malfoy saß auf der großen Couch, auf seinem Schoß Pansy Parkison, rechts und links Crabbe und Goyle, in einer der Sessel Blaise Zabini und an der einen Seite des Zimmers standen noch drei Jungs, deren Namen Hermine zwar nicht kannte, aber von denen sie wusste, dass sie in Slytherin waren.
„Oh, schaut an, wir haben Besuch.“ Flötete Malfoy auch gleich, was alle Anwesenden lachen ließ.
Hermine ignorierte seinen Bemerkung und wollte zu ihrem Schreibtisch rüber gehen, allerdings stellte sich ihr Zabini in den Weg.
„Schlammblüter dürfen hier nicht durch!“ Hermine funkelte ihn wütend an. Das durfte doch alles nicht wahr sein. Am liebsten hätte sie ihm einen Fluch aufgehetzt, aber sie hatte einfach keine Lust sich mit den Slytherins zu streiten. Innerlich resigniert macht sie ein paar Schritt rückwärts und verschwand schließlich aus dem Wohnzimmer, nicht ohne noch einmal das Gejohle der Slytherins in den Ohren zu haben.
In ihrem Zimmer legte sie einige Banne und Zauber auf die Türe, da sie nicht von irgendwelchen Slytherins überrascht werden wollte, bevor sie sich wütend auf ihr Bett warf.
Die Tränen, die sie schon die ganze Zeit versucht hatte zurück zu halten, drängten nun mit aller Macht an die Oberfläche. Was führte sie nur für ein Leben? Ein Leben, dass nur aus Lügen, Enttäuschung, Angst und Schmerz bestand. Sie drückte ihren Kopf ins Kissen, um die Schluchzer zu dämpfen, sie sich aus ihrer Brust lösten.
Sie hätte später nicht mehr sagen könne, wie lange sie geweint und wie viel Tränen sie vergossen hatte. Nachdem sie sich wieder einigermaßen beruhigt hatte, rappelte sie sich vom Bett auf und ging zur Kommode, wo sie sich ihr Verwandlungsbuch für das diesjährige Schuljahr griff und zu lesen anfing.
Mürrisch machte Snape sich auf den Weg zum Schulleiter. Gerade war er aus dem Krankenflügel zurück gekommen und hatte sich seinen noch Unterrichtsfreientag mit ein gutem Buch bequem machen wollen, als plötzlich Dumbledores Kopf in seinem Kamin aufgetaucht war. Der gut gelaunte Zauberer hatte ihm mitgeteilt, dass es ihn sprechen wolle. Wütend hatte er sein Buch zur Seite gelegt und nun stand er vor dem Wasserspeicher.
„Lakritzschnecken.“ Knurrte er ihm entgegen und Sekunden später klopfte er an die Tür des Schulleiterbüros.
Nach einem fröhlichen „Herein“ fand er sich dann auch schon im Büro wieder, ein lächelnder Dumbledore hinter seinem Schreibtisch sitzend.
„Severus, schön, dass du so schnell kommen konntest. Nimm doch bitte Platz.“ Er zeigte auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch und Snape kam seiner Aufforderung nach.
„Also, warum hast du mich her gebeten?“ Snape war mühsam beherrscht seinen Mentor nicht anzubrüllen, was ihm den einfiele, in an seinem letzten ruhigen Tag bevor der Unterricht wieder anfing, zu stören.
„Nun, Severus, ich wollte mal hören, wie du mit dem Lebenselixier voran kommst.“
Dumbledore musterte seinen Schützling über seine Brillengläser hinweg.
„Ich steh genau da, wo ich auch schon vor einem Monat fand. Ich hab
den Basistrank, aber ich komme nicht weiter. Die modifizierten Tränke haben alle zu keinem Ergebnis geführt.“
„Severus, du weißt, wir brauchen das Elixier für den Endkampf, daher würde ich vorschlagen, dass du dir jemanden zu Verstärkung nimmst. Einen Assistenten.“
„Bitte?“ Entgeisterte schaute Snape den alten Mann vor ihm an. „Welcher Schüler hat den hier bitte auch nur ansatzweise die Begabung und die Disziplin um sich der Zaubertrankbrauerei würdig zu erweisen?“
„Verzeih, ich hab mich wohl falsch ausgedrückt. Vielleicht sollte ich besser Assistentin sagen.“
„Auch die Schülerinnen sind nicht anders als die Schüler...“ Er stockte. „Außer...“
„Genau, Miss Granger hat durch aus den brillanten Kopf, um dir bei dieser schwierigen Aufgabe zu helfen und so wissbegierig wie sie ist, wird sie dir bestimmt gerne assistieren.“ Snape starrte seinen Mentor fassungslos an. Dieser Dummkopf wurde langsam echt senil.
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So, das war leider auch schon wieder. Ich hoffe es liest noch jemand mit und ihr lasst mir ein kleines Review da.
Liebe Grüße und einen schönen 2. Advent,
Sarah |
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Snape16 ZAG-Schüler

 Alter: 17 Anmeldungsdatum: 06.01.2008 Beiträge: 266 Wohnort: Nähe Bremen
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Verfasst am: 07.12.2008, 12:10 Titel: |
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Oo Hermine soll Snape helfen ^^ na das kann ja heiter werden.
Schreib schnell weiter!!!!!!!!!!!!!!!!!
Lg Snape16 |
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